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von esther10 25.08.2015 00:01

Missbildungen durch gentechnisch veränderte Sojabohnen und Glyphosate

Veröffentlicht: 25. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Dr. med. Edith Breburda

„Ich machte einen anderen Test und der war positiv. Ich hatte Angst und fühlte mich unglaublich schuldig. Ich verlor den Boden unter meinen Füßen. Ich war erst 19 Jahre alt und noch lange nicht bereit, ein Kind zu bekommen. Meine Mitmenschen rieten mir zu einer Abtreibung. Sie sagten mir, es sei das Beste für alle. Dr. Breburda



Am 9. Dezember 2014 änderte sich mein Leben schlagartig. An diesem Tag ging ich zur Untersuchung und sah mein Baby. Es war sehr klein und sein Herz schlug schnell. In diesem Moment waren alle meine Ängste überwunden. Pure Freude trat an ihre Stelle.

Ein paar Tage später hatte ich den Mut, es meiner Familie zu erzählen. Es dauerte lange, bis ich mir selber vergeben konnte. Meine Familie ermutigte mich, in die Zukunft zu schauen und die bestmöglichste Mutter zu werden. Sie unterstützten und lehrten mich, mein Kind willkommen zu heißen, obwohl ich es sehr bereute, überhaupt schwanger geworden zu sein.

Aber dann fing ich an, meinen kleinen Rory lieb zu gewinnen. Am sechsten März 2015 begleitete mich meine Mutter und meine Schwester zur Ultraschalluntersuchung in der 20. Woche. Wir waren alle sehr aufgeregt.

Dann stockte der Untersuchende. Er sagte, mein kleiner Junge hätte einen Geburtsfehler, den man Anencephalie nennt. Solche Kinder sterben meist vor der Geburt oder leben nicht sehr lange. Sie sind blind, taub und hirntot. DSC_0048



Danach betete ich jeden Tag zu Gott, dass er mein Kind heilt, wenn es sein Wille ist. Wenn nicht, wollte ich und meine Familie die wenige Zeit, die wir mit ihm haben sollten, auskosten. (Siehe hierzu auch: E. Breburda, Reproduktive Freiheit, free for what?).

Ein paar Tage, Stunden oder vielleicht auch nur Minuten wollte ich mein Baby in den Armen halten. Ich verabscheute es, das Kind abzutreiben.

Am 21. Juli um 7:53 Uhr wurde mein Kind per Kaiserschnitt geboren. Zwei Tage und 12 Minuten durften wir mit ihm verbringen. In dieser kurzen Zeit lehrte mich mein Sohn all das, was mir sonst keiner beibringen konnte. Er lehrte mich zu lieben.

Ich hielt seinen kostbaren Körper in meinen Armen und vergaß die Zeit und all das, was mir bisher wichtig schien. Wie gerne hätte ich seine Stelle eingenommen. Ich sah sein Lächeln und verlangte nach nichts Anderem, als ihn zu retten. shutterstock_114300748-140x94



Unfähig dies zu tun, wünschte ich ihm absoluten Frieden. Mein Junge fühlte niemals den Schmerz dieser Welt. Er wurde nur bedingungslos geliebt. Ich bedauerte all die Fehler, die ich bisher in meinem Leben gemacht habe. Aber ich bereue keine einzige Sekunde, die ich mit ihm verbringen durfte.

Er war neun Monate und zwei Tage immer bei mir. Er vermittelt mir das Gefühl der Unendlichkeit. Wie glücklich war ich, ihn zu haben und wie schwer fiel mir es, mich von ihm zu verabschieden“, schrieb die junge Mutter Talitha Davis [1].

Anencephalie ist ein Geburtsdefekt, der immer öfter vorkommt. In einer “Plusminus”-ARD-Sendung berichtete Dr. Andres Carasco von Kindern in Argentinien, deren Hirne durch das Gengift Glyphosat nicht mehr richtig ausgebildet wurden.

“Es besteht der begründete Verdacht, dass der Anbau und das Verfüttern von Gensoja und Genmais, die unter Einsatz von Glyphosat kultiviert werden, nicht nur zu irreversiblen Schäden für die Bodengesundheit und die Gesundheit der Fauna und Flora führen, sondern auch Ursache für Krankheiten bei Tier und Mensch sind, die sich seuchenartig ausbreiten können”, schreibt Dipl. Ing. Volker Helldorff im Namen der Gen-Expertenplattform der Ärzte, Bauern und Juristen, die sich für gentechnikfreie Nahrung einsetzen [2].

Ein Bauer aus Dänemark, Ib Pederson, beobachtet in seinem Stall schon lange Missbildungen, Krankheiten, Todesfälle und Fehlgeburten. Er stellte daraufhin die Ernährung seiner Tiere um. Er wollte ein Experiment wagen, denn er vermutete, dass genveränderte Futtermittel und Unkrautvernichter, wie das Herbizid Glyphosat in seinem Schweinefutter, daran schuld sind, dass seine Ferkel schrecklich deformiert werden. Glyphosat

In seiner Tiefkühltruhe hatte er die kleinen Ferkel mit Wucherungen, verkrümmten Wirbelsäulen, ohne Hinterbeine oder Schwänze, unerkennbaren Gesichtern, ja sogar siamesische Zwillinge die am Kopf zusammengewachsen waren. Der Bauer liefert 13.000 Schweine pro Jahr an Europas größtes Schweinefleisch Unternehmen Danish Crown.


BILD: Düngen großer Felder durch Glyphosat (Foto: Dr. E. Breburda)

Die vielen gesundheitlichen Schwierigkeiten seiner Schweine und die damit verbundene verminderte Produktivität veranlassten den Bauer, keine genveränderten Futtermittel mehr einzusetzen, die mit Glyphosat behandelt wurden. Bei Pederson’s Tieren verschwanden daraufhin die Probleme.

“Bei der Verwendung von gentechnisch veränderten Futtermitteln beobachtete ich Symptome wie Blähungen, Magengeschwüre, eine hohe Rate von Durchfallerkrankungen… nachdem ich auf nicht gentechnisch veränderte Futtermittel umgestiegen bin, sind diese Probleme verschwunden, einige innerhalb von wenigen Tagen.”

Der Gesundheitszustand der Schweine hat sich seitdem sichtlich verbessert. Der Bauer braucht weniger Medikamente. Seine Farm wirft wieder Profit ab. Er hat weniger Fehlgeburten, eine höhere Anzahl von Ferkeln bei den einzelnen Würfen und die Zuchttiere leben länger. Der Reinigungsaufwand für die Stallungen verringerte sich [3].

Glyphosat, der Hauptwirkstoff des Herbizides Roundup, kam 1974 das erste Mal zum Einsatz. Mittlerweile ist es das am häufigsten verwendete Unkrautvernichtungsmittel. Es wird als ein ertragssteigerndes Mittel angesehen, von dem angeblich keine Gesundheitsgefahren ausgehen.

Seit einigen Jahren häufen sich jedoch kritische Stimmen, die von einer negativen Auswirkung auf Mensch, Tier und Umwelt sprechen. Glyphosathaltige Produkte werden in Deutschland bei Ackerfrüchten kurz nach der Saat und kurz vor der Ernte aufgebracht, um Ernteerträge zu verbessern.

Insgesamt handelt es sich und 15.000 Tonnen glyphosathaltiger Produkte, die allein in Deutschland pro Jahr ausgebracht werden. Es ist ein Bruchteil der Menge, die in den USA und Südamerika verwendet werden. Gentechnisch veränderte Pflanzen sind resistent gegen Unkrautvernichtungsmittel. Weltweit werden jährlich 740.000 Tonnen Glyphosat ausgebracht. Weil man jedoch zunehmende Resistenzen beobachtet, wird prognostiziert, dass in den nächsten Jahren 1,35 Millionen Tonnen pro Jahr eingesetzt werden. BookCoverImage

Doch das Produkt ist alles andere als umweltschonend. Eine große Anzahl von Studien beweist, dass Glyphosat nicht nur bedenklich, sondern eher gefährlich ist. Roundup Herbizide schaden der menschlichen embryonalen Entwicklung. Sie zerstören die Plazenta und die DNA von Menschen und Tieren.



BILD: Weitere Infos zu Gentechnik und Bio-Ethik gibts in diesem Buch “Reproduktive Freiheit”

Der Zusammenhang zwischen dem Herbizid und Fehlbildungen und Fehlgeburten fiel vor allem in Argentinien auf, dem Land, das per se Gen-Soja anbaut. Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes und Krebs sowie Depressionen, Herzinfarkte und Unfruchtbarkeit zählen noch zu den leichteren Fällen.

In Argentinien wurden Missbildungen bei ungeborenen Kindern festgestellt, die den Ferkeln des Bauern Pederson verblüffend ähnlich waren. In dem ARD-Film “Plusminus” berichtet Dr. Andres Carasco von diesen Kindern (siehe auch: E. Breburda, Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst). In Argentinien kam es auch zu Todesfällen.

Die Leipziger Veterinärmedizinerin Frau Professor Dr. Monika Krüger konnte einen Zusammenhang zwischen Glyphosat und Botulismus (Clostridium botulinum) bei Rindern feststellen. Im Juni 2013 veröffentlichte sie eine Untersuchung, die zeigte, dass Glyphosat-Rückstände im Urin von Menschen und Tieren vorhanden sind.

Zwischen 1996 in 2010 beobachte man in über 1000 deutschen Rinderbetrieben das Auftreten von Botulismus. Dr. Krüger konnte nun den Beweis liefern, dass diese Erkrankung durch die Aufnahme von Glyphosat aus Futtermitteln bedingt ist.

