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von esther10 10.11.2015 12:45

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer über den Beschluss des Bundestags zur “Sterbehilfe”

Veröffentlicht: 10. November 2015 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: BISCHOF Voderholzer (Regensburg), Causa SENSBURG-Entwurf (§

“Neues Gesetz nur eine sehr schwache Hürde auf einer insgesamt abschüssigen Bahn”

Das Abstimmungsergebnis des Deutschen Bundestages vom 6. November 2015 zur Frage der Sterbehilfe muss differenziert betrachtet werden. Was war politisch möglich und mehrheitsfähig? Und was war unter der Rücksicht eines umfassenden Lebensschutzes maximal zu erhoffen? borMedia1840101



Der mehrheitlich verabschiedete Gesetzesentwurf stellt die geschäftsmäßige Suizidbeihilfe unter Strafe und sorgt dafür, dass „Suizidbeihilfe-Firmen“, wie wir sie aus der Schweiz kennen, in Deutschland keine Arbeitsgrundlage haben. Insofern ist das Gesetz zu begrüßen.

Was aber den Lebensschutz insgesamt betrifft, muss befürchtet werden, dass das neue Gesetz nur eine sehr schwache Hürde ist auf einer insgesamt abschüssigen Bahn. Die Haltung der deutschen Bischöfe war in unserem Flyer „Sterben in Würde“ (2014) präzise formuliert: „Aus ethischer Sicht ist die Beihilfe zur Selbsttötung – sowohl durch Organisationen als auch durch Ärzte und andere nahe stehende Personen – abzulehnen.“

Ich sehe nicht, wie mit der verabschiedeten Gesetzgebung verhindert werden kann, was wir Bischöfe auf dem Flyer als Befürchtung geäußert haben, dass nämlich „der innere und äußere Druck auf alle Alten, Schwerkranken und Pflegebedürftigen zunimmt.“

Werden sich alte, bedürftige und schwerkranke Menschen wirklich noch „von einer selbstverständlichen Solidarität und Hilfe ihrer Mitmenschen getragen“ wissen oder müssen sie sich nicht doch eher als Last und als unnütz empfinden, wenn sie ihren Platz nicht legal und unter straffreier Mithilfe eines Angehörigen oder Nahestehenden räumen (vgl. Flyer „Sterben in Würde“ der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 2014).

Foto: Bistum Regensburg


http://katholisch-informiert.ch/

von esther10 10.11.2015 10:40

Familiensynode: Pastoraler Neusprech als schleichende Veränderung der kirchlichen Lehre
10. November 2015 09:02 | Mitteilung an die Redaktion


Kardinal Reinhard Marx
Die deutschsprachigen Synoden-Kardinäle Kasper, Schönborn und Marx haben ihre Maximalziele nicht erreicht. Doch die zweideutige Sprache der umstrittenen Synodenbeschlüsse lassen „alle Türen offen“. Für die Rechtgläubigkeit ist dieses Ergebnis ein Desaster.

Ein Gastbeitrag von Hubert Hecker.
▪ Schon vor der Bischofssynode zur Familie hat es Vorstöße gegeben, die Grundsätze der kirchlichen Lehre umzubiegen. Ein Debattenstrang ging um die Frage, ob es gute Handlungen und Haltungen unter schlechten Bindungen und Ordnungen gebe. In einer Diebesbande werden Verlässlichkeit, Solidarität, Gerechtigkeit bei der Beuteverteilung, Kameradschaft und Zusammenhalt gepflegt, sonst kann sie nicht effektiv sein. Ähnliches gilt für die Mafia-Gesellschaften. Müssen nun die oben genannten Haltungen als Werte anerkannt werden, auch wenn sie im Kontext von Unwerten stehen? Oder noch zugespitzter gefragt: Bleibt die Gerechtigkeit beim Beuteverteilen nicht etwas Gutes, auch wenn das Beutemachen etwas Schlechtes ist? Kann also nicht doch in einer Situation Gutes und Böses zu einem moralischen Grau vermischt sein?
Werte sind nicht intrinsisch gut

Sowohl die spontane als auch die ethisch reflektierte Antwort auf diese Fragen wird lauten: Das kann so nicht sein. Aber wo liegt der Fehler? Verlässlichkeit, Treue, Solidarität etc. sind tatsächlich Werthaltungen, die normalerweise mit guten oder mindestens ethisch neutralen Zielen verbunden sind. Sie sind aber nicht in sich gut (intrinsisch), sondern können auch zu bösen und verbrecherischen Zielsetzungen verkehrt werden. Mit dem SS-Wahlspruch: „Unsere Ehre heißt Treue!“ wurden die KZ-Schergen auf die mörderischen Befehle von Himmler und Hitler eingeschworen. Im Kontext der Mafia wechseln die genannten Tugendhaltungen komplett ihre Vorzeichen, indem sie als Instrumente zu einem verbrecherischen System beitragen. Sie fördern sogar die Effektivierung des Bösen.

Somit ergibt sich die Folgerung: Werthaltungen und Tugenden dürfen nicht ohne Berücksichtigung von Zielsetzungen und Bindungen ‚gut’ bewertet werden. Doch eben auf diese kontextlose Bewertung setzten die Neu-Ethiker: Wenn etwa in Homo-Partnerschaften oder ehebrecherischen Beziehungen solche Haltungen wie Verlässlichkeit und Verantwortungsübernahme praktiziert würden, dann würden diese intrinsisch „guten Elemente“ jene Beziehungen positiv aufwerten.

Gradualität: Gutes und Böses in moralischen Grautönen vermischt


Kardinal Christoph Graf Schönborn
▪ Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hatte bereits vor der Synode das Prinzip der Gradualität ins Gespräch gebracht. Gemeint ist mit diesem Begriff etwas Richtiges: Bei einem moralischen Urteil sind Abstufungen im Bereich des Guten wie des Bösen zu berücksichtigen. Die Theologie unterscheidet zwischen lässlichen und schweren Sünden, Todsünden und Sünden wider den Heiligen Geist. Auch bei guten Taten gibt es Abstufungen bis hin zur Vollkommenheit und Heiligkeit.

Was es nicht geben kann, ist eine Gradualität des Guten im Bösen. Eine Tat kann nicht in gleicher Hinsicht gut und böse sein, das besagt die Logik im Satz vom Widerspruch. Doch gegen diesen Grundsatz war Schönborns Begriffs-Initiative gerichtet.

Bei der Pressekonferenz nach der Schlussabstimmung der Bischofssynode wurde der Wiener Kardinal mit den Worten zitiert: „Es gibt (in moralischen Fragen) nicht nur Schwarz und Weiß“ – sondern auch viele Graustufen, ist zu ergänzen. Die suggestive Folgerung zu dieser Aussage lautet: So wie sich die Farbe Grau aus Schwarz und Weiß zusammensetzt, so sind im Zwischenbereich zwischen Vollkommenheit und Todsünde Gutes und Sündiges miteinander vermischt in verschiedenen Abstufungen.

Doch was für die Farbenlehre gilt, ist für den moralischen Bereich ganz und gar nicht zutreffend. Wie schon gesagt, gibt es Abstufungen bei schlechten Taten. Gegenüber einem Mord aus niederen Motiven steht ein Tötungsdelikt aus einem schwierigen Umfeld oder die fahrlässige Tötung. Doch kein Richter oder Ethiker würde in dem Fehlen eines Tötungsvorsatzes oder den mildernden Umständen etwas moralisch Gutes sehen, sondern eben nur eine Abstufung in der Schwere der bösen Tat.

Die kirchlichen Gradualisten dagegen wollen die gut-böse Handlung einführen: In einer weniger schlechten Tat sei schon das graduell Gute zu erkennen. Die Kirche sollte dieses Gute im Schlechten anerkennen und die Betroffenen ermutigen, weitere Schritte zum noch weniger Schlechten zu machen, was sie als ‚mehr Gutes’ hinstellen. Als Beitrag zur Gradualität des Guten im Schlechten kürte der Synoden-Sondersekretär, Erzbischof Bruno Forte, das Wort von der „unvollkomenen Positivität“. Dieses sich widersprechende Wortkonstrukt drückt die Widersprüchlichkeit der neuen Synoden-Ethik aus.

Von der defizitären zur positiven Positivität

▪ Auf dem Hintergrund dieser Gesichtspunkte sind die Beiträge zur Bischofssynode zu betrachten:

Kardinal Schönborn, der Moderator des deutschsprachigen Zirkels, erläuterte seine Positionen in einem Interview mit der Jesuiten-Zeitschrift Civiltà Cattolica am 26. September, also einer Woche vor dem Synodenbeginn: „… Wir sollten die zahlreichen Situationen des Zusammenlebens nicht nur aus dem Blickwinkel dessen betrachten, was fehlt, sondern auch unter dem Blickwinkel dessen, was bereits Versprechen ist, was bereits vorhanden ist.“ Jene Ehepaare, die in Gnade und Vertrauen in einer sakramentalen Ehe leben, „wissen in einem Paar, in einer eingetragenen Partnerschaft, in Zusammenlebenden die Elemente des wahren Heldentums, wirklicher Nächstenliebe, wirklicher gegenseitiger Hingabe zu sehen und zu unterscheiden. (…) Wer sind wir, um zu urteilen und zu sagen, dass es in ihnen keine Elemente der Wahrheit und der Heiligung gibt? (…) Es gibt Situationen, in denen der Priester, der die Personen innerlich kennt, dazu kommen kann zu sagen: Eure Situation ist so, dass ich laut Gewissen, eurem und meinem als Hirten, euren Platz im sakramentalen Leben der Kirche sehe. (…) Man kann immer etwas lernen von Personen, die objektiv in irregulären Situationen leben. Papst Franziskus will uns dazu erziehen. “

Demnach sind in allen irregulären Formen des Zusammenlebens Elemente des Guten zu finden. Entsprechend forderte Erzbischof Forte die Synodenväter auf, „Sympathie zu empfinden gegenüber einer unvollkommenen Positivität im Zusammenleben, um den Weg der Reifung zu begleiten“. Dieser pastorale Neusprech der Synode ist eine Verschleierungssprache, die die Realität der Sünde und die biblische Forderung nach Umkehr der Sünder den Menschen nicht mehr zumuten will. In der folgenden Formulierung wird die Widersinnigkeit der Wendung ans Tageslicht gebracht: Von der defizitären Positivität graduell fortschreiten zur positiven Positivität. Beide Pole dieses Satzes sind unsinnige Wortkonstrukte.

Letztlich gibt es in diesem Konzept überhaupt keinen Bereich des Bösen oder der Sünde mehr: Auch im schlechtesten Menschen und seinem Verhalten wollen die Gradualisten noch Elemente von „Wahrheit und Heiligung“ hineinsehen – so der Wiener Kardinal –, etwa im Wunsch nach Stabilität und Verlässlichkeit. Von diesem Punkt aus erstreckt sich dann die Gradualität des mehr oder weniger unvollkommenen Guten bis hin zum „Ideal“ des Guten – etwa in einer sakramentalen Ehe.

Damit hat Schönborn seine ethische Farbenlehre noch einmal modifiziert: In seiner moralischen Schwarz-Grau-Weiß-Skala soll das tiefe Schwarz wegfallen, also die schwere Sünde. Die Gradualität fängt bei einem dunklen Grau an. Das wären Menschen in großer Unvollkommenheit, aber mit einem Ansatz von Positivität.

Liebe in Zeiten der Vielfalt sexueller Lebensformen


Kardinal Walter Kasper

▪ Bei dieser Argumentation wird allein auf die subjektiven Haltungen und Absichten der Zusammenlebenden abgehoben. Es ist allerdings bezeichnend, auf welche Einstellungen Schönborn fokussiert und welche er selektiert: Er hebt die heldische Nächstenliebe und die gegenseitige Hingabe hervor. Die Treue bis zum Tod und die Offenheit für das Leben, zwei der drei wesentlichen Güter der sakramentalen Ehe, lässt er unter den Tisch fallen.

Diese Unterschlagung der kirchlichen Ehelehre geschieht nicht zufällig. Denn Schönborn sucht den kleinsten gemeinsamen Nenner in den heute verbreiteten Formen sexuellen Zusammenlebens. Da findet er allerdings wenig lebenslange Treue oder die Offenheit für Kinder. Letztlich wird mit diesem Konzept auch der Status der sakramentalen Ehe degradiert. Schönborn schiebt dazu einen Wertewandel von Ehe und Familie in „geschichtlichen und sozialen Dimensionen“ nach. Auf der anderen Seite ordnet er die neuen Formen des Zusammenlebens „den positiven Entwicklungen der Gesellschaft“ zu, die von der Kirche aufzugreifen im Konzilsdokument Gaudium et Spes gefordert würde.

Als Ergebnis von Schönborns Aussagen bleibt festzuhalten: Für ihn haben die jeweiligen Kontexte einer Haltung keine ethische Relevanz. Auch die biblischen Weisungen, die objektiven Normen des Sittengesetzes oder des Naturrechts bleiben in dieser Perspektive ausgeblendet. Für die Bewertung der Zusammenlebenden wäre es demnach gleichgültig, ob sie in einer sakramentalen Ehe, Homo-Partnerschaft, dem ungebundenen Zusammenleben vor und neben der Ehe oder in einer Zweit- und Drittehe lebten.

