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von 04.04.2013 15:52

Zum Nachdenken

Der Ostersonntag
„Der Friede sei mit euch!“ (Joh. 20,19)

Im Lichte der Ostersonne! Vom strahlend-glänzenden Ostermorgen erzählt uns der Lieblingsjünger des Heilands:
„Da kam Maria Magdalena und verkündet den Jüngern: Ich habe den Herrn gesehen und dies hat er mir gesagt."

Und der heilige Paulus berichtet uns als Osterbotschaft in dem prächtigen Auferstehungskapitel seines ersten
Korintherbriefes: „Ich habe euch mitgeteilt, was ich empfangen habe, daß Christus dem Kephas erschienen ist,
danach den Elfen.“

„Alles webt, lebt und liebt im Apostelkreis seit der Auferstehung des Heilandes wie in einem Bienenhof am schönen
Frühlingstag, wenn die neue Königin eingezogen. Diese Königin ist die Freude, die Liebe, die Arbeitslust für den
geliebten Herrn, der für uns gestorben und auferstanden ist. ( Meschler)



Christus lebt, Christus siegt, Christus herrscht!

„Gleich wie Jesus von den Toten auferstanden ist, so sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln“, mahnt der
Römerbrief des Völkerapostels.

„Solange du Freude fühlst, ist dein Geist viel reger und aufgeweckter, sind deine Ideen feiner, deine Einbildungs-
kraft lebendiger, dein Herz zufriedener, deine Laune munterer, dein Umgang angenehmer, deine Gesundheit fester
oder doch weniger schwach, deine Andacht zärtlicher, deine Tugend beharrlicher, und du wirst Gott und den
Menschen wohlgefällig und zu allem geschickt sein.“ (P.A.von Lombez)

Amen! Alleluja!
Diese zwei Worte sollen fortwährend dem Herzen und den Lippen der christlichen Seele entschweben.

Amen!, das ist „Ja!" - Alleluja!, das ist „Dank!"

Amen , das ist der Ruf der Seele, welche alles will, was Gott will;
Alleluja, das ist der Ruf der Seele, welche glücklich ist über alles, was der liebe Gott zuläßt;

Amen, das ist der Ruf der Liebe, die sich unterwirft;
Alleluja, der Ruf der Liebe, welche dem Willen Gottes , den sie liebt, entgegenkommt.

„O wie schön ist der Anblick einer Person, welche losgeschält ist von jeglicher Anhänglichkeit, welcher alle
Beschäftigungen sowie Freude und Leid gleich angenehm sind, und welche bereit zu jeder Übung der Tugend
und Liebe, immer ganz zufrieden ist, wenn nur der Wille Gottes geschieht.“ ( Hl. Franz von Sales)



Freuet euch! Alleluja!



aus: „Sonne Dich“, P. Max Dudle

von 04.04.2013 09:47

OSTERZEIT
OSTEROKTAV - DONNERSTAG

5

BEGEGNUNGEN MIT CHRISTUS


Frieden und Freude beim Anblick der Wunden des Herrn.
Besuche beim Allerheiligsten.
Früchte der Aufwartung.

I. Das Evangelium der heutigen Messe schildert uns, wie der Herr den elf Jüngern erscheint. Fassungsloses Staunen wird zu freudiger Gewißheit: Was seid ihr so bestürzt? Warum laßt ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Faßt mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht.1 Dann hält der Herr Mahl mit seinen Jüngern. Die Gewißheit jener leibhaftigen Gegenwart prägt sich ihnen für immer ein. Weder Suggestion noch Phantasterei waren am Werk. Und von diesem Augenblick an ist ihr Glaube unerschütterlich. »Ohne die Auferstehung Jesu wäre, so sagt uns der Apostel Paulus, die Verkündigung leer und der Glaube sinnlos; dann wären wir mit unserer Hoffnung erbärmlicher daran als alle anderen Menschen (vgl. 1 Kor 15,14.19). Die Auferweckung Jesu ist also das Fundament und zusammen mit der Botschaft vom Kreuz das Zentrum des christlichen Glaubens.«2

Es verbindet alle österlichen Erscheinungen, daß der Herr liebevoll auf die innere Verfassung seiner Gefährten eingeht. Er kennt jeden gut, jedem begegnet er nach seiner Eigenart. Und alle erhalten die Gewißheit: Der Herr ist auferstanden - der Eckstein des Glaubens und das Fundament des neuen Friedens.

Der Friede sei mit euch. Gerade der Anblick der Wunden wird ihren Frieden und ihre Freude vertieft haben, denn jetzt sind sie nicht mehr wie am Kreuz Zeichen der Niederlage, sondern des Triumphes. »Wenn wir die heiligste Menschheit Jesu betrachten und wirklich lieben, dann werden wir auch nach und nach seine Wunden entdecken. Und in der harten, mühevollen Zeit des Geläutert-Werdens, in der Zeit seliger und bitterer Tränen, der Umwelt verborgen, verlangen wir danach, uns in jede einzelne dieser heiligsten Wunden zu versetzen, in ihnen uns reinzuwaschen und voll tiefer Freude in der erlösenden Kraft seines Blutes zu erstarken. Gleich den Tauben, die, wie die Heilige Schrift sagt (vgl. Hld 2,14), während des Sturmes in den Felsspalten Zuflucht suchen, so suchen und finden wir diesen Zufluchtsort der herzlichen Vertrautheit mit Christus; wir entdecken, daß seine Stimme sanft und sein Antlitz schön ist (vgl. ebd.), denn >daß seine Stimme mild und angenehm ist, wissen die, die die Gnade des Evangeliums empfingen, welche sie ausrufen läßt: Du hast Worte des ewigen Lebens< (Gregor von Nyssa, In Canticum Canticorum homiliae, 5).«3

Die Auferstehung besiegelt, daß Christi Worte auf Erden Worte des ewigen Lebens sind. Sie öffnet uns das Tor zu ihm. Das Grab - Zeichen des Todes - wird zum Zeichen der Hoffnung auf die Vollendung: »Obwohl unser Planet fortwährend mit Gräbern übersät wird, obwohl der Friedhof, worin der aus dem Staub hervorgegangene Mensch wieder zu Staub zurückkehrt (vgl. Gen 3,19), ständig wächst, leben doch alle Menschen, die am Grab Jesu Christi wachen, in der Hoffnung auf die Auferstehung.«4

II. Die Betrachtung des auferstandenen Herrn kann unsere Vorstellungskraft beflügeln. Wie mag die neue Gegenwart des verherrlichten Herrn in jenem Raum, in dem er die Eucharistie eingesetzt hatte, die Apostel mit Staunen erfüllt haben. Wir können jetzt an seine Gegenwart im Tabernakel denken. Auch dort ist uns der Herr nahe - natürlich anders als damals, aber nicht weniger real. Derselbe, der den Aposteln erschien, ist im Tabernakel wirklich und wesenhaft gegenwärtig - Christus selbst. Wir können - wie die Apostel - uns mit ihm aussprechen, ihm unsere Sorgen und Anliegen anvertrauen. Beim Vorbeigehen an einer Kirche oder wenn wir von weitem einen Kirchturm sehen, können wir - wie Johannes - in Glauben und Liebe ausrufen: Es ist der Herr5.

Johannes Paul II. sagt: »Die Kirche und die Welt haben die eucharistische Verehrung sehr nötig. In diesem Sakrament der Liebe wartet Jesus selbst auf uns. Keine Zeit sei uns dafür zu schade, um ihm dort zu begegnen: in der Anbetung, in einer Kontemplation voller Glauben, bereit, die große Schuld und alles Unrecht der Welt zu sühnen. Unsere Anbetung sollte nie aufhören.«6

Die Zeiten des Gebetes in der Gegenwart Christi im Tabernakel ähneln in gewisser Hinsicht den Besuchen des Herrn in Bethanien. So schreibt der selige Josemaría Escrivá: »Für mich ist der Tabernakel immer Bethanien gewesen: dieser ruhige und einladende Ort, wo Christus weilt und wo wir mit ihm, einfach und ungezwungen wie seine Freunde von damals, Martha, Maria und Lazarus, alles besprechen können: unsere Sorgen und Schmerzen, unsere Erwartungen und Freuden.«7

Der Herr wartet auf uns. Mit einem Besuch beim Allerheiligsten erwidern wir gleichsam den Besuch, dessen er uns in der Kommunion gewürdigt hat: »Ein solcher Besuch ist ein Beweis der Dankbarkeit und ein Zeichen der Liebe und der schuldigen Verehrung gegenüber Christus dem Herrn, der hier gegenwärtig ist«8 heißt es in der Enzyklika Papst Pauls VI. Mysterium Fidei.

Was wäre logischer als Anbetung angesichts dieses Glaubensgeheimnisses: Adoro te devote ... Gottheit tief verborgen, betend nah' ich dir. Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier. Sieh, mit ganzem Herzen schenk' ich dir mich hin, weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.9 Aus der gläubigen Anbetung erwachsen Bitten um Gnade und Vergebung: Einst am Kreuz verhüllte sich der Gottheit Glanz; hier ist auch verborgen deine Menschheit ganz. Beide sieht mein Glaube in dem Brote hier, wie der Schächer ruf' ich, Herr, um Gnad' zu dir.10

III. »Du hast angefangen, dem Herrn in seiner Verborgenheit täglich einen Besuch abzustatten. Es überrascht mich nicht, daß du sagst: Ich liebe das ewige Licht vor dem Tabernakel.«11

Im Laufe der Jahrhunderte haben sich vielfältige Äußerungen eucharistischer Frömmigkeit entwickelt. Sie alle gründen in der Glaubensgewißheit, daß der Herr unter den heiligen Gestalten gegenwärtig ist, unter denen wir ihn empfangen. »Dies ist nie nur ein leiblicher Vorgang, wie wenn ich ein Stück Brot esse. Dies kann deshalb nie nur das Geschehen eines Augenblicks sein. Christus empfangen heißt: auf ihn zugehen, ihn anbeten. Aus diesem Grund kann das Empfangen über den Moment der eucharistischen Feier hinausreichen, ja, muß es tun. Je mehr die Kirche in das eucharistische Geheimnis hineinwuchs, desto mehr hat sie begriffen, daß sie Kommunion nicht in den umgrenzten Minuten der Messe zu Ende feiern kann. Erst als so das Ewige Licht in den Kirchen entzündet wurde und neben dem Altar der Tabernakel aufgerichtet wurde, war gleichsam die Knospe des Geheimnisses aufgesprungen und die Fülle des eucharistischen Geheimnisses von der Kirche angenommen.«12

Ein Besuch beim Allerheiligsten nimmt kaum Zeit in Anspruch. Aber: wieviel Gnade kann uns der Herr dadurch schenken! Ein tieferes Bewußtsein seiner Gegenwart mitten im Alltag; mehr Gelassenheit gegenüber den Widerwärtigkeiten, mehr Beständigkeit bei der Arbeit, mehr Geduld im Familienleben ... Denn der Herr ist, wie die heilige Theresia von Avila sagt, »so sorgsam im Bezahlen, daß ihr nicht zu fürchten habt, er werde auch nur einen Blick der Augen unbelohnt lassen, den ihr, seiner gedenkend, zu ihm erhebt«13.

Es gibt natürlich keine festen Regeln für einen Besuch beim Allerheiligsten. Vielleicht entzündet sich das eine Mal unser Gebet beim Anblick der leeren Kirche und bei dem Gedanken, daß wir für das Geheimnis seiner Gegenwart zu wenig dankbar sind. Ein anderes Mal beten wir eine geistige Kommunion und entfachen den Wunsch, ihn bald sakramental zu empfangen. Es ist nicht schwer, die wenigen Minuten der Stille mit Anbetung und Lob, mit Dank und Bitten auszufüllen. Sogar der Umstand, daß wir nur eine kurze Zeit bei ihm verweilen können, bietet uns Anlaß, an die Arbeit zu denken, die auf uns wartet - nicht im Tempel, sondern dort, wo Gott uns in der Welt hingestellt hat.

Der heilige Johannes Chrysostomos kommentiert den Aufenthalt des Herrn im Tempel mit diesen Worten: »Es ist ja die Art eines guten Sohnes, daß er zum Hause des Vaters geht, um ihm die Ehre zu erweisen. Suche auch du, der du Jesus Christus nachahmst, zuerst den Tempel auf, wenn du in eine Stadt gehst.«14 Es ist ein Rat, den wir beherzigen können: Suche zuerst den Tabernakel auf, können wir sinngemäß die Worte des Kirchenvaters anwenden, wenn du als Tourist eine Kirche betrittst. Nach dem Kirchenrecht soll der Tabernakel mit der heiligsten Eucharistie an einem hervorragenden Platz stehen, gut sichtbar in der jeweiligen Kirche oder Kapelle und zum Gebet einladend. Außerdem muß vor dem Tabernakel ein besonderes, das sogenannte Ewige Licht brennen, das von Christi Gegenwart kündet.15

Am Ende unseres Gebetes bitten wir Maria, sie möge uns lehren, ihrem Sohn im Geheimnis der Eucharistie so zu begegnen, wie sie jahrelang mit ihm in Nazaret Umgang hatte.