Landwirtschafts-Zeitungen berichten immer mehr über „erbärmlich verendende Kühe, totgeborene Kälber, das erschütternde Leid der betroffenen bäuerlichen Familien und verlassenen Höfe.“

Die Symptome, die botulismuserkrankte Tiere aufweisen, treten auch bei Landwirten auf. Wie die Leipziger Forschungsgruppe um Professor Krüger herausfand, tötet Glyphosat die gesundheitsfördernden Bakterien im Magen und Darmtrakt der Hochleistungskühe. Dadurch kann sich das Nervengift des Botulinum-Bakteriums BoNT, das auch im Darm der Tiere vorhanden ist, ausbreiten. 78 % des Eiweißfuttermittels für Hochleistungstiere bestehen aus gentechnisch veränderten Sojabohnen [4].

Anmerkungen:
[1] Talitha Davis: Unexpectedly pregnant at 19, I rejected abortion. LifeSiteNews, 20. August 2015
[2] Volker Helldorf: Biolandwirte warnen vor Seuchengefahr durch Gentech-Fütterung bei Nutztieren. Alternatives Informationsportal, 2. Apr. 2012
http://www.cl-netz.de/foren/cl.politik.u...eren-88096.html
[3] Andrew Wasley: Deformities, sickness & livestock death: the real cost of glyphosate & GM animal feed. Ecologist, 28. Nov. 2013
[4] Albert Schweitzer Stiftung: Glyphosat: Auswirkungen auf die Natur. 6. Juni 2013.
Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Buch-Neuerscheinung vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/201...edith-breburda/

Dieses sachkundige und verständlich geschriebene Buch “Reproduktive Freiheit” kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

von esther10 24.08.2015 21:28

Vergewaltigungen16. August 201511
IS sieht Kindesmissbrauch als religiöses Recht an


Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ sieht Kindesmissbrauch als religiöses Recht an. Foto: picture-alliance/ap

New York/Lake Forest (idea) – Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) treibt die Perversität ihrer Gräueltaten auf die Spitze: IS-Kämpfer sehen die Vergewaltigung von nicht-muslimischen Mädchen und Frauen als ihr religiöses Recht an. Das geht aus einem Bericht der Zeitung New York Times hervor, über den der christliche Informationsdienst Assist (Lake Forest/Kalifornien) berichtet. Danach hat sich ein IS-Kämpfer wiederholt an einem zwölfjährigen jesidischen Mädchen vergangen, das sich als Geisel in seiner Gewalt befand. Er habe jeweils vor und nach der Tat auf Knien zu Allah gebetet und behauptet, dass der Koran ihm nicht nur das Recht gebe, „Ungläubige“ zu vergewaltigen, sondern ihn auch dazu ermutige. Indem er sich an ihr vergehe, komme er Allah näher. Er habe sein Opfer gefesselt und geknebelt. Das Mädchen hatte nach elfmonatiger Gefangenschaft in ein Flüchtlingslager fliehen können. Einem in diesem Sommer aufgetauchten Handbuch des IS zufolge ist erzwungener Sex mit christlichen und jüdischen Frauen ebenfalls erlaubt. Eine 34-jährige Jesidin, die in der syrischen Stadt Shadadi als „Sklavin“ in einem Haushalt wiederholt vergewaltigt wurde, berichtete, dass es einem Mädchen noch viel schlechter ergangen sei als ihr. Das Kind sei verletzt worden und habe unter schweren Entzündungen gelitten.

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IS-Anführer vergewaltigte US-Geisel Kayla Mueller

IS hat in seinem Herrschaftsgebiet die Sklaverei wieder eingeführt. Bewährte IS-Kämpfer erhalten zur Belohnung „Sex-Geschenke“. Wie jetzt weiter bekannt wurde, hat IS-Anführer Abu Bakr al-Baghadi die im Februar getötete US-Geisel Kayla Jean Mueller regelmäßig vergewaltigt. Die britische Zeitung „Independent“ (London) beruft sich dabei auf Informationen einer 14-jährigen Jesidin, die vor einem Jahr mit der 26 Jahre alten Entwicklungshelferin gefangen gehalten wurde. Mueller soll vier jesidische Mädchen vor weiteren Vergewaltigungen bewahrt haben, indem sie eine „Mutterrolle“ übernommen und sich selbst zur Verfügung gestellt habe. Muellers Eltern haben diese Berichte nach Angaben des US-Fernsehsenders ABC bestätigt. Unklar ist, wie ihre Tochter zu Tode kam. Laut IS wurde sie bei einem jordanischen Luftangriff auf die syrische Stadt Rakka getötet. Doch die US-Behörden bestätigen dies nicht. Nach ihren Erkenntnissen ist IS eindeutig für ihren Tod verantwortlich.

Mueller war eine gottesfürchtige Frau

Kayla Mueller war eine zutiefst gottesfürchtige Frau. Das geht aus Briefen hervor, die entkommene Mitgefangene ihrer Familie in Prescott (Bundesstaat Arizona) zukommen ließen. Mueller war am 4. August 2013 vor einem Krankenhaus der humanitären Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ in Aleppo verschleppt worden. IS forderte sieben Millionen US-Dollar Lösegeld für ihre Freilassung. In einem aus der Geiselhaft geschmuggelten Brief schilderte sie ihre Erfahrungen mit Gott: „Ich denke daran, dass Mama immer gesagt hat, letztendlich ist Gott der einzige, den man hat. Ich bin jetzt an die Stelle meiner Erfahrung gekommen, dass ich mich im wahrsten Sinne des Wortes unserem Schöpfer ausliefere, denn es gibt buchstäblich nichts anderes.“ 2011 hatte sie in einem Geburtstagsgruß ihrem Vater Carl mitgeteilt: „Manche Menschen finden Gott in der Kirche, manche in der Natur, manche in der Liebe. Ich finde Gott im Leiden.“

von esther10 24.08.2015 19:57




Katholikenkomitee wehrt sich gegen Kritik von Bischof Oster
Lehre und Lebenswelt


Mit scharfer Kritik am Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat Passaus Bischof Stefan Oster eine rege Debatte über das katholische Familienbild und die Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften losgetreten. Jetzt wehrt sich das ZdK.



Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wehrt sich gegen die scharfe Kritik des Passauer Bischofs Stefan Oster. Dieser hatte auf seiner Facebook-Seite einen einstimmigen Beschluss der ZdK-Vollversammlung vom vergangenen Wochenende zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften als "nicht nachvollziehbar" bezeichnet. Das ZdK, so Oster weiter, lasse damit "wesentliche Aspekte des biblischen Menschenbildes" hinter sich und leite einen "dramatischen Kurswechsel" ein, der vieles betreffe, was die katholische Kirche bisher gültig über Ehe und Sexualität lehre.

"Wer Brücken zwischen Lehre und Lebenswelt bauen will, wendet sich gerade nicht von dieser Lehre ab, sondern er oder sie wendet sich ihr zu", entgegnete ZdK-Generalsekretär Stefan Vesper am Dienstag in Bonn. Die Erklärung des höchsten repräsentativen Gremiums des deutschen Laien-Katholizismus vom Wochenende beginne mit dem "eindeutigen Bekenntnis" zur "sakramentalen Ehe als Modell für eine lebenslange Bindung", so Vesper. Das ZdK stehe klar zu diesem Lebensmodell und ermutige Paare zum Eheversprechen und zur Gründung einer Familie: "Dieses fundamentale Bekenntnis stellt die ZdK-Vollversammlung bewusst an die erste Stelle."

ZdK: Kein Angriff auf die kirchliche Lehre

Allerdings erkenne das Gremium auch an, dass viele der Werte, "die die sakramentale Ehe als Bild für den Bund zwischen Gott und Menschen auszeichnen" heute auch "in anderen Partnerschafts- und Familienformen gelebt werden", betonte der ZdK-Generalsekretär weiter. Die Vollversammlung habe deshalb einige Punkte aufgelistet, "in denen sie den Bedarf sieht, eine Diskrepanz zwischen den Aussagen des päpstlichen Lehramtes und der auch von katholischen Gläubigen gelebten und erlebten Wirklichkeit in einer Gesellschaft mit vielfältigen sozial anerkannten Lebensformen zu überbrücken".

Zu diesen Brücken gehöre aus Sicht des ZdK auch eine "Weiterentwicklung von liturgischen Formen, insbesondere Segnungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, neuer Partnerschaften Geschiedener und für wichtige Weichenstellungen im Familienleben". Diese Äußerungen seien aber im Kontext der gesamten Erklärung zu sehen und kein Angriff auf die kirchliche Lehre, erklärte Vesper.

Bischof Oster: Tendenz zur Lagerbildung

Zugleich sprach er sich für eine umfassende Debatte aus im Vorfeld der Weltbischofssynode im Herbst im Vatikan zu Fragen rund um Ehe und Familie. Dazu solle man aber den vollen Wortlaut der ZdK-Erklärung lesen und nicht nur einzelne Sätze.

Bischof Oster hatte in seinem vor allem in den sozialen Netzwerken vieldiskutierten Beitrag auch Verständnis dafür geäußert, wenn sich viele Katholiken «nach Texten wie diesem» heute nicht mehr vom ZdK vertreten fühlten. Dies sei "nicht primär diesen Katholiken selbst anzulasten". Vielmehr forcierten solche Entschließungen die Tendenz zur oft beklagten Lagerbildung in der Kirche.

