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von esther10 05.08.2015 21:31

Mittwoch, 5. August 2015
Familiensynode: Marx & Co. erhalten Rückendeckung

Die ramponierte und isolierte deutsche Delegation für die Bischofssynode – wohl die liberalste aus der ganzen Welt – bekommt nun Unterstützung von liberalen, aber weniger in der Öffentlichkeit beschädigten Bischöfe.


Der Bischof von Leiria–Fátima, António Marto, hat sich als Kasper-Anhänger bekannt.

Dadurch geriet er Ende Juli bei einem Treffen der portugiesischen Bischofskonferenz in einer Polemik mit dem Patriarchen von Lissabon, Kardinal Manuel Clemente. Laut Presseberichten konnte sich schließlich Kardinal Clemente mit seiner Position durchsetzen. Dennoch wurde mit Erstaunen konstatiert, wie gespalten der portugiesische Episkopat in der Frage der wiederverheirateten Geschiedenen ist.

Währenddessen bereitet das liberale Lager eine Tagung in Rom für den 10.-12. September 2015 vor, die sich mit den Themen der Familiensynode in diesem Herbst befassen soll.

Diesmal aber nicht von den Deutschen, Schweizern und Franzosen organisiert. Diese hatten Ende Mai 2015 eine ähnliche Tagung einberufen und gestaltet, die zu erheblichen Irritationen führte. Man hielt sie für eine „Schatten-Synode“ und ein „Geheimtreffen“ zur Planung der liberalen Agenda der Synode im Herbst 2015 in Rom. In der Tat sprachen dort wohl die schärfsten Gegner der katholischen Lehre über Ehe und Familie.

Der wichtigste Kirchenmann im September-Treffen wird Kardinal Óscar Rodríguez Maradiaga von Tegucigalpa, Honduras, sein. Trotz seiner lateinamerikanischen Herkunft vertritt Kardinal Maradiaga eine stark liberale Position.

Etliche Sprecher verteidigen die abstrusen Positionen von Kardinal Walter Kasper, wie etwa der deutsche Theologe Eberhard Schockenhoff.

Die Tagung wird von der „International Academy for Marital Spirituality (INTAMS)“, einer markant liberalen Einrichtung, organisiert.

Absicht dieser neuen Initiativen und Stellungnahmen ist wohl, die Deutschen aus der Schusslinie zu nehmen. Durch ihre Attacken gegen die katholische Lehre und ihren teils arroganten Vorpreschen weckten sie weltweiten Widerstand und manövrierten sich dadurch in die Isolation.


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 12:25

von esther10 05.08.2015 18:43

"Du brauchst nicht viel"
IS droht in Video Merkel und Deutschland
05.08.2015, 18:15 Uhr | AFP, t-online.de, rtr



Deutschsprachige IS- Kämpfer, Abu Omar al-Alamani (l.) und Abu Usama al-Gharib, haben erstmals in einem Internetvideo Deutschland mit Angriffen gedroht. (Quelle: HO / WELAYAT HOMS / AFP)

Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hat erstmals ein Internetvideo auf Deutsch veröffentlicht. Darin drohen zwei deutschsprachige Kämpfer Kanzlerin Merkel und der Bundesrepublik mit Angriffen. Die beiden bärtigen Männer rufen ihre "Brüder und Schwestern" auf, sich der Gruppe in Syrien und dem Irak anzuschließen.

Sollte ihnen dies nicht möglich sein, sollten sie die "Ungläubigen" in ihren Häusern in Deutschland und Österreich angreifen, sagen die in Tarnuniformen gekleideten Männer in dem Video, das in den Ruinen der antiken syrischen Oasenstadt Palmyra aufgenommen wurde.

"Du brauchst nicht viel. Nimm ein großes Messer und schlachte jeden Kafir! Sie sind wie Hunde!", zitiert die "Welt" einen der Männer.

Unsere wichtigsten Themen
Mann droht Kanzlerin mit Rache

Einer der Männer schwört an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt, dass sich die Miliz für die Unterstützung Deutschlands für den Kampf gegen die Dschihadisten sowie den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan rächen werde. Der Mann wechselt in dem Video immer wieder ins Arabische.

Am Ende des Videos erschießen die beiden Dschihadisten zwei nicht identifizierte Männer, die inmitten der Ruinen von Palmyra vor ihnen auf dem Boden knien. Schätzungen zufolge haben sich rund 600 Menschen aus Deutschland den Dschihadisten in Syrien angeschlossen.

Türkei kündigt Großoffensive gegen Islamischen Staat an

Derweil hat die Türkei eine "umfangreiche Schlacht" gegen die Extremistenmiliz im Norden Syriens angekündigt. Die Offensive der von den USA angeführten Anti-IS-Allianz werde von türkischen Luftwaffenstützpunkten ausgehen, sagte der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu.

Derzeit träfen bemannte und unbemannte amerikanische Flugzeuge ein. "Und bald werden wir alle zusammen eine umfangreiche Schlacht gegen den Islamischen Staat beginnen." Syrien forderte indes, dass Militäraktionen in dem Land mit der Regierung in Damaskus abgestimmt sein müssten. Ansonsten wären sie eine Verletzung der Souveränität Syriens, sagte Außenminister Walid al-Mualem.

Die Türkei hat nach monatelangem Zögern Ende Juli erstmals Stellungen der IS-Extremisten in Syrien angegriffen. Zudem erlaubte die Türkei den USA, den Luftwaffenstützpunkt Incirlik und andere für Luftangriffe in Syrien zu nutzen. Seit Monaten fliegt die von den USA angeführte Allianz Angriffe gegen den IS in Syrien und im Irak.
http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...in-deutsch.html

von esther10 05.08.2015 18:36

Flüchtlinge vor Libyen
Boot gekentert - mindestens 25 Flüchtlinge tot
dpa/AP, 05.08.2015 17:47 Uhr

Vor der Küste von Libyen sind am Mittwoch Hunderte Flüchtlinge in Seenot geraten, als ihr Holzboot kenterte. 400 von ihnen konnten bis jetzt gerettet werden, 25 Leichen wurden vor der libyschen Küste geborgen.


Ein Flüchtlingsboot mit Hunderten Menschen an Bord ist vor Libyen havariert. (Archivfoto)Foto: ANSA / ITALIAN NAVY

Rom - Bei einem erneuten Bootsunglück im Mittelmeer sind Hunderte Flüchtlinge in Lebensgefahr geraten. Ihr Boot kenterte am Mittwoch vor der Küste Libyens, wie die italienischen Küstenwache bestätigte. Möglicherweise hatten die Migranten das Boot selbst unbeabsichtigt zum Kentern gebracht, weil sich viele Menschen beim Anblick eines rettenden Schiffes auf eine Bordseite gedrängt hatten.

Am späten Nachmittag meldete die italienische Küstenwache, dass 400 Flüchtlinge von dem gekenterten Boot gerettet worden seien. 25 Leichen seien nach dem Unglück vor der libyschen Küste geborgen worden. Insgesamt sollen 600 Menschen an Bord gewesen sein; 16 Leichen konnten geborgen werden. Es wäre eines der schlimmsten Flüchtlingsdramen im Mittelmeer der vergangenen Monate. Die „Times of Malta“ schrieb von 700 Menschen an Bord.

Die Rettungsaktion dauerte am frühen Mittwochabend noch an; mehrere Boote waren im Einsatz. Auch die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen und die private Rettungsmission MOAS aus Malta sowie die italienische Marine waren im Einsatz.

Mehrere Boote beim Rettungseinsatz
Das Unglück soll sich etwa 28 Kilometer vor der libyschen Küste ereignet haben. Der Alarm war am Mittag ausgelöst worden; die Küstenwache schickte daraufhin mehrere Boote zur Unglücksstelle. Es könnte das schlimmste Unglück im Mittelmeer der vergangenen Monate sein. Im April waren Hunderte Migranten ertrunken, als ihr Schiff kenterte. Am Dienstag hatte die Internationale Organisation für Migration (IOM) eine vorläufige Bilanz veröffentlicht, wonach in den ersten sieben Monaten des Jahres mehr als 2000 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer ums Leben gekommen sind. Die tödlichste Route ist demnach die von Libyen nach Italien.

Fast 100 000 Bootsflüchtlinge sind in diesem Jahr bislang über das Mittelmeer nach Italien gelangt - so viele wie noch nie. In Griechenland sind es fast genauso viele, aber der Seeweg von der Türkei zu einer griechischen Insel ist erheblich kürzer. Schlepper setzen oft alte und kaum seetüchtige Boote ein, weshalb es immer wieder zu Unglücken kommt.

Erst im April kenterte ein Boot mit geschätzten 800 Menschen an Bord, lediglich 28 überlebten. Seit Jahresbeginn seien rund 2000 Flüchtlinge auf See ums Leben gekommen, berichtete die Internationale Organisation für Migration am Dienstag.

von esther10 05.08.2015 14:58

Migranten in Calais: „Die Lage ist unlösbar“


Flüchtlinge in Calais - REUTERS

05/08/2015 10:48SHARE:
Nein vieler EU-Bürger zu Migranten: Der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ ist das an diesem Mittwoch eine Titelgeschichte wert. Vor allem im französischen Calais drohe die Lage immer mehr zu eskalieren, zehn Migranten hätten in den letzten zwei Monaten das Leben verloren, die Sicherheitskräfte gingen immer schärfer gegen die Versuche von Migranten vor, in den Eurotunnel einzudringen und nach Großbritannien zu gelangen.