Die Sängerin Zarah Leander hatte in einem Lied die rhetorische Frage gestellt: „Kann denn Liebe Sünde sein?“ – gemeint war Sex in allen Lebenslagen und –formen. Im positiven Neusprech der Synode will man auf jeden Fall das Wort „Sünde“ vermeiden. Daher würde die entsprechend positive Neuformulierung heißen: Liebe ist in allen Lebensformen etwas Gutes!
Kardinal Schönborn fördert mit seinem Ansatz ein Schema der Vielfalt von sexuellen Lebensformen, wie es die Gender- und Homo-Lobby propagiert: Die lebenslange Ehe mit Kindern als „traditionelle Familie“ wäre dabei nur eine von vielen gleichwertigen Lebens- und Familienformen neben der Zweit-Ehe, Patchworkfamilie, den Singles und Allein-Erziehenden, Homo-Paaren ohne und mit Kindern etc.

Heldische Nächstenliebe in Homo-Partnerschaften?

▪ Aber der Wiener Kardinal geht noch einen Schritt weiter. Er stellt ausdrücklich die Haltungen von Homosexuellen in „eingetragenen Partnerschaften“ als Vorbilder für Ehegatten in der sakramentalen Ehe hin. Bei Homopaaren würden „Elemente des wahren Heldentums“ verwirklicht als „wirkliche Nächstenliebe und Hingabe“. Er fügt hinzu: Man könne immer etwas lernen von solchen Personen in objektiv irregulären Situationen, also in defizitärer Positivität. Leben in Homo-Partnerschaften die besseren Christen?

Seinen Kritikern schleudert der Kardinal das abgemünzte Zitat von Papst Franziskus entgegen: „Wer sind wir, um zu urteilen und zu sagen, dass es in ihnen (den eingetragenen Partnerschaften) keine Elemente der Wahrheit und der Heiligung gibt?“ Doch Schönborn missbraucht das Papst-Zitat, indem er den falschen Bezug zu Homopartnerschaften herstellt. Papst Franziskus dagegen wollte homosexuell veranlagte Einzelpersonen nicht richten, wenn sie Gott suchen würden und guten Willens seien.

Zwischen Homopartnerschaft und Ehe gibt es keinerlei Ähnlichkeiten…

▪ Mit solchen frechen Behauptungen und Verdrehungen konnte Kardinal Schönborn jedoch bei der Synode nicht durchkommen. Was Papst Franziskus von Homo-Partnerschaften hält, hatte er nach dem irischen Homo-Referendum durch seinen Staatssekretär verlauten lassen: Die Einführung der Homo-Ehe sei eine „Niederlage für die Menschheit“. Die Bischofssynode hatte schon bei der ersten Sitzungsperiode die Einschätzung vom damaligen Kardinal Ratzinger festgehalten und wiederholte die kirchliche Lehre im Schlussdokument: Es gibt „kein Fundament dafür, zwischen homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Schöpfungsplan Gottes für Ehe und Familie Ähnlichkeiten oder Analogien herzustellen“. Daher sei es „nicht hinnehmbar“, die Kirche in Richtung Einführung und Akzeptanz der vermeintlichen „Homo-Ehe“ unter Druck zu setzen.

… auch nicht bei unvollkommener Positivität

Entscheidend ist an dieser kirchlichen Lehraussage, dass der institutionelle Kontext christlicher Haltungen hervorgehoben wird, also Form und Inhalt des Ehe-Versprechens und der Ehe-Güter in der Bipolarität von Mann und Frau. Erst in diesem Rahmen der sakramentalen Ehe werden Liebe, Treue und Offenheit für Kinder naturrechtlich fundiert zu erfüllenden Werten für die Ehegatten. Verlässlichkeit und Verantwortung, womit die Homo-Partnerschaften angepriesen werden, stehen dazu in keiner Analogie, „auch nicht im weitesten Sinne“, wie Kardinal Ratzinger betont hat. Mit dieser Lehraussage wird somit das Konzept der Gradualisten von der „unvollkommene Positivität“ zurückgewiesen.

Den Synodentext auf Optimismus trimmen – christliche Abgrenzung nur implizit


Die Kardinäle Marx und Kasper in Rom
▪ Mit seinen Thesen zu den Bereichen des vor-, neben- und nachehlichen Zusammenlebens konnte der Wiener Kardinal allerdings eher Einfluss nehmen auf die Synode. Als Leiter des deutschsprachigen Zirkels tragen die drei Berichte seine Handschrift, wenngleich auch andere deutsche Bischöfe ihre Positionen eingebracht haben.

Im ersten Text stellt die deutsche Sprachgruppe die Forderung auf, im Synodendokument sollte die kirchliche Lehre in einer „positiven, die christliche Position entfaltenden Sprache“ dargestellt werden. Außerdem bittet der deutsche Zirkel die Synoden-Endredaktion, „nicht zu sehr in eine Überbewertung der eher pessimistischen Wahrnehmung unserer Gesellschaft zu verfallen“. Soso, die Synode soll auf bedingungslosen Optimismus getrimmt werden und auch die katholische Lehre nur in positiver Form aussagen, keinesfalls in „normativer und negativ abgrenzender Sprache“. Schönborns Gradualität des Positiven scheint hier im Text durch; auch vor dem Wort und der Realität der (negativen) „Sünde“ sollen die Katholiken abgeschirmt werden; es sollen keine klaren Abgrenzungen der katholischen Positionen gesetzt werden. Nur „implizit“ könnte die „christlich inkompatiblen Positionen“ zur Sprache gebracht – d. h. versteckt – werden. Der bischöfliche Welt-Optimismus soll nicht durch die Erwähnung der hässlichen Fehlformen menschlicher Sexualität gestört werden – wie Pornographie, Prostitution, Pädophilie, Sado-Masochismus, Fetischismus, Vergewaltigungen und auch die ungeordnete Homosexualität.

Dieser Ansatz der „positiven Sichtweise“ ist in das Enddokument der Synode in den Kapiteln 69 bis 71 übernommen worden – ein Erfolg von Schönborns Gradualismus: In jeder Form des Zusammenlebens seien die „positiven Elemente“ zu entdecken, die zwar noch nicht die „Fülle“ enthielten, aber auf dem Weg dorthin gesehen und geführt werden sollten – dem Weg von der unvollkommenen zur vollkommenen Positivität!

Entschuldigung für die Verkündigung der kirchlichen Lehre

▪ Im dritten Text des deutschen Zirkels wird dieser Faden wieder aufgenommen. Die Bischöfe entschuldigen sich zunächst für die angebliche Unbarmherzigkeit ihrer Vor-Vorgänger. Sie klagen sie gleichzeitig an, dass sie mit der (abgrenzenden) Verkündigung der kirchlichen Lehre viel Leid über die Menschen gebracht hätten – z. B. über vor- und nicht-eheliche Lebensgemeinschaften, geschiedene Wiederverheiratete oder Homo-Partnern, bei denen doch so viel vorbildlich Positives zu entdecken sei.

Nachdem sich die heutigen Bischöfe von der unbarmherzigen kirchlichen Lehre wie auch von der Verkündigung derselben distanziert haben, wenden sie sich wieder optimistisch-positiv der menschlichen Sexualität zu, nunmehr in rein soziologischer Diktion: Sie stellen die „humane Gestaltung der menschlichen Sexualität“ in den Vordergrund. Eine „sachgerechte und erneuerte Sprache“ (noch ein Neusprech!) soll insbesondere Heranwachsende „zu einer gereiften menschlichen Sexualität“ heranführen. Diese Neu-Sprache müssten die Eltern, Seelsorger und Schullehrer selbst erst noch lernen.

Obwohl damit der Bereich von Predigt und Katechese angesprochen ist, äußern sich die deutschen Synodenbischöfe an keiner Stelle von der Hinführung zur katholischen Ehelehre und der sakramentalen Ehe . Wie soll sich bei einer solchen Praxis der beklagte Zustand ändern, dass heiratswillige Katholiken kaum Grundwissen über Wert und Bedeutung des Ehesakraments haben?

Ein Freibrief zur sakramentalen Beliebigkeit mit subjektiven Gewissensentscheidungen

▪ Der umstrittenste Punkt wird am Schluss des dritten Zirkel-Dokuments verhandelt. Die Bischöfe stellen zu Anfang ausdrücklich ihr Ziel vor, die nach erster bleibender Ehe getrennt Lebenden und in zweiter Ehe Wiederverheirateten „unter bestimmten Voraussetzungen zu den Sakramenten der Buße und der Eucharistie“ zulassen zu wollen. Dieser Ansatz ist von Papst Paul II. in seiner Enzyklika „Familiaris consortio“ grundsätzlich verneint worden:

„Die Kirche bekräftigt jedoch ihre auf die Heilige Schrift gestützte Praxis, wiederverheiratete Geschiedene nicht zum eucharistischen Mahl zuzulassen. Sie können nicht zugelassen werden; denn ihr Lebensstand und ihre Lebensverhältnisse stehen in objektivem Widerspruch zu jenem Bund der Liebe zwischen Christus und der Kirche, den die Eucharistie sichtbar und gegenwärtig macht.“

Auf diesem Hintergrund war es ein geschickter Schachzug, den Angriff gegen die aufgezeigte Position der päpstlichen Enzyklika mit einem unverfänglichen Zitat derselben einzuleiten: Der Papst hatte darin von der Unterscheidung gesprochen, dass es bei Trennungen oftmals schuldige und unschuldige Ehegatten gebe. Diese ethische Unterscheidung ist zutreffend, kann aber nicht die objektive Gültigkeit der eingegangenen Ehe aufheben oder einen subjektiven Anspruch auf eine zweite Ehe und den Kommunionempfang legitimieren.

Doch eben zu jener Zielsetzung sollte dieses Zitat hinführen. Der Weg dazu wird mit dem „forum internum“ angegeben. Damit ist die persönliche Gewissensprüfung nach einem Beratungsgespräch mit dem Beichtvater gemeint. Mit dem Wort: „Jeder muss sich selbst prüfen“, wird der Zugang zum Sakramentenempfang der Eucharistie der subjektiven Entscheidung überlassen. Das würde auf einen Freibrief der sakramentalen Beliebigkeit hinauslaufen, denn das Gewissen der meisten Katholiken ist nicht mehr an dem Wissen über die biblische und kirchliche Normenlehre orientiert.

Schönborn bzw. der deutsche Zirkel argumentierten zum Gewissen ähnlich wie Martin Luther, als er vor der Frage stand, ob er dem protestantischen Kurfürsten Johann Friedrich eine Zweitehe erlauben sollte. Der hatte „auf Gott und sein Gewissen genommen“, dass er ohne seine Konkubine nicht leben könnte. Daraufhin gab Luther dem Kurfürsten „beichtweise die Erlaubnis zur Bigamie, um das Gewissen zu retten“
.
Kardinal Schönborn hatte in seinem vor-synodalen Interview ausdrücklich Fälle konstruiert, in denen er wiederverheiratet Geschiedenen bei gültiger Erst-Ehe empfahl, den Leib des Herrn zu empfangen. Damit hatte er provokativ gegen die Lehraussagen von Papst Johannes Paul II. verstoßen. Auch bei einem nach-synodalen Gespräch schlug er in die gleiche Kerbe: Für den Kommunionempfang von Katholiken in ungültiger Zweitehe sei die Bedingung der Enthaltsamkeit, wie sie in „Familiaris consortio“ aufgestellt wird, nicht mehr notwendig.
Die Reformer haben den Fuß in der Tür – für ihre progressive Agenda


Die Kardinäle Marx und Schönborn bei der Synode

▪ Das Enddokument der Synode hat in den Kapiteln 85 und 86 die aufgeführten Überlegungen und Formulierungen des deutschsprachigen Zirkels weitgehend übernommen. Es sind allerdings einige Abschwächungen vorgenommen worden. So wird von dem „recht gebildeten Gewissen“ statt dem ungebundenen „persönlichen Gewissen“ gesprochen. Die subjektive Gewissensentscheidung könne auch nicht von den Erfordernissen der Wahrheit und den evangeliumsfundierten Vorgaben der Kirche absehen. Statt „Zugang zu den Sakramenten“ sollen die Möglichkeiten „einer vollen Teilnahme am Leben der Kirche“ ausgelotet werden.
Trotzdem äußerten sich die Kasperianer zum Synodenergebnis im Abschlusspapier mit vorsichtigem Optimismus. Die Kardinäle Kasper, Schönborn und Marx konnten mit den Kapiteln 69 bis 71 sowie 85 und 86 den „Fuß in die Tür“ setzen, um nach der Synode

gradualiter ihre progressive Agenda zu vollenden. Denn die abgeschwächten Inhalte jener Kapitel verweisen auf das weitergehende Original der Beschlüsse aus dem deutschsprachigen Zirkel. Darin aber wurde unter der Hand (des pastoralen Ansatzes) die Lehre der Kirche zu dem Bereich Sexualität und Ehe verändert. Zusammenfassend ergibt sich aus den folgende Eckpunkten ein neues Paradigma für die kirchliche Ehelehre:

- Es soll nicht mehr in negativ-abgrenzender Sprache von Sünde, Verboten und Schlechtem gesprochen werden – etwa dem 6. Gebot: Du sollst nicht ehebrechen, dem Jesus-Wort von Wiederverheiratung als Ehebruch oder der Nicht-Erlaubtheit von Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe. Der kirchliche Realismus zu Sünde und Vergehen wird als „pessimistische Weltsicht“ denunziert.