(KNA)
http://www.domradio.de/themen/ehe-und-fa...n-bischof-oster

von esther10 24.08.2015 19:55

Bischof Oster warnt vor Abgrenzung vom „Lieblingsfeind“
Gläubige sollten gemeinsam um innere Wandlung bemühen


Frankfurt, 24. August 2015 (ZENIT.org) Staff Reporter |


Der Passauer Bischof Stefan Oster hat davor gewarnt, durch die Abgrenzung vom „Lieblingsfeind“ aus dem „vermeintlich anderen Lager“ in der eigenen Kirche sich vom Kern des Glaubens zu entfernen. „Die Lagerbildung forciert sich, je mehr wir die Heiligkeit aus dem Blick und dem Herz verlieren“, schreibt der Bischof auf seiner Facebook-Seite, „die Heiligkeit Gottes, die Heiligkeit Jesu einerseits, und unsere Sehnsucht, in dieser Heiligkeit wirklich sein und leben zu dürfen.“

Lagerkämpfe schwächten für eigentliche Herausforderungen, wie authentische christliche Mission oder die Anfragen, die der Buddhismus, der Islam oder eine säkularer werdende Gesellschaft an die Gläubigen richten. Die Abgrenzung hinge mit der Suche nach Identität zusammen, erläutert der Passauer Oberhirte in seiner am Samstag veröffentlichten Stellungnahme.

„Beide „Lageridentitäten“ (!) sind gerade nicht das, was Jesus über-natürlich uns als neues Leben, neue Geburt, als neue Identität schenken wollte“, erklärt Oster weiter. Der Verdacht dem anderen gegenüber sei jeweils nicht unbegründet. Während die einen stark den lieben, sanftmütigen Jesus betonten, unterstrichen die anderen den strengen Jesus, der das Gericht angesagt, der kein Jota vom Gesetz verändert wissen wollte und mit Hölle und Verdammnis gedroht hat. Nur in der Heiligkeit Gottes seien Wahrheit und Liebe, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit kein Widerspruch. Der Bischof empfiehlt mehr Ausgewogenheit: „Wahrheit, Amt, Gesetz, Dogma ohne Liebe ist grausam! Barmherzigkeit, Liebe, Zuwendung ohne Wahrheit verdient den Namen nicht, weil es in die Beliebigkeit führt.“ Oster rät dazu, die Gläubigen sollten sich gemeinsam bemühen, Gott lieben zu lernen und ihr Herz zur eigenen Wandlung zu öffnen. (mk)

Ausführlich: https://www.facebook.com/permalink.php?s...399859893617166

von esther10 24.08.2015 18:50

Prof. Dr. Jörg Meuthen: “Die Energiewende ist eine kopflose Fehlplanung”
Veröffentlicht: 24. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hat ergeben, dass die Energiewende die deutschen Stromkunden jedes Jahr 28 Milliarden Euro zusätzlich kostet. Dazu erklärt Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto), Sprecher der AfD (Alternative für Deutschland): k-DSC_7131-160x200



„Die neuen Zahlen, die das IW vorlegt, bestätigen, was Fachleuten schon lange bekannt ist. Die Energiewende, wie sie von der Bundesregierung betrieben wird, ist eine völlig kopflose Fehlplanung. Hier rächt es sich besonders kostspielig, dass man Aktionismus den Vorzug vor überlegtem und langfristig planendem Sachverstand gegeben hat.

Zum einen müssen das nun die Verbraucher finanziell ausbaden. Zum anderen verstärkt sich für die deutsche Wirtschaft dadurch ein gewichtiger Standortnachteil. Während die Energiekosten im Ausland stabil bleiben, steigen sie hierzulande dramatisch an.

Paradoxerweise werden trotz der steigenden Strompreise immer noch weitere konventionelle Kraftwerke abgeschaltet, da sie aufgrund der völlig verfehlten Subventionspolitik nicht mehr kostendeckend betrieben werden können. Deutschland wird aber noch für viele Jahre auf die Versorgung durch konventionelle, nicht regenerative Energieträger angewiesen sein.

Die deutliche Steigerung der Energiepreise mit all ihren Nachteilen für die Bürger unseres Landes wird sich so lange weiter fortsetzen, wie die Politik an ihrem völlig verfehlten Instrumenteneinsatz, insbesondere dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG), festhält.

Die Bundesregierung muss endlich ein tragfähiges Konzept entwickeln, oder sie gefährdet mittelfristig nicht nur die Konkurrenzfähigkeit Deutschlands als Wirtschaftsstandort, sondern auch die Versorgungssicherheit des Landes.“
https://charismatismus.wordpress.com/201...se-fehlplanung/

von esther10 24.08.2015 16:32

Satanismus in den Medien: Gespräch von “Polonia Christiana” mit Mathias von Gersdorff



1. Ein erklärter Satanist, der Frontman der Death-Metal-Band „Behemoth“, wurde in Polen nominiert, Juror bei einem Musikwettbewerb im Fernsehen zu sein. In einem seiner Konzerte zerfledderte er eine Bibel und beschimpfte sie. Wäre eine solche Nominierung in Deutschland oder einem anderen westlichen Land möglich?

Die öffentliche Präsenz des Satanismus unterlag immer großen Schwankungen. Ende der 1990er Jahre wurden immer wieder Satanisten zu Talkshows und ähnlichen Fernsehsendungen eingeladen. Auch wurde Satanismus verstärkt in Jugendzeitschriften wie „Bravo“ thematisiert. Allerdings konnte ein erklärter Satanist nie eine so prominente Rolle in der Medienwelt erreichen, wie das zur Zeit in Polen ist.



Viele in Deutschland schätzen den Satanismus als etwas Gefährliches ein, als eine Doktrin, die gerade desorientierte Jugendliche zu extremen Ansichten und Praktiken verführt und psychische Schäden hinterlassen kann – vor einigen Jahren gab es immer wieder Todesfälle und Selbstmorden in satanistischen Kreisen. Für andere wiederum ist der Satanismus schlichtweg etwas Lächerliches, etwas, womit man sich wichtig machen will.

In Polen scheint mir die Situation eine ganz andere zu sein. Mein Eindruck ist, dass – weil das Land erfreulicherweise noch so stark katholisch ist – manche in den Medien und in der Politik die Öffentliche Meinung schockieren und provozieren wollen, wie das etwa Janusz Palikot tut.

Diese aggressive Strategie der antichristlichen Lobby wird auch zuweilen in Deutschland verwendet, aber mit Blasphemie, nicht mit Satanismus. Das will aber nicht heißen, dass der Satanismus in Deutschland vernachlässigbar ist – ganz im Gegenteil.

2. Warum sind Ihrer Meinung nach satanistische Themen so verbreitet in der westlichen Popularkultur?

In Deutschland kann man sehr gut beobachten, dass es eine stabile satanistische Subkultur gibt, die inzwischen im Internet sehr gut vernetzt ist. Und wie schon oben gesagt, schafft es diese Subkultur immer wieder, Modecharakter zu bekommen. Verantwortlich dafür ist meines Erachtens die Tatsache, dass satanistische Elemente in Segmenten der Jugendkultur ständig präsent sind, insbesondere in Horrorfilmen- und Romanen, inklusive den sog. Groschenromanen, aber auch in der Pop-Musik.

Es gibt eine riesige Zahl von Horrorfilmen, in denen Szenen mit Zeremonien gezeigt werden, die haargenau den Vorgaben der satanistischen Literatur entsprechen. Auf diese Weise findet eine massenhafte Verbreitung der satanistischen Doktrin statt. Es ist nachgewiesen, dass sich Satanisten durch diese Filme für ihre eigenen Zeremonien inspirieren lassen. Es ist wichtig, auf diese mediale Präsenz von satanistischen Inhalten aufmerksam zu machen, denn viele sind der Meinung, das Problem beschränke sich auf winzige Gruppen und eben Death-Metal-Bands wie “Behemoth”. Satanismus ist viel stärker in der Popularkultur vorhanden als generell vermutet.

3. In Literatur, Filmen, Musik, Werbung und sogar in Spielzeugen findet man immer mehr eine Art “Schwarze Ästhetik”. Ist das eine vergängliche Modeerscheinung oder eine subtile Werbung für Satanismus?

Auf jeden Fall werden dadurch Inhalte populär gemacht und Barrieren abgebaut, was den Schritt hin zum Satanismus erleichtert. Vor allem Kinder beginnen, sich so mit Objekten zu umgeben, durch die sie schwieriger einen Zugang zum christlichen Glauben haben werden oder sich daran gewöhnen, gleichzeitig satanistische und christliche Symbole und Objekte um sich zu haben, was zu einer Chaotisierung der Mentalität führt.

Hinzu kommt, dass Okkultismus in Form von Gläserrücken, Pendel, Runenlesen usw. eine sehr große Verbreitung hat und zudem von der Mehrheit als harmlos angesehen wird. Die große Mehrheit der Satanisten begann zunächst mit okkulten Praktiken - Okkultismus ist sozusagen die Einstiegsdroge. In Jugendzeitschriften wird von Zeit zu Zeit Okkultismus geradezu exzessiv thematisiert.

Aber auch, wenn viele Menschen, die Okkultismus praktizieren oder Modeartikel und andere Produkte der Art, wie Sie sie schildern, nicht zu Satanisten werden, wird der Satanismus in einer subtilen Art und Weise immer mehr Teil unseres Alltags und dadurch wird er von immer weniger Menschen als eine Bedrohung empfunden. Wenn ein bekannter Satanist dann noch eine eminente Funktion in einem Fernsehprogramm spielt, werden viele Satanismus dann für „chic“ halten.

4. In welcher Weise sollten Christen auf Blasphemien und sonstige Beschimpfungen von Satanisten und anderen in der Öffentlichkeit reagieren?

Auf jeden Fall müssen wir dagegen energisch protestieren. Schon allein deshalb, weil Blasphemie ein Angriff gegen Gott und Seine Kirche ist.

Blasphemie will provozieren und schockieren, sie strebt aber auch einen Gewöhnungseffekt an.

Blasphemie ist vor allem bei Kindern besonders schädlich, weil sie deren Unschuld verletzen kann. Sie versucht, ihre kindliche, aber unschuldige Sicht von Religion, Kirche, Heiligen usw. durch einen Schock zu zerstören. Sieht ein Kind beispielsweise eine brutale Blasphemie gegen Unseren Herrn Jesus Christus, können sein Glaube und seine Gewissheiten – seine Archetypen – ins Schwanken gebracht werden.

