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von esther10 08.10.2015 22:20

Mittwoch, 7. Oktober 2015
Bischof Bode: Weltsynode an der Basis reformieren

In der Bemühung, Autonomie für die katholische Kirche in Deutschland zu erhalten und sie vom Vatikan zu distanzieren, lässt die deutsche Delegation in der Familiensynode nichts unversucht.


Nun macht Bischof Franz-Josef Bode (Osnabrück), einer der drei deutschen Delegierten (Osnabrück) den Vorschlag, man müsse das "Instrument Weltsynode" reformieren und den "Laien und insbesondere den Frauen" das Stimmrecht geben, so Radio Vatikan.

Diese Reform müsse auf lokaler Ebene stattfinden.

Bodes bizarre Argumentation: Solche Reformen sind "auf der höchsten Ebene vielleicht gar nicht so leicht durchzuführen, [werden] aber auf der Ortsebene doch mehr und mehr auch gepflegt und gesucht werden.“

Damit hat er Recht: Kein normaler Katholik wird auf die Vorschläge der deutschen Linkskatholiken eingehen.

Noch grotesker wird es, wenn Bischof ausgerechnet Deutschland als Modell für die Weltkirche präsentiert: Die katholische Kirche in Deutschland bekenne sich heute zur Einbeziehung vieler Gruppen, wie sich das etwa in den vergangenen fünf Jahren des Dialogprozesses gezeigt habe, so Bode laut Radio Vatikan.

Das Ziel der Deutschen ist ganz klar: Sie sehen wenige Chancen für die Durchsetzung ihrer Vorstellungen auf der Ebene des Vatikans und damit auf der Ebene der Weltkirche. Sie wollen so viel Autonomie gewinnen, wie nur möglich.

Dass das eine Katastrophe für den katholischen Glauben in Deutschland wäre, liegt auf der Hand. Dann würden die staatsfinanzierten Theologen und Gruppierungen wie ZdK oder BDKJ maßgeblich das Geschehen bestimmen.
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 20:51
Labels: Bischof Bode, Familiensynode
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de...s+von+Gersdorff)

von esther10 08.10.2015 18:18

Kardinal Woelki würdigt Merkel als Politikerin mit Herz


Kardinal Rainer Maria Woelki - EPA

08/10/2015 14:37SHARE:
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat die jüngsten Aussagen der Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Umgang mit den Flüchtlingen gewürdigt. Sie zeige sich „als eine christliche Politikerin mit Herz, die Flüchtlinge aufnehmen und nicht abweisen will“, sagte er in einem Interview mit dem Kölner Domradio. In dem ARD-Interview bei Anne Will habe er sie als „entschlossene Europäerin erlebt, die in der Flüchtlingsproblematik mutig Verantwortung übernimmt“. Sie nehme ihre Richtlinienkompetenz verantwortungsvoll wahr und zeige, dass es keine Alternativen zur Aufnahme von Flüchtlingen gebe. Ihre Ansicht teile laut Woelki auch die Kirche. Der Papst habe dies bereits direkt nach seinem Amtsantritt mit dem Besuch in Lampedusa gezeigt. Die Kirche müsse ihre Verantwortung und christliche Pflicht wahrnehmen, sagte der Kölner Erzbischof. „Deshalb werden wir die Bundeskanzlerin in dieser Frage ohne Wenn und Aber unterstützen“. Angesichts der Schwierigkeiten bei der Aufnahme betonte Kardinal Woelki: „Nur gemeinsam werden wir das schaffen“
(kna/domradio 08.10.2015 vs)

von esther10 08.10.2015 18:15

Papstbesuch in Gefahr


Banguis Erzbischof Nzapalainga besucht Opfer der jüngsten Gewaltwelle - AFP

08/10/2015 12:26SHARE:

Die für Ende November geplante Papstreise nach Zentralafrika ist laut dem Vorsitzenden der dortigen Bischofskonferenz, Bischof Nestor-Desire Nongo-Aziagbia, in Gefahr. Wie die Katholische Nachrichten-Agentur berichtet, wird die Durchführung der für den 18. Oktober geplanten Wahlen angesichts der angespannten Situation zwischen Christen und Muslimen von in- und ausländischen Medien ebenfalls als nicht sinnvoll erachtet. Ende September wurde in der Hauptstadt Bangui ein muslimischer Taxifahrer tot aufgefunden, wodurch sich die Spannungen erhöht und die Zusammenstöße zwischen Christen und Muslimen vermehrt haben.

In der Zentralafrikanischen Republik leben 4,8 Millionen Einwohner, von denen 50 Prozent Christen, je zur Hälfte Katholiken und Protestanten, sind. Insgesamt leben hier 1,5 Millionen Katholiken. Zehn Prozent der Bürger bekennen sich zum Islam, wobei ihr Anteil zunimmt. Seit August 2014 regiert Premier Mahamat Kamoun das Land. Er ist der erste muslimische Regierende.

Der Papst reist vom 25. bis 30. November nach Afrika. Die letzten beiden Tage seiner Reise soll ihn laut einem – allerdings noch nicht bestätigten – Programm in die Zentralafrikanische Republik führen.
(kna 08.10.2015 vs)

von esther10 08.10.2015 18:06

Schlußdokument von Geheimsynode fertiggestellt, bevor Bischofssynode begonnen hat?
8. Oktober 2015 06:48 | Mitteilung an die Redaktion


Papst Franziskus auf dem Weg zur Synodenaula

(Rom) „Es könnte überflüssig erscheinen, den Verlauf der Synode Tag für Tag zu verfolgen, wenn man daran denkt, daß in Wirklichkeit allein die Schlußfolgerungen zählen“, so die traditionsverbundene Seite Chiesa e postconcilio. Angespielt wird dabei auf die jüngste Ankündigung, daß Papst Franziskus bereits zum Abschluß der Synode ein Schlußdokument vorstellen will.

„Bisher wurden die nachsynodalen Dokumente als Zusammenfassung der Snyodenarbeit nach einem oder zwei Jahren veröffentlicht, weil ein entsprechender Text erst erarbeitet werden mußte.“ Wenn Papst Franziskus zum Synodenende schon einen fix und fertigen Text vorlegen will, kann das nur bedeuten, daß dieses Schlußdokument bereits vorab und unabhängig von der Synode vorbereitet wird. Welchen Sinn aber kann es haben, eine Synode einzuberufen, gleich eine Doppelsynode, um die Bischöfe aus aller Welt wochenlang diskutieren zu lassen, dann aber an dieser Synode vorbei – und ohne deren Berücksichtigung – deren Schlußdokument zu formulieren?

Der Text dürfte von der Parallelsynode in der Villa Malta ausgearbeitet worden sein. Am Sitz der römischen Jesuitenzeitschrift Civiltà Cattolica tagte in den beiden Wochen vor Synodenbeginn geheim ein 30köpfiges Team, das sich nur aus Jesuiten zusammensetzte. Die Koordination hatte Pater Antonio Spadaro, der Schriftleiter der Zeitschrift inne, der vom Papst auch persönlich zum Synodalen ernannt wurde. Spadaro stellt damit das einzige direkte Bindeglied zwischen der Bischofssynode und der Parallelsynode dar.

Deren Existenz wurde bisher vom Vatikan offiziell nicht bestätigt, weshalb auch von einer „Geheimsynode“ die Rede ist.

Diese Synoden-Dichotomie findet damit zwar eine Erklärung, mildert aber nicht die Tatsache ab, daß die Parallelität einer Bischofssynode und einer Geheimsynode unvereinbar sind. Schon gar nicht, wenn die Geheimsynode durch das Schlußdokument am Ende sogar mehr und entscheidenderes Gewicht haben wird.


Die Villa Malta der Jesuiten, auch Villa delle Rose (Rosenvilla) genannt, liegt am Rande der Gärten der Villa Borghese und ist nicht mit dem auch häufig Villa Malta genannten Priorat von Rom des Souveränen Malteserordens auf dem Aventin zu verwechseln.
Tägliche Pressekonferenzen ein Heimspiel der Kasperianer

Unterdessen erweisen sich die täglichen Pressekonferenzen, wie bereits im Vorjahr, als Heimspiel der Kasperianer. Organisiert werden sie vom Presseamt des Heiligen Stuhls in Zusammenarbeit mit dem Synoden-Generalsekretariat unter der Leitung von Kardinal Lorenzo Baldisseri, einem Papst-Vertrauten.