1 Lk 24,38-39. - 2 Katholischer Erwachsenen-Katechismus, Bonn 1985, S.197. - 3 J.Escrivá, Freunde Gottes, 302. - 4 K.Wojtyla, Zeichen des Widerspruchs, Freiburg 1979, S.222. - 5 Joh 21,7. - 6 Johannes Paul II., Über das Geheimnis und die Verehrung der heiligsten Eucharistie, 24.2.1980. - 7 J.Escrivá Christus begegnen, 154. - 8 Paul VI., Enz. Mysterium fidei, 30.4.1965. - 9 Hymnus Adoro te devote. - 10 ebd. - 11 J.Escrivá, Die Spur des Sämanns, Nr.688. - 12 J.Kard.Ratzinger, Eucharistie - Mitte der Kirche, München 1978, S.62. - 13 Theresia von Avila, Weg der Vollkommenheit, 23,3. - 14 Johannes Chrysostomos, in: Catena aurea, III,14. - 15 vgl. Codex Iuris Canonici, cc.938 u.940.

von esther10 04.04.2013 00:49



Weltbesessenheit und Gottvergessenheit in der Kirche
Erzbischof Schick beim Kongress von "Kirche in Not" in Würzburg: Wir haben in der Kirche des Westens vor allem zu wenig Frömmigkeit, Gebet, gute gottbezogene und die Menschen heiligende Liturgie. Achtung: Updates möglich!

Würzburg (kath.net)
“Ich danke Kirche in Not für alle Initiativen und Tätigkeiten, die dieses Hilfswerk seit 60 Jahren in der ganzen Welt geleistet hat und leistet.” Mit diesen Worten hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick am Freitag am Nachmittag den großen Kongress von “Kirche in Not” in Würzburg eröffnet.

Kath.net dokumentiert das Redemanuskript* von Erzbischof Ludwig Schick beim
Kongress Kirche in Not, Würzburg.

1. Liebe Schwestern und Brüder, gern halte ich heute das Eröffnungsreferat beim Kongress „Lasst euch vom Geist entflammen – Ein neues Pfingsten für die Kirche“. Ich danke „Kirche in Not“ für alle Initiativen und Tätigkeiten, die das Hilfswerk seit über 60 Jahren für die Kirche in der ganzen Welt geleistet hat und leistet. Als Vorsitzender der „Kommission Weltkirche“ der Deutschen Bischofskonferenz darf ich immer wieder unsere Schwestern und Brüder in Afrika, Asien, Lateinamerika und auch Osteuropa besuchen. Dabei erzählen mir die Bischöfe, Priester, Ordenschristen und Laien von der Hilfe, die sie durch „Kirche in Not“ für ihre pastoralen und katechetischen Werke bekommen. „Kirche in Not“ hilft bei der Ausbildung von Priestern und Katechisten, beim Bau von Kirchen, beim Kauf von Bibeln und Materialien für den Glaubensunterricht. Ich danke allen, die „Kirche in Not“ geleitet haben, angefangen vom Gründer Pater Werenfried van Straaten, seinen Nachfolgerinnen und Nachfolgern in der Generalleitung und den nationalen Sektionen sowie allen, die in den Sekretariaten und als Referenten tätig waren und sind.

Das Hilfswerk „Kirche in Not“ könnte aber nicht helfen, wenn es nicht von vielen Gläubigen unterstützt würde. Ich möchte allen Wohltätern danken, die durch ihre Spenden dazu beigetragen haben und beitragen, dass „Kirche in Not“ seinen wertvollen Dienst in der Weltkirche erfüllen konnte und kann. Vergelt’s Gott allen!
An den Dank und die Anerkennung möchte ich die Bitte und den Wunsch anschließen, dass „Kirche in Not“ auch weiterhin von vielen Gläubigen unterstützt wird, um auch in Zukunft den Ortskirchen in der ganzen Welt, die in Not sind, helfen zu können.

2. „Lasst euch vom Geist entflammen – Ein neues Pfingsten für die Kirche“, lautet das Thema des „4. Internationalen Kongresses Treffpunkt Weltkirche.“ Ja, wir brauchen ein neues Pfingsten für die Kirche, aber weil wir ein neues Pfingsten für die Welt brauchen!

Die Kirche ist derzeit weltweit gefordert und zugleich auch bekämpft wie nie. Warum? Unsere Welt befindet sich in einem bis dahin nicht gekannten Übergangsstadium, Entscheidungsprozess und Wendepunkt. Die Globalisierung erfordert Entscheidungen grundsätzlicher Art. Weil in diesem Prozess der Globalisierung auch andere mitwirken wollen, die wegen ihrer eigenen Interessen gegen die Kirche und das Evangelium sind, wird die Kirche bekämpft. Die Kirche setzt sich für eine menschenfreundliche Globalisierung ein, für eine solidarische Entwicklung der ganzen Welt und eine gerechte friedliche Zukunft der gesamten Menschheit. Dazu braucht es das Evangelium, die Zehn Gebote, das Hauptgebot der Gottes- und Nächstenliebe, die die Feindesliebe einschließt, die Seligpreisungen, die ganze Bergpredigt.

Denen, die ihren eigenen Profit, ihre Macht, ihr Geld und Lustbefriedigung jeder Art im Sinn haben, ist die Kirche ein Dorn im Auge. Für unsere Welt, die ein neues Pfingsten nötig hat, brauchen wir ein neues Pfingsten der Kirche.

Die Zeit reicht nicht aus, um eine eingehende Analyse der gegenwärtigen gesellschaftlichen und kirchlichen Situation darzustellen. Aber ich möchte wenigstens einige Punkte nennen. Ich gehe bei meinen Darlegungen nach den Kriterien von Kardinal Cardijn vor: Sehen, Urteilen, Handeln.

2.1 Sehen wir zunächst die Situation unserer Kirche. Die ist weltkirchlich gesehen nicht schlecht. Weltweit wächst die Kirche, auch wenn sie hier in Deutschland, Europa und USA schrumpft. Sie schrumpft in Deutschland wie unsere Gesellschaft auch. Wir müssen bei der Analyse (dem Sehen) der Kirche in Deutschland unsere deutsche Gesellschaft mitsehen. Sonst wird unser Bild von unserer deutschen Kirche falsch. Auch in Deutschland brauchen wir ein Pfingsten für die Gesellschaft und deshalb ein Pfingsten für die Kirche in Deutschland.

Weltweit nimmt die Zahl der Katholiken zu, ebenso die Zahl der Priester, der Ordenschristen und der engagierten Laien. Aber die Ortskirchen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa wachsen im Vergleich mit der Weltbevölkerung nicht schnell genug; sie können dort aufgrund mangelnder materieller Ressourcen weder quantitativ wie qualitativ nicht gut genug wachsen, um auf die Fragen und Nöte der Bevölkerung in ihren Ländern eine Antwort zu geben. Leider Gottes müssen besonders in Afrika z. B. Seminaristen abgewiesen werden, weil kein Platz im Seminar ist. „Kirche in Not.“

Für die Weltkirche ist es aber auch ein großer Verlust, dass die Kirche in den Stammländern der Christenheit schwächer und kleiner wird. Ich meine damit Europa und die USA. Aber ich meine auch das Heilige Land, den Libanon, Syrien, die Türkei, Ägypten, Iran, Irak. Die Letztgenannten sind die Stammländer der Bibel, Jesus, des Evangeliums, des Christentums, des Glaubens. Diese Länder zu verlieren, bedeutet einen großen Verlust für die Christenheit. Das Heilige Land wird das „fünfte Evangelium“ genannt. In den anderen Ländern befinden sich die Stätten der Apostelgeschichte, der Briefe des Apostels Paulus und aller neutestamentlichen und alttestamentlichen Bücher. Die Schriften der Kirchenväter sind dort entstanden. In diesen Ländern ist die Kirche in großen Nöten. Sie sind für die Zukunft der Christenheit aber sehr wichtig.

Ihr Verlust ist ein großer Verlust, weil wir damit die Heimatorte des Christentums verlieren. Wir müssen alles für die „Kirche in Not“ in diesen Ländern tun.

Wie gesagt, es gibt derzeit Gegenkräfte, und zwar starke, gegen die Kirche. Wir erleben einen aggressiven Atheismus und eine schleichende, aber sehr effiziente Säkularisation, die auch gesteuert ist, z. B. von bestimmten Interessengruppen, Konzernen und Medien. Sie bekämpfen die Kirche direkt oder indirekt. Zum indirekten Kampf gehört auch die Ausbreitung der Sekten in Lateinamerika, Afrika und Asien. 4000 mindestens sollen es sein. Sie nennen sich Geist- und Pfingstgruppen. Sie spalten die Kraft und Effizienz der Kirche. Sie verbreiten religiösen Relativismus, Individualismus und Indifferentismus. Sie werden von Interessengruppen, vor allem aus Nordamerika, gesteuert. Dazu kommt auch ein aggressiver Islamismus, der die Christen auslöschen möchte.

Mit dem Atheismus und der Säkularisation breitet sich ein großer Werteverlust aus und dies weltweit. Einige Beispiele dafür. Das Leben am Anfang, die ungeborenen Kinder, sind zum Beispiel in Gefahr und werden millionenfach ermordet. Das Leben am Ende ist auch in Gefahr. Das schön klingende, aber trotzdem grausame Wort ‚Euthanasie’ macht sich in vielen Ländern breit, in denen Säkularisation und Atheismus eindringen. Wenn aber das menschliche Leben - und das lässt sich nachweisen - am Anfang und am Ende in Gefahr ist, dann auch im ganzen Lebenslauf. Dann nehmen Aggression und Morde, Drogen und Selbstjustiz, Desinteresse am Gemeinwohl und Leistungsverweigerung zu. Dostojewski hat recht, wenn er sagt: „Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt.“

Wir haben auch in der Kirche des Westens vor allem zu wenig Frömmigkeit, Gebet, gute gottbezogene und die Menschen heiligende Liturgie, zu wenig Knien und deshalb zu wenig aufrechtes Stehen für Gott und für den Nächsten. Auch in der Kirche gibt es Weltbesessenheit und Gottvergessenheit.

Die Selbstsäkularisation in der Kirche ist eine Gefahr! Wir haben oft zu wenig Heiligen Geist und zu viele Geister, die aus sich, aus ihrem jeweiligen Geist heraus handeln, ordnen und regeln wollen und sich zu wenig auf Gottes Geist einlassen und daraus leben.

Wir haben in unserer deutschen Gesellschaft und Kirche zu viele Maulhelden und zu wenig Handwerker. Wir haben zu viel fordernde Kritik und zu wenig Anpacken und Mittun. In unserer Welt haben wir zu viel Not und zu wenig Hilfe, zu viele Millionäre und zu viel Hungernde, Kranke und Marginalisierte. Wir haben zu viel Norden und Westen und zu wenig Süden und Osten, dass heißt ein zu großes Nord-Süd-Gefälle und West-Ost-Gefälle, das große Armut in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa und übergroßen Reichtum in Westeuropa und den USA bedeutet. In unserer deutschen Kirche haben wir zu wenig Weltkirche und zu viel ‚Deutschtümlichkeit’. In der Welt haben wir zu viel „ich“ und „mein“ und zu wenig „wir“ und „dein.“

2.2 Urteilen: Wenn wir diese Situation sehen, zwingt sich uns das Urteil auf: Wir brauchen den Heiligen Geist und wir brauchen ein neues Pfingsten. Er muss aber der Heilige Geist sein. Dessen Frucht zählt der Galaterbrief auf: „Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung“. Diese Tugenden und Werte brauchen wir.

Wir benötigen auch den Geist der Unterscheidung. Viele beschwören derzeit den Geist des Konzils, den Geist, der die Kirche erneuern soll oder den Geist, der den Papst, die Bischöfe und alle Verantwortlichen der Kirche nach ihren eigenen Vorstellungen etc. ‚endlich erleuchten’ soll. Wir müssen die Geister unterscheiden. Zum Urteilen gehört, was Paulus schreibt: „Prüft alles und behaltet das Gute“.