Emile Hennard ist Priester und Sprecher des Bistums Arras, zu dem Calais gehört. Er bestückt schon seit Jahren eine Webseite zum Flüchtlingsproblem – und sagt zu den neuesten Nachrichten aus Calais: „Für mich ist die Lage, so wie sie heute ist, schlechthin unlösbar. Alle sagen, was ihnen gerade so durch den Kopf geht, alles Mögliche; die Zahl der Migranten ist enorm, drei- bis viertausend allein in Calais. Wir reden hier nicht von Frankreich insgesamt, diese Zahl bezieht sich allein auf die Stadt Calais! Und ich könnte weitere Zahlen von Migranten aus benachbarten Städten nennen, von denen aber im Moment niemand spricht. Die Lage in Calais ist unlösbar, weil es eine Verweigerung des Dialogs gibt, eine Weigerung, die Situation zur Kenntnis zu nehmen.“

Und diese Weigerung sei keineswegs nur eine der Politik: Die Menschen in Frankreich und Europa seien im allgemeinen heute nicht bereit, andere Menschen bei sich aufzunehmen. „Vor dreißig, vierzig Jahren haben wir zwei Millionen (oder mehr) Flüchtlinge aus Algerien bei uns willkommen geheißen – heute dagegen sagen wir Nein.“ Noch vor zwanzig Jahren habe die EU die Türen für Flüchtlinge aus dem zerfallenden Jugoslawien geöffnet – unvorstellbar heute, glaubt Hennard. Über das Anschwellen der Flüchtlingszahlen brauche man sich allerdings nicht zu wundern, auch die Zahl der Kriege und Konflikte vor Europas Haustür habe ja zugenommen.

Dass der rechtsextreme „Front National“ von Marine Le Pen in Frankreich an Boden gewinnt – zeitweise führten ihn die Umfragen als stärkste Partei –, bringt der Bistumssprecher aber nicht mit dem Ausländerthema in Verbindung. „Das ist nicht der Grund für das Vordringen des „Front National“; dass diese Partei vorrückt, hängt eher damit zusammen, dass in Paris Parteienregierungen jeder Couleur ausprobiert worden sind – und alle sind gescheitert. Alle. Und auf wen setzt man in so einer Lage? Auf die einzige Partei, die man noch nicht ausprobiert hat.“

„Viele Verbände ziehen sich zurück“

Er sei sechs Jahre lang Pfarrer in einer Stadt gewesen, in der binnen kurzer Zeit durch den Rückgang des Kohleabbaus Zehntausende von Arbeitsplätzen verlorengegangen seien. „Das ist ein Versagen vor der Zukunft, darum haben die Menschen bei Marine Le Pen Zuflucht gesucht. Den Franzosen brennt nicht in erster Linie das Migrantenthema unter den Nägeln, sondern die Zukunft ihrer Kinder!“

Zurück zu den Migranten in Calais: Am Engagement vieler Katholiken, vieler Privatpersonen für die Flüchtenden habe es bisher nicht gefehlt, so Hennard. „Kleider sammeln, Pakete packen, die Migranten empfangen – zum Beispiel mal an einem Samstagabend 500 Menschen. Und natürlich Nahrungsmittel verteilen.“ Aber die Hilfe werde immer weniger. „Viele Verbände ziehen sich zurück. Belle Etoile hat aufgehört, Salam und der Secours Catholique stehen kurz vor dem Aufgeben, denn sie sagen sich: Angesichts dieser Menschenmenge ist das keine Angelegenheit für Einzelne oder ein paar Gruppen mehr, sondern eine staatliche Aufgabe!“ Der Ball liegt also, wieder mal und immer noch, im Feld der Politik.
http://de.radiovaticana.va/news/2015/08/...2%80%9C/1163086
(rv 05.08.2015 sk)

von esther10 05.08.2015 14:33

21.07.2015


Bischof Feige sieht Angriffe nicht als rein ostdeutsches Problem
dpa

Flüchtlinge sind "echte Bereicherung"

Für Magdeburgs Bischof Feige sind Flüchtlingsübergriffe nicht allein ein ostdeutsches Phänomen. Probleme hätten vor allem Menschen, die sich sozial benachteiligt fühlten. Der Bischof blickt auch auf das Reformationsgedenken.

KNA: Herr Bischof Feige, Sie sind auch Vorsitzender der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz. Inwieweit ist das Bistum Magdeburg in das Reformationsgedenken einbezogen?

Bischof Gerhard Feige (Bistum Magdeburg): Unser Bistum erstreckt sich weitgehend über das sogenannte Lutherland Sachsen-Anhalt. Hier liegt Eisleben, der Geburts- und Sterbeort Luthers, hier befindet sich Wittenberg, die wohl bekannteste Stadt der Reformation. Von daher ist dieses Gedenken für uns grundsätzlich ein wichtiges Anliegen.

Unter anderem sind wir auch sehr daran interessiert, dass 2017 eine Julius-Pflug-Ausstellung in Zeitz zustande kommt. Pflug war der letzte katholische Bischof des Bistums Naumburg-Zeitz und gilt als großer Versöhnungstheologe, quasi als ein Vorläufer der Ökumene.

Außerdem soll es im Herbst 2016 eine interessante ökumenische Jugendreise "Mit Luther zum Papst" nach Rom geben. Erfreulich ist, dass hier auch die evangelische Kirche mitmacht.

KNA: Das Gedenken ist ja für die katholische Kirche nicht ganz unproblematisch - immerhin führte die Reformation zur Kirchenspaltung. Jetzt haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, ein gemeinsames "Christusfest" angekündigt. Wie klappt die Zusammenarbeit mit den Protestanten im Hinblick auf die Feierlichkeiten?

Feige: In früheren Zeiten waren solche Feiern immer antikatholisch oder auch deutschnational ausgerichtet. Insofern ist eine Beteiligung der katholischen Kirche ein Novum. Möglich geworden ist dies vor allem durch die ökumenische Bewegung. Trotzdem hat es einige Zeit gedauert, um zu klären, was diesmal eigentlich gefeiert wird und worin sich auch für uns Katholiken ein Zugang eröffnet. Mit dem Begriff "Christusfest" ist ein solcher gefunden, denn Luther ging es wesentlich um Christus; darum sollte es uns auch heute gehen. Die größte Annäherung zwischen Katholiken und Protestanten hat allerdings auf internationaler Ebene stattgefunden.

KNA: Inwiefern?

Feige: Schon 2013 konnte man sich zwischen Lutherischem Weltbund und Päpstlichem Einheitsrat auf eine gemeinsame Sicht der Reformation und der ökumenischen Entwicklung der letzten Jahrzehnte verständigen. Im Dokument "Vom Konflikt zur Gemeinschaft" werden sowohl die positiven Aspekte der Reformation gewürdigt als auch die tragischen Folgen der Kirchenspaltung benannt. Und es wird gemeinsam erklärt, dass das Reformationsgedenken für Lutheraner wie Katholiken ein wichtiger Anlass ist, neu über den Glauben nachzudenken. Inzwischen ist auch angekündigt, dass man im Herbst 2016 gemeinsam feiern wird, wahrscheinlich - so vermuten einige - im schwedischen Lund.

KNA: Kommt der Papst auch?

Feige: Das könnte ich mir durchaus vorstellen - eher jedenfalls als zum Reformationsgedenken nach Deutschland.

KNA: Und zu den Feiern des 25-jährigen Einheitsjubiläums am 3. Oktober?

Feige: Wann und in welchem Zusammenhang ein solcher Besuch erfolgen könnte, ist mir nicht bekannt; wenn, dann vermutlich eher nach den Einheitsfeiern und mit europäischem Bezug, vielleicht 2016.

KNA: Auch nach Ostdeutschland? In die Nikolaikirche in Leipzig zum Beispiel - hier hat die Wende schließlich angefangen.

Feige: Das wäre eine Idee. Da es aber aller Voraussicht nach ein Staatsbesuch sein wird, nehme ich an, dass er sich eher auf Berlin konzentrieren wird.

KNA: Viele Katholiken würden sich freuen...

Feige: Sicher. Ich spüre aber auch auf evangelischer Seite, dass man die Anregungen des Papstes wohlwollend wahrnimmt und unterstützt. Und in der übrigen Bevölkerung ist die Resonanz auf ihn insgesamt ebenso erstaunlich. So habe ich von Nachbarn auf der Straße schon gehört: "Ihr Chef ist großartig, der räumt ja richtig auf".

KNA: Papst Franziskus setzt sich auch für einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen ein. Nun hat es in Ostdeutschland gerade in jüngster Zeit immer wieder Proteste gegeben. Wie ist die Stimmung in Ihrem Bistum gegenüber Flüchtlingen?

Feige: Ich bin dankbar und froh, dass sich viele in unserem Bistum inzwischen um solche Menschen kümmern und in der Flüchtlingssozialarbeit engagieren. Bemerkenswerterweise hat in letzter Zeit auch die Zahl der ausländischen Katholiken unter uns beträchtlich zugenommen. Das ist eine echte Bereicherung. Daneben gibt es jedoch in der Bevölkerung auch manche Ressentiments. Sicher hat das damit zu tun, dass verschiedene Mitbürger den Eindruck haben, sozial benachteiligt zu sein. Solche Menschen tun sich schwer damit, zu akzeptieren, dass anderen Menschen, die in noch größerer Not sind, geholfen werden muss. Ich würde dies aber nicht als ein allein ostdeutsches Problem ansehen und halte auch nichts von einem Empörungsjournalismus, der sich auf Ostdeutschland einschießt.