Die kräftige Wortmeldung zum Synodenauftakt von Kardinal Peter Erdö zur Verteidigung der katholischen Ehe- und Morallehre und einer Absage an die „neue Barmherzigkeit“ mußte zum Handeln herausfordern. Nachdem in der ersten Pressekonferenz am Montag Synoden-Sondersekretär Bruno Forte Erdös Rede torpedierte, indem er das genaue Gegenteil erklärte, wurden in der zweiten Pressekonferenz am Dienstag mit dem kanadischen Erzbischof Durocher und Kurienerzbischof Claudio Celli vom Päpstlichen Rat für die sozialen

Kommunikationsmittel gleich zwei Synodalen geladen, die Erdös Rede herunterspielten.
Durocher, der gleichzeitig das Frauendiakonat und die Laienpredigt forderte, meinte: „Die Rede Erdös ist ein wichtiger Teil, aber es ist nur ein Teil.“

Celli sagte hingegen: „Die Kirche spricht zum Mann und zur Frau von heute. Sie tritt in Kontakt mit der Wirklichkeit von Familie und Ehe, die vielfältig und komplex ist, viel vielfältiger und komplexer als die bloße Verbindung von einem Mann und einer Frau … Das Panorama zu den wiederverheirateten Geschiedenen ist völlig offen … Wenn es sich durch die Rede Erdös geschlossen hätte, was tun wir dann noch hier?“

Koordinator der Geheimsynode warnt vor „konspirativer Hermeneutik“


Villa Malta der Jesuiten
Gestern sagte Franziskus in seiner morgendlichen Predigt in Santa Marta: „Wo der Herr ist, ist die Barmherzigkeit […] Die Sturheit fordert die Barmherzigkeit heraus.“ Handelte es sich dabei „um eine Mahnung an die Synodenväter?“, fragt sich Chiesa e postconcilio.

Schließlich folgte gestern noch eine Erklärung des Jesuiten Spadaro: „Franziskus hat darum gebeten, nicht in eine konspirative Hermeneutik [?] zu verfallen, die soziologisch schwach und geistlich nicht hilfreich ist … Man muß aufpassen, daß mit der Entschuldigung, den Glauben zu verteidigen, nicht bloß die eigenen Ideen verteidigt werden. Es ist wichtig, daß die Kirche nicht einem Wagenburgkomplex verfällt von wenigen gegen eine feindlich gesinnte Welt. Es ist notwendig, daß die Kirche, Mutter und Lehrmeisterin, ihre Kinder, die sie aufzieht, in ihrer konkreten Existenz annimmt. Die Kirche ist Lehrmeisterin, wenn sie in der Muttersprache lehrt und spricht, die den Menschen verständlich ist, an die sie sich wendet.“

Ausgerechnet aus dem Mund des päpstlich beauftragten Koordinators der Geheimsynode der Jesuiten in der Villa Malta kommt eine Warnung vor einer „konspirativen Hermeneutik“?
„Sophismen dieser Art repräsentieren das besessene Hämmern, mit dem das Mantra der ‚Barmherzigkeit‘ wiederholt wird, die wie eine Keule geschwungen wird und dahinter einen Geist erkennen läßt, der sich am Rauch der Welt berauscht hat“, so Chiesa e postconcilio.
Papst Franziskus: „Alte Netze aufgeben“

Das trifft sich mit den Schlußworten des Papstes bei der heutigen Generalaudienz:

„Möge der Enthusiasmus der vom Heiligen Geist animierten Synodenväter den Schwung einer Kirche entfachen, die die alten Netze aufgibt und wieder im Vertrauen auf das Wort ihres Herrn zu fischen beginnt. Beten wir inständig dafür! Christus hat im übrigen versprochen und uns ans Herz gelegt: Wenn sogar die schlechten Väter den hungrigen Söhnen nicht das Brot verweigern, wie könnte dann Gott nicht den Geist jenen geben, die – wenn auch unvollkommen, so wie sie sind – mit leidenschaftlichem Beharren darum bitten“.

„Was aber meint der Papst mit: ‚die alten Netze aufgeben‘? Die Einheit von Lehre und Praxis ist kein Museumsstück, sondern lebendige Lehre dessen, der die Kirche gestiftet und durch die Jahrhunderte fruchtbar sein hat lassen.

Hören wir nicht auf, daran zu erinnern, daß pastoral bedeutet, die Lehre in die Praxis zu ‚übersetzen‘ und nicht Veränderungen an der Lehre vorzunehmen und auch nicht sich der Praxis zu bedienen, um die Lehre zu umgehen. Es ist zu befürchten, daß das neue System, die Lehre zu umgehen, eine „Breitenpastoral“ sein könnte je nach Ort und Kultur …“, so Chiesa e postconcilio.

Die Kollegialität an ihre schädlichen Extreme geführt?
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va (Screenshot)

von esther10 08.10.2015 18:05

Synode: Marx kann sich Stimmrecht für Laien vorstellen

Pressekonferenz der deutschen Teilnehmer.
Erstellt von Radio Vatikan am 8. Oktober 2015 um 08:14 Uhr


Kardinal Reinhard Marx

Vatikan (kathnews/RV). Kardinal Reinhard Marx kann sich ein Stimmrecht für Laien in der Bischofssynode vorstellen. Das Thema spiele bei der derzeit laufenden Ordentlichen Versammlung der Synode im Vatikan zwar „noch keine Rolle“, er halte es aber für notwendig, in Zukunft daran zu arbeiten. „Gerade wo die gemeinsame Verantwortung von Priestern und Laien sichtbar wird, da sollte eine größere Beteiligung von Laien auch mit Stimmrecht da sein“, erklärte Marx und verwies auf Themen wie Familie, Bildung, Gerechtigkeit und Frieden. Nicht nur Synoden, die es erst seit 50 Jahren gibt, sondern auch Konzile hätten „immer wieder neue Statuten hervorgebracht“, so Marx.

Der deutsche Abtpräses Jeremias Schröder berichtete von einer neuen Entwicklung in dieser Synode. Einer der zehn für die Synode gewählten Ordensvertreter sei kein Priester, sondern ein Bruder; es handelt sich um den Generalprior der Kleinen Brüder Jesu, den Franzosen Hervé Janson. Schröder nannte das diesem Ordensmann im Laienstand zuerkannte Stimmrecht einen „kleinen Strahl, der schon am Horizont auftaucht“. Drei Ordensfrauen, die als Seelsorgerinnen Familien in der Krise betreuen, hätten erfolgreich darauf gepocht, an der vatikanischen Bischofsversammlung teilzunehmen. Ihnen habe das Synodensekretariat allerdings kein Stimmrecht zugebilligt. Schröder sagte auch, die katholischen Männerorden hätten vor der Synode erwogen, die Hälfte ihrer zehn Sitze an Angehörige der – prinzipiell nicht stimmberechtigten – Frauenorden abzutreten. Der Generalsekretär habe dann aber angemerkt: „Die Frauen wollen nicht unsere Plätze, die Frauen wollen ihre eigenen Plätze.”

Bischof Franz-Josef Bode betonte, eine Weiterentwicklung des weltkirchlichen Instruments Synode mit Stimmrecht von Laien und insbesondere Frauen müsse nicht notwendigerweise vom Vatikan ausgehen, weil solche Reformen „auf der höchsten Ebene vielleicht gar nicht so leicht durchzuführen sind, aber auf der Ortsebene doch mehr und mehr auch gepflegt und gesucht werden.“ Die katholische Kirche in Deutschland bekenne sich heute zur Einbeziehung vieler Gruppen, wie sich das etwa in den vergangenen fünf Jahren des Dialogprozesses gezeigt habe. „Wenn ich die Wirklichkeit wahrnehmen will, muss auch breit die Stimmen etwa von Frauen hören“, sagte Bode. Zur laufenden Synode seien zwar 17 Ehepaare eingeladen, aber „das Verhältnis von Männern und Frauen in einer solchen Versammlung ist sicher nicht etwas, was der Wahrnehmung der Wirklichkeit entspricht“.

Gelassen gaben sich Aloys und Petra Buch, die als eines jener 17 Ehepaare an der Synode teilnehmen. „Irgendwann hat meine Frau gesagt in der Vorbereitungszeit: wir sind in einer luxuriösen Position, wir können überall mitreden, aber wir sind davon entbunden, im Gesamtblick die Hand heben zu müssen. Wir glauben einfach: Wenn wir authentisch reden, wird man kaum darüber hinwegkommen. Wenn Sie so wollen, ist Kirche im Augenblick an einem hochaktuellen Thema dran und hat selbst als gesamte Entität die Aufgabe sich so zu platzieren, dass das alles noch selbstverständlicher wird.“

Alle Befragten äußerten sich bei der Pressekonferenz der deutschen Teilnehmer an der Synode nach deren ersten Arbeitstag.
http://www.kathnews.de/synode-marx-kann-...aien-vorstellen

von esther10 08.10.2015 18:04

Das Christentum wird schwarz, italienische Zukunftsvisionen

Die Italiener denken schon weiter-und versuchen, sich die Zukunft der Katholischen Kirche und des Glaubens vorzustellen.