Der Heilige Geist ist kein unbekanntes Wesen, das man für alles und jedes in Anspruch nehmen kann. Der Geist ist der Geist Jesu. Im 1. Johannesbrief heißt es, dass ein Geist, der nicht bekennt, dass Jesus der Christus ist, der für uns gelitten hat und auferstanden ist, der Antichrist ist. Wo nicht Jesus Christus und das Evangelium im Mittelpunkt stehen, ist nicht der Heilige Geist. Der Heilige Geist ist der Geist Jesu und er treibt uns zu Jesus, zu seinem Evangelium, zu seinem Leben und Wirken und verbindet uns mit IHM. Der Heilige Geist macht demütig, bescheiden, lässt uns aus der Bibel, vor allem dem Neuen Testament leben. Der Heilige Geist lässt uns die sieben Sakramente anerkennen. Er verbindet uns mit dem Papst und den Bischöfen und der ganzen Kirche. Der heilige Augustinus hat das schöne Wort geprägt: „So wie einer die Kirche liebt, hat er den Heiligen Geist.“ Der Heilige Geist lässt teilnehmen am Auftrag der Kirche weltweit, besonders wo die Ortskirchen in Not sind. Ein gutes Urteilen und Unterscheiden der Geister ist notwendig, damit wir die Situation der Welt und der Kirche richtig beurteilen und gut unterscheiden, was eigener Menschen- und Weltgeist ist und was Heiliger Geist ist. Wer gut geistgewirkt urteilt, der kann gut handeln.

2.3 Handeln: „Lasst euch vom Geist entflammen - Ein neues Pfingsten für die Kirche“. Wie geht das? Wie müssen wir handeln? Was müssen wir tun? Das Entscheidende tut der Heilige Geist. Er entflammt und schenkt ein neues Pfingsten! Aber wir müssen mitwirken! Es ist gut, dass wir dazu einmal das Pfingstereignis in Jerusalem, wie es die Apostelgeschichte erzählt, anschauen. Es kann uns sagen, was wir konkret zu tun haben.
Was geschah an Pfingsten in Jerusalem? Wir erinnern uns zuerst an die Feuerzungen, die sich auf jeden von den Aposteln herabließen und an den Sturm. Dann denken wir daran, dass sich auf einmal viele Menschen verschiedener Sprachen verstanden; die Sprachenverweigerung von Babel wurde aufgehoben. Aber zum ersten Pfingsten in Jerusalem gehört auch die ‚Pfingstpredigt des Petrus’, ‚die ersten Bekehrungen’ und ‚das Leben der jungen Christengemeinde’ das ganze zweite Kapitel der Apostelgeschichte.
Fünf Aspekte des Pfingstereignisses möchte ich herausstellen, die konkrete Handlungsanforderungen an uns darstellen, die uns ein neues Pfingsten in der Kirche für die Welt schenken können.

2.3.1 Der Heilige Geist lässt Petrus von Jesus Christus predigen. Die erste Predigt des hl. Petrus nach Pfingsten dreht sich nur um Jesus. Im Heiligen Geist stellt er den Herrn Jesus in die Mitte als Herrn und Messias. Das Erste, wozu der Heilige Geist entflammt, ist die Liebe und Treue zu Jesus. Ein neues Pfingsten kommt heute 2011, wenn Jesus Christus zum Ein und Alles jedes Christen, der Kirche und der Welt gemacht wird.

2.3.2 Der Heilige Geist entflammt zur Bekehrung. Ohne ständige Bekehrung gibt es kein neues Pfingsten. „Lasst euch bekehren“, predigt Petrus. Sicher rief er das den Juden in Jerusalem zu. Aber dieser Ruf gilt immer, denen, die sich taufen lassen sollen und denen, die getauft sind. Der Ruf zur Bekehrung gilt heute uns! Wenn wir von Evangelisation sprechen, dann müssen wir auch von „Selbstevangelisation“ sprechen, die unabdingbar für jede Evangelisation ist. Wenn wir Evangelisation wollen, dann muss sich das Evangelium zuerst an uns richten. Selbstevangelisation bedeutet Bekehrung.
Wir getaufte Christen bleiben nicht vom Heiligen Geist entflammt und laufen auch als Christen irgendwelchen Geistern nach, wenn wir nicht in der ständigen Buße und Umkehr leben. Das tägliche „Vergib uns unsere Schuld“ im ‚Vater unser’ muss wieder zum Grundbestand unseres Lebens werden. In der Liturgie wird gerade oft am Anfang ein großes Geschwätz und Gerede gehalten. Wenn man die Bußrufe der heiligen Messe, die heute neu formuliert werden, hört und liest, dann kommt von persönlicher Buße und Umkehr so gut wie nichts mehr vor. Da wird die Welt angeklagt, die Politik und selbst der liebe Gott. Aber dass ich und wir, die wir zum Gottesdienst zusammen sind, umkehren müssen und Buße brauchen, das kommt nicht – zumindest nicht genügend - vor.

Einer der größten Sündenfälle unserer Zeit ist die Vernachlässigung, ja Abschaffung des Bußsakramentes. Ohne die ständige Umkehr und Buße gibt es kein neues Pfingsten. Lassen Sie mich hineinfügen: Wenn Priester, Ordensleute und andere Verantwortungsträger der Kirche in den letzten Jahrzehnten versagt haben, dann gibt es dafür viele Gründe, aber einer ist ganz sicher auch der, dass wir die ständige Buße, Umkehr und regelmäßige Beichte vergessen oder vernachlässigt haben. Ein neues Pfingsten kommt, wenn wir Umkehr, Buße und ständigen Neubeginn wieder zum Grundbestand des kirchlichen Lebens machen.

2.3.3 Ein neues Pfingsten baut neu die Gemeinschaft der Kirche auf. „Sie waren ein Herz und eine Seele“, schreibt die Apostelgeschichte von der Gemeinde, die sich aus dem Pfingstereignis bildete. Das muss heute weltweit gelten, weltweit muss die Kirche ein Herz und eine Seele sein. Diese Gemeinschaft entsteht aus dem Brechen des Brotes. Die sonntägliche Eucharistie muss wieder selbstverständlich werden. Die eucharistische Anbetung muss zunehmen.

Die Eucharistie baut die Kirche auf und bildet die ganze Kirche weltweit zu einem Herzen und einer Seele. Deshalb ist es auch sehr gut, dass „Kirche in Not“ der Feier der Eucharistie und den Gottesdienst allgemein weltweit hilft. Ein neues Pfingsten kommt, wenn die Eucharistie belebt wird.
2.3.4 Die Pfingstgemeinde hält fest an der Lehre der Apostel. Das Festhalten an der Lehre der Apostel ist für ein neues Pfingsten unabdingbar. Dazu gehört das Glaubensbekenntnis und die Lehren der Kirche. Dazu gehört, dass die Beziehung zum Papst und zu den Bischöfen gestärkt wird und stark ist. Wir brauchen mehr eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Aus ihr wird ein neues Pfingsten gebildet.

2.3.5 Evangelisation und Mission bewirken ein neues Pfingsten. Die Apostel legen Zeugnis für Jesus ab und sie lassen sich von niemanden mehr davon abbringen. Evangelisation und Mission ist aber Sache von uns allen. Wer nicht für seinen Glauben wirbt, ist der ein Christ? Nach den Zeugnissen der Christenheit nicht! Voraussetzung für die Evangelisation und Mission ist, dass man zu seinem Glauben steht und sich an seinem Glauben freut.

Mission setzt freudiges Selbstbewusstsein voraus! „Freudiger müssten die Christen sein, dass ich an ihren Erlöser glauben könnte“, soll Friedrich Nitzsche gesagt haben. Viele bei uns leben aber mit traurigem Gesicht. Das geht nicht, das wirkt nicht! Mission beginnt zu Hause, aber interessiert sich auch für die Mission weltweit und wirkt dabei mit. Der Vers Römer 12,11 beginnt mit: „Lasst nicht nach in eurem Eifer“. Dann folgt „Lasst euch vom Geist entflammen“ und der Vers schließt mit „und dient dem Herrn!“ Wir brauchen Eifer für die Mission und es muss immer klar sein, dass wir „dem Herrn dienen“.
Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen, so antwortet Petrus dem Hohen Rat. Zur Evangelisation gehört, davon überzeugt sein, dass Jesus der ist, wie es in der Apostelgeschichte heißt, in dessen Namen allein allen Menschen das Heil zuteil wird. Daraus folgt dann, dass man alles daran setzt, und dazu entflammt der Heilige Geist und das bedeutet, neues Pfingsten, dass wir alle Menschen zu seinen Jüngern machen wollen, wie es im Sendungsbefehl des Matthäus im letzten Kapitel seines Evangeliums gesagt ist: „Geht hin zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe“ (Mt 28,19f.). Wir wollen nicht nur eine kleine Herde – das wäre gegen das „alle“ des Sendungsbefehls – wir wollen die Welt bekehren.

Evangelisation will das Reich Gottes voranbringen, der Gerechtigkeit, des Friedens und der Freude im Heiligen Geist. Deshalb gehören zur Evangelisation immer die drei Aspekte: Verkündigung der Frohen Botschaft, Gottesdienst und die Werke der Nächstenliebe. Papst Benedikt XVI. hat das im „Deus caritas est“ sehr deutlich hervorgehoben und unterstrichen.

3. Liebe Schwestern und Brüder! Ja, wir brauchen eine erneute Entflammung im Heiligen Geist und ein neues Pfingsten in der Kirche. Wir brauchen sie zur Mission und Evangelisierung. Wir brauchen sie und wollen sie, weil wir zu Jesus gehören wollen und mit ihm gehören wir zur Kirche. Die Kirche ist so notwendig wie das tägliche Brot, damit unsere Welt auf guten Wegen geht und einmal möglichst alle Menschen in den Himmel kommen. Ich wünsche diesem Kongress alles, alles Gute. Gottes Segen möge ihn begleiten.

Sie bitte ich schon jetzt am Beginn, nehmen Sie viel von hier mit. Aber dann tragen Sie es hinein in Ihre Gemeinden, in Ihre Familien, an Ihre Arbeitsplätze, überall wo Sie leben und wirken. Der Geist Gottes will die Kirche erneuern, damit das Angesicht der Erde erneuert wird. Hier in diesen drei Tagen will er sie entflammen, damit er zu Hause und weltweit zünden für ein neues Pfingsten in Kirche und Welt. Amen.
http://www.kath.net/news/30653

von esther10 04.04.2013 00:37

31.03.2013


Papst Franziskus erteilt Segen "Urbi et orbi"
: Appell zum Frieden

VIDEO
http://www.domradio.de/video/papst-franz...en-urbi-et-orbi

Papst Franziskus hat zu verstärkten Friedensbemühungen weltweit aufgerufen. In seiner Osterbotschaft äußerte er die Hoffnung auf ein Ende der Konflikte besonders im Nahen Osten und in Afrika.

Papst Franziskus hat an Ostern zu Frieden für die Krisenherde der Welt aufgerufen. Vor allem erinnerte er an Konflikte und Krisen im Nahen Osten, in Afrika und auf der koreanischen Halbinsel. In seiner Osterbotschaft vor 250.000 Menschen mahnte er Israelis und Palästinenser zur Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen. Zugleich forderte er ein Ende der Gewalt im Irak und in Syrien. Weiter verurteilte der Papst Egoismus und Profitgier sowie den Menschhandel; dieser sei die am weitesten verbreitete Form von Sklaverei im 21. Jahrhundert.

Anders als seine Vorgänger sprach Franziskus bei seinem ersten Osterfest im Vatikan keine Festtagswünsche in verschiedenen Sprachen. Vor dem Segen "Urbi et orbi" wünschte er allen Anwesenden nochmals auf Italienisch gesegnete Ostern. Bei bedecktem Himmel dankte er den niederländischen Blumenzüchtern für den geschmückten Garten rund um dem Papstaltar auf dem Petersplatz.

Sorge um Situation in Afrika

Der Friede werde auch durch Gewalt im Zusammenhang mit Rauschgifthandel und durch eine ungerechte Ausbeutung der natürlichen Ressourcen behindert, sagte Franziskus. "Der auferstandene Jesus bringe Trost den Opfern der Naturkatastrophen und mache uns zu verantwortungsbewussten Hütern der Schöpfung", sagte er.

Besorgt äußerte sich Franziskus über die Situation in Afrika, "das immer noch Schauplatz blutiger Konflikte ist". Er hoffe, dass in Mali wieder Frieden und Stabilität einkehre. Auch Nigeria leide unter Anschlägen, "die das Leben vieler Unschuldiger schwer bedrohen". Weiter rief er zum Gebet um Frieden in der Demokratischen Republik Kongo und in der Zentralafrikanischen Republik auf; dort hätten viele ihre Häuser verlassen müssen und lebten weiter in Angst. Im Blick auf die koreanische Halbinsel äußerte der Papst den Wunsch, "dass die Divergenzen überwunden werden und ein neuer Geist der Versöhnung heranreife".

Die Kraft der Auferstehung

Mit seiner Auferstehung sei Jesus nicht in sein früheres irdisches Leben zurückgekehrt, betonte der Papst. Er sei vielmehr "eingetreten in das Leben der Herrlichkeit Gottes". Damit habe er der Menschheit eine Zukunft der Hoffnung aufgetan. Jesu Auferstehung bedeute, dass die Liebe Gottes stärker sei als das Böse und als der Tod.