KNA: Was sind denn die Ursachen dafür, dass es dieses Problem in Ostdeutschland überhaupt gibt?

Feige: Sicherlich hängt das auch mit unserer demografischen Entwicklung zusammen. In manchen Regionen sind oftmals nur noch die Älteren zurückgeblieben. Und die möchten weitgehend ihre Ruhe haben und sehen sich nicht mehr in der Lage, solche neuen Herausforderungen kreativ zu bewältigen.

KNA: Hatten Sie jemals Probleme mit Diskriminierungen von ausländischen Priestern in ihrem Bistum?

Feige: Vor einigen Jahren gab es in unserem Bistum einmal einen indischen Ordenspriester, der in einer ländlichen Gegend entsprechende Erfahrungen gemacht hat. Auf sein Drängen hin hat der zuständige Ordensobere ihn dann wieder abgezogen.

KNA: Jetzt ist Urlaubszeit, vielleicht haben auch Sie ein bißchen Muße. Was machen Sie, um zu entspannen?

Feige: In der Regel versuche ich das Jahr über, jede Woche einmal schwimmen zu gehen oder gelegentlich auch, mich mit dem Fahrrad durch die Elbauen zu bewegen. Im Urlaub wandere ich gern - ganz hoch in die Berge zu steigen, gelingt mir allerdings nicht mehr. Das war in meiner Studentenzeit noch anders. Jetzt fahre ich zum Beispiel gern in Gegenden wie Südtirol, habe aber auch die Ostseeküste wieder schätzen gelernt. Früher dachte ich, da kann man nur am Strand braten, heute genieße ich eher die großartige Landschaft mancher Insel.

KNA: Statt Baden könnte man ja auch Lesen. Haben Sie dafür Zeit?

Feige: Selten, dabei würde ich so gerne einmal zweckfrei lesen - etwa eine Dissertation über die Situation im Bistum Magdeburg zu DDR-Zeiten.

KNA: Das hört sich für mich allerdings auch nach Arbeit an. Ich hatte eher an einen schönen Roman gedacht...

Feige: Da habe ich auch etwas: "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" von Jonas Jonasson - den packe ich mir für den nächsten Urlaub ein.

Das Interview führte Nina Schmedding.

(KNA)

von esther10 05.08.2015 07:46

Wie Don Bosco: Mit der Jugend, für die Jugend



4.500 Jugendliche feiern Don Boscos 200. Geburtstag
Von Redaktion
Wien, 4. August 2015 (ZENIT.org)
Rund 4.500 junge Menschen aus 50 Ländern werden ab Montag, dem 10. August 2015 zum internationalen Festival der Salesianischen Jugendbewegung in Turin erwartet. Höhepunkt ist die Festmesse zum 200. Geburtstag Don Boscos am Sonntag, dem 16. August.

Zu den 63 Teilnehmern aus Österreich kommen zahlreiche Europäer. Aber auch junge Leute aus Südafrika, Hong Kong, Indien, Mexiko, Uruguay und aus der Ukraine fahren in die Heimat Don Boscos, um gemeinsam zu sehen, wo vor 200 Jahren das weltweite Werk für Straßenkinder und junge Menschen in Not seinen Anfang genommen hat. Die Tage in Turin sind nicht nur ein internationales Jugendtreffen sondern auch eine Pilgerreise. So meint beispielsweise ein Salesianer aus Südkorea: „ Wir alle hoffen, dass die Erlebnisse in Turin ein Wendepunkt im Glaubensleben der Jugendlichen sein können.“

Die Salesianische Jugendbewegung in Österreich hat sich mit zwei Treffen auf die Begegnung in Turin vorbereitet: Spiele und Musik, Kreativität und Freude waren dabei wichtige Elemente. „Die Biographie Don Boscos hat die Jugendlichen besonders beeindruckt, vor allem sein Glaube und sein Einsatz für die jungen Menschen“, wie Pater Rudolf Osanger SDB erklärt. Was freut ihn als Verantwortlichen für Jugendpastoral besonders? „Unsere Gruppe ist sehr offen und zeigt die Bereitschaft, etwas zu lernen und selber mitzumachen. Die Gemeinschaft und die neuen Erfahrungen gefallen allen.“ Der internationale Austausch ist der österreichischen Gruppe wichtig und dabei die Hoffnung für gemeinsame künftige Projekte.
Einen Akzent hat Süditalien bereits gesetzt. Während ihrer Vorbereitung wurde die Hymne „Wir sind Don Bosco“ komponiert, die die Gruppe mit 200 Teilnehmern seither bei allen Treffen singt. Spätestens am 10. August werden Österreich und weitere 48 Nationen mitsingen gemäß dem Motto: „Wie Don Bosco: Mit der Jugend, für die Jugend.“

Don Bosco (1815-1888): Priester, Jugendapostel und Streetworker Gottes

Don Bosco war Jugendapostel, Pädagoge, Zauberkünstler, Schriftsteller, Sozialarbeiter, begeisterter Priester und Ordensgründer. In der italienischen Industriemetropole Turin begegnete er arbeitslosen und sozial entwurzelten Jugendlichen. Er holte sie von der Straße und nahm sie in seinem „Oratorium“, einem offenen Jugendzentrum, auf. Für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen betrachtete er vier Elemente als wesentlich: Geborgenheit, Freizeit, Bildung und Glaube. Am 31. Jänner 1888 starb Johannes Bosco. Er wurde am 1. April 1934 heiliggesprochen und wird weltweit als Schutzpatron der Jugend verehrt.
Damit das Leben junger Menschen gelingt

Als zweitgrößte Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche zählen die Salesianer Don Boscos heute 15.300 Mitglieder in 132 Ländern der Welt. Mit Maria Dominika Mazzarello (1837 – 1881) gründet er 1872 die Don Bosco Schwestern, die heute mit rund 13.000 Schwestern einen der größten katholischen Frauenorden der Welt bilden. Außer seiner eigenen Mutter, Mama Margareta Occhiena (1788– 1856), bezieht er zahlreiche Frauen und Männer als Lehrer, Ausbilder und Erzieher in sein Jugendwerk ein. Daraus erwächst seine Idee des „Salesianers in der Welt“, von der sich auch heute weltweit 35.000 Frauen und Männer in der Vereinigung der Salesianischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistern lassen.

Das Anliegen Don Boscos, die jungen Menschen ernst zu nehmen, ihre Nöte und Bedürfnisse zu sehen, ihnen eine Stimme zu geben und eine Möglichkeit, ihr Leben selbst zu gestalten, ist auch heute wichtig. Die Salesianer Don Boscos und die Don Bosco Schwestern setzen sich zusammen mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit an sozialen und humanitären Brennpunkten dafür ein, dass junge Menschen die Chance auf eine gute Zukunft bekommen.

von esther10 05.08.2015 00:58

Dienstag, 4. August 2015

Digitales Lernen in Kitas und Grundschulen schadet den Kindern
Warum Computer bis zum zwölften Lebensjahr tabu sein sollen.

Focus online vom 15.03.2015 berichtet: Aufwachsen ohne digitale Medien - das verlangen die Autoren eines neuen Buchs. Sie behaupten, digitales Lernen schade mehr, als dass es nütze.

Provokanter Titel: „Die Lüge der digitalen Bildung. Warum unsere Kinder das Lernen verlernen.“

Das Werk soll eine Debatte über den Einsatz von digitalen Medien in Kita, Schule und Uni auslösen, hoffen Lembke und sein Co-Autor Ingo Leipner. Ihr Grundsatz: „Computer sollten bis zum zwölften Lebensjahr tabu sein. Insbesondere kleine Kinder sind nicht in der Lage, virtuelle Signale vom Bildschirm zu verarbeiten.“

Keinerlei positive Lerneffekte

Gerald Lembke versichert dem Medium Computer „keinerlei positive Lerneffekte“. Er warnt gar, das Gerät fungiere oft nur als Substitut für Erlebnisse und Denkvorgänge. Lembke: „Das Reflektieren und Verarbeiten von Informationen muss ohne ihn passieren.“ Unter Entwicklungsbiologen und Neurowissenschaftlern sei es Konsens, dass „Computer weder die geistige noch die physische Entwicklung von Heranwachsenden fördern“.

Entschleunigung statt Elektronik. Die beiden Autoren fordern Zurückhaltung und führen Studien als Belege dafür an, dass „digitale Medien mit ihrer Geschwindigkeit, Reizüberflutung und Oberflächlichkeit Lernprozesse untergraben können“. Essenziell sei das unstrukturierte Spielen, nicht das herumtippen auf dem „ersten Lerncomputer“ oder der Fernsehkonsum. Mittlerweile hielten immer längere Bildschirmzeiten (199 Minuten pro Tag bei Sechs- bis 13-Jährigen) Kinder von realen Erfahrungen ab.

Zum Beispiel von der Natur. Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung sind die Hälfte der Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren noch nie auf einen Baum geklettert. Fast ein Viertel hat nie oder selten ein Tier in der Wildnis gesehen.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...Medien+-+online)

von esther10 05.08.2015 00:57

blog-e48134-NEUER-Blog-Nachrichten-von-Kirche-und-Welt.html...

