Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

NEUER BLOG von Esther

  •  

Blog Kategorien
Beliebteste Blog-Artikel
Blog empfehlen

Neueste Blog-Artikel
Letzte Kommentare der Blogs
  • Nur eine Anmerkung: Der Papst habe gesagt "ich werde keine Kinder sagen, weil der Teufel keine hat", er meint also, der Teufel habe keine Kinder. Das ist aber falsch. Joh 8,44 Ihr habt den Teufel zum Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Also: - Kennt der Papst das Evangelium nicht? - Denkt er dass, er es besser weiß? - Redet er Unfug, weil er unzurechnungsfähig ist? (hat...
    von in Papst sagt am Vorabend des Mis...
  • Hallo ihr Lieben, ich denke es betrifft ganz viele Leute. Vor allem Kinder sind oftmals Opfer von Mobbingattacken. Gründe dafür gibt es unterschiedliche. Meistens allerdings geht’s ums aussehen oder das Herkunftsland. Allerdings kann das auch Lehrer an der eigenen Schule betreffen. Manche werden bewusst ausgegrenzt oder ähnliches. Gute Schulungen zu dem Thema habe ich hier auf der Heraeus Bildung...
    von KrisMob in Mobbing an deutschen Schulen: ...
  • Eine schöne Linkauswahl liebe Esther. Ich bin diesen Monat leider im Tansania Urlaub und deswegen verhindert sie sofort zu lesen, aber sobals ich zurück bin werde ich sie durcharbeiten. https://www.accept-reisen.de/
    von in Gestern haben die Gläubigen "V...
  • Liebe Mitchristen, hier etwas in eigener Sache, die ich Ihnen mitteilen möchte. Ja, wir, die wir noch Christen sind und sein wollen, für uns ist es nicht einfach mit unserem kath. Glauben. Gestern habe ich gelesen, dass Kardinal Burke sagte, er hat Angst, ja das wird uns wahrscheinlich auch so gehen. Denn wir wollen keine Spaltung, wie damals bei Luther, nein bestimmt nicht. Doch einfach ist es n...
    von esther10 in Angriff des Katechismus...
  • Ein Beitrag in eigener Sache: von www.anne.xobor.de blog-e75589-Sonnenwunder-VIDEO-wurde-in-Fatoma-am-wieder-gesehen-dieses-zeichen-hat-eine-grosse-Bedeutung-an-uns-umkehren-Rosenkranz-beten-wie-vor-jahren-auch-gesagt-Busse-tun.html Ja, ist auch sehr, sehr wichtig...die Bitte vom Himmel, zu befolgen. Herzl. Gruß Gertrud/Anne.
    von esther10 in Was können wir für 2017 erwart...

Die aktivsten Blogs
Kategorien
von esther10 14.12.2015 20:20

14.12.2015

Hilfsbereite Isländer erwarten die Ankunft syrischer Flüchtlinge
Kalte neue Heimat


Gottesdienst in Island
© Wolfgang Radtke (KNA)

Rund 4.500 Isländer engagieren sich als Flüchtlingshelfer. Zurzeit machen sie vor allem eins: warten auf die neuen Nachbarn. Das Bonifatiuswerk lobt die Integrationsstärke von Islands "Migrantenkirche".


Wasserfall im Norden von Island
© Maike Müller (KNA

Vereiste Wasserfälle, Schnee auf weitem Land und in Blautönen schimmernde Eisblöcke an der Küste des Nordatlantik - im Winter ist die Kälte auf Island allgegenwärtig. Über das Eismeer sollen in diesem Winter syrische Flüchtlinge in das Land am nördlichen Polarkreis kommen. Und es scheint, als wollten die Isländer das Eis für die Neuankömmlinge bereits zum Schmelzen bringen und heißen die rund 50 Flüchtlinge willkommen - bevor sie überhaupt angekommen sind.

Ein motivierender offener Brief

Björn Teitsson ist begeistert. Die Zahl der freiwilligen Helfer im Land ist seit dem Sommer enorm angestiegen, berichtet der Mitarbeiter des Isländischen Roten Kreuzes. "Ende August hatten wir auf der Insel noch um die 2.900 aktive Freiwillige. Jetzt sind es ungefähr 4.500." Das liege besonders an der Facebook-Aktion der Autorin Bryndis Bjorgvinsdottir. In einem offenen Brief hatte sie angeboten, Flüchtlinge bei sich aufzunehmen.

Die Aktion sollte ein Protest sein gegen die geringe Zahl an Flüchtlingen, die ihr Heimatland aufnehmen wolle, heißt es auf der Seite in dem Sozialen Netzwerk. Und die wurde schnell zum Selbstläufer - die Gruppe der Unterstützer wuchs schließlich auf über 10.000 Isländer an. Einige waren sogar bereit, Flüchtlinge bei sich zu Hause aufzunehmen.

Einer der Unterstützer ist Runar Gunnarsson. Der junge Mann lebt in der nordisländischen Stadt Akureyri. Die selbst ernannte "Hauptstadt des Nordens" ist eine der Gemeinden, die sich um die Aufnahme von syrischen Flüchtlingen beworben hatten. Noch in diesem Jahr sollen sie nun kommen. Seitdem sind die Flüchtlinge auch auf den Straßen von Akureyri ein Thema, berichtet Gunnarsson. Und ergänzt: "Die Hilfsbereitschaft ist enorm."

Viele neugierige Fragen

Wie viele seiner Mitbürger der 18.000-Einwohner-Stadt ist Gunnarsson vor allem eines: neugierig. Denn genaue Informationen habe es von der Stadt noch nicht gegeben. "Sind das jetzt Dorfbewohner aus Kurdistan? Oder sind das vielleicht Jesiden? Das weiß im Moment noch keiner so genau", fragt man sich auch in seinem Kollegium. Daher sei es bisher auch schwer, konkret zu handeln. Eine Stadt im Wartezustand.

Denn bei aller Vorfreude auf die Neuankömmlinge: Deren Interesse, in dem Land im Nordmeer, nur rund 200 Kilometer von Grönland entfernt, eine neue Heimat zu finden, hält sich in Grenzen. Denn die Insel ist auch eine Herausforderung: Die Wege sind lang und die Tage im Winter sehr kurz und dunkel. Wie die Syrer damit umgehen, weiß auch Teitsson nicht. Das müsse sich zeigen. Die Freiwilligen kümmern sich währenddessen um die dringend nötige warme Kleidung.

Umso überraschender ist die anhaltende Hilfsbereitschaft der Isländer. Doch bisher sind sie Flüchtlingshelfer ohne Flüchtlinge - und machen Trockenübungen, bis es losgeht. Danach wollen sie die Flüchtlinge willkommenheißen und helfen anzukommen.

Bonifatiuswerk lobt Integrationsstärke

Eine isländische Gemeinschaft, die sich mit Integration auskennt, ist die katholische Kirche. Davon erzählt Monsignore Georg Austen. Der Generalsekretär des Bonifatiuswerks der Deutschen Katholiken hat im Sommer Island bereist. "Die Kirche dort ist ein wichtiger Träger für Integration." Als "Migrantenkirche" vereint sie fast 100 Nationen, auch wenn sie insgesamt nur rund 3 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht. Doch so viel Multi-Kulti berge auch Herausforderungen, betont Austen. "Die weiten Wege und das oft babylonische Sprachwirrwarr schlagen sich auf die pastorale Seelsorge nieder - und auf die langfristige Integration der Menschen."

Doch Herausforderungen hin oder her - nach Austens Erfahrungen haben die Isländer eine beeindruckende Eigenschaft: "Sie sehen das Fremde vor allem als Bereicherung." Eine große Chance für Integration, so der Monsignore. Auch Runar Gunnarsson will dazu beitragen. "Wenn die Flüchtlinge da sind, will ich helfen und geben, was ich kann." In der Vergangenheit ist Integration bereits gelungen, in seiner Heimatstadt. Im Jahr 2003 kamen 23 Flüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien in die Stadt - und alle sind geblieben. Darauf hoffen auch Björn Teitsson und die vielen freiwilligen Helfer - während sie warten, aufs Willkommenheißen.

Maike Müller
(KNA)

von esther10 14.12.2015 19:50

Vatikan will männliche Ordensleute ohne Priesterweihe stärken
Ordensbruder


Ordenskongregation beschreibt "prophetische Dienste" der Ordensbrüder wie etwa
Gastfreundschaft, Lebensschutz, Gespräche oder Zuhören

14.12.2015, 15:30 Uhr Vatikan/Kirche/Religion/Orden/Ordensbrüder

Vatikanstadt, 14.12.2015 (KAP) Der Vatikan will die Rolle von männlichen Ordensleuten ohne Priesterweihe stärken. Dazu veröffentlichte die Ordenskongregation am Montag ein neues Dokument mit dem Titel "Identität und Sendung des Ordensbruders in der Kirche". Das Schreiben solle dazu beitragen, dass diese Berufung innerhalb der Kirche mehr wertgeschätzt werde, sagte der Sekretär der Ordenskongregation, Jose Rodriguez Carballo, bei der Vorstellung am Montag im Vatikan. Zugleich wies er darauf hin, dass sich der Vatikan damit auch an Ordensfreuen richte, weil es große Ähnlichkeiten zwischen diesen beiden Berufungen gebe.

Ordensbrüder machen laut dem Dokument rund ein Fünftel aller männlichen Ordensleute aus. Das Verhältnis zwischen Priestern und Brüdern ist in manchen Orden noch heute sehr hierarchisch geprägt. Die katholische Kirche begeht seit Ende November 2014 ein Jahr der Orden, das am 2. Februar endet.

Die Präsenz von Ordensbrüdern sei wichtig für die katholischen Männerorden, betonte auch der Präfekt der Ordenskongregation, Kardinal Joao Braz de Aviz bei der Vorstellung. Sie bildeten eine "permanente Erinnerung an die fundamentale Dimension der Brüderlichkeit in Christus".

Das Dokument zählt mehrere Tätigkeitsfelder auf, sogenannte "prophetische Dienste", denen sich Ordensbrüder in besonderer Weise widmen sollten. Dazu zählt etwa die Gastfreundschaft gegenüber dem Anderen unabhängig von Religion, Rasse oder Kultur, der Einsatz zum Schutz des Lebens, sowie das Gespräch und das Zuhören, um den Menschen den Blick für das Wesentliche im Leben zu vermitteln.
https://www.kathpress.at/goto/meldung/13...rweihe-staerken


von esther10 14.12.2015 16:52


Die Lektion einer Großmutter
· Messe des Papstes in Santa Marta ·
- See more at: http://www.osservatoreromano.va/de/news/...h.hgxhQ1Jd.dpuf

14. Dezember 2015
»Gott vergibt alles, andernfalls gäbe es keine Welt«:

diese Worte, die eine alte Frau im Jahr 1992 zu Jorge Mario Bergoglio sagte, sind eine wahre »Lektion« zu Beginn des Heiligen Jahrs der Barmherzigkeit. Und sie warnen davor, in »klerikale Strenge« zu verfallen, sie regen vielmehr dazu an, ohne zu Zögern den Weg der Hoffnung und der Barmherzigkeit einzuschlagen, die uns »frei« macht. Papst Franziskus sprach während der Frühmesse, die er am Montag, 14. Dezember, in der Kapelle des Hauses Santa Marta feierte, die Aufforderung aus, einen »durchdringenden Blick « zu haben, der es verstehe, einen Schritt weiter zu gehen, um die Wahrheit zu erkennen und sie auch auszusprechen.



»In der Ersten Lesung«, so merkte der Papst sogleich an, haben wir einen Abschnitt aus dem Buch Numeri (24,2-7.15-17) vernommen, wo von »der Geschichte des Bileam die Rede ist: er war ein Prophet, aber er war auch ein Mensch und hatte seine Fehler, ja sogar Sünden«. Denn, so betonte Franziskus, »wir alle haben Sünden, wir alle, wir sind alle Sünder«. Aber »erschreckt nicht«, so tröstete der Papst, »Gott ist größer als unsere Sünden«.

»Bileam«, so legte er dar, »war von einem gewissen Balak, einem Heerführer und König, »angeheuert« worden, der das Volk Gottes vernichten wollte. Und er entsandte ihn, um Prophezeiungen gegen das Volk Gottes auszusprechen«. Aber »auf dem Weg begegnet Bileam dem Engel des Herrn und ändert seine Vorsätze, und sieht die Wahrheit«. Aber »er wechselt nicht das Lager: heute gehöre ich diesem Lager an, und dann wechsle ich ins andere über, nein! Er wechselt vom Irrtum zur Wahrheit und sagt das, was er sieht«.

»Es ist schön«, so fügte Franziskus hinzu, »wie das Buch Numeri diese Geschichte nacherzählt: ›Spruch Bileams, Spruch des Mannes mit geschlossenem Auge‹«. Tatsächlich, so führte er aus, »als sein Herz umkehrt, da bekehrt er sich, er hat das geschlossene Auge und sieht in die Ferne, er sieht die Wahrheit, mit dem geöffneten Herzen, mit dem Herzen – mit etwas gutem Willen sieht man die Wahrheit immer – , und sagt die Wahrheit«.

Und »es ist eine Wahrheit, die Hoffnung schenkt, denn er stand am Rand der Wüste, er stand wirklich am Rand der Wüste und sah die Stämme Israels.: ›Wie schön sind deine Zelte, wie schön deine Wohnstätten, Israel! Wie Bachtäler ziehen sie sich hin, wie Gärten am Strom, wie Eichen, vom Herrn gepflanzt, wie Zedern am Wasser‹«. Also »sieht er jenseits der Wüste die Fruchtbarkeit, die Schönheit, den Sieg«.

Aber »was ist im Herzen Bileams geschehen?«Tatsache sei, so sagte Franziskus, dass »er sein Herz geöffnet hat und dass der Herr ihm die Tugend der Hoffnung geschenkt hat«. Und »die Hoffnung ist diese christliche Tugend, die wir als große Gabe des Herrn besitzen und die uns in die Ferne schauen lässt, weit über unsere Probleme, unsere Schmerzen, unsere Schwierigkeiten, über unsere Sünden hinaus«. Sie lasse uns »die Schönheit Gottes schauen«.

»Hoffnung« sei also das Schlüsselwort. Und »wenn ich mit einem Menschen zusammen bin, der diese Tugend der Hoffnung besitzt und der einen schlimmen Augenblick seines Lebens erlebt – sei es nun eine Krankheit, sei es die Sorge um einen Sohn oder eine Tochter oder einen Familienangehörigen, was es auch sei –, der aber diese Tugend besitzt, so hat er inmitten des Schmerzes das geschlossene Auge, er ist frei, darüber hinaus zu sehen, immer darüber hinauszusehen«. Und gerade »das ist die Hoffnung, es ist die Prophezeiung, welche uns die Kirche heute schenkt: sie will, dass wir Männer und Frauen der Hoffnung seien, selbst inmitten der Probleme«. Denn »die Hoffnung öffnet Horizonte, die Hoffnung ist Freiheit, sie ist nicht geknechtet, sie findet stets Platz dafür, eine Lage wieder in Ordnung zu bringen«. Im Tagesevangelium aus dem Matthäusevangelium (21,23-27) , so fuhr er fort, »begegnen wir hingegen Männern, die nicht über diese Freiheit verfügen, sie haben keine Horizonte, sind Männer, die Gefangene ihres berechnenden Wesens sind«. So komme es, dass die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes den Herrn fragten: »Mit welcher Vollmacht tust du diese Dinge?« Bevor sie auf die anschließende Frage Jesu mit »Wir wissen es nicht« antworten, stellen sie ihre Überlegungen an: »Aber wenn ich so und so antworte, dann laufe ich diese Gefahr, und wenn ich hingegen das und das sage…« Aber, so bekräftigte der Papst, »die menschlichen Winkelzüge verschließen das Herz, sie verschließen die Freiheit«. Vielmehr sei es »die Freiheit«, die »uns leicht macht«. Also »macht uns diese Heuchelei der Schriftgelehrten, der wir im Evangelium begegnen und die das Herz verschließt, zu Knechten: diese Leute waren Knechte«.