Die Kraft der Auferstehung müsse sich in jeder Zeit und im konkreten täglichen Leben verwirklichen, führte der Papst aus. Wie viele Wüsten muss der Mensch auch heute durchqueren. "Vor allem die Wüste in ihm selbst, wenn das Bewusstsein fehlt, Hüter all dessen zu sein, was der Schöpfer uns geschenkt hat und schenkt." Die Barmherzigkeit Gottes könne auch das trockenste Land erblühen lassen, so der Papst.

(KNA, epd, dr)

von esther10 04.04.2013 00:34

01.04.2013

Papst gibt Segen, Urbi et Orbi


Papst Franziskus feiert sein erstes Osterfest im Vatikan
: Neue Akzente, herzliche Einfachheit


Nach dem Konklave galt das Osterfest als Test, wie der neue Papst in sein Amt als Kirchenoberhaupt hineinfinden - und wie er ankommen würde. Wie schon in den ersten Tagen seines Pontifikats beeindruckte Franziskus Einfachheit und Herzlichkeit.

Franziskus musste eine intensive Woche mit vielen großen Liturgien leiten, von Palmsonntag über Karfreitag bis zum Ostersegen "Urbi et orbi". Die hohen Teilnehmerzahlen von 250.000 sprechen für das breite Interesse an dem neuen Papst, der Menschen und Medien durch seine Einfachheit und spontane Herzlichkeit beeindrucken konnte.

Wie seine Vorgänger nutzte Franziskus seine erste Osterbotschaft vor einem Milliarden-Publikum für einen eindringlichen Friedensappell an alle Welt. Er nannte die großen Krisenherde ist Nahost und Afrika, äußerte sich aus aktuellem Anlass besorgt über die Divergenzen auf der koreanischen Halbinsel. Er ging auf den israelisch-palästinensischen Dauerkonflikt ein und forderte die Wiederaufnahme von Verhandlungen. Er äußerte sich zum Irak und zum "geschätzten Land Syrien". Dort verwies er auf die vielen Flüchtlinge, die Hilfe und Trost erwarteten. "Wie viel Blut ist vergossen worden", klagte er. Franziskus äußerte die Hoffnung, dass der auferstandene Jesus den Hass in Liebe verwandle, "die Rache in Vergebung, den Krieg in Frieden".

Daneben nannte Franziskus als Friedensbedrohungen aber auch Egoismus und Profitgier. Er bezeichnete den Menschenhandel "als die im 21. Jahrhundert am weitesten verbreitete Sklaverei" - einen Satz, den er mit Nachdruck wiederholte. Auch Gewalt im Zusammenhang mit Rauschgifthandel sowie ungerechte Ausbeutung der natürlichen Ressourcen seien Bedrohungen für den Frieden. Zweifellos hatten die Diplomaten des Staatssekretariats dem Papst bei der Rede zugearbeitet, in die er dann eigene Akzente einfügte.

Neue Akzente

Franziskus leitete in seiner ersten Kar- und Osterwoche die gleichen Liturgien wie seine Vorgänger. Freilich war der Stil etwas einfacher und nüchterner. Die Zeremonien wurden verschlankt und kürzer - nicht nur weil der neue Papst auf manche Doppelungen und zusätzliche liturgische Elemente verzichtete, sondern auch, weil er alle Texte sprach und nicht sang, auch die Segensformel des "Urbi et orbi". Den Jesuiten liege das Singen nicht so, verallgemeinerte Vatikansprecher Federico Lombardi. Dafür begab Franziskus sich vor dem Segen noch im Papamobil zu einem "Bad in der Menge" auf dem Petersplatz.

Inhaltlich setzte Franziskus in seiner ersten Kar- und Osterwoche manche neue Akzente, die sein Bemühen um Einfachheit, aber auch um Zugehen auf die Menschen deutlich machten. So feierte er den Abendmahlsgottesdienst nicht in der Lateran-Basilika, seiner römischen Bischofskirche, sondern ging ins Jugendgefängnis Casal del Marmo. Dort wusch er statt Priestern jungen Häftlingen die Füße, darunter auch einer Muslimin. Das brachte ihm Kritik von traditionalistischer Seite ein, war aber kirchenrechtlich und liturgisch korrekt und trug pastoral der kleinen Gemeinschaft der Haftanstalt Rechnung.

Ansprachen nur auf Italienisch

Auch die Ansprachen von Franziskus brachten manche neue Akzente. Sie bewegten sich vielleicht nicht auf der theologisch-argumentativen Höhe wie die von Benedikt XVI., aber er brachte seinen Zuhörern verständliche Botschaften mit klarem Gegenwartsbezug - wenn er etwa die Priester aufrief, auch in die Grenzbereiche der menschlichen Existenz zu gehen.

Neu war auch, dass Franziskus bei seinen öffentlichen Auftritten bislang nur Italienisch sprach und keine anderen Sprachen - auch nicht seine Muttersprache Spanisch und nicht einmal zu den Ostergrüßen. Es ist bekannt, dass Jorge Mario Bergoglio etliche Sprachen kann und versteht. Offenbar will er angesichts der vielen Neuheiten, die seit seinem Amtsbeginn auf ihn zukommen, erst nach und nach die Gepflogenheiten im Vatikan angehen, vermutete Lombardi. Derzeit befinde man noch in einer Phase des "Experimentierens".

Johannes Schidelko
(KNA)
Thema:
Pa

von esther10 04.04.2013 00:30

03.04.2013


Papst besorgt über schwindenden Glauben an Auferstehung
: "Los geht’s, ihr jungen Leute!"


Papst Franziskus hat sich in seiner zweiten Generalaudienz besorgt über einen schwindenden Glauben an die Auferstehung Christi geäußert. Und sich speziell an Frauen und junge Menschen gerichtet.

Bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz sprach Papst Franziskus an diesem Mittwoch besonders die jungen Gläubigen sowie die Frauen an. Sie alle forderte er auf, den Glauben weiter zu tragen. Der Rahmen der Generalaudienz war der Fortführung der Katechesereihe gewidmet, die sein Vorgänger Benedikt XVI. begonnen hatte. Der Papst widmete sich ausführlich dem Glaubensbekenntnis und der Aussage: Am dritten Tage auferstanden nach der Schrift. "Der Tod und die Auferstehung Jesu sind wirklich das Herz unserer Hoffnung. Ohne diesen Glauben an den Tod und die Auferstehung Jesu ist unsere Hoffnung schwach, sie ist nicht einmal eine wirkliche Hoffnung. Es sind grade der Tod und die Auferstehung Jesu, die das Herz unserer Hoffnung sind. […] Leider wurde oft versucht, den Glauben an die Auferstehung Jesu zu verdunkeln, und auch unter den Gläubigen selbst wurden Zweifel erweckt. Das ist ein ‚Rosenwasserglaube’, wie wir sagen. Das ist kein starker Glaube.“

Diese ‚Verwässerung’ des Glaubens sei aus Oberflächlichkeit geschehen, oder aus Gleichgültigkeit in einer Zeit, in der die Menschen mit tausend Sachen beschäftig seien, die sie für wichtiger hielten als den Glauben, so Franziskus. Dabei sei es gerade die Auferstehung, die den Christen die größte Hoffnung eröffne - denn sie öffne das Leben zur ewigen Zukunft Gottes hin, zur vollen Freude und zur Gewissheit, dass das Böse und die Sünde besiegt werden können. Es gebe zwei Arten, diesen Glauben zu bezeugen: Das Glaubensbekenntnis mit einprägsamen Formeln, die auf das Zentrum des Glaubens hinweisen und die Erzählung der Auferstehung und ihrer Fakten. Auf diesen zweiten Punkt ging Franziskus näher ein: "Zunächst einmal stellen wir fest, dass die ersten Zeugen dieses Ereignisses die Frauen waren. […] Die Frauen werden von der Liebe angetrieben und sie wissen diese Botschaft mit Glauben anzunehmen: Sie glauben und sie geben die Botschaft sofort weiter, sie behalten sie nicht für sich – sie geben sie weiter. Die Freude darüber, dass Christus lebt, die Hoffnung erfüllt ihre Herzen, das können sie nicht für sich behalten. Und so sollte es auch in unserem Leben sein. Spüren wir die Freude, Christen zu sein! Wir glauben an einen Auferstandenen, der das Böse und den Tod besiegt hat!"

Der wertvollste Schatz der Christen

Christen hätten den Mut, ‚herauszutreten’ um diese Freude und dieses Licht an alle Orte ihres Lebens zu bringen. Die Auferstehung Christi sei die größte Sicherheit, der wertvollste Schatz der Christen – ein Schatz, nicht nur für einen selbst, sondern um weitergegeben zu werden. Hier richtete Franziskus einen besonderen Appell an die Frauen: "Die ersten Zeugen der Auferstehung sind die Frauen. Und das ist schön, das ist ein bisschen auch die Mission der Frauen, der Mütter, der Großmütter: Zeugnis ablegen gegenüber den Kindern, den Enkeln. Dass Jesus lebt, dass er auferstanden ist. Mütter und Frauen: macht weiter mit diesem Zeugnis!“

Dass die Frauen laut Evangelium die ersten Zeugen der Auferstehung Jesu sind, ist laut Franziskus ein Beweis dafür, dass die Evangelien nicht erfunden seien: Frauen und Kinder hätten nach dem damaligen jüdischen Recht nämlich keine Glaubwürdigkeit als Zeugen besessen. Damals wie heute spielten Frauen hingegen eine besondere Rolle bei der Verkündigung des christlichen Glaubens. Den Glauben zu bezeugen und weiterzugeben, das war auch ein besonderes Anliegen des Papstes den jungen Leuten gegenüber: "Euch sage ich: Tragt diese Sicherheit weiter, der Herr lebt und er geht im Leben an unserer Seite. Das ist eure Mission. Gebt diese Hoffnung weiter. Seid verankert in dieser Hoffnung, diesem Anker im Himmel. Haltet die Kette fest, seid verankert und tragt diese Hoffnung weiter. Ihr, Zeugen Jesu, tragt das Zeugnis weiter, dass Jesus lebt und dass uns das Hoffnung gibt und dass es der Welt Hoffnung gibt, die ein bisschen alt geworden ist aufgrund der vielen Kriege, des Schlechten und der Sünde. Los geht’s, ihr jungen Leute!"

Die deutschsprachigen Pilger grüßte der Papst mit folgenden Worten: "Mit Freude grüße ich alle Pilger und Besucher deutscher Sprache. Der auferstandene Christus ist auch unter uns gegenwärtig. Wir können ihn wahrnehmen im Hören auf sein Wort, mit dem er uns den Weg weist, der zum Leben führt. Er ist gegenwärtig in der Eucharistie und er begleitet uns in unseren Werken der Nächstenliebe. Lassen wir uns von seiner Liebe verwandeln. Euch allen wünsche ich eine gnadenreiche Osterzeit!"


(rv)

von esther10 04.04.2013 00:23



04 April 2013, 08:30 Russisch-orthodoxer Misston im Bemühen um Ökumene

Bei kirchlichen Insidern gibt es schon lange den Eindruck, als würde sich die russische Politik auch nach dem Ende der Sowjetunion der orthodoxen Kirche zur Erreichung ihrer Hegemonie bedienen - Von Franz Schlegl
Wien (kath.net) Nach seiner Amtseinführung empfing Papst Franziskus den Metropoliten Hilarion (Alfejew) von Wolokolamsk, Chef des Außenamts des Moskauer Patriarchats, zu einem privaten Gespräch. Hilarion versicherte Papst Franziskus zwar, dass die russisch-orthodoxe Kirche weiter auf dem Weg zur Einheit voranschreiten wolle, wies aber gleichzeitig auch auf die Hindernisse hin, die einer persönlichen Begegnung zwischen Papst und Moskauer Patriarch im Weg stünden und nannte dabei insbesondere die Situation in der westlichen Ukraine, kath.net hat berichtet.

Seltsame Empfindlichkeit
http://kath.net/news/40760
Am 1. April überraschte Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel mit einer überaus positiven Stellungnahme zu den Beziehungen zwischen der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche. Zum ersten Mal hat ein ökumenischer Patriarch an der Amtseinführung eines neuen Papstes teilgenommen, ebenso, auf Einladung des neuen Papstes am Mittagessen mit den Kardinälen. Auch die Einladung zu einer gemeinsamen Wallfahrt des Papstes mit dem Patriarchen nach Jerusalem, im Gedenken an das Zusammentreffen zwischen Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras, vor 50 Jahren lässt positiv aufhorchen.

Hingegen wird der Auftritt des Leiters des Außenamtes des Moskauer Patriarchats, Erzbischof Hilarion, allerdings nur von eingeweihten Personen als der Misston angesehen, der er tatsächlich auch ist.