Wie man eine erfolgreiche Ehe führt



4. August 2015 by Papsttreuer 4 Comments
Entlarvter Kollektivismus: Die und wir
Kann einer, der erst acht Jahre verheiratet ist, einen Tipp für eine erfolgreiche Ehe geben?



100 Gründe, warum Ehen scheitern – irgendwie scheint es ein solches Werk, als Buch oder als Seminar, noch nicht zu geben, aber Gründe, warum eine Ehe scheitern kann, gibt es zuhauf. Und auch wenn man sich auf die Suche begibt, findet man Gründe. Für die Google-Suche „Warum Ehen scheitern“ erhält man nicht weniger als 118.000 Treffer. Dagegen „Warum Ehen gelingen“ – Tusch: 489.000 Ergebnisse! Die Suche nach dem gelingenden Rezept scheint umso wichtiger zu sein. Auch hier hilft eine kleine Google-Analyse: „Jede Ehe scheitert“ weist als Ergebnisse Berichte darüber aus, dass jede zweite oder jede dritte Ehe scheitert (mehr offenbar nicht, für weniger gibt es auch Quellen).

Wenn man gleichzeitig weiß, dass die meisten Menschen sich nichts mehr wünschen als eine stabile Beziehung voll Vertrauen, langfristig und als Basis einer Familie mit Kindern … da müsste doch die „Goldende Regel der Ehe“ reißenden Absatz finden. Tut sie aber in den meisten Fällen nicht. Da wird viel von der Partnerwahl gesprochen, davon, was Gleich sein sollte, davon, wo Differenzen okay sind, wie weit das Kennenlernen gehen sollte. Und es ist ja auch wahr:

Ein gläubiger Ehepartner zusammen mit einem Atheisten – das kann funktionieren, erscheint aber eher schwierig. Einfacher schon ein Bayern- und ein Schalke-Fan? Je nach Ausprägung der Fan-Kultur. Vertrauen ist wichtig, Eifersucht ist Gift. Gemeinsam reden muss man können – manche meinen auch, es sei wichtiger, schweigen zu können. Kommunikation auf „Augenhöhe“ wird jedenfalls hoch gepriesen. Den anderen, seine Vergangenheit, seine Macken und Vorzüge, seinen Hintergrund inklusive Familie, größere und vermeintlich kleinere Verletzungen, kennen – natürlich, das vermeidet Fallstricke.

Und trotzdem beobachte ich immer wieder Menschen, die vermeintlich gut zusammen passen, und trotzdem schlittert die Ehe oder die Beziehung in eine Krise. Kannten die sich nicht ausreichend? Waren die Grundlagen doch zu unterschiedlich? Oder war einer der beiden untreu? Was ich immer wieder höre: Sie war nicht gut für mich! Er hat mich ausgenutzt! Die Beziehung hat mir nichts mehr gebracht. Erschreckend dabei die Mitteilungswut von Menschen, deren Ehe bereits gescheitert ist, an junge Ehepartner: „Sieh zu, dass du nicht untergehst! Wichtig ist, dass dich der andere glücklich macht.“ Sollte man da nicht skeptisch werden, wenn solche Ratschläge von Menschen kommen, die bislang bewiesen haben, dass sie wissen, wie eine Ehe scheitert?

Stattdessen die Stille von Goldenen Hochzeitspaaren: Da schiebt in unserer Gemeinde ein älterer Herr, ich würde meinen sicher über 80, seine mittlerweise gehbehinderte Frau jeden Sonntag in die Kirche. Da sieht man den alten Mann, der seiner Frau Blumen kauft. Da hilft die ältere Dame ihrem etwas tüddeligen Mann bei der Auswahl aus der Speisenkarte. Irgendwas machen die richtig, haben die über Jahrzehnte richtig gemacht – aber was?

Vielleicht liegt des Rätsels Lösung ja genau in dem Beobachteten: Diejenigen, deren Ehe gescheitert sind, achten darauf, nicht zu kurz zu kommen. Die entscheidende Frage ist: Ist sie/er gut für mich? Und was soll das Gute dann sein? Das gute Gefühl, geliebt zu werden? Glücklich sein? Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen? Und wenn das, aus welchem Grund auch immer, nicht mehr geht? Wenn sich meine Wünsche und Vorstellungen ändern – dann wechsele ich den Partner?

Dagegen die „Erfolgreichen“: Sie kümmern sich um den Partner, aufopferungsvoll, auch ohne Aussicht auf Ausgleich. Die entscheidende Frage: Was kann ich tun, was gut für sie/ihn ist?

Das ist ein Paradigmenwechsel weg vom Erfolg hin zum Dienen! Ein unglaublich unbeliebtes Wort. Und doch – sogar biblisch zu begründen (Epheser 5,21-26):

Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus. Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn (Christus); denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib. Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den Männern unterordnen. Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen.

Wer jetzt als Mann seine Frau anstupst und sagt „Siehste!“, der hat nichts davon verstanden, was Paulus hier meint, und was die Jünger von Jesus gelernt haben (Markus 10,42-45):

Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

Das bezieht sich zwar nicht direkt auf die Ehe und Familie, doch aber auf das Verhältnis von Jesus zu seinen Jüngern und der Kirche, wie es im Text von Paulus wiedergegeben ist.

Dem anderen, vor allem dem Ehepartner zu dienen – so geht das, das ist wirkliche Liebe. Sich selbst dienen zu lassen, zu schauen wo ich bleibe, „netto“ mit einem Plus aus der Beziehung hervorgehen zu wollen – das ist der Garant für eine scheiternde Beziehung.

Aber immer den anderen im Blick haben, nur sein Wohl, auch sein Seelenheil anzustreben – geht das denn? Ich kann nur für mich sprechen: Nein, mir gelingt das jedenfalls nicht. Es hat aber auch niemand gesagt, dass es immer einfach wäre, eine Ehe zu führen. Aber immer dann, wenn es scheint, dass Streitigkeiten eskalieren, immer wenn es scheint, dass eine Diskussion fruchtlos verläuft, immer dann, wenn wir in eine Sackgasse geraten, bemerke ich spätestens hinterher, dass ich wieder zu sehr „bei mir“ war, meinen Erfolg gesucht habe, meine Vorstellung durchsetzen wollte.

Aber läuft man da nicht Gefahr, ausgenutzt zu werden? Gegenfrage: Warum haben Sie geheiratet oder wollen heiraten? Reicht das Vertrauen nicht mal so weit, dass Sie Angst davor haben, ihren Partner wirklich zu lieben? Liebe macht verletzlich, Liebe ist kein gegenseitiges Geschäft, Liebe lebt von der „Vorleistung“ ohne Garantie der Gegenleistung – eigentlich nicht mal dem Wunsch danach. Sollte man in einer Beziehung merken, dass man tatsächlich ausgenutzt wird, der andere einen eben nicht liebt, dann sind Konsequenzen notwendig. Das muss nicht direkt eine Trennung sein, vielleicht beruht das Gefühl, ausgenutzt zu werden auch nur auf einem Missverständnis. Aber in einer Ehe sind wir hoffentlich schon einen Schritt weiter: Das Vertrauen ist da und auch begründet – was sollte uns da noch in der Freigiebigkeit begrenzen?

Natürlich werde ich immer auch darauf hinweisen, dass es Gott selbst ist, der eine Ehe gelingen lässt, dessen Unterstützung wir brauchen. Es gibt offenbar Paare, die lange Jahre sehr glücklich miteinander leben, ohne das Gott in ihrem Leben eine Rolle spielt. Wie das geht? Ich habe keine Ahnung! Aber vielleicht ist es diese Zentrierung auf den anderen, die auch dort gelebt wird, unabhängig vom Glauben?

Wie dem auch sei: Wenn mich jemand fragen sollte, was – unabhängig vom Glauben – DER Erfolgsfaktor einer guten Ehe ist, dann wäre ich sehr sicher mit einem Motto: Du statt ich!
http://papsttreuerblog.de/2015/08/04/wie...che-ehe-fuehrt/

von esther10 05.08.2015 00:56

05.08.2015 15:30


„Wo war Jesus? – An eurer Seite!“
Der 6. August 2014 hat die Kirche im Irak für immer verändert. Seither leben über 120 000 Christen als Flüchtlinge inner- und außerhalb des Landes. Niemand weiß, wie lange noch. Von Oliver Maksan
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Leben noch immer unter erschwerten Umständen: Christliche Flüchtlinge aus der Ninive-Ebene in einem Lager in Erbil.
Foto: Maksan
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Erbil (DT) Sengende Hitze sucht den Irak dieser Tage unbarmherzig heim. In Bagdad haben die Menschen wegen des Strommangels demonstriert. Sie machen die Korruption dafür verantwortlich. Die Regierung hat in der Folge einige Tage für arbeitsfrei erklärt. Die Temperaturen erinnern nur zu sehr an den 6. August 2014 und das Geschehen in der Ninive-Ebene im Norden des Landes. 50 Grad heiß kann sich die Luft im Sommer dort aufheizen. Auch nachts fällt das Thermometer dann nicht unter dreißig Grad. Die Luft am Horizont des weiten, von verbranntem Gras geprägten Landes flirrt und tanzt.