Was nun Bileam anbelange, so »hatte er die Freiheit, dem Mann, der ihn ›angeheuert‹ hatte, zu sagen: ›Das ist es, was ich sehe, wenn es dir nicht passt, so ist das dein Problem; ich aber sage dir das, was ich sehe‹«. Diese hingegen, »[die Schriftgelehrten], sind unfrei, sie sind die Knechte ihrer eigenen Rigidität«. Und »wir können sagen«, so bekräftigte Franziskus, »dass alle beide praktisch der Kirche nahestehen: Bileam, der Prophet; und diese da, die Schriftgelehrten«.

»Wie schön ist doch die Freiheit, die Großmut, die Hoffnung eines Mannes und einer Frau der Kirche«, so versicherte der Papst. Und »wie hässlich ist dagegen, und wie schädlich ist doch die Rigidität einer Frau und eines Mannes der Kirche: die klerikale Rigidität, die keine Hoffnung kennt«.

»In diesem Jahr der Barmherzigkeit«, so sagte der Papst, »stehen zwei Wege offen«. Auf der einen Seite seien die, »die auf die Barmherzigkeit Gottes hoffen und wissen, dass Gott Vater ist«, dass »Gott immer vergibt, und zwar alles«, und dass »jenseits der Wüste die Umarmung des Vaters, die Vergebung warten«. Auf der anderen Seite hingegen »sind auch die, die sich in ihre jeweilige Knechtschaft flüchten, in ihre Rigidität, und die nichts von der Barmherzigkeit Gottes wissen«. Die Menschen, von denen das Matthäusevangelium spreche, »waren Gelehrte, sie hatten studiert, aber ihre Wissenschaft hat sie nicht gerettet«.

»Abschließend«, so sagte er am Schluss, »möchte ich eine Anekdote erzählen, die ich selbst im Jahr 1992 erlebt habe. In der Diözese war das Bild der Muttergottes von Fatima angekommen. Ich bin im Zusammenhang einer großen Messe für die Kranken – aber es war eine große Veranstaltung, auf einem großen Feld, mit sehr vielen Menschen – hingegangen, um die Beichte abzunehmen. Und ich habe mehr oder weniger von der Mittagszeit bis gegen sechs Uhr, als die Messe endete, Beichte gehört. Es waren sehr viele Beichtväter da«.

Genau in dem Augenblick, »als ich aufgestanden bin, um an einem anderen Ort eine Firmung vorzunehmen«, so erinnerte er sich, »kam eine alte Frau daher, eine Achtzigjährige, mit Augen, die über die Dinge hinausschauen konnten, Augen voller Hoffnung«. Und »ich habe zu ihr gesagt: Großmütterchen, kommen Sie, um zu beichten? Aber Sie haben doch gar keine Sünden!« Auf die Antwort der Frau hin – »Pater, wir alle haben welche!« – führte Bergoglio den Dialog fort: »Aber vielleicht vergibt sie der Herr ja auch nicht?« Und die Frau, der ihre Hoffnung Stärke verliehen habe, habe gesagt: »Gott vergibt alles, denn wenn Gott nicht alles vergeben würde, dann gäbe es die Welt nicht!«

Und so regte Franziskus »angesichts dieser beiden Menschen« – dem »Freien« mit seiner »Hoffnung, dem, der dir die Barmherzigkeit Gottes bringt«; und »dem engstirnigen, dem Paragraphenreiter, dem Egoisten, dem Knecht seiner eigenen Rigidität« – an, sich »die Lektion, die diese Achtzigjährige –sie war Portugiesin – mir erteilt hat, zu eigen zu machen: Gott vergibt alles, er wartet lediglich darauf, das du dich ihm näherst.«

- See more at: http://www.osservatoreromano.va/de/news/...h.hgxhQ1Jd.dpuf

von esther10 14.12.2015 14:06

“Endlich zuhause” – ein bewegender und theologisch informativer Konversionsbericht

Veröffentlicht: 14. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble
Buchbesprechung von Ingo Potthast

Die Schilderungen in dem Buch „Endlich zuhause“ sind zum Teil sehr interessant, vor allem weil sie Einblicke in die Gepflogenheiten von Glaubensgemeinschaften gewähren, die vielen Katholiken unbekannt sein. Erfrischend auch die klaren lehramtstreuen Aussagen von Herrn Jordan, der diese nach seiner Reise durch das „Dickicht der Konfessionen“ in ihrer Klarheit umso mehr zu schätzen weiß. Volker Jordan, Endlich zuhause



Geradezu betroffen macht am Ende sicherlich das Schicksal von Volker Joseph Jordan (1972 – 2013), der nach einer schweren Krebserkrankung schon so früh verstarb. Man fragt sich unwillkürlich: Warum musste dieser junge Mann, der so viele Erfahrungen mit kirchlichen Gemeinschaften/Konfessionen gesammelt hatte und sicher ein treuer Fürsprecher für die katholische Kirche (und hier vor allem für den lehramtstreuen Flügel) hätte werden können, so früh von uns gehen?

Umso erfreulicher ist es, dass uns mit diesem Buch gewissermaßen ein „literarisches Erbe“ von Herrn Jordan geblieben ist. Das Buch könnte durchaus einen wichtigen Einfluss auf die Apologetik im Allgemeinen und auf (angehende) Konvertiten im Speziellen haben könnte. Somit ist „Endlich zuhause“ in jedem Fall ein Gewinn.

Bisweilen ist es jedoch nicht ganz einfach, den Ausführungen von Herrn Jordan zu folgen, weil seine Aussagen oft in komplizierten Satzkonstruktionen verpackt sind – lange Aussagen mit verschachtelten Nebensätzen und Einschüben in Klammern oder Parenthesen… Da muss der eine oder andere Satz erst zweimal gelesen werden, bevor man ihn versteht. In einer möglichen weiteren Auflage wäre es wünschenswert, die langen Mammutsätze in mehrere kürzere Sätze zu unterteilen und einige Passagen etwas „leserfreundlicher“ zu gestalten.

Der Werdegang von Herrn Jordan ist nicht nur ungewöhnlich, sondern auch nicht ganz leicht nachzuvollziehen. Von daher wäre es wünschenswert, dass in der Abfolge der Fragen und Antworten noch viel strikter eine chronologische Abfolge eingehalten worden wäre. Es ist im Laufe des Buches nicht immer ganz klar, in welchem Stadium seiner Entwicklung (was kam vorher, was kam nachher?) und in welchem Zeitraum (Jahreszahlen) man sich gerade befindet; Zwischenüberschriften würden da vielleicht auch helfen.

Volker JordanBeispielsweise wird zum Einstieg erst über sehr viele Seiten hinweg über verschiedenste Aspekte gesprochen und erst viel später, irgendwann in der Mitte des Buches, geht es um seine religiöse Prägung von zu Hause und seine Odyssee durch die verschiedenen Konfessionen und Gemeinschaften. Darauf müsste schon viel früher im Buch eingegangen werden.



Ein wenig enttäuschend ist der Schluss des Buches in seiner jetzigen Form, d. h. den Hauptteil mit dem Interview. Es gibt auf den letzten Seiten einige sehr interessante Passagen über Tod und Leiden, die nicht zuletzt auch durch die persönliche Situation von Herrn Jordan (siehe Foto) und seiner schweren Erkrankung durchaus zu Herzen gehen. Mit den Gedanken zu diesem Thema hätte der Interviewteil des Buches auch schließen sollen.

Stattdessen werden noch zwei Fragen nachgeschoben, die den Eindruck erwecken, als hätten sie nirgendwo anders dazwischen gepasst und seien deshalb ans Ende bugsiert worden. Der Hauptteil des Buches endet dann ganz unspektakulär mit einer ziemlich langen Aufzählung von Autorennamen – und da ist dann Schluss. Das ist etwas unbefriedigend, vor allem, wenn einem diese ganzen Namen überhaupt nichts sagen. In Anbetracht der beiden zuletzt genannten Kritikpunkte würde das Buch also von einer veränderten Anordnung der Fragen und Antworten mit Sicherheit profitieren.

HIER finden Sie über 20 weitere Beiträge und Besprechungen über dieses Buch: https://charismatismus.wordpress.com/cat...-volker-jordan/


von esther10 14.12.2015 13:35

11.12.2015 15:10
Leitartikel: Das Ende der Menschheit
Von Stefan Rehder


Foto: DT

Zu den gefährlichsten Irrtümern unserer Zeit gehört zu meinen, Wissen und Weisheit seien Geschwister oder unterhielten eine andere Verwandtschaftsbeziehung. Tatsächlich ähnelt die Relation von Wissen und Weisheit aber der von Cleverness und Klugheit. Auch die kommen nicht aus demselben Stall. Auch hier kann das eine vom anderen unberührt bleiben, sogar ein Leben lang. So gesehen hat der „International Summit on Human Gene Editing“, der vergangene Woche in Washington stattfand, der Welt zwar eindrucksvoll vor Augen geführt, dass die Wissenschaftler bereits genug über das „Genome Editing“ wissen, um sich keinerlei Illusionen über die Gefahren zu machen, die mit der neuartigen CRISPR/Cas9-Technologie verbunden sind. Er hat aber auch gezeigt, dass die Mehrheit der dort versammelten Forscher nicht weise genug ist, um diese Gefahren auch bannen zu wollen (DT vom 8.12.).

Das ist umso tragischer, als die neueste Generation künstlicher Genscheren, die sich hinter dem Kürzel CRISPR/Cas9 verbergen, um ein Vielfaches potenter sind als jene Instrumente, mit dem die Biobastler bisher ihre Werkzeugkästen bestückten. Statt binnen Monaten und Wochen – wie Zinkfinger-Nukleasen und TALEN – lassen sich CRISPR/Cas9-Genscheren binnen weniger Tagen im Labor designen. Zudem können die Forscher mit den neuen Genscheren – anders als mit ihren Vorgängern – mehrere Ziele gleichzeitig auf der im Zellkern verborgenen Erbinformation ansteuern, die DNA aufspleißen, inaktive Gene ein- und aktive Gene ausschalten, ganz entfernen und andere einsetzen. In der Phantasie der Forscher macht dies die Genscheren zu einem mächtigen Instrument, mit dem sich genetisch bedingte Krankheiten an der Wurzel korrigieren und sogar ausrotten ließen. Doch das ist eine Illusion. Denn wahr ist, dass die Genscheren zusätzlich zu den Zielen, die sie ansteuern sollen, immer auch solche ansteuern, die die Forscher gar nicht ins Visier nehmen wollen. Das sogenannte „off-Targeting“ das bislang allen Genscheren immanent ist, kann bei multiplexen Instrumenten wie CRISPR/Cas9 noch verheerendere Wirkungen entfalten, als bei den bislang verwandten. Versuche mit Schweinen haben gezeigt, dass die Zellen bei einer mehrfach aufgespleißten DNA keinesfalls jeweils nur die richtigen Chromosomenenden wieder zusammenbinden. Ein Zell-GAU also. Hinzu kommt, dass der Ursprung der CRISPR/Cas9-Genscheren in Streptokokken-Bakterien liegt, die bei der Anwendung beim Menschen mit hoher Wahrscheinlichkeit Immunreaktionen auslösen würden.

Selbst wenn sich alle diese Probleme einmal lösen und sich die Technologie gefahrlos beim Menschen einsetzen ließe, würde sie sich nicht bloß zur Heilung genetisch bedingter Krankheiten, sondern auch zur Schaffung neuer Menschen eignen. Man muss nicht an Gott glauben, um sich über die Konsequenzen dessen klar werden zu können. Auch wer den Menschen für ein zufälliges Produkt der Evolution hält – wofür nach Lage der Dinge freilich eine Menge Glauben nötigt ist – konnte einer Sache bislang völlig sicher sein. Was immer der Grund für seine genetische Ausstattung sein mag, er verdankte sie jedenfalls nicht der Laune anderer Menschen. Was es bedeuten würde, wenn diese Gemeinsamkeit einmal entfiele, lässt sich heute nur in Ansätzen erahnen. Mit Sicherheit aber würde es das Ende der Gleichheit der Menschen und damit auch das Ende der Demokratie bedeuten. Mehr noch, es wäre das Ende der Menschheit, jedenfalls der, die wir kennen. Ein Verbot der CRISPR/Cas9-Technologie wäre daher ein Akt der Selbstverteidigung.[
http://www.die-tagespost.de/Leitartikel-...t;art456,165694


von esther10 14.12.2015 13:26

Kurienreform: Papst Franziskus schafft Kontroll-Organ im Gesundheitsbereich
Kommission des Staatsekretariates soll offenbar "dunkle Bereiche" ausleuchten – Zugang zu allen Akten und Ressourcen


Blick auf den Vatikan von der Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz am 1. April 2015.
Foto: CNA/Petrik Bohumil

Von Andrea Gagliarducci

VATIKANSTADT , 14 December, 2015 / 9:24 AM (CNA Deutsch).-
Papst Franziskus hat mit einem Erlass vom 7. Dezember eine neuen Kommission errichtet. Es handelt sich um eine Kommission für die Aktivitäten der Gesundheitseinrichtungen, die dem Staatssekretariat unterstellt ist und sich vornimmt "an der effektiveren Verwaltung der Aktivitäten und dem Erhalt der Güter beizutragen, sowie das Charisma der Gründer beizubehalten und zu fördern". Es ist ein Ausschuss, der als Kontroll- und Überwachungsorgan dienen und überprüfen wird, wie die von Orden geleiteten Gesundheitseinrichtungen ihre Güter und ihr Vermögen verwalten.

Mächtige Kommission mit weitreichenden Vollmachten

Der Ausschuss nennt sich "Päpstliche Kommission für die Aktivitäten öffentlicher juristischer Personen der Kirche im Gesundheitswesen" und wird so lange bestehen, bis keine gegenteiligen Anordnungen erlassen werden.

Laut dem Codex Iuris Canonici – dem Codex des kanonischen Rechtes – sind die öffentlichen juristischen Personen "Gesamtheiten von Personen oder Sachen, die von der zuständigen kirchlichen Autorität errichtet werden, damit sie innerhalb der für sie festgesetzten Grenzen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften im Namen der Kirche die ihnen im Hinblick auf das öffentliche Wohl übertragene eigene Aufgabe erfüllen; die übrigen juristischen Personen sind private" und sie "erhalten diese Rechtspersönlichkeit entweder von Rechts wegen oder durch ein besonderes Dekret der zuständigen Autorität, das diese ausdrücklich gewährt; private juristische Personen erhalten diese Rechtspersönlichkeit allein durch ein besonderes Dekret der zuständigen Autorität, das diese Rechtspersönlichkeit ausdrücklich gewährt."

Dunkle Situation der Verwaltung mancher kirchlicher Güter ausleuchten

Im Kanon 1257 wird festgelegt, dass "jedes Vermögen, das der Gesamtkirche, dem Apostolischen Stuhl oder anderen öffentlichen juristischen Personen in der Kirche gehört, Kirchenvermögen ist" mit der Auswirkung, dass diese Güter kirchliche Valenz haben und "der zuständigen kirchlichen Autoritätsgewalt unterliegen, auch wenn das Vermögen den einzelnen Rechtspersonen gehört".

Das bedeutet, dass "das Kirchenvermögen immer in einzelnen öffentlichen juristischen Personen ist, die es selbst verantworten" – aber dass "dieser Besitz von der Bestimmung zur Erfüllung der Mission der Kirche abhängig ist und gerechtfertigt wird und in diesem Sinne den Verwaltungskontrollen des kanonischen Rechtes unterstellt ist", liest man in einer erklärenden Anmerkung des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten, die in der Nr. 36 (2004) der Zeitschrift "Communicationes" des Dikasteriums veröffentlicht ist. Gerade aufgrund dieser "Abhängigkeit" im Hinblick auf die "Bestimmung zur Erfüllung der Mission der Kirche" wurde diese neue Kommission eingerichtet. Kurz gesagt: man möchte offenbar in einigen dunklen Situationen der Verwaltung mancher kirchlicher Güter im Gesundheitsbereich klarer sehen.