Mit schöner Regelmäßigkeit erklärt das Moskauer Patriarchat, leider auch unter Patriarch Kyrill, dass die Ukraine, immerhin ein selbstständiger Staat, zum kanonischen Territorium des Patriarchen von Moskau gehöre. Ähnliches sagte der Vorgänger von Kyrill, Patriarch Alexej, in Lettland und gegenüber Estland, was beträchtlichen politischen Staub aufgewirbelt hat. Immerhin hat sich die orthodoxe Kirche von Estland nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und des Einflusses des KGB auf die Hierarchie der russisch orthodoxen Kirche, spontan dem Patriarchat von Konstantinopel unterstellt, worauf die Beziehungen zwischen Moskau und Konstantinopel auf dem Eispunkt angelangt waren. Bei kirchlichen Insidern gibt es schon lange den Eindruck, als würde sich die russische Politik auch nach dem Ende der Sowjetunion der orthodoxen Kirche zur Erreichung ihrer Hegemonie bedienen!

Seit 1595 hat sich die orthodoxe Kirche der Ukraine gemäß den Bestimmungen des Konzils von Ferrara Florenz (1439) mit Rom wiedervereinigt, unter Beibehaltung der byzantinischen Liturgie, sowie des Kirchenrechtes, welches auch die Weihe verheirateter Männer zu Priestern kennt. Sechs Millionen griechisch katholischer Gläubiger hat diese Kirche allein in der Westukraine, dazu noch weitere zwei Millionen im Ausland.

Sowohl unter den russischen Zaren als auch unter Stalin und dessen Nachfolgern wurde diese katholische Ostkirche auf brutalste Weise verfolgt und mit der vom dem Sowjetsystem abhängigen russisch orthodoxen Kirche zwangsvereinigt. 17 griechisch katholische Bischöfe, tausende Priester und Ordensleute, und noch mehr Gläubige wurden in Arbeitslagern umgebracht. Erst der Besuch von Ministerpräsident Gorbatschow bei Papst Johannes Paul II. brachte nach 1989 die offizielle Wiederzulassung der griechisch katholischen Kirche der Ukraine. In der Westukraine musste die orthodoxe Kirche praktisch ALLE von ihr annektierten Kirchengebäude, an die griechisch katholische Kirche zurückgegeben. Noch dazu ist die orthodoxe Kirche in der Ukraine derzeit in drei Gruppen gespalten!

Da ist die orthodoxe Kirche des Patriarchats von Moskau, dann gibt es die ukrainisch orthodoxe autokephale [selbstständige] Kirche und schließlich die orthodoxe Kirche des exkommunizierten Metropoliten Philaret Denisenko, dem man eine große Nähe zum KGB nachgesagt hat. Der ökumenische Patriarch Bartholomaios hat bei einem Besuch in der Ukraine, auf Einladung der Regierung, deutlich zum Ausdruck gebracht, es sei die Tradition der orthodoxen Kirche, dass ein unabhängiger Staat auch eine selbstständige orthodoxe Teilkirche habe. Nur in Moskau ist diese Feststellung des ökumenischen Patriarchen offensichtlich nicht angekommen!

Irgendwie haben die griechisch katholischen Gläubigen den Eindruck, die russisch orthodoxe Kirche sei wie die "Prinzessin auf der Erbse", der offenbar sechs Millionen katholischer Byzantiner den Schlaf rauben!

Auch gegenüber Papst Johannes Paul II., ebenso gegenüber seinem Nachfolger Benedikt XVI., hat Moskau die Forderung erhoben, Voraussetzung für ein Zusammentreffen mit dem russischen Patriarchen, sei die Auflösung der griechisch-katholischen Kirche in der Westukraine. Johannes Paul II. antwortete darauf mit einem offiziellen Besuch in der Ukraine, bei dem er die Märtyrer des Sowjetsystems seliggesprochen hat.

Auch bei den ökumenischen Gesprächen zwischen orthodoxen und katholischen Theologen musste die orthodoxe Kirche eben auch Vertreter der mit Rom verbundenen griechischkatholischen Kirche als Gesprächspartner akzeptieren, wie ich selbst in Wien erlebt habe.

Auch die russisch-orthodoxe Kirche wird nicht umhinkönnen, ihr Gedächtnis zu reinigen, das heißt, besonders ihre eigene Vergangenheit in der Sowjetzeit, nicht nur im Umgang mit ihren eigenen Gläubigen, sondern vor allem auch mit der ukrainisch griechisch katholischen Kirche schonungslos aufzuarbeiten. In Russland finden sich nämlich immer mehr Intellektuelle, welche den gegenwärtigen politischen Kurs des Moskauer Patriarchats sehr kritisch kommentieren. Oder weltlich gesagt, mit den Worten des letzten sowjetischen Ministerpräsidenten Gorbatschow: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben."

Monsignore Erzpriester Franz Schlegl (rit.lat./rit.byz.ukr.) ist Priester der Erzdiözese Wien

Weiterführender kathTube-Tipp: Msgr. Franz Schlegl - Das Blut der Märtyrer ist der Same der Christen
http://kath.net/news/40763

von esther10 04.04.2013 00:13

04 April 2013, 08:00 Papst Franziskus: Erste Firmung, Priesterweihe, Heiligsprechung
Papst Franziskus feiert bis Ende Mai jeden Sonntag einen öffentlichen Gottesdienst mit seinen Gläubigen



http://kath.net/news/40776
Vatikanstadt (kath.net/KNA) Papst Franziskus feiert bis Ende Mai jeden Sonntag einen öffentlichen Gottesdienst mit seinen Gläubigen. Am 28. April spendet er während einer Messe auf dem Petersplatz jungen Katholiken das Firmsakrament. Den Sonntag zuvor weiht er zum ersten Mal als Papst im Petersdom neue Priester. Das geht aus dem liturgischen Programm hervor, das der Vatikan am Mittwoch veröffentlichte.

Kmmenden Sonntag ergreift Franziskus am Nachmittag von der Lateranbasilika als seiner römischen Bischofskirche Besitz. Diese Zeremonie ist in der Papstwahlordnung ausdrücklich vorgesehen. Eine Woche später feiert er eine Messe in der Basilika Sankt Paul vor den Mauern. Im Mai, der nach katholischer Tradition der Gottesmutter Maria geweiht ist, betet der Papst am ersten Samstagabend den Rosenkranz in der Basilika Santa Maria Maggiore. Die drei Kirchen San Giovanni in Laterano, San Paolo fuori le Mura und Santa Maria Maggiore sind zusammen mit Sankt Peter die Papst-Basiliken, die in besonderer Weise mit dem katholischen Oberhaupt verbunden sind.

Am 12. Mai feiert Franziskus auf dem Petersplatz seine erste Heiligsprechung. Dabei werden der Märtyrer Antonio Primaldo und seine Gefährten, die 1480 im süditalienischen Otranto von Muslimen getötet worden waren, zur Ehre der Altäre erhoben. Weiter kanonisiert der Papst die kolumbianische Ordensgründerin Laura di Santa Caterina da Siena Montoya y Upegui (1874 - 1949) und die Mexikanerin Maria Guadalupe Garcia Zavala (1878-1963). Benedikt XVI. hatte die Heiligsprechung beim Kardinalstreffen am 11. Februar angekündigt, unmittelbar bevor er seine Rücktrittsabsicht bekanntgab.

von esther10 04.04.2013 00:10

04.04.2013

Erzbischof Georg Gänswein


Neue Aufgaben für den päpstlichen Privatsekretär Gänswein?
: Zu Höherem berufen


Mit Spannung werden die ersten Personalentscheidungen von Papst Franziskus als entscheidende Weichenstellungen für die Kurie erwartet. Der aus Deutschland stammende Erzbischof Georg Gänswein hat dabei Anrecht auf wichtige Posten.

Im Vatikan dreht sich das Kandidatenkarussell. Neben Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone steht der Privatsekretär des emeritierten Papstes Benedikt XVI., Erzbischof Georg Gänswein, ganz oben auf der Liste wichtiger Kurienmitglieder, auf die neue Aufgaben zukommen könnten. Der Vertraute des ehemaligen Pontifex hat als Präfekt des Päpstlichen Hauses weiterhin eine Schlüsselposition inne. Er kontrolliert den Zugang zu Franziskus, denn als Präfekt verwaltet er den Terminkalender des Papstes.

Derzeit pendelt der 56-Jährige aus dem südbadischen Riedern am Wald zwischen der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo, wo er Benedikt weiter zur Seite steht, und dem rund 25 Kilometer entfernten Vatikan. Gänswein werde "Präfekt des Päpstlichen Hauses bleiben und Benedikts Sekretär sein", hatte Vatikansprecher Federico Lombardi verkündet, als Fragen nach der Zukunft des erst zum Jahresbeginn überraschend zum Erzbischof erhobenen Prälaten aufkamen.

An eine Zukunft für Gänswein in der Abgeschiedenheit des Klosters im Vatikan, in das Benedikt sich in Kürze zurückziehen will, mag in Rom niemand glauben. Als Privatsekretär des einen und als Filter zur Außenwelt des anderen Papstes wäre er kaum tragbar. Dabei ließe sich schließlich nicht der Eindruck vermeiden, dass Benedikt über den Mittelsmann indirekt Einfluss auf das neue Pontifikat nimmt.

Mit der Ernennung zum Präfekten des Päpstlichen Hauses und zum Erzbischof sicherte Benedikt im Dezember kurz vor seinem im Februar angekündigten Rücktritt die Zukunft seines engsten Mitarbeiters. Das im Januar verliehene Pallium verleiht ihm Anrecht auf einen wichtigen Posten in der Kirchenhierarchie, als Apostolischer Nuntius im diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls, als Leiter einer Diözese oder in leitender Funktion an der vatikanischen Kurie.

Bistum in der Heimat?

Als möglich gilt, dass Papst Franziskus Gänswein zunächst zum Sekretär und später zum Chef einer wichtigen Kurienbehörde ernennt. In Deutschland wurde zudem bereits vor Benedikts Rücktritt spekuliert, dass dieser seinen langjährigen Mitarbeiter mit einem Bistum belohnen könnte.

Der Sohn eines Schmieds, der in Freiburg und Rom Theologie studierte, wollte nach eigenem Bekunden eigentlich in einen Orden eintreten. Nach der Doktorarbeit in Kirchenrecht war Gänswein kurzzeitig der persönliche Referent des damaligen Freiburger Erzbischofs Oskar Saier, bevor er in der vatikanischen Kurie angestellt wurde. Drei Jahre nach dem Wechsel von der Sakramenten- zur Glaubenskongregation machte der damalige Kardinal Joseph Ratzinger Gänswein zu seinem persönlichen Sekretär. Nach dem Wechsel in den Apostolischen Palast stand der sportlich auftretende Deutsche wegen seines Aussehens schnell im Ruf eines "George Clooney des Vatikans".

Der Mann, der sich selbst unter Anspielung auf Aktenlawinen einmal als "Schneepflug des Papstes" bezeichnete, machte sich durch angeblich nicht immer höflich geäußerte Ablehnung von Audienzwünschen kirchlicher Würdenträger nicht nur Freunde. In Deutschland ist der Erzbischof, der gern lateinische Messen mit dem Rücken zum Volk feiern soll, deshalb auch unter konservativen Bischöfen wenig beliebt.

Bettina Gabbe
(epd)

von esther10 04.04.2013 00:05

04 April 2013, 09:00 Papst an die Priester: Öffnet die Kirchen, hört Beichte

Papst an die Priester: Öffnet die Kirchen, hört Beichte



Papst Franziskus fordert die Priester auf, die Kirchen zu öffnen und Beichte zu hören. Die Gläubigen bräuchten Priester, die ihnen ermöglichten, Gott zu begegnen, sagte er bei einem Mittagessen mit Priestern.
Vatikan (kath.net/CWN/jg)
Papst Franziskus hat die Priester aufgefordert, die Kirchen für die Menschen zu öffnen und als Beichtväter verfügbar zu sein. „Öffnet die Tore der Kirchen und die Menschen werden eintreten ... wenn ihr das Licht im Beichtstuhl einschaltet und da seid, werdet ihr sehen, wie sich die Menschen für die Beichte anstellen werden“, sagte der heilige Vater bei einem Mittagessen mit Priestern am Gründonnerstag. Die Gläubigen bräuchten Priester, die ihnen die Tore öffneten und ihnen ermöglichen würden, Gott zu begegnen, sagte der Papst.

Erzbischof Giovanni Becciu, Substitut des Vatikanischen Staatssekretariats lädt jedes Jahr am Gründonnerstag Priester zum Mittagessen ein. Die meisten von ihnen wirken unter den Armen in den Vorstädten Roms. Papst Franziskus, der von dem Treffen gehört hatte, nahm erstmals daran teil.
http://kath.net/news/40761

  • 03.04.2013 00:53 - Treue
von 03.04.2013 00:53

OSTERZEIT
OSTEROKTAV - MITTWOCH

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TREUE

Auf dem Weg nach Emmaus. Jesus auf allen Wegen der Welt.
Hoffnung, Treue, Beharrlichkeit.
Treue zur eigenen Berufung. Der Herr befähigt uns dazu und macht uns zu seinen Zeugen.