Während Stefano Magni bei La Nuova Bussola Quotidiana schreibt, daß im Hinblick auf die Wachstums- und Schrumpfungsraten das Christentum seine Zukunft in Afrika hat-also schwarz sein wird, denkt Sandro Magister an einen afrikanischen Papst ( hoffentlich hat Kardinal Kasper ein paar Beruhigungstropfen zur Hand ) und hat -falls das Bergoglio-Pontifikat wirklich so kurz sein sollte, wie sein Amtsinhaber es im Gefühl hat- auch schon einen Kandidaten, den er als Kardinal für papabile hält, im Visier: Kardinal Robert Sarah.
Hier geht´s zum Original auf www.chiesa : klicken

"EIN PAPST AUS SCHWARZAFRIKA"

"Er wäre der Erste in der Geschichte. Und er könnte der Nächste sein. Sein Name: Robert Sarah, Autor eines erhellenden Buches.


Das hat er- Papst Franziskus- ganz unschuldig von sich selbst gesagt: "Ich habe das Gefühl, daß Gott mich für eine kurze Zeit hierher gestellt hat. Vier oder fünf Jahre oder sogar weniger."

Es ist nur natürlich, daß dieses Bekenntnis die Vermutungen, wer sein Nachfolger werden könnte, wieder angefacht hat.


Und sofort an die Spitze der Listen der Experten und Spekulanten gerückt ist der Kardinal, der als " Papst Franziskus Asiens" bezeichnet wird, Kardinal Antonio Tagle, Philippino mit chinesischer Mutter, 56 Jahre alt, der mit dem Bus reist und Vagabunden in der Kathedrale willkommen heißt, der nicht verurteilt sondern umarmt und der bei berühmten liberalen Dozenten in den USA Theologie studiert hat. Er war das freudige Gesicht an der Seite von Franziskus während der triumphalen Reise auf die Philippinen im vergangenen Januar,

Nur wenige haben bemerkt, daß Franziskus einen anderen Kardinal aus Rom mitgebracht hatte, der bereits 2013 nach dem Tsunami auf den Inseln gewesen war, um in seiner Eigenschaft als Präsident von Cor Unum die Hilfe des Papstes zu bringen.

Sein Name ist Robert Sarah, Afrikaner aus Guinea, 70 Jahre alt. Er war den meisten unbekannt, bis ein buchfüllendes Interview, das vor einem Monaten in Frankreich publiziert wurde, sein beeindruckendes Profil zeigte.

Franziskus hatte ihn im vergangenen November überraschend zum Präfekten der Liturgiekongretion ernannt, einer Schlüsselposition für die neue Kurie, die sich im Erneuerungsprozess befindet.

Für die Kirche ist es die Stunde Afrikas, Kontinent der Konvertiten, ausgehend von 2 Millionen 1900 auf 185 Millionen heute, ein Land der Märtyrer, wie Lämmer geschlachtet an den Küsten des Mittelmeeres oder auf einem Universitätscampus in Kenia. Auch das ist Teil der Biographie Sarahs.

Er wurde in einem abgelegenen Dorf in der Savanne in eine frisch bekerhte Famiulie hoineiengeboren. An seinem 12. Geburtstag beschnitten-wurde er in den Wäldern als Mann initiiert. Er lernte, um Priester zu werden und er wurde einer, während sein Guinea unter dem blutigen Regime des Marxisten Sekou Touré stand und der Bischof der Hauptstadt Coionakry gefangen war und gefoltert wurde.

Er studierte in Rom Theologie an der Gregoriana, besonders aber am "Biblicum" dessen Rektor Carlo Maria Martini war und bei Professoren wie Lyonnet, Vanhoye, de la Potterie. Er verbrachte Jahre an der berühmten "École Biblique" in Jerusalem.

Und er kehrte als einfacher Pastor in sein Guinea zurück, ging zu Fuß in die Savanne, um auch den letzten der Gläubigen in einer mehrheitlich muslimischen Bevölkerung zu erreichen. Bis Paul VI ihn 1978 zum Bischof ernannte, mit 33 Jahren der jüngste der Welt.

Und er vertraute ihm Conakry an, als Sekou Touré immer wütender über diesen neuen Priester und unerschrockenen Verteidiger des Glaubens wurde.

Nach dem plötzlichen Tod des Tyrannen 1984 haben sie entdeckt, daß Sarah der erste auf einer Liste von Feinden stand, die eliminiert werden sollten.

Johannes Paul II rief ihn 2002 nach Rom und machte ihn zum Sekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker -die für mehr als 1000 Diözesen in den Missionsländern zuständig ist.

Als ihr Präfekt 2008 krank wurde,wurde Sarah praktisch der Amtsleiter von Propaganda Fide, in persönlichem Kontakt zu Benedikt XVI, der ihn 2010 als Kardinal kreierte und zum Präsidenten von "Cor Unum" machte,

Sarah hegt ein grenzenlose Bewunderung für Joseph Ratzinger. Er teilt seine Gedanken über die Kirche von heute, absolute Priorität ist es, Gott in die Herzen der Zivilisationen zu bringen, sowohl die der alten Christlichen Tradition - heute verdunkelt und verleugnet- als auch jener, die noch heidnisch sind.

Er hat die selbe Sichtweise des II. Vaticanischen Konzils, diese und keine andere, weil die Gottesfinsternis den Abstieg des Menschen bedeutet-
"Dieu ou rien" Gott oder nichts- ist der Titel seines Buches, mehr als 400 Seiten, die durch ihre Tiefe und Klarheit beeindrucken.

Barmherzigkeit für die Verstoßenen der Welt muß auch Gott enthüllen. "Es ist unannehmbar", sagt Kard. Sarah, "daß während Christen wegen ihrer Treue zu Jesus sterben, es im Westen Kirchenmänner gibt, die diskutieren, wie man die Ansprüche des Evangeliums auf ein Minimum reduzieren kann."

Kardinal Kasper, Anführer der Großwähler Jorge M. Bergoglios, denkt bereits darüber nach, was als Nächstes kommt und wird zunehmend unruhiger. In seinem letzten Interview fragte er: "Wird dieses Pontifikat nur ein kurzes Zwischenspiel in der Kirchengeschichte bleiben? "
Quelle: Sandro Magister, www.chiesa

von esther10 08.10.2015 18:02

Synodenväter für bessere Ehevorbereitung


Es gibt viele verschiedene Gesprächsthemen bei der Synode - OSS_ROM

08/10/2015 12:05SHARE:

„Man muss die Familie heute sozusagen noch einmal neu gründen!“ Das sagt der brasilianische Kardinal Odilo Scherer, Erzbischof von Sao Paolo und einer der Synodenväter. „Die guten Gründe, die die Kirche für das Eingehen einer Ehe und das Gründen einer Familie sieht, ziehen heute bei den Menschen weitgehend nicht mehr. Die Leichtigkeit, mit der man sich heute scheiden lassen kann, macht das Reden von der Unauflöslichkeit der Ehe hohl; dasselbe gilt für die Bekräftigung, dass man nur einen einzigen Partner heiraten kann, wo es doch heute so leicht ist, mehr als eine Beziehung gleichzeitig zu führen. Das wird ja in einigen Ländern von der Gesetzgebung sogar noch gefördert, so dass wir da fast mit einer legalisierten Polygamie konfrontiert sind!“

Auch der Hinweis auf die Fruchtbarkeit einer Ehe, auf ihre Offenheit für das Leben, verfange heute bei vielen nicht mehr, weil sich Kinder ja mittlerweile im Reagenzglas zeugen ließen, so Kardinal Scherer. Traditionelle Werte im Bereich Ehe und Familie lägen damit weitgehend am Boden. „Darum brauchen wir eine neue Form, um Sensibilität und Aufmerksamkeit für diese Werte zu schaffen, damit man sie wieder buchstäblich wert-schätzen kann.“ Und darum ist es nach Ansicht des Kardinals alles andere als hilfreich, die Thematik der Synode engzuführen auf Reizthemen wie wiederverheiratete Geschiedene oder den Umgang mit Homosexuellen. „Die Synode beschäftigt sich mit sehr viel weiteren Fragestellungen, sie versucht, die Realität von Familie aus sehr breitem Blickwinkel zu behandeln. In meiner Sprachgruppe zum Beispiel ging es jetzt sehr intensiv um die Frage des Lebensendes, um die alleingelassenen älteren Menschen, um Drogen. Aber wir haben durchaus auch über den Fall gesprochen, dass ein Familienmitglied homosexuell ist: Wenn ein Sohn der Familie auf einmal seine Homosexualität entdeckt und ihm das zu schaffen machen, wie sollte die Familie damit umgehen?“

