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von esther10 05.10.2015 16:46

Deutsch-israelischer, messianischer Jude übt deutliche Kritik an Merkels Asylpolitik

Veröffentlicht: 5. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble
“Deutschland leidet an mangelnder Zivilcourage”

Die folgende Stellungnahme unseres Autors Klaus Moshe Pülz (siehe Foto) befaßt sich deutlich und sachkundig mit der immer mehr aus dem Ruder laufenden Asylpolitik der Bundesregierung.kmpuelz Der Autor ist christlicher Theologe und “messianischer Jude” bzw. Judenchrist deutscher Herkunft mit israelischer Staatsbürgerschaft.

Der Publizist und Prediger wirkt vor allem in Tel Aviv, wo er sich mit seinem Team für die Verbreitung der Bibel (inkl. des NT) unter Juden einsetzt. Pülz leitet den messianischen Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt die Zeitschrift “Bote Neues Israel” heraus.



Wir dokumentieren seine Wortmeldung zur aktuellen Asyl-Situation, die vielen Bürgern auf den Nägeln brennt:
.
“Wir erhielten die Pressemitteilung, wonach die Muslima Aydan Özoguz, die auch noch Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration ist, uns vorschreibt, daß wir die Flüchtlinge in unserem Lande zu integrieren hätten.
Ich sehe als Publizist hierzu keine Rechtsforderung, da wir keinesfalls verpflichtet sind, eine Million Flüchtlinge aus einem anderen Kontinent und aus einem anderen Kultur- und Konfessionskreis bei uns aufzunehmen und zu integrieren.

Deutschland gehört nicht zu den klassischen Einwanderungsländern wie USA, Canada oder Australien – und auch jene Staaten verlangen Sponsoren, Sprachnachweise und Arbeitsverträge von inländischen Arbeitgebern. fahne1



Wer sich nicht zu den deutschen Werten bekennt, kommt als Flüchtling ohnehin nicht in Frage. Wir erleben, daß eine Vielzahl der Flüchtlinge muslimischen Glaubens sind, die z.T. sogar in den Flüchtlingslagern andere Flüchtlinge christlichen Glaubens belästigen, vergewaltigen und ihnen Körperverletzungen zufügen.

Abgesehen von der Gefahr für die Sicherheit unseres Landes durch Salafisten und Djihadisten, die auch deutsche Staatsbürger zur Teilnahme an den Raubzügen und Mordtaten des Islamischen Staates aufrufen, ist es geradezu eine Frechheit dieser Regierung, deutsche Bürger dazu zu veranlassen, sich solchen Fremdlingen anzupassen.

Von der Führungsschwäche der Angela Merkel

Dies beweist erneut und wiederholt die Führungsschwäche der Frau Merkel, die noch von ihrer DDR-Zeit gelernt hatte, sich einem menschenverachtenden System anzupassen. Darüber hinaus wäre es nicht zu verdenken, daß sich unter solchen Verhältnissen rechtsnationale Kräfte in diesem Lande erheben werden, weil sie eine solche Überfremdung als Gefährdung unserer Bürger werten. 032_29A



Daß Frau Özoguz dabei ihre persönliche Interessen verfolgt, weil sie selbst aus jenem Kulturkreis kommt, macht sie für ein solches Ressort untauglich. Wie kann diese Frau also von sich heraus ein solches Eckpunktepapier der deutschen Bevölkerung auferlegen?

Bedauerlicherweise gibt es in diesem Lande noch immer keine Möglichkeit des Referendums. In der Schweiz gibt es ein Minarettverbot, in Frankreich ein Burkaverbot; in Deutschland indes gibt es nun schon 1000 Moscheen, die von Saudi-Arabien aus panislamistischen Gründen finanziert werden.

Der “dumme Michel” schaut tatenlos zu….

Und der dumme Michel schaut diesem Treiben nicht nur tatenlos zu, sondern soll dies auch noch mit seinen Steuergeldern fördern. Da ohnehin nicht genug Geld für die Krankenhäuser hierzulande vorhanden ist, müssen etliche Kliniken schließen. Auch in meiner unmittelbaren Umgebung wurde die Notarztpraxis geschlossen, weil das Land Rheinland-Pfalz nicht genug Geld zur Verfügung hat.

Dafür aber sollen die Flüchtlinge Gesundheitskarten erhalten, die eine Behandlung der ohnehin überlasteten Ärzte zur Pflicht macht. Wann werden also deutsche Staatsbürger unter diesen Umständen noch einen Termin bei einem Facharzt erhalten?

Die Weimarer Republik scheiterte dereinst an der Arbeitslosigkeit von sechs Millionen Menschen. Unsere Regierung wird mit einer solchen unverantwortlichen Politik einen ähnlichen Weg gehen.

Es ist empörend, wie mit dem deutschen Wähler umgesprungen wird, zumal nur noch 50 Prozent von ihnen noch zur Wahl gehen. Diese Schicksalsergebenheit des deutschen Volkes hatte uns in den Ersten und Zweiten Weltkrieg geführt. Wann also wird Deutschland zu einer normalen Politik finden, die wirklich den Interessen seiner Bürger dient?