I. Das heutige Evangelium versetzt uns in den Nachmittag des Ostertages. Zwei Jünger sind auf dem Weg nach Emmaus. Sie hatten auf Jesus ihre ganze Hoffnung gesetzt - und nun ist der Herr tot. Ihr Heimweg gleicht dem Rückzug nach einer verlorenen Schlacht. Alles ist zu Ende. Das Gespräch kreist immer noch um Jesus - aber anders als früher. Jetzt sind sie enttäuscht und erschüttert. Sie bemerken kaum den Wanderer, der sich unversehens zu ihnen gesellt. Der Evangelist sagt uns, daß es Jesus ist, aber sie erkennen ihn nicht, sie wundern sich nur, daß jemand fragen kann, was sie bewegt1: Was sonst als der schwarze Freitag in Jerusalem und damit der Zusammenbruch ihrer Hoffnungen?

Wir aber hatten gehofft, daß er der sei, der Israel erlösen werde, sagen sie. Denn er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat ... Sie sprechen von Jesus wie von etwas Vergangenem, und dabei geht der Herr an ihrer Seite und lädt sie zu einer Aussprache über den Grund ihrer Trauer ein.

Jesus war ...? »Christus ist nicht nur derjenige, der war, sondern er ist mehr noch derjenige, der ist. Er war gegenwärtig auf dem Weg nach Emmaus, er ist auch gegenwärtig auf allen Straßen der Welt, auf denen durch die Generationen und Jahrhunderte hin seine Jünger wandern.«2 Manchmal bedrängen uns Trauer oder Mutlosigkeit, Enttäuschung oder gar eine skeptische Distanz zu Dingen oder Menschen, die uns einmal teuer waren. Erinnern wir uns dann an die zwei jünger auf dem Weg nach Emmaus, die bei Jesus sind, auch wenn sie es nicht wissen. Ihre Erfahrung kann unsere Erfahrung werden: Hoffnung und Glauben glimmen von neuem auf, sobald wir entdecken, daß Jesus auch heute lebt, heute von uns dies und jenes erwartet, heute zu uns spricht.

Wenn alles - Erinnerungen, Nachdenken, Planen - nicht weiterhelfen kann, dann öffnen wir uns einer tieferen Sicht der Dinge, der Sicht des Glaubens. Das tut Jesus mit seinen Weggenossen: er läßt sie dasselbe, was sie derart niedergeworfen hatte, im Licht der Schrift betrachten. Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben.3 Später, als der Herr sie schon verlassen hat, werden sie an jenes Gespräch zurückdenken: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloß?4

Meistens bricht die Niedergeschlagenheit nicht so dramatisch in unser Leben ein, sondern als Spielarten der Resignation über hartnäckige eigene oder fremde Unarten, unerwartete Schwierigkeiten bei unseren apostolischen Bemühungen oder Enttäuschungen bei der Arbeit. Sind wir in solchen Situationen bereit, statt mutlos zu werden, darin eine Herausforderung des Glaubens an Christus zu sehen? Uns vor ihm im Gebet auszusprechen? Uns aufrichtig in einem geistlichen Gespräch zu öffnen? Wir werden erkennen, daß es sich - gestärkt durch eine geläuterte Freude - lohnt, den Weg der Nachfolge weiterzugehen.

II. Die Hoffnung ist die Tugend des Menschen unterwegs. Er hat sein Ziel noch nicht erreicht, aber er verläßt sich auf die Treue des Herrn zu seinen Verheißungen. »Die Hoffnung ist es, die uns die starke Hand Gottes ergreifen läßt; immer streckt er sie uns entgegen, damit wir nicht die übernatürliche Sicht verlieren - gerade auch dann, wenn Leidenschaften uns bedrängen, die uns in dem kümmerlichen Schlupfloch des eigenen Ich gefangen halten möchten, oder wenn wir in kindischer Eitelkeit meinen, wir seien der Mittelpunkt der Welt. Ich lebe in der Überzeugung, daß mir niemals etwas gelingen wird, wenn ich nicht auf Jesus Christus blicke. Und ich weiß, daß die Fähigkeit, mich selbst zu besiegen und zu siegen, daher rührt, daß ich daran festhalte: Alles vermag ich in dem, der mich stärkt (Phil 4,13). Dieses Wort enthält die unumstößliche Verheißung, daß Gott seine Kinder nicht verläßt, wenn sie ihn nicht verlassen.«5

Der Herr weist in vielen Gleichnissen auf die Treue als die Grundhaltung eines guten Dieners hin. Wer treu ist, ist beständig in seinem Streben. »Der beharrliche Mensch hält alles fest, was ihm als Wahrheit und echter Wert aufgegangen ist.«6 »Dagegen ändern sich unbeharrliche Menschen nie. Sie behalten die Fehler und Vorzüge, die sie von Natur besitzen, aber sie erringen keine neuen sittlichen Werte. Wenn sie im Moment auch alles einsehen und die besten Vorsätze fassen, ihre Unbeharrlichkeit verhindert jeden dauernden sittlichen Fortschritt (...), weil sie sich jedem Eindruck zu sehr preisgeben.«7

Wir dürfen uns nicht von einer Atmosphäre vereinnahmen lassen, der Treue zu den eingegangenen Pflichten und Aufgaben, die man je nach Situation so oder anders auslegt, nichts mehr bedeutet.

Aber auch mangelnde Aufmerksamkeit für kleine Pflichten kann das Gespür für Treue auslaugen. Daher die Ermahnung des Herrn: Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen8. Das treue Feststehen, wenn es ums Ganze geht, bahnt sich im Kleinen an: im Ernstnehmen von scheinbar unwichtigen Details, etwa Pünktlichkeit oder Ordnung im beruflichen Leben; im Bemühen um das Bewußtsein der Gegenwart Gottes im Alltag; in der inneren Souveränität, Frivoles links liegen zu lassen; im gegenseitigen Vertrauen im ehelichen Alltag ...

Wenn wir uns mit Gottes Hilfe um die kleinen Dinge des Alltags kümmern, sind wir auf dem Weg, am Ende unseres Lebens jene Worte des Herrn zu hören: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!9

Unsere Bitte an den Herrn um Treue und Beharrlichkeit bis ans Ende unseres Weges schließt die Bereitschaft ein, nach jedem Versagen in Hoffnung neu zu beginnen und die freudige Entschiedenheit des Anfangs zu erneuern. Mit anderen Worten: ein Leben lang den Anruf Gottes als aktuell wahrzunehmen.

III. Die Tugend der Treue muß alles im Leben prägen: unsere Beziehungen zu Gott, zur Kirche, zum Nächsten, zu uns selbst. Mit einem Wort: es geht um eine kompromißlose Treue zur Berufung, die wir einmal als Gottes Willen für uns erkannt haben.

Gott kennt unsere gute Absicht wie auch unsere Fehler. Er trägt unsere Treue auch dort, wo sie der Versuchung ausgesetzt ist. Die Jünger von Emmaus laufen dem Herrn davon, aber der Herr holt sie ein und führt sie zu sich zurück. Er zeigt ihnen, daß sie sich zu sehr auf sich selbst verlassen hatten: auf ihren bloßen Verstand, der das Geschehene nicht einordnen konnte, und auf einen Willen, der keine Antriebskraft mehr hatte. Aber »aus der Begegnung mit dem auferstandenen Herrn auf dem Weg nach Emmaus fiel für die beiden Jünger neues Licht auf die Heiligen Schriften und auf das Geschehen von Kalvaria, es fiel Licht in das Dunkel ihres eigenen Lebens.«10 Sie merkten, daß es dem Herrn nicht um eine Nachfolge in Makellosigkeit geht, sondern um Treue und Beharrlichkeit.

Nun wurden die zwei Jünger zu Zeugen Christi: »Ihre persönliche Christuserfahrung drängt sie zum Aufbruch und zum Zeugnis (...). Wie sehr braucht der heutige Mensch die bewußte Begegnung mit Christus! Wie sehr braucht er als Suchender, Zweifelnder und Fragender die Entdeckung der vollen Wahrheit der österlichen Wirklichkeit des Herrn, der vollen Wahrheit seines Lebens und Sterbens und seiner Auferstehung. Die Welt braucht dafür unser christliches Zeugnis!«11 Auch wir können in der Kraft Christi Menschen, die den übernatürlichen Sinn ihres Lebens verloren haben, das Licht der Hoffnung zeigen.

Am Ende unserer Zeit des Gebetes und angesichts unserer Erbärmlichkeit schließen wir uns der Bitte der beiden Jünger an: Bleibe bei uns, denn es wird bald Abend.12

»>Bleibe bei uns, denn es will Abend werden ...< Die Bitte des Kleophas und seines Freundes wird erfüllt.

Wie traurig wäre es, verstünden du und ich nicht, Jesus >aufzuhalten<, wenn er vorübergeht! Wie schmerzlich, wenn wir ihn nicht bitten, er möge bei uns bleiben!«13

1 vgl. Lk 24,13-35. - 2 Johannes Paul II., Homilie in Augsburg, 3.5.1987 . - 3 Lk 24,26. - 4 Lk 24,32. - 5 J. Escrivá, Freunde Gottes, 213. - 6 D.v.Hildebrand, Sittliche Grundhaltungen, Regensburg 1969, S.31. - 7 ebd., S.34-35. - 8 Lk 16,10. - 9 Mt 25,21-23. - 10 Johannes Paul II., a.a.O. - 11 ebd. - 12 Lk 24,29. - 13 J.Escrivá, Die Spur des Sämanns, Nr.671.

von esther10 03.04.2013 00:33

Berichte ehemaliger Abtreibungsärzte


1) Dr. Stojan Adasevic - Ein Abtreibungsarzt klärt auf



Serbischer Arzt, verantwortlich für die Tötung von mehr als 48.000 Ungeborenen, mit neuen Perspektiven.

Zwischen 48.000 und 62.000 ungeborene Kinder hat Dr. Stojan Adasevic getötet. Wie viele es genau sind, weiss der inzwischen 71-jährige serbische Abtreibungsarzt nicht mehr. Er habe nach dem Motto "Übung macht den Meister" gearbeitet, erzählt er, sein trauriger Rekord liege bei 35 vorgeburtlichen Kindstötungen am Tag. 26 Jahre lang hat er in einer Klinik in Belgrad praktiziert und war lange Zeit davon überzeugt, dass es wahr ist, was seine Professoren ihm beigebracht hatten. Nämlich, dass sich eine Abtreibung und die Entfernung des Blinddarms kaum unterscheiden - nur das zu entfernende Gewebe sei eben ein anderes.

Erste Zweifel daran kamen ihm auf, als in den 80er Jahren der Ultraschall in den jugoslawischen Krankenhäusern eingeführt wurde. Adasevic hatte nun die Möglichkeit, in die Gebärmutter zu sehen und das "Gewebe" dort genauer zu betrachten. Doch: "Ich sah, ohne zu sehen", sagt er heute. "Alles änderte sich aber, als diese Träume begannen." Nacht für Nacht verfolgte ihn der gleiche Traum: Er geht durch die blühende, friedliche Natur, und doch lastet ein beängstigender Druck auf ihm. Plötzlich sieht er lachende Kinder im Alter zwischen etwa drei und 20 Jahren vor sich. Ein Junge und zwei Mädchen kommen ihm seltsam bekannt vor, er weiss aber nicht, wo er sie schon einmal gesehen haben soll. Als er sie ansprechen will, flüchten sie schreiend vor ihm, als liefen sie um ihr Leben. Stets wird die Szene von einem Mann im schwarzen Habit still beobachtet.

"Da wußte ich, ich habe einen Menschen ermordet".
Jede Nacht wachte Adasevic schweißgebadet auf und konnte bis zum Morgen nicht mehr einschlafen. Eines Nachts gelingt es ihm in dem Traum, ein Kind festzuhalten, doch das Kind fängt an zu schreien: "Hilfe! Mörder! Rettet mich vor dem Mörder!" Sofort verwandelt sich der Mann in dem schwarzen Habit in einen Adler und entreisst Adasevic das Kind.

In der Nacht darauf fragt der Abtreibungsarzt im Traum den seltsamen Mann, wer er sei. Thomas von Aquin, lautet die Antwort - Adasevic hatte diesen Namen noch nie gehört. Der Mann in dem schwarzen Habit erklärt ihm nun, wer die Kinder sind, die ihn Nacht für Nacht verfolgen: Es sind die Kinder, die Adasevic durch Abtreibungen umgebracht hat. Da erinnert er sich plötzlich, warum ihm die Gesichter des Jungen und der beiden Mädchen so bekannt vorkommen. Der Junge sieht einem engen Freund Adasevics ähnlich, bei dessen Frau er vor 20 Jahren eine Abtreibung durchgeführt hat. Auch den beiden Mädchen kann er die Mütter zuordnen - eine ist seine Cousine. Als Adasevic aufwachte, beschloss er, nie mehr in seinem Leben eine Abtreibung durchzuführen.