Die Kommission wird als Kurienorgan dienen: Es werden die Prinzipien und Normen der Konstitution Pastor Bonus und die generelle Verordnung der Römischen Kurie angewandt. Aber sie wird auch ein eigenes Regelwerk besitzen. Die Kommission besteht aus sechs Experten in den Disziplinen Gesundheitswesen, Immobilien, Verwaltung und Finanzen und ist direkt dem Staatssekretär unterstellt.

Zugang zu allen Akten und Ressourcen

Der Erlass besagt, dass die Kommission "jede juristische und finanzielle Aktion durchführen kann, die die wirksame und korrekte Erfüllung der ihr anvertrauten Aufgabe zum Ziel hat". Der Erlass unterstreicht auch, dass die Kommission "den Kongregationen der Römischen Kurie, von denen die betreffenden öffentlichen juristischen Personen abhängen, die notwendige und bindende Einwilligung erteilt zur Überlassung der kanonischen Vollmachten für die Stilllegung oder Neuorganisierung der Aktivitäten beziehungsweise der Immobilien im Bereich des Gesundheitswesens.

Die Kommission erhält Zugang zu allen Akten und Ressourcen und kann externe Berater hinzuziehen, um ihre Mission durchzuführen, die vor allem besteht in einer "umfassenden Untersuchung zur Nachhaltigkeit des Gesundheitssystems der öffentlichen juristischen Personen der Kirche". Des weiteren soll sie Pläne zum Ausweg "aus den Krisensituationen mit Blick auf das Ergebnis der gesamten Untersuchung" erarbeiten und neue Handlungsmodelle vorschlagen "für die öffentlichen juristischen Personen, die im Gesundheitswesen tätig sind und die dazu verhelfen, das ursprüngliche Charisma im heutigen Kontext zu verwirklichen."
http://de.catholicnewsagency.com/story/k...itsbereich-0293

von esther10 14.12.2015 13:20

Dienstag, 8. Dezember 2015
Psycho-Kulturelle Ursachen der islamistischen Gewalt


Mathias von Gersdorff

In einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 3. Dezember geht Marianne Leuzinger-Bohleber, Psychoanalytikerin in Frankfurt am Main, der Frage nach, wieso sich deutsche Jugendliche dem Dschihad anschließen und Terrorakte verüben.

Leuzinger-Bohleber schildert zuerst den Fall des Arid Uka. Er tötete im Jahr 2011 zwei US-amerikanische Soldaten, die sich auf dem Weg nach Afghanistan befanden. Arid Uka war Muslim kosovarischer Abstammung. Das Gymnasium hatte er ohne Abschluss verlassen und arbeitete bei der Post am Flughafen.

Uka hatte sich davor dem Salafismus angeschlossen. Doch seine Initiation und Radikalisierung geschah ausschließlich über das Internet. Er hörte dschihadistische Predigten, sah sich Videos in Youtube an und verfolgte die Kampfhandlungen des IS im Irak und in Syrien.

Nach außen hin wirkte Arid Uka normal, doch in Wahrheit befand er sich in einer „gravierenden adoleszenten Krise mit schweren Depressionen“, so Leuzinger-Bohleber. Wie konnte er zum Terroristen werden? Was war der Auslöser aus psychologischer Sicht?

Besonders wichtig war die von ihm empfundene Zugehörigkeit zu den dschihadistischen Salafisten. Ob er mit diesen einen persönlichen Kontakt hatte oder nicht, ist nicht entscheidend. Es ist durchaus möglich, dass ein Individuum sein „Ideal-Ich“ (ein Konzept von Freud) auf eine Gruppe projiziert und sich ihr zugehörig fühlt [Anm. des Verf.: Was man oft in der Pop-Kultur, insbesondere in der Pop-Musik beobachtet, wie in etwa bei der weltweiten Hippie-Bewegung oder in extremen Musikgenres wie Black- oder Death-Metal].

Leuzinger-Bohleber: „Die Großgruppe folgt dem Führer, und untereinander werden alle Gruppenmitglieder zu Brüdern, die den gleichen Idealen folgen. Zudem werden in Gruppen, wie wir heute wissen, mächtige unbewusste Phantasiesysteme angesprochen, die bei allen Menschen in bestimmten Situationen geweckt werden können. Sie beruhen auf Grunderfahrungen des menschlichen Säuglings von extremer Hilflosigkeit, Angst und Verzweiflung einerseits und paradiesischen Glückgefühlen in seinen ersten lebenswichtigen Beziehungen andererseits“. [Anm. des Verf.: Etliche Autoren sind der Auffassung, eine solche seelische Verfassung und pessimistische Grundstimmung der Generation der im Zweiten Weltkrieg Geborenen führte zur Entstehung der nihilistischen Gegenkultur der frühen 1960er und später zur „Null-Bock-Generation“ in den 1980ern.]

Diese Erinnerungen, die große Massen teilen, können äußerst wirkmächtig sein. Leuzinger-Bohleber: „Die Erinnerungen an diese grundlegenden seelischen Erfahrungen … erhalten sich im Unbewussten und können in bestimmten Konstellationen auch bei Erwachsenen und Jugendlichen als sogenannte narzisstische Verschmelzungsphantasien zu einer mächtigen seelischen Motivationsquelle werden. Gehört man – in dieser Phantasie – einer bestimmten Gruppe an … wird alles gut. Alle Probleme werden von nun an von der Umma (Anm. d. Verf.: Im Islam der Ausdruck für Gemeinschaft) gelöst“.

Diese Gemeinschaft – im Falle des Attentäters Arid Uka die Umma – wird zu einer Art Mutter, die für Ordnung und für klare Verhältnisse sorgt. Dass gerade in der schwierigen Zeit der Adoleszenz solche Traumvorstellungen stark sein können, versteht sich von selbst. Gerade in einer Zeit, in der die (westliche) Gesellschaft kaum noch Orientierung liefert (bzw. durch die Förderung von Ideologien à la Gender die Verwirrung verstärkt, Anm. d. Verf.), können leicht Jugendliche in die Versuchung geraten, sich (mental) Gruppen anzuschließen, die ihnen Sicherheit und vor allem einen Lebenssinn und eine stabile Identität geben. [Anm. des Verf.: Das sind wahrscheinlich die wichtigsten Beweggründe von Personen, die sich extremen Gruppierungen wie Satanisten, Antifa-Gruppen usw. anschließen.]

Der Übergang zum Erwachsensein mit der damit verbundenen Emanzipation vom Elternhaus ist oft krisenhaft und kann leicht zu Gefühlen von Einsamkeit und Verlassenwerden führen. Leuzinger-Bohleber erläutert, dass salafistische Prediger mit „intuitiver Treffsicherheit“ diese seelische Verfassung bei den Jugendlichen feststellen und ihnen dann als neue Heimat die Weltgemeinschaft der Umma anbieten. In dieser finden sie Sinn, Ordnung, Zugehörigkeit usw., also alles, was ein Jugendlicher in Krisensituationen benötigt. Durch seine „Bekehrung" gehört er von nun an zu einer Gruppe von Kämpfern, die den „Heiligen Krieg“ führen. [Anm. d. Verf.: Die Ähnlichkeit mit den Jugendbewegungen, die seit den 1960er Jahren entstanden sind, ist frappierend. Auch diese rekrutierten Jugendliche, die tief existentiell verunsichert waren und eine leicht verständliche Weltanschauung suchten, eine Weltanschauung, die ihre Abneigung der bürgerlichen Welt, die sich bis zu einem rabiaten Hass entfalten konnte, rechtfertigte. Dies ist möglicherweise der Grund, wieso so viele der Generation der 1968er Verständnis für den Terror der RAF zeigten].

Die Bekehrung zum Islam löst auch die inneren Kämpfe, die der Adoleszent mit seiner Sexualität zu führen hat. Leuzinger-Bohleber: „So erhalten beispielsweise die Kämpfer des IS [Islamischer Staat, Anm. d. Verf.] das Recht oder sind verpflichtet, die Frauen, die „Terrorbräute“, als „Dienerinnen Allahs“ zu nutzen.“

Außerdem rechtfertigt die Doktrin des Islamischen Staats aggressive und primitive Triebregungen, die in westlichen Kulturen scharf abgelehnt werden: „Im Gegensatz dazu bieten die brutalen Filme von Enthauptungen, Verbrennungen bei lebendigem Leibe und ähnlichen Gräueltaten unbewusst eine Befriedigung für diese primitiven Triebregungen an. [Anm. d. Verf.: Manche Autoren mutmaßen, dass die Popularität des Horrors im Westen eine ähnliche Befriedigung bei den Zuschauern bewirkt. Insbesondere die sog. Splatter-Filme à la „The Texas Chainsaw Massacre“ mit ihrer extremen Gewalt und Grausamkeit dienen als Projektionsfläche für den latenten Hass gegen die bürgerliche Gesellschaft.]

Die Militanz bei den Salafisten wäre unter diesen Umständen sowas wie eine Psycho-Therapie. Leuzinger-Bohleber: "Diese Jugendlichen agieren […] unverarbeitete Traumatisierungen aus, indem sie passiv Erlittenes in aktiv Zugefügtes umwandeln. Dies mag einer der Gründe sein, warum die Terroristen so kalt und gnadenlos handeln." [Anm. d. Verf.: Möglicherweise liegt auch hier die Erklärung des extrem zur Schau gestellter Hasses in Musikgattungen wie Death-Metal oder Black-Metal. Diese Texte triefen nur so vor Brutalität und Gewalt gegen Christen, untermauert durch groteske Klänge. Auch wer Demonstrationen von Lebensrechtlern und Ähnlichen besucht, sieht sich mit linksextremen Chaoten konfrontiert, die einen Hass und eine Aggressivität ausstrahlen, die bar jeder rationalen Reflexion sind. Sie scheinen aus den Urtiefen des Unbewussten zu stammen].

Marianne Leuzinger-Bohleber sagt am Ende, dass normale Menschen von solcher Aggressivität und Gewalt nichts wissen möchten und sich abwenden. Doch das sei keine Lösung: „Leider können wir Radikalisierungsprozessen in der Adoleszenz nur entgegenwirken, wenn wir sie zu verstehen versuchen und mit den Jugendlichen in Beziehung treten. Wenn wir sie innerlich „abschreiben“, überlassen wir sie fundamentalistischen Predigern und Mördern wie dem IS“.
Diesen Post per E-Mail versenden

Labels: Gewalt in den Medien, Jugendgewalt, Salafismus
Kommentare:
*
Anonym hat gesagt…
Jeder Muslim wird als Muslim geboren, dafür kann er nichts, er kann es sich nicht
aussuchen. Er ist aber sehr wohl verantwortlich dafür, ob er dann später den
Gewaltbefehlen des Koran folgen will oder nicht. Ein strenggläubiger Muslim wird
Islamist genannt, weil er die Lehre des Islam verinnerlicht hat und ihr folgt. Ein
Christ ist auch nur dann ein Christ, wenn er der Lehre Jesu Christi aus Überzeugung
folgt.
Die Gewaltbefehle des Koran sind zusammengefasst :
www.de.knowQuran.org/koran/gewalt
Man sieht hieraus, dass der Islam keine Religion ist sondern einen totalitäre
Ideologie, die sogar an unseren Schulen auf staatlichen Befehl gelehrt wird. Soweit die Gewaltbefehle nicht gelehrt werden, wird nicht der Islam gelehrt sondern
eine willkürliche Religionskonstruktion unter Zuhilfenahme des Koran. Irgendwann merken die Schüler, dass sie von der Schule betrogen worden sind bzw. betrogen werden.
Ein strenggläubiger Islamist wird früher oder später den Gewaltbefehlen des Koran
folgen und Salafist oder sogar Djihadist werden.

Meine politische Forderung ist, Salafismus und Djihadismus zu verbieten, unter
Strafe zu stellen und diese Terroristenschüler entweder auszuweisen oder einzuknasten. Es müssen entspr. Gesetze erlassen werden. Wir müssen uns nicht vor
Achmed-Normalmuslim schützen sondern vor den Islamisten, die erlaubterweise ihre
antichristlichen und antihumanen Organisationen aufbauen dürfen.
*
NikoBelik1 hat gesagt…
Dann muss man auch die Christlichen Fundamentalisten verbieten, die reagieren zwar nicht mit Gewalt, haben aber fast die selben Forderungen und rückständigen Ansichten ! Man besten legt man jede Form von Religion ab und versucht es mit selber Denken !
Religion ist nichts anderes als der Streit naiver Menschen darüber welcher imaginäre Freund der Beste ist !
10. Dezember 2015 um 16:55
Kommentar veröffentlichen

von esther10 14.12.2015 13:13

Franziskus: Bekehrung in konkreten Gesten


m fröhlichen Laetare-Gewand betete der Papst vor der Muttergottes in der Lateran-Basilika
Foto: CNA/Daniel Ibanez


Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 14 December, 2015 / 10:20 AM (CNA Deutsch).-
Am vergangenen Wochenende sind überall in der katholischen Welt die Heiligen Pforten eröffnet worden. Von Hamburg bis Kapstadt, Lima bis Liechtenstein. In der Lateranbasilika, einer der römischen Kathedralen, öffnete Papst Franziskus, um anschliessend vom Fenster seines Büros im Apostolischen Palast den Angelus zu beten.

Was sollen wir also tun?

In Anlehnung an des Evangelium des III. Adventssonntages hat der Papst die Frage aufgenommen, die man an Johannes den Täufer gestellt hatte: Was sollen wir also tun? Der Täufer fordert zum Teilen und zur Bekehrung auf "was sich im konkreten Einsatz für Gerechtigkeit und Solidarität zeigt. Das ist der Weg, den Jesus in seinem gesamten Predigen aufgezeigt hat: der Weg der tätigen Liebe zum Nächsten". "Und die Mahnung an die Steuereinnehmer ist klar – formuliert Franziskus frei – keine Bestechung annehmen."

Niemand ist vom Weg des Heils ausgeschlossen, wenn er sich bekehrt

Niemand ist vom Weg des Heils ausgeschlossen, denn "Gott ist begierig nach Barmherzigkeit". Auch heute, so der Papst weiter, "ist es notwendig, sich zu bekehren, die Marschrichtung zu ändern und die Straße der Gerechtigkeit, der Solidarität und der Einfachheit einzuschlagen: das sind unerlässliche Werte einer vollkommen menschlichen und aufrichtig christlichen Existenz."

Der III. Adventssonntag ist der Sonntag der Freude: "Wer sich bekehrt, der empfindet Freude. Heute braucht es Mut, um von Freude zu reden und es braucht vor allem Glauben! Die Welt wird von vielen Problemen bedrängt, die Zukunft ist beschwert von Unsicherheiten und Ängsten. Und doch ist der Christ eine frohe Person und seine Freude ist nichts Oberflächliches und Vergängliches, sondern tief und beständig, denn sie ist ein Geschenk des Herrn, der das Leben erfüllt. Unsere Freude kommt aus der Gewissheit, dass der Herr uns nahe ist.

Klimagipfel als historische Vereinbarung

Am Ende des Angelusgebets hat Franziskus über die, "von vielen als historisch definierte" Vereinbarung des Klimagipfels von Paris gesprochen. Er ermahnte: "Es wird großzügige Hingabe und Einsatz brauchen. Mit dem Wunsch nach Aufmerksamkeit für die verletzlicheren Völker fordere ich die internationale Gemeinschaft auf, mit immer tätigerer Solidarität den begonnen Weg eilig weiter zu beschreiten."

