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von esther10 29.03.2016 00:53

Maschine nach Zypern umgeleitet



Flugzeugentführer sucht offenbar Kontakt zu Ex-Frau
29.03.2016, 10:59 Uhr | dpa, AFP, AP, rtr, t-online.de

Ein Teil der Passagiere verlässt entführtes Flugzeug. (Quelle: Reuters)

Ein ägyptisches Flugzeug ist nach Zypern entführt worden und auf dem Flughafen der Küstenstadt Larnaka gelandet. Der Entführer habe damit gedroht, einen Sprengstoffgürtel zu zünden, hieß es vom ägyptischen Ministerium für zivile Luftfahrt. Zyprische Behörden konnten das zunächst nicht bestätigen.

Unklarheit herrscht über die Zahl der Insassen. Die meisten - mehr als 50 - wurden jedoch inzwischen freigelassen. Nach Angaben des ägyptischen Luftfahrtministers befinden sich nur noch sieben Personen in dem Airbus A320, darunter drei Passagiere. Für Angehörige richtete die Fluglinie eine Hotline ein: +2 02 259 893 20-29.

In Liveaufnahmen des zyprischen Staatsfernsehens war zu sehen, wie etwa eine Stunde nach der Landung Dutzende Menschen über eine Treppe aus der vorderen Tür des Flugzeuges aussteigen konnten. Die Passagiere hatten zum Teil Handgepäck dabei und wurden mit einem Bus zum Flughafengebäude gebracht.

Offenbar kein Terror, sondern Beziehungsprobleme

Hinter der Entführung könnten persönliche Motive stecken. Der zyprische Präsident Nikos Anastasiades sagte im örtlichen Fernsehen, es gebe keinen terroristischen Hintergrund. Der Entführer, ein ägyptischer Staatsbürger, habe einen Brief an seine Ex-Frau aus dem Fenster des Flugzeugs geworfen. Der Brief sei auf Arabisch geschrieben. Die Frau sei Zyprerin, wohne in der Nähe des Flughafens und wurde dorthin gebracht.

Der Name des Mannes wurde mit Ibrahim Samaha angegeben - doch das könnte eine Verwechslung sein. Samaha, Professor an der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Alexandria, sagte zu BBC Arabic, er sei an Bord der Maschine gewesen, gehöre aber zu den freigelassenen Passagieren.

Medienberichten zufolge will der Entführer Asyl in Zypern. Laut Angaben aus Ägypten hat er jedoch keine konkreten Forderungen gestellt.

Flughafen Larnaka geschlossen

Der Flughafen Larnaka (LCA) wurde geschlossen. Alle Flüge nach Zypern werden zum Flughafen von Paphos (PFO) im Westen der Insel umgeleitet.

Dass ein Flugzeug entführt worden war, war bis zur Landung nicht gemeldet worden. Der Flug von Alexandria nach Larnaka dürfte rund ein- bis eineinhalb Stunden gedauert haben. Auf der Strecke gibt es sonst keine Direktverbindungen, sondern nur Anschlüsse ab Kairo. Der entführte Flug MS181 ist eine tägliche Verbindung mit Start um 6.30 Uhr und dauert normalerweise 45 Minuten.Der Inlandsflug 181 von Egyptair wurde auf dem Weg von Alexandria nach Kairo entführt und nach Larnaka umgeleitet. (Quelle: dpa)Der Inlandsflug 181 von Egyptair wurde auf dem Weg von Alexandria nach Kairo entführt und nach Larnaka umgeleitet. (Quelle: dpa)

Die Sicherheit an ägyptischen Flughäfen war im vergangenen Jahr in die Kritik geraten, nachdem ein vom Badeort Scharm el Scheich gestarteter russischer Urlaubsflieger Ende Oktober nach einer Bombenexplosion über der Sinai-Halbinsel abgestürzt war. Alle 224 Insassen starben. Auch Staatspräsident Abdel Fattah al-Sisi hatte nach langem Zögern indirekt zugegeben, dass es sich um einen Terrorakt handelte. Moskau hatte die Verbindungen in das beliebte Urlaubsland nach dem Absturz unterbrochen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte sich zu der Tat bekannt.

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion und in unserem Blog, der sich speziell mit der Kommentarfunktion befasst.
http://www.t-online.de/nachrichten/panor...zu-ex-frau.html

von esther10 29.03.2016 00:52

Ostern ohne Priester – Im Bistum Basel eine „ausgezeichnete“ Lösung

29. März 2016



Ostern ohne Priester - eine "ausgezeichnete" Lösunng

(Basel) Sieht so das Ostern der Zukunft aus? Ist das der „neue Schweizerische Frühling“ des Zweiten Vatikanischen Konzils? Das Schweizer Fernsehen berichtete über eine Pfarrei im Bistum Basel, die Ostern ohne Priester feierte und das „gut“ fand.

Die Rede ist nicht von einem fernen Missionsland am Ende der Welt, in das erstmals Missionare gelangen. Die Rede ist von uraltem christlichem Boden in Europa, vom Schweizer Kanton Aargau im Bistum Basel. 50 Jahre nach dem verkündeten „neuen Frühling“ des Zweiten Vatikanischen Konzils feierte die Pfarrei Suhr das höchste Fest im Kirchenjahr, die Auferstehung Jesu Christi, ohne Priester.

Der Schweizer Rundfunk berichtete am Ostersonntag ausführlich über „Ostern ohne den Priester“. „Es fehlen die Priester: Liturgie in einigen Pfarreien der Innerschweiz von Laien und Frauen zelebriert“, so die Schlagzeile von RSI, der italienischen Abteilung des öffentlich-rechtlichen Schweizer Radio und Fernsehens.

Die Radiotelevesione Svizzera (RSI) sendete in den Nachrichten einen Filmbericht:

Ostern ohne den Priester

„Der Priestermangel bringt viele katholische Gemeinschaften der Schweiz in Schwierigkeiten, da sie Meßfeiern nicht einmal an den wichtigsten Festen, wie Ostern, garantieren können. Um dem Priestermangel in einigen Orten zu begegnen, bleiben die Kirchen geschlossen und die Gläubigen müssen sich anderswohin begeben. Die Diözese Basel gewährte hingegen auch den Laien und den Frauen das Zelebrationsrecht. Mit dem Placet des Bischofs können auch sie alle Sakramente zelebrieren mit Ausnahme der Eucharistie und der Beichte.

In Suhr im Kanton Aargau zum Beispiel wurde der Gottesdienst, bei Anwesenheit von mehreren hundert Gläubigen, von der Theologin Rita Wismann, Mutter von zwei Kindern, zelebriert, die zweimal im Monat die Aufgaben des Pfarrers übernimmt, sich um die Seelsorge kümmert und Ehen schließt: ‚Für mich ist die Seelsorge Begegnung mit den Leuten; wenn wir uns zurückziehen, indem wir am Sonntag die Kirchen aufgeben, werden wir noch mehr Gläubige verlieren. Die Frauen haben die gleichen Studien, sie haben die gleiche Vorbereitung wie die Männer‘, betont sie.

Für die Gläubigen handelt es sich um eine gute Lösung: ‚Der Priestermangel führt dazu, daß die Frauen neue Rollen übernehmen, und ich sehe nicht, warum dem nicht so sein sollte‘, sagt eine von ihnen. Und eine andere erklärt: ‚Sie sprechen von einer Notlösung, jedenfalls sagt das der Bischof, aber für mich ist das eine ausgezeichnete Lösung.‘“

Die Frage nach den Ursachen des Priestermangels wird nicht erörtert, ebensowenig der Protestantisierungs- und Säkularisierungsdruck, der in der Deutschschweiz herrscht. Die „Notlösung“ von Bischof Felix Gmür von Basel wird nicht hinterfragt, sondern als „ausgezeichnet“ gelobt. Im RSI-Bericht wird der Grund dafür deutlich ausgesprochen: weil diese „Lösung“ in Richtung „Frauenpriestertum“ drängt. Hinter dem „Basler Weg“ steht ein ideologischer Druck, wie die Theologin Wismann unverblümt anklingen läßt. Sie habe Theologie studiert, sei „ausgebildet und vorbereitet“ wie die Männer und – vor allem – sie wolle. Für die Gläubigen sei es dann, so Wismann, ganz gleich, ob der Seelsorge ein Man oder eine Frau ist.

Eine solche Haltung bemüht sich erst gar nicht um Priesterberufungen, die, sie Christus sagt, vom Vater erbittet werden müssen. Die Theologin Wismann braucht gar keine Priester. Ihr theologisches Verständnis endet bei einer formal „gleichen Ausbildung“. Der Priestermangel wird in den Augen einer solchen Haltung sogar zur willkommenen „Chance“ und „Gelegenheit“, denn sie öffnet den Zugang ins Presbyterium. Eine solche Theologie, die sich auf Ideologie reimt, haust die Kirche ab und „findet das gut so“, ja sogar „ausgezeichnet“. Die Leere der Innengestaltung der Pfarrkirche von Suhr spricht dazu eine „nüchterne“ Sprache.