Deutschland leidete stets an mangelnder Zivilcourage; das Unglück ist der Opportunismus und seine Obrigkeitshörigkeit. Als Jude erlaube ich mir dieses Urteil.

Ich erinnere mich nämlich noch an den jüdischen Rechtsanwalt Dr. Spiegel, der bei der Polizei Schutz suchte und schließlich durch Münchens Straßen mit einem Brustschild gehen mußte, auf dem geschrieben stand: „Ich werde mich nie mehr bei der Polizei beschweren!“

von esther10 05.10.2015 14:28

Stuttgart02. Oktober 2015
Der Gender-Ideologie gewaltfrei widerstehen


Die Soziologin und Publizistin Gabriele Kuby. Foto: Privat
Korntal (idea) –

Gewaltfreien Widerstand gegen das Vordringen der Gender-Ideologie fordert die Soziologin und Publizistin Gabriele Kuby (Rimsting am Chiemsee). Sie sprach vor rund 200 württembergischen Christen am 26. September in Korntal bei Stuttgart. Eingeladen hatten die ChristusBewegung Lebendige Gemeinde, die Pfarrer-Arbeitsgemeinschaft Confessio und die Evangelische Brüdergemeinde Korntal. Kuby zufolge behaupten die Verfechter der Gender-Ideologie, dass es neben dem biologischen noch ein soziales Geschlecht gibt, das für jeden Menschen frei wählbar sein müsse. Jeder solle in seiner Entwicklung auch andere ....

***

Baden-Württemberg07. September 20154
Gender-Ideologie zersetzt die Familie



v.l.: Michael Kotsch, CDU-Fraktionsvorsitzender Guido Wolf, Birgit Kelle, Willi Funk. Foto: PR

Bruchsal (idea) – Die an der Gender-Ideologie orientierte Bildungspolitik in Baden-Württemberg führt zur Zersetzung der bewährten klassischen Familie. Diese Ansicht vertrat der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Weltanschauungsfragen, der Theologe Michael Kotsch (Horn-Bad Meinberg), am 4. September bei einer Podiumsdiskussion des Evangelischen Arbeitskreises der CDU in Bruchsal bei Karlsruhe. Der Gender-Ideologie zufolge kann jeder Mensch unabhängig von seinem biologischen Geschlecht wählen, ob er als Mann oder Frau oder als etwas Drittes leben wolle. Dafür gebe es mehr als 50 verschiedene Lebensformen. Die Fixierung auf elementare soziale Rollen als Mutter und Hausfrau sei auf die Erziehung zurückzuführen und müsse überwunden werden. Laut Kotsch will die grün-rote Landesregierung in den Schulen für sexuelle Vielfalt werben lassen. Durch „staatlich verordneten Gesinnungsunterricht“ werde die Erziehungshoheit der Eltern geschwächt. Die LSBTTI-Lobby (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle) versuche, mit ihrer Propaganda die Vorgaben des Grundgesetzes und der Landesverfassung außer Kraft zu setzen, kritisierte Kotsch vor den vor rund 550 Besuchern. Ein ähnliches Bemühen beobachte er auch bei islamischen Gruppen. Mit einer eigenen „Scharia-Polizei“ und anderen Mitteln verstießen sie gegen die Verfassung. Der Theologe appellierte an die Kirchenmitglieder, sich öffentlich deutlich zu den christlichen Grundwerten in Deutschland zu bekennen.

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Widerstand gegen ein staatliches Umerziehungsprogramm

Die Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus“, die Publizistin Birgit Kelle, warf der LSBTTI-Lobby vor, „immer dreister und totalitärer aufzutreten“, um andere Meinungsäußerungen zu verhindern. Sie lobte den breiten Widerstand gegen ein staatliches Umerziehungsprogramm an Baden-Württembergs Schulen, Kindergärten und sozialen Einrichtungen. 192.000 Unterschriften unter eine Petition und mehrere Demonstrationen in Stuttgart hätten verhindert, dass die Landesregierung bisher ihre Pläne umsetzen konnte. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Guido Wolf, kündigte an, im Fall seiner Wahl zum nächsten baden-württembergischen Ministerpräsidenten „Politik für die Mitte und das Ganze der Gesellschaft“ zu machen, statt Randgruppen zu hofieren. Eheleute sollten selbst entscheiden können, wie sie ihr Familienleben gestalten wollen. Hauptredner des Abends war der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach (Bergisch Gladbach bei Köln). Er warnte vor politischen Ideologien und religiösen Überzeugungen, die die ethischen Grundlagen der Gesellschaft von innen heraus zerstörten.



von esther10 05.10.2015 13:12

Montag, 5. Oktober 2015
Zum zweiten Tag der Synode. Wie alles beginnt.
In Rom wird geredet, in Bayern gemacht:





von esther10 05.10.2015 12:56

„In Treue, in Wahrheit und in Liebe“

Papstpredigt zur Eröffnungsmesse der 14. ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode
Von Redaktion

Vatikanstadt, 4. Oktober 2015 (ZENIT.org)
Wir übernehmen im Folgenden in der offiziellen Übersetzung die Predigt von Papst Franziskus in der heutigen Eröffnungsmesse der 14. Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode. Die Messe wurde um 10 Uhr im Petersdom gefeiert.

***
»Wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns und seine Liebe ist in uns vollendet« (