Gesellschaftlich gesehen, ist Blasphemie ein Angriff auf die Symbole der Werte und Prinzipien, die unser Zusammenleben prägen sollten, also die christlichen Werte und Prinzipien. Jesus Christus, das Kreuz usw. symbolisieren diese Werte, die die Gesellschaft und den Staat prägen sollen. Die Blasphemie zielt darauf hin, deren Einfluss zu begrenzen bzw. zu zerstören. Deshalb muss auch ein nicht-konfessioneller Staat christliche Symbole schützen, denn sie symbolisieren die Wertebasis unserer Gesellschaft. Deshalb wird Blasphemie von Menschen produziert und verbreitet, die eine totale Verbannung des Christentums aus dem öffentlichen Raum anstreben.
http://www.piotrskarga.pl/-rdquo-pulapki...na,10544,i.html


von esther10 24.08.2015 14:51

Meves: Die Gesellschaft hat sexsüchtige Männer hervorgebracht



Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Christa Meves kritisiert die Sendung „Sünden der Sängerknaben“. Foto: PR

Uelzen/Bonn (idea) – Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Christa Meves (Uelzen) nimmt Anstoß an der Sendung „Sünden der Sängerknaben“, die am 18. August im öffentlich-rechtlichen Dokumentations- und Ereigniskanal Phoenix (Bonn) ausgestrahlt wurde. Dabei ging es um sexuellen Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen. Mehrere Opfer, die einst Mitglieder dieses Knabenchores waren, seien „mit einer Schilderung der grausamen Vorgehensweisen ihrer Beaufsichtiger in allen Einzelheiten glaubwürdig in den Berichten ihrer lebenslänglichen Beschädigungen vorgeführt“ worden. Gleichzeitig habe die Sendung unterstellt, dass es in anderen katholischen Bistümern ähnlich aussehe wie in Regensburg und dass die Ursache im Zölibat als einer unzumutbaren Lebensform liege. Einer Institution wie der katholischen Kirche müsse man daher den Rücken kehren. Dem widerspricht die Katholikin Meves. Vielmehr habe die gesellschaftliche Entwicklung schon seit fünf Jahrzehnten den „Naturriesen Sexualität“ entfesselt und „eine gigantische Zahl von sexualsüchtigen Männern“ produziert. Man habe voraussehen können, dass zu deren Suchtverhalten auch „als das non plus ultra“ das missbrauchte Kind gehöre. Selbst das Priestertum habe sich davon nicht vollständig sauber halten lassen, beklagt Meves.

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Meves warnte schon 1971 vor Sexualisierung

Statt pauschaler Schuldzuweisungen an die katholische Kirche gelte es aber, eine sachliche naturwissenschaftliche Aufklärung über die Männerprobleme mit dem Naturtrieb Sexualität zu betreiben und die „schamlos exhibierenden Tendenzen in den Medien“ aufzudecken. Diese hätten zu einer „sexualisierenden Massenverführung der Bevölkerung“ geführt. Meves, Autorin von über 120 Büchern mit einer Gesamtauflage von mehr als sechs Millionen Exemplaren, hatte bereits 1971 in ihrem Bestseller „Manipulierte Maßlosigkeit“ vor einer Frühsexualisierung von Kindern gewarnt. Die 90-jährige Publizistin gehörte von 1973 bis 1984 der EKD-Synode an. 1987 trat sie zur römisch-katholischen Kirche über. Sie begründete ihren Schritt damit, dass evangelische Kirchenleitungen in wesentlichen ethischen Fragen versagt hätten. So vermisse sie ein unmissverständliches Engagement gegen Abtreibung, Frühsexualisierung, Pornografie und „Irrlehren“ wie die feministische Theologie

von esther10 24.08.2015 12:55

Zeitung: In Wiener Kindergärten ist verboten, das Weihnachtsfest christlich zu erklären...

Ich kann das fast nicht glauben, was die "Kronen-Zeitung" in einem ausführlichen Artikel am Samstag schrieb:



http://kreuzknappe.blogspot.de/

Demnach ist einem Protokoll der zuständi-
gen Magistratsabteilung zu entnehmen, dass es den Mit-
arbeitern in Kindergärten in Wien verboten ist, das Weihnachtsfest christlich zu erklären.- Als eine Erzieherin deswegen entlassen wurde, kam der Stein wohl ins Rollen. Wie so oft, wird es sicher auch hier so sein, dass
der Fall noch eine zweite Seite hat, die ich (noch) nicht kenne, aber die Tatsache an sich lässt sich kaum leugnen. -- Weiß jemand mehr?
Zeitungsartikel ---> HIER !
http://www.krone.at/Wien/Ich_sollte_verg...rt-Story-468395

*****
http://www.krone.at/Wien/Paedagogin_erkl...en-Story-468300
Pädagogin erklärt Kindern Weihnachten - gekündigt.




von esther10 24.08.2015 09:17

Berlin: “Domspatz”-Tagung am 19.9.2015 mit Christa Meves und Alexandra Linder
Veröffentlicht: 24. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

Am Abend direkt nach dem „Marsch für das Leben“ in Berlin – also am Samstag, den 19. September – lädt die AgenMevestur „Ragg´s Domspatz“ zu einer Podiums- und Publikumsdiskussion mit dem Thema: „Aufbruch zu einer Kultur des Lebens“ ein.



Der von Michael Ragg moderierte Abend mit der Jugend-Psychagogin und Bestseller-Autorin Christa Meves (siehe Foto) sowie der Publizistin und stellv. ALfA-Vorsitzenden Alexandra M. Linder (siehe Foto) beginnt um 19:30 Uhr im Bernhard-Lichtenberg-Haus des Erzbistums Berlin.

Der Eintritt beträgt fünf Euro. Jeder Interessierte ist willkommen, eine Anmeldung nicht erforderlich. Nähere Infos zur Veranstaltung gibt es unter: http://www.raggs-domspatz.de. Alexandra Maria Linder



Auf der bereits in den letzten Jahren erfolgreich durchgeführten Veranstaltung sollen die Erfahrungen rund um den „Marsch für das Leben 2015“ vertieft, aktuelle Fragen des Lebensschutzes besprochen und Perspektiven der Lebensbewegung in Deutschland erörtert werden.

Das Bernhard-Lichtenberg-Haus, Hinter der Katholischen Kirche 3 in 10117 Berlin, findet man auf der rückwärtigen Seite der Sankt-Hedwigs-Kathedrale. Für PKW-Fahrer stehen Parkplätze auf öffentlichem Straßenland oder die Tiefgarage unter dem Bebelplatz zur Verfügung.

Bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln benutzen Sie bitte die U-Bahnlinien U2 (Bahnhof Hausvogteiplatz), U6 (Französische Straße), die Buslinien 100 und 200 bis zur Haltestelle Staatsoper oder die Buslinie 147 bis Haltestelle Werderscher Markt

Ragg’s Domspatz GbR │ Agentur für christliche Lebenskultur
Dammstraße 10 │88145 Opfenbach
Ragg´s Domspatz im Internet
buero@raggs-domspatz.de │
Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37│Fax: 0 83 85 / 9 24 83 29

von esther10 24.08.2015 00:53

Montag, 24. August 2015

Der Rachefeldzug der Linkskatholiken gegen Humane Vitae



Liest man die vielen Publikationen aus dem linkskatholischen Lager, die im Hinblick auf die Familiensynode im Oktober 2015 gedruckt werden, fällt eines auf: Der Hass gegen die Enzyklika „Humanae Vitae“ von Papst Paul VI. kennt keine Grenzen.

Für viele „Reformtheologen“ scheint der Kampf für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen und für homosexuelle Partnerschaft ein wahrer Rachefeldzug gegen diese Enzyklika vom Jahr 1968 zu sein. Sie wollen Humanae Vitae am liebsten für ungültig erklären und dafür ihre eigene Sexualmoral durchsetzen.


Das Apostolische Schreiben „Familiaris Consortio“ aus dem Jahr 1981 – heute das eigentliche Referenzdokument zum Themenkomplex Ehe -, in welchem die Aussagen von Humanae Vitae bekräftigt werden, steht erst an zweiter Stelle in der Hass-Skala linker Theologen.

Gegen „Humanae Vitae“ wird aus verschiedenen Gründen agitiert.

1. In dieser Enzyklika wiederholt der Papst, dass die Ehe neben der gegenseitigen Hilfe und Ergänzung von Mann und Frau vor allem auch der Fortpflanzung dient. Aus diesem Grund wird die Verwendung künstlicher Verhütungsmittel verurteilt. Der eheliche Akt muss grundsätzlich der Zeugung offen stehen und eben in der Ehe geschehen.

Diese enge Verbindung zwischen ehelichem Akt und Fortpflanzung lehnen die meisten Progressisten vehement ab, denn sie wünschen sich eine Sexualmoral, die sich nach den Maximen der sexuellen Revolution orientiert. Durchtrennt man die Verbindung zwischen Geschlechtsakt und Fortpflanzung, ebnet man den Weg zu einer moraltheologischen Neubewertung der künstlichen Verhütungsmittel, des außerehelichen Geschlechtsverkehrs, usw.

Eine neue Sexualmoral könnte dann fabriziert werden. Die katholische Sittenlehre wäre dann der sexuellen Revolution angeglichen.

Die zutreffendere Bezeichnung dieser Linkskatholiken ist eigentlich „68er-Katholiken“.

2. Nach dem „Zweiten Vatikanischen Konzil“ waren viele progressistischen Theologen der Auffassung, von nun an würden die lehramtlichen Dokumente in einer Art Konsensverfahren zwischen Papst und Bischöfen (und eventuell auch der Theologen-Gilde) formuliert werden. Zudem meinten sie, die einzelnen Bischofskonferenzen würden mehr Autonomie auch in der Auslegung des Lehramtes erhalten.