Bischof von Basel, der größten Schweizer Diözese, ist seit 2010 Msgr. Felix Gmür. Er gilt seither als „liberaler Hoffnungsträger“ unter den Schweizer Bischöfen, so der Tages-Anzeiger.

Vorgänger Gmürs war Kardinal Kurt Koch, den Papst Benedikt XVI. als Vorsitzenden des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen nach Rom berief. Dessen Vorgänger war nur wenige Monate im Amt, bis 1995 bekannt wurde, daß er eine sexuelle Beziehung zu einer Frau unterhielt, die von ihm schwanger wurde. Er gab das Bischofsamt und das Priestertum auf, wurde laisiert und heiratete die Mutter seines Kindes.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: RSI (Screenshots)
http://www.katholisches.info/2016/03/29/...chnete-loesung/

von esther10 29.03.2016 00:49


29.03.2016


Diese Pakistanerinnen protestieren gegen die Anschläge vor zwei Kirchen
© dpa

Schwerer Stand von Christen in Pakistan
Viele halten es nicht mehr aus

Christen sind die weltweit am stärksten verfolgte Religionsgruppe. Besonders schwer haben sie es in einigen islamisch dominierten Staaten - zum Beispiel in der Islamischen Republik Pakistan. Der blutige Bombenanschlag am Ostersonntag ist das jüngste Beispiel dafür.

domradio.de: Taliban-Terror gegen religiöse Minderheiten - leider absolut kein Einzelfall in Pakistan. Ministerpräsident Sharif hat jetzt eine Politik der harten Hand gegen islamistische Terroristen angekündigt. Ernst gemeint - oder einfach nur schöne Worte? Was meinen Sie?

Thomas Müller (Pakistan-Experte Open Doors): „Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein, mir fehlt der Glaube.“ Es ist zwar richtig, dass die pakistanische Regierung jetzt verstärkt gegen Taliban-Aktivitäten vorgeht, spätestens seit dem großen Anschlag auf die Militärschule im Dezember 2014. Aber nichtsdestotrotz gilt nach wie vor, dass zwischen guten Taliban und bösen Taliban unterschieden wird, also Taliban, mit denen man kooperieren kann und anderen, mit denen man nicht kooperieren kann, die man bekämpfen muss. So lange das so ist, sehen wir keine wirkliche Verbesserung - ganz zu schweigen davon, dass die Christen eine so kleine Minderheit sind, dass sie für die pakistanische Politik leider nicht wichtig sind.

domradio.de: Sie beobachten die Lage im Land permanent. Gab es auch einen konkreten Anlass für diesen jüngsten Anschlag?

Müller: Der Anlass könnte gewesen sein, dass vor einem Monat der Mörder des 2011 ermordeten muslimischen Gouverneurs des Punjab hingerichtet wurde. Anlässlich der Totenklage gab es auch am Ostersonntag vormittags große Zusammenstöße sowohl in Islamabad als auch in Rawalpindi. Die Regierung hat zwar gesehen, dass sich da Extremistengruppen zu Tausenden auf die Städte zubewegen, hat aber nichts unternommen, um das Vorrücken dieser Gruppen zu unterbinden. Da zeigt sich schon, auf wen man wirklich hört oder wessen Urteil man wirklich annimmt. Zum Hintergrund muss man erklären: Der Gouverneur wurde deswegen ermordet, weil er Asia Bibi, eine Christin, die wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilt wurde, getroffen hat und öffentlich gesagt hat: Die Blasphemiegesetze sind eine Schande für unser Land. Das war sein Todesurteil. Er wurde dann von seinem eigenen Leibwächter ermordet.

domradio.de: Ein großes Problem ist das sogenannte Blasphemiegesetz. Kurz gesagt - was steckt dahinter?

Müller: Diese Gesetze regeln, dass jeder, der entweder dem Propheten Mohammed lästert oder den Koran verunglimpft, mit der Todesstrafe zu rechnen hat. Faktisch ist es aber so, dass diese Gesetze so formuliert sind, dass sie sehr oft dafür benutzt werden, irgendwelche persönlichen Rechnungen zu begleichen. Man kann überhaupt nicht mehr wirklich nachvollziehen: Ist da tatsächlich etwas passiert? Die Christen gehören zu den ärmeren und nicht gebildeten Bevölkerungsschichten, können also gar nicht lesen und schreiben. Schon von daher sind die Blasphemievorwürfe häufig völlig absurd. Nichtsdestotrotz werden sie gerne genutzt, um immer wieder gegen die Minderheiten vorzugehen. Da ist Asia Bibi nur die Spitze des Eisbergs.

domradio.de: Attentate sind nur die Spitze des Eisbergs - auch im täglichen Leben sind Christen vielfältigen Formen von Diskriminierung ausgesetzt. Wie äußert sich das?

Müller: In einem Bericht einer katholischen Organisation aus dem letzten Jahr hieß es, dass schätzungsweise pro Tag zwei christliche Mädchen von muslimischen Männern oder Familien entführt, zwangsweise zum Islam konvertiert, oftmals vergewaltigt und zwangsverheiratet werden. Wenn die christliche Familie den Mut hat, gegen die muslimische Familie ein Verfahren anzustrengen, dann gibt es häufig eine Gegenklage und es heißt: Das Mädchen ist doch freiwillig zum Islam gekommen, lasst sie doch in Ruhe. Christen sind in dem Punkt vollkommen schutzlos und es macht auch keiner was, es fällt noch nicht mal jemandem auf.

domradio.de: Welche Möglichkeiten sehen Sie, die leidgeprüften Christen in Pakistan zu unterstützen?

Müller: Das eine ist, dass man immer wieder darauf hinweisen muss, dass die Minderheiten und insbesondere die Christen geschützt werden müssen. Es ist auch so, dass es von Pakistan aus in ganz Südostasien christliche Flüchtlinge gibt, die in anderen Ländern wie in Thailand, in Sri Lanka und anderen südostasiatischen Ländern Zuflucht suchen, weil sie es in Pakistan vor lauter Verfolgung einfach nicht mehr aushalten. Diese Christen dürfen nicht vergessen werden, weder von der Politik noch von uns.

Das Interview führte Hilde Regeniter
(dr)

*
Experten für neue Debatte über Islam und islamistischen Terror

Nach den Anschlägen in Brüssel und Lahore sprechen sich muslimische und christliche Experten für eine neue Debatte über den Islam und islamistischen Terrorismus aus.

Einer der einflussreichsten sunnitischen Gelehrten weltweit, der Großimam und Scheich der al-Azhar-Universität in Kairo, Ahmad al-Tayyib, sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", er verstehe die Angst vor dem Islam in Deutschland und Europa. Menschen hätten Sorgen wegen der Verbrechen, die im Namen des Islam begangen würden. Wer aber den Nahen Osten besser kenne, könne unterscheiden zwischen dem, was er sehe, und dem Islam als Religion der Barmherzigkeit.

Der frühere Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, forderte in der Jesuitenzeitschrift "Stimmen der Zeit" eine "offene und intensive Debatte" über den Islam mit der "Bereitschaft zur Differenzierung". Dies sei man den hier lebenden Muslimen schuldig, die - "wie alle Untersuchungen zeigen" - in überwältigender Mehrheit in Übereinstimmung mit dem Grundgesetz "ihr Leben und unser Zusammenleben" gestalteten.

Bereits an den Ostertagen hatte Papst Franziskus an die pakistanischen Behörden appelliert, religiöse Minderheiten besser zu schützen. Der katholische Bischof von Regensburg, Rudolf Voderholzer, betonte, durch scheinbar "im Namen Gottes" begangene Taten entstehe ein Klima, in dem Religion als Ganzes immer stärker in Verruf gerate. Der Islam habe deshalb viel Anlass zur Selbstkritik.

KNA

von esther10 29.03.2016 00:47

Christenverfolgung



Christ sein war noch nie so gefährlich wie heute. Nie zuvor sind so viele Christen diskriminiert, bedroht und verfolgt worden. Weltweit sind bis zu 100 Millionen Christen betroffen und die Tendenz ist steigend. Christen verschiedener Konfessionen sind zwar nicht die einzige Religionsgruppe, die wegen ihres Glaubens benachteiligt wird; weltweit leiden sie aber am meisten unter religiöser Diskriminierung oder Verfolgung.

Obwohl das Recht auf Religionsfreiheit seit Jahrzehnten als grundlegendes Menschenrecht international anerkannt ist, wird es in der Praxis in zahlreichen Regionen der Erde bis heute auf vielfache Weise missachtet. In rund 50 Staaten werden Menschen in ihrer Religionsausübung behindert und in etlichen davon kommt es zu schweren Verletzungen der Religionsfreiheit. Betroffen sind Länder wie Nordkorea, Saudi- Arabien, Irak, Iran, Pakistan, Eritrea, Sudan, Nigeria, Ägypten, Indien, Laos, Vietnam, China, Türkei...

Dieses weit verbreitete Unrecht darf nicht verschwiegen werden, und es muss alles Mögliche getan werden, um es zu beseitigen. In Österreich und anderen westlichen Ländern wird viel zu wenig Notiz davon genommen.