Der Papst erinnerte auch an die am 15. November in Nairobi begonnene "Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation. Ich wende mich an die teilnehmenden Länder, damit die getroffenen Entscheidungen den Bedürftigen, den Armen und den verletzlichsten Personen Rechnung tragen, wie auch den legitimen Bestrebungen der weniger entwickelten Länder und dem allgemeinen Wohl der Menschheitsfamilie."

Zum Schluss hat Papst Franziskus daran erinnern, dass heute in "allen Kathedralen der Welt die Heiligen Pforten geöffnet werden, damit das Jubiläum der Barmherzigkeit in den Teilkirchen ganz gelebt werden kann. Ich wünsche, dass dieser wichtige Moment viele dazu anrege, sich selbst zu Werkzeugen der Zärtlichkeit Gottes zu machen. Als Ausdruck der Werke der Barmherzigkeit werden Heilige Pforten der Barmherzigkeit auch an Problemorten und Orten Ausgrenzung geöffnet werden. Diesbezüglich grüße ich alle Häftlinge der Welt, besonders jene im Gefängnis von Padua, die sich heute geistig mit diesem Moment des Gebetes vereinen und danke ihnen für das Geschenk des Konzerts."

Besonderer Gruß zum Abschluss

Einen besonderen Gruß richtete der Papst am Ende an die "Stiftung Behandlungszentum Santa Marta im Vatikan: an die Eltern und ihre Kinder, an die Freiwilligen, an die Schwestern Töchter der christlichen Liebe; danke für Euer Zeugnis, Eure Solidarität und Aufnahmebereitschaft! Ich grüße auch die Mitglieder der Fokolar-Bewegung, zusammen mit Freunden einiger islamischer Gemeinden. Geht weiter mutig auf Eurem Weg des Dialogs und der Geschwisterlichkeit voran, denn wir sind alle Kinder Gottes."


Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Der Papst beim Einzug in die Lateranbasilika am Sonntag, 13. Dezember 2015
Foto: CNA/Daniel Ibanez

http://de.catholicnewsagency.com/story/f...ten-gesten-0295

von esther10 14.12.2015 00:55

Papst Franziskus rehabilitiert exkommunizierten Priester – Wann folgt Rehabilitierung der Bischöfe Lefebvre und Castro-Mayer?
14. Dezember 2015 Giuseppe Nardi Der Vatikan und die Piusbruderschaft, Hintergrund, Nachrichten, Papst Franziskus 1


Papst Franziskus rehabilitiert nach Jahrzehnten der Exkommunikation Padre Cicero

Denkmal von Padre Cicero in Juazeiro do Norte: Rehabilitierung nach 100 Jahren Exkommunikation
1969 für Padre Cicero errichtetes Denkmal in Juazeiro do Norte: Rehabilitierung nach 100 Jahren Exkommunikation
(Rom) Mit der Eröffnung des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit in seiner Diözese Crato in Brasilien gab Bischof Fernando Panico am Sonntag bekannt, daß Papst Franziskus den vor über hundert Jahren exkommunizierten Priester Cicero Romao Batista rehabilitiert habe.

Padre Cicero wurde 1844 geboren und 1870 für seine Heimatdiözese Crato zum Priester geweiht. Als junger Priester entfaltete er in seinem Seelsorgsort Juazeiro do Norte ein reiches Apostolat zur allgemeinen Hebung der Moral. Juazeiro do Norte, heute eine Stadt mit 250.000 Einwohnern, verdankt ihm die Eigenständigkeit. Als Padre Cicero die Seelsorge an der Kirche zur Schmerzensmutter übernahm, gehörte der Ort noch zur Stadt Crato.

Das Hostienwunder von Juazeiro do Norte

1889 soll sich während der Zelebration der Heiligen Messe durch Padre Cicero eine konsekrierte Hostie, die er der Ordensfrau Maria de Araujo gespendet hatte, in deren Mund zu Bluten begonnen haben. Das Phänomen habe sich in den folgenden zwei Jahren mehrfach wiederholt. Die Nachricht verbreitete sich rasch und aus der näheren und weiteren Umgebung strömten Menschenscharen zu Padre Cicero, dem eine besondere Gnade zugeschrieben wurde.

Die Diözese Crato setzte eine Untersuchungskommission unter dem Vorsitz von Clycério da Costa ein. Der Kommission gehörten zwei Ärzte und ein Apotheker an. Am 13. Oktober 1891 kam die Kommission zum Schluß, daß es für das Phänomen der Bluthostien keine naturwissenschaftliche Erklärung gebe. Die Kommission von Pater da Costa bezeichnete die Ereignisse von Juazeiro als übernatürlich, weshalb von einem Wunder zu sprechen sei.

Damit unzufrieden ernannte Bischof Joaquim Jose Vieira eine zweite Untersuchungskommission. Vorsitzender wurde Antonio Alexandrino de Alencar. Die zweite Kommission konnte zwar das Phänomen nicht erklären, lehnte die Anerkennung als Wunder jedoch ab und sprach von einem Betrug.

Bischof Viera schloß sich dem Urteil der zweiten Kommission an und suspendierte Padre Cicero vom priesterlichen Dienst. Schwester Maria de Araujo hatte sich in ein Klausurkloster zurückzuziehen, wo sie bis zu ihrem Tod 1914 in strikter Abgeschiedenheit von der Außenwelt lebte.

Exkommunikation und politisches Engagement


Padre Cicero (1844-1934)
1898 wurde Cicero Romao Batista in Rom von Papst Leo XIII. empfangen und traf mit Vertretern des Heiligen Offiziums zusammen. Die Suspendierung durch den Heimatbischof wurde aufgehoben. Als Padre Cicero nach Brasilien zurückgekehrt war, wurde ihm jedoch mitgeteilt, daß es eine neue Entscheidung des Vatikans gebe und er exkommuniziert worden sei.

Aus der katholischen Kirche ausgeschlossen genoß Padre Cicero dennoch weiterhin großes Ansehen in der Bevölkerung, die ihn als Heiligen und Propheten verehrte. Seine Nähe zur Konservativ-Republikanischen Partei (PRC), die in jenen Jahren ihre einflußreichste Phase erlebte, und durch seine Popularität als Priester christlich-sozialer Prägung, wurde er 1911 mit der Stadterhebung erster Präfekt von Juazeiro do Norte und Vize-Gouverneur des Staates Ceará. Allerdings wurde er damit auch n politische Machtkämpfe der Liberalen gegen die katholische Kirche verstrickt. 1914 von der Bundesregierung abgesetzt, sollte Padre Cicero verhaftet werden. Dagegen bewaffnete sich die örtliche Bevölkerung. Es kam zum „Aufstand von Juazeiro“ gegen Regierungstruppen und zu seiner Wiedereinsetzung als Vize-Gouverneur.

1926 wurde Padre Cicero für den PRC zum Abgeordneten des brasilianischen Parlaments gewählt, verzichtete jedoch kurz nach Beginn der Legislaturperiode auf sein Mandat. Er begann sich aus der Politik zurückzuziehen, was mit der allgemeinen politischen Entwicklung Brasiliens zu tun hatte, die 1930 in einem Militärputsch gegen die bis dahin bestimmenden Kaffeeplantagenbesitzer mündete.

Verehrung als populärer Heiliger – Heiligsprechung durch schismatische Brasilianisch-Apostolische Kirche

Vom politischen Einfluß unberührt, wuchs Padre Ciceros religiöse Verehrung und hielt über seinen Tod am 20. Juli 1934 hinaus an. Im Nordosten Brasiliens, besonders in seinem Heimatstaat wird Padre Cicero wie einer der populärsten Heiligen verehrt. Jedes Jahr wird ihm zu Ehren in Juazeiro eine große Wallfahrt zu seinem Grab in der Kirche Nossa Senhora do Perpétuo Socorro durchgeführt.

Wegen seiner Beliebtheit im Nordosten Brasilien wurde Padre Cicero 1974 von der Katholisch-Apostolischen Kirche Brasiliens heiliggesprochen. Mit dieser hatte Cicero zwar nichts zu tun, doch nützte sie seine Beliebtheit im Volk, dessen Verehrung von der katholischen Kirche bekämpft wurde. Die Katholisch-Apostolischen Kirche Brasiliens (Igreja Catolica Apostolica Brasileira, ICAB) war erst 1945 und damit Jahre nach Padre Ciceros Tod vom ehemaligen katholischen Bischof von Botucatu, Msgr. Carlos Duarte Costa als schismatische Nationalkirche gegründet worden. Sie weist Parallelen zur alt-katholischen Bewegung in Europa auf. Ihre Gründung geht jedoch auf politische Konfliktlinien innerhalb der brasilianischen Kirche zurück. Die ICAB behauptet die apostolische Sukzession und wird von einem „Patriarchen“ geleitet. Nach eigenen Angaben zählt sie rund 40 Bischöfe und eine halbe Million Anhänger.

Exkommunikation nicht exekutiert?

Der amtierende Bischof von Crato, Msgr. Panico, bemühte sich seit Jahren um die Rehabilitierung von Padre Cicero. Bei einer erneuten Untersuchung des Falles stellte Msgr. Panico fest, daß die Exkommunikation von Padre Cicero nie exekutiert worden sei.

Am Sonntag teilte er in seiner Predigt mit, von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin ein Schreiben erhalten zu haben. „Auf ausdrücklichen Willen von Papst Franziskus“ wird darin die „authentische Interpretation“ von Padre Cicero durch den Bischof gelobt und Padre Cicero im Zusammenhang mit dem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit rehabilitiert und die Einheit der Kirche betont. Das „umfangreiche“ römische Schreiben werde am 20. Dezember veröffentlicht, so Armando Lopes Rafael, der Pressesprecher der Diözese. War Padre Cicero gar nie exkommuniziert oder wurde die Exkommunikationsentscheidung von damals als falsch erkannt? Die genauen Details der Rehabilitierung sind noch nicht bekannt.

Die spanische Nachrichtenseite Secretum Meum Mihi fragte in diesem Zusammenhang, wie es um die Rehabilitierung von Erzbischof Marcel Lefebvre und Bischof Antonio de Castro Mayer stehe, die beide wegen der unerlaubten Bischofsweihen im Rahmen der Piusbruderschaft 1988 für exkommuniziert erklärt wurden und beide 1991 gestorben sind.
http://www.katholisches.info/2015/12/14/...d-castro-mayer/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons

von esther10 14.12.2015 00:55

Warum und wie ein Kloster in Syrien Muslimen wie Christen hilft
CNA-Interview mit Schwester Carol der Gemeinschaft Mar Musa in Syrien


Alltag im Kloster: Schwester Carol auf dem Dach
Foto: privat

Von Anian Christoph Wimmer

DAIR MAR MUSA/ROM , 14 December, 2015 / 2:12 PM (CNA Deutsch).-
Gute 80 Kilometer nördlich von Damaskus, an den Ausläufern des Antilibanon-Gebirges, liegt das Kloster des Heiligen Moses von Abessinien, Deir Mar Musa al Habashi. Erbaut im 5. Jahrhundert, ist es seit dem Ende des 20. Jahrhunderts dank des Wirkens des italienischen Jesuitenpaters Paolo Dall'Oglio die Wirkungsstätte einer Gruppe von Männern und Frauen, die sich um Annäherung zwischen Christen und Muslimen bemühen – auch unter der wachsenden Bedrohung des Islamischen Staates. Eine davon ist Schwester Carol Cooke Eid. Die Arbeit des Klosters und das Schicksal von Pater Paolo hat auch Navid Kermani jüngst bei seiner vielbeachteten Rede in der Paulskirche thematisiert. Bei ihrem derzeitigen Aufenthalt in Rom gab Schwester Carol CNA dieses Interview.

CNA: Sr. Carol, was können Sie uns über das Anliegen von Pater Paolo sagen: Warum und wie hat er diese monastische Gemeinschaft gegründet?

EID: Während seiner spirituellen Exerzitien als römischer Novize der Gesellschaft Jesu hat Pater Paolo 1975 das Wort "Islam" in seinem spirituellen Horizont erblickt. Wenig später teilte er dem Jesuitengeneral Pedro Arrupe mit, er habe den Wunsch, sein Leben in den Dienst des Heils der Muslime zu stellen. Dieser nahm ihn ernst, und so wurde er nach acht Monaten in den Nahen Osten geschickt – zunächst in den Libanon, dann nach Syrien.

1982 hat er zehn Tage lang in den Ruinen des Klosters von Mar Musa in der syrischen Wüste gebetet und ist dem Zauber der Fresken der Kirche mit dem verfallenen Dach erlegen. Anfangs dachte er nur, man müsse diese Kirche restaurieren, doch in der Begegnung mit muslimischen Jägern, mit denen er zu Abend aß und den Koran las, und mit den einheimischen Christen, die allein zum Fest von Mar Musa zum Kloster heraufkamen, verstand er allmählich, dass dieser verlassene Ort die Verwirklichung seines Traums werden könnte: ein bevorzugter Ort der Begegnung und des Dialogs zwischen Christentum und Islam, zumal ein christlicher Kloster in der Wüste zum spirituellen Horizont der Muslime gehört.

CNA: Von dieser Vision zur Verwirklichung war aber kein leichter Weg, oder?

EID: Natürlich ging nicht alles leicht vonstatten, im Gegenteil. Pater Paolo musste vielerlei Hürden überwinden. 1983 bis 1990 kam er hauptsächlich im Sommer mit einigen Gruppen syrischer und italienischer Freiwilliger, um im Rhythmus von Gebet und Arbeit Renovierungsarbeiten im Kloster vorzunehmen. Die Jesuiten und der Ortsbischof zeigten sich skeptisch, doch 1991 war es dann soweit: zusammen mit dem jungen Seminaristen Jacques hat Pater Paolo das monastische Leben in Deir Mar Musa begonnen.

CNA: Mittlerweile gehören auch Frauen zur Gemeinschaft. Wie kam dies zustande?

EID: Schon früh baten Frauen, sich der Gemeinschaft anzuschliessen, Pater Paolo lehnte jedoch mehrfach ab. Die Anfragen hörten nicht auf, und als 1993 Helena, eine junge Italienerin, mit einem Empfehlungsschreiben von Kardinal Martini eintraf, sah Pater Paolo darin ein Gotteszeichen und beschloss, sich dieser neuen Dimension des gemeinschaftlichen Lebens zu öffnen. Auch im Hinblick auf unsere Berufung zur Harmoniebildung zwischen Christentum und Islam hat sich dies als prophetisch herausgestellt: aufgrund der Anwesenheit von Nonnen im Kloster brachten Muslime nun problemlos ihre Frauen und Kinder mit, wenn sie auf einen Besuch kamen, und muslimische Frauen kamen sogar allein oder in Gruppen zu uns.


Gegründet im 5. Jahrhundert: Mar Musa liegt an der ehemaligen Seidenstrasse
Foto: privat

CNA: Wieviele Personen sind denn in der Gemeinschaft?

EID: Die monastische Gemeinschaft zählt heute 11 Mitglieder, 7 Mönche und 4 Nonnen. Wir sind in drei Klöstern anwesend, nachdem Deir Mar Elian (Qaryatayn, Syrien) im August 2015 vom Islamischen Staat zerstört wurde: Deir Mar Musa (Nebek, Syrien), Deir Maryam (Sulaymaniya, irakischer Kurdistan) und San Salvatore (Cori, Italien). Unser Gründer Pater Paolo wurde am 29. Juli 2013 in Raqqa entführt und seitdem wissen wir nichts über ihn. Auch Pater Jacques wurde am 21. Mai 2015 vom Islamischen Staat entführt, glücklicherweise konnte er allerdings nach fast fünf Monaten Gefangenschaft fliehen.

CNA: Und dennoch halten Sie an der Berufung fest, der Harmoniebildung zwischen Islam und Christentum?