Es waren dramatische Szenen, die sich damals unter diesen widrigen Umständen abspielten. Panisch flohen die Menschen aus den christlichen Orten der Ninive-Ebene um Mossul vor den vorrückenden Dschihadisten des „Islamischen Staats“. Betroffene erinnern sich, wie sich am Morgen des 6. August der Artilleriebeschuss von Karakosch verstärkte und immer näher kam. Drei Christen kamen dabei in der ehemals größten christlichen Stadt des Irak ums Leben, unter ihnen ein sechzehnjähriges Mädchen. Sie hatte sich erst kurz zuvor verlobt. Viele Menschen begannen schon da, die Stadt mit ihren vielen Kirchen zu verlassen. Als aber dann später die Peschmerga, die kurdischen Kämpfer, abzogen, brach die blanke Panik unter den Menschen aus. Sie wussten: Nichts steht mehr zwischen ihnen und den Kriegern des Kalifats. Bis zuletzt hatten sie sich auf die Zusagen der Kurden verlassen, sie zu schützen. Zehntausende begannen, Karakosch und zahlreiche andere Dörfer und Städtchen der Ebene zu verlassen. Manche rannten aus Angst um ihr Leben einfach los. Andere quetschten sich in überfüllte Autos. Im Schneckentempo nur ging es voran. Denn die Peschmerga kontrollierten akribisch, wer ihre Checkpoints passieren wollte. Die Furcht, dass sich IS-Terrorosten unter die Flüchtenden mischen würden, war zu groß. Viele waren immer noch unterwegs, als die sengende Hitze des 7. August einsetzte.

Sana half den christlichen Flüchtlingen von der ersten Stunde an. Die junge Frau arbeitet für die chaldäische Diözese Erbil. „Ich habe in den Nachrichten vom Vorrücken des IS in Richtung der christlichen Orte gehört. Und dann kamen ja auch schon die ersten Flüchtlinge hier bei uns an. Im Laufe der Nacht und am anderen Morgen wurden es immer mehr.“ Sana half wie viele junge Leute aus Erbil sofort, die Neuankömmlinge zu versorgen. „Es war schlimm, die Menschen so zu sehen. Sie hatten teilweise ja buchstäblich nichts dabei. Sie sind panisch geflüchtet. Sie dachten, IS holt sie ein. Manche fuhren von Karakosch nach Erbil zwölf Stunden und mehr, weil die Wege so überfüllt waren. Normalerweise ist es nicht weit.“ An ihre Gefühle von damals kann sie sich ein Jahr später nicht mehr recht erinnern. Sie selber habe gar keine Zeit zum Nachdenken gehabt. „Wir haben einfach nur geholfen. Zwölf Stunden am Tag und mehr, oft bis spät in die Nacht, haben wir gearbeitet. Diese Tage sind mir unvergesslich.“

Wenn sie heute zurückblicke, wundere sie sich, wo all die vielen tausend Menschen hin sind, die im August nach Erbil geflüchtet waren. „Als die Menschen hier ankamen, haben sie auf dem bloßen Boden geschlafen. Und jetzt hat jeder eine Wohnung oder wenigstens einen Wohncaravan. Es ist viel passiert.“ Aber natürlich sei das Leben für die Menschen nicht leicht. „Sie dachten anfangs ja, dass sie nur wenige Tage oder Wochen hier bleiben müssten.“

Schon einmal waren die Einwohner von Karakosch ja im Juni vergangenen Jahres vor den Kämpfen zwischen dem „Islamischen Staat“ und den Peschmerga nach Erbil geflohen, dann aber schnell wieder in ihre Häuser zurückgekehrt. Sie glaubten, dass es diesmal ähnlich sein würde. Doch ein Jahr später hofft niemand mehr auf eine rasche Rückkehr. „Als die Menschen erst einen Monat, dann zwei Monate, dann drei Monate hier waren, da war ihnen klar, dass es wohl länger dauern würde“, sagt Sana. „Viele haben gar keine Hoffnung mehr, dass sie zurückkönnen.“ Tröstlich, so Sana, seien ihr angesichts der Not auch ein Jahr später noch Worte des Bischofs von Erbil. „In einer Predigt antwortete er auf die zornige Frage der Menschen, wo Jesus in diesen Tagen des August war: Jesus floh mit euch. Er lief an eurer Seite. Nur deshalb seid ihr noch am Leben.“

Das sieht auch Pater Douglas Bazi so. Der Priester aus Bagdad leitet das Mar Elia Centre in Erbil. Anfangs lebten hier 240 Familien. Jetzt sind es nur noch etwa 130. Einige sind ins Ausland gegangen. Die meisten aber haben eigene Wohnungen bezogen. „Ich war geschockt, als ich letzten August die Massen von Flüchtlingen sah“, erinnert sich der Priester. Schnell begann der dynamische Mann aber, Hilfe zu organisieren. Auf dem Gebiet seiner Kirche Mar Elia entstand ein Flüchtlingslager. Pater Douglas wollte allerdings nicht nur das nötigste zum Leben anbieten. „Ich habe als Seminarist in den neunziger Jahren geholfen, Lebensmittel und Medizin an die Menschen zu verteilen, die unter dem internationalen Embargo des Irak litten. Das waren schlimme Zeiten. Diesmal wollte ich den Menschen nicht nur Brot und ein Dach über dem Kopf geben, sondern ihnen helfen, ihre Zeit sinnvoll zu nutzen.“ Besonders konzentriert er sich dabei auf die Kinder und Jugendlichen. Sie können Instrumente, Sprachen wie Englisch und Französisch und den Umgang mit dem Computer lernen. „Ich habe sofort damit begonnen. Viele meinten, ich spinne. Die Kinder brauchen Essen und du gibst ihnen Bücher, meinten manche meiner Mitbrüder. Ich habe deshalb an mir selbst gezweifelt. Aber mittlerweile sehe ich, dass es richtig war. Man muss positiv sein und versuchen, die Zeit zu nutzen. Angst macht mir aber, dass die Kinder immer fragen, was als nächstes kommt. Ich weiß es bald selbst nicht mehr.“

Den traurigen Jahrestag begeht Pater Douglas mit einer Messe. In ihr sollen Trauer über das Geschehene, aber auch Dankbarkeit dafür, noch am Leben zu sein, Platz haben. „Zusammen mit Jugendlichen aus unserem Zentrum haben wir auch ein kleines Musikvideo gedreht. Es ist eine Hymne aus unserer Liturgie. Darin bitten wir Gott um seinen Beistand. In diesem Jahr gedenken wir Chaldäer ja nicht nur der schlimmen Geschehnisse vom letzten Jahr, sondern auch des Genozids an unserem Volk vor hundert Jahren durch Türken und Kurden. „101“ ist deshalb unser Logo geworden. Daneben ist ein blutiger Handabdruck zu sehen. Er soll bedeuten: Genug. Wir irakische Christen haben genug gelitten. Wer heute im Irak um die vierzig und jünger ist, hat ja eigentlich nie Frieden erlebt. In den Achtzigern gab es den brutalen Krieg mit dem Iran. Er dauerte acht Jahre. Dann kam der Golfkrieg von 1991. 2003 dann kamen die Amerikaner erneut. Und seither kommt unser Land nicht mehr zur Ruhe.“

Das Oberhaupt der chaldäischen Kirche, Patriarch Louis Raphael I. Sako, weiß um die sich neigenden Kräfte seiner Herde. Zum Jahrestag der Flucht hat er die Christen der Welt aufgerufen, sich mit den irakischen Christen im Gebet zu vereinen. In einem von ihm verfassten Gebet zum 6. August heißt es: „Stärke das Vertrauen in uns und gib uns die Kraft, diesem Sturm zu widerstehen

von esther10 05.08.2015 00:54



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Jüdischer Verleger rettet Christen in Syrien

Das Ziel von Sir Arthur George Weidenfeld ist, 2.000 Familien außer Landes zu fliegen
Von Dr. Edith Breburda
Rom, 4. August 2015 (ZENIT.org)

Das Christentum, das seine Wiege im Nahen Osten rühmen darf, ist im Begriff, aus der gesamten Region zu verschwinden. Die Ägyptischen Kopten mögen zwar eine Atempause unter ihrem neuen Präsidenten Abdel Fatah al-Sissi gefunden haben. Aber nach den Repressalien unter der früheren Regierung der Muslimbrüder ist den Kopten nur zu bewusst, wie prekär ihre Existenz im mehrheitlich muslimischen Ägypten auch in Zukunft bleibt.

In anderen Ländern des Nahen Ostens stellt sich die Situation weitaus dramatischer dar. Einundzwanzig Kopten wurden von der fanatischen IS-Terrormiliz in Libyen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit enthauptet. In großen Teilen von Syrien, in denen der Islamische Staat die Kontrolle übernommen hat, sind die Folgen für die Christen schrecklich – Tod, Gewalt oder Versklavung. Es ist die Rede von unbeschreiblichen Massakern wie der Kreuzigung, die auch vor Minderjährigen nicht halt mache.

Die Angst vor dem IS, aber einfach auch nur die Verschlechterung der Lebensbedingungen, hat viele Christen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Das betrifft selbst den „friedlichen“ Libanon, wo konfessionelle Parität von der Verfassung garantiert wird. Während die libanesischen Christen noch vor 60 Jahren mehr als die Hälfte der Bevölkerung ausmachten, werden sie jetzt auf etwa ein Drittel geschätzt. In Bethlehem beispielsweise hat die Zahl der Christen unter der Palästinensischen Autonomiebehörde um die Hälfte abgenommen.

Am meisten gefährdet sind die Christen in dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Syrien. Vor vier Jahren lebten dort noch rund 1,1 Millionen. Mittlerweile sind 700.000 von ihnen geflohen.