„Wir navigieren auf offenem Meer“

Der sizilianische Kardinal Montenegro bestätigt gegenüber Radio Vatikan, dass die Synodenväter nicht in die Falle der Medien laufen. Sie seien keineswegs dabei, sich nur über zwei, drei Reizthemen zu zanken. „Nein – auch von der Diskussion her, mit der wir angefangen haben, zeigt sich: Wir navigieren auf offenem Meer und nicht in einem vorgegebenen Kanal!“

Apropos Kanal: Dass im Kanal von Sizilien weiterhin Flüchtlingsdramen stattfinden (die Insel Lampedusa gehört zu seinem Erzbistum), hat Montenegro auf der Synode schon zum Thema gemacht. „Das Thema Flüchtlinge wird ja auch schon im Instrumentum Laboris (im Grundlagendokument dieser Synode) behandelt. Die Welt der Migration hat tatsächlich sehr viel mit dem Thema Familie zu tun, denn da gehen Familien zu Bruch, weil jemand sich zum Weggang entscheidet und dann hier bei uns landet. Familien, die dann zerbrochen bleiben – da muss die Kirche helfen, damit sich die Familie wieder zusammensetzt und ihren Frieden findet.

Wir kümmern uns in Europa im Moment vor allem um die Erstaufnahme: Ich gebe dir ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen. Dabei wäre es sehr wichtig, dass man versucht, die übrigen Familienmitglieder nachzuholen, damit sie wieder ein gemeinsames Leben aufnehmen können.“

Viel ist auch bei dieser Synode vom spezifischen Blickwinkel der afrikanischen Teilnehmer die Rede. Einer von ihnen ist Bischof Rafael Nyrabukeye aus Guinea, der im Gespräch mit uns von einem dramatischen Niedergang von Ehe und Familie in Guinea berichtet. „Die Scheidungen sind unser Hauptproblem. Es gibt immer mehr geschiedene Katholiken. Ein spezielles Problem dabei sind die religiös gemischten Ehen – nicht nur zwischen Christen unterschiedlicher Konfession, sondern auch zwischen Muslimen und Katholiken. In der Regel sind es muslimische Männer, die katholische Frauen heiraten; und manchmal nimmt sich so ein muslimischer Mann dann noch eine Nebenfrau, womit seine katholische Ehefrau natürlich nicht einverstanden sein kann. In der Regel ist die Scheidung die Folge.“

Bischof Nyrabukeye und viele Amtskollegen, die er aus anderen Ländern Afrikas kennt, setzen vor allem auf eine verbesserte Ehevorbereitung: intensivere Kurse für künftige Ehepartner.

„Wie ist es möglich, dass man sieben Jahre oder länger studieren muss, um Priester zu werden, aber die Vorbereitung aufs Heiraten braucht nur drei Monate? Man braucht also eine sehr solide Vorbereitung!“ Das betont auch der italienische Kurienkardinal Giuseppe Versaldi – aber aus einer ganz anderen Perspektive. „Heute steigt die Zahl der Verfahren zur Ehe-Annullierung, da kann man die Vorbereitung auf die Ehe nicht so lassen, wie sie bisher ist! Denn diese Paare, die unter Mühen und Leiden um eine Annullierung nachsuchen, sind ja dieselben, die man mal – vielleicht allzu geschwind – zum Sakrament der Ehe zugelassen hat, ohne eine Überprüfung oder einen Weg. Es geht nicht darum, Paare vom Ehesakrament auszuschließen, sondern sie besser vorzubereiten, damit sie sich nicht Lasten aufladen, die sie später kaum wieder loswerden.“
(rv 08.10.2015 sk)

von esther10 08.10.2015 10:42

Kardinal Reinhard Marx peilt einen deutschen Sonderweg in der Kirche an

Veröffentlicht: 8. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble


Mathias von Gersdorff

„Marx: Spaltung ist nur inszeniert“. Mit dieser Überschrift resümierte das Portal der Deutschen Bischofskonferenz (Katholisch.de) die Äußerungen von Kardinal Reinhard Marx gegenüber der Presse zu Beginn der Familiensynode. 0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Laut Katholisch.de vertritt der Erzbischof die Meinung, die „Berichte über ein konservatives und ein progressives Lager seien eine “Inszenierung der Medien”“.

Kardinal Marx schiebt damit die Schuld an der vergifteten Atmosphäre zwischen den Synodeteilnehmern gleichsam der „Lügenpresse“ zu. Da kann man sich nur die Augen reiben.

Der Münchner Oberhirte ist einer der profiliertesten Persönlichkeiten des sog. liberalen Flügels innerhalb des Welt-Episkopats. Seit Beginn der jüngeren Debatten bezüglich Ehe, Familie und Sexualmoral innerhalb der katholischen Kirche hat er vehement die progressistische Position in der Öffentlichkeit verteidigt: Zulassung zur Kommunion von wiederverheirateten Geschiedenen, Neubewertung homosexueller Partnerschaften usw.

Einen radikal kirchlich-nationalen (Irr-)Weg peilt er in der Pastoral an. Mit seinem Ausspruch „Wir sind keine Filiale von Rom“ kündigte er einen deutschen Sonderweg an, sollte die Synode nicht zu den Ergebnissen kommen, die er sich wünscht. Radio Vatikan



Mit diesen Positionen hat Kardinal Marx weltweites Entsetzen provoziert. Insbesondere aus Afrika und aus Polen wurde Widerstand gegen diese deutsche Arroganz hervorgerufen.

Kardinal Marx ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass es zu einer harten Lagerbildung im Episkopat gekommen ist. Es ist unfassbar, dass er nun quasi der „Lügenpresse“ diese Verantwortung zuschiebt.

Das Verhalten des Erzbischofs von München ist auch gegenüber dem Kirchenvolk unverantwortlich: Seit vielen Monaten erweckt er den Eindruck, dass er bloß taktiert, um irgendwann seinen Willen durchzusetzen. Was Lehramt und Weltkirche behaupten, erscheint dabei nebensächlich.

So kann es in Deutschland nicht weitergehen: Die Gläubigen brauchen Hirten, zu denen sie uneingeschränktes Vertrauen haben können. Sie brauchen Hirten, die zweifelsfrei zum katholischen Lehramt stehen und es gegen die Feinde der Kirche verteidigen.

Mathias von Gersdorff leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt und betreibt die Webseite “Kultur und Medien online”; zudem veröffentlicht er aktuelle kirchenpolitische Kommentare hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
https://charismatismus.wordpress.com/201...n-sonderweg-an/
Fotos: M. v. Gersdorff, Radio Vatikan

von esther10 08.10.2015 01:27

07.10.2015


Homosexuelles Paar

Wie katholische Bistümer mit dem Thema Homosexualität umgehen
Raus aus dem Hinterzimmer

Bei der Bischofssynode in Rom soll auch der Umgang mit Homosexuellen besprochen werden. In sechs deutschen Bistümern gibt es eigene Beauftragte, die sich mit dem Thema beschäftigen - und für Offenheit plädieren.

Ein Priester, der homosexuell veranlagt ist. Ein in der Gemeinde engagierter Familienvater, der sich als schwul outet. Oder eine katholische Mutter, die nachts nicht mehr ruhig schlafen kann, seit sie weiß, dass die Tochter lesbisch ist. Kirche und Homosexualität - das ist nicht erst seit dem Outing des homosexuellen polnischen Priesters Krzysztof Charamsa am Wochenende im Vatikan ein heißes Eisen. Denn ausgelebte Homosexualität ist nach katholischer Lehre eine schwere Sünde.

Umgang mit Schwulen und Lesben auf tagesordnung der Synode

Bei der dreiwöchigen Familiensynode in Rom steht der Umgang mit Schwulen und Lesben in katholischen Familien auf der Tagesordnung. In den sechs Bistümern Osnabrück, Hildesheim, Limburg, Köln, Aachen und Freiburg gibt es eigene Beauftragte, die sich mit dem Thema beschäftigen - nicht erst seit gestern.