"Sie werden im Glauben geprüft, wir werden in der Liebe geprüft"
Pater Werenfried van Straaten, Gründer von KIRCHE IN NOT


von esther10 29.03.2016 00:46

Die St.-Giragos-Kathedrale wurde 1371 gebaut und ist die größte armenische Kirche des Nahen Ostens. Sie wurde im Zuge des Völkermords an den Armeniern teilweise zerstört, nach der Wiedererrichtung 2011 wieder geweiht und 2016 erneut zerstört.

29.03.2016


Türkei verstaatlicht Kirchen in Diyarbakir
Die armenische St.-Giragos-Kirche in Diyarbak---dpa

Keine Kirche mehr zum Gottesdienst geöffnet
Die türkische Regierung hat alle Kirchen in der historischen Altstadt von Diyarbakir in Südostanatolien verstaatlicht. Wie die armenische Wochenzeitung "Agos" berichtet, wurde diese Entscheidung vom Kabinett verabschiedet.

Verstaatlicht werden demnach die armenische Surp-Giragos-Kirche, bei der es sich um eine der größten Kirchen im Nahen Osten handelt, sowie je eine protestantische, chaldäische, syrisch-orthodoxe und armenisch-katholische Kirche. Damit ist in der mesopotamischen Metropole, die auf eine lange christliche Tradition zurückblickt, nun keine einzige Kirche mehr zum Gottesdienst geöffnet.

3.600 Grundstücke betroffen

Dem Staatsanzeiger zufolge sind von der Verstaatlichung im Eilverfahren außer den Kirchen auch 6.300 weitere Grundstücke in der Altstadt betroffen, die nach monatelangen Kämpfen zwischen kurdischen Rebellen und türkischen Sicherheitskräften schwer zerstört ist. Unter den eingezogenen Bauten sind demnach auch Hotels und Kulturdenkmäler.

Der Direktor des staatlichen Stiftungsamtes, Adnan Ertem, sagte "Agos", die Verstaatlichung diene dem Schutz und dem Erhalt der historischen Bauten. Der Schritt sei notwendig gewesen, um der planlosen Bebauung der Altstadt Einhalt zu gebieten und die Schwarzbauten abzureißen. "Seien Sie sicher, wir wollen die historischen Bauwerke nur schützen", sagte Ertem der Zeitung.

Regierung: Diyarbakir "so schön wie Toledo"

Die türkische Regierung hatte kürzlich angekündigt, die von Kämpfen verwüstete Altstadt von Diyarbakir komplett neu aufbauen und restaurieren zu wollen. Diyarbakir werde "so schön wie Toledo", hatte Ministerpräsident Ahmet Davutoglu angekündigt. Derzeit wird in Diyarbakir allerdings immer noch gekämpft.

Weil die christlichen Gemeinden und Kirchen in der Türkei keinen geregelten Rechtsstatus haben, waren die betroffenen Kirchen bisher überwiegend im Besitz von zweckgebundenen Stiftungen. Die Leiterin des Kulturamtes der Stadt Diyarbakir, Nevin Solukaya, rief die Stiftungen auf, Rechtsmittel gegen die Verstaatlichung einzulegen.

(KNA)

von esther10 29.03.2016 00:43

Kardinal Burke kritisiert Kardinal Marx

US-Kardinal wirft Marx Aufweichung der katholischen Morallehre vor
Saint Paul - 05.01.2016



US-Kardinal Raymond Burke hat Kardinal Reinhard Marx eine Aufweichung der katholischen Morallehre vorgeworfen. Marx hatte im Vorfeld der Familiensynode im Vatikan die Frage gestellt, ob sexuelle Handlungen unabhängig vom konkreten Lebenskontext beurteilt werden könnten.
Dazu sagte Burke im Interview mit der Zeitschrift "The Wanderer" (Montag): "Man kann moralische Wahrheiten nicht auf der Basis des Kontextes beurteilen."

Andernfalls, so Burke, könne man auch eine Abtreibung unter besonderen Umständen rechtfertigen. "Das ist simpel falsch", sagte Burke. "Wir sind gerufen, unseren katholischen Glauben heroisch zu leben. Auch der schwächste Mensch empfängt die Gnade von Christus, die Wahrheit in Liebe zu leben." Keineswegs könne die "objektive Moralität einer Handlung durch den gelebten Kontext irgendwie verändert werden", betonte der Kardinal, der bis November 2014 Leiter des obersten Kirchengerichts war, der Apostolischen Signatur.

Burke: Kein liberalerer Umgang mit Wiederverheirateten nach Synode

Im gleichen Interview sprach sich Burke für eine gründlichere Vermittlung der katholischen Ehelehre an der Basis aus. Es genüge nicht, nur generell auf päpstliche Lehrschreiben wie "Humanae vitae" (1968) oder "Familiaris consortio" (1981) zu verweisen, "wie man eine Fahne schwenkt". Wenn das Verständnis etwa für die kirchliche Absage an künstliche Empfängnisverhütung schwinde, liege es an den Klerikern, die Verkündigung zu Ehe und Familie zu betreiben, "als ob es zum ersten Mal geschieht".

Weiter widersprach Burke Interpretationen des Schlussdokuments der Familiensynode, die darin Ansätze zu einem liberaleren Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und deren Kommunionempfang sehen wollen. Eine Argumentation etwa mit individuellen Gewissensentscheidungen sei falsch und wecke falsche Erwartungen, sagte der Kardinal. (KNA)

von esther10 29.03.2016 00:42

29.03.2016

Vatikanischer Pinienhof wird umfassend restauriert


Von Dämonen auf den Petersplatz geschleudert
Jeder Besuch der Vatikan-Museen beginnt im Pinienhof. Doch der Glanz des weiten Areals rund um das Wahrzeichen von Alt-Sankt-Peter ist mittlerweile etwas verblichen. Die Restaurierung ist kompliziert.

Unter den vielen Innenhöfen des Vatikan zählt er zu den schönsten. Anders als der repräsentative Cortile di San Damaso, in dem Staatsgäste zur Papstaudienz vorfahren, ist der Pinienhof für die Öffentlichkeit zugänglich - mit einem Eintrittsticket der Vatikanischen Museen. Vom riesigen grasbewachsenen Areal aus bietet sich Besuchern ein erhabener Blick auf die Kuppel des Petersdoms, die nur einen Steinwurf entfernt scheint. Derzeit werden der Hof und seine vier Seitenflügel restauriert. Die ersten Gerüste werden in diesen Tagen abgebaut.

Darunter kommt wieder die ursprüngliche helle Travertinfarbe zum Vorschein. Nach Abschluss der auf drei bis vier Jahre angelegten Arbeiten wird sich der ganze Platz völlig neu präsentieren. Benannt ist der Cortile della Pigna nach der aus der Antike stammenden 3,50 Meter hohen Pinienzapfen-Skulptur. Sie soll zunächst zu einem Tempel der ägyptischen Göttin Isis gehört haben und kam später zum Pantheon. Dann aber markierte sie jahrhundertelang als ein Wahrzeichen das Atrium des alten Petersdoms.

Bald im neuen Glanz

Die Runderneuerung des Pinienhofes ist durchaus sinnvoll. Denn der Cortile, dessen gewaltiger Nischen-Bau die Silhouette des Vatikan nach Norden bestimmt, macht einen etwas heruntergekommenen Eindruck. Allenthalben lösen sich Putz und auch Steine, windschiefe und undichte Regenrinnen verschandeln den Blick und sorgen für unschöne Flecken auf den Wänden. Zum Schutz der Millionen Besucher, die die Vatikanmuseen jährlich zählen, ist daher entlang der Außenseiten ein breiter Streifen abgesperrt.

Die Restaurierungsarbeiten, die vom Museumsdirektor Arnold Nesselrath mit Unterstützung des venezianischen Architektur-Professors Vitale Zanchettin betreut werden, gestalten sich kompliziert. Immerhin finden sich hier Gebäude und Mauern aus sechs Phasen über 320 Jahre, die gereinigt werden und schließlich einen farblich einheitlichen Eindruck vermitteln sollen. Dabei darf keine Original-Bausubstanz zerstört werden, wie Nesselrath gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) betont.

Große Namen bauten mit

Den Anfang des Hofes schuf Bramante, der 1504 den Papstpalast an Sankt Peter mit der 300 Meter entfernten Sommervilla von Innozenz VIII. (1484-92) durch zwei parallele Korridore samt einer gewagten Treppen- und Terrassenanlage verband, wobei er ein extremes Höhenniveau überwinden musste. 50 Jahre später wurde vom Architekten Pirro Ligorio ein zweites Obergeschoss aufgesetzt. Auch Gregor XIII. (1572-85) baute an dem Komplex, und Clemens XI. (1700-21) vollendete den Nordflügel mit der gewaltigen, weithin sichtbaren Nische. Als letztes Element kam auf der Südseite der Braccio Nuovo des Architekten Raffaele Stern hinzu. Der 1822 eingeweihte klassizistische Bau beherbergt die von Napoleon geraubten und nach dem Wiener Kongress zurückgegebenen vatikanischen Kunstwerke.