- Darüber hinaus soll das moraltheologische Prinzip des intrinsisch Schlechten gekappt werden. Demnach sollen Abtreibung, Ehebruch etc. nicht mehr als in sich schlechte Handlungen gelten, sondern nach Situation, Motiv, Umständen und Konsequenzen auch positiv gedeutet werden können.

- Gegenüber der bisherigen Unterscheidung von gut und schlecht soll die Kirche ganz auf eine positiv-optimistische Sicht der Menschen umgepolt werden. In allen schlechten Haltungen und Handlungen hätte man immer schon eine Beimischung von guten Absichten und Ansätzen zu sehen. Daher bräuchte es keine Umkehr der Sünder mehr. Es gäbe nur ein gutes Fortschreiten vom Ausgangspunkt der unvollkommenen Positivität zur positiveren Positivität. Die bisherige Norm der sakramentalen Ehe wird dabei zu einem kaum erreichbaren „Ideal“ für die Frommen marginalisiert.

- Die Anwendung dieses neuen Paradigmas bedeutet eine substantielle Veränderung der kirchliche Lehre zu Sexualität und Ehe: Alle sexuellen Beziehungen vor, neben und außerhalb der Ehe sollen grundsätzlich als Vielfalt der Lebens- und Liebesformen akzeptiert sowie von ihren positiven Elementen her gesichtet und bewertet werden. Insbesondere wird die Verantwortungsübernahme in einer Zweit-Ehe als in sich gut und unumkehrbar hingestellt.
- Die kirchlich-disziplinarischen Folgen dieser Lehr-Änderung skizzierte Kardinal Schönborn so: Der Eintritt in die Zweitehe bei gültiger Erst-Ehe könnte als Vergehen der Vergangenheit im Beichtgespräch bereut und vergeben werden. Die eingegangenen Verpflichtungen und Verantwortungsübernahme in der Zweitehe (besonders bei Kindern) wären aber grundsätzlich positive Elemente, die nach persönlicher Gewissensprüfung den Zugang zur Kommunion ermöglichen sollten. Ausdrücklich wendet sich der Wiener Kardinal gegen die Ausnahmeformel von „Familiaris consortio“, wonach Kommunionsempfang nur bei Enthaltsamkeit in der Zweitehe zu erlauben sei.

In diesem Sinne betrachten die Kasperianer den Synodenbeschluss als Anfang einer Agenda, die sich nicht an den Wortlaut hält, sondern – analog zum Konzil – den Geist der Synode fortführen will und die Tür zur Akzeptanz der Vielfalt von Zusammenliebenden ganz aufstoßen sowie deren volle „Integration“ in die sakramentale Kirche betreiben soll. Der schwache Trost für die Verteidiger der Rechtgläubigkeit, dass im Synoden-Enddokument nichts entgegen der Lehre der Kirche drinstehe, ist praktisch schon überholt

Die kirchliche Ehelehre ist bei den Gläubigen schon lange verdunstet

▪ Doch auch noch die defensive These, dass kein Verstoß gegen die Kirchenlehre vorliege, hat für die Klarheit und Binnenwirkung der kirchlichen Verkündigung desaströse Auswirkungen angesichts der bisherigen Verdunstung der kirchlichen Lehre über Ehe und Familie:
In einem Beitrag der Limburger Kirchenzeitung vom 20.09.2015 unter der Überschrift: „Geschiedenen eine zweite Chance geben“ berichtete Der Sonntag über eine Umfrage unter Ehejubilaren zu der Frage, wie die Kirche sich zur Wiederverheiratung von Geschiedenen verhalten solle. Alle drei befragten Paare stellten die Trennung von Eheleuten unter die Gesichtspunkte: Der Mensch irrt sich. Es passiert halt, dass man bei der Wahl des Partners daneben liegt. Dann macht man es eben beim zweiten Mal besser. Auf jeden Fall sollten Geschieden eine zweite Chance erhalten und wieder kirchlich heiraten dürfen.

In einer solchen säkularen Eheauffassung nach dem Muster von Versuch, Irrtum und zweiter Chance hat sich die kirchliche Ehelehre vollständig verflüchtigt. Wenn bei vermeintlich gut-katholischen Goldhochzeitspaaren schon diese Verdunstung der Glaubenslehre vorherrscht, wird man bei Heranwachsenden und jungen Paaren erst recht keinen Ansatz mehr finden für die Ansprüche und Gaben des Ehesakraments. Dass die Katholiken von alt bis jung vielfach keine Kenntnisse mehr haben von den christlichen Glaubensgrundsätzen, müsste Bischöfe und Pfarrer, Religionslehrer und auch die kirchliche Publizistik aufschrecken. Denn sie sind offensichtlich ihrer Pflicht zur Darlegung der biblisch-kirchlichen Ehelehre bisher nicht genügend nachgekommen. In dieser Situation wäre eine Kehrtwende auf allen Ebenen der Verkündigung not-wendig. Insofern ist die Feststellung, die Synode hat nichts gegen die Lehre der Kirche geäußert, eine Bankrott-Erklärung des Weiter so mit den kirchlichen Defiziten bei der Glaubensverkündigung, insbesondere zur Ehelehre.

Die Lehre von der defizitären Positivität ist in der Provinz angekommen

▪ Das zeigt ein Treffen des derzeitigen Bistumsleiters in Limburg, Weihbischof Manfred Grothe, mit „zwanzig Praktikern aus der Familienpastoral und -beratung, von der Familienbildung und den Kindertagesstätten“. Erstaunlich schnell wurden dabei die progressiven Tendenzen der Kaperianer-Fraktion der Synode aufgenommen. Wenn Bischof Bode im Frühjahr die Kluft zwischen Lehre und Lebenswirklichkeit beklagte, so lautet heute die Sprachregelung: „Spannungsfeld von (Ehe-)Ideal und Wirklichkeit“ – so Grothe laut Limburger Kirchenzeitung vom 1. Nov. Es gebe nun mal eine „Vielfalt von Lebensformen, in denen nur Elemente dieses Ideals verwirklicht“ würden. Man sieht, die aus Rom verbreitete Lehre von der Gradualität einer defizitären Positivität ist in der Provinz angekommen.


Auch Kardinal Schönborns Theorie, dass solche Haltungen wie „Verantwortung übernehmen“ kontextlos, also unter allen Umständen (intrinsisch) gut zu heißen seien, sogar evangeliengemäß, fand die Zustimmung des Limburger Weihbischofs. Verräterisch war allerdings, wie die katholischen Berater/innen in ihren Praxisberichten dazu standen: „Die Paare, egal in welcher Lebensform, wollen, dass ihr Miteinander gelingt“. Die Menschen würde die professionelle Beratung schätzen. Dabei sei „die Marke Katholisch kein Hemmnis (!) und kein Problem“. Diese Aussage ist entlarvend: Das ‚Katholische’ wird als äußerliche Marke angesehen, die dann nicht als hemmend und hinderlich für die Beratung angesehen wird, wenn das Inhaltlich-Katholische hintan steht.
http://www.katholisches.info/2015/11/10/...chlichen-lehre/


von esther10 10.11.2015 10:15

"Ungeahndete Straftaten senden falsches Signal"


© WDR/Dirk Borm âhart aber fair: Sendung vom 09.11.2015
Bei Frank Plasberg kommen zum Thema Flüchtlingskrise ehrenamtliche Helfer zu Wort, ohne deren Arbeit sie nicht zu bewältigen wäre. Die streitbare Polizistin Kambouri warnt erneut – und überrascht.

Die Flüchtlingsströme nach Europa sind das Thema dieser Generation. Tausende machen sich wöchentlich auf den beschwerlichen Weg in eine vermeintlich bessere Zukunft, viele von ihnen wollen nach Deutschland.

Die Berichte von den Flüchtlingsrouten auf dem Balkan, aus Auffanglagern und von den Krisensitzungen im politischen Berlin sind mittlerweile fester Bestandteil jeder Nachrichtensendung. Die Konflikte zwischen den Parteien füllen Tag für Tag aufs Neue die Kommentarspalten.

Fast in Vergessenheit geraten sind darüber diejenigen, die Tag und Nacht mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass nicht vollends das Chaos ausbricht und den Geflüchteten so gut es geht helfen.

Plasberg trifft mit "No-Name-Runde" Nagel auf den Kopf

Ihnen gibt Frank Plasberg in "Hart aber fair" eine Stimme – und liefert ganz unerwartet eine Sendung ab, die sich vom gewohnten Talkshow-Einheitsbrei deutlich abhebt. Nichts von dem üblichen Gepolter und Rechtgehabe, keine vermeintlichen Experten und allzu eloquente Politiker, die gebetsmühlenartig ihre Positionen wiederholen, sondern eine Sendung, bei der man zuhört, anstatt nach der ersten Viertelstunde weg zuschalten.

Zu verdanken ist das nicht nur Plasberg, sondern auch seinen Gästen. "Sie werden vermutlich kaum einen unserer Gäste kennen" – mit dieser einleitenden Bemerkung trifft Plasberg den Nagel auf den Kopf, denn die Mehrheit der Studiorunde ist tatsächlich unbekannt.

Aber genau das ist gut so, denn die Sendung dreht die üblichen Verhältnisse um. Die dringenden Fragen in der Flüchtlingskrise werden von unten angesprochen, von denjenigen die im Alltag am nächsten dran sind – ein freiwilliger Helfer, ein Reporter, eine Polizistin, zwei Beamte.

Schafft der Staat das alleine?

Wie kommt man überhaupt dazu, Helfer zu werden, will Plasberg dann auch als Erstes von Holger Michel, einem PR-Berater wissen. Michel arbeitet als Helfer im Flüchtlingsheim Berlin-Wilmersdorf und seine Antwort ist ebenso einfach, wie treffend: "Man kommt dort hin, sieht, dass es viel zu tun gibt und dann bleibt man."

Michel ist auch optimistisch, dass die ehrenamtliche Hilfe noch eine ganze Weile bestehen bleibt, schließlich sei man straff organisiert. Seiner Ansicht nach kann und soll der Staat die Herausforderung auch gar nicht alleine in den Griff bekommen, eine Meinung, die Sozialdezernentin Heike Jüngling teilt.

"Ohne ehrenamtliche Hilfe würden wir ganz schlecht dastehen", gibt die Beamtin aus Königswinter offen zu. Eine Kommune könne mit ihren hauptamtlichen Mitarbeitern auch gar nicht die ganzen Maßnahmen bestreiten. Es habe aber trotz der ehrenamtlichen Helfer schon erste Kündigungen gegeben, weil Kollegen mit der Zusatzbelastung nicht klarkämen.

Helfer bemängeln schlechte Planungssicherheit

Das größte Problem aber, und da ist sie mit ihrem bayrischen Kollegen Lothar Venus einer Meinung, sei die fehlende Planbarkeit und die mangelnde Kommunikation. "Ich wünschte, ich könnte zuverlässig hochrechnen" klagt sie und auch der Journalist Sandro Poggendorf spart nicht mit Kritik. Die Bürokratie arbeite viel zu langsam, vielfach noch per Hand anstatt mit dem PC. "Es ist eine Katastrophe, was da passiert." Angesichts der ohnehin schon hohen Belastung der Ämter bringt die Runde dann auch kein Verständnis für die von Innenminister de Maizière geforderte Einzelfallprüfung des Familiennachzugs auf.

"Mein Wunsch wäre, dass wir uns erst mal um die großen Themen kümmern und nicht ein Detail nehmen und es zum politischen Spielball werden lassen", empört sich Jüngling und erntet dafür nicht nur verdienten Applaus, sondern auch die Zustimmung von Venus, zweiter Bürgermeister des Grenzortes Wegscheid.

Venus Statement in dieser Hinsicht gehört zu den besten des Abends. "Die brauchen sich auch als Familie", mahnt er "nicht nur bei der Flucht, sondern auch bei der Integration." Außerdem kämen doch ohnehin die meisten mit Familien – welcher Vater wolle schon Frau und Kind zurücklassen, wenn rundherum die Fassbomben fallen. Schnellere Abläufe, verbesserte Verfahren, das sei wichtig, nicht das Gerangel um ein kaum existierendes Problem. Der Streit um die Familiennachführung, eine politische Nebelkerze.