Viele von denen, die im Land verblieben sind, und das sind meistens die Mittellosen, stehen unter der radikal-islamistischen Herrschaft im Norden des Landes. Ihre Zukunft, so wie auch die Zukunft des Christentums des Nahen Ostens allgemein, wird durch den Iran, die Hisbollah, den Islamischen Staat, die Nusra-Front und andere fanatische lokale Gruppierungen und von regionalen Mächten bestimmt werden.

Viele finden es unbegreiflich, wie der Westen angesichts dieser dramatischen Situation tatenlos zusehen kann. Natürlich ist dem Problem der Ausbreitung des Islamismus und damit der Christenfeindlichkeit nicht allein mit militärischen Interventionen beizukommen. Dennoch gibt es auch Beispiele dafür, was auf einer begrenzten Skala als Hilfemaßnahme getan werden könnte. Vor drei Wochen wurden 150 syrische Christen nach Polen ausgeflogen, wo sie als politische Flüchtlinge aufgenommen wurden.

Der Weidenfeld-Fond ermöglichte den Flug und unterstützt die Familien so lange, bis sie finanziell auf eigenen Beinen stehen.

Die Person, die hinter dem Fond steht ist der mittlerweile 95 Jahre alte Sir Arthur George Weidenfeld, ein aus Österreich stammender Jude, der den Holocaust überlebte. Der Philanthrop, Verleger, Gründer des Institute for Strategic Dialogue und ehemaliger Berater des israelischen Präsidenten Chaim Weizmann, will den Christen im Nahen Osten helfen.

Weidenfeld weiß natürlich, dass die Anzahl der bisher mit Hilfe seines Fonds geretteten Christen bedauerlich klein ist. Sein Ziel ist es, 2.000 Familien außer Landes zu fliegen. Angesichts der bisher 230.000 Toten des syrischen Bürgerkriegs und den 11 Millionen vertriebenen Bewohnern mag dies ein Tropfen auf dem heißen Stein sein. Aber es sind Menschenleben, die gerettet werden. Und für Weidenfeld zählt nur das.

Die Tatsache, dass sich seine Aktionen nur auf Christen beschränken, hat Kritik von Seiten der US-Regierung hervorgerufen. Sie lehnt eine Unterstützung ab, da andere bedrohte Minderheiten wie Jesiden, Drusen oder Schiiten nicht in das Rettungsprogramm einbezogen werden. Weidenfeld sagte, für ihn sei die Ablehnung nicht nachvollziehbar. Nur weil er nicht allen Gruppen helfen kann, wird er für den Versuch, etwas zu tun, kritisiert.

Sein Wunsch, insbesondere Christen zu retten ist in seiner Lebensgeschichte begründet. Kurz vor Kriegsbeginn, im Jahr 1938, wurde er mit einem Kindertransport von Wien nach London gebracht, wo ihn Christen aufnahmen und für ihn gesorgt haben. Das hat er nie vergessen. Mit seinem Rettungsfond versucht er, die Barmherzigkeit zurückzugeben, die er vor 77 Jahren von Christen erfahren hat und die ihm vor dem Tode bewahrte.

Die Rettungsaktionen werden in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Nationalfond und dem christlichen Barnabas Fond koordiniert. Unter großer Geheimhaltung wurden die ersten 150 Männer, Frauen und Kinder aus ihren Häusern im IS-Gebiet nach Beirut gebracht und von dort aus nach Warschau geflogen. „Die erste Herausforderung besteht darin, die Familien im Bürgerkriegsgebiet überhaupt ausfindig zu machen, da sich viele versteckt halten. Und die zweite Herausforderung ist, ein Land zu finden, das sie aufnimmt“, sagte Weidenfeld.

von esther10 05.08.2015 00:51

Wenn man auch selbst dem Staat und der Politik skeptisch gegenüber steht – Was lernen eigentlich unsere Kinder heute?

Dies ist erst der zwölfte „Link der Woche“ und schon eine Wiederholung? Ist das Internet schon abgesucht, in der Blogosphäre nichts Neues mehr zu finden? Natürlich nicht, aber eine dreiteilige Serie von Susanne Kablitz, von der ich Ende Mai schon mal einen Beitrag hier vorgestellt habe, wollte ich meinen Lesern nicht aus Proporzgründen vorenthalten. Darin geht es um imaginäre Schullektionen: Ein Lehrer, der den Schülern beizubringen versucht, wie das Geld- und Finanzsystem funktioniert und warum es das „intelligenteste Sklavensystem, das es jemals gab“ ist.

Die Beschreibungen zu den Fallstricken dessen, was wir heute unter Geld verstehen – ungedeckte Scheine oder gar Buchgeld, hinter dem kein realer Gegenwert steht, außer einem diffusen Wertversprechen des Staates, der aber immer mehr Schulden macht – und dessen Zusammenhang mit dem System des Fractional Reserve Banking und unterschiedlicher Finanzinstrumente ist dabei nur ein Teil dessen, was mich an dem Beitrag begeistert hat. Denn selbstverständlich müssen wir alle davon ausgehen, dass unsere Kinder so etwas in der Schule gerade nicht lernen, sondern Gefahr laufen, vom „Fiat Money“ und staatlicher Schuldenpolitik als alternativloser Handlungsmaxime überzeugt zu werden. So wie der Keynesianismus – zu meiner Schul- und Ausbildungszeit noch einigermaßen kritisch gesehen – heute fröhliche Urständ feiert, ist die Hoffnung nur gering, dass irgendein nicht in der freien Wirtschaft erfahrener Lehrer auf den Gedanken kommt, dieses System in Frage zu stellen.

Aber was würde passieren, wenn doch? Wie würden Eltern reagieren, wenn ihren Kindern die Vorzüge des freien Marktes nahegebracht würden, wenn man ihnen verdeutlichte, dass das staatliche Finanzsystem auf Sand gebaut ist, wenn man ihnen beibrächte, dass wir es heute in der Tat um ein Sklavensystem und nicht mit „Raubtierkapitalismus“ zu tun haben? Wie würden wohl die meisten Eltern reagieren? Susanne Kablitz sieht das in ihrer kleinen Geschichte eher pessimistisch. Die abschließenden Zitate der gegen die Lehrinhalte protestierenden Eltern möchte ich hier darum auszugsweise zitieren. Vermutlich wird diese Sätze niemand unterschreiben … aber wir bestätigen sie jeden Tag, wenn wir unsere Kindern unwidersprochen einem Schulsysten aussetzen, das sie systematisch hinters Licht führt:

[Unsere Kinder] sollen „verdammt nochmal“ begreifen, dass wenn wir endlich alle gleich sind, Frieden auf der Welt herrscht.Sie sollen verlernen, dass es wunderbar sein kann, wenn man besser ist als jemand anderes. Sie sollen verlernen, dass es bitter sein kann, wenn man jemand anderem unterliegt. Sie sollen verlernen, was Begeisterung, Kreativität und Einsatz ist. Sie sollen verlernen, dass Erfolg und auch Misserfolg Eigenverantwortung bedeutet. Sie sollen verlernen, dass es sich lohnt, für etwas zu kämpfen. Sie sollen verlernen, dass eine Niederlage zum Leben gehört.

Sie sollen verlernen, dass Fehlverhalten zu negativen Konsequenzen führen kann. Sie sollen verlernen, dass das Leben Höhen und Tiefen hat. Sie sollen verlernen, dass Diebstahl unmoralisch ist, wenn der Staat diesen an seinen Bürgern begeht. Sie sollen verlernen, dass man für seinen Lebensunterhalt selbst aufzukommen hat. Sie sollen verlernen, dass man sich nur auf die Hilfe der Gesellschaft verlassen sollte, wenn man sie wirklich braucht.

Sie sollen all das verlernen, was wir erfahren haben. Und sie sollen verlernen, dass es unnötig ist, sich gegenüber dem Staat und dem Schuldgeldsystem so zu versklaven wie wir das getan haben und noch immer tun!

Und vor allem – sie sollen verlernen, wie es ist, ein Mensch zu sein!“

Lieber Lehrer, haben Sie uns verstanden?

Ist das zu pessimistisch gedacht? Wann haben Sie das letzte mal im Fernsehen einen Beitrag gesehen, der unser Geldsystem im Grundsatz in Frage stellt und Verbesserungen nicht nur in Richtung mehr Sozialismus vorschlägt? Wann haben Sie in sogenannten Mainstreammedien mal etwas von der Österreichischen Schule der Nationalökonomie oder von Ludiwg von Mises gelesen oder gesehen? Wann hat das letzte mal ein Nachrichtenkommentator statt auf Unternehmen und das böse Kapital zu schimpfen mal die freie Marktwirtschaft gefordert? Man kann die Thesen des Lehrers bei Susanne Kablitz für falsch halten, aber dass sie medial gar nicht mehr vorkommen, nicht in den Schulen zumindest vorgestellt geschweige denn gelehrt werden, diese grundvernünftigen Ansätze heute flächendeckend als „rechts“ und unmoralisch gelten, muss einen skeptisch stimmen.

Wie Sie als Eltern darauf reagieren wollen, überlasse ich gerne Ihnen – aber hoffentlich finden Sie sich nicht in den Äußerungen der Eltern wieder, die doch für ihre Kinder auch nur das Beste wollen!