"Es geht darum, das Thema in der Institution Kirche präsent zu halten", erklärt Bruder Thomas Abrell, der seit zwei Jahren einen entsprechenden Arbeitskreis im Bistum Osnabrück leitet. Vorbild sei das Erzbistum Freiburg, das sich schon früh des Themas Homosexuellenseelsorge annahm und auch Gottesdienste für homosexuelle Menschen anbietet. Der 50-jährige Franziskaner Abrell wurde von Bischof Franz-Josef Bode eingesetzt, der als Leiter der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz zurzeit an der Synode in Rom teilnimmt.

Homosexualität von Priestern gilt als kirchliches Tabu

Als delikatestes Tabu gilt in kirchlichen Kreisen die Homosexualität von Priestern. In der Regel trauen sich Geistliche mit gleichgeschlechtlichen Neigungen nicht aus der Deckung. Wenn es doch rauskommt, machen viele tragische, sehr unschöne Erfahrungen. Bruder Thomas stellt klar: "Priester dürfen homosexuell sein - so lange sie diese Homosexualität nicht leben. Das ist eine Frage der Einhaltung des Zölibats, genau wie bei heterosexuellen Geistlichen. Ein Priester ohne Partner muss sich also auch als homosexuell outen dürfen, ohne dass er sein Amt verliert."

Bruder Thomas erhofft sich von der Bischofsversammlung im Vatikan zumindest für Deutschland eine Öffnung: "Ich hoffe, dass durch die Synode eine gewisse Freiheit bei dem Thema reinkommt - dass etwa die Regionen der Welt den Umgang mit dem Thema selbst regeln können. Es ist ja klar, dass Afrika dazu ganz anders steht als Europa."

Für Abrell geht es auch darum, wie man für homosexuelle Beziehungen eine liturgische Form finden kann - etwa eine Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren. Er sagt: "Es ist wohl theologisch auf Dauer nicht haltbar, wie die Kirche den Wert von sexualisierter Liebe an mögliche Nachkommen bindet." Das könne sich in den nächsten zehn Jahren ändern.

Angebot von Homosexuellenseelsorge

In Köln gibt es seit den 1990er Jahren Homosexuellenseelsorge. Sie begann mit dem Anliegen, dass "homosexuelle Menschen einen Beichtvater haben", sagt Andreas Heek, seit 2006 Ansprechpartner.

Dieses Angebot wurde in den vergangenen Jahren erweitert. "Es geht darum, die religiösen Bedürfnisse homosexueller Menschen und ihre Lebensfragen ernst zu nehmen", so der Theologe, der den Dialog mit Gruppen Homosexueller sucht. "Wir wollen mit homosexuellen Menschen sprechen, nicht über sie."

Unter Papst Franziskus wird allgemein offener über das Thema gesprochen. Abrell und Heek würden gerne noch andere Bistümer ins Boot holen - "auch wenn klar ist, dass uns dies derzeit nicht bei allen gelingen wird", bedauert Abrell. Damit das Thema aus den Hinterzimmern rauskommt, ist für sie auch die Einrichtung einer offiziellen "Bundeskonferenz" der diözesanen Beauftragten bei der Deutschen Bischofskonferenz denkbar. Bisher gibt es nur eine Art informeller Treffen der Zuständigen zweimal im Jahr in Frankfurt.

"Sie werden in Deutschland keinen vernünftigen Theologen finden, der sagt, dass Homosexualität eine Krankheit ist", betont Abrell. Klar ist aber auch: Wer sich in der katholischen Kirche mit dem Thema befasst, muss mit Widerstand rechnen. Als sich der Hildesheimer Bistumsbeauftragte für Homosexuellenseelsorge vor einigen Jahren öffentlich zu seiner Aufgabe äußerte, erntete er in konservativen katholischen Internetforen Häme - und er erhielt Morddrohungen.
http://www.domradio.de/themen/bischofssy...alitaet-umgehen


Nina Schmedding
(KNA)

von esther10 08.10.2015 01:13

07.10.2015


Rotes Kreuz Schild vor einer Notunterkunft
© Paul Zinken (dpa)

Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer sind mit ihren Kräften am Ende

Das Rote Kreuz funkt SOS
Der bayerische Rotkreuz-Präsident Theo Zellner bekommt derzeit viel Post von seinen Ehrenamtlichen. "Irgendwann können wir nicht mehr", heißt es darin immer öfter. Am Mittwoch drückte er den Alarmknopf.

Bis zu 10.000 Flüchtlinge erreichen derzeit täglich die Grenze im Südosten Bayerns. Rotkreuz-Mitarbeiter schieben Einsätze rund um die Uhr, quartieren die Neuankömmlinge in Zelten ein, versorgen Kranke und Verletzte, begleiten Sonderzüge in andere Bundesländer als Sanitäter - ehrenamtlich. Ihren Arbeitsplatz, die Uni oder die Familie haben sie zum Teil seit Wochen nicht mehr gesehen. Am Mittwoch funkt die ansonsten allzeit bereite Rettungsorganisation selbst SOS.

Vergleich mit "Jahrtausendflut" im Juni 2013

"Das geht so nicht mehr weiter", sagt der Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Theo Zellner. "Das Hochwasser war irgendwann zu Ende, da schien dann wieder die Sonne", zieht er einen Vergleich zur "Jahrtausendflut" im Juni 2013. Für zeitlich überschaubare Ausnahmezustände fühlt sich das Rote Kreuz gerüstet, aber nicht, wenn diese zum Alltag werden. "Dieser Punkt ist jetzt erreicht", meint der Präsident. Bayern trage derzeit die Hauptlast der Flüchtlingskrise in Deutschland, da sei sei richtig, von München aus den Druck auf Berlin und Brüssel zu erhöhen. "Die Kanzlerin muss sagen, ob sie das so will und wie das geschafft werden soll."

Im Grenzort Freilassing unweit von Salzburg etwa befindet sich das BRK seit 35 Tagen im 24-Stunden-Betrieb. In einer großen Halle werden die Neuankömmlinge mit dem Nötigsten versorgt. Der tägliche Durchlauf: 2.000 Leute. Im Schnitt brauchen 100 von ihnen akute medizinische Hilfe, weil sie verletzt sind oder schwer krank. Das kann ein hoch fiebriges Kind sein, das ohne sofortige Behandlung den Weitertransport nicht überleben würde. Wer nur einen Daumen gebrochen hat, muss warten.

Stimmung bei Helfern noch gut

Die Stimmung unter den Helfern sei noch gut, berichtet Einsatzleiter Florian Halter. Unterstützer kämen inzwischen aus Bad Tölz, Unterfranken und anderen Regionen Bayerns. Viele Krankenschwestern meldeten sich als Helfer, dazu Ärzte, auch Sanitätssoldaten der Bundeswehr. Und doch weiß Halter heute noch nicht, wie er seinen Dienstplan morgen besetzen kann.

Herbert Wiedemann, BRK-Kreisgeschäftsführer in Rottal-Inn, spricht von einer "katastrophalen Situation" an der Grenze. Zum Teil betrage der Vorlauf, wann die nächste Fuhre mit Flüchtlingen aus Österreich zu erwarten sei, gerade mal eine halbe Stunde. In einem Gebiet ohne Autobahn und Zuganbindung müssten die Menschen 16 bis 18 Stunden in Zelten ausharren, bis ein Bus sie in eine Erstaufnahmeeinrichtung bringe. In Dörfern wie Ering mit 800 Einwohnern seien zum Teil 1.200 Menschen "völlig unkoordiniert unterwegs".

Zunehmende Aggressionen unter Neuankömmlingen

Wiedemann beobachtet zunehmend Aggressionen unter den Neuankömmlingen. Den ersten Flüchtlingen habe man ihre Kriegserlebnisse ansehen können, erzählt er. "Die haben in tiefster Dankbarkeit Hilfe angenommen." Inzwischen würden Forderungen gestellt und laut skandiert, bei der Weiterfahrt mit den Bussen keinerlei Rücksicht mehr beim Einsteigen auf Frauen und Kinder genommen. Viele Flüchtlinge wollten sich auch der Registrierung in Deutschland entziehen.

Für sich häufende tätliche Auseinandersetzungen macht der Rotkreuz-Mitarbeiter den gestiegenen Anteil junger Männer aus Afghanistan verantwortlich. Mittlerweile gebe es alle ein bis zwei Tage an jedem Standort eine Eskalation, bei der die Polizei eingreifen müsse.