Die Herkunft des Pinienzapfens selbst liegt im Dunkeln. Er wurde im Marsfeld gefunden. Seinetwegen trägt das Stadtviertel bis heute den Namen "Pigna". Nach der Legende verschloss der Zapfen das Loch in der Decke des Pantheon. Als Papst Bonifaz IV. im Jahre 609 den heidnischen Tempel besuchte, um ihn in ein christliches Gotteshaus umzuwandeln, habe dies die Dämonen derart verschreckt, dass sie durch das Dach entflohen. Die Pinienskulptur sei dabei explosionsartig herausgeschleudert worden und auf dem Petersplatz gelandet.

Dämonen erschreckt

Die Bronzefigur wurde das ganze Mittelalter und die Renaissance hindurch vor der Vatikan-Basilika als Brunnen genutzt, flankiert von zwei bronzenen Pfauen, die möglicherweise aus der Engelsburg stammten. Bis Sixtus V. schließlich im Jahr 1586 den Obelisken aus dem alten Zirkus des Nero - unmittelbar neben dem deutschen Campo Santo - ins Zentrum des Petersplatzes transportierte.

Im Zuge der Restaurierung, die laut Nesselrath ähnlich komplex ist wie die der Sixtinischen Kapelle, soll auch der Pinienplatz selbst neu gestaltet werden. Seit 1990 steht in der Mitte eine moderne Kugelskulptur von Arnaldo Pomodoro. An die Westmauer lehnt sich ein Kolossalkopf von Kaiser Augustus. Aber auch künftig wird das Ensemble des Pinienzapfens mit den Pfauen sowie zwei davor platzierten Marmorlöwen aus der 30. ägyptischen Dynastie die Hauptattraktion des Vatikanhofes bilden.
https://www.domradio.de/themen/vatikan/2...end-restauriert
Johannes Schidelko
(KNA)

von esther10 29.03.2016 00:37

Ganz Amerika wundert sich über die Obama-Töchter

Als sie ins Weiße Haus einzogen, waren sie noch Kinder. Jetzt staunen die USA über Sasha und Malia, die Obamas einziger überparteilicher Erfolg zu sein scheinen. Es gibt nur ein schlimmes Vergehen.


Wie groß die geworden sind: Malia (l.) und Sasha Obama bei der Ankunft auf Kuba
Foto: REUTERS

Die Bilder von der Ankunft der Obamas auf Kuba waren kaum zwei Tage alt, da war das Kleid schon ausverkauft. Sasha, 14, Barack Obamas jüngste Tochter, hatte es getragen, ein schwarzes Strickkleid vom Label Shoshanna für 385 Dollar, wie gleich berichtet wurde. Auch die Turnschuhe, die die beiden Obama-Töchter beim Rundgang durch die Altstadt von Havanna trugen, begeisterten die Modekritiker, zeugten sie doch nicht nur von lässigem Chic, sondern seien zugleich herrlich praktisch und pragmatisch. Typisch Obama eben.

Das Wohlwollen, mit dem Sasha und Malia Obamas Auftritte beim historischen Besuch auf Kuba verfolgt wurde, war bezeichnend. Denn gerade erst war die Aufregung um die Teilnahme der beiden an ihrem ersten Staatsbankett Anfang März zu Ehren des kanadischen Premierministers Justin Trudeau abgeklungen. Darüber, wie "hinreißend" und "entzückend" die beiden wirkten, vor allem beim Flirt mit Schauspieler und Mädchenschwarm RyanReynolds. Und darüber, dass es sich bei den Roben der Mädchen um Designerstücke handelte, die jeweils rund 20.000 Dollar kosteten. Das Weiße Haus, das sonst keine Kommentare zu Fragen abgibt, die die Schwestern betreffen, ließ sich ausnahmsweise dazu herab, die Vorwürfe zu dementieren, wonach für die Garderobe Steuergeld verschleudert worden sei. Was die First Lady und ihre Töchter trügen, bezahlten die Obamas selbst,wenn es nicht von Designern zur Verfügung gestellt werde.

Die Auftritte erzählen viel über das Verhältnis der Amerikaner zu ihrer Präsidentenfamilie und umgekehrt. Man könnte auch sagen: Sasha und Malia sind Barack Obamas größter überparteilicher Erfolg. Er war einst mit dem Ziel angetreten, eine pragmatische, das Land einende Politik zu betreiben – und scheiterte, auch am republikanisch dominierten Senat. In Bezug auf seine Töchter hingegen ist der Konsens breit: Zurückhaltend, aber wohlwollend wurde ihr Heranwachsen verfolgt, ihre bodenständige, sympathische Art.

Im Moment geht es dem Land mit Sasha und Malia allerdings ungefähr so wie ihrem Vater beim Staatsbankett: Es hat einen Kloß im Hals. Wie groß die beiden geworden sind! Richtige Damen! War es nicht erst gestern, als zwei niedliche kleine Mädchen neben Barack Obama bei seiner Vereidigung im Januar 2009 standen und Natasha, 7, und Malia, 10, als jüngste Kinder seit den Kennedys ins Weiße Haus zogen?

***
Barack Obama über seine Töchter

"Sie werden zu schnell erwachsen", sagte Obama in seiner Rede, "Malia geht bald ins College – und jetzt muss ich gleich schlucken". Auch Justin Trudeau, selbst Vater von drei Kindern, meinte gerührt: "Ich bewundere euch beide sehr für eure außerordentliche Stärke und Anmut." Dank ihrer Eltern würden die Erfahrungen im Weißen Haus ihnen "Stärke und Weisheit jenseits eures Alters für den Rest eures Lebens geben."

Es gilt auch in den USA das ungeschriebene Gesetz, die Kinder des Staatsoberhauptes in Ruhe zu lassen. Die Amerikaner sind allerdings auch weniger an ihnen interessiert als etwa Europa am Nachwuchs in seinen Königshäusern – schon deshalb, weil im Weißen Haus ja nicht automatisch künftige Präsidenten heranwachsen, sondern Stiftungsratsmitglieder (Chelsea Clinton), Nachrichtensprecherinnen (Jenna Bush), Radiomoderatoren (Ron Reagan), Politiker (Jack Carter) und andere langweilige Berufstätige. Die Zurückhaltung hört aber auf, wenn sich Amerikas First Studentinnen wie ganz normale amerikanische Studentinnen benehmen und zum Beispiel versuchen, mit gefälschten Ausweisen an Alkohol zu kommen, wie einst Jenna und ihre Zwillingsschwester Barbara Bush in Texas.


Gelangweiltes Aus-der-Wäsche-Gucken, als Papa den Thanksgiving-Truthahn begnadigt
Foto: Reuters
Gelangweiltes Aus-der-Wäsche-Gucken, als Papa den Thanksgiving-Truthahn begnadigt
Das schlimmste Vergehen von Sasha und Malia ist bisher der klassische Teenagerprotest des gelangweilten Aus-der-Wäsche-Guckens, wenn die Eltern sie mal wieder zu einem total peinlichen Event mitgeschleppt haben. Zu der traditionellen "turkey pardoning"-Zeremonie zum Beispiel, bei der der Präsident zu Thanksgiving einem Truthahn das Leben schenkt, anstatt ihn in den Ofen zu schicken. Im November 2015 hatte Barack Obama es doch tatsächlich gewagt, die Mädchen zu fragen, ob sie den Vogel streicheln wollen. "Nein", lautete Malias knappe Antwort. Die 17-Jährige hat den bewusst desinteressierten Blick perfektioniert, mit dem es vor allem hübschen Mädchen gelingt, die Altersverhältnisse umzukehren: "Peinlicher Kinderkram!", kommentiert dieser Blick jede Aktivität, für die die anwesenden Erwachsenen eine gewisse Begeisterung aufbringen – und sei es auch nur von Amts wegen.

Kleidet Euch wie jemand, der Respekt einfordert und nicht einen Platz an der Bar
http://www.welt.de/vermischtes/article15...a-Toechter.html




von esther10 29.03.2016 00:37

Unionsfraktion widerspricht Justizminister Maas energisch: Mord bleibt Mord!
Veröffentlicht: 29. März 2016 | Autor: Felizitas Küble

Lebenslange Haft bei Mord nicht in Frage stellen

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat jetzt einen Entwurf zur Reform der Tötungsdelikte vorgelegt. Demnach soll zB. ein Mord, der nach einer sogenannten “schweren Beleidigung” (was immer das im Einzelfall sein mag) geschieht, nur noch mit fünf bis 15 Jahren Haft geahndet werden. 159481-3x2-teaser296



Hierzu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker:

“Die Unionsfraktion sieht bei den Tötungsdelikten keinen Reformbedarf. Mord bleibt Mord. Darauf steht zurecht die lebenslange Freiheitsstrafe. Ein Festhalten an der lebenslangen Freiheitsstrafe ist für uns unverzichtbar.

Der Schutz des Lebens darf nicht aufgeweicht werden – wie es aber der Referentenentwurf des Bundesjustizministers tut.