Die Beiträge der Serie „Das intelligenteste Sklavensystem, das es jemals gab!“ von Susanne Kablitz sind am 26., 27. und 28.07.2015 auf dem Blog „freiraum – Das Magazin für klassischen Liberalismus“ erschienen. Frau Kablitz hat mir freundlicherweise erlaubt, die drei Teile in einer Datei für meine Leser zusammenzufassen:
http://papsttreuerblog.de/2015/07/31/lin...-es-jemals-gab/

*
http://papsttreuerblog.de/2015/07/31/pfa...-zum-verwirrer/

von esther10 05.08.2015 00:48

Keine Abstriche von der kirchlichen Lehre“ – Kardinal Müller zu Bischofssynode,

http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...rchlichen-lehre


Kardinal Gerhard Müller
(Rom) Bei der Bischofssynode im Herbst werde es „keine Abstriche von der kirchlichen Lehre“ geben. Dies bekräftigte Kardinal Gerhard Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation. Es seien pastorale Wege zu suchen, um Personen in schwierigen Situationen stärker in die Gemeinschaft zu integrieren. Während es, so der Kardinal, zur Piusbruderschaft derzeit keine „substantiellen Neuigkeiten“ gebe, werde es im Herbst eine Entscheidung zu Medjugorje geben. Katholisch.de, das Medienportal der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichte gestern ein Interview mit dem Kardinal.
Erneuerung und Vertiefung der Ehevorbereitung notwendig

Mit Blick auf die Bischofssynode über Ehe und Familie betonte der deutsche Kardinal, daß die Kirche „den Menschen, auch den Katholiken, helfen“ müsse, „neu zu verstehen, welchen Sinn es hat, eine Ehe einzugehen und sich so, auch öffentlich, an einen Menschen zu binden“. Während sich die Diskussion bisher vor allem um das „Scheitern“ von Ehen drehte, hob Kardinal Müller die Notwendigkeit „einer Erneuerung und Vertiefung“ der Ehevorbereitung hervor.
Der Kardinal bestätigte zudem, daß sich die „ordentliche Vollversammlung“ der Glaubenskongregation „im Herbst“ mit Medjugorje befassen werde: „Die Stellungnahme der Kongregation wird dann dem Heiligen Vater zur weiteren Entscheidung vorgelegt.“
Verschiedene Begegnungen mit Piusbruderschaft, „die das gegenseitige Vertrauen stärken sollten“

Auf die Frage, ob die „Einigungsbemühungen ausgesetzt oder verschoben“ worden seien, weil es „in jüngster Zeit“ um die Priesterbruderschaft St. Pius X. „auffallend still geworden“ sei, sagte Kardinal Müller, daß es „in dieser Frage keine substantiellen Neuigkeiten“ gebe. „Der Heilige Vater möchte, daß wir am Ball bleiben: ‚mit Entschiedenheit und Geduld‘“. In den „vergangenen Monaten“, habe es „Begegnungen verschiedener Art gegeben, die das gegenseitige Vertrauen stärken sollten“. Als „Voraussetzung für eine volle Versöhnung“ nannte der Kardinal erneut „die Unterzeichnung einer lehrmäßigen Präambel, um die volle Übereinstimmung in den wesentlichen Glaubensfragen zu garantieren“. Die Antwort des Glaubenspräfekten läßt vermuten, daß es sich dabei nicht zwingend um die Präambel von 2012 handeln müsse.
Die jüngste Lateinamerika-Reise von Papst Franziskus habe gezeigt, „dass sich die Kirche für eine authentische Befreiungstheologie einsetzen muss“. Er, Müller, arbeite „seit vielen Jahren im Einklang mit der Instruktion der Glaubenskongregation“, mit der in den 1980er Jahren die marxistische Befreiungstheologie verurteilt wurde, „für eine solche Theologie, die nicht ideologisch ausgerichtet ist, sondern das Wohl der Menschen und der Gesellschaft vor Augen“ habe. Die Wahl von Papst Franziskus auf den Stuhl Petri sei „ein Zeichen der Vorsehung“, da die Mehrheit der Katholiken heute in Lateinamerika lebe. „Papst Franziskus hat die Gläubigen auf seiner Reise vom Evangelium her gestärkt und ermutigt und die Völker dort zu einem friedlichen und gerechteren Miteinander aufgerufen. Das ist ein Gebot der Stunde“, so Müller.
„Treue zum Papst mein Leben lang ein Herzensanliegen“

Auf seine Aussage angesprochen, es bestehe die Notwendigkeit, das Pontifikat von Papst Franziskus „theologisch zu strukturieren“, bekräftigte der Kardinal „die spezifische Aufgabe der Kongregation für die Glaubenslehre. Sie hat die Glaubens- und Sittenlehre in der ganzen katholischen Kirche im Auftrag des Papstes zu fördern und zu schützen.“ Zu seinem persönlichen Verhältnis zum amtierenden Papst sagte Kardinal Müller: „Persönlich ist mir die Treue zum Papst mein Leben lang ein Herzensanliegen gewesen.“
Zur Öko-Enzyklika Laudato Si angesprochen, sagte Müller, dem Papst „sehr dankbar für die Enzyklika“ zu sein. Das Dokument habe eine „sehr starke sozialethische Komponente“ und führe „die Tradition der Sozialenzykliken“ weiter. Ihm „scheint“, daß es dem Papst darum gehe, „die Augen aller Menschen guten Willens für die Problematik der Umwelt- und der Humanökologie zu öffnen und den Dialog untereinander auf allen Ebenen zu fördern.“
Zu den umstrittenen Themen der Zulassung wiederverheiratet Geschiedener und der Anerkennung der Homosexualität, mit denen sich die Bischofssynode im kommenden Oktober befassen werde, sagte Kardinal Müller: „Hier steht die Synode vor der Herausforderung, pastorale Wege einer stärkeren Integration in die Gemeinschaft zu finden, ohne Abstriche vom Wort Jesu und der darauf aufbauenden kirchlichen Lehre zu machen. Für die Zukunft der Kirche und der Gesellschaft ist die Familie von unersetzlicher Bedeutung.“
Text: Giuseppe Nardi

http://neu.medjugorje.de/

von esther10 05.08.2015 00:47

Ludwigsburg

Mutmaßlicher IS-Terrorist festgenommen
Franz Feyder, 05.08.2015 12:53 Uhr

Baden-Württembergs Polizei ist ein wichtiger Schlag gegen ein spanisches Rekrutierungsnetzwerk der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) gelungen – in einem Asylheim in Ludwigsburg.


Spezialkräfte der Polizei haben in Ludwigsburg einen mutmaßlichen IS-Terroristen festgenommen (Symbolbild)Foto: dpa

Ludwigsburg - In einer Asylunterkunft im Kreis Ludwigsburg ist ein mutmaßlicher Unterstützer des „Islamischen Staats“ (IS) festgenommen worden. Der 21-jährige Marokkaner stehe unter Terrorverdacht, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt (LKA) am Mittwoch mit. Nach Angaben der Ermittler war er unter falscher Identität als Asylbewerber im Kreis Ludwigsburg untergetaucht. Spanische Ermittlungsrichter suchten den Nordafrikaner mit europäischem Haftbefehl.

Die Ankläger verdächtigen den Mann, gemeinsam mit einer spanischen Konvertitin in Westeuropa Muslime für den bewaffneten Kampf des „Islamischen Staats“ angeworben zu haben. Das Paar hätte, sagte ein Sprecher des spanischen Justizministeriums den Stuttgarter Nachrichten, gemeinsam mit weiteren Verdächtigen die Kriegswilligen zunächst auf die spanische Insel Lanzarote gelotst. Von dort aus seien die Dschihadisten nach Syrien sowie in den Irak weitergereist. Zudem habe der jetzt in Ludwigsburg Verhaftete in sozialen Netzwerken mit Terroranschlägen gegen Spanien oder spanische Einrichtungen gedroht.

Die Festnahme beruhe auf einer engen Kooperation mit den Behörden in Spanien und tagelangen Observationen in Deutschland, sagte ein LKA-Sprecher.

Nach den Erkenntnissen der baden-württembergischen LKAler war der Marokkaner mit falscher Identität Mitte Juli nach Deutschland eingereist und hatte hier um Asyl gebeten. Über einen Auslieferungshaftbefehl müsse das Oberlandesgericht entscheiden, hieß es. Die letzte Entscheidung über eine Auslieferung an Spanien treffe dann wieder die Generalstaatsanwaltschaft – was mehrere Wochen dauern könne.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/in...04fd970efb.html

von esther10 05.08.2015 00:45

Mittwoch, 5. August 2015
Familiensynode: Marx & Co. erhalten Rückendeckung



Die ramponierte und isolierte deutsche Delegation für die Bischofssynode – wohl die liberalste aus der ganzen Welt – bekommt nun Unterstützung von liberalen, aber weniger in der Öffentlichkeit beschädigten Bischöfe.

Der Bischof von Leiria–Fátima, António Marto, hat sich als Kasper-Anhänger bekannt.

Dadurch geriet er Ende Juli bei einem Treffen der portugiesischen Bischofskonferenz in einer Polemik mit dem Patriarchen von Lissabon, Kardinal Manuel Clemente. Laut Presseberichten konnte sich schließlich Kardinal Clemente mit seiner Position durchsetzen. Dennoch wurde mit Erstaunen konstatiert, wie gespalten der portugiesische Episkopat in der Frage der wiederverheirateten Geschiedenen ist.

Währenddessen bereitet das liberale Lager eine Tagung in Rom für den 10.-12. September 2015 vor, die sich mit den Themen der Familiensynode in diesem Herbst befassen soll.