Machtpoker statt konkrete Handlungen

Venus ist es auch, der den Schlingerkurs der Politik einen ganz realen Kontext gibt. Der Mann, der kürzlich davor warnte, dass, wenn man nicht aufpasse, bald das erste Kind erfriere erzählt von einer besonders chaotischen Ankunft von Flüchtlingen in seiner Heimat. "Sie stehen hier auf der Brücke zwischen Deutschland und Österreich und dann hören sie das Wimmern, das Klagen, das Schreien kleiner Kinder. Das überrollt sie nachts um halb drei wie ein D-Zug. Wenn man selber Kinder hat, weiß man, was das bedeutet."

Untätig sein und sich lieber mit Machtspielen aufzuhalten könne keine Lösung sein. Sandro Poggendorf sieht die gleichen Probleme. Die Lösung könne seiner Meinung nach nicht darin bestehen, dass sich die Politiker Mittwochs vertrügen und Sonntags bekriegten. "Wir geben als System ein trauriges Bild ab", konstatiert er schonungslos unter Applaus des Publikums.

Umso besser sind dagegen die Leistungen der Ehrenamtlichen organisiert. Ein eingespielter Tagebucheintrag Holger Michels zeigt eindrucksvoll, wie leidenschaftlich die Helfer bei der Sache sind. Helfen mache auch Spaß und solle auch Spaß machen, so der Berliner. Von Plasberg gefragt nach seiner Freizeit erwidert er: "Ich bin dazu übergegangen, meine Freunde in die Unterkunft einzuladen. Mit ein bisschen Glück hat man einen neuen Helfer gewonnen."

Wie weit die Hilfsbereitschaft gehen kann, demonstriert er auch mit Schilderungen von Helfern, die freimütig Geld für Babynahrung vorstreckten, um schnell Hilfe leisten zu können. "Babys haben die Angewohnheit, dass man sie nicht 24 Stunden auf Essen warten lassen kann" gluckst er, woraufhin Plasberg noch einen obendrauf setzt: "Die können nicht einmal einen Antrag stellen." Alle brechen in herzhaftes Lachen aus – zumindest kurz zeigt sich da, dass selbst ein so ernstes Thema durchaus mit Humor betrachten werden kann.

Kambouri warnt vor Parallelgesellschaft

Frank Plasberg zeigt sich in dieser Ausgabe ohnehin von seiner besten Seite. Ohne seinen üblichen Biss zu verlieren, zeigt er sich als guter Zuhörer, der alle Gäste gleichermaßen zu Wort kommen lässt, ohne dabei den Faden zu verlieren. Auch der sonst wesentlich kontroverser argumentierenden Polizistin und Buchautorin Tania Kambouri entlockt er einige unerwartete Aussagen. Angesprochen auf ihre Erlebnisse mit Flüchtlingen im Dienstalltag macht diese eine wesentlich bessere Figur, als noch vor Kurzem bei Sandra Maischberger. "Mir tut das weh und auch ich habe Mitleid", gesteht sie.

Man müsse aber auch die Problemfälle ansprechen. "Ich habe Angst, dass diese Menschen in eine Parallelgesellschaft abdriften." Natürlich sei nicht jeder Terrorist und mit der großen Mehrheit gäbe es keinerlei Probleme. Das größte Problem sei jedoch die mangelnde Registrierung, durch welche Straftaten nicht geahndet werden könnten. "Das sendet das falsche Signal", warnt sie.

Dass viele Einwohner wegen der Flüchtlinge besorgt sind, darüber will die Sendung nicht hinwegtäuschen. Eine Zuschauermeinung, die den Flüchtlingen vorwirft, doch ihren "eigenen Dreck wegzumachen", da sie sowieso schon eine "Versorgungsmentalität" entwickelt hätten, wird dennoch von der Runde schnell zerpflückt und das zu recht.

Politik sollte auch mehr Zuversicht vermitteln

Dennoch, alle Gäste sind sich darüber im Klaren, dass eine gesellschaftliche Spaltung stattgefunden hat, ein Umstand, an dem auch die Politik eine erheblich Mitschuld trage. Nicht mit den Leuten zu reden, die betroffen sind, sei dabei keine Lösung, sondern "eine gefährliche Entwicklung", die nur den Frust steigere, so Poggendorf.

Die Gretchenfrage nach der Obergrenze stellt Plasberg während der Sendung nicht. Was er stattdessen wissen will: Was muss anders laufen, damit es nicht zu noch mehr Problemen kommt? Für Kambouri ist es die Integration: "Wir dürfen damit nicht warten, wir müssen jetzt anfangen." Der sieht die Politik im Zugzwang. "Wir brauchen eine klare Kante", fordert Michel. Die Politik müsse Klartext reden über die wirklichen Probleme, eine Ansicht die alle teilen.

"Wir haben zugehört", sagt Frank Plasberg zum Ende der Sendung und es stimmt. Doch die Schlussworte die nachklingen gehören Michel: "Aufgabe der Politik ist es auch mehr Zuversicht zu vermitteln. Wir können über uns hinauswachsen."
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/pol...tY?ocid=U270DHP


von esther10 10.11.2015 10:08

Führt der Gen-Bearbeitungsansatz zur Heilung von Leukämie und anderen Tumoren?

Veröffentlicht: 10. November 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Dr. med. Edith Breburda

Forscher verwendeten eine neuartige Gen-Schnitt-Technik, um einen aggressiven Krebs bei einem Kind zu behandeln. Sie veränderten dadurch das menschliche Genom. Nachdem eine herkömmliche Behandlung mit Chemotherapie und einer Knochenmarktransplantation nicht funktioniert hat, wurden einem Mädchen spezielle Designer-Zellen injiziert. Ein paar Wochen danach verschwand ihre Leukämie. dr-breburda1



“Wir werden über eine Heilung erst in ein oder zwei Jahren reden, sofern der Krebs nicht zurückkommt”, sagte Paul Veys, der Arzt, der die Behandlung am Great Ormond Street Hospital für Kinder in London durchgeführt hat.

Es gibt andere Gründe, vorsichtig zu sein. Die Behandlung wurde bisher nur bei einem Patienten durchgeführt. Während einige der Daten auf einem wissenschaftlichen Treffen in Florida im Dezember vorgelegt werden sollen, wurde das Verfahren bisher nicht begutachtet oder in einer Fachzeitschrift veröffentlicht.

Bei der Gen-Bearbeitung werden fehlerhafte DNA-Stücke mit einer winzigen Schere herausgeschnitten, um eine genetische Erkrankung zu beheben. Der Ansatz ist jedoch umstritten, weil er eines Tages verwendet werden könnte, um Merkmale wie Augen- oder Haarfarbe zu verändern, die nichts mit einem medizinischen Nutzen zu tun haben.



Das Gespenst sind “Designer-Babys”

Inzwischen haben mehrere große Unternehmen, darunter Pfizer Inc., Astrazeneca SPS und Novartis AG damit begonnen, mit Gen-Editing-Tools zu arbeiten.
Viele Biotechnologieunternehmen und akademische Forscher experimentieren bereits mit einer als CRISPR-Cas9 benannten Technik. Sangamo BioSciences
Inc. in den USA testet eine rivalisierende “Zinkfinger-Nukleasen-Gen-Schnitttechnik” bei HIV-Patienten.

Der Säugling, der in London behandelt wurde, litt an einer rezidivierenden akuten lymphatischen Leukämie, einer Form von Blutkrebs, die sich sehr schnell ausbreiten kann. Nachdem eine konventionelle Therapie gescheitert war, hatten die Ärzte fast keine Optionen mehr. Book

Einige Leukämie-Patienten können mit einer experimentellen CAR-Technik, die einige Erfolge bei US-Studien gezeigt hat, behandelt werden. Sie beinhaltet die Entnahme von Immunzellen des Patienten, die gentechnisch verändert werden, so dass sie effizienter Leukämiezellen aufspüren und töten. Anschließend werden die Zellen wieder eingesetzt.

Das Problem war, dass Layla nicht genug von ihren eigenen gesunden Immunzellen hatte, weil so viele durch die Chemotherapie zerstört wurden. Das normale CAR-Verfahren wurde somit ausgeschlossen. Um T-Zellen eines gesunden Spenders zu verwenden, wandten sich die Great Ormond Street Ärzte an Cellectis, eine französische Biotech-Firma, in der Pfizer 8% der Anteile besitzt.



Ein paar Wochen, nachdem die Spenderzellen entwickelt und Layla gegeben wurden, bildete sich ihre Leukämie zurück. Sie erhielt dann eine Knochenmarktransplantation, um ihrem Immunsystem, das durch die Behandlung ausgelöscht worden war, Auftrieb zu gegeben. Sie erholt sich jetzt zu Hause.

“Es ist sehr aufregend, aber es ist noch zu früh, von Erfolgen zu sprechen”, sagte Matt Kaiser, der Leiter der Blutkrebs-Forschung bei UK Charity Bloodwise.

Um die Behandlung von Layla zu validieren, fügte er hinzu, “es muss sich eindeutig um klinische Langzeitstudien handeln, mit mehr Patienten. Wir müssen wissen, wer reagiert und wer nicht, um langfristige Ergebnisse zu verstehen. ”

Cellectis plant die Aufnahme einer Prüfung seiner Produkte bei mehr Patienten ab Anfang nächsten Jahres. Wenn die Layla-Ergebnisse repliziert werden können, kann der Gen-Bearbeitungsansatz eine neue Möglichkeit bieten, Leukämie und möglicherweise andere Krebsarten zu bekämpfen.

Literatur:
Gautam Naik: New York on Genes Helps Cancer Fight, The Wall Street Journal. 6. Nov. 2015BookCoverImage



Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda (von ihr stammt auch das Foto) ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/201...edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

von esther10 10.11.2015 00:54

Papstvertrauter: Synode bedeutet Wende für Wiederverheiratete


Pater Antonio Spadaro in der Synodenaula - L'Osservatore Romano

10/11/2015 13:26SHARE:
Die Weltbischofssynode über Ehe und Familie hat die „Grundlage“ für eine Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion gelegt. Das schreibt der Jesuit Antonio Spadaro, der als Vertrauter von Papst Franziskus gilt und auf dessen Ernennung hin an der Synode teilgenommen hatte. Das Abschlusspapier fordere vom Seelsorger eine Prüfung der Einzelfälle, ohne der Integration der Betroffenen „irgendeine Grenze zu setzen“, wie dies früher der Fall gewesen sei, so der Chefredakteur der „Civilta Cattolica“ in der aktuellen Ausgabe der italienischen Jesuitenzeitschrift.
Damit habe die Bischofsversammlung „eine Tür geöffnet“, die die vorige Synode im vergangenen Jahr geschlossen gelassen habe, so Spadaro weiter. Man könne daher „zu Recht von einem neuen Schritt“ sprechen. Der Jesuit betont, der Ermessensspielraum der Bischöfe in dieser Frage sei gestärkt worden sei.
Spadaros Aussagen haben auch deshalb besonderes Gewicht, weil die von Italiens Jesuiten herausgegebene „Civilta Cattolica“ als offiziös gilt und im vatikanischen Staatssekretariat gegengelesen wird. Spadaro war von Franziskus persönlich zum Mitglied der Synode berufen worden, die vom 4. bis 25.
http://de.radiovaticana.va/news/2015/11/...2%80%9C/1185673


Oktober im Vatikan stattfand. Der 49 Jahre alte italienische Geistliche steht in engem Kontakt mit Franziskus.
(kap 10.11.2015 mg)

von esther10 10.11.2015 00:51

Franziskus in Florenz: „Keine Machtgelüste in der Kirche“


Franziskus in der Kathedrale von Florenz, Santa Maria del Fiore - AP

10/11/2015 13:06SHARE:

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Franziskus träumt von einer Kirche in Italien, die den Menschen nahe steht und nicht auf Machtgewinn fixiert ist. Klare Worte äußerte der Papst bei seinem Besuch in Florenz, der Hauptstadt der Toskana. An die italienischen Bischöfe gewandt, sagte Franziskus, dass sie keine Angst haben sollten, „mit Hilfe des Heiligen Geistes“ die Kirche zu leiten. Sein Besuch in Florenz und die Ansprache in der Kathedrale „Santa Maria del Fiore“ fand anlässlich des fünften Nationalen Kirchentreffens statt, einer Art italienischer Katholikentag also. Mehr als 2.500 Gläubige nahmen daran teil.

Bevor der Papst seine ausführliche Grundsatzrede hielt, sprachen in der berühmten florentinischen Kathedrale der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz und einige Gläubige über den Stand der Dinge der katholischen Kirche in Italien.

Die katholische Kirche müsse nie Angst haben vor den Herausforderungen der Welt, so der Papst in seiner Rede. Ausgehend vom Fresko des Jüngsten Gerichts in der Kathedrale ging der Papst auf die Aufgaben der Kirche ein: Gott habe seinen Sohn nicht als Richter in die Welt geschickt, sondern als Retter, deshalb müsse jeder Gläubige selber ein Diener für die anderen sein und nicht ein Sammler von Machtansprüchen.