Der Schock war deshalb groß, als der Papst „Humanae Vitae“ herausgab. Zuvor hatte es etliche Kommissionen und Gespräche gegeben, doch sie wirkten sich kaum in der Endfassung aus. Paul VI. redigierte seinen eigenen Text, der bei den linken Theologen und Kleriker sauer aufstieß.

Die schlimmsten Revolten erlebte man in Deutschland, Österreich und Belgien. Die dortigen Bischofskonferenzen setzten die Enzyklika praktisch außer Kraft. In Deutschland geschah das durch die Königsteiner Erklärung, in Österreich durch die Erklärung von Maria Trost. Diese Rebellion wirkt sich bis heute katastrophal aus.


3. Die Progressisten erhofften sich Ende der 1960er Jahre auch eine Relativierung des Lehramtes. Die Gläubigen sollten sich nach ihrem eigenen Gewissen richten und weniger nach dem Lehramt. Dieses sollte lediglich eine allgemeine Orientierung geben.

Von dieser Haltung ist in „Humane Vitae“ nichts zu spüren, ganz im Gegenteil, denn die Enzyklika definiert klar und deutlich die Sexualmoral der katholischen Kirche.

Die Verbitterung unter den Progressisten war immens. Immer wieder haben sie versucht, „Humane Vitae“ zu attackieren, doch viel konnten sie auf der Ebene des Lehramtes nicht anrichten. 1981 bestätigte Familiaris consortio diese kirchlichen Positionen.

Mit der Familiensynode im Oktober 2015 sieht der Linkskatholizismus die historische Chance gekommen, endlich „Humanae Vitae“ einstampfen zu können.

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 11:36
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de

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Familiaris consortio diese kirchlichen Positionen
http://stjosef.at/dokumente/familiaris_consortio.htm
http://w2.vatican.va/content/vatican/it.html

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von esther10 24.08.2015 00:37



Entsetzen über fremdenfeindliche Gewalt
Kirchenvertreter reagieren bestürzt auf Ausschreitungen vor Flüchtlingsheim
Köln - 24.08.2015
Nach den Ausschreitungen vor einem Flüchtlingsheim im sächsischen Weidenau vom Wochenende reagieren auch Kirchenvertreter bestürzt. Der katholische Pfarrer aus dem sächsischen Heidenau, Peter Opitz, warnte am Montag vor einer Eskalation der Lage. Er sprach von "blankem Entsetzen, Empörung und Wut, auch Scham über die brutalste Gewalt".
Der Auftritt rechtsradikaler Gruppen rufe oft sofortige Reaktionen von Linksgerichteten auf den Plan, sagte er dem Kölner Bistumssender Domradio. "Da schaukelt man sich gegenseitig hoch und schnell besteht die Gefahr einer Eskalation", so der katholische Priester. Besonnenheit sei daher im Moment eine wichtige Tugend.

Bei nächtlichen Krawallen mehrerer Hunderter Rechtsextremer vor einer Flüchtlingsunterkunft in einem ehemaligen Baumarkt wurden in dem sächsischen Ort seit Freitag mehr als 30 Polizisten verletzt. Es sei schwierig, das überhaupt in den Griff zu bekommen, sagte Opitz, aber Christen müssten Gesicht zeigen. "Wir dürfen nicht zulassen, dass Fremde in unserer Stadt derart angefeindet werden." Jeder Stein, der da geflogen sei, sei auch ein Stein gegen friedlich lebende Menschen.

Pfarrer: Pfarrei zeigt große Bereitschaft, zu helfen

Die katholische Pfarrei in Heidenau bestehe mehrheitlich aus Flüchtlingen, Heimatvertriebenen oder ihren Nachfahren, betonte der Kirchenmann. Diese zeigten eine große Bereitschaft, den Asylbewerben beim Deutschlernen oder bei Behördengängen zu helfen. Manche Pfarrangehörige böten verfolgten Christen auch privaten Wohnraum an oder träfen sich mit ihnen. Sie könnten die Wege ebnen, damit die Flüchtlinge zeitnah integriert werden könnten

Schon am Samstag hatte der bisherige Bischof von Dresden-Meißen, Heiner Koch, sein Entsetzen über die Ausschreitungen geäußert: "Dass Steine und Brandsätze fliegen und Flüchtlinge nur über Umwege erst um Mitternacht bei uns ihre Unterkunft erreichen können, zeigt dass wir menschlich mitten in der Nacht angekommen sind." Er habe Verständnis für manche Anfrage an die gegenwärtige Flüchtlingspolitik, aber das unsolidarische Verhalten Europas sei "eine Zumutung", sagte der neue Berliner Erzbischof der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Oster: Christlicher Glaube verträgt sich nicht mit Nationalismus

Auch der Passauer Bischof Stefan Oster fand deutliche Worte. Der christliche Glaube lasse keinerlei Möglichkeit, Fremdenfeindlichkeit auch nur irgendwie zu rechtfertigen. Das gelte schon gar nicht gegen Menschen in Not, schrieb er am Wochenende auf seiner Facebook-Seite. Zugleich erteilte der Bischof einer Allianz von christlichem Glauben und ausgrenzendem Nationalismus eine klare Absage: "Man darf sein Land lieben, selbstverständlich. Aber man darf aus seinem Land nicht fremde Menschen in Not vertreiben wollen und sich dabei womöglich noch auf die Erhaltung des 'christlichen Abendlandes' berufen."

Der Glaube vereine Menschen und überschreite Grenzen, so Oster. Er erinnerte daran, dass Christen mit derzeit rund 100 Millionen Menschen die weltweit am stärksten verfolgte Glaubensgruppe seien. Viele von ihnen befänden sich auf der Flucht, oftmals, wie in Syrien oder Irak, zusammen mit Menschen anderer Glaubensrichtungen. (gho/KNA)

24.08.2015, 13.45 Uhr: ergänzt um das Statement von Bischof Oster

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http://www.un.org/en/index.html

von esther10 24.08.2015 00:27

Worte ewigen Lebens

Impuls zum 21. Sonntag im Jahreskreis B -- 23.8.2015
Von Msgr. Dr. Peter von Steinitz
Münster, 22. August 2015 (ZENIT.org)



Johannes berichtet im Evangelium dieses Sonntags, wie sich erneut gegen Jesus ein Widerspruch erhebt. Wir können davon ausgehen, dass der Herr sich darüber gar nicht wundert, und zwar aus zwei Gründen. Erstens weil er buchstäblich von Kindesbeinen her daran gewohnt ist, dass man ihm widerspricht. Bei der Darstellung des Jesusknaben im Tempel hatte der Prophet Simeon das schon vorhergesagt: “Dieser ist gesetzt zum Fall und zur Auferstehung für viele in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird” (Lk 2,34).

Der andere Grund, warum Jesus in dieser konkreten Situation mit Widerspruch rechnen musste, war das Thema, um das es ging: die Eucharistie. Er hatte nämlich gesagt: “Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist” (Joh 6,41). Wenn wir uns in die Mentalität der Leute von damals hineinversetzen – die von der unserer Zeitgenossen gar nicht so sehr verschieden war –, können wir uns gut vorstellen, wie die Bürger von Nazareth und Kapharnaum die Aufforderung Jesu nicht akzeptieren wollten, dass man sein Fleisch isst und sein Blut trinkt. Und dass diese Zumutung obendrein von jemandem kommt, den man ja genau zu kennen meint: “Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen?” Etwa so: “Was will der uns schon erzählen, den haben wir doch schon als kleinen Jungen gekannt!”

Aber abgesehen davon, dass ja bekanntlich “der Prophet im eigenen Land nichts gilt”, ist es vor allem der Inhalt seiner Rede, der das erhabenste Geschenk umschließt, das Gott je den Menschen gegeben hat. In einer ganz und gar kompromisslosen Diktion spricht Jesus davon, dass die Eucharistie “wirklich” eine Speise ist, und nicht eine sinnbildliche oder metaphorische, sondern eine ganz konkrete, fast könnte man sagen drastische Wirklichkeit. Aus den Worten des Herrn erhellt ganz klar, dass die eucharistische Speise “wirklich” der Leib Christi sein wird (in Kapharnaum wird das Geheimnis ja zunächst nur angekündigt).

Die Szene ist hochdramatisch, Jesus spricht zu einer größeren Zahl seiner Jünger: “Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben” (Joh 6,54), und er sagt, dass wir dadurch in ihm bleiben und er in uns. Um jeden Zweifel auszuschließen, kehrt er auch das Argument um: “Wer mein Fleisch nicht isst, und mein Blut nicht trinkt, hat das ewige Leben nicht” (Joh 6,53). Jesus war sich wohl bewusst, dass “diese Rede hart” sein würde. Und in der Tat, viele seiner Jünger wenden sich ab: “Wie kann der uns sein Fleisch zu essen geben?”

Der Herr macht aber keinerlei Konzession (und daher dürfen wir es auch nicht tun). Er sagt nicht abschwächend: Man muss das richtig verstehen… Nein, es ist so wie er es gesagt hat. Das Brot ist nach der Hl. Wandlung nicht mehr Brot, sondern sein Leib, und der Wein ist dann nicht mehr Wein, sondern sein Blut. Und dann sagt er, weiterhin ganz ohne Kompromissbereitschaft, zu den anderen Jüngern: “Wollt auch ihr gehen?”

Und da zeigt sich die verborgene Größe des Petrus. Auch er versteht die Worte Jesu nicht, und wenn wir ehrlich sind: wir verstehen sie auch nicht, weil sie unseren begrenzten Verstand übersteigen. Aber Petrus folgt nicht dem Verstand allein, sein Herz sagt ihm: das verstehe ich nicht, aber da es der Herr sagt, glaube ich es. Und daher ist er im Recht, nicht die “Vernünftigen”.