Die Union lehnt deshalb den Referentenentwurf ab. Mit der Einführung eines minder schweren Falles bei Mord und dem damit verbundenen Absehen von einer lebenslangen Freiheitsstrafe würde ein Teil des Strafrechtssystems komplett auf den Kopf gestellt.

“Einfallstor für andere Rechtsvorstellungen”

Es ist daher nicht nachvollziehbar, wenn in dem Entwurf von “maßvoller” bzw. “moderater” Reform die Rede ist. Auch gerade in der heutigen Zeit ist der Entwurf ein völlig falsches Signal. Es würde ein Einfallstor für andere Bewertungsmaßstäbe und Rechtsvorstellungen darstellen, wenn ein Mord aus Verzweiflung oder nach einer schweren Beleidigung oder sonstiger Rechtsverletzung nur noch mit einer Freiheitsstrafe von fünf bis 15 Jahren sanktioniert werden kann.

Lebenslange Freiheitsstrafe für die Tötung eines Menschen, die aufgrund weiterer Umstände als besonders verwerflich zu beurteilen ist, entspricht dem Gerechtigkeitsempfinden der meisten Menschen in unserem Land. Die Gerichte haben zu sämtlichen Rechtsproblemen – insbesondere zu den einzelnenMordmerkmalen wie Habgier oder Heimtücke – akzeptable Lösungen entwickelt.

Gerichte können auch bislang mildernde Umstände berücksichtigen

Insbesondere können die Gerichte bereits nach geltender Rechtslage dem Einzelfall Rechnung tragen. Bei Vorliegen außergewöhnlicher Umstände kann von der lebenslangen Strafe abgewichen werden. Dies muss aber die Ausnahme bleiben.

So kann schon jetzt in Mordfällen ausnahmsweise von lebenslanger Freiheitsstrafe abgesehen werden, wenn das konkrete Verschulden des Täters als sehr gering zu bewerten ist (sog. Rechtsfolgenlösung). Die von den Reformbefürwortern häufig angeführten Fälle des ‘Haustyrannen-Mords‘ (misshandelte Frau ermordet misshandelnden Mann) überzeugen daher nicht.

Bereits jetzt erkennt die Rechtsprechung an, dass die Tat einer schwachen, misshandelten Frau, die ihr Martyrium beendet, indem sie ihren gewalttätigen Ehemann beispielsweise im Schlaf – also heimtückisch – tötet, anders behandelt werden muss als die Tat des ‘Haustyranns‘, wenn dieser seine Ehefrau heimtückisch tötet. Die Einzelfallgerechtigkeit ist also gegeben.
https://charismatismus.wordpress.com/201...rd-bleibt-mord/
Wir dürfen die lebenslange Freiheitsstrafe bei schlimmen Tötungsverbrechen nicht in Frage stellen. Dies sind wir auch den Opfern und deren Angehörigen schuldig.”

von esther10 29.03.2016 00:32

23. März 2016 - 13.05
Die Besorgnisse der Katholiken am Vorabend der Nachsynodales


Papa-francis

(Von Roberto de Mattei ) In dieser Karwoche 2016 die Gefühle der Trauer für die Passion Christi, die für die schmerzliche Situation mit denen der ernste Besorgnis erneuert verschmelzen , in der die Kirche kehrt. Die wichtigsten Anliegen beziehen sich auf die nächste Nachsynodales Apostolisches Schreiben , die Franziskus am 19. März unterzeichnet, aber das wird erst nach Ostern veröffentlicht.

Nach dem Vatikan - Korrespondent Luigi Accattoli " , sagen die Gerüchte einen Text ohne sensationelle Ansprüche, doktrinäre oder legal, aber mit vielen innovativen Praktiken Entscheidungen in Bezug auf Vorbereitung auf die Ehe und Paare in einer irregulären Situation: Nicht nur die geschieden und wieder verheiratet , sondern auch Paare diejenigen, die aus einem Gläubigen und einem Ungläubigen, diejenigen , die verheiratet sind nur artig "( Corriere della Sera , 20. März 2016).

Was sind diese "innovative Praktiken"? Das Schlüsselwort in dem Dokument ist " Integration " . Diejenigen , die sich in einer irregulären Situation befinden , wird "integriert" in der Gemeinschaft kann Katecheten werden, liturgische Animateure, Taufpaten Taufe oder Konfirmation, Hochzeit Zeugen, und so weiter. Alle Aktivitäten , die die traditionelle Praxis der Kirche bis zum heutigen Tag , sie Situation , weil der öffentlichen Sünder verbietet.

Stattdessen schreibt Alberto Melloni von der Republik vom 19. März " , die Gemeinschaft der wieder geheiratet Geschiedenen nicht Nachrichten erwartet werden. Denn das Problem ist , eine Praxis (...) zu legitimieren, tun es theologisch nicht stützen . " Das Dokument bietet keine für eine " allgemeine Regel " Zugang zur Eucharistie, aber verlassen würde , dass sie die Beichtväter und die einzelnen Bischöfe sind zu ermöglichen, " von Fall zu Fall die Zulassung zu den Sakramenten". Die Neuheit, nicht die Worte, anvertraut ist, erklärt er Melloni , sondern den Tatsachen " zu Verantwortung fordern die Bischöfe , die effektiven Leistungen zurückkehrt, Scoring , wie er sagte Kardinal Kasper, eine echte " Revolution "».

Nun stell dir vor , dass jemand gesagt: Moral existiert, aber so tun , als ob es. Als moralische Norm des menschlichen Verhaltens, wäre es eine Einladung zu einer Gesellschaft ohne Regeln sein: eine echte moralische Far-West, wo alles geht, solange man theoretisieren nicht. Jesus sagte : " diejenigen , die mich lieben meine Gebote halten " ( Joh 14, 21). In diesem Fall wird im Namen eines falschen barmherzige Liebe, beleidigen sie gegen die Gebote Gottes und ja würden wir ihn beleidigen. Doch genau das ist das Szenario der "Legitimität der Praktiken" befürwortete Melloni.

Wenn die Gerüchte wahr sind, die sich in einer Situation der Sünde berüchtigt ist und permanent, könnte er in die Rolle des Zeugen erheben, zu leiten und Erzieher der christlichen Gemeinde. Das gilt natürlich nicht nur für die geschiedenen und wieder verheirateten, aber für das öffentliche Leben Partner jeglicher Art, hetero- oder homosexuell, ohne Diskriminierung.

Kann die "Hermeneutik der Kontinuität", verstanden als der Versuch, zu einem Dokument dieser Art angewendet werden, entspricht jede Handlung oder Wort von der kirchlichen Hierarchie auf die Tradition zu glauben, was sie sind? Weil es die Kontinuität mit der Vergangenheit, nicht genug, um die Unauflöslichkeit der Ehe zu bekräftigen.

Die Kontinuität der Lehre beweist mit Taten und nicht Worte. Angesichts dieser Veränderungen in der Praxis, wie Sie sagen , dass sich nichts ändern wird? Und wie wollen Sie als eine Lösung für die Hermeneutik der Kontinuität, die bereits im Hinblick auf die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils gescheitert? In seiner Rede vom 14. Februar 2013 Benedikt XVI an den römischen Klerus, die Hermeneutik der Kontinuität der einflussreichsten Promoter war, gab er das Debakel von dieser Linie der Interpretation der Ereignisse.

Sein Verzicht auf den Papstthron war die erste Niederlage der Versuch zur Eindämmung der nachkonziliaren driften religiösen und moralischen sich auf dem Boden einer rein theologischen Debatte und hermeneutische. Wenn Benedikt XVI sich vom Boden auf die Hermeneutik der Tatsachen, mit der Gewährung des Motu Proprio bewegt hat Summorum Pontificum, hat er gewonnen , statt seinen Kampf. Und die Summorum Pontificum ist der Höhepunkt seines Pontifikats.

Diejenigen, die die hermeneutische Methode verwenden, müssen Sie die Möglichkeit, verschiedene Interpretationen des gleichen Textes oder Ereignis akzeptieren. Wenn Sie die Vielzahl von Interpretationen verweigern, sagen, dass ein Dokument oder eine päpstliche Dokument zwingend gelesen mit dem vorhergehenden Magisterium in Kontinuität werden muss, wird die hermeneutische Methode selbst selbst untergraben. Die Auslegungsregel im Übrigen wie die eines jeden Menschen wirken, ist die Suche nach, was wahr ist, nicht das, was ist bequem.

Dazu wird die Unterscheidung zwischen unfehlbar Magisterium und nicht unfehlbar, die Möglichkeit von Fehlern durch die obersten Hirten der Kirche zuzulassen, ist die einzige, die uns die Existenz von Unterschieden zwischen magisterial Dokumenten zu verstehen hilft. Wenn alle Dokumente des Lehramtes, die gleichen Dinge sagten und konnte nie miteinander in Widerspruch sein, verlieren die gleichen Worte Bedeutung. Die Objektivität der Texte würden die dell'ermeneuta dialektischen Fähigkeiten zu ersetzen, in der Lage, die unvereinbar miteinander zu vereinbaren. Aber wer würde die dell'ermeneuta Interpretation interpretieren? Der Prozess ist endlos und alle Hermeneutik ist, wie der deutsche Philosoph Otto Friedrich Bollnow, eine "offene Form", die alles enthalten, weil der Schwerpunkt vom Bekannten zum Wissenden bewegt hat. Auf der anderen Seite Hermeneutik braucht es Dunkelheit und gedeiht nur in dem Land, wo die Sonne Klarheit steigt.