Hetzkampagne macht auch vor Familie nicht halt
Ein Vorsatz, den er schon wenige Stunden später brach. Morgens in der Klinik angekommen, wartete dort sein Cousin zusammen mit seiner Freundin, die im vierten Monat schwanger war, auf ihn. Obwohl sich Adasevic anfangs weigerte, gelang es seinem Cousin doch durch seine Hartnäckigkeit schließlich, ihn zu einer letzten Abtreibung zu überreden. Bei dieser Abtreibung wurden ihm endlich die Augen geöffnet. "Ich zog etwas aus der Gebärmutter heraus ... und ... nein! - Ein Herz, das schlägt. Es wird immer langsamer und hört schließlich ganz auf zu pulsieren. In diesem Moment wußte ich, ich habe einen Menschen ermordet."

Stojan Adasevic informierte die Klinikleitung darüber, dass er in Zukunft keine Abtreibungen mehr durchführen werde. As Antwort darauf wurde ihm das Gehalt um die Hälfte gekürzt, seine Tochter verlor ihren Job, sein Sohn wurde nicht zum Universitätsstudium zugelassen. Die Medien starteten eine Hetzkampagne gegen ihn. Doch Adasevic hat sich unter diesem Druck nicht gebeugt. Er hat sich der Lebensrechtsbewegung angeschlossen und seinen Kampf gegen Abtreibung inzwischen in einem Buch mit dem Titel "Heiliges Leben" niedergeschrieben, das bisher auf serbisch, englisch und französisch erhältlich ist. Trotz seines angeschlagenen Gesundheitszustandes wird er nicht müde, auf Vortragsreisen in verschiedenen Ländern über das Abtreibungsgeschehen aufzuklären und seinen Appell zu wiederholen - wie kürzlich in einem österreichischen Fernsehinterview: "Beenden Sie das Töten, hören Sie auf mit der Abtreibung!"


http://www.pro-leben.de/abtr/abtreibung_berichte.php

http://www.meinbaby.info/

http://www.khgh.at/index_html?sc=291



Mutter Theresa über Abtreibung

1. Ansprache (auszugsweise) von Mutter Theresa von Kalkutta am 10. Dezember 1979 bei der Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo.
[.. Heute, da ich diesen großen Preis erhalte - ich persönlich bin äußerst unwürdig - bin ich glücklich wegen unserer Armen, glücklich, dass ich die Armen verstehen kann, genau gesagt die Armut unserer Leute. Ich bin dankbar und sehr glücklich, ihn im Namen der Hungrigen, der Nackten, der Heimatlosen, der Krüppel, der Blinden, der Leprakranken zu erhalten. Im Namen all' derer, die sich unerwünscht, ungeliebt, nicht umsorgt fühlen, die aus der Gesellschaft ausgestoßen sind, die eine Last für die Gesellschaft und von jedem ausgeschlossen sind. Ich nehme den Preis in ihrem Namen an und bin sicher, dieser Preis wird eine neue verstehende Liebe zwischen den Reichen und den Armen bringen. Hierauf bestand Jesus, darum kam er auf die Welt, diese frohe Botschaft den Armen zu bringen.

Ich habe eine Überzeugung, die ich Ihnen allen mitteilen möchte: der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes. Wenn eine Mutter ihr eigenes Kind in ihrem eigenen Schoß ermorden kann, was für ein schlimmeres Verbrechen gibt es dann noch, als wenn wir uns gegenseitig umbringen. Sogar in der Heiligen Schrift steht: "Selbst wenn die Mutter ihr Kind vergessen könnte, ich vergesse es nicht". Aber heute werden Millionen ungeborener Kinder getötet, und wir sagen nichts. In den Zeitungen lesen wir dieses und jenes, aber niemand spricht von den Millionen von Kleinen, die empfangen wurden mit der gleichen Liebe wie Sie und ich, mit dem Leben Gottes. Und wir sagen nichts, wir sind stumm.

Für mich sind die Nationen, die Abtreibung legalisiert haben, die ärmsten Länder. Sie fürchten die Kleinen, sie fürchten das ungeborene Kind. Und das Kind muss sterben, weil sie dies eine Kind nicht mehr haben wollen - nicht ein Kind mehr - und das Kind muss sterben. Und ich bitte Sie hier im Namen der Kleinen: rettet das ungeborene Kind, erkennt die Gegenwart Jesu in ihm!

Als Maria Elisabeth besuchte, hüpfte das Kind vor Freude im Schoß der Mutter in dem Augenblick, als Maria ins Haus kam. Das Ungeborene brachte Freude. Daher versprechen wir hier, jedes ungeborene Kind zu retten. Gebt jedem Kind die Gelegenheit, zu lieben und geliebt zu werden. Wir bekämpfen Abtreibung mit Adoption. Mit Gottes Gnade werden wir es schaffen. Gott segnete unsere Arbeit. Wir haben Tausende von Kindern gerettet, sie haben ein Heim gefunden , in dem sie geliebt werden, wo sie erwünscht sind, wohin sie Freude gebracht haben.

Deshalb fordere ich Sie heute auf, Majestäten, Exzellenzen, meine Damen und Herren, Sie alle, die aus vielen Ländern der Erde gekommen sind: Beten Sie, dass wir den Mut haben mögen, das ungeborene Leben zu schützen. Hier in Norwegen haben wir nun die Gelegenheit, dafür einzutreten. Gott segnete Sie mit Wohlstand, aber in vielen Familien hier haben wir vielleicht jemanden, der nicht hungrig ist nach einem Stück Brot, der sich jedoch vergessen oder ungeliebt fühlt, der Liebe braucht. Liebe beginnt zu Hause, dort zuerst.

So bete ich für Sie, dass Sie das Gebet in Ihre Familien bringen. Die Frucht des Gebetes wird sein, dass wir glauben, dass wir es für Christus tun. Wenn wir wirklich glauben, werden wir anfangen zu lieben, und wir werden dann natürlich einander lieben, zuerst in unserem eigenen Heim, dann unseren nächsten Nachbarn, dann die Menschen in dem Land, in dem wir leben. Lassen Sie uns alle in das Gebet einstimmen: "Gott, gib uns den Mut, jedes ungeborene Kind zu schützen". Denn das Kind ist das größte Geschenk Gottes für die Familie, für ein Volk und für die Welt. Gott segne Sie!


2. Interview mit Mutter Theresa aus dem Jahr 1985

Mutter Theresa: "Abtreibung zerstört ein Kind und ein Gewissen". Sie bezeichnete es als „unglaublich“, dass eine „Mutter ihr eigenes Kind ermorden“ kann.

Heutzutage ist die Abtreibung die größte Zerstörerin des Friedens, denn sie zerstört das Leben des Kindes, aber sie zerstört ebenso das Gewissen der Mutter, und Jahr für Jahr weiß sie, dass sie ihr eigenes Kind ermordet hat.“ Dies sagte Mutter Theresa (1907-1997), die katholische Friedensnobelpreisträgerin und durch Papst Johannes Paul II. im Jahr 2003 seliggesprochen, 1985 in einem Interview am Rande der „National Catholic Coalition Conference on Women“ in New York. Sie nannte es „unglaublich“, dass eine „Mutter ihr eigenes Kind ermorden“ kann. Das ungeborene Kind sei „als Ebenbild Gottes“ erschaffen worden „um zu lieben und um geliebt zu werden“.
Die für ihren Einsatz für die Ärmsten der Gesellschaft weltbekannte Ordensgründerin, die langezeit in Indien lebte, erinnerte sich in diesem Interview, dass sie einmal eine Frau getroffen hatte, die vor acht Jahren ihr Kind abgetrieben hatte, diese habe ihr gesagt, „jedes Mal, wenn sie ein achtjähriges Kind sehe, erinnere sie daran: ‚Mein Kind wäre jetzt in diesem Alter, wenn ich es nicht getötet hätte‘. Ich brauchte lange, bis ich sie überzeugt hatte, dass sie Gott bittet ihr zu vergeben.“
Die Ordensfrau sprach in diesem Interview auch an, dass es sie befremde, dass es in der Regel nicht etwa die Armen seien, die ihre ungeborenen Kinder zerstörten. „Es sind jene Leute, denen es besser geht, sie wollen etwas anderes und haben Angst vor dem Kleinen. Deshalb vernichten sie das Kind.“ „Doch die Armen tun dies nicht. Wir haben das immer wieder bemerkt, an jedem Ort, an dem unsere Schwestern arbeiten“.

Ein Brief vom Himmel


Liebe Mami,

jetzt bin ich im Himmel und sitze auf Jesu Schoß. Er liebt mich und ist mir ganz nah. Ich wäre so gerne Dein kleines Mädchen gewesen und verstehe eigentlich nicht so richtig, was passiert ist.

Ich war so aufgeregt, als ich feststellte, dass ich zu existieren begann. Ich befand mich in einem dunkeln, aber wohligen Raum. Ich merkte, dass ich Finger und Zehen hatte. Ich war schon ziemlich weit entwickelt, wenn auch noch nicht bereit, meine Umgebung zu verlassen. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, nachzudenken und zu schlafen. Schon zu Anfang an fühlte ich mich ganz tief mit Dir verbunden..


Manchmal hörte ich Dich weinen und habe mit Dir geweint. Manchmal hast Du geschrieen oder sehr laut gesprochen und dann geweint. Und ich hörte, wie Papa zurückschrie. Ich war traurig und hoffte, es würde Dir bald besser gehen. Ich habe mich gefragt, warum Du wohl soviel weinen musstest. einmal hast du den ganzen Tag geweint. Es tat mir in der Seele weh. Ich konnte mir nicht vorstellen, was Dich so unglücklich machte.

An genau diesem Tag passierte etwas ganz schreckliches. Ein gemeines Monster kam in diesen warmen, bequemen Ort, an dem ich mich befand. Ich hatte schreckliche Angst und begann zu schreien, aber es kam kein Laut über meine Lippen. Das Monster kam immer näher und näher und ich schrie immer wieder:" Mami, Mami, hilf mir bitte, hilf mir!"

Entsetzliche Angst war alles, was ich fühlte. Ich schrie und schrie bis ich nicht mehr konnte. Dann riß das Monster mir den Arm aus. Es tat so weh, ein unbeschreiblicher Schmerz. Und es hörte gar nicht auf. Oh wie ich bettelte, es möge aufhören! Voller Entsetzen schrie ich, als das unerbittliche Monster mir ein Bein ausriss. Trotz unsäglicher Schmerzen wußte ich, dass ich im Sterben lag. Ich wußte, dass ich nie Dein Gesicht sehen oder von Dir hören würde, wie sehr Du mich liebst. Ich wollte alle Deine Tränen versiegen lassen und hatte so viele Pläne, Dich glücklich zu machen- nun konnte ich das nicht mehr, meine Träume wurden zerschlagen.

Obwohl ich schreckliche Schmerzen und Angst hatte, spürte ich vor allem mein Herz brechen. Mehr als alles andere wollte ich Deine Tochter sein. Doch nun war es vergebens, denn ich starb einen qualvollen Tod. Ich konnte nur ahnen, was für schlimme Dinge sie Dir angetan hatten. Bevor ich ging, wollte ich Dir sagen, dass ich Dich liebe, aber ich kannte die Worte nicht, die Du verstehen konntest. Und bald darauf hatte ich auch nicht mehr den Atem , um sie auszusprechen,. Ich war tot. Ich fühlte, wie ich in die Höhe stieg. Ich wurde von einem riesigen Engel zu einem großen, wunderschönen Ort hinaufgetragen. Ich weinte noch immer, aber der körperliche Schmerz war verschwunden. Der Engel brachte mich zu Jesus und setzte mich auf seinen Schoß. Jesus sagte mir, dass er mich liebt und dass Gott mein Vater ist.

Da war ich glücklich. Ich frage ihn, was denn dieses Ding war, das mich getötet hatte. Er antwortete: " Abtreibung. Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt." Ich weiß nicht was Abtreibung ist; vermutlich ist das der Name des Monsters.