EID: In der heutigen Zeit ist unsere Botschaft gegen den Strom, doch mehr denn je nötig. Wir sagen es allen, die uns fragen: ja, das Zusammenleben von Christen und Muslimen ist nicht nur möglich, sondern kann auch schön und fruchtbar sein. Ja, es gibt Christen und Muslime, Menschen guten Willens, die in ihrem alltäglichen Leben und in Ausnahmesituationen davon Zeugnis ablegen. Pater Paolo pflegte zu sagen, wir werden den Islam haben, an den wir wagen zu glauben. Dies sagte er nicht blauäugig. Angesichts der Islamophobie wollte er vor den sich selbst erfüllenden Prophezeiungen warnen.

CNA: Wie muss man sich das Leben in Ihrer Gemeinschaft, etwa im Kloster von Mar Musa vorstellen?

EID: Unser Leben ist auf drei Säulen begründet: Gebet, Handarbeit und Gastfreundschaft, im Dienste der Harmoniebildung zwischen Islam und Christentum. Vor dem Krieg in Syrien kamen viele Menschen zu uns nach Deir Mar Musa – Nachbarn, Freunde, Mitarbeiter, Pilger, neugierige Touristen, ewig Reisende... – Christen, Muslime und Andersgläubige, die für eine Weile unser monastisches Leben teilten und dadurch einander im einfachen Rhythmus von Gebet, Handarbeit und Gastfreundschaft auf andere Weise begegneten.

Bei uns wird jeder ermutigt, nach der eigenen Glaubenstradition zu beten und von dieser Wüstenauszeit zu profitieren, um Gott mehr Raum zu geben. Die Nicht-Gläubigen und jene, die nicht beten, sollen während der Gebetszeiten aus Respekt vor dem Gebet der anderen schweigen, und werden gleichzeitig in dieses Gebet wie eingetaucht. Vor der abendlichen Messe gibt es auch eine Stunde stille Meditation, an der alle gehalten werden, teilzunehmen.

Das Gebet ist zudem der bevorzugte Ort der Fürbitte für die anderen. Einmal hörte mich eine Gruppe muslimischer Frauen für die Heiligung der Umma beten– eine von ihnen kam hinterher auf mich zu und küsste mir die Stirn, so sehr war sie berührt. Sie hatte verstanden, dass wir die Kirche für den Islam waren. Das Gebet füreinander ist eine Schule der Liebe und des Segens.


Die Gemeinschaft vor dem Heiligtum Deir Mar
Foto: privat

CNA: Sie beten im Kloster nicht nur mit- und füreinander, sondern gestalten die Liturgie und Einrichtung mit Blick auf dieses Füreinander.

EID: Ja, durch die Wahl der arabischen und nicht nur der syrischen Sprache für die Liturgie sowie die der Teppiche in unseren Kirchen – wie in den Moscheen und wie es einmal in den orientalischen Kirchen üblich war – wollen wir die Nähe zueinander betonen. Die Einfachheit der Gebetsräume trägt dazu bei, dass viele Menschen – auch kirchenferne – sich bei uns zu Hause fühlen.

CNA: Und kommen dann auch die Menschen?

EID: Zur Katechese am Morgen, die hauptsächlich von Pater Paolo gehalten wurde, kamen fast alle – es war eine offene Zeit des Zuhörens, des Fragens und des Austauschs, in der wir ausgehend von unseren Heiligen Büchern, der Kirchenlehre und der Tradition der Wüstenväter über Gott und Mensch nachsannten. Eine weitere Gelegenheit bietet die gemeinsame Arbeit im Dienste aller. In Mar Musa gab es immer viel zu tun: Essen zubereiten und servieren, abwaschen, waschen, putzen, bei der Käse- und Kerzenproduktion aushelfen, ebenso bei den landwirtschaftlichen Projekten, dem Bau oder im Klosterladen... all diese Arbeiten werden zum Raum des gegenseitigen Kennenlernens in einer meist fröhlichen und brüderlichen Atmosphäre.

CNA: Sie erheben die Begegnung zum Prinzip?

EID: Wissen Sie, es ist so: Die Gastfreundschaft ist die Schule des Willkommenheissens des Anderen. Sie ist auch Sakrament, weil in jedem Gast Gott selbst ins Haus eintritt. Da das Kloster Haus Gottes ist, sind alle – auch Mönche und Nonnen – Gäste und Gastgeber. Nur am ersten Tag ist einer bei uns Gast, ab dem zweiten fühlt sich jeder zu Hause und wird Gastgeber. Vor dem Krieg, als die monastische Gemeinschaft jeden Mittwoch Mar Musa verließ, um nach Mar Elian zu gehen, waren die Besucher für Gebet, Handarbeit und Gastfreundschaft verantwortlich.

In Mar Musa ist die Gastfreundschaft die anspruchsvollste Herausforderung, weil sie ein stetige Öffnung erfordert – aus sich herauskommen und Raum schaffen für den Anderen in sich.

CNA: Vermischt sich so nicht die Identität, beziehunbgsweise löst sich im anderen auf?

EID: Für unsere Gemeinschaft ist die Gastfreundschaft der Schlüssel und der Weg zum Dialog, und der Dialog ist Gastfreundschaft und Beziehung zwischen Verschiedenen, die verschieden bleiben in ihrer Wahrheit. Der wahre Dialog lässt den Anderen so sein, wie er ist, respektiert seine Werte, sorgt für ihn, erkennt, dass auch der Andere eine Wahrnehmung der Wahrheit besitzt, von der ich lernen kann, die Geschenk für mich ist. Es geht nicht darum, die eigene Wahrnehmung der Wahrheit auf die des Anderen anzupassen, den Anderen auf die eigene Wahrheitswahrnehmung zu bringen oder Kompromisse einzugehen. Keiner von uns besitzt die Wahrheit, vielmehr sind wir Pilger auf dem Weg zur einzigen Wahrheit, die uns beide erschaffen hat, uns ruft und sich uns offenbart im Raum unserer zwischenmenschlichen Beziehungen.


Schwester Carol in der Klostertür von Mar Musa
Foto: privat

CNA: Ist dieser Weg nur in Mar Musa gangbar?

EID: In unserer multikulturellen Welt kann der Weg des Friedens nicht auf die Gastfreundschaft verzichten. Wenn ich in einem einzigen Satz Mar Musa definieren sollte, würde ich sagen, dass es eine Werkstatt ist, wo man im Alltag – bei aller religiösen Verschiedenheit – das Zusammenleben und sogar die Brüderlichkeit lernt. Für mich ist es ein Mikrokosmos, eine Vorwegnahme des Königreichs Gottes, in dem ich durch das Zusammenleben und den Dialog das Reichtum, die Schönheit und die Wichtigkeit des Anderen unter den Augen des einzigen Gottes entdeckt habe, den orientalische Christen wie Muslime in ihrer Muttersprache Allāh nennen.

CNA: Wie sieht diese Arbeit pastoral aus? Können Sie einige Beispiele geben?

EID: Heute dreht sich unsere pastorale Arbeit hauptsächlich um die Unterstützung der vom Krieg betroffenen Menschen in Syrien und im Irak. In Deir Maryam, unserem Kloster in Sulaymaniya im irakischen Kurdistan, leben seit dem Sommer 2014 mehr als 200 christliche Flüchtlinge aus Qaraqosh mit uns. Dort hat auch die Imamschule die Initiative ergriffen und uns aufgesucht, damit wir gemeinsam den Dialog zwischen Islam und Christentum fördern. Es haben soweit eine ganze Reihe von fruchtbaren Begegnungen stattgefunden. In Nebek, der Nachbarstadt von Deir Mar Musa, haben wir auch vielen Menschen, die bleiben wollten, geholfen, ihre teilweise oder ganz zerstörten Häuser wieder aufzubauen.

CNA: Das Kloster kümmert sich konkret um Muslime wie Christen?

EID: Bevor der Islamische Staat Deir Mar Elian zerstörte, haben 2013 über fünf Monate Tausende von Muslimen aus zwei benachbarten Dörfern in unserem Kloster Zuflucht gefunden. Später haben wir ihnen geholfen, ihre zerstörten Häuser wiederaufzubauen, doch leider Gottes wurden diese nach eineinhalb Jahren nochmals zerstört.

CNA: Und heute?

EID: Heute sind Christen und Muslime aus dieser Gegend auf der Flucht. Mithilfe von verschiedenen Hilfsorganisationen tun wir, was wir können, um deren bittere Not zu lindern: wir verteilen unter anderem Lebensmittel, Medikamente, Heizöl, finanzieren Operationen, zahlen Mieten etc. Die meisten würden am Liebsten das Land verlassen, doch die Möglichkeiten sind sehr begrenzt und stehen nur denen offen, die etwas Geld haben. Einige haben den langersehnten Frieden in Europa suchen wollen und sind unterwegs ertrunken, Frauen, Männer, Kinder, die wir persönlich kannten. Es bleiben die Armen und die wenigen, die aus Überzeugung in ihrer Heimat bleiben wollen. Mit ihnen und für sie haben wir entschieden, zu bleiben.

CNA: Papst Franziskus hat erst in Bangui und dann auch im Petersdom die Heiligen Pforten geöffnet für das Jahr der Barmherzigkeit. Er hat die Menschen gebeten, für Frieden zu beten. Was erhoffen Sie sich vom Heiligen Jahr?

EID: Das Jahr der Barmherzigkeit ist Gabe und vor allem Aufgabe. Ich erhoffe mir, dass es zum Jahr der Gnade wird. Barmherzigkeit ist die zentrale Botschaft des Evangeliums und zugleich die Eigenschaft Gottes, mit der Er im Koran am meisten bezeichnet wird ("Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Erbarmers"). Es ist die Eigenschaft, die den Menschen zum Menschen macht. Ich erhoffe mir, dass im Jahr der Barmherzigkeit das Gleichnis des barmherzigen Samariters zu unserer tagtäglichen Meditation wird. Nicht umsonst hat Jesus den Samariter, den verachteten und unreinen Fremden, als Hauptfigur für sein Gleichnis und Modell für uns gewählt.

CNA: Und mit Blick auf Europa?

EID: Auf Europa bezogen erhoffe ich mir, dass wir der sich anschleichenden Angst vor dem Anderen entgegenwirken, indem wir zum Beispiel anfangen, die Begegnung unserer Nachbarn – ob einheimische Muslime oder Menschen fremder Herkunft – zu suchen, uns für sie und ihre Sorgen zu interessieren, nicht so sehr um ihnen in der Integration zu helfen als vielmehr um echte Beziehungen, ja Freundschaften mit ihnen zu pflegen.

Ich erhoffe mir, dass wir Menschen im Westen unsere Zuschauermentalität verlieren, mit der wir auf die in anderen Ländern stattfindenden dramatischen Ereignisse blicken: wir sind froh, dass diese woanders und nicht vor unserer Tür geschehen, und wenn wir merken, dass die Gefahr sich naht und uns treffen kann, dann schliessen wir unsere Grenzen und wollen uns am Liebsten in unseren Identitätsbunkern verriegeln und die Ausländer – die "anderen" – loswerden.

CNA: Aber Tatsache ist doch, dass Islamisten, auch und gerade in Syrien und Irak die Christen wie manche Muslime verfolgen, versklaven, ermorden?

EID: Was in Syrien und im Irak passiert, betrifft uns zutiefst und stellt unsere Menschlichkeit auf dem Prüfstand: wenn wir uns mit dem Schmerz- und Notleidenden solidarisch zeigen, wachsen wir in unserem Menschsein; wenn wir nur an die Verteidigung unserer persönlichen und nationalen Interessen denken, dann werden die Kräfte, die sich um Polarisierung und Spaltung bemühen, bei uns eine beackerte Erde vorfinden. Nicht Gewalt oder Rückzug bedarf es, um einen dritten Weltkrieg zu vermeiden, sondern Beziehung, Dialog und echte Freundschaft. Vor dieser Herausforderung stehen wir heute.
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...-verlieren-0296


von esther10 14.12.2015 00:52

Papst kritisiert Hartherzigkeit in der Kirche


Franziskus bei Morgenpredigt im Vatikan: Hoffnungslose klerikale Strenge ist "schrecklich und schlecht", steht der Barmherzigkeit Gottes entgegen

14.12.2015, 13:57 Uhr Vatikan/Papst/Religion/Kirche/Barmherzigkeit
Vatikanstadt, 14.12.2015 (KAP) Papst Franziskus hat Hartherzigkeit und Unbeweglichkeit in der katholischen Kirche kritisiert. "Wie schrecklich und schlecht ist die Strenge einer Frau oder eines Mannes der Kirche, die klerikale Strenge, die keine Hoffnung hat", sagte er am Montag während seiner Morgenmesse im Vatikan. Wie schön sei hingegen "die Freiheit, die Großherzigkeit, die Hoffnung eines Mannes und einer Frau der Kirche", so Franziskus in seiner Predigt in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses. Die Kirche von heute brauche "Frauen und Männer der Hoffnung". Diese öffne Horizonte, "ist frei und nicht sklavisch und findet immer eine Möglichkeit, eine Situation zu meistern".

Im soeben eröffneten Heiligen Jahr der Barmherzigkeit gebe es "zwei Wege", erklärte Franziskus weiter. Der eine sei durch die Hoffnung auf die Barmherzigkeit Gottes geprägt, der immer und alles vergebe. Auf dem anderen Weg seien jene, die sich in die "Sklaverei ihrer eigenen Strenge" flüchteten und nichts von der Barmherzigkeit Gottes wüssten. Dazu hätten die gelehrten Doktoren gehört, die Jesus einst gefragt hätten, mit welcher Vollmacht er auftrete. Der Papst bezog sich damit auf das Evangelium des Tages.
https://www.kathpress.at/goto/meldung/13...t-in-der-kirche



von esther10 14.12.2015 00:50

44 Legionäre Christi in Rom zu Priestern geweiht


44 Legionäre Christi in der Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom zu Priestern geweiht, 12. Dezember 2015 Quelle: © LC Photoservice, Luis Angel Espinosa, LC


Zwei Neupriester, P. Daniel Egervári LC und P. Vincenz Heereman LC, stammen aus Deutschland

Redaktion | 13. Dez | Pressestelle Legionäre Christi - Regnum Christi | Welt der Orden | Düsseldorf | 181

Am Samstag, den 12. Dezember, wurden 44 Legionäre Christi von Kardinal Beniamino Stella, Präfekt der Kongregation für den Klerus im Vatikan, zum Priester geweiht. Die Weihezeremonie fand am Vormittag in der Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom statt. Etwa 3.000 Gläubige, Familienangehörige, Bekannte und Freunde der Weihekandidaten, Legionäre Christi und Mitglieder der Bewegung Regnum Christi nahmen daran teil. Zwei Neupriester, P. Daniel Egervári LC und P. Vincenz Heereman LC, stammen aus Deutschland, weitere haben einen Teil ihrer Priesterausbildung in Deutschland absolviert.

Priestertum keine Karriere, sondern Dienst

An die 44 Neupriester gewandt, sagte Kardinal Stella in seiner Predigt, dass sie ein Geschenk für die Kirche und die Menschen seien und es deshalb sehr viele Gründe zur Freude gibt. Er ging besonders auf drei Merkmale eines Priesters ein: erwählt unter den Menschen; zugunsten der Menschen in den Dingen Gottes konstituiert; in die Welt hinein gesandt. Außerdem erinnerte daran, dass das Priestertum keine Karriere ist, deren Protagonist der Mensch sei, sondern das es einzig auf die Initiative Gottes zurückführbar ist, auf die der Mensch in Liebe antwortet. Er lud die Neupriester dazu sein, eine Beziehung voller Liebe zu Jesus Christus zu pflegen und das Evangelium im Dienst am Nächsten zu bezeugen. „Christus hat euch geweiht, um euch allen Menschen als Geschenk zu geben.“

„Diese Priesterweihen zu Beginn des Jahres der Barmherzigkeit lassen uns auch erkennen, dass Gottes Liebe grenzenlos ist“, hob P. Ignacio Sarre LC hervor, der zum Ausbilderteam der Legionäre Christi in Rom gehört. „Jeder einzelne Priester ist dazu berufen, ein lebendiges Abbild des barmherzigen Vaters zu sein, den uns Jesus Christus offenbart hat, der die Begegnung mit jenen suchte, die besonders in Not sind und leiden. Ihnen brachte er das Licht des Glaubens und das Zeugnis der Liebe.“

P. Eduardo Robles Gil LC, Generaldirektor der Legionäre Christi, betonte, dass die Gemeinschaft große Hoffnungen auf die neugeweihten Priester setzt, besonders in Hinblick auf den eingeschlagenen Weg der Erneuerung und bezüglich des missionarischen Auftrags im Dienst am Nächsten.