Die Nachsynodales Schreiben nicht enthalten " keine Spaltung " , kündigt Alberto Melloni. Der Papst, der die schmale Grenze zu kennen, die die Ketzerei von der Orthodoxie trennt, nicht kreuzt diese rote Linie, ist aber in einer Grauzone, den fatalen Schritt zu vermeiden, die Melloni definiert " Rippen " . Aber weil ein Dokument schlecht ist , ist nicht formell ketzerisch, die erforderlich ist , ist es ausreichend , dass absichtlich mehrdeutig und in seiner Dunkelheit, Nachbarn oder verursacht Ketzerei. Zwischen Wahrheit und Irrtum, ist eindeutig kein dritte Kategorie akzeptabel, aber ein dunkler Bereich, der geklärt und definiert werden muss. Ein gutes Dokument kann einige Missverständnisse Passage enthalten, die im Licht der allgemeinen Kontext interpretiert werden soll, aber wenn die dunklen Bereiche Vorrang vor denen des Lichts nehmen, kann die Nachricht nur heimtückisch und ungesund sein.

Es ist seit der Karte zwei Jahre. Kasper begann die Diskussion Synode und die gleiche Kasper singt heute Sieg die gleiche Formel von ihm 20. Februar 2014 vorgeschlagen werden: " Die Lehre nicht ändert, die Neuheit nur über pastorale Praxis ." Kasper hat wirklich die Schlacht gewonnen? Wir hoffen von ganzem Herzen lebendig , dass unsere Bedenken in den kommenden Tagen aus dem päpstlichen Dokument widerlegt werden. Aber wenn sie werden sollten bestätigt, wie wir hoffen sehr , dass diese Hirten der Kirche , die versucht haben, in den letzten zwei Jahren zu den Ideen der Karte den Weg zu versperren. Kasper, äußern nun klar ihr Urteil post-synodale Ermahnung.

Der Text, der veröffentlicht wird , ist ein pastorales Dokument , das nicht die Absicht , eine Lehre zu formulieren, aber Hinweise auf das Verhalten zu geben. Wenn diese Zeichen zu den traditionellen katholischen Praktiken nicht entsprechen, müssen wir mit respekt Offenheit sagen. Mehr als eine Million Katholiken haben eine "Niederlassung Petition" an Papst Francis drehte, ihm ein klares Wort zu den schweren moralischen Fragen heute auf dem Tisch zu stellen. Wenn dieses klare Wort nicht Apostolische Schreiben, fragen Sie es an die Kardinäle ausspricht, der zum Papst gewählt und sie haben die Macht , es wieder zu nehmen, zu korrigieren und zu ermahnen, weil niemand den Papst beurteilen kann, es sei denn, wie sie durch die Dekretisten gelehrt mittelalterlich, kann aus dem weg des orthodoxen Glaubens abwenden (Gratian, Decretum, Pars I, Dist. XL, c. 6). (Roberto de Mattei)
http://www.corrispondenzaromana.it/le-ap...-post-sinodale/
http://beiboot-petri.blogspot.de/2016_03_01_archive.html

von esther10 29.03.2016 00:31

Bayern: Innenminister Herrmann lehnt allgemeine Visafreiheit für Türken ab
Veröffentlicht: 29. März 2016 | Autor: Felizitas Küble

In Anbetracht der gewaltsamen Ausschreitungen in Aschaffenburg am vergangenen Wochenende warnt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann vor den geplanten Visaerleichterungen für Türken: „Wir müssen schon genau hinschauen, wen wir da in unser Land lassen.“

Eine freie Einreise von Türken und Kurden nach Deutschland sei „keinesfalls vertretbar“, sagte Herrmann. alle_parlamente_01_59949a9a6f



Die Angriffe von Kurden auch auf Polizisten in Aschaffenburg verurteilte Herrmann scharf: „Wir müssen in Deutschland konsequent gegen alle Gewalttäter vorgehen.“

Der Innenminister begrüßte, dass die Polizei in Aschaffenburg konsequent durchgegriffen habe und die Staatsanwaltschaft jetzt Verfahren wegen des Verdachts auf schweren Landfriedensbruch eingeleitet habe.

Der Brüsseler EU-Türkei-Gipfel kurz vor Ostern hatte der Türkei zugesagt, visafreie Einreise für türkische Staatsbürger bereits ab Juni zu prüfen. Nach eigenen Angaben habe die Türkei mehr als die Hälfte der 72 Bedingungen dafür erfüllt. Die CSU fordert allerdings, dass alle 72 Bedingungen strikt erfüllt sein müssten, ehe eine visumsfreie Einreise in Betracht gezogen werden dürfe.

Herrmann warnte: „Bei einer völligen Visafreiheit müssen wir damit rechnen, dass hier viele Konflikte aus der Türkei unmittelbar nach Deutschland getragen werden.“

Er sei offen für deutliche Visaerleichterungen etwa für Geschäftsreisende. „Aber dass jeder, der einen türkischen Pass hat, unbegrenzt nach Deutschland einreisen kann, das halte ich für völlig übertrieben“, betonte der Minister.
https://charismatismus.wordpress.com/201...uer-tuerken-ab/
Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/maer...lls-vertretbar/

von esther10 29.03.2016 00:28

Mutter Angelicas erschreckende Botschaft an die "Liberalen" in der katholischen Kirche


EWTN , Mother Angelica

28. März 2016 ( Lifesitenews ) - Mutter Angelica konnte sein (und war in der Regel) süß, lustig, witzig, sympathisch und charmant. Aber sie hatte auch eine heftige Seite zu ihr. Sie war ein Kämpfer.

Und sie war nie heftiger, als wenn die Verschlechterung ihres katholischen Glaubens gegen von "Liberalen", die sie als effektiv angesehen ersetzen Katholizismus mit einer falschen Religion ihres eigenen Planens - eine ohne Christus, ohne die Auferstehung, ohne die wirkliche Gegenwart der Eucharistie , ohne dass die unpopulären "harten" Lehren über Sexualität und Familie, ohne eine der schwierigen Lehren, ohne Wunder.

In einem berühmten Beispiel gab sie ihre Seele lüften. "Ich bin so müde von Ihnen, liberale Kirche in Amerika!" sie klagte, bevor die Schrecken Auflistung sie durch treulos Vertreter des Katholizismus verewigt sah, besonders auf Kinder.

Sehen Sie es hier:



*****
Raymond Arroyo bewegende Hommage an Mutter Angelica

EWTN , Mother Angelica , Raymond Arroyo

28. März 2016 (Lifesitenews) - Am Ostersonntag, Raymond Arroyo, der Gastgeber von The World Over - Programm auf EWTN, kündigte den Tod des geliebten Gründer von EWTN, Mutter Angelica. Arroyo ist der Autor der autorisierte Biographie des berühmten Medien Nonne.

Hier ist das Video von dem Moment Arroyo brach die Nachricht, und seine bewegende Hommage an seinen Mentor und Held, Mothe Angelica:
https://www.lifesitenews.com/news/raymon...mother-angelica



*****

Übersicht: Die EWTN-Sondersendungen zu Mutter Angelica


Von CNA Deutsch/EWTN News

KÖLN , 29 March, 2016 / 1:50 AM (CNA Deutsch).-
Anlässlich des Heimgangs der Gründerin des katholischen Fernseh-Senders EWTN strahlt dieser eine Reihe von Sondersendungen in deutscher Sprache aus.

Die Sendungen von EWTN Deutschland können auch im Internet unter www.ewtn.de/livestream verfolgt weden. Hier eine Übersicht:

Dienstag, 29. März 2016
14.00 - 15.15 Uhr - live
Heilige Messe im besonderen Gedenken an Mutter Angelica

17.00 - 18.00 Uhr - live
Eucharistische Anbetung im Gedenken an Mutter Angelica

18.30 - 20.00 Uhr - live
EWTN Live-Show im Gedenken an Mutter Angelica

20.00 - 21.00 Uhr - live
Rosenkranz im Gedenken an Mutter Angelica

21.30 - 23.00 Uhr - live
Empfang des Leichnams von Mutter Angelica am "Shrine of the Most Blessed Sacrament" mit Prozession und Barmherzigkeitsrosenkranz

Mittwoch, 30. März 2016

02.00 - 03.30 Uhr
EWTN Live-Show im Gedenken an Mutter Angelica (Wh.)

03.30 - 04.30 Uhr
Rosenkranz im Gedenken an Mutter Angelica (Wh.)