Die Haltung des Petrus ist wirklich nachahmenswert. “Herr, zu wem sollen wir gehen, du hast Worte des ewigen Lebens” (Joh 6,68).

Jesus weist an anderer Stelle darauf hin, dass es dem Knecht nicht besser ergehen kann als dem Meister. Wenn schon bei der Ankündigung der Eucharistie der Widerspruch der nur diesseitig orientierten Menschen aufkommt, so muss es uns nicht wundern, dass auch heute so manches “gescheite” Argument gegen dieses Geheimnis vorgebracht wird. Verstehen kann man das, aber man darf nicht nachgeben, weil es der Herr nicht tut. Im Gespräch zwischen den Konfessionen kann es natürlich auch keinen Kompromiss geben: entweder der Herr ist wirklich – mit Fleisch und Blut, Seele und Gottheit – in der Eucharistie zugegen oder er ist es nicht. Ein Zwischending gibt es nicht.

Schwer zu akzeptieren? Gewiss, war aber auch von Anfang an so. Es ist nun mal das “Geheimnis des Glaubens”.

Bitten wir den Heiligen Geist um die Tugend der Demut, wie sie der Hl. Petrus geübt hat. Und wie sie ganz im Wesen der Allerseligsten Jungfrau Maria beschlossen ist. An diesem Wochenende feiern wir – sozusagen als Nachklang zum Hochfest der Himmelaufnahme der Gottesmutter – Maria als Königin über alles Geschaffene. Es ist ja ihre Demut, die Gott veranlasst hat, sie so hoch zu erheben.

Bitten wir sie, die Mutter des Wortes, dass sie die Menschheit von heute aufgeschlossen mache für die Worte ewigen Lebens, die ihr Sohn auch uns sagen will, und die auch dann wahr sind, wenn wir sie nicht verstehen.

Msgr. Dr. Peter von Steinitz war bis 1980 als Architekt tätig; 1984 Priesterweihe durch den hl. Johannes Paul II.; 1987-2007 Pfarrer an St. Pantaleon, Köln; seit 2007 Seelsorger in Münster. Er ist Verfasser der katechetischen Romane: „Pantaleon der Arzt“, „Leo - Allah mahabba“ (auch als Hörbuch erhältlich) und „Katharina von Ägypten“.
ZENIT:


von esther10 24.08.2015 00:27



Eine der Abtreibungskliniken von Planned Parenthood in dem am Dienstag veröffentlichten, mit versteckter Kamera aufgenommenen Video
Foto: Center for Medical Progress

Undercover in der Abtreibungsklinik: „Wie in der Hölle“
Die amerikanische Organisation Planned Parenthood verkauft Organe abgetriebener Babys. Das Thema hat den Präsidentschaftswahlkampf erreicht: Republikaner sprechen von einem Skandal, Hillary Clinton verteidigt das „Recht auf Abtreibung“.

Planned Parenthood (PP) ist in Deutschland als Dachverband der Organisation „Pro Familia“ bekannt, die Beratungen zur Sexualpädagogik anbietet und medizinische Zentren betreibt, in denen Abtreibungen vorgenommen werden. In den USA bietet der Verein ärztliche Betreuung insbesondere in der Gynäkologie, Verhütungsberatung, Krebsvorsorge – und Abtreibungen. 327.653 Kinder wurden 2013 in den amerikanischen Kliniken des gemeinnützigen Vereins abgetrieben, 528 Millionen Dollar an Steuergeld hat er im gleichen Jahr erhalten. Die Politik streitet über diese Förderung, die ausdrücklich nicht zur Finanzierung von Abtreibungen genutzt werden darf, schon lange – Konservative wollen sie abschaffen, Linksliberale ausweiten. PP ist der größte Anbieter von Abtreibungen in den Vereinigten Staaten.

Seit Wochen nun diskutiert nicht nur Amerika über mit versteckter Kamera aufgenommene Gespräche mit PP-Mitarbeitern, in denen der Verkauf von Körperteilen und Organen der abgetriebenen Babys verhandelt wird. „Immer mehr Leute wollen intakte Lebern“, erklärt da beispielsweise Deborah Nucatola, die Leiterin der medizinischen Dienste des Vereins, bei einem Geschäftsessen im Restaurant. „Wir sind sehr gut darin geworden, Herz, Lunge und Leber zu bekommen, weil wir das wissen, und dann zerquetsche ich diesen Teil nicht, ich zerquetsche dann sozusagen eher unten, und ich zerquetsche oben, und ich schaue, ob ich das intakt rausbekomme.“ Die Videos wurden von der konservativen Gruppe „Center for Medical Progress“ aufgenommen und veröffentlicht. Die Aktivisten hatten sich als Mitarbeiter einer jungen Firma ausgegeben, die Teile abgetriebener Embryos an Forschungslabore weiterverkaufen will.

In einem am Dienstag online gestellten Video ist zu sehen, wie die angeblichen Interessenten mit der Forschungsdirektorin einer PP-Klinik aus Texas über den Kauf ganzer, intakter Babyleichen verhandeln. Die PP-Mitarbeiterin erklärt, dass hierbei nur die Frage sei, unter welchem Posten man dies verbuche. Einige Abtreibungsärzte hätten bereits Erfahrung darin gesammelt, die Prozeduren so durchzuführen, dass möglichst geeignete Proben für Forschungsvorhaben gewonnen werden könnten. In einem anderen Video werden die Aktivisten mit versteckter Kamera durch eine Klinik geführt und werden Zeuge, wie in Petrischalen mit Teilen abgetriebener Babys nach Organen gesucht wird. Das Video ist bei YouTube wegen seiner Brutalität nur für Volljährige abrufbar.



„Ein brutaler Ort wie in der Hölle“
Die Filmaufnahmen zu diesem Video waren der schwierigste Teil der heimlichen Dreharbeiten, erklärte David Daleiden, Sprecher des „Center for Medical Prograss“, am Dienstag im TV-Sender The Blaze. „Es war absolut brutal“ erinnert er sich und beschreibt, wie die einzelnen Körperteile der toten Babys begutachtet wurden. „Dieser Ort war wirklich wie ein Stück Hölle.“

Längst hat der Streit um die Organisation Planned Parenthood die amerikanische Politik erreicht: Am Montag versuchten republikanische Kongressabgeordnete, die staatliche Subvention für PP zu beenden, eine Abstimmung dazu wurde aber von den Demokraten im Senat blockiert. Im anlaufenden Präsidentschaftswahlkampf spielt der Skandal eine große Rolle. Republikanische Kandidaten für die Präsidentschaft nannten das Vorgehen von PP skandalös. „Der nächste US-Präsident sollte Planned Parenthod finanziell trockenlegen“, erklärte Jeb Bush, sein Kollege und parteiinterner Konkurrent Scott Walker stimmte ihm zu.

Die aussichtsreichste demokratische Bewerberin, Hillary Clinton, greift beide deswegen in einem neuen Werbespot direkt an: „Politiker, die so etwas fordern, fordern damit, Millionen Frauen, Männer und junge Leute von lebensrettenden präventiven Behandlungen fernzuhalten.“ Die ehemalige First Lady nannte die Videos „verstörend“, kündigte aber an, für Planned Parenthood und die „Entscheidungsfreiheit aller Frauen“ zu kämpfen. Die Online-Zeitung Politico berichtet von zahlreichen Verbindungen zwischen dem Clinton-Lager und PP.

Am Donnerstag findet die erste Fernsehdebatte der republikanischen Präsidentschaftskandidaten statt. Beobachter rechnen damit, dass es in der Diskussionsrunde ausführlich um den Skandal gehen wird. Planned Parenthood hatte im letzten Präsidentschaftswahlkampf für Barack Obama geworben. Anhänger der Republikaner verbreiten derzeit ein Foto von 2012 im Internet, auf dem der US-Präsident PP-Chefin Cecile Richards umarmt.

PP: Verfahren ist nicht illegal
Planned Parenthood selbst äußerte sich mehrfach zu den Vorwürfen. Zwar bedauere die Organisation den Tonfall der heimlich gefilmten Mitarbeiter. Die gezeigte Praxis, Gewebe abgetriebener Embryonen zu Forschungszwecken zu verwenden, sei jedoch nicht illegal. PP erwirtschafte damit keinen Gewinn, die Preise würden lediglich den Verwaltungsaufwand decken. Viele Frauen entschieden sich freiwillig dazu, das Gewebe der abgetriebenen Embryonen der Wissenschaft zu spenden. „So haben sie wenigstens das Gefühl, dass aus einer schweren Zeit ihres Lebens noch etwas Positives hervorgeht“, erklärt auch eine der heimlich gefilmten PP-Mitarbeiterinnen.

Schauspielerinnen wie Scarlett Johansson, Lena Dunham und Julianne Moore bekundeten auf Twitter ihre Solidarität mit Planned Parenthood. Die Unternehmen Coca Cola, Ford und Xerox baten PP indes, sie von einer öffentlichen Unterstützerliste zu streichen, die bisher auf der Webseite von PP zu sehen gewesen war. Sie seien nie Geldgeber von PP gewesen, teilten die Unternehmen mit. Planned Parenthood entfernte daraufhin die komplette Liste von ihrer Homepage. (pro)

http://www.pro-medienmagazin.de/gesellsc...r-hoelle-92958/

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Webcam statt Wartezimmer? In entlegenen Gegenden der USA können Patienten per Videokonferenz mit Ärzten sprechen, wofür sie sonst weite Strecken zurücklegen müssten. Auch Abtreibungspillen werden so verabreicht

http://www.pro-medienmagazin.de/gesellsc...-den-usa-91469/
Foto: USDA | flickr | CC BY-ND 2.0

Umstritten: Webcam-Abtreibung in den USA
Abtreibung via Webcam: Der Arzt verordnet Abtreibunspillen, ist aber nur per Videokonferenz zugeschaltet. Mediziner und Lebensschützer warnen vor den Folgen.