Verschiedene Berufungswege

Die 44 Neupriester kommen aus elf verschiedenen Ländern: Mexiko (16), Brasilien (8), Kolumbien (6), Italien (3), Kanada (2), Chile (2), Deutschland (2), Spanien (2), Frankreich (1), Polen (1), USA (1).

Die Lebens- und Berufungswege der 44 Neupriester sind so individuell wie jeder einzelne von ihnen. Viele der Neupriester haben ihre Berufung durch ihre Teilnahme an Jugendgruppen oder Evangelisierungsmissionen des Regnum Christi, der kirchlichen Laienbewegung, die die Spiritualität der Legionäre Christi teilt, und anderen kirchlichen Einrichtungen entdeckt. Einige kamen ihrer Berufung in Kleinen Seminaren (Apostolischen Schulen) der Kongregation auf die Spur. Andere hatten schon ihr Universitätsstudium abgeschlossen oder waren bereits in weltlichen Berufen tätig, als sie den Ruf Gottes vernahmen.

„Priester werd' ich nie!“

Diesen Titel trägt die spannende Berufungsgeschichte von P. Daniel Egervári LC. Er wurde am 11. Dezember 1981 in Schwabach bei Nürnberg geboren. Seine „Karriere“ als Fußballer, schreibt er, begann jedoch schon mit sechs Jahren: „Ich trat in den Fußballverein ein, weil es meine zwei großen Brüder eben auch so getan haben. Mein Traum war es natürlich, einmal Weltmeister zu werden… Zwar hatte ich schon als kleiner Junge den Gedanken Priester zu werden, doch er verflog vorerst einmal schnell. Ich ging also auf das Gymnasium, spielte in meiner Freizeit neben Fußball auch noch Gitarre und verbrachte Zeit mit sehr guten Freunden.“ Nach dem Abitur studierte Daniel zunächst zwei Jahre in Erlangen Mathematik und Physik auf Lehramt. Eine „physische Stimme Gottes“ habe er zwar nie gehört, dafür aber wuchs in ihm langsam die Überzeugung, „mein Inneres sagte es mir“, Priester zu werden:

„Dazu hat Gott mich geschaffen. Es ist viel schöner als Weltmeister zu sein.“ Seine Berufungsgeschichte, die Sie vollständig auf der eigenen Webseite zur Priesterweihe finden, schrieb er wenige Tage vor diesem großen Tag, er beschließt sie mit den Worten: „Jeden Tag bin ich eigentlich glücklicher.“ P. Daniel ist seit September 2015 Vizerektor der Apostolischen Schule der Legionäre Christi in Bad Münstereifel. Am 3. Januar 2016 (10 Uhr) wird P. Daniel in der Schulkapelle eine Nachprimzmesse feiern.

„Ich danke dem Herrn!“

P. Vincenz Heereman LC stammt aus Meerbusch. Er wurde 1984 als fünftes von sechs Kindern geboren. Sein älterer Bruder, P. Sylvester Heereman, trat 1994 bei den Legionären Christi ein. Vincenz kam seiner Berufung zum Priester in der Jugendarbeit der Ordensgemeinschaft und dann an deren „Apostolischer Schule“ in Frankreich auf die Spur. Mit 18 Jahren trat er in Bad Münstereifel ins Noviziat ein. „Dass ich heute vor diesem Schritt stehen darf, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit“, schrieb er wenige Tage vor seiner Priesterweihe auf seiner Webseite.

„Ich danke dem Herr, der mir ‚unzählig viel zu gut bis hierher hat getan‘, mich gerufen und mir die Treue gehalten hat. Ich danke meinen Eltern, die mir das Leben geschenkt und mich im Glauben an den lebendigen und liebenden Gott erzogen haben. Ich danke meinen Geschwistern, Verwandten und Heerscharen von Freunden, die mich auf diesem Weg begleitet haben und ohne deren Gebet und Freundschaft ich heute sicher nicht hier stünde. Ich danke zahllosen Menschen, deren Wohlwollen und tatkräftige Unterstützung meine Ausbildung ermöglicht haben. Ich danke meiner Ordensgemeinschaft, den Legionären Christi, für zu Vieles, um es hier aufzulisten. Es freut mich sehr, dass viele zu meiner Weihe nach Rom kommen werden. Ebenso dankbar bin ich für alle, die aus der Ferne mitbeten, mitdanken und sich mitfreuen.“ P. Vincenz absolviert zurzeit in Rom ein Lizenziatsstudium für Bibelwissenschaften. Seine Heimatprimiz wird er am 16. April 2016 (ein Samstag) in der St. Pankratius-Kirche in Bösinghoven (Meerbusch) feiern.

Aller Dank für diese neuen Priester im Dienst an der Kirche gebührt Gott. Die Legionäre Christi bitten um Gebet für sie und ihre Angehörigen, für ihre Treue und Beharrlichkeit in der Nachfolge Christi.
http://www.zenit.org/de/articles/44-legi...&utm_term=Image



von esther10 14.12.2015 00:47

11.12.2015 14:50
Glücksfaktor Glaube?
Manfred Lütz über Christentum und Lebensglück, das Desaster der Kirche in Deutschland und den pastoralen Super-Gau. Von Markus Reder


Psychiater und Autor Manfred Lütz. Soeben erschien von ihm „Wie Sie unvermeidlich glücklich werden. Eine Psychologie des Gelingens“.

Foto: Amanda Berensas

Ihr neues Buch verspricht dem Leser „unvermeidlich glücklich zu werden“. Das klingt auflagefördernd, ist aber eine ziemlich steile These...

Natürlich ist der Titel ein bisschen ironisch gemeint und richtet sich gegen die ganzen Glücksratgeber, die eine Schneise der Verwüstung durch Deutschland schlagen, wie der Soziologe Ulrich Beck einmal gesagt hat. In diesen Ratgebern erzählt der Autor, wie er selbst glücklich wurde und lässt den Leser dann traurig zurück, weil der nun mal leider nicht der Autor ist. Dann kann der gleich den nächsten Glücksratgeber kaufen. Aber der Titel hat auch einen ernsten Kern. Der Philosoph Karl Jaspers hat gesagt, die Grenzsituationen menschlicher Existenz seien unvermeidlich: Leiden, Schuld, Kampf und Tod. Wenn man also zeigen könnte, wie man in diesen unvermeidlichen Situationen glücklich werden kann, dann kann man unvermeidlich glücklich werden.

Und wie geht das?

Darauf gibt es eine Reihe von Antworten. Neben jüdischen und anderen, sind es vor allem christliche Antworten, die zeigen, wie man selbst im Leiden glücklich sein kann, selbst in der Schuld – die Osterliturgie spricht ja sogar von „felix culpa“ – oder im Angesicht des Todes.

Worauf kommt es an, will man die von Ihnen genannten Grenzsituationen „glücklich“ meistern?

Entscheidend ist, zu wissen, dass man auch in diesen Situationen nicht ins Nichts fällt. Das Wohlfühl-Glück der Glücks-Ratgeber trägt da eben nicht. Robert Spaemann hat einmal gesagt, es sei doch sehr die Frage, ob man sich besonders dann wohlfühlt, wenn es einem um nichts anderes geht als ums Wohlfühlen. Oberflächliche Glücksgefühle zerbrechen im Leid oder beim Tod eines geliebten Angehörigen. Wenn das aber unausweichlich droht, kann man auch heute schon nicht richtig glücklich sein.

Dann geht es Ihnen bei der Glückssuche nicht um Gefühle, sondern um die Sinnfrage und Religiosität?

Ich glaube tatsächlich, man kann nur glücklich sein, wenn man einen Sinn im Leben sieht.

Wenn man alles für sinnlos hält, sind Glücksgefühle nur momentane Emotionen und das trägt nicht. Glücksgefühle kann man am sichersten durch Heroin herstellen, mit ziemlich gefährlichen Nebenwirkungen. Oder durch eine Elektrode im Gehirn, im Glückszentrum. Ich habe aber noch niemanden erlebt, der das wollte. Produzierbare Glücksgefühle, an denen sich die ganze Glücksliteratur abarbeitet, sind ein Irrweg.

Macht dann Glaube glücklich?

C.S. Lewis hat einmal gesagt: Ich bin nicht Christ geworden, um glücklich zu sein. Ich habe immer schon gewusst, dass eine Flasche Port das viel besser bewerkstelligt. Wenn man Christ nur deswegen wird, um glücklich zu sein, hat man irgendetwas nicht verstanden. Deswegen sind auch triumphierende Zeitungsberichte irreführend, Studien hätten ergeben, dass jemand, der betet, länger lebt. Wer sich ernsthaft zum Christentum bekennt, dem kann es in vielen Ländern passieren, dass er gar nicht sehr lange lebt.

Was stimmt denn nun: Ist Glaube ein Glücksfaktor oder nur Trost in schweren Zeiten?
Ein Mensch, der glaubt, hat ein Fundament im Leben, das ihm hilft, auch Krisen zu bestehen.

Das ist die Basis von echtem Glück. Christen sind zudem überzeugt, dass der Glaube zur ewigen Glückseligkeit führt, das ist ja der theologische Begriff für Glück. Schon in diesem Leben kann man eine Ahnung von der ewigen Glückseligkeit bekommen, wenn man beispielsweise einen guten Menschen erlebt, aber auch, wenn man eine tiefe Gottesbeziehung hat oder einem anderen Menschen uneigennützig hilft.

Kommt es denn auf die Religion an? Der Dalai Lama zum Beispiel wirkt glücklicher als viele Christen.

Der Dalai Lama redet dauernd über das Glück, aber was er sagt, ist nach meinem Geschmack oft unglaublich banal, kommt aber mit großem Trara daher. Der Buddhismus flieht vor dem Leid. Christentum und Judentum begegnen dem Leid und versuchen, auch im Leid eine Antwort zu finden. Davon handelt das Buch. Es ist aber zugleich eine kleine Geschichte der Philosophie des Glücks und erzählt, was die gescheitesten Menschen der Welt über das Glück gedacht haben. Das sind sehr unterschiedliche Ideen und jeder kann dann selbst entscheiden, was er am überzeugendsten findet.

Woher rührt der intensive Glückshunger unserer Gesellschaft, ohne den es die florierende „Glücksindustrie“ überhaupt nicht gäbe?

Das ist so ähnlich wie bei den Autos. Da ist, wie ich gehört habe, immer schon ein Verfallsdatum eingebaut, damit wieder neue Autos verkauft werden können. Wenn ein Glücksratgeber wirklich funktionieren würde, gäbe es ja keine Glücksratgeber mehr. Deswegen geben Glücksratgeber Ziele vor, die der Leser gar nicht erreichen kann.

Warum nicht?

Weil es sieben Milliarden unterschiedliche Wege zum Glück gibt. Das Unglück beginnt schon, wenn man sich mit anderen vergleicht. Deswegen ist die allgemeine Casting-Mentalität eine Anleitung zum Unglücklichsein. Damit ein Leben gelingt, muss man keinen Erfolg haben, sondern die höchstpersönlichen Fähigkeiten, die man hat, einsetzen und zufrieden sein mit dem, was auch immer dabei herauskommt. Dann kann man glücklich werden.

Wenn der christliche Glaube Sinn stiftet und damit maßgeblich zum Lebensglück beiträgt, warum ist die Kirche dann nicht attraktiver für die Menschen?

Gegenüber all den Sexual-, Pastoral- und Strukturthemen, die innerkirchlich mit Ausdauer diskutiert werden, scheint mir das Hauptproblem tatsächlich völlig aus dem Blick zu geraten:

Die Menschen glauben nicht mehr an Gott, geschweige denn an Jesus Christus! Doch darüber wird de facto nicht geredet. Und die Theologie fällt als Argumentenlieferant leider weitgehend aus. Als ich in der Münchner theologischen Fakultät einen Vortrag über mein Gott-Buch hielt, waren die Studenten sehr angetan, doch einige Professoren fanden das, wie mir zu Ohren kam, „zu missionarisch“. In der Zeitschrift „Lebendige Seelsorge“ wurde mein Gott-Buch positiv rezensiert, allerdings wurde kritisch angemerkt, dass der Autor sich am Ende zum christlichen Glauben bekenne. So etwas ist die Überführung der Theologie in Religionswissenschaft. Eine Gemeinschaft, die es nicht mehr interessant findet, dass andere Menschen sich auch für sie begeistern, implodiert irgendwann. Wenn es also der Kirche in Deutschland nicht gelingt, ziemlich schnell wieder missionarische Kirche zu werden, wird sie hierzulande untergehen wie die Kirche in Afrika im 7. Jahrhundert.

Papst Franziskus hat in seiner Ansprache zum Abschluss des Ad-limina Besuches der deutschen Bischöfe angesichts der „Erosion des Glaubens“ einen solchen missionarischen Aufbruch gefordert und die „fortschreitende Institutionalisierung“ beklagt. Liegt da das Problem?

Papst Franziskus liegt damit ganz auf der Linie von Papst Benedikt. Tatsächlich verfügt die Kirche in Deutschland noch immer über einen stattlichen Apparat, viele Angestellte und Milliardenhaushalte. Aber wenn man in die Gemeinden schaut, so schrumpft die Zahl der Gläubigen dramatisch. Wenn man sich fragt, wie viele unter den sonntäglichen Gottesdienstbesuchern noch in der Lage wären, einem Atheisten begeistert den katholischen Glauben zu verkünden, so ist das Ergebnis höchst ernüchternd. Mission war lange Zeit in Deutschland ein Schimpfwort, Evangelisierung war höchstens ein Nebenthema. Ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass das innerkirchliche Milieu Evangelisierungschancen vor lauter Binnengeschäftigkeit noch nicht einmal wahrnimmt. Dabei sind die Menschen außerhalb der Kirche an solchen Themen durchaus interessiert.

Sie können nicht klagen. Ihre Bücher sind Bestseller geworden.

Dennoch wurde mein Gott-Buch zum Beispiel innerkirchlich kaum zur Kenntnis genommen. Weder in frommen Schriften noch in progressiven Publikationen kam es vor. Von meinem Bluff-Buch sagte Literaturkritiker Denis Scheck in der ARD: „...am Ende empfiehlt der Autor die katholische Kirche. Was soll ich als Agnostiker dazu sagen: Ja und Amen?“ In kirchlichen Publikationen wurde das Buch dagegen nicht erwähnt.

Tatsächlich hatte die katholische Kirche auch einige andere wichtige Themen zu bearbeiten,

denen sie nicht ausweichen konnte und durfte. Ich nenne nur den Missbrauchsskandal...
Das stimmt und die katholische Kirche hat hier zu Recht begangene Fehler eingestanden und mit großem Engagement Konsequenzen daraus gezogen. Keine andere Institution in Deutschland, die mit Jugendlichen zu tun hat, hat so viel dafür getan, dass die alten Fehler nicht mehr gemacht werden. Vom Deutschen Olympischen Sportbund sind nicht annähernd so viele Bemühungen um dieses wichtige Thema bekannt, obwohl nach fachlicher Einschätzung dort das Gefährdungspotenzial mindestens genauso hoch ist wie bei der Kirche. Allerdings macht es mir Sorgen, dass inzwischen in unserer Kirche mancherorts das Pendel in die andere Richtung auszuschlagen scheint. Durch unprofessionelles Vorgehen ist eine zweite Opfergruppe entstanden: unschuldig beschuldigte Priester und kirchliche Angestellte. In der gutherzigen Annahme, man müsse jedem mutmaßlichen Opfer alles glauben und dürfe nichts in Frage stellen, hat man wissenschaftliche Bedenken in den Wind geschlagen.