13.30 - 14.00 Uhr - live
Rosenkranz mit Ordensschwestern in Erinnerung an Mutter Angelica

14.00 - 15.15 Uhr - live
Heilige Messe im besonderen Gedenken an Mutter Angelica

16.30 - 18.00 Uhr - live
Öffentlicher Rosenkranz im Gedenken an Mutter Angelica mit Ehrerweis durch Besucher

18.30 - 20.00 Uhr - live
EWTN Live-Show im Gedenken an Mutter Angelica

20.00 - 21.00 Uhr - live
Rosenkranz im Gedenken an Mutter Angelica

21.00 - 22.00 Uhr - live
Kreuzweg im Gedenken an Mutter Angelica

22.00 - 23.30 Uhr - live
Öffentlicher Ehrerweis und Rosenkranz im Gedenken an Mutter Angelica

02.00 - 03.00 Uhr - live
Rosenkranz im Gedenken an Mutter Angelica aus Hanceville

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http://de.catholicnewsagency.com/story/u...r-angelica-0639
http://de.catholicnewsagency.com/story/w...iert-haben-0638

von esther10 29.03.2016 00:28

Kinder für Kinder - 1500 Schüler beim Solidaritätsmarsch in Altötting

Aktion der Maria-Ward-Schulen beendet – knapp 33.000 Euro für 18. Hilfsprojekte in aller Welt gesammelt


http://www.bistum-passau.de/bistum/p-dr-stefan-oster-sdb

Für die Schüler und Lehrer der Maria-Ward-Schulen in Altötting ist es mittlerweile eine feste, nicht mehr wegzudenkende Tradition. Nicht nur Deutsch, Mathematik und Englisch soll in der Schule eine Rolle spielen, sondern auch Solidarität, so Religionslehrer Ulrich Wandt. Jedes Jahr sammeln alle Schüler Spenden um Hilfsprojekte in aller Welt zu unterstützen. Eine Herzensangelegenheit, die sich heuer schon zum 18. Mal jährt. Beendet wird das Schulprojekt der gesamten Schulgemeinschaft mit dem Solidaritätsmarsch durch den Stadtkern von Altötting. Der Marsch soll aufzeigen, für was die Kinder stehen und was ihnen besonders am Herzen liegt.

Dem Solidaritätsmarsch vorausgegangen war eine Spendenaktion. Hier haben die Schüler innerhalb von zwei Wochen über 32.700 Euro gesammelt. Das Geld fließt in 18 verschiedene Projekte und Aktionen. Ein großer Teil kommt Projekten des kirchlichen Hilfswerkes Misereor zu Gute, bei denen es um Ausstiegshilfen und Bildung für Straßenkindern in Indien und um die Betreuung und Wiedereingliederung von jugendlichen Straftätern und Missbrauchsopfern geht. Unterstützt werden auch Kinder in Kenia, das Caritas-Babyhospital in Bethlehem, die medizinische Betreuung von Kindern in Simbabwe sowie das Kinderdorf Guarabira in Brasilien.






http://www.bistum-passau.de/aktuelle-mel...rsch-altoetting

Die Solidaritätsmärsche der Maria-Ward-Schulen gibt es seit 1998. In dieser Zeit konnten 492.000 Euro für 70 Hilfsprojekte in aller Welt gesammelt werden. Unterstützt werden immer Kinder und Jugendliche in allen Ländern, die in irgendeiner Form Hilfe brauchen. Der nächste Marsch ist für Frühjahr 2017 vorgesehen – hier wird sicher die Grenze von einer halben Million überschritten werden.


http://www.bistum-passau.de/bistum/p-dr-stefan-oster-sdb


von esther10 29.03.2016 00:23

Papst „irritiert“, Kasper verärgert über Widerstand gegen „neue Barmherzigkeit“
19. September 2014


Papst Franziskus „irritiert“, Kardinal Kasper verärgert über Widerstand von Kardinälen gegen „neue Barmherzigkeit“

(Rom) Kardinal Walter Kasper reagierte – nicht zum ersten Mal – sichtlich verärgert auf Kritik, die gegen ihn erhoben wird. Dieses Mal stößt ihm die Veröffentlichung eines Buches mit Beiträgen von fünf Kardinälen, dem Sekretär der römischen Kongregation für die Ostkirchen und weiteren Fachleuten, die sich seiner These einer entdogmatisierenden „neuen Barmherzigkeit“ widersetzen, in deren Namen Kasper wiederverheiratet Geschiedene zur Kommunion zulassen möchte. Kardinal Kasper ist über die fünf Mitbrüder im Kardinalsamt verärgert und Papst Franziskus soll über diese „irritiert“ sein. So „irritiert“, daß er Kardinal Müller drängte, seine Beteiligung zurückzuziehen?

Wehleidig zeigte sich Kasper gegenüber Journalisten, weil er von der Veröffentlichung des Buches aus den Medien erfahren habe müssen. „In meinem ganzen Leben ist mir so etwas noch nicht passiert“, klagte er dem Vatikanisten Andrea Tornielli.

„Nie dagewesene Situation“

Nicht genug damit: „Wenn Kardinäle, die die engsten Mitarbeiter des Papstes sind, auf eine so organisierte und öffentliche Weise eingreifen, befinden wir uns zumindest was die jüngste Geschichte angeht, vor einer nie dagewesenen Situation“. Kardinal Kasper geht in diesen Tagen noch weiter. Deutlicher als in den vergangenen Monaten beruft er sich direkt auf Papst Franziskus, um seine Position zu stärken. Dabei war es Kardinal Kasper, der mit seiner Rede im vergangenen Februar vor dem Kardinalskollegium die Feindseligkeiten begonnen und den Angriff gegen das Ehesakrament initiiert hatte.

Aus heutiger Sicht stellte das Kardinalskonsistorium für Kardinal Kasper eine Generalprobe vor der Bischofssynode dar. „Ich habe keine definitive Lösung vorgeschlagen. Ich habe aber, nachdem ich das mit dem Papst vereinbart hatte, Fragen gestellt und Überlegungen für mögliche Antworten geboten.“ Die Betonung Kasper liegt auf „mit dem Papst vereinbart“.

Kasper und die Verschwiegenheitspflicht


Kaspers Versuch eine Monopolstellung in der Debatte zu erringen
Doch stimmt, was der deutsche Kardinal überempfindlich behauptet, daß das Vorgehen der fünf Kardinäle letztlich unerhört und „nie dagewesen“ sei? Kasper scheint ein kurzes Gedächtnis zu haben. Das Kardinalskonsistorium unterlag, wie allgemein in der Kirche üblich, der Verschwiegenheitspflicht. „Alle Kardinäle hielten sich daran. Alle außer Kasper”, so der Vatikanist Sandro Magister. Nur wenige Wochen nach dem Konsistorium erschien die Rede in Buchform. Der Herder Verlag bewarb das Erscheinen sofort, so daß entsprechende Absprachen bereits vor dem Konsistorium oder im unmittelbaren Anschluß daran getroffen worden sein müssen. Kasper hatte demnach nie die Absicht, sich an die Verschwiegenheitspflicht zu halten. Dieser sollten alle anderen Kardinäle unterworfen sein, während er für sich in der Öffentlichkeit eine Monopolstellung zum Thema beanspruchte. Eine Exklusivstellung, die ihm im Konsistorium bereits durch Papst Franziskus zugestanden worden war, indem dieser nur Kasper damit beauftragte, zum Thema zu referieren. Eine einseitige Parteinahme, da Kaspers heterodoxe Positionen bekannt waren.

Die Strategie des Kardinals durchschauend, kamen ihm der Historiker Roberto de Mattei und Giuliano Ferrara, der Chefredakteur der Tageszeitung Il Foglio zuvor und veröffentlichten seine Rede zusammen mit einem vernichtenden Kommentar de Matteis (siehe Was Gott vereint, kann auch Kasper nicht trennen – Versuch einer paradoxen Kulturrevolution in der Kirche). Damit hatten sie Kasper den Überraschungseffekt genommen und dessen Absicht durchkreuzt, die öffentliche Diskussion in seinem Sinn lenken zu können. Um so erboster reagierte der Kardinal bereits damals.

Kasper versucht den Eindruck zu vermitteln, die Glaubenslehre unangetastet zu lassen und „nur“ die Glaubenspraxis ändern zu wollen. De Mattei zeigte hingegen in einer brillanten Analyse auf, daß Kaspers Rede einen eindeutigen Bruch mit dem kirchlichen Lehramt darstellt. Sie stellt auch einen spezifischen Bruch mit Johannes Paul II. und Benedikt XVI. dar, mit denen er bereits 20 Jahre zuvor zum selben Thema einen Streit ausgetragen hatte, unterlegen war, die Sache eingesehen und sich hinter die kirchliche Lehre gestellt zu haben schien. Kasper, damals Bischof von Rottenburg-Stuttgart, war vom Glaubenspräfekten Joseph Kardinal Ratzinger geschlagen, aber nicht gedemütigt worden, wie seine spätere Beförderung durch Johannes Paul II. zum Vorsitzenden des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen zeigte. Offensichtlich war man in Rom der Meinung, der Bischof habe sich geändert und könne durch die Einbindung in Rom endgültig gebändigt werden, jedenfalls im Vatikan weniger Schaden anrichten als in Deutschland.