Bescheidenheit, Desinteresse und Seligpreisung

Der Papst zählte drei Punkte auf, um den „wahren christlichen Humanismus“ zu umschreiben: Bescheidenheit, Interesselosigkeit und die Seligpreisung. Über die Bescheidenheit sagte der Papst, dass man sich davor hüten solle, „nur an den eigenen Ruhm zu denken“. Dies führe zum zweiten Stichwort: die Interesselosigkeit führe dazu, dass man Gott aus dem eigenen Leben ausschließt. „Vermeiden wir es bitte, uns in Strukturen einzuschließen, die uns eine falsche Sicherheit vermitteln und uns zu unbarmherzigen Richtern werden lassen. Unser Glaube ist revolutionär, weil er vom Heiligen Geist kommt“, so der Papst. Jeder sei aufgerufen, diesem „Impuls“ zu folgen und so zu Menschen zu werden, wie Jesus es im Evangelium vorgelebt und aufgefordert habe. „Ein Christ wird nur dann selig, wenn er in sich die Freude des Evangeliums stellt“, fügte Franziskus an. Schaue man auf die „großen Heiligen“, so sehe man, dass „ihre Seligkeit viel mit Verschmähung und Armut“ zu tun hatte.

Die drei Stichwörter würden auch die Kirche in Italien gut umschreiben, so der Papst. „Die drei Elemente besagen uns, dass wir nicht darauf fixiert sein müssen, Macht anzuhäufen, auch wenn es vielleicht für die Kirche nützlich aussehen könnte. Wenn die Kirche nicht die Haltung Jesu einnimmt, dann wird sie orientierungslos und verliert ihren Sinn. Wenn die Kirche hingegen Jesus folgt, dann wird sie ihre Mission ausüben können. Die Haltung Jesu sagen uns, dass eine auf sich selber orientierte Kirche eine traurige Sache ist.“
Zwei Verführungen

Dies könne auch zu einem Hindernis auf dem Weg der Erneuerung werden, fügte er an. Er wolle deshalb zwei Verführung aufzählen „und nicht 15 wie vor der Kurie“, scherzte der Papst. Einerseits müsse sich die Kirche vor „Starre und Härte“ hüten, die sie zu einer „unbarmherzigen Richterin“ verkommen lässt. Die Kirche brauche nicht nur „Strukturplanungen“ – dies betreffe gerade die Kirchenreform – sondern immer die Erneuerung in Christus. Andererseits – und das ist die zweite Versuchung – gehe es darum, sich vor dem Agnostizismus in Acht zu nehmen, also der Gleichgültigkeit gegenüber Gott. Franziskus nannte hierbei zwei italienische Literaturfiguren, nämlich Don Camillo und Peppone vom Autor

Giovannino Guareschi:

„Sie waren so verschieden, aber beide sehr nahe an den Menschen. Nähe und Gebet, das sind die Schlüssel, um das christliche Volk zu fördern, ein Volk, das bescheiden, großzügig und zufrieden ist. Wenn wir als Bischöfe diesen Kontakt zum Glaubensvolk verlieren, dann gehen wir nirgendwo hin.“

Mittagessen mit Armen

Das Mittagessen nahm der Papst in einer Armenküche gemeinsam mit Bedürftigen ein. Am Dienstagnachmittag stand ein Gottesdienst mit etlichen Zehntausend Gläubigen aus der Region im Stadion von Florenz auf dem Programm. Der letzte Besuch eines Papstes in den beiden toskanischen Städten fand 1986 statt. Der eintägige Besuch ist die zehnte inneritalienische Reise des Papstes seit seinem Amtsantritt im März 2013.
http://de.radiovaticana.va/news/2015/11/...2%80%9C/1185635
(rv 10.11.2015 mg)

von esther10 10.11.2015 00:50

Päpstliche Präzisierung zum neuen Ehenichtigkeitsverfahren

10. November 2015 14:09 | Mitteilung an die Redaktion



Franziskus und die Rota Romana
(Rom) In der neuen Ausgabe der römischen Jesuitenzeitschrift Civiltà Cattolica legte der Schriftleiter und Papst-Vertraute, Pater Antonio Spadaro SJ, eine Lesart des Synodenergebnisses vor, das vorwegnehmen dürfte, was Papst Franziskus in der Sache der wiederverheirateten Geschiedenen entscheiden wird. Der Artikel geht jedoch weit darüber hinaus und bricht radikal mit dem bisherigen Kirchenverständnis. Und alles mit der Druckerlaubnis aus Santa Marta.

Ob Spadaros Synoden-Analyse mit dem bisher von der Kirche Gelehrten bricht, scheint den Jesuiten nicht zu beschäftigen. Er verfügt für seinen Artikel über die Druckerlaubnis des Vatikans. Vielmehr muß angenommen werden, daß Pater Spadaro auf ausdrücklichen Wunsch von Papst Franziskus geschrieben hat, dessen Gedanken wiedergibt – und das sicher authentischer als Eugenio Scalfari, ein anderer „Papst-Sprecher“ (Roberto Cascioli) – und seinen Artikel vor der Veröffentlichung dem Papst vorgelegt hat (siehe Synode: Franziskus schweigt, doch Pater Spadaro sagt, wie Papst entscheiden wird).

Spadaros „völlig einseitige“ Auslegung des Synodenschlußberichts

„Besonders auffällig ist, mit welcher Sicherheit Pater Spadaro die Relatio finalis der Synode – ein Text, der tatsächlich offen für mehrere Interpretationen ist – völlig einseitig auslegt: nämlich zugunsten der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen“, so der Vatikanist Sandro Magister zum Spadaro-Artikel.

Im Zusammenhang mit der Synoden-Auslegung sind weitere Ereignisse zu sehen, die der Spadaro-Interpretation des Synodenausgangs vorausgingen.
An erster Stelle steht die Äußerung führender Vertreter des bundesdeutschen, österreichischen und schweizerischen Episkopats und diesem nahestehender Theologen für die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion. Laut den Bischöfen Marx (München-Freising), Schönborn (Wien) und Büchel (St. Gallen) könne es keinen Zweifel geben, daß sich die Synode für eine „Öffnung“ in dieser Frage aussprochen habe, ebenso wie für eine Anerkennung der Homosexualität, obwohl dieses Thema gar nicht Gegenstand der Synodenarbeiten war. Vertreter des Episkopats im deutschen Sprachraum ließen ebenfalls verlauten, daß die bereits in Teilen praktizierte Kommunionspendung an wiederverheiratete Geschiedene – so im Erzbistum Freiburg im Breisgau – fortgesetzt werde, nun aber quasi mit offizieller Unterstützung durch die Synode.

Eine zweite Nachricht kommt aus Hong Kong, wo eine Gay Pride mit der Teilnahme der Konsuln von Großbritannien, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Irland, Schweden, Finnland, der USA, Kanada und Australien stattfand. Penetranter Homo-Exhibitionismus als neues Diplomatenparkett? Die aufmarschierenden Homosexuellen nahmen den Bischof von Hong Kong, Kardinal John Tong Hon ins Visier, weil er die Familie als Lebensbund von einem Mann und einer Frau verteidigt hatte und sich von den „Öffnungen“ von Papst Franziskus und seinen Vertrauten gegenüber den Homosexuellen distanzierte.

Dekan der Rota Romana „präzisiert“ im Namen des Papstes neues Ehenichtigkeitsverfahren

Die dritte Nachricht betrifft das neue Ehenichtigkeitsverfahren, das Papst Franziskus angeordnet hat und das am kommenden 8. Dezember in Kraft treten wird. Am 4. November las Msgr. Pio Vito Pinto, der Dekan der Sacra Rota Romana bei der Eröffnung des neuen Gerichtsjahres folgende Erklärung vor, die drei Tage später im Osservatore Romano abgedruckt wurde.

„Der Heilige Vater hat zum Zweck, völlige Klarheit bezüglich der Anwendung der päpstlichen Dokumente zur Ehereform zu schaffen, den Dekan der Rota Romana gebeten, daß eindeutig die ‚mens‘ des obersten Gesetzgebers der Kirche zu den beiden am 8. September 2015 erlassenen Motuprorien bekundet wird:

Der Diözesanbischof hat das angeborene und freie Recht kraft dieses päpstlichen Gesetzes persönlich die Funktion der Richters auszuüben und sein Diözesangericht zu errichten;

Die Bischöfe können innerhalb der Kirchenprovinz für den Fall, daß sie nicht die Möglichkeit sehen, in absehbarer Zukunft ein eigenes Gericht zu errichten, frei entscheiden, ein interdiözesanes Gericht zu schaffen; davon unberührt bleibt gemäß geltender Bestimmung, das heißt, mit Lizenz des Heiligen Stuhls, die Fähigkeit, daß Metropoliten von zwei oder mehreren Kirchenprovinzen ein interdiözesanes Gericht sowohl erster als auch zweiter Instanz schaffen können.“

Kirchengerichte für schnelle, verkürzte Eheannichtigkeitsverfahren auf Staatsebene?


Papst Franziskus und das neue Eherecht

Die Erklärung reagiert auf eine gleich nach Erlaß der Motuproprien durch Papst Franziskus aufgeworfene Frage: laut Motu proprio sollte jede Diözese ein eigenes Ehegericht für verkürzte, schnelle Verfahren einrichten, dessen Vorsitzender der Diözesanbischof ist. Das warf in einigen Diözesen organisatorische Probleme auf. Nun erlaubte der Papst, daß auf der Ebene von Kirchenprovinzen Gerichte errichtet werden können.
Die Erklärung kann noch weitergehend gelesen werden. Punkt 2 läßt anklingen, daß der Papst zwar den einzelnen Bischöfen als eigentlichen Autoritätsträgern neue Zuständigkeiten übertragen hat, daß diese aber durch Zusammenschluß auf der Ebene der Kirchenprovinz und durch Zusammenschluß mehrerer Kirchenprovinzen eigentlich auf Landesebene, also auf der Zuständigkeitsebene einer Bischofskonferenz das neue Ehegericht errichten könnten.

Damit könnte, ohne daß dies explizit gesagt oder empfohlen wird, für die neuen verkürzten und schnellen Ehenichtigkeitsverfahren, die auch schon katholische Scheidungen genannt werden, ein Gericht für Österreich, eines für Deutschland, eines für die Schweiz usw. errichtet werden. Damit würde sich eine einheitliche Ehenichtigkeitspraxis für einen ganzen Staat durchsetzen. Das wäre letztlich das, was Papst Franziskus in seiner Schlußansprache vor der Bischofssynode sagte und sein Adlatus Pater Antonio Spadaro in der Civiltà Cattolica mit Nachdruck hervorhob: Was in einem Land eines Kontinents abgelehnt wird, kann in einem Land eines anderen Kontinents als selbstverständlich akezptiert werden. Es wäre der Weg in die Fragmentierung und Fraktionierung der kirchlichen Lehre nach gesellschaftlichen und kulturellen Wünschen. Was der „mündige Christ“ in Europa will, muß nicht mehr entsprechen, was der Katholik in Ostafrika will. Um beide nach ihrem „Willen“ und „Wollen“ zufriedenzustellen, flexibilisiert die Kirche die Wahrheit Christi in Wahrheitsvariationen.

Reimt sich neue Kollegialität auf Bischofskonferenz statt auf Bischof?

Gleichzeitig deutet die Präzisierung des Dekans der Rota Romana an, daß die Aufwertung des Diözesanbischofs in Wirklichkeit im Handumdrehen zu einer Aufwertung der Bischofskonferenzen führen könnte. Damit wäre wiederum jene Ebene und jenes Gremium gestärkt, dem kirchlich eigentlich weder eine Bedeutung noch eine Autorität zu kommt. Die Autorität liegt in der Kirche allein beim Diözesanbischof für seine Diözese, nicht aber bei Bischofskonferenzen. Die Wirklichkeit sieht freilich anders aus. Jene Mehrheit, sprich jene führenden Bischöfe, die eine Bischofskonferenz kontrollieren, weiten durch die Bischofskonferenz ihre Autorität auf einen ganzen Staat aus. In der Regel sind nur wenige Bischöfe bereit, ihre Autorität im Zweifel gegen die Bischofskonferenz durchzusetzen und deren Autorität in ihrer Diözese einzuschränken. Nicht wenige Bischöfe zeigen eine Bereitschaft, der anonymen Bischofskonferenz den Vortritt zu lassen und sich dahinter zu verstecken.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Osservatore Romano (Screenshots)

von esther10 10.11.2015 00:36

Diese Mutter starb während der Geburt ihrer Tochter – doch dann geschah ein Wunder

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Als Melanie Pritchard in den Wehen lag, fühlte sie plötzlich starken Schwindel. Eine Krankenschwester überprüfte ihre Werte, stellt jedoch nichts Ungewöhnliches fest. Plötzlich sanken auch Herzfrequenz und Blutdruck auf Null und Melanie lief blau an - Minuten später war sie klinisch tot. Doch was dann geschah, gleicht einem Wunder.

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Als bei Melanie Pritchard die Wehen einsetzten, hatte sie keine Ahnung, dass sie drei Tage später auf der Intensivstation eines anderen Krankenhauses aufwachen würde – ohne Erinnerung an das, was geschehen war.