Per Liveschaltung über das Internet ist die Frau mit dem Arzt verbunden. Seine Patientin sieht er nur auf dem Bildschirm. Er drückt auf einen Knopf, dann öffnet sich für die Frau eine Schublade mit zwei Medikamenten. Das eine nimmt sie sofort, das andere 24 bis 48 Stunden später zu Hause. Wahrscheinlich sieht der Arzt die Frau nie wieder. Eine sogenannte Webcam-Abtreibung ist unkompliziert.

Nach Angaben von Planned Parenthood, einer US-amerikanischen Beratungsorganisation für Sexualmedizin und Familienplanung, haben seit Einführung der Methode 2008 im dünn besiedelten US-Bundesstaat Iowa 6.400 Frauen per Telemedizin abgetrieben. Frauen seien dankbar, durch die Einnahme des Medikamentes früher abtreiben zu können, ohne erst einen weit entfernten Arzt aufsuchen zu müssen, sagte Jennifer Aulwes, eine Sprecherin von Planned Parenthood, gegenüber dem amerikanischen Magazin The Atlantic. Der frühere Zeitpunkt erlaube es ihnen zudem, die medikamentöse Abtreibung zu wählen anstelle eines klinischen Eingriffs.

Ärztlicher Beirat gegen Webcam-Abtreibung
Die Webcam-Abtreibung ist heftig umstritten. Seit 2010 ist diese Form des Schwangerschaftsabbruchs in 18 US-Bundesstaaten verboten. Weitere Staaten könnten bald folgen. Mediziner und Lebensschützer warnen vor erheblichen Gesundheitsrisiken. Der Ärztliche Beirat in Iowa, der den Gesetzgeber in Gesundheitsfragen berät und kontrolliert, stoppte 2013 die von Planned Parenthood landesweit in neun Behandlungszentren angebotene Abtreibungsform unter Berufung auf den Schutz der Patienten.

Eine Frau muss sich zwar in der Beratungsstelle von einer Krankenschwester untersuchen und beraten lassen, bevor ihr der Arzt in der Videokonferenz die Abtreibungs-Medikamente freigibt. Der Ärztliche Beirat kritisierte aber das Fehlen einer ärztlichen Begutachtung sowie einer Nachuntersuchung nach erfolgter Abtreibung. Das Gremium erließ 2013 eine Verordnung, wonach ein Arzt physisch anwesend sein muss, wenn er einer Patientin die Abtreibungspillen verabreicht.

Planned Parenthood hatte daraufhin gegen die Verordnung geklagt und sich dabei auf die Verfassung Iowas berufen, nach der Abtreibung ein Grundrecht sei. Bis zum abschließenden Urteil des Verfassungsgerichtes von Iowa, das am Mittwoch mit den Anhörungen in dem Fall begann, darf die Webcam-Abtreibung in dem Staat vorerst weiter angewendet werden.

„Webcam-Abtreibungen sind unglaublich traumatisierend“
Die verwendeten Medikamente Mifepristone and Misoprostol seien jedoch keine „herkömmlichen rezeptpflichtigen Pharmazeutika“, verteidigte Iowas Generalstaatsanwalt Jeffrey Thompson laut der Tageszeitung The Christian Post die Begründung des Ärztlichen Beirats vor Gericht. Angesichts der 14 Todesfälle in den USA sowie tausender Frauen, die nach Einnahme der Abtreibungspillen im Krankenhaus behandelt werden mussten, sei das Gesundheitsrisiko bei der Webcam-Abtreibung deutlich höher als bei einem klinischen Eingriff. Lebensschützer warnen zudem vor den psychischen Folgen: „Webcam-Abtreibungen sind unglaublich traumatisierend für die Patientin, die zu Hause mit Blutungen und den Überresten eines toten menschlichen Wesens fertigwerden muss“, schreibt die Schriftstellerin Marisa Lengor Kwaning in einem Gastbeitrag für die Christian Post.

Die Zahl der Einrichtungen in Iowa, in denen Frauen eine Abtreibung vornehmen lassen können, sinkt nach Planned Parenthood-Angaben von neun auf drei, falls das Oberste Gericht das Verbot des Ärztlichen Beirats bestätigt. Viele Frauen könnten keine Abtreibung vornehmen lassen, gäbe es die Variante mit Webcam und Pille nicht, argumentieren die Abtreibungsbefürworter. Die Methode sei zudem wesentlich günstiger als eine klinische Abtreibung. Ein Recht auf Abtreibung wurde in den USA wiederholt letztinstanzlich bestätigt. Mit dem Verbot der Webcam-Abtreibung sollen Schwangerschaftsabbrüche nun erheblich erschwert werden, glauben die Befürworter.

Die rasante Weiterentwicklung der Informationstechnik in den vergangenen Jahren bot der Gesundheitsfürsorge vielfältige Möglichkeiten: Durch Telemedizin erhalten Menschen in abgelegenen Regionen Zugang zu medizinischer Grundversorgung, für die sie sonst weite Strecken zurücklegen müssten. Per Videoschaltung kann ein Arzt etwa eine Krankenschwester anleiten, die Hunderte Kilometer entfernt Geburtshilfe leistet. Einfache Beratungen, Befunderöffnungen oder Therapiesitzungen können mittels Videochat zeit- und kostensparend durchgeführt werden. Allein im US-Bundesstaat Alaska konnten durch die Einführung von Telemedizin nach Schätzungen des staatlichen Instituts für Sozial- und Wirtschaftsforschung jährlich 3.000 Arztreisen im Gesamtwert von drei Millionen Dollar eingespart werden. (pro)
http://www.pro-medienmagazin.de/gesellsc...nd-scham-91382/
http://www.pro-medienmagazin.de/gesellsc...r-medien-91374/
http://www.pro-medienmagazin.de/gesellsc...uierlich-91343/

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US-Kardinal: Embryonen-Organhandel verstößt gegen Menschenwürde
Bostoner Erzbischof O'Malley unterstützte Gesetzesvorstoß gegen größte US-Abtreibungsorganisation
05.08.2015
Washington, 05.08.2015 (KAP) In der USA ist angesichts des nahenden Wahlkampfes ein neuer Streit um die Abtreibung entbrannt, in der sich auch hochrangige Kirchenvertreter zu Wort gemeldet haben. Ebenso wie Abtreibung grundsätzlich ein Angriff auf das menschliche Leben sei, sei auch die Gewinnung von Zellen und Organen aus Föten ein "Versagen" und fehlender Respekt gegenüber Menschlichkeit und Würde des Lebens, erklärte Kardinal Sean O'Malley, zuständig in der Bischofskonferenz für Lebensschutz-Fragen. Frauen, die abgetrieben haben, sicherte O'Malley Hilfe und Unterstützung der Kirche zu.

Der Erzbischof von Boston schaltete sich damit ein in eine Politdebatte rund um die größte US-Abtreibungsorganisation mit rund 700 Niederlassungen, Planned Parenthood. Republikaner waren am Montag im Senat damit gescheitert, per Gesetzesantrag die jährlich eine halbe Milliarde US-Dollar (450 Millionen Euro) staatlicher Gelder, die Planned Parenthood abseits von Abtreibungen für Gesundheitsdienstleistungen jährlich erhält, zu unterbinden. O'Malley hatte sich für den Gesetzesantrag ausgesprochen.

Trotz der Senatsentscheidung steigt der Druck auf "Planned Parenthood" dennoch merklich: Abtreibungsgegner hatten im Vorfeld Videos enthüllt, denen zufolge die Organisation Gewebe, Körperteile und sogar ganze Körper von Embryonen für Forschungszwecke verkauft, was in den USA verboten ist. Aktivisten hatten zuvor versteckt Videos aufgenommen, indem sie in mehrjähriger Arbeit eine Scheinfirma aufgebaut und sich gegenüber hochrangigen "Planned Parenthood"-Vertretern als Start-up ausgegeben hatten, das Embryoteile zum Weiterverkauf an Wissenschaftsinstitute erwerben möchte.

O'Malley griff eines der Hauptargumente der Abtreibungsgegner auf, wonach "Planned Parenthood" die Methoden für den Schwangerschaftsabbruchs vorrangig danach auswählt, dass die Organe der getöteten Embryos möglichst erhalten bleiben. Sichtbar würde dabei eine schockierende "Kaltschnäuzigkeit" sowohl gegenüber Frauen als auch gegenüber ungeborenen Kindern, so der Erzbischof.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathpress.co.at/site/nachrich...base/71643.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.




von esther10 24.08.2015 00:27

37 Millionen Kundenadressen einer Ehebruchs-Agentur sind geknackt worden
Veröffentlicht: 24. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

Für Kunden einer Online-Seitensprung-Agentur gibt es ein böses Erwachen. Darunter sind auch evangelikale Christen aus den USA und wahrscheinlich Angestellte der katholischen Kirche. Scannen0005



Mit der Aufforderung „Das Leben ist kurz. Gönn Dir eine Affäre“ wirbt das Unternehmen Ashley Madison mit Sitz in Nikosia (Zypern) für den anonymen Verstoß gegen das 6. Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“.

Am 20. August wurde bekannt, dass ein „Impact Team“ rund 37 Millionen Kundenadressen geknackt und in einem schwer zugänglichen Bereich des Internets, dem „Darknet“, veröffentlichte. Inzwischen hat es schon Erpressungsversuche gegeben: In E-Mails werden von Kunden umgerechnet etwa 196 Euro gefordert; sonst würden die Informationen dem Partner oder der Partnerin offenbart.