Ich schreibe, um Dir zu sagen, dass ich Dich liebe und wie gerne ich Dein kleines Mädchen gewesen wäre. Ich habe mit aller Kraft versucht, zu leben. Ich wollte leben. Den Willen hatte ich, aber ich konnte nicht, das Monster war zu stark. Es war unmöglich zu leben. Ich wollte nur, dass Du weißt, dass ich es versucht habe, bei Dir zu bleiben. Ich wollte nicht sterben. Also, Mami, bitte hüte Dich vor diesem Monster Abtreibung. Mami, ich liebe Dich und will auf keinen Fall, dass Du dieselben Schmerzen durchmachen musst, wie ich.

bitte pass auf Dich auf ! In Liebe,
Dein Baby.

http://www.pro-leben.de/abtr/mutter_theresa.php

http://www.pro-leben.de/abtr/berichte_abtreibungsaerzte.php

von esther10 03.04.2013 00:06

Wortgottesfeier statt Sonntagsmesse – ein Armutszeugnis für Kirche und Gemeinde
Veröffentlicht: 3. April 2013 | Autor: Felizitas Küble

Aus dem Newsletter des Weblogs “Demut jetzt”:

Zu den Phänomenen der heutigen Kirche gehört es, die so genannten Wortgottesfeier mit Kommunion auch an Sonntagen als Lösung des Priestermangels zu verkaufen. In dieser Form des Gottesdienstes liegt sicherlich ein großer Reiz:

Zum ersten für die Gemeinde, die in ihrer alten Struktur fortbestehen kann, zum zweiten für die Laien in der Gemeindeleitung, die auf diese Weise ihren Status heben können, zum dritten für die Priester, die nicht von Messe zu Messe hetzen müssen. Und das sind auch alles durchaus Gründe, die man gut finden kann. Aber ich will hier mal ehrlich sein:

Ich finde diese Gottesdienste ein Armutszeugnis!

Ein Armutszeugnis für die Kirche, dass sie nicht in der Lage ist, mehr Priesterberufungen zu aktivieren. Sicherlich, die Zeiten sind schwieriger geworden und heute ist das alles nicht mehr so leicht mit dem Priestersein und dem Priestererziehen.

Aber dann muss man halt auch mal bisschen mehr ranklotzen. Die Gemeinden des Urchristentums haben bei wichtigen Gelegenheiten gefastet und gebetet, wie aus der Apostelgeschichte hervorgeht. Und Priesterberufungen sind doch wohl wichtig. Gerade die Bischöfe und Priester sollten sowohl nach dem Vorbild der Urgemeinde als auch unter Nutzung der modernen und zwischenmenschlichen Mittel ihr Möglichstes tun, dem Mangel Abhilfe zu schaffen. Aber auch die Laien können einen Beitrag dazu leisten. Passiert da was? Oft nur wenig.

Ein Armutszeugnis ist es auch für die Gemeinden. Denn heutzutage nehmen die meisten Menschen doch endlos Kilometer auf sich, um zum Arbeitsplatz zu kommen. Ich selber pendle, günstigstenfalls, eine gute Stunde bis zur Uni - ein Weg. Aber am Sonntag ist man nicht in der Lage,eine Kirche zu erreichen, die mehr als 10 Min weit weg ist.

Was’n das für eine Einstellung zur Hl. Messe und auch zum Sonntag? Natürlich gibt es auch Menschen, die nicht so mobil sind. Gerade viele Alte können halt nicht mehr mit dem Auto fahren. Aber wenn die Gemeinden alle so toll und wichtig sind, sollten sie diesen Menschen doch wohl auch helfen können.

Quelle: http://demut-jetzt.blogspot.de/2013/04/armutszeugnis.html

von 02.04.2013 12:49

OSTERZEIT
OSTEROKTAV - DIENSTAG

3

CHRISTUS LEBT IN EWIGKEIT


Der Auferstandene ruft uns beim Namen.
Christi Gegenwart in uns.
Umgang mit Christus.

I. Maria von Magdala hat sich aufgemacht zum Grab des Herrn. Ihre Liebe und Hingabe hatten sich zu Füßen des Gekreuzigten bewährt und dauern fort über seinen Tod hinaus. Die Gnade des Herrn hat in ihr Wurzeln geschlagen, seitdem Jesus sie von der Macht des Bösen - von sieben Dämonen, heißt es im Evangelium1 - befreit hatte.

Maria bleibt vor der Grabkammer stehen. Sie erkennt nicht, daß es Engel sind, die nach dem Grund ihrer Tränen fragen. Man hat meinen Herrn weggenommen, antwortet sie, und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat. Als sie das gesagt hatte, heißt es sodann im Evangelium2, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wußte aber nicht, daß es Jesus war. Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? In wenigen Zügen schildert der Evangelist eine Begegnung wie schwebend zwischen dem übernatürlichen - da steht der auferstandene Jesus, ihr lächelnd zugewandt - und dem natürlichen Wahrnehmen - die weinende Maria meint, mit dem Gärtner zu sprechen: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen.

Ein einziges Wort aus dem Munde Christi verbindet beide Ebenen und schafft Klarheit für Augen und Herz. Jesus sagte zu ihr: Maria! Und Maria hört nicht nur ihren Namen. Sie erkennt die vertraute Stimme Jesu, ihren unverwechselbaren Klang. Eigentlich ruft Jesus immer beim Namen und immer so, daß man in ihm den Freund vernimmt.

Dies verbindet alle Begegnungen mit dem verherrlichten Jesus: Seine Gefährten erkennen ihn an ihnen wohlvertrauten Zügen: an der Stimme, an einer Geste wie beim Brotbrechen, schließlich an den Wundmalen seiner Hände und Füße. Der auferstandene Christus ist derselbe, dem sie in den Dörfern von Galiläa und Judäa gefolgt waren, derselbe, der am Kreuz gelitten hatte.

Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt Meister. Johannes überliefert uns den hebräischen Ausdruck, mit dem Maria den Herrn so oft angesprochen hatte, als ob er andeuten möchte, daß es hier nicht allein auf die Wortbedeutung ankommt, sondern auch auf den Klang, auf alles, was im Ausruf Marias mitschwingt. Jesus ist für sie kein Meister unter vielen, sondern der Meister schlechthin, der einzige, der ihrem Leben Sinn gibt. Und jetzt erfährt sie ihn nicht als den Toten, dessen Andenken sie still bewahren wollte, sondern als den Lebenden, der sie zu den Aposteln sendet. Ich habe den Herrn gesehen ist ihre Botschaft.

Die frohe Botschaft, daß Christus lebt und unter uns weilt, vermag unser Dasein zu verwandeln: »Christus lebt, Christus ist nicht eine Gestalt, die vorübergegangen ist, die einmal lebte und dann verschwand und uns nur eine wunderbare Erinnerung und ein ergreifendes Beispiel hinterließ. (...)

Seine Auferstehung bekundet uns, daß Gott die Seinen nicht im Stich läßt. Vergißt wohl ein Weib ihren Säugling, eine Mutter den Sohn ihres Schoßes? Mögen auch diese vergessen: Ich aber vergesse dich nicht (Jes 49,14-15), hatte er verheißen. Und er hat seine Verheißung erfüllt. Gott findet seine Wonne unter den Menschenkindern (vgl. Spr 8,31).«3

Immer wieder ruft uns Jesus mit unverwechselbarem Tonfall beim Namen. Wer auf seine Stimme hört, erfährt die verwandelnde Kraft der frohen Botschaft, daß er lebt und will, daß wir die Kunde davon den anderen bringen.

II. Unser Herr Jesus Christus, die zweite Person der Heiligsten Dreifaltigkeit, im jungfräulichen Schoß Mariens Mensch geworden, sitzt zur Rechten Gottes des Vaters. In der Herrlichkeit des Himmels ist und bleibt er leibhaftiger Mensch - mit demselben Leib, den er in der Menschwerdung annahm, der am Kreuze gemartert wurde und aus dem Grabe auferstand. Auch wir werden - wie Maria Magdalena - eines Tages den Herrn in seiner heiligen Menschengestalt schauen. Im Himmel werden wir Jesus so, wie er ist, von Angesicht zu Angesicht sehen; es wird die Begegnung mit jenem sein, zu dem wir oft mit Worten des Psalms gebetet haben: Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.4

Schauen werden wir den leibhaftigen Christus erst im Himmel, anbeten hingegen können wir ihn schon jetzt, wahrhaft gegenwärtig im Geheimnis der Eucharistie. »Die Gegenwart des lebendigen Christus in der Hostie ist Unterpfand, Wurzel und Erfüllung seiner Gegenwart in der Welt.«5

Neben der einzigartigen Gegenwart Christi in der Eucharistie ist der Herr unter uns in vielfacher Weise gegenwärtig. Er ist mit seiner Kraft in den Sakramenten gegenwärtig; er ist gegenwärtig in seinem Wort, wenn die heiligen Schriften in der Kirche verlesen werden; er ist gegenwärtig, wenn die Kirche betet und in seinem Namen zusammenkommt.6 Und er ist auf innige, unaussprechliche Weise in jedem Christen gegenwärtig, aufgrund der Verheißung, die er den Seinen beim Letzten Abendmahl gab: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.7 Die Seele eines Menschen im Stande der Gnade ist Wohnstätte Gottes. An diese Gegenwart denkt der heilige Paulus, wenn er sagt, jeder von uns sei ein Tempel des Heiligen Geistes.8

Gott in der eigenen Seele suchen und finden, um dann hellhörig und mit reinem Herzen aufzunehmen, was er uns sagen möchte, das ist die Erfahrung, die den heiligen Augustinus zu Reue- und Dankgebet drängte: »Spät habe ich dich geliebt, o Schönheit so alt und doch so neu - spät habe ich dich geliebt. Und siehe, du warst drinnen, und ich war draußen, und dort draußen suchte ich dich (...). Du warst mit mir, und ich war nicht bei dir. Und weit hielt mich von dir entfernt, was kein Dasein hätte, wenn es in dir nicht wäre. Du hast gerufen und laut gerufen und meine Taubheit mir zerrissen; du hast geblitzt und hast gestrahlt und meine Blindheit in die Flucht geschlagen; (...) du hast mich angerührt, und da bin ich entbrannt nach deinem Frieden.«9

Der Herr ist uns nahe: näher als eine Mutter ihrem Kind, als ein Freund dem Freund, ja näher als unser Herz uns selbst sein kann.

III. »In jedem Christen lebt Christus gleichsam sein Leben neu: ist zuerst Kind und reift dann heran, bis er das volle Alter des mündigen Christen erreicht. Darin aber wächst er, daß der Glaube wächst, die Liebe erstarkt, der Christ sich immer klarer seines Christseins bewußt wird und mit immer größerer Tiefe und Verantwortung sein christliches Dasein lebt.«10

Da der Herr uns so nahe ist, fällt es leicht, den Umgang mit ihm zu suchen: »Man muß Umgang mit Christus pflegen im Wort und im Brot, in der Eucharistie und im Gebet. Umgang wie mit einem Freund, mit einem wirklichen und lebendigen Wesen, wie Christus es ist, denn er ist ja auferstanden. Im Brief an die Hebräer lesen wir: Hier aber ist einer, der in Ewigkeit bleibt und darum ein unvergängliches Priestertum hat. Darum vermag er auch vollkommen die zu retten, die durch ihn vor Gott hintreten. Er lebt ja immerdar, um Fürsprache für sie einzulegen (Hebr 7,24-25).

Christus, der auferstandene Christus, ist unser Begleiter und Freund; ein Begleiter, der nur wie durch Schatten hindurch sichtbar wird, dessen Wirklichkeit jedoch unser ganzes Leben erfüllt und uns seine endgültige Gegenwart herbeisehnen läßt.«11

Wir leben in der Zeit, doch Christus hat die Zeit überwunden und ist jeglicher Zeit gegenwärtig. Die Nachfolge Christi ist nicht nur immer aktuell, sie ist auch immer möglich. Und Nachfolge ist ein anderes Wort für Nähe zu ihm, der uns nahe ist. Sie gibt unserem Leben seinen Sinn.

Dafür ist es nötig, Glaube, Hoffnung und Liebe beharrlich zu üben: ihn geduldig immer wieder zu suchen, bereit, mühsam wieder und wieder von vorn zu beginnen. Möglicherweise überkommt uns einmal das Empfinden, in unserem geistlichen Leben wieder ganz am Anfang zu stehen. Aber unsere beständige Treue zum Herrn sichert uns auch in solchen Situationen das innere Wachsen auf ihn hin.

Andere Male erfahren wir freudig, wie nicht nur unser Beten, sondern unser ganzes Dasein sich mehr und mehr auf Christus hin ausrichtet. Die Vergegenwärtigung solcher Zeiten ermutigt uns zum beharrlichen Streben, wenn einmal die Seele, weil scheinbar stagnierend, mutlos werden möchte.

Heute, zweitausend Jahre danach, vermag unsere Beziehung zum Herrn um nichts weniger echt und fest zu sein wie die jener Menschen, denen der Auferstandene die verherrlichten Wundmale seines Leidens zeigte. Auch Unsere Liebe Frau wird sie, so dürfen wir annehmen, gesehen haben. Zu ihr beten wir mit den Worten des Salve Regina: Zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes.

1 vgl. Lk 8,2. - 2 Joh 20,11-18. - 3 J.Escrivá, Christus begegnen, 102. - 4 Ps 27,8. - 5 J.Escrivá, Christus begegnen, 102. - 6 vgl. II.Vat.Konzil, Konst. Sacrosanctum Concilium, 7. - 7 Joh 14,23. - 8 vgl. 2 Kor 6,16-17. - 9 Augustinus, Bekenntnisse, 10,27,38. - 10 R.Guardini, Der Herr, Würzburg 1951, S.542. - 11 J.Escrivá, Christus begegnen, 116.

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