Während der Geburt hatte sich die junge Mutter zunächst nicht wohl gefühlt. Sie verspürte starken Schwindel und Übelkeit. Eine Krankenschwester überprüfte ihre Werte, stellte jedoch nichts Ungewöhnliches fest. Minuten später war es bereits zu spät: Melanies Atmung und Herzschlag setzten vollständig aus. Von einem Moment auf den anderen war sie klinisch tot.


Baby wird durch Notkaiserschnitt gerettet

Weil auch das ungeborene Kind in akuter Gefahr schwebte, handelten die Ärzte sofort. Sie führten einen Notkaiserschnitt durch und retteten dem kleinen Mädchen so das Leben. Melanies Ehemann Doug, der die tragischen Momente live miterlebt hatte, gab dem Neugeborenen den Namen Gabriella („Heldin Gottes“) und betete inständig, dass die Ärzte das Leben seiner Frau retten könnten.

Melanie kämpft sich zurück ins Leben

Ganze zehn Minuten lang war Mutter Melanie klinisch tot. Über eine Stunde kämpften die Ärzte um ihr Leben, bis sie schließlich einen schwachen Herzschlag feststellen konnten. Doch ihr Zustand war weiter kritisch. Ihre Lungen hatten versagt und ihr Herz schlug äußerst schwach. Darüber hinaus war bei der Not-OP eine Arterie verletzt worden, wodurch Melanie sehr viel Blut verloren hatte. Ein weiterer Eingriff wäre nötig, um die Blutungen zu stoppen.

Die Ärzte glaubten nicht, dass Melanie die lebensnotwendige Operation überleben würde und rieten Doug deshalb, Abschied von seiner geliebten Frau zu nehmen. Weinend setzte er sich daraufhin an ihr Krankenhausbett und bat sie inständig: „Wenn du kämpfen kannst, dann kämpfe.“ Und das tat sie. Entgegen der ärztlichen Prognosen überstand Melanie den schweren Eingriff. Nicht einmal die gravierenden Hirnschäden, die die Ärzte Doug als „bestmöglichen Ausgang“ beschrieben hatten, traten ein. Innerhalb von 24 Stunden konnte sie selbstständig atmen und alle Medikamente konnten abgesetzt werden.

„Ich fokussiere mich jetzt auf das, was wirklich zählt“

Heute, vier Jahre später, ist Melanie vor allem den Ärzten und Pflegern unendlich dankbar, die damals hart um ihr Leben und das ihrer Tochter kämpften. „Seitdem ich ins Leben zurückgeholt wurde, habe ich alles Unwichtige abgelegt und fokussiere mich auf das, was wirklich zählt“, berichtet die Mutter im Gespräch mit redbookmag.com. „Das Leben mit meiner Familie ist der Himmel auf Erden. Ich konzentriere mich darauf, jeden Moment mit ihnen zu genießen, sie ständig wissen zu lassen, wie wichtig sie mir sind und nichts als Selbstverständlichkeit zu sehen.“
http://www.netmoms.de/nachrichten/diese-...utbrain-www-fol


von esther10 10.11.2015 00:29

"Seien Sie der Umarmung Christi '- Hl. Messe in ermutigt Menschen mit Behinderungen , so Papst Franziskus.

In den letzten sechs Jahren hat sich die weiße Masse in der Erzdiözese Washington Betreuern und Menschen mit Behinderungen oder psychischen Herausforderungen geehrt.



2015.11.10
Lauren Cater / CNA

Eine Frau wartet in ihrem Rollstuhl außerhalb Manila-Kathedrale über Nacht, um Franziskus am 16. Januar zu sehen.

WASHINGTON - Ehrung Personen mit Behinderungen und psychischen Herausforderungen, Kardinal Donald Wuerl von Washington feierte der Erzdiözese Jahres Weiß Messe am Sonntag, und er ermutigte die Gläubigen, zu umarmen, zu dienen und begrüßen die Vielfalt der Kirche.
Das Weiße Messe, von der Erzdiözese Washington Department of Special Needs gehostet Ministerien, zog verschiedenen Betreuern und Menschen mit Behinderungen. Es wurde in der Kathedrale von St. Matthäus am 8. November gefeiert und die Predigt wurde von Pater William Byrne, Pastor der Muttergottes der Barmherzigkeit in Potomac geliefert.

"Letzte Woche, ich habe gerade einen wundervollen Mann namens Jason traf:" Vater Byrne sagte in seiner Predigt und erklärt, dass er auf die Menschen an der Tricia Sullivan Respite Care Programm durch den Potomac Gemeinschafts-Ressourcen ausgeführt werden.

"Während der Rhythmic Music Program erreichte Jason hinüber und packte mich am Hals, zog die Köpfe zusammen und gab mir eine lange Umarmung," fuhr er fort.

Für kurzfristige Byrne, diese Umarmung symbolisiert etwas mehr als nur eine Umarmung. Es war eine Geste, dass alle Christen zu imitieren sollte: eine der Aufnahme von Fremden in die Kirche und umarmen sie als Christus die Welt umarmen.

"Wir sind die Weltkirche, deren Aufgabe es ist zu begrüßen, umarmen und zu begleiten, jeder in seine und ihre Begegnung mit Jesus:" Vater Byrne erklärte. "Wir sind aufgerufen, die Umarmung Christi für die Welt sein."

"Die Umarmungen von Jason und mir, die Umarmung der Apostel, dem warmen Press der Cousinen Elisabeth und Maria, während John springt vor Freude in den Schoß seiner Mutter - diese Umarmungen sind ein großes Bild für das, was wir berufen sind, als eine Kirche zu sein . "
In den letzten sechs Jahren hat sich die weiße Masse in der Erzdiözese Washington stattgefunden zu Betreuern und Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu ehren. Die Anwesenden im Weißen Messe trugen weiße, ihre Taufgelübde und das Leben innerhalb der Kirche symbolisieren.

"Die weiße Masse kühn verkündet, dass alle auf dem Altar des Gottes benötigt und würdigt und beauftragt uns, die Agenten der Nachricht sein" Vater sagte Byrne.

Das Weiße Messe feiert die familiäre Bindung des Leibes Christi in der Kirche, erklärte er. Wenn ein Element fehlt, wird dann der ganze Körper ist unvollständig. Dazu gehören die Mitglieder der Kirche, die behindert oder geistig behindert sind, sowie deren Bezugspersonen.
"Die weiße Masse feiert nicht nur alle sind herzlich eingeladen, den Altar, aber, ganz wichtig, alle sind an den Altar Gottes notwendig", betonte der Priester.

Kurzzeitpflege ist kein Luxus, erinnerte er die Gläubigen, sondern eine Notwendigkeit für die wirksame Pflege der Kirche. Er stellte ferner fest, dass Pflegepersonen Hilfe und Unterstützung brauchen, aus der Gemeinschaft, um ihre Mission im Dienste der Behinderten oder geistig herausgefordert zu erfüllen.

Vater Byrne fuhr fort, Evangelium des heutigen Sonntags, markieren Mark 12: 38-44 und deutete auf die arme Witwe und ihr Gefühl von Vertrauen und Großzügigkeit. Ihr Zeugnis geben alles, was sie hatte, erklärte er, sollte jedes Christen Aspiration sein.
"Die Dame ist nicht einfach aufzugeben ihre zweite Latte und Fallenlassen der Änderung in den Korb", sagte er. "Sie ist buchstäblich hungrig, hungrig, um Gott zu dienen. Sie ist hungrig, um anderen zu helfen. "

Vater Byrne auch darauf hingewiesen, dass die Betreuungspersonen, die in besonderen Dienst mit Behinderten beteiligt sind oder geistig behinderte emulieren die "moderne Vision des Evangeliums," weil sie zu opfern, sie zu erhalten, ebenso wie die arme Witwe im Evangelium.
"Denken Sie daran, dass am Ende, was die Frau im Evangelium gegeben wurde, war wirklich mehr als sie sich selbst gegeben hat. Aber ihre Spenden auch weh ", sagte er und betonte, dass wahre Liebe ist Opfer.

"Wahre Liebe Mandate immer das Richtige zu tun, auch wenn es die harte Sache. Wahre Liebe ist außergewöhnlich. Wahre Liebe bedeutet, sich aus dem Weg, das Graben in ein wenig tiefer und Jesus finden, nicht in meinem überschüssige, aber wo ich ihn am dringendsten benötigen. "
Der Priester schloss seine Predigt gegen die Gläubigen versammelt, einander zu umarmen und zu beten für den Leib Christi.

"Erstens, haben Sie keine Angst, jemanden eine große ol 'Umarmung zu geben", sagte er.
"Zweitens, zu beten, zu verstehen, dass, um heilig zu sein, haben wir ganz zu sein. Mit all unserer Unterschiede, die huggers und umarmt, wir sind ein Leib, der Leib Christi. "


Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/be-.../#ixzz3r6u1eyUs

von esther10 10.11.2015 00:21

“Sterbehilfe”: Ökumenische Erklärung zur Suizid-Beihilfe auf Abwegen

Veröffentlicht: 10. November 2015 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: Causa SENSBURG-Entwurf (§ 217) | Tags: assistierter Suizid, ök

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Am 6. November 2015 hat der Bundestag die Suizidbeihilfe beschlossen. Zur Abstimmung standen vier Gesetzentwürfe. Der Erste wollte die bestehende Rechtsfrage weiter liberalisieren und dem Bürgerlichen Gesetzbuch eine Vorschrift einfügen, die Ärzten die Suizidbeihilfe unter bestimmten Voraussetzungen ausdrücklich erlaubt.

Der Zweite wollte nur die gewerbsmäßige, d.h. auf Wiederholung angelegte und mit Gewinnabsicht durchgeführte Suizidbeihilfe verbieten. Ein Dritter, der vom Zentralkomitee der Deutschen Katholiken und vom Familienbund der Katholiken unterstützt wurde, wollte nicht nur die gewerbsmäßige, sondern jede geschäftsmäßige, d.h. auf Wiederholung angelegte Suizidbeihilfe gesetzlich verbieten. 0000009699_3



Aber Suizidbeihilfe durch Angehörige, Ärzte und besonders nahe stehenden Personen soll straffrei bleiben. Dieser Gesetzentwurf setzte sich in der Abstimmung mit 360 Stimmen gegen 233 bei neun Enthaltungen durch.

Ein vierter Gesetzesantrag sah ein generelles strafrechtliches Verbot für Suizidbeihilfe vor.

BILD: Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Dachverband “Forum Deutscher Katholiken”

In den Pressemitteilungen der Deutschen Bischofskonferenz erklärten der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, ZDK-Präsident Alois Glück, der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und die Präses der Synode der evangelischen Kirche in Deutschland, Irmgard Schwaetzer, in einer gemeinsamen Erklärung u.a.:

„Mit der heutigen Entscheidung für ein Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zur Selbsttötung haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages ein starkes Zeichen für den Lebensschutz gesetzt… Das neue Gesetz schützt Schwerkranke und ältere Menschen vor einem zunehmenden sozialen Druck, vorzeitig aus dem Leben zu scheiden…

Das… Gesetz begegnet diesen Gefahren wirksam und mit großer Sorgfalt. Es setzt klare rechtliche Rahmenbedingungen, achtet das persönliche Arzt-Patienten-Verhältnis und stärkt die Selbstbestimmung der durch Krankheit geschwächten Menschen, in dem diesen Menschen die solidarische Zuwendung bis zum letzten Atemzug garantiert wird… Wir danken allen, die in Politik, Zivilgesellschaft, Kirchen- und Religionsgemeinschaften an dieser für unser Land guten Entscheidung mitgewirkt haben…“


In einer Gott fernen Gesellschaft, die sich von Gott, dem HERRN über Leben und Tod und seinen Geboten entfernt hat, mag dieses Abstimmungsergebnis ein „Fortschritt“ sein. Christen, die ihr Leben an den Geboten Gottes ausrichten, können sich damit nicht identifizieren. Nach der katholischen Lehre sind Selbsttötung und Beihilfe zum Selbstmord verboten. images

Johannes Paul II. hat in seiner Enzyklika „Evangelium vitae“ (Evangelium des Lebens) vom 25. März 1995 dazu ausgeführt (Ziff 66):



„Nun ist Selbstmord immer ebenso sittlich unannehmbar wie Mord. Die Tradition der Kirche hat ihn immer als schwerwiegend böse Entscheidung zurückgewiesen. Obwohl bestimmte psychologische, kulturelle und soziale Gegebenheiten einen Menschen dazu bringen können, eine Tat zu begehen, die der natürlichen Neigung eines jeden zum Leben so radikal widerspricht und dadurch die subjektive Verantwortung vermindert oder aufgehoben sein mag, ist der Selbstmord aus objektiver Sicht eine schwer unsittliche Tat…

In seinem tiefsten Kern stellt der Selbstmord eine Zurückweisung der absoluten Souveränität Gottes über Leben und Tod dar… Die Selbstmordabsicht eines Anderen zu teilen und ihm bei der Ausführung durch die sogenannte ‚Beihilfe zum Selbstmord‘ behilflich zu sein, heißt Mithelfer und manchmal höchstpersönlich Täter eines Unrechts zu werden, das niemals, auch nicht, wenn darum gebeten werden sollte, gerechtfertigt werden kann…

Die Tat der Euthanasie erscheint umso perverser, wenn sie von denen ausgeführt wird, die – wie die Angehörigen – ihrem Verwanden mit Geduld und Liebe beistehen sollten, oder von denen, die – wie die Ärzte – aufgrund ihres besonderen Berufes dem Kranken auch im leidvollsten Zustand seines zu Ende gehenden Lebens behandeln müssten“. 159481-3x2-teaser296



Die Gruppe von 37 Abgeordneten, die in der ersten Abstimmung des Deutschen Bundestags am 6. November 2015 gegen jede Form einer Suizidbeihilfe gestimmt haben, hat beachtet, was für Christen gilt. Ihnen wurde in der Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz mit keinem Wort gedankt.