Bayerns Ministerpräsident Seehofer lädt Hilfsorganisationen zum Sondierungsgespräch

Von einer "nationalen Notlage" sprechen die Rotkreuzler und fordern mehr Solidarität - von der bayerischen Staatsregierung, den anderen Bundesländern und der EU. Mehr Hauptamtliche werden gebraucht, gern auch mehr Soldaten, dazu unbürokratischere Abläufe. Anfragen wurden längst gestellt, aber auf Zusagen warten sie noch. "Die Menschen arbeiten schon lange sehr pragmatisch, die Strukturen sind es nicht", klagt Wiedemann, dem alles nicht schnell genug geht. Am Donnerstag hat Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) die Hilfsorganisationen in die Staatskanzlei geladen.
http://www.domradio.de/themen/fluechtlin...raeften-am-ende
Christoph Renzikowski
(KNA)

von esther10 08.10.2015 01:01

Kanadischer Bischof fordert Frauendiakonat und Laienpredigt – Einseitige Informationspolitik

7. Oktober 2015 14:30 | Mitteilung an die Redaktion


Erzbischof Durocher (3.v.r.), rechts von ihm Vatikansprecher Lombardi
(Rom) Wie bereits im Vorjahr wird dem Vatikan rund um die Bischofssynode eine einseitige Informationspolitik vorgeworfen. Was aber bedeutet „einseitige Informationspolitik“?

Beispielsweise, wenn in zwei Generalkongregationen 72 Synodenväter das Wort ergreifen, aber nur einer davon zur täglichen Pressekonferenz eingeladen wird, um seine Thesen vor der internationalen Presse wiederholen zu können. Gestern war der kanadische Erzbischof Paul-André Durocher der Privilegierte und nützte seinen Auftritt, um die Diakonatsweihe für Frauen und die Laienpredigt für Ehepaare zu fordern.

Synode durch fünf geteilt und durch Sprecher nach außen gefiltert

Bestritten wird jede Pressekonferenz von den fünf Sprechern der nach Sprachgruppen unterteilten Synodengruppen. Insgesamt wurde die Synode in dreizehn Gruppen aufgeteilt, die in fünf Sprachen verhandeln. Die Sprecher selbst sind keine Synodalen. Die Öffentlichkeit erfährt, was in den Arbeitsgruppen geschieht, nur gefiltert durch den vom Generalsekretariat beauftragten Sprecher. Vatikansprecher Lombardi ist selbst einer der fünf Sprecher.

Synodale hegen den Verdacht, daß die sofortige Aufteilung der Synode in Sprachgruppen, eine koordinierte Aktion der Synode verhindern solle. Jeder Synodenväter weiß und erfährt nur das, was in seiner Sprachgruppe geschieht.

Neben den fünf Sprechern werden täglich „Gäste“ eingeladen. Bei der ersten Pressekonferenz waren es, offenbar um „Ausgewogenheit“ bedacht, die beiden Gegenpositionen: vertreten durch Kardinal Peter Erdö, Generalberichterstatter der Synode, und Erzbischof Bruno Forte, Sondersekretär der Synode.

Wer zu den Pressekonferenzen eingeladen wird, bestimmt das Generalsekretariat der Synode.

Der Auftritt von Erzbischof Durocher

Zur zweiten Pressekonferenz, am Dienstag, wurde Erzbischof Paul-André Durocher von Gatineau eingeladen. Durocher war bis vor wenige Wochen Vorsitzender der Kanadischen Bischofskonferenz. Die Pressekonferenz betraf zwei Generalkongregationen, in denen 72 Synodenväter das Wort ergriffen hatten. Auf der Pressekonferenz kam mit Erzbischof Durocher aber nur einer direkt zu Wort.

Durocher hatte dadurch Gelegenheit vor der Weltpresse die Hauptaussagen seiner Wortmeldung zu wiederholen. Der Kanadier forderte die Synode auf, „ernsthaft“ über die Diakonatsweihe von Frauen nachzudenken. Diese Forderung begründete Durocher mit der „Notwendigkeit“, auf die Forderung nach einer größeren Mitverantwortung der Frauen in der Kirche antworten zu müssen. Eine Mitverantwortung die „konkret“ sein müsse und „nicht nur formal“.


Durocher nützte den Auftritt vor den Medienvertretern, um noch eine zweite Idee zu lancieren, die Einführung der Laienpredigt. Ehepaare sollten in der Sonntagsmesse predigen können, „um die Beziehung zwischen dem Wort Gottes und dem Ehe- und Familienleben zu bezeugen“.
Zwei revolutionäre Forderungen, die auf der Pressekonferenz, ohne mit der Wimper zu zucken, vorgetragen werden konnten.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Youtube (Screenshot)

von esther10 08.10.2015 00:43

Dienstag, 6. Oktober 2015
"DEMO FÜR ALLE" am kommenden Sonntag in Stuttgart



Am Sonntag, den 11. Oktober 2015, findet in Stuttgart wieder eine "DEMO FÜR ALLE" gegen die staatlich verordnete Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder statt. Die Demo beginnt um 14 Uhr auf dem Stuttgarter Schillerplatz mit Live-Musik und Beiträgen verschiedener Redner, bevor sich der Familien-Demonstrationszug durch die Stuttgarter Innenstadt in Bewegung setzt.

Botschaft zur Demo am 11. Oktober 2015 von Hedwig Freifrau von Bevervoerde:




Informationen über die geplanten Maßnahmen der Landesregierung und über das Anliegen der "DEMO FÜR ALLE"-Teilnehmer finden Sie hier.

Informationen
konkret zur "DEMO FÜR ALLE" am 11.10.2015 hier.


Datum: Sonntag, 11. Oktober 2015
Uhrzeit: 14 Uhr
Ort: Stuttgart / Schillperlatz

http://www.blog-frischer-wind.de/



von esther10 08.10.2015 00:41

AKTUELLE MELDUNG
08.10.2015 - Nr. 032
Bischofssynode in Rom

WORTBEITRAG VON ERZBISCHOF DR. HEINER KOCH

Auf der Bischofssynode in Rom hat am vergangenen Montag (5. Oktober 2015) Erzbischof Dr. Heiner Koch (Berlin) zum ersten Kapitel des Instrumentum laboris gesprochen. Wir dokumentieren seinen Redebeitrag vor der Synode:

Zu Punkt 28 des Instrumentum laboris:

1. Bis vor Kurzem war ich Bischof des Bistums Dresden-Meißen und komme nun zur Synode als Erzbischof von Berlin. Im Osten Deutschlands sind über 80 Prozent der Menschen ungetauft und haben oft seit vielen Generationen keine Berührung mehr mit dem christlichen Glauben und der Kirche. Wir Katholiken bilden manchmal nicht mehr als 3–4 Prozent der Bevölkerung. Aber in den Städten, etwa in Dresden und Leipzig, sind wir eine junge Kirche: Die größte Gruppe unter den Katholiken ist zwischen 20 und 30 Jahre alt. Es ist das Alter, in dem junge Menschen heiraten und eine Familie gründen. Viele von ihnen wollen allerdings nicht heiraten und leben unverheiratet zusammen. Das hat bei vielen nichts mit Unverbindlichkeit oder fehlender Moral zu tun. Die Institution und die Tradition Ehe wird als nicht lebensnotwendig eingestuft.

Zu Punkt 35 des Instrumentum laboris:

2. Wenn aber zwei junge Menschen sich kirchlich trauen – oftmals gehört einer der Partner einer anderen Konfession an, nicht selten ist er ungetauft –, dann ist dies in unserer Gesellschaft ein tiefes, viele oft nachdenklich stimmendes Glaubenszeugnis: „Warum heiratet Ihr kirchlich? Was soll das?“, fragen die ungetauften Freundinnen und Freunde, wenn sie solch eine kirchliche Trauung erleben. Dann bricht in der Trauung für sie die Frage nach Gott auf und nach dem Glauben. Ich bin den jungen Menschen, die sich auf den Weg der Ehe machen, dankbar für ihr Glaubenszeugnis. 40 Prozent der Ehen, die Katholiken in meinem Erzbistum eingehen, sind Ehen mit einem Partner oder einer Partnerin, die einer anderen Konfession angehört. Solche Ehen sind im ökumenischen Geist eine besondere Herausforderung und Chance. Diese Familien erwarten von uns ein ermunterndes Wort. In Abschnitt 28 des Instrumentum laboris sind sie deutlich zu schwach berücksichtigt.

Es ist so wichtig, dass der Heilige Vater mit uns von dieser Synode aus das Evangelium vom Geheimnis der Ehe mit einer neuen Hermeneutik, in einer neuen Sprache, in einer Sprache der Fülle, des Segens, des reichen Lebens provozierend und einladend für die Menschen aussendet. Welche Gnade wird da den Menschen angeboten, welche Teilhabe an Gottes Schöpfungs- und Heilsordnung, welche Tiefe der Liebe Gottes und der Menschen zueinander: Es geht uns doch in der Ehe um ein Leben aus der Fülle des Lebens und der Liebe Gottes, die auch noch in der Zerbrochenheit tragen. Dies muss unsere Botschaft in Kirche und Gesellschaft sein. Wir dürfen auf der Synode nicht den Eindruck vermitteln, als wenn wir uns vor allem um das Scheitern und um die Zulassungsbedingungen zu den Sakramenten gestritten hätten.