Papst Franziskus über Buch der fünf Kardinale „irritiert“

Während Kaspers Position erstaunt, erstaunt an jener der fünf Kardinäle Müller, Burke, De Paolis, Brandmüller und Caffarra, die das Buch „In der Wahrheit Christi bleiben“: Ehe und Kommunion in der Katholischen Kirche“ veröffentlichen, eigentlich nichts. Sie verteidigen öffentlich, wie es ihre Pflicht ist, die zweitausendjährige Lehre der Kirche in einer zentralen, die Sakramente betreffenden Frage. Sie tun dies gegen einen von Kardinal Kasper öffentlich geführten Angriff gegen die Glaubenslehre. Die Empörung Kaspers ist daher vorgeschoben und erklärt sich nur, wenn man in Rechnung stellt, daß die fünf Kardinäle, Kaspers Pläne gefährden. Immerhin befindet sich unter ihnen Gerhard Kardinal Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation und damit oberster Glaubenshüter. Über ihn kann sich auch Papst Franziskus nicht einfach hinwegsetzen. La Croix, die halboffizielle Tageszeitung der Französischen Bischofskonferenz berichtete am 17. September, daß Papst Franziskus über die Buchveröffentlichung „irritiert“ sei, gerade weil sich Kardinal Müller unter den Autoren befinde. Der Papst habe, laut La Croix, Kardinal Müller gedrängt, seine Beteiligung an dem Buch gegen Kasper zurückzuziehen, was Müller ablehnte. Sollte dem so sein, dann wäre tatsächlich Papst Franziskus hinter den Kulissen der eigentliche Strippenzieher des Angriffs auf das Ehesakrament im Namen der „neuen Barmherzigkeit“.

Weitere Kardinäle meldeten sich in diesen Tagen zu Wort

Kardinal Kasper spürt in diesen Tagen den Gegenwind besonders stark. Vielleicht stärker als er gerechnet hatte. Neben den fünf von ihm kritisierten Kardinälen haben drei weitere führende Kardinäle, Scola, Ouellet und Pell mit Aufsätzen in der englischen Ausgabe der Zeitschrift Communio Position gegen seine Thesen bezogen. Eine vergleichbare Veröffentlichung in der deutschen Ausgabe hätte Kasper verhindert, da er selbst der Redaktion angehört. In seinem jüngsten, in der Ausgabe 6/2013 (November-Dezember) veröffentlichten Beitrag schrieb Kasper programmatisch über: „Die liturgische Erneuerung – die erste und sichtbarste Frucht des Konzils“.

Kardinal Kasper beharrt: Schulterschluß mit Papst Franziskus und Johannes XXIII.

Kardinal Kaspers Zauberwort lautet „Barmherzigkeit“, die zum besseren Verständnis besser als „neue Barmherzigkeit“ zu bezeichnen ist. Am 18. September wiederholte er gegenüber dem katholischen italienischen Radio InBlu, daß diese neue „Barmherzigkeit“ der Schlüssel seines Vorschlags zur Überwindung des Kommunionverbots für wiederverheiratete Geschiedene sei. Kasper stellt sich dabei gezielt in eine bestimmte Tradition, wirft Stichworte in den Ring, in der Hoffnung, daß die Signale gehört werden und sich Unterstützung für ihn mobilisiert: „Die Barmherzigkeit, das Herz der christlichen Botschaft, ist ein zentrales Thema im Alten und im Neuen Testament. Viele Heilige haben von der Barmherzigkeit gesprochen. Auch Papst Johannes XXIII. sagte am Beginn der Konzilsarbeiten, daß die Kirche die Mittel der Strenge anwenden muß, aber auch die Medizin der Barmherzigkeit.“

Barmherzigkeit ist der Gegenstand jenes Buches, das Papst Franziskus gleich bei seinem ersten Angelus und damit einer der allerersten Reden überhaupt als Papst lobte und allen die Lektüre empfahl. „Barmherzigkeit: Grundbegriff des Evangeliums – Schlüssel christlichen Lebens“, 2012, ebenfalls bei Herder erschienen und im selben Jahr auch in spanischer Übersetzung veröffentlicht, und damit auch Kardinal Jorge Mario Bergoglio zugänglich gemacht worden.


Kaspers Barmherzigkeit: Lob vom Papst – Kritik von Pater Lanzetta


Die Barmherzigkeit laut Kasper

Man könnte rückblickend in jener päpstlichen Aussage bereits den chronologischen Startschuß zur Bischofssynode über die Familie sehen. Sollte das Lob bereits in diesem Zusammenhang ausgesprochen worden sein, dann müßte in der Tat davon ausgegangen werden, daß die Zulassung der wiederverheiratet Geschiedenen eine Wahlkapitulation im Konklave darstellte und eine der Bedingungen war, die zur Wahl des Erzbischofs von Buenos Aires führten.

Durch das päpstliche Lob aufmerksam gemacht, wird inzwischen auch Kaspers Buch einer genaueren Überprüfung und Kritik unterzogen. Eine Aufgabe die der jüngst habilitierte Pater Serafino Maria Lanzetta übernommen hat. Der Leiter der Zeitschrift Fides Catholica veröffentlichte die umfassende Buchkritik „Die Barmherzigkeit laut Kardinal Kasper“.

Keine Barmherzigkeit für Franziskaner der Immakulata – „Neue Barmherzigkeit“ bei Jesuiten von America

Pater Lanzetta gehört den Franziskanern der Immakulata an, „jenem blühenden Orden, der unter diesem Pontifikat unter kommissarische Verwaltung gestellt und zerschlagen wird, eine Maßnahme, deren Gründe unklar sind, während hingegen sicher ist, daß sie ohne jede Barmherzigkeit erfolgt“, so Sandro Magister.

Über die neue Barmherzigkeit hielt Kardinal Kasper bereits am vergangenen 1. Mai eine Lectio am Boston College, die anschließend in der Wochenzeitung der New Yorker Jesuiten America abgedruckt wurde. Am 12. Mai folgte zudem ein Video-Interview Kaspers mit Pater Matt Malone SJ, dem Schriftleiter dieser Zeitschrift. In einem mit 22. September datierten Leitartikel von „America“ geben die Jesuiten der Redaktion ohne Wenn und Aber zu erkennen, daß sie sich die Meinung Kaspers zu eigen gemacht haben. Natürlich im Namen der „Barmherzigkeit“.


Text: Giuseppe Nardi
Bild: Il Foglio/Fanpage

von esther10 29.03.2016 00:16

Karl Lauterbach nennt Vorstoß zur „Rente mit 70“ völlig abwegig
Quelle: karllauterbach.de
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RenteFinanzenPolitikAltersvorsorge

Scharfe Kritik äußerte der SPD-Rentenexperte Professor Karl Lauterbach an Äußerungen des Sparkassen-Chefs Georg Fahrenschon, der mit einem Anstieg des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre und darüber hinaus rechnet.

Der Sparkassen-Chef hatte zuvor behauptet, dass die Rente mit 70 sicher kommen werde. Im Interview sagte Fahrenschon, dass die Menschen entweder länger arbeiten oder mehr privat vorsorgen müssten.

„Dieser Vorstoß ist völlig abwegig und aus der Zeit gefallen.“
Das erwiderte daraufhin der Bundestagsabgeordnete Lauterbach daraufhin gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstagsausgabe). Menschen, die von Altersarmut bedroht seien, müsse man anders helfen. Bei einem Beruf, wie ihn Fahrenschon ausübe, liege die Lebenserwartung bei etwa 85 Jahren.

Lauterbach fügte hinzu: „Wenn jemand sein Leben lang körperlich hart gearbeitet hat, beispielsweise in der Abfallwirtschaft, liegt die Lebenserwartung aber bei 73 Jahren. Diesen Unterschied scheint Fahrenschon nicht zu beachten.“ Dessen Vorstoß berücksichtige nicht den Unterschied zwischen Arm und Reich. Und auch nicht den Wunsch jedes Einzelnen, ob man lieber früher oder später in Rente gehen möchte, so der SPD-Mann.

Man könne die Probleme der Rente und der Altersarmut nicht lösen, „wenn man die Menschen so lange arbeiten lässt, dass sie ihre Rente gar nicht mehr genießen können“, betonte Lauterbach. Es seien andere Lösungen notwendig. So werde die Riester-Rente „von denen genutzt, die sie am meisten brauchen.“

„Wir müssen das Rentensystem überarbeiten“, fügte der SPD-Politiker hinzu. Ein erster Schritt, um Altersarmut einzudämmen, sei die geplante Einführung der „Solidarrente“. Dies könne aber nicht der "letzte Schritt" sein. Das Renteneintrittsalter heraufzusetzen sei jedenfalls die „schlechteste Lösung“.

Für die Mindestrente – die Solidarrente – will die große Koalition ab 2017 rund 180 Millionen Euro bereitstellen, die jährlich steigen, um langjährig Beschäftigten eine Rente oberhalb der Sozialhilfe zu garantieren.

(Quelle: ksta.de)
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