Diese 37 Abgeordneten haben ihre Haltung durch ihr Abstimmungsverhalten deutlich gemacht. Wenn sie in der zweiten Abstimmung für das kleinere Übel, d.h. für die weniger liberale Gesetzesinitiative gestimmt haben, so kann ihnen deswegen (Evangelium vitae Ziff 73) kein Vorwurf gemacht werden.

Wenn aber Katholiken wie Kardinal Marx oder ZdK-Präsident Glück das Abstimmungsergebnis begrüßen und darin ein „starkes Zeichen für den Lebensschutz“ sehen und ihren Dank für eine „gute Entscheidung“ aussprechen, dann ist zu fragen, ob sie das Gebot Gottes und die Lehre der Kirche kennen. Die gemeinsame ökumenische Erklärung zeigt im Übrigen, dass Gemeinsamkeiten mit der evangelischen Kirche in Fragen des Lebensschutzes immer problematischer werden.

Unser Autor, Prof. Dr. Hubert Gindert, ist Herausgeber der kath. Monatszeitschrift DER FELS und Leiter des Kongresses “Freude am Glauben”

von esther10 10.11.2015 00:17

CDU-Spitze zwingt Merkel zur Kurskorrektur

Bundeskanzlerin Angela Merkel ( CDU ) muss auf Druck aus den eigenen Reihen in einer entscheidenden Frage der Flüchtlingspolitik klein beigeben und einen Teil ihrer bisherigen Linie korrigieren. Vorstand und Präsidium der CDU stellten sich am Montag hinter Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), der Ende vergangener Woche dafür plädiert hatte, Flüchtlingen aus Syrien nicht mehr generell Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention zu gewähren. Mit dem neuen Status hätten sie nur ein eingeschränktes Recht auf Familiennachzug. Zunächst hatte das Kanzleramt den Vorstoß gestoppt.

Am Sonntag aber hatten sich bereits CSU-Chef Horst Seehofer und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hinter de Maizière gestellt - und damit gegen das Kanzleramt, das de Maizière am Freitag dazu gebracht hatte, seine Initiative zurückzunehmen.

Am Montag dann wurde in den CDU-Spitzengremien deutlich, dass de Maizières Position von einer breiten Mehrheit geteilt wird. Laut Teilnehmern bestand Einigkeit darin, dass man den Familiennachzug von Flüchtlingen begrenzen werde. Demnach stimmte in der Sitzung auch die Kanzlerin dieser Formulierung zu. Dies bedeutet eine Abkehr von ihrer Linie, die Flüchtlingszahlen aus Ländern wie Syrien nicht zu begrenzen. Merkel ließ de Maizière am Montag zudem über Regierungssprecher Steffen Seibert ihr Vertrauen aussprechen.

Bei der Debatte über den Familiennachzug geht es im Kern um die Frage, welchen Status Einwanderer, vor allem aus Syrien, künftig haben sollen. Seit November 2014 erhalten so gut wie alle Syrer pauschal den Status eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention. Sie sind damit Asylberechtigten gleichgestellt.

De Maizière hingegen hatte dafür plädiert, auch bei Syrern wieder jeden Einzelfall zu prüfen - was bedeuten könnte, dass sie zum Teil nur noch einen sogenannten subsidiären Schutz erhalten. Flüchtlinge mit diesem Status bekommen eine auf ein Jahr befristete Aufenthaltserlaubnis.

Die Spitzen der Koalition hatten zudem am Donnerstag beschlossen, für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz den Familiennachzug für einen Zeitraum von zwei Jahren auszusetzen. Damit hatte sich auch die SPD einverstanden erklärt. Es hieß zunächst, dies betreffe weniger als 2000 Personen.


© Bereitgestellt von SZ.de
De Maizière will nun mit den Innenministern der Bundesländer darüber sprechen, ob man bei den Syrern zur Einzelfallprüfung zurückkehrt. Regierungssprecher Seibert verwies darauf, dass Anträge auf Familiennachzug derzeit aufgrund der schieren Zahl der Flüchtlinge ohnehin nicht bearbeitet werden könnten. Einen "Familiennachzug im bisherigen Verständnis" könne es daher derzeit nicht geben.

Darauf verwies auch SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi - das Thema könne somit erst "in vielen Monaten" akut werden. Es werde von der SPD "zum jetzigen Zeitpunkt" keine "pauschale Zustimmung" geben. Allerdings, sagte Fahimi, würden die Sozialdemokraten jede Initiative ernsthaft prüfen. Es gehe "nicht um eine grundsätzliche ideologische Ablehnung eines Vorschlags".

http://www.msn.com/de-de/nachrichten/pol...dm?ocid=U270DHP

von esther10 10.11.2015 00:14

„Heute Nacht konnte ich nicht schlafen“ – Das „Joch der neuen Barmherzigkeit“
10. November 2015 17:05 | Mitteilung an die Redaktion


Troika gegen Franziskaner Immakulata: Der Erzbischof, der Kardinal und der Papst

(Rom) „Wie kann man mit den Spenden für den heiligen Franz von Assisi spekulieren? Das ist die Frage, die derzeit die Menschen in Assisi beschäftigt. Bankrotteure haben die Franziskaner reingelegt und sind der Schweizer Staatsanwaltschaft ins Netz gegangen, die zahlreiche Konten im Wert von vielen Dutzenden Millionen Euro sperrte. Der Grund ist zum Erschaudern: einige beschlagnahmte Depots der Generalkurie des Ordens in Rom waren in Gesellschaften investiert, gegen die wegen illegalem Handels ermittelt wird. Es werden fast unaussprechliche Dinge genannt: Waffen und Drogen. Die Investitionen gehen auf die Zeit zurück, in denen der Generalobere der Franziskaner José Rodriguez Carballo war, heute Sekretär der Ordenskongregation“, schrieb der Vatikanist Giacomo Galeazzi in der Tageszeitung La Stampa vom 19. Dezember 2014. Anlaß war das Bekanntwerden zwielichtiger Finanzoperationen des damaligen Generalökonoms und der faktische Konkurs der Generalleitung des Franziskanerordens.

Heute Nacht konnte ich nicht schlafen. Schuld daran war nicht das Hin und Her des Hubschraubers, der den Papst nach Prato bringen sollte (genau, Franziskus reist nicht immer zu Fuß oder im FIAT 500 …), sondern die unerbittliche Repression gegen die Franziskanerinnen der Immakulata.

Christus hat uns soeben an Allerheiligen daran erinnert: „Selig die Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden; selig die Sanftmütigen, denn sie werden das verheißene Land besitzen; selig die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen; selig die unschuldig Verfolgten, denn Gott schenkt ihnen sein Himmelreich“. Darum, liebe Mütter im blauen Ordenskleid, bin ich überzeugt, daß ihr selig sein werdet, da „die anderen euch beschimpfen, verfolgen und verleumden, weil ihr zu mir gehört“.

Mir hingegen fällt es schwer, diesen vorsätzlichen Mißbrauch einfach zu akzeptieren, eine solche Verbissenheit, die geradezu vor Verbitterung und Neid gegen eine wirklich authentische Form franziskanischen Lebens in unserer Zeit stinkt, wie sie die Brüder und Schwestern des Ordens der Franziskaner der Immakulata so vorbildhaft leben.

Es fällt mir gerade auch deshalb schwer, weil die Urheber dieser Verfolgung zwei Kirchenvertreter sind, über die viel zu sagen wäre.
Einer ist Kardinal [Braz de Aviz]. Und obwohl er im selben Haus des Vatikans wohnt, in dem auch Kardinal Burke und Kardinal Grocholewski wohnen, findet sich sein Name auf ebenso wundersame wie seltsame Weise nicht in der Liste der kleinkarierten Neidkomplexschürer über jene Vatikanprälaten, die angeblich in „skandalösen“ (sprich luxuriösen) Häusern wohnen würden.

Der andere ist Erzbischof [Rodriguez Carballo], der ehemalige Generalminister des Franziskanerordens. Er ist in einen wirklichen Skandal verwickelt, der alle kirchlichen Sünden vereint, die Papst Franziskus tagtäglich in seinen Predigten anprangert. Ihm ist allerdings nichts passiert. Und nun, da er sich gewiß sein kann, ungestraft zu bleiben, stürzt er sich um so verbissener auf seine franziskanischen Mitbrüder vom Orden der Franziskaner der Immakulata. Dessen Existenz erinnert auch ihn nämlich täglich an das heilige Leben, das er eigentlich führen sollte.

O Seligste Jungfrau und Knotenlöserin, ich bitte Dich, dieser diabolischen kommissarischen Verwaltung der Brüder und der Schwestern des Ordens der Franziskaner der Immakulata ein Ende zu bereiten und diese Angelegenheit zu lösen, wie nur Du sie lösen kannst. Denn während die Brüder und Schwestern des Ordens sich die Ewigkeit gewinnen, indem sie das Joch der falschen Barmherzigkeit geduldig ertragen, laufen wir, die wir das Ärgernis dieser unwürdigen Verfolgung mitansehen müssen, Gefahr, den Glauben zu verlieren.



http://www.katholisches.info/2015/11/10/...barmherzigkeit/
Dein Dismas Romanus

von esther10 09.11.2015 23:26

“Die Hölle ist ein Zustand”

Publiziert 9. November 2015 | Von admin
Pater Pedro Barrajón leitet in Rom einen Kurs für angehende Exorzisten


P.Pedro BarrajonQuelle
Amorth: Chefexorzist des Vatikans

Ein Gespräch über die Macht des Teufels, reine Geister und die Position des Papstes.

Die Welt: Kurz nach seiner Wahl begrüsste Benedikt XVI. eine grosse Gruppe von Exorzisten. War das ein Signal?

Professor Pedro Barrajón: Nein, das war nur ein routinemässiges Treffen der Exorzisten Italiens. Die Lehre der katholischen Kirche zum Bösen ist seit Jahrhunderten unverändert.

Die Welt: Was lehrt sie?

Barrajón: Sie basiert in erster Linie auf der Bibel, nach der Gott alle Wesen geschaffen hat: die Menschen ebenso wie die reinen Geister, also auch die Engel und Dämonen.

Die Welt: Gott hat die Dämonen geschaffen?

Barrajón: Er hat alles geschaffen. Nach christlicher Tradition sind Dämonen und Teufel gefallene Engel. Es sind Engel, die gegen Gott revoltiert haben und weiter rebellieren seit Beginn der Schöpfung.

Die Welt: Wie konnte Gott das Böse dann überhaupt je zulassen?

Barrajón: Unserer Freiheit zuliebe! Das Böse ist notwendig an das Geschenk der Freiheit geknüpft. Gott hat den Menschen frei geschaffen. In der Abwägung zwischen der Zulassung des Bösen und der Gabe der Freiheit hat er sich für die Freiheit entschieden. Ohne die Möglichkeit der freien Wahl zum Guten oder Bösen gibt es keine Freiheit. Das heisst: Gott schätzt die Freiheit höher als all unsere Sünden. Tiere sind nie böse – sie sind aber auch nie frei. Mit der Freiheit hat Gott uns über die Tiere erhoben.

Die Welt: Wie müssen wir uns die reinen Geister vorstellen?

Barrajón: Sie haben Willen. Sie haben Intelligenz. Aber sie haben keine Sinne. Sie haben keinen Körper. Körper sind allein Attribute des Menschen und der Tiere.

Die Welt: Nach dem Glauben der Christen ist Gott eine Person. Sind das Böse und der Teufel auch Personen?

Barrajón: Der Schweizer Theologe Karl Barth sagte, der Dämon ist eine unpersönliche Person. Denn was ist eine Person? Es ist ein Wesen mit einer spirituellen Natur, mit Intelligenz und Willen, in der die Intelligenz die Wahrheit sucht und der Wille das Gute. Der Dämon hat Intelligenz und Willen, doch sein Wille sucht das Böse und seine Intelligenz das Unwahre. In diesem Sinn sagte Karl Barth, der Teufel sei eine persönliche Nichtperson, er nennt sie “das Nichtige”.

Die Welt: Hat er ein Gesicht?

Barrajón: Nein. Aber Gott kann zulassen, dass Engel wie Dämonen physische Erscheinungsweisen annehmen. So können Engel den Menschen erscheinen, um ihnen Botschaften zu überbringen. Und so kann Gott auch zulassen, dass Dämonen physische Qualitäten annehmen und in der Weise von Menschen oder Tieren erscheinen – das betrifft aber nicht ihr Wesen. Sie können diese Formen nur annehmen. Sie haben sie nicht.