Diesmal aber nicht von den Deutschen, Schweizern und Franzosen organisiert. Diese hatten Ende Mai 2015 eine ähnliche Tagung einberufen und gestaltet, die zu erheblichen Irritationen führte. Man hielt sie für eine „Schatten-Synode“ und ein „Geheimtreffen“ zur Planung der liberalen Agenda der Synode im Herbst 2015 in Rom. In der Tat sprachen dort wohl die schärfsten Gegner der katholischen Lehre über Ehe und Familie.

Der wichtigste Kirchenmann im September-Treffen wird Kardinal Óscar Rodríguez Maradiaga von Tegucigalpa, Honduras, sein. Trotz seiner lateinamerikanischen Herkunft vertritt Kardinal Maradiaga eine stark liberale Position.

Etliche Sprecher verteidigen die abstrusen Positionen von Kardinal Walter Kasper, wie etwa der deutsche Theologe Eberhard Schockenhoff.

Die Tagung wird von der „International Academy for Marital Spirituality (INTAMS)“, einer markant liberalen Einrichtung, organisiert.

Absicht dieser neuen Initiativen und Stellungnahmen ist wohl, die Deutschen aus der Schusslinie zu nehmen. Durch ihre Attacken gegen die katholische Lehre und ihren teils arroganten Vorpreschen weckten sie weltweiten Widerstand und manövrierten sich dadurch in die Isolation.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 12:25

von esther10 05.08.2015 00:39

http://anne.xobor.de/blog-e48134-NEUER-Blog-Nachrichten-von-Kirche-und-Welt.html...

Der letzte Exorzist



Gabriele Amorth über die Verantwortung des Exorzisten: Die große Schlacht zwischen Christus und Satan und die Schlüsselfunktion des Papstes. Ein Exorzismus auf dem Petersplatz. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Gabriele Amoth ist der bekannteste Exorzist der „Una Sancta Catholica et Apostolica Ecclesia“. Er ist promovierter Jurist und gründete 1990 die „Internationale Gesellschaft der Exorzisten“, deren Ehrenpräsident er bis heute ist. Am 11. Juni 1986 ernannte ihn der damalige Kardinalvikar des Papstes für die Diözese Rom Ugo Poletti zum Exorzisten des Bistums des Papstes. In fast 26 Jahren dieses besonderen seelsorglichen Dienstes führte Pater Amorth weit über 70.000 Exorzismen durch.

Mit der Hilfe des Vatikanexperten der italienischen Zeitung „Il Foglio“, Paolo Rodari, verfasste Amorth sein neues Buch unter dem Titel „L’Ultimo Esorcista. La mia battaglia contro Satana“ („Der letzte Exorzist. Meine Schlacht gegen Satan“; Edizioni Piemme, Mailand 2012, 266 Seiten). Das Buch erscheint am 7. Februar. Ausführlich beschreibt der Streiter Gottes gegen die Heere der Unterwelt den Weg, der ihn zu diesem besonderen Auftrag geführt hatte, sowie eine Vielzahl komplexer Fälle, mit denen er in den letzten Jahrzehnten zu tun hatte.


Besonders stechen zwei Exorzismen hervor. Bei dem einen handelt es sich um den bereits in der Öffentlichkeit bekannten von Johannes Paul II. durchgeführten Exorzismus. Der zweite geht auf das Jahr 2009 zurück und ereignete sich während einer Generalaudienz, bei der Papst Benedikt XVI. zwei junge Männer exorzierte. Wie Pater Amorth bereits in der Vergangenheit berichtet hatte, habe er mit Benedikt XVI. mehrmals über seine Tätigkeit gesprochen und vom Papst große Ermunterung erfahren.

Im Vorwort seines Buches schreibt Gabriele Amorth über die große Schlacht zwischen den Heeren der Finsternis und dem Heer Christi und betont die Schlüsselfunktion, die der Papst in diesem schier endlosen Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen einnimmt:

„Die Schlacht zwischen Gut und Böse, zwischen Satan und Christus, schlägt ihre Wurzeln in der Nacht der Zeiten. Zwei Heere kämpfen von jeher um die Herrschaft über die Welt: das Heer Satans und das Heer Christi. Warum Satan existiert, warum einer der schönsten und edelsten Engel des Paradieses an einem gewissen Punkt beschlossen hat, gegen Gott aufzubegehren und zum Fürsten der Finsternis zu werden – das weiß keiner. Tatsache ist: Er – Satan – existiert. Er will nur eines: die Welt zur Selbstzerstörung, die Menschen zur ewigen Verdammnis führen.

In diesem Kampf, der ohne Ende zu sein scheint, nimmt der Papst eine Schlüsselfunktion ein. Er ist es, der vielleicht vor allen anderen und mehr als alle anderen kämpfen muss, damit die Mächte der Unterwelt die Kirche nicht überwältigen. Zusammen mit ihm gibt es Menschen guten Willens, die zur Kirche gehören. Unter diesen Menschen haben die Exorzisten eine besondere Rolle. Sie sind die Diamantspitze dieses Heeres, das dem Bösen das Gute entgegenstellt. Ausgewählte Priester, um aus dem Menschen und somit aus der Welt die außerordentliche Gegenwart Satans und seines Heeres, die Satan hierarchisch unterworfenen Dämonen auszutreiben“.

Marco und Giovanni hießen die beiden Männer, die Amorth zusammen mit zwei seiner Assistentinnen im Mai 2009 zu Benedikt XVI. gebracht hatte. Keiner habe an jenem Tag gewusst, wen er da vor den Papst bringen wollte.

Marco und Giovanni seien immer unruhiger geworden: „Es ist kein Geheimnis, dass die alleinige Gegenwart des Papstes in Unruhe versetzt und in gewisser Weise den Besessenen bei ihrem Kampf gegen die Dämonen hilft“. Die beiden Assistentinnen wollten sich so weit wie möglich dem Papst nähern. Nach Überwindung einiger Hindernisse sei es gelungen, die beiden Männer in dem für Behinderte reservierten Bereich unterzubringen: „Die beiden sprechen nicht. Sie sind merkwürdig still. Es ist, als würden jene, die sie besitzen (es handelt sich um zwei verschiedene Dämonen), zu verstehen beginnen, wer da nun bald auf den Platz kommen wird“.

Als Benedikt XVI. wie üblich auf dem Papamobil eingezogen sei und die Audienz ihren Anfang genommen habe, „drehten sich die beiden Frauen zu Marco und Giovanni und stützen sie instinktiv“. Die beiden Männer „zeigten ein ungewöhnliches Verhalten“. Während die Zeit verstreiche, „verstehen die beiden Frauen, dass jemand in den Leibern von Marco und Giovanni immer unruhiger wird“.

Die beiden Frauen riefen die Männer beim Namen und ermunterten sie, die Selbstkontrolle zu bewahren, so Amorth, bis einer von diesen sich umgewandt und gesagt habe: „Ich bin nicht Giovanni“. Ab dem Moment hätten die Frauen nichts mehr gesagt: „Sie wissen, dass mit dem Teufel allein der Exorzist sprechen darf. Würden sie es tun, so wäre dies gefährlich“.

Die beiden Besessenen hätten sich dann auf dem Boden gewunden, während der Papst wie üblich die Pilger vom Papamobil aus gesegnet habe. Als das Auto auf dem Sagrato vor der Petersbasilika seine Fahrt durch die Pilger beendet habe und der Papst ausgestiegen sei, um die Menschen in der ersten Reihe zu segnen, hätten die beiden Männer zu schreien begonnen.

Eine der beiden Assistentinnen habe versucht, die Aufmerksamkeit des Papstes auf sich zu ziehen: „Benedikt XVI. dreht sich um, kommt jedoch nicht näher. Er sieht die beiden Frauen, und er sieht die beiden jungen Männer auf dem Boden, die schreien, geifern, zittern, von Wut ergriffen sind. Er sieht den Blick voller Hass der Männer. Ein Blick ist direkt gegen ihn gerichtet.

Der Papst bleibt ruhig. Er schaut aus der Ferne. Er hebt den Arm und segnet die vier. Für die beiden Besessenen ist dies wie ein wütender Schlag. Ein Peitschenhieb, der über den ganzen Körper geht. So stark, dass sie drei Meter nach rückwärts geworfen und wieder auf den Boden geschleudert werden. Jetzt schreien sie nicht mehr. Doch sie weinen und weinen und weinen. Sie stöhnen während der ganzen Audienz. Als der Papst weggeht, kommen sie wieder zu sich. Sie kehren in sich zurück. Und erinnern sich an nichts“.

Satan fürchte Benedikt XVI. sehr, so Amorth. Seine Messen, seine Segnungen, seine Worte seien wie mächtige Exorzismen. Für den Exorzisten ist der ganze Pontifikat Benedikts XVI. „ein einziger großer Exorzismus gegen Satan“.

„Die Weise, wie Benedikt XVI. die Liturgie lebt. Sein Respekt vor den Regeln. Seine Strenge. Seine Haltung: all dies ist extrem wirksam gegen Satan. Die vom Papst gefeierte Liturgie ist mächtig. Immer wenn der Papst die Eucharistie feiert, wird Satan verletzt.

Satan hat die Wahl Ratzingers auf den Stuhl Petri sehr gefürchtet. Denn er sah in ihm die Fortführung der großen Schlacht, die über 26 Jahre hinweg sein Vorgänger Johannes Paul II. gegen ihn geschlagen hatte“.

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