Unter den gehackten E-Mail-Adressen sind auch etwa 300.000 mit der Endung .de, die auf deutsche Nutzer schließen lässt. Ferner besteht der Verdacht, dass Mitarbeiter des Vatikans und der katholischen Kirche in Australien unter den Kunden sind. Da Ashley Madison aber bei der Registrierung keine E-Mail-Bestätigung verlangt, kann es sich auch um falsche Adressen handeln.

Quelle und vollständige IDEA-Meldung hier: http://www.idea.de/thema-des-tages/artik...cher-83426.html

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Seitensprungagentur24. August 20154
Böses Erwachen für Ehebrecher

Die Online-Seitensprung-Agentur Ashley Madison wirbt mit „Das Leben ist kurz. Gönn Dir eine Affäre“. Screenshot: ashleymadison.com
Die Online-Seitensprung-Agentur Ashley Madison wirbt mit „Das Leben ist kurz. Gönn Dir eine Affäre“. Screenshot: ashleymadison.com
Nikosia (idea) – Für Kunden einer Online-Seitensprung-Agentur gibt es ein böses Erwachen. Darunter sind auch evangelikale Christen aus den USA und wahrscheinlich Angestellte der katholischen Kirche. Mit der Aufforderung „Das Leben ist kurz. Gönn Dir eine Affäre“ wirbt das Unternehmen Ashley Madison mit Sitz in Nikosia (Zypern) im Internet für den anonymen Verstoß gegen das Sechste Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“. Am 20. August wurde bekannt, dass ein „Impact Team“ rund 37 Millionen Kundenadressen geknackt und in einem schwer zugänglichen Bereich des Internets, dem „Darknet“ veröffentlicht hat. Inzwischen hat es schon Erpressungsversuche gegeben. In E-Mails werden von Kunden umgerechnet etwa 196 Euro gefordert; sonst würden die Informationen dem Partner oder der Partnerin offenbart. Unter den Hacker-Opfern sollen auch rund 300.000 Deutsche sein.

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„Gott und meine Frau haben mir vergeben“

In den USA hat der evangelikale Video-Blogger Sam Rader bekannt, dass er seit zwei Jahren Kunde bei Ashley Madison war. Er habe Gott und seine Ehefrau Nia dafür um Vergebung gebeten und auch von ihnen erhalten. Er sei jetzt völlig von seiner Sünde gereinigt, berichtete Rader. Auch Josh Duggar, ältester Sohn in der inzwischen abgesetzten christlichen Fernsehserie „19 Kids and Counting“ (19 Kinder und noch mehr), gehörte zu den Nutzern des Ehebruch-Dienstes. Er hatte dafür rund 870 Euro gezahlt. „Ich schäme mich so für das Doppelleben, das ich geführt habe und für den Schmerz und die Schande, die meine Sünde über meine Frau und meine Familie und am meisten über Jesus und alle, die sich zum Glauben an ihn bekennen, gebracht hat“, erklärte Duggar. Er hatte sich bereits zu seinem jahrelangen Porno-Konsum bekannt. Als Teenager hatte er sich ferner des sexuellen Missbrauchs an Kindern schuldig gemacht. Erst im Mai war er von seinem Führungsposten bei der evangelikalen Organisation „Familienforschungsrat“ zurückgetreten. Präsident Tony Perkins (Washington) zeigte sich erschüttert: „Wir fühlen mit seiner Familie und allen, die von seinen Taten betroffen sind.“

300.000 deutsche Kunden?

Unter den gehackten E-Mail-Adressen sind auch etwa 300.000 mit der Endung .de, die auf deutsche Nutzer schließen lässt. Ferner besteht der Verdacht, dass Mitarbeiter des Vatikans und der katholischen Kirche in Australien unter den Kunden sind. Mehr als 20 E-Mail-Adressen tragen die Endung .va für Vatikan und 91 catholic.edu.au, wie das katholische Internetportal Crux (Boston/US-Bundesstaat Massachusetts) mitteilt. Da Ashley Madison aber bei der Registrierung keine E-Mail-Bestätigung verlangt, kann es sich auch um falsche Adressen handeln.

Welle von Scheidungsanträgen

Wie die Londoner Zeitung „Times“ berichtet, ist in Großbritannien mit einer Welle von Scheidungsanträgen aufgrund der geknackten Kundendaten zu rechnen. Die größte Eheberatungsorganisation „Relate“ habe zahlreiche Anrufe von Personen erhalten, die sich von ihren Partnern betrogen fühlen. Viele seien erschüttert und zutiefst enttäuscht. Zwei kanadische Anwaltskanzleien fordern mit einer Sammelklage Schadensersatz für Ashley-Madison-Kunden in Höhe von rund 507 Millionen Euro.


von esther10 24.08.2015 00:25

TERROR UND VERTEIDIGUNG
Der IS köpft, der Westen schweigt
VON ALEXANDER KISSLER 11. AUGUST 2015

Dschihadisten-Bild von Juni 2014, das eine Exekution von irakischen Soldaten zeigt
Drohen und Töten, Schießen und Köpfen: der IS wütet weiter

Kisslers Konter: Der „Islamische Staat“ ist eine einzige Kriegserklärung an den Westen. Dieser reagiert darauf nur mit Schweigen. So gewinnt der religiöse Extremismus weiter an Raum.



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Es tut sich viel in dieser Welt, die Zeitungen sind voll davon: Griechenland freut sich auf ein drittes Rettungspaket, die SPD auf den Bundestagswahlkampf 2017, Volker Kauder auf die nächste Fraktionssitzung von CDU/CSU, Fernsehzuschauer freuen sich auf „Promi Big Brother“, und wir alle uns über den endlich dann doch heißen August.

Aus so viel Sommerfreude schreckte uns gestern, nicht sehr weit vorne, die Meldung, ein britischer Elitesoldat habe mit gezieltem Fernschuss einen Vater und dessen Jungen davor bewahrt, von einem „IS“-Terroristen geköpft zu werden. Nahe der syrisch-türkischen Grenze habe sich der Vorfall ereignet.

Ach ja, neben der Raumstation ISS, die ebenfalls das Sommerloch zu füllen versteht, gibt es noch die vom Deutschlandfunk neuerdings „sunnitische Dschihadisten“ genannte Terrormiliz der Komplettverblendeten. Der „Islamische Staat“ ist nicht von der Landkarte verschwunden. Er tut weiter das einzige, was er kann: drohen und töten, schießen und köpfen.

Das Töten geht weiter

Just in diesen Stunden blickt Tomislav Salopek der eigenen Ermordung entgegen – so er noch am Leben ist. Ende Juli wurde der kroatische Gastarbeiter in Kairo verschleppt. Der „IS“ fordert die Freilassung inhaftierter Musliminnen. Ein Video zeigt Salopek bereits in typischer Demütigungspose, kniend auf Sand vor einem vermummten Messermann, gesteckt in einen orange-roten Überwurf. Ein erstes Ultimatum ist abgelaufen.

Im Sommerloch verschwanden die Fortschritte im Bereich des Bösen, zu dem der „IS“ jederzeit fähig ist: Die Städte Al Karjatain und Sarrin im Südosten der zentralsyrischen Provinz Homs habe der „IS“ jüngst eingenommen. Gleiches gelte von mehreren christlichen Dörfern in Nordsyrien. 200 Familien konnten fliehen, doch wurden 100 ihrer Angehörigen gefangen genommen, ebenso wie weitere 200 Personen. Ihnen allen droht der Tod.

Knapp hundert „Fastenbrecher“ im Ramadan starben durch Kreuzigung und Auspeitschung, aber auch rund 20 Kurden, die bei Kobane in die Hände der Extremisten fielen. Und wer das Pech hat, im Herrschaftsbereich des „IS“ zu wohnen, muss offenbar damit rechnen, seine praktizierte Liebe zu den Zigaretten oder zur Wasserpfeife mit dem Leben zu bezahlen.

Die Bedrohung durch gewaltbegeisterte Rückkehrer wäre da noch gänzlich unbedacht. Dabei sind sie es, die den Kern dieser radikalislamischen Kriegserklärung ausmachen. Dem Westen soll gezeigt werden, dass er verdorben ist, korrupt und darum nichts als den Untergang verdient hat.

Der IS hält Demokratie für unmoralisch und böse

Der Soziologe Frank Furedi erläutert in einem Essay: Der „Islamische Staat“ hält Freiheit und Demokratie für unnatürlich. Seine politische Theologie weist alle Formen von Demokratie als unmoralisch zurück. Der Westen ist aus der Sicht des „IS“ nicht einfach schlecht, sondern im metaphysischen Sinne böse. In politischen Kategorien, so Furedi, lässt sich der „IS“ nicht fassen.

Kriegserklärungen kann man nur dadurch beantworten, dass man sich verteidigt. Der Westen aber ist zu dieser Anstrengung nicht willens und nicht fähig. Der Westen ist bedingt abwehrbereit.

Und warum? Weil er verlernt hat, für Prinzipien einzustehen, die sich nicht rechnen; weil er sich in allen zentralen Punkten uneins ist; weil letztlich weder die Amerikaner noch die Franzosen oder die Briten sich für einen Terror abseits der eigenen Haustür interessieren.

Weil also der Westen nicht mehr weiß, wer er ist und wofür er steht. Die maximale Entschlossenheit religiöser Apokalyptiker trifft auf die Selbstlähmung des Westens im Moment seiner größten Identitätskrise. Die einen köpfen, die anderen schweigen.

Dank dieser Arbeitsteilung hat der „Islamische Staat“ eine Zukunft, der Westen aber bald nur noch eine Vergangenheit. Zeit, dass sich was dreht.

Update vom 12. August, 13.30 Uhr: Laut "Al Arabiya" und "Site" hat der „Islamische Staat“ die kroatische Geisel Tomislav Salopek in Ägypten enthauptet
http://www.cicero.de/weltbuehne/terror-u...pituliert/59694


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