Welche Bedenken meinen Sie?

Die Aussagepsychologie, eine seriöse wissenschaftliche Disziplin, die mit großer Sicherheit die Glaubhaftigkeit von Aussagen nachweisen kann, wird zur Klärung von Beschuldigungen in der Kirche nur höchst selten zugezogen, ja ist manchen Entscheidungsträgern noch nicht einmal bekannt. Weder im Fall des verstorbenen Hildesheimer Bischofs noch im Fall des aufgelösten Kindergartens in Mainz wurde bekannt, dass die Kirche zur Klärung der Vorwürfe aussagepsychologische Expertise zu Rat gezogen hätte, um gegebenenfalls Scheinerinnerungen oder manifeste Lügen sicher auszuschließen. Es gibt inzwischen zahlreiche ähnliche Fälle. Des sexuellen Missbrauchs unschuldig beschuldigte Menschen sind oft schwer traumatisiert, es kommt sogar zu Suiziden. Für Priester ist es ein veritabler Albtraum, unschuldig des sexuellen Missbrauchs beschuldigt zu werden. Diese zweite Opfergruppe hat keine Lobby. Der „Spiegel“ will über diese Opfergruppe natürlich nicht berichten, die Kirchenpresse kann das nicht und so bleibt dieses Leid im Verborgenen. Doch diese Fälle haben für die Kirche katastrophale Folgen.

Es gibt Diözesen, da raten treue Katholiken jungen Männern ab, dort Diözesanpriester zu werden, da sie als unschuldig Beschuldigte keine Chance auf Unterstützung haben, und auch die aktiven Priester werden durch solche Fälle in die Resignation getrieben. Das ist der pastorale Super-GAU, aber da es keinen medialen Lärm gibt, scheint das niemandem aufzufallen.

Was schlagen Sie vor?

Bei so gravierenden Anschuldigungen, die die Existenz eines Menschen vernichten können, muss mit großer Sorgfalt vorgegangen und in allen Zweifelsfällen die Aussagepsychologie zugezogen werden. Es ist keine Zumutung, einem Beschuldiger in einer Rechtsordnung zuzumuten, seine Beschuldigung auch fundiert zu beweisen. Außerdem erscheint es mir wichtig, dass in jeder Diözese ein beschuldigter Priester einen Beistand durch die Diözese erhält, ob er schuldig ist oder nicht. Denn in jeder Rechtsordnung bekommt auch der Angeklagte eine angemessene Unterstützung. Beschuldigte Priester berichten nicht selten, wie sie plötzlich vor dem Nichts standen. Alle zogen sich zurück. Das kann Menschen schwer traumatisieren.

Für jemand, der gerade mit einem Glücks-Buch in den Bestsellerlisten steht und vom Glück des Glaubens spricht, wirkt Ihr Blick auf die Situation der Kirche in Deutschland ganz schön düster. Was passt da nicht?

Es geht mir nicht um Schwarzmalerei, aber man muss die Entwicklung doch realistisch sehen und klar benennen. Nur so kann man die Gefahren bannen. Aber man muss natürlich vor allem auf die großartigen Aufbrüche in der Kirche schauen und die gibt es. Man denke nur an die vitalen neuen geistlichen Bewegungen, aber auch an die Aufbrüche in vielen Gemeinden. Ein anderes Beispiel ist eine geistliche Initiative wie Nightfever, die auch viele Menschen außerhalb der Kirche anspricht und schon manchen zum Glauben gebracht hat. Die Menschen wollen beten – und wir schwätzen manchmal zu viel. Der Youcat hat den katholischen Glauben für junge Menschen in ansprechender Weise erklärt und er ist auch für Erwachsene sehr gut geeignet, denen der Weltkatechismus zu dick ist. Aus dem Youcat hat sich von Deutschland aus eine weltweite Bewegung entwickelt. Das soziale Engagement der Kirche nicht bloß in der Flüchtlingsfrage wird allgemein anerkannt und ist ebenfalls eine Möglichkeit, Menschen den christlichen Glauben auch ganz praktisch näherzubringen. Das muss man dann aber auch tun.

Auch das positive Image von Papst Franziskus könnte dazu genutzt werden, Menschen, die dadurch wieder aufgeschlossen der Kirche gegenüber sind, den katholischen Glauben zu verkünden. Doch man freut sich zwar über das gute Image des Heiligen Vaters, fühlt sich aber nicht bemüßigt, den Glauben wieder lebendiger zu bekennen. In Syrien und im Irak sterben unsere christlichen Brüder und Schwestern für ihr christliches Bekenntnis am Kreuz, hier bei uns ist christliches Bekenntnis allzu oft höchstens höchstpersönliche Privatsache, mit der man niemanden belästigen möchte. Wenn das Christentum in Deutschland überleben soll, muss sich das ändern.
http://www.die-tagespost.de/Gluecksfakto...e;art456,165677


von esther10 14.12.2015 00:45

GOTT will ich vertrauen und niemals verzagen
Veröffentlicht: 13. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Jes 12,2-3.4bcd.5-6.

Gott ist meine Rettung;
ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.
Denn meine Stärke und mein Lied ist der HERR.
ER ist für mich zum Retter geworden.

Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude
aus den Quellen des Heils.
Dankt dem HERRN! Ruft seinen Namen an!
Macht seine Taten unter den Völkern bekannt,
verkündet: Sein Name ist groß und erhaben!

Preist den HERRN; denn herrliche Taten hat ER vollbracht;
auf der ganzen Erde soll man es wissen.
Jauchzt und jubelt, ihr Bewohner von Zion;
denn groß ist in eurer Mitte der Heilige Israels

von esther10 14.12.2015 00:43

CDU-Fraktion zu linksradikalen Randalen: “Hier sind Staatsfeinde am Werk”
Veröffentlicht: 13. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

Zu den schweren Ausschreitungen zwischen linksextremen Chaoten und der Polizei in Leipzig erklärt Christian Hartmann, innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion: 039_36A - Kopie



“Die Bilder aus Leipzig sind erschreckend, die Brutalität, mit der die linksextremen Angreifer gegen die Polizeibeamten vorgegangen sind, abartig. Wieder einmal offenbart sich in Leipzig die hemmungslose Gewaltbereitschaft der linksextremen Szene.

Ich verurteile jeder Form von Gewalt, ganz gleich, aus welchen ideologischen Motiven oder aus welchen extremistischen Lagern dazu gegriffen wird. Hier waren Staatsfeinde am Werk.

Genauso wenig, wie der Rechts- und Ordnungsstaat auf dem rechten Auge blind ist, genauso entschlossen wird er gegen Linksextremisten vorgehen, ihre Straftaten verfolgen und sie mit allen juristischen Mitteln zur Verantwortung ziehen.

Ich fordere alle Demokraten auf, sich genauso entschlossen von diesen Verfassungsfeinden zu distanzieren, die außerhalb unserer gesellschaftlichen Ordnung stehen, sie sogar bekämpfen. Den verletzten Polizeibeamten wünsche ich schnelle und rasche Genesung.”