Allerdings: Auch tiefgläubige junge Christen stellen mir angesichts der Erfahrung in ihrer Familie und in ihrem Freundeskreis die Frage: „Aber wenn wir in unserer Ehe scheitern und später eine neue Ehe eingehen, warum sind wir dann vom Tisch des Herrn ausgesperrt? Weist Gott die Menschen, die ein Scheitern erlebt haben, von sich?“ Dann versuche ich zu erklären, warum wir die wiederverheiratet Geschiedenen nicht zur Kommunion zulassen, aber die Argumentation dieser theologischen Aussagen lässt die Fragen im Herzen der Menschen nicht verstummen: Ist für Menschen, die unumkehrbare Brüche in ihrem Leben erlebt und erlitten haben, kein Platz am Tisch des Herrn? Wie fehlerlos und wie heil muss man sein, um zum Mahl des Herrn eingeladen zu werden? Mir wird immer wieder deutlich, dass die Frage der Zulassung der wiederverheiratet Geschiedenen zur Eucharistie nicht in erster Linie eine Frage nach der Unauflöslichkeit des Sakraments der Ehe ist. Für viele Menschen stehen in dieser Frage die Kirche und ihre Barmherzigkeit in Frage. Nicht wenige Betroffene ziehen sich bei uns aufgrund der von ihnen empfundenen Zurückweisung mit ihren Kindern von der Kirche zurück. Zuletzt und zutiefst aber geht es für viele um den christlichen Glauben und um Gott und seine Barmherzigkeit. Über die Frage der Zulassung zur Eucharistie wird für viele Gott fragwürdig.

Zu Punkt 29 des Instrumentum laboris:

3. Über 100.000 Alleinerziehende leben allein in Berlin mit all ihren Herausforderungen und Belastungen zwischen persönlichem Leben, Kindererziehung und Arbeit. Bei allem, was wir bedenken: Auch sie sind Familien.

Zu Punkt 24 bis 27 des Instrumentum laboris:

4. Eine besondere Sorge gilt den kinderreichen Familien, die für uns ein Segen sind. Drastisch wie sonst selten auf der Welt ist ihre Zahl in Deutschland zurückgegangen, ein wesentlicher Grund für unsere demographischen Sorgen. Ihre finanzielle Sicherung, die ungenügende Anerkennung der erzieherischen Leistung der Eltern in unseren Sozialversicherungen und die schwierige spätere Wiedereingliederung ins Berufsleben stellen große Ärgernisse dar. Vor allem aber sollten wir ihnen ein Wort der Anerkennung und unserer Hochachtung aussprechen.

Zu Punkt 29 des Instrumentum laboris:

5. Für ein Drittel der Katholiken in der Stadt Berlin ist die deutsche Sprache nicht die Muttersprache. In Berlin leben viele Zuwanderer, Asylanten und Flüchtlinge. Vom ersten Tag meines Dienstes in dieser Stadt an erlebe ich auch das Drama der Flüchtlingsfamilien, durch Gewalt getrennt oder gemeinsam geflohen, nun aber fern der Heimat. Wir dürfen diese Familien nicht allein lassen, auch nicht auf dieser Synode. Die Heilige Familie war auf der Flucht und hatte nur eine Krippe für ihr Kind, aber diese Flüchtlingsfamilie ist für uns alle ein Segen geworden. Will Gott uns auch heute vielleicht gerade in den Flüchtlingsfamilien ein Segen sein? Wir müssen auf dieser Synode auch über diese Familien sprechen und wir müssen über uns als die neue Familie Jesu, die Familie seiner Kirche sprechen, die keine Mauern und Stacheldrähte errichten darf. Die Flüchtlingsfamilien gehören zu uns und wir zu ihnen. Füreinander sind wir ein Segen.

Zu Punkt 17 und 20 des Instrumentum laboris:

6. Den Eheleuten, die viele Jahrzehnte das Leben in ihren Familien in Höhen und Tiefen in Treue gelebt und manchmal auch durchgehalten haben, sollten wir dankbar sein für das Glaubenszeugnis, das sie mit ihrer Ehe ablegen, und dies als Synode auch zum Ausdruck bringen. Familie ist mehr als junge Eltern mit ihren jungen Kindern. Vielleicht wird das Familienleben am schwersten erst im Alter und im Sterben stehen in unserer Gesellschaft immer drängendere Fragen an. Unsere gegenwärtige Diskussion in Europa über die sogenannte Sterbehilfe ist auch so dramatisch, weil viele alte Menschen in ihren Familien kein Zuhause mehr haben und für sie kein Platz mehr ist in den engen Wohnungen und bei den vielen beruflichen Anspannungen. Alt werden, krank sein und sterben sind Themen der Familie, über die wir auf dieser Synode nicht schweigen dürfen, wenn von der Schönheit der Familie die Rede ist. Schutz des ungeborenen Lebens am Anfang und Schutz des Lebens während und am Ende des Lebens gehören untrennbar zusammen.

Rom, den 5. Oktober 2015

Heiner Koch
Erzbischof von Berlin

von esther10 08.10.2015 00:40

Bischof Charles Chaput spricht bei der vatikanischen Pressegespräch am 7. Oktober Patrick Craine / Lifesitenews

KATHOLISCHEN Kirche, Familie, Specialty-Seiten, VATIKAN SYNODE ÜBER DIE FAMILIE Do 8. Oktober 2015 - 05.56 Uhr EST


Erzbischof Chaput: Synode Arbeits Text Risiken "Kompromiss" mit der Sünde

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ROM, 8. Oktober 2015 (Lifesitenews) - Frisch aus der Welttreffen der Familien gab Philadelphia Erzbischof Charles Chaput eine starke Intervention des Vatikans Familie Synode in dieser Woche, Warnung, dass Arbeits Text des Treffens Risiken "Kompromiss" mit der Sünde.

Die Arbeits Text, bekannt als der Instrumentum laboris, wurde von der Synode der Organisation Körper nach der letztjährigen außerordentlichen Synode geschrieben und bildet die Grundlage der Synode der Arbeit. Als Ergebnis ist es sehr einflussreich auf das Endergebnis der Sitzung. Der Großteil der drei Wochen, an der Erörterung dieser Text Zeile für Zeile in kleinen Gruppen, unterteilt nach Sprache gewidmet.

"[O] LLGEMEINE, der Text erzeugt eine subtile Hoffnungslosigkeit. Dies führt zu einer Kompromisslösung mit bestimmten sündigen Muster des Lebens und der Reduzierung der christlichen Wahrheiten über Ehe und Sexualität zu einer Reihe von schönen Ideale -. Was dann zu Gabe der erlösenden Sendung der Kirche

In Chaput die Drei-Minuten-Rede am Mittwoch auf die volle Synode Körper, den er auf der Website der Erzdiözese Philadelphia Zeitung veröffentlicht, sagte er der Instrumentum laboris beschreibt auch den "Zustand der heutigen Familien", aber es fehlt das Vertrauen in Familien Fähigkeit, tatsächlich leben die Lehre der Kirche.

"[O] LLGEMEINE, der Text erzeugt eine subtile Hoffnungslosigkeit. Dies führt zu einer Kompromisslösung mit bestimmten sündigen Muster des Lebens und der Reduzierung der christlichen Wahrheiten über Ehe und Sexualität zu einer Reihe von schönen Ideale - was dann zu Gabe der erlösenden Sendung der Kirche ", sagte er. "Die Arbeit dieser Synode muss viel mehr Vertrauen in das Wort Gottes, die transformative Kraft der Gnade, und die Fähigkeit der Menschen, um tatsächlich zu leben, was die Kirche glaubt, zu zeigen. Und es sollte das Heldentum der verlassene Ehepartner, die treu ihren Gelübden und der Lehre der Kirche bleiben zu ehren. "

"Wir müssen die Leute nennen, um in der Gnade Ausdauer und in der Größe Gottes für sie bestimmt zu vertrauen - nicht bestätigen sie in ihrer Fehler," fuhr er fort. "Die Ehe verkörpert christliche Hoffnung - Hoffnung Fleisch und dauerhaft in der Liebe eines Mannes und einer Frau versiegelt."