Die Welt Haben sie Geruch?

Barrajón: Von einigen Heiligen wird berichtet, dass sie Teufel riechen konnten – wie die grosse Teresa von Avila. Der Satan stank für sie.

Die Welt: Nach Schwefel?

Barrajón: Mache Heilige sagen das so. Es ist wohl vor allem nur widerlicher Gestank.

Die Welt: Was ist die Heimat der Dämonen? Die Hölle?

Barrajón: Ja. Die Hölle wurde für sie geschaffen, nicht für die Menschen.

Die Welt: Auch die Hölle wurde geschaffen?

Barrajón: Ja. Die Engel wurden ja geschaffen, folglich auch gefallene Engel, folglich auch die Hölle. Es ist keine Selbstschöpfung. Die Hölle ist auch kein Platz, es ist ein Zustand. Es ist der Zustand, in dem die Dämonen zu sich selbst finden: in ihrem Hass gegen Gott. Es ist der Zustand der Negation der Liebe. Gott ist die Liebe. Hölle ist die Gegenliebe – es ist der Hass. Hölle ist eine Vorstellung vom Zustand dieses Geistes. Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens. Es ist auch das ewige Nichtannehmen der Liebe Gottes.

Die Welt: Gibt es objektive Kriterien zur Erkenntnis, dass ein Dämon von jemandem Besitz ergriffen hat?

Barrajón: Der neue Ritus des Exorzismus fasst die Kriterien für den Fall der Besessenheit sehr klar zusammen. Das Deutlichste ist für mich als Priester die tiefe Aversion gegen heilige Objekte, wie das Kreuz, der Rosenkranz oder Kreuzzeichen. Auch die Aversion gegen das Wort Gottes, bei deren Lektüre solche Personen ganz nervös werden. Weniger wichtige Kennzeichen sind übernatürliche Fähigkeiten, die diese Personen plötzlich entwickeln können. Dass sie Fremdsprachen sprechen, die sie nie gelernt haben. Dass sie sogar levitieren: dass sie schweben und die Schwerkraft überwinden können. Manchmal werden sie unerklärlich stark und gewalttätig. Es ist jedoch nicht so einfach, Fälle von Besessenheit genau zu bestimmen. Ich lade die Personen immer zuerst ein, einen Nervenarzt oder Psychiater aufzusuchen, bevor ich mich weiter mit ihrem Fall befassen will. Wenn ich von diesen Fachleuten den Hinweis bekomme, dass sie nicht weiterwissen, kann ich mit einer spirituellen Behandlung beginnen. Grob lässt sich sagen, dass unter zehn Personen, die um einen Exorzismus nachfragen, ein Fall wirklicher Besessenheit dabei ist.

Die Welt: Gibt es Gründe für Besessenheit?

Barrajón: Wir kennen sie nicht. Wir können auch nicht sagen, warum ein Mensch Krebs bekommt und der andere nicht. Wir haben auch keine Erklärung dafür. Wir wissen nur, dass Gottes Macht und Liebe grösser ist – bei unseren physischen wie spirituellen Krankheiten. So muss die Besessenheit gesehen werden.

Die Welt: Wie verläuft ein Exorzismus?

Barrajón: Die Kirche verlangt von dem Priester, der eine solche “Austreibung” durchführt, zuerst die moralische Gewissheit, dass es sich um Besessenheit handelt. Absolute Sicherheit gibt es ja nicht. Darum ist es für einen Exorzisten höchst bedeutsam, dass er ein Mann des Gebets und des Fastens ist.

Die Welt: Und dann?

Barrajón: Der Exorzismus ist ein grosses offizielles Gebet, in der die Kraft der Kirche gegenwärtig ist. Das ist der Kern. Manchmal wird Weihwasser dazu benutzt oder Weihrauch, und immer ein Kruzifix in den Händen des Priesters. Mehrere Personen sollen ausser dem Priester dabeisein für den Fall, dass der Besessene gewalttätig wird. Die Menschen verändern sich nämlich in der Teufelsaustreibung. Sie bleiben dabei nicht mehr die gleichen. In diesem Ritus gibt sich der Dämon zu erkennen angesichts der Gegenwart Gottes und mehrerer Menschen, die gemeinsam beten. Oft wird er gewalttätig, weil er weiss, dass er in gewisser Weise schon überwunden ist. Die Stimme eines Besessenen ändert sich dabei normalerweise und wird sehr unangenehm.

Die Welt: Auch erschreckend?

Barrajón: Überhaupt nicht. Mir tut in solchen Momenten immer nur der Mensch leid, der besessen ist. Denn er leidet – und du siehst, dass er leidet. Doch zur gleichen Zeit bist du froh, weil du weisst, dass der Exorzismus ihn von dieser Pein befreien wird. Jeder Exorzismus beginnt mit einer Anrufung des dreifaltigen Gottes: des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Daran schliesst sich eine Lektüre von Abschnitten aus der Bibel an, bevor eine Art Dialog zwischen dem Exorzisten und der besessenen Person beginnt, worin der Exorzist nach dem Namen des Dämons fragt. Das ist immer ein schwieriger Moment. Das Böse will sich nie offenbaren. Oft lügt er.

Die Welt: Warum will er seinen Namen nicht preisgeben?

Barrajón: Der Name enthüllt sein Wesen. Franz Rosenzweig sagte einmal, der Name sei nicht “Schall und Rauch”, sondern “Wort und Feuer”. Der Name Jesus bedeutet “Gott rettet”. Isaak, Jakob, all diese Namen haben eine besondere Bedeutung. Und immer enthüllt er das Wesen der Person. Wenn ich meinen Namen nenne, sage ich auch: Ich bin hier. Kein Dämon will jemals seinen Namen nennen.

Die Welt: Und wenn er ihn genannt hat?

Barrajón: Am Ende sagt der Priester zu dem Dämon: Geh weg! Verschwinde! Meistens antwortet der Dämon dann zuerst: Nein. Ich will nicht. Er rebelliert und revoltiert. Manchmal sagt er: Du hast keine Macht über mich. Du bist ein Nichts für mich. Nach und nach lässt dann sein Widerstand nach. Meistens geschieht dies nach Anrufungen der Gottesmutter, die dafür sehr wichtig ist. Kein Dämon wagt jemals, sie in einem Exorzismus zu beleidigen. Nie.

DIE WELT: Hat er vor Maria mehr Respekt als vor Gott selbst?

Barrajón: Offensichtlich. Sonst werden alle beleidigt: die Priester, alle, die zugegen sind, die Bischöfe, der Papst, sogar Jesus Christus, doch nie die Jungfrau Maria. Es ist ein Mysterium.

Die Welt: Und dann?

Barrajón: Nun, ein Exorzismus kann bis zu einer Stunde dauern – und schliesst mit Gebeten ab. Es empfiehlt sich, ihn nicht zu lange dauern zu lassen, weil dieser Kampf für alle Anwesenden sehr schwer und anstrengend ist – auch für die Person selbst. Nach dem Exorzismus fühlen alle eine grosse Erleichterung, als könnten sie neu atmen. Doch in vielen Fällen wird auch ein neuer Exorzismus notwendig. Ich kenne Fälle, bei denen Personen erst nach mehreren Exorzismen völlig frei wurden und ein neues Leben beginnen konnten. Oft sagen sie, dass es für sie wie eine Neu-Geburt sei.

Die Welt: Nun gibt es doch soviel Böses in der Welt. Sehen Sie sich all die Kriege an, all die Massaker, die Tyrannen und Mörder. Ist es da nicht eigenartig, dass der Teufel auch noch mit einzelnen armen Menschen sein Spiel treibt und sich ihrer bemächtigt? Hat er nichts Besseres zu tun: Schlimmeres? Ist er nicht schon beschäftigt genug?

Barrajón: Das ist wirklich ein Geheimnis. Fälle von Besessenheit scheinen mir wie die böse Kehrseite ebenfalls unerklärlicher Wunder, die wir auch beobachten können. Der Teufel ist überall gegenwärtig, wo Böses innerhalb der normalen Naturgesetze geschieht. In jedem, der sagt, ich akzeptiere die Liebe nicht, die Liebe zu meinen Brüdern und Schwestern, die Liebe zu Gott. Also an sehr vielen Orten, in allen Massakern, in jedem Mord, in physischen Katastrophen, in jedem Konzentrationslager, in jedem Bösen. Manchmal manifestiert er sich merkwürdigerweise aber auch in Fällen von Besessenheit. Sehr viel gefährlicher ist er aber, wo er sich nicht zu erkennen gibt und nicht mit einem Exorzismus vertreiben lässt. Keine Frage.

Das Gespräch führte Paul Badde
http://katholisch-informiert.ch/2015/11/...st-ein-zustand/
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Publiziert 9. November 2015 | Von admin
Pater Pedro Barrajón leitet in Rom einen Kurs für angehende Exorzisten
http://katholisch-informiert.ch/2015/11/...werbehinderter/

von esther10 09.11.2015 21:09

Europa darf Brutalität der Castro-Diktatur gegen Bürgerrechtler nicht tolerieren

Veröffentlicht: 9. November 2015 | Autor: Felizitas Küble


Bei friedlichen Protesten für die Freilassung von politischen Gefangenen wurden gestern im kommunistisch regierten Kuba rund 200 Bürgerrechtler festgenommen. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) stellt besorgt ein „Ausufern von Verhaftungen und Gewalt gegen friedliche Bürgerrechtler“ fest.

126 der verhafteten Bürgerrechtler gehörten der oppositionellen „Patriotischen UIGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859nion Kubas“ (UNPACU) an, der Rest bestand vor allem aus Mitgliedern der „Damen in Weiß“. Unter den Verhafteten war auch der Sprecher der UNPACU, José Daniel Ferrer.

Rund 30 Mitglieder der UNPACU wurden auf dem Weg zur Wallfahrtskirche El Cobre (Provinz Santiago de Cuba) in der Ortschaft La Clarita von Angehörigen des kubanischen Innenministeriums aufgehalten, die sie zwangen, aus dem Bus auszusteigen. Minuten später trafen auch Polizeibeamte ein und begannen mit weiteren Anhängern des Castro-Regimes, Steine auf die Bürgerrechtler zu werfen.

UNPACU-Mitglied Jorge C. García wurde von zwei Steinen verletzt, zahlreiche weitere Aktivisten wurden geschlagen und anschließend auf die Polizeistation von Palma Soriano gebracht, wo sie ebenfalls beschimpft und geschlagen wurden. Anzeige-Kuba-Flagge-Gitterstaebe_8a1367f180

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin kritisiert den Anstieg der Gewalt gegen Demokratieaktivisten, die nur ihr Recht auf freie Meinungsäußerung einfordern. „In Holguín wurde der Bürgerrechtler Julio García mehrmals von Polizisten mit dem Kopf gegen einen Streifenwagen geschlagen, nur weil er an den Protestmärschen teilnehmen wollte“, erklärte Lessenthin.

Die IGFM fordert die Europa und internationale Gemeinschaft auf, die Gewalt des Castro-Regimes gegen Regimekritiker nicht länger zu tolerieren. Den Bürgerrechtsaktivisten wird Störung der öffentlichen Ordnung, Widerstand und Missachtung der Autoritäten vorgeworfen. Eine offizielle Anklageschrift existiert bis heute nicht.
http://www.igfm.de/kuba/
Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba: www.igfm.de/kuba/
http://www.igfm.de/publikationen/anzeigen/


von esther10 09.11.2015 20:57

Norderstedt würdigte das Jubiläum “50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen”

Veröffentlicht: 9. November 2015 | Autor: Felizitas Küble

Mit einem Konzert würdigten die Stadt Norderstedt und der Verein „Chaverim – Freundschaft mit Israel“ am Samstag, den 7. November, den 50. Jahrestag der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Die israelische Cellistin Hila Karmi musizierte gemeinsam mit dem Symphonischen Blasorchester Norderstedt.


Zum anschließenden Empfang im Rathaus erschienen neben Norderstedter Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Mitgliedern jüdischer Gemeinden aus Hamburg auch der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig.

BILD v. l. n. r.: Oberbürgermeister Grote, Botschafter Hadas-Handelsman, Ministerpräsident Albig und Ayala Nagel von Chaverim (Foto: Stadt Norderstedt)

Oberbürgermeister und Gastgeber Hans-Joachim Grote erklärte, die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland 20 Jahre nach dem Holocaust sei ein historischer Meilenstein gewesen. Gleichzeitig betonte er, dass Freundschaft auch vor Ort gelebt werden müsse.

„Unsere Freundschaft basiert auf der Vergangenheit, der Shoah, aber auch auf der heute facettenreichen Zusammenarbeit”, sagte Botschafter Hadas-Handelsman. Zum Erfolg habe die Art beigetragen, wie Deutschland sich seiner Verantwortung gestellt habe. Bei einer Schlussstrich-Politik wäre die Freundschaft nie zustande gekommen, sagte der Botschafter.

Quelle: Israelische Botschaft/Chaverim/Hamburger Abendblatt

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