Quelle: http://www.cdu-fraktion-sachsen.de/aktue...632037d4c4ced3e

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | 181 | 182 | 183 | 184 | 185 | 186 | 187 | 188 | 189 | 190 | 191 | 192 | 193 | 194 | 195 | 196 | 197 | 198 | 199 | 200 | 201 | 202 | 203 | 204 | 205 | 206 | 207 | 208 | 209 | 210 | 211 | 212 | 213 | 214 | 215 | 216 | 217 | 218 | 219 | 220 | 221 | 222 | 223 | 224 | 225 | 226 | 227 | 228 | 229 | 230 | 231 | 232 | 233 | 234 | 235 | 236 | 237 | 238 | 239 | 240 | 241 | 242 | 243 | 244 | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | 257 | 258 | 259 | 260 | 261 | 262 | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | 276 | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | 285 | 286 | 287 | 288 | 289 | 290 | 291 | 292 | 293 | 294 | 295 | 296 | 297 | 298 | 299 | 300 | 301 | 302 | 303 | 304 | 305 | 306 | 307 | 308 | 309 | 310 | 311 | 312 | 313 | 314 | 315 | 316 | 317 | 318 | 319 | 320 | 321 | 322 | 323 | 324 | 325 | 326 | 327 | 328 | 329 | 330 | 331 | 332 | 333 | 334 | 335 | 336 | 337 | 338 | 339 | 340 | 341 | 342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350 | 351 | 352 | 353 | 354 | 355 | 356 | 357 | 358 | 359 | 360 | 361 | 362 | 363 | 364 | 365 | 366 | 367 | 368 | 369 | 370 | 371 | 372 | 373 | 374 | 375 | 376 | 377 | 378 | 379 | 380 | 381 | 382 | 383 | 384 | 385 | 386 | 387 | 388 | 389 | 390 | 391 | 392 | 393 | 394 | 395 | 396 | 397 | 398 | 399 | 400 | 401 | 402 | 403 | 404 | 405 | 406 | 407 | 408 | 409 | 410 | 411 | 412 | 413 | 414 | 415 | 416 | 417 | 418 | 419 | 420 | 421 | 422 | 423 | 424 | 425 | 426 | 427 | 428 | 429 | 430 | 431 | 432 | 433 | 434 | 435 | 436 | 437 | 438 | 439 | 440 | 441 | 442 | 443 | 444 | 445 | 446 | 447 | 448 | 449 | 450 | 451 | 452 | 453 | 454 | 455 | 456 | 457 | 458 | 459 | 460 | 461 | 462 | 463 | 464 | 465 | 466 | 467 | 468 | 469 | 470 | 471 | 472 | 473 | 474 | 475 | 476 | 477 | 478 | 479 | 480 | 481 | 482 | 483 | 484 | 485 | 486 | 487 | 488 | 489 | 490 | 491 | 492 | 493 | 494 | 495 | 496 | 497 | 498 | 499 | 500 | 501 | 502 | 503 | 504 | 505 | 506 | 507 | 508 | 509 | 510 | 511 | 512 | 513 | 514 | 515 | 516 | 517 | 518 | 519 | 520 | 521 | 522 | 523 | 524 | 525 | 526 | 527 | 528 | 529 | 530 | 531 | 532 | 533 | 534 | 535 | 536 | 537 | 538 | 539 | 540 | 541 | 542 | 543 | 544 | 545 | 546 | 547 | 548 | 549 | 550 | 551 | 552 | 553 | 554 | 555 | 556 | 557 | 558 | 559 | 560 | 561 | 562 | 563 | 564 | 565 | 566 | 567 | 568 | 569 | 570 | 571 | 572 | 573 | 574 | 575 | 576 | 577 | 578 | 579 | 580 | 581 | 582 | 583 | 584 | 585 | 586 | 587 | 588 | 589 | 590 | 591 | 592 | 593 | 594 | 595 | 596 | 597 | 598 | 599 | 600 | 601 | 602 | 603 | 604 | 605 | 606 | 607 | 608 | 609 | 610 | 611 | 612 | 613 | 614 | 615 | 616 | 617 | 618 | 619 | 620 | 621 | 622 | 623 | 624 | 625 | 626 | 627 | 628 | 629 | 630 | 631 | 632 | 633 | 634 | 635 | 636 | 637 | 638 | 639 | 640 | 641 | 642 | 643 | 644 | 645 | 646 | 647 | 648 | 649 | 650 | 651 | 652 | 653 | 654 | 655 | 656 | 657 | 658 | 659 | 660 | 661 | 662 | 663 | 664 | 665 | 666 | 667 | 668 | 669 | 670 | 671 | 672 | 673 | 674 | 675 | 676 | 677 | 678 | 679 | 680 | 681 | 682 | 683 | 684 | 685 | 686 | 687 | 688 | 689 | 690 | 691 | 692 | 693 | 694 | 695 | 696 | 697 | 698 | 699 | 700 | 701 | 702 | 703 | 704 | 705 | 706 | 707 | 708 | 709 | 710 | 711 | 712 | 713 | 714 | 715 | 716 | 717 | 718 | 719 | 720 | 721 | 722 | 723 | 724 | 725 | 726 | 727 | 728 | 729 | 730 | 731 | 732 | 733 | 734 | 735 | 736 | 737 | 738 | 739 | 740 | 741 | 742 | 743 | 744 | 745 | 746 | 747 | 748 | 749 | 750 | 751 | 752 | 753 | 754 | 755 | 756 | 757 | 758 | 759 | 760 | 761 | 762 | 763 | 764 | 765 | 766 | 767 | 768 | 769 | 770 | 771 | 772 | 773 | 774 | 775 | 776 | 777 | 778 | 779 | 780 | 781 | 782 | 783 | 784 | 785 | 786 | 787 | 788 | 789 | 790 | 791 | 792 | 793 | 794 | 795 | 796 | 797 | 798 | 799 | 800 | 801 | 802 | 803 | 804 | 805 | 806 | 807 | 808 | 809 | 810 | 811 | 812 | 813 | 814 | 815 | 816 | 817 | 818 | 819 | 820 | 821 | 822 | 823 | 824 | 825 | 826 | 827 | 828 | 829 | 830 | 831 | 832 | 833 | 834 | 835 | 836 | 837 | 838 | 839 | 840 | 841 | 842 | 843 | 844 | 845 | 846 | 847 | 848 | 849 | 850 | 851 | 852 | 853 | 854 | 855 | 856 | 857 | 858 | 859 | 860 | 861 | 862 | 863 | 864 | 865 | 866 | 867 | 868 | 869 | 870 | 871 | 872 | 873 | 874 | 875 | 876 | 877 | 878 | 879 | 880 | 881 | 882 | 883 | 884 | 885 | 886 | 887 | 888 | 889 | 890 | 891 | 892 | 893 | 894 | 895 | 896 | 897 | 898 | 899 | 900 | 901 | 902 | 903 | 904 | 905 | 906 | 907 | 908 | 909 | 910 | 911 | 912 | 913 | 914 | 915 | 916 | 917 | 918 | 919 | 920 | 921 | 922 | 923 | 924 | 925 | 926 | 927 | 928 | 929 | 930 | 931 | 932 | 933 | 934 | 935 | 936 | 937 | 938 | 939 | 940 | 941 | 942 | 943 | 944 | 945 | 946 | 947 | 948 | 949 | 950 | 951 | 952 | 953 | 954 | 955 | 956 | 957 | 958 | 959 | 960 | 961 | 962 | 963 | 964 | 965 | 966 | 967 | 968 | 969 | 970 | 971 | 972 | 973 | 974 | 975 | 976 | 977 | 978 | 979 | 980 | 981 | 982 | 983 | 984 | 985 | 986 | 987 | 988 | 989 | 990 | 991 | 992 | 993 | 994 | 995 | 996 | 997 | 998 | 999 | 1000 | 1001 | 1002 | 1003 | 1004 | 1005 | 1006 | 1007 | 1008 | 1009 | 1010 | 1011 | 1012 | 1013 | 1014 | 1015 | 1016 | 1017 | 1018 | 1019 | 1020 | 1021 | 1022 | 1023 | 1024 | 1025 | 1026 | 1027 | 1028 | 1029 | 1030 | 1031 | 1032 | 1033 | 1034 | 1035 | 1036 | 1037 | 1038 | 1039 | 1040 | 1041 | 1042 | 1043 | 1044 | 1045 | 1046 | 1047 | 1048 | 1049 | 1050 | 1051 | 1052 | 1053 | 1054 | 1055 | 1056 | 1057 | 1058 | 1059 | 1060 | 1061 | 1062 | 1063 | 1064 | 1065 | 1066 | 1067 | 1068 | 1069 | 1070 | 1071 | 1072 | 1073 | 1074 | 1075 | 1076 | 1077 | 1078 | 1079 | 1080 | 1081 | 1082 | 1083 | 1084 | 1085 | 1086 | 1087 | 1088 | 1089 | 1090 | 1091 | 1092 | 1093 | 1094 | 1095 | 1096 | 1097 | 1098 | 1099 | 1100 | 1101 | 1102 | 1103 | 1104 | 1105 | 1106 | 1107 | 1108 | 1109 | 1110 | 1111 | 1112 | 1113 | 1114 | 1115 | 1116 | 1117 | 1118 | 1119 | 1120 | 1121 | 1122 | 1123 | 1124 | 1125 | 1126 | 1127 | 1128 | 1129 | 1130 | 1131 | 1132 | 1133 | 1134 | 1135 | 1136 | 1137 | 1138 | 1139 | 1140 | 1141 | 1142 | 1143 | 1144 | 1145 | 1146 | 1147 | 1148 | 1149 | 1150 | 1151 | 1152 | 1153 | 1154 | 1155 | 1156 | 1157 | 1158 | 1159 | 1160 | 1161 | 1162 | 1163 | 1164 | 1165 | 1166 | 1167 | 1168 | 1169 | 1170 | 1171 | 1172 | 1173 | 1174 | 1175 | 1176 | 1177 | 1178 | 1179 | 1180 | 1181 | 1182 | 1183 | 1184 | 1185 | 1186 | 1187 | 1188 | 1189 | 1190 | 1191 | 1192 | 1193 | 1194 | 1195 | 1196 | 1197 | 1198 | 1199 | 1200 | 1201 | 1202 | 1203 | 1204 | 1205 | 1206 | 1207 | 1208 | 1209 | 1210 | 1211 | 1212 | 1213 | 1214 | 1215 | 1216 | 1217 | 1218 | 1219 | 1220 | 1221 | 1222 | 1223 | 1224 | 1225 | 1226 | 1227 | 1228 | 1229 | 1230 | 1231 | 1232 | 1233 | 1234 | 1235 | 1236 | 1237 | 1238 | 1239 | 1240 | 1241 | 1242 | 1243 | 1244 | 1245 | 1246 | 1247 | 1248 | 1249 | 1250 | 1251 | 1252 | 1253 | 1254 | 1255 | 1256 | 1257 | 1258 | 1259 | 1260 | 1261 | 1262 | 1263 | 1264 | 1265 | 1266 | 1267 | 1268 | 1269 | 1270 | 1271 | 1272 | 1273 | 1274 | 1275 | 1276 | 1277 | 1278 | 1279 | 1280 | 1281 | 1282 | 1283 | 1284 | 1285 | 1286 | 1287 | 1288 | 1289 | 1290 | 1291 | 1292 | 1293 | 1294 | 1295 | 1296 | 1297 | 1298 | 1299 | 1300 | 1301 | 1302 | 1303 | 1304 | 1305 | 1306 | 1307 | 1308 | 1309 | 1310 | 1311 | 1312 | 1313 | 1314 | 1315 | 1316 | 1317 | 1318 | 1319 | 1320 | 1321 | 1322 | 1323 | 1324 | 1325 | 1326 | 1327 | 1328 | 1329 | 1330 | 1331 | 1332 | 1333 | 1334 | 1335 | 1336 | 1337 | 1338 | 1339 | 1340 | 1341 | 1342 | 1343 | 1344 | 1345 | 1346 | 1347 | 1348 | 1349 | 1350 | 1351 | 1352 | 1353 | 1354 | 1355 | 1356 | 1357 | 1358 | 1359 | 1360 | 1361 | 1362 | 1363 | 1364 | 1365 | 1366 | 1367 | 1368 | 1369 | 1370 | 1371 | 1372 | 1373 | 1374 | 1375 | 1376 | 1377 | 1378 | 1379 | 1380 | 1381 | 1382 | 1383 | 1384 | 1385 | 1386 | 1387 | 1388 | 1389 | 1390 | 1391 | 1392 | 1393 | 1394 | 1395 | 1396 | 1397 | 1398 | 1399 | 1400 | 1401 | 1402 | 1403 | 1404 | 1405 | 1406 | 1407 | 1408 | 1409 | 1410 | 1411 | 1412 | 1413 | 1414 | 1415 | 1416 | 1417 | 1418 | 1419 | 1420 | 1421 | 1422 | 1423 | 1424 | 1425 | 1426 | 1427 | 1428 | 1429 | 1430 | 1431 | 1432 | 1433 | 1434 | 1435 | 1436 | 1437 | 1438 | 1439 | 1440 | 1441 | 1442 | 1443 | 1444 | 1445 | 1446 | 1447 | 1448 | 1449 | 1450 | 1451 | 1452 | 1453 | 1454 | 1455 | 1456 | 1457 | 1458 | 1459 | 1460 | 1461 | 1462 | 1463 | 1464 | 1465 | 1466 | 1467 | 1468 | 1469 | 1470 | 1471 | 1472 | 1473 | 1474 | 1475 | 1476 | 1477 | 1478 | 1479 | 1480 | 1481 | 1482 | 1483 | 1484 | 1485 | 1486 | 1487 | 1488 | 1489 | 1490 | 1491 | 1492 | 1493 | 1494 | 1495 | 1496 | 1497 | 1498 | 1499 | 1500 | 1501 | 1502 | 1503 | 1504 | 1505 | 1506 | 1507 | 1508 | 1509 | 1510 | 1511 | 1512 | 1513 | 1514 | 1515 | 1516 | 1517 | 1518 | 1519 | 1520 | 1521 | 1522 | 1523 | 1524 | 1525 | 1526 | 1527 | 1528 | 1529 | 1530 | 1531 | 1532 | 1533 | 1534 | 1535 | 1536 | 1537 | 1538 | 1539 | 1540 | 1541 | 1542 | 1543 | 1544 | 1545 | 1546 | 1547 | 1548 | 1549 | 1550 | 1551 | 1552 | 1553 | 1554 | 1555 | 1556 | 1557 | 1558 | 1559 | 1560 | 1561 | 1562 | 1563 | 1564 | 1565 | 1566 | 1567 | 1568 | 1569 | 1570 | 1571 | 1572 | 1573 | 1574 | 1575 | 1576 | 1577 | 1578 | 1579 | 1580 | 1581 | 1582 | 1583 | 1584 | 1585 | 1586 | 1587 | 1588 | 1589 | 1590 | 1591 | 1592 | 1593 | 1594 | 1595 | 1596 | 1597 | 1598 | 1599 | 1600 | 1601 | 1602 | 1603 | 1604 | 1605 | 1606 | 1607 | 1608 | 1609 | 1610 | 1611 | 1612 | 1613 | 1614 | 1615 | 1616 | 1617 | 1618 | 1619 | 1620 | 1621 | 1622 | 1623 | 1624 | 1625 | 1626 | 1627 | 1628 | 1629 | 1630 | 1631 | 1632 | 1633 | 1634 | 1635 | 1636 | 1637 | 1638 | 1639 | 1640 | 1641 | 1642 | 1643 | 1644 | 1645 | 1646 | 1647 | 1648 | 1649 | 1650 | 1651 | 1652 | 1653 | 1654 | 1655 | 1656 | 1657 | 1658 | 1659 | 1660 | 1661 | 1662 | 1663 | 1664 | 1665 | 1666 | 1667 | 1668 | 1669 | 1670 | 1671 | 1672 | 1673 | 1674 | 1675 | 1676 | 1677 | 1678 | 1679 | 1680 | 1681 | 1682 | 1683 | 1684 | 1685 | 1686 | 1687 | 1688 | 1689 | 1690 | 1691 | 1692 | 1693 | 1694 | 1695 | 1696 | 1697 | 1698 | 1699 | 1700 | 1701 | 1702 | 1703 | 1704 | 1705 | 1706 | 1707 | 1708 | 1709 | 1710 | 1711 | 1712 | 1713 | 1714 | 1715 | 1716 | 1717 | 1718 | 1719 | 1720 | 1721 | 1722 | 1723 | 1724 | 1725 | 1726 | 1727 | 1728 | 1729 | 1730 | 1731 | 1732 | 1733 | 1734 | 1735 | 1736 | 1737 | 1738 | 1739 | 1740 | 1741 | 1742 | 1743 | 1744 | 1745 | 1746 | 1747 | 1748 | 1749 | 1750 | 1751 | 1752 | 1753 | 1754 | 1755 | 1756 | 1757 | 1758 | 1759 | 1760 | 1761 | 1762 | 1763 | 1764 | 1765 | 1766 | 1767 | 1768 | 1769 | 1770 | 1771 | 1772 | 1773 | 1774 | 1775 | 1776 | 1777 | 1778 | 1779 | 1780 | 1781 | 1782 | 1783 | 1784 | 1785 | 1786 | 1787 | 1788 | 1789 | 1790 | 1791 | 1792 | 1793 | 1794 | 1795 | 1796 | 1797 | 1798 | 1799 | 1800 | 1801 | 1802 | 1803 | 1804 | 1805 | 1806 | 1807 | 1808 | 1809 | 1810 | 1811 | 1812 | 1813 | 1814 | 1815 | 1816 | 1817 | 1818 | 1819 | 1820 | 1821 | 1822 | 1823 | 1824 | 1825 | 1826 | 1827 | 1828 | 1829 | 1830 | 1831 | 1832 | 1833 | 1834 | 1835 | 1836 | 1837 | 1838 | 1839 | 1840 | 1841 | 1842 | 1843 | 1844 | 1845 | 1846 | 1847 | 1848 | 1849 | 1850 | 1851 | 1852 | 1853 | 1854 | 1855 | 1856 | 1857 | 1858 | 1859 | 1860 | 1861 | 1862 | 1863 | 1864 | 1865 | 1866 | 1867 | 1868 | 1869 | 1870 | 1871 | 1872 | 1873 | 1874 | 1875 | 1876 | 1877 | 1878 | 1879 | 1880 | 1881 | 1882 | 1883 | 1884 | 1885 | 1886 | 1887 | 1888 | 1889 | 1890 | 1891 | 1892 | 1893 | 1894 | 1895 | 1896 | 1897 | 1898 | 1899 | 1900 | 1901 | 1902 | 1903 | 1904 | 1905 | 1906 | 1907 | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1914 | 1915 | 1916 | 1917 | 1918 | 1919 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 | 1945 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | 2030 | 2031 | 2032 | 2033 | 2034 | 2035 | 2036 | 2037 | 2038 | 2039 | 2040 | 2041 | 2042 | 2043 | 2044 | 2045 | 2046 | 2047 | 2048 | 2049 | 2050 | 2051 | 2052 | 2053 | 2054 | 2055 | 2056 | 2057 | 2058 | 2059 | 2060 | 2061 | 2062 | 2063 | 2064 | 2065 | 2066 | 2067 | 2068 | 2069 | 2070 | 2071 | 2072 | 2073 | 2074 | 2075 | 2076 | 2077 | 2078 | 2079 | 2080 | 2081 | 2082 | 2083 | 2084 | 2085 | 2086 | 2087 | 2088 | 2089 | 2090 | 2091 | 2092 | 2093 | 2094 | 2095 | 2096 | 2097 | 2098 | 2099 | 2100 | 2101 | 2102 | 2103 | 2104 | 2105 | 2106 | 2107 | 2108 | 2109 | 2110 | 2111 | 2112 | 2113 | 2114 | 2115 | 2116 | 2117 | 2118 | 2119 | 2120 | 2121 | 2122 | 2123 | 2124 | 2125 | 2126 | 2127 | 2128 | 2129 | 2130 | 2131 | 2132 | 2133 | 2134 | 2135 | 2136 | 2137 | 2138 | 2139 | 2140 | 2141 | 2142 | 2143 | 2144 | 2145 | 2146 | 2147 | 2148 | 2149 | 2150 | 2151 | 2152 | 2153 | 2154 | 2155 | 2156 | 2157 | 2158 | 2159 | 2160 | 2161 | 2162 | 2163 | 2164 | 2165 | 2166 | 2167 | 2168 | 2169 | 2170 | 2171 | 2172 | 2173 | 2174 | 2175 | 2176 | 2177 | 2178 | 2179 | 2180 | 2181 | 2182 | 2183 | 2184 | 2185 | 2186 | 2187 | 2188 | 2189 | 2190 | 2191 | 2192 | 2193 | 2194 | 2195 | 2196 | 2197 | 2198 | 2199 | 2200 | 2201 | 2202 | 2203 | 2204 | 2205 | 2206 | 2207 | 2208 | 2209 | 2210 | 2211 | 2212 | 2213 | 2214 | 2215 | 2216 | 2217 | 2218 | 2219 | 2220 | 2221 | 2222 | 2223 | 2224 | 2225 | 2226 | 2227 | 2228 | 2229 | 2230 | 2231 | 2232 | 2233 | 2234 | 2235 | 2236 | 2237 | 2238 | 2239 | 2240 | 2241 | 2242 | 2243 | 2244 | 2245 | 2246 | 2247 | 2248 | 2249 | 2250 | 2251 | 2252 | 2253 | 2254 | 2255 | 2256 | 2257 | 2258 | 2259 | 2260 | 2261 | 2262 | 2263 | 2264 | 2265 | 2266 | 2267 | 2268 | 2269 | 2270 | 2271 | 2272 | 2273 | 2274 | 2275 | 2276 | 2277 | 2278 | 2279 | 2280 | 2281 | 2282 | 2283 | 2284 | 2285 | 2286 | 2287 | 2288 | 2289 | 2290 | 2291 | 2292 | 2293 | 2294 | 2295 | 2296 | 2297 | 2298 | 2299 | 2300 | 2301 | 2302 | 2303 | 2304 | 2305 | 2306 | 2307 | 2308 | 2309 | 2310 | 2311 | 2312 | 2313 | 2314 | 2315 | 2316 | 2317 | 2318 | 2319 | 2320 | 2321 | 2322 | 2323 | 2324 | 2325 | 2326 | 2327 | 2328 | 2329 | 2330 | 2331 | 2332 | 2333 | 2334 | 2335 | 2336 | 2337 | 2338 | 2339 | 2340 | 2341 | 2342 | 2343 | 2344 | 2345 | 2346 | 2347 | 2348 | 2349 | 2350 | 2351 | 2352 | 2353 | 2354 | 2355 | 2356 | 2357 | 2358 | 2359 | 2360 | 2361 | 2362 | 2363 | 2364 | 2365 | 2366 | 2367 | 2368 | 2369 | 2370 | 2371 | 2372 | 2373 | 2374 | 2375 | 2376 | 2377 | 2378 | 2379 | 2380 | 2381 | 2382 | 2383 | 2384 | 2385 | 2386 | 2387 | 2388 | 2389 | 2390 | 2391 | 2392 | 2393 | 2394 | 2395 | 2396 | 2397 | 2398 | 2399 | 2400 | 2401 | 2402 | 2403 | 2404 | 2405 | 2406 | 2407 | 2408 | 2409 | 2410 | 2411 | 2412 | 2413 | 2414 | 2415 | 2416 | 2417 | 2418 | 2419 | 2420 | 2421 | 2422 | 2423 | 2424 | 2425 | 2426 | 2427 | 2428 | 2429 | 2430 | 2431 | 2432 | 2433 | 2434 | 2435 | 2436 | 2437 | 2438 | 2439 | 2440 | 2441 | 2442 | 2443 | 2444 | 2445 | 2446 | 2447 | 2448 | 2449 | 2450 | 2451 | 2452 | 2453 | 2454 | 2455 | 2456 | 2457 | 2458 | 2459 | 2460 | 2461 | 2462 | 2463 | 2464 | 2465 | 2466 | 2467 | 2468 | 2469 | 2470 | 2471 | 2472 | 2473 | 2474 | 2475 | 2476 | 2477 | 2478 | 2479
Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Xobor Blogs