"Diese Synode muss diese Wahrheit deutlicher mit der radikalen Leidenschaft des Kreuzes und der Auferstehung zu verkünden", schloss er.

Stimme der Familie, eine internationale Koalition von Pro-Life und Pro-Familienorganisationen, veröffentlicht eine Analyse des Instrumentum laboris im August, Warnung, dass es "stellt eine sehr reale Gefahr für die Familie." Sie zeigten zum Beispiel, dass die Dokument enthält Passagen, die zu unterminieren Humanae vitae, Elternrechte und das Verbot des Zusammenlebens und gleichgeschlechtliche Partnerschaften.

Ein Appell von über 60 Theologen letzten Monat teilten die Besorgnis über den Absatz auf Humanae vitae. Der offene Brief von Professoren an der Johannes Paul II Institute auf Ehe und Familie organisiert, wobei der Durchgang "widerspricht" katholische Lehre gegen die "eigen böse Tat" der Verwendung von Verhütungsmitteln, und forderte den Papst, um es zu löschen.

"Lassen Sie uns dafür sorgen, dass wir ermutigen die 99 Schafe '


Chaput hallte einige seiner Bedenken mit dem Instrumentum laboris auf der Pressekonferenz des Vatikan am Mittwoch. Er erzählte Reportern, dass das Instrumentum laboris "hat eine Tendenz, sich ein wenig in der Verzweiflung über das, was die Kirche lehrt und ob die Menschen damit leben, erwischt zu werden."

"Lasst uns keine Angst und lassen Sie uns sicherstellen, dass wir fördern die 99 Schafe", während der Suche nach dem verlorenen Schaf, sagte er.

Der Erzbischof sagte auch, dass er und die anderen Synodenväter haben sich besorgt über die Tatsache, dass die endgültige Fassung des Abschlussdokument der Synode wird auf italienisch zu sein, so dass sie darüber abstimmen auf der Grundlage einer Übersetzung haben. Übersetzungen der Dokumente der Kirche nicht immer genau gewesen, stellte er fest.

Inmitten fordert, dass die Kirche, um eine "freundliche" Sprache in ihrer Lehre zum Ausdruck anzunehmen, stimmte der Erzbischof mit einem Reporter von Zenit, dass es ein legitimes Anliegen, die wie eine neue Sprache könnte die Tür für die Neuinterpretation von Politikern oder Aktivisten offen zu lassen.

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Die Vortragenden am Mittwoch im Vatikan Pressegespräch: Peruanische Erzbischof Piñeiro Salvador García-Calderon; Französisch Erzbischof Laurent Ulrich; Philadelphia Erzbischof Charles Chaput; und der Vatikan-Pressesprecher Pater Federico Lombardi. Patrick Craine / Lifesitenews
Er sagte, einige Bischöfe in seinem kleinen Gruppe waren sehr besorgt über Phrasierung und wollte durch den Arbeits Text Wort für Wort zu gehen. "Wir waren besorgt, was bedeutet dieses Wort", und ob es könnte "gegen die Kirche und nicht zu Gunsten der Kirche verwendet werden."

"Die Sprache ist ein großes Problem, aber es ist nicht nur Empfindlichkeit gegenüber der Welt, es ist auch die Empfindlichkeit gegenüber dem Evangelium und die Wahrheit des Evangeliums," fügte er hinzu.

Ein weiteres Anliegen Chaput, sagte er und andere hatten mit der Arbeits Text war eine Tendenz, sich auf West Probleme zu konzentrieren. "Hat das Dokument wirklich spiegeln die Erfahrungen der Weltkirche oder ist es zu viel von einem westeuropäischen, Nordhalbkugel Art von Dokument? An diesem Morgen gab es einige Diskussionen über das ", sagte er.

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Kommentierte die Idee so dass regionale Lösungen zur pastoralen Herausforderungen, sagte Chaput, "Die katholische Kirche als katholische in Bezug auf, überall erreicht sie und aus jedem beschrieben. Aber auch sie glaubt, das Gleiche überall. "

Einige Kirchen Praktiken können auf lokaler Ebene angepasst werden, "im Dialog zwischen dem Heiligen Stuhl und der Ortskirche", fuhr er fort. "Zur gleichen Zeit, ist die Vielfalt immer im Dienst der Einheit in der katholischen Kirche." So, wie er sagte, es wäre nicht angemessen "für die einzelnen Bischofskonferenzen, um Fragen der Lehre entscheiden. ... Wir müssen sehr vorsichtig sein, dass wir auch darauf achten, der Wahrung des individuellen Charakters der Ortskirche sein. "

Chaput bezogenen Franziskus 'Nachricht an Vätern, dass sie nicht von einander denken, als "Verschwörung" gegeneinander Synode, aber der Erzbischof auch darauf hingewiesen, dass er begrüßte den Beitrag der "Lobby" Gruppen.

"Ich habe noch nie an einer Versammlung der Kirche gewesen, wo es keine Gruppen, die zusammen und in der Lobby für eine bestimmte Richtung zu bekommen, und das vor sich geht, das versichere ich Ihnen", sagte er. "Das ist, was passiert, wenn Menschen zusammen zu bekommen."

"Wir sollten nicht schockiert oder überrascht sein von, dass, so lange, wie es ist ehrlich und nicht in einer Weise, die nicht gewinnen, als zu Wahrheit zu gelangen versucht getan", fuhr er fort. "Wir sind nicht hier, um alles zu gewinnen. Wir sind hier, um die Wahrheit, die der Herr durch seinen Heiligen Geist, ist Führung der Kirche in Richtung zu gelangen. "

https://www.lifesitenews.com/news/archbi...romise-with-sin


von esther10 08.10.2015 00:28

Syrien07. Oktober 20151
IS köpft und kreuzigt elf einheimische Christen


Eine Autokolonne der Terrororganisation „Islamischer Staat“. Screenshot: IS Video

Aleppo (idea) – In Syrien hat die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) elf Christen enthauptet bzw. gekreuzigt. Das meldet die Christian Aid Mission (Christliche Hilfsmission) mit Hauptsitz in Charlottesville (US-Bundesstaat Virginia). Ihr zufolge wurden die Mitarbeiter eines Hilfswerkes, dessen Name aus Sicherheitsgründen nicht genannt wurde, bereits im September ermordet. Die einheimischen Christen hätten es abgelehnt, ihrem Glauben abzuschwören. Das habe der Leiter des Hilfswerkes nach Gesprächen mit Angehörigen der Toten berichtet. Nachdem die Islamisten die nordsyrische Stadt Aleppo in ihre Gewalt gebracht hatten, habe es der Leiter des christlichen Werks den Mitarbeitern freigestellt, in der Region zu bleiben oder sie zu verlassen: „Sie wollten bleiben, um den Überlebenden des Terrors Hilfe im Namen Christi zukommen zu lassen.“ Auch wiederholte Bitten, zumindest zeitweise fortzugehen, hätten sie mit dem Verweis darauf abgewehrt, dass Gott sie an dieser Stelle haben wolle, um die christliche Botschaft in Wort und Tat weiterzugeben.

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An den Kreuzen hefteten Schilder mit der Aufschrift „Ungläubige“

Schließlich seien sie IS-Kämpfern in die Hände gefallen. Sie stellten die Christen vor die Wahl, entweder ihren Glauben zu verleugnen und sich zum Islam zu bekennen oder zu sterben. Als sie erklärten, sie würden Christus niemals verraten, hätten die IS-Kämpfer vier Mitarbeiter des Werkes – darunter einen 41-Jährigen und seinen zwölfjährigen Sohn – zunächst brutal misshandelt und anschließend gekreuzigt. Zwei Tage habe man sie an den Kreuzen hängen lassen; niemandem sei es erlaubt gewesen, sie abzunehmen. An die Kreuze hätten die Terroristen zudem Schilder geheftet mit der Aufschrift „Ungläubige“. Sieben weitere Mitarbeiter – darunter zwei Frauen – seien zunächst geköpft und anschließend an Kreuzen aufgehängt worden. Augenzeugenberichten zufolge sollen sie bis kurz vor ihrem Tod zu Jesus gebetet haben. Der IS, der weite Teile Syriens und des Iraks kontrolliert, möchte dort einen islamischen Herrschaftsbereich (Kalifat) errichten, in dem das Religionsgesetz Scharia mit äußerster Brutalität durchgesetzt wird. Christen, die sich weigern, Muslime zu werden oder eine Kopfsteuer zu zahlen, werden getötet. Mädchen und Frauen werden auf Märkten als Sex-Sklavinnen an IS-Kämpfer verkauft.
http://www.idea.de/menschenrechte/detail...sten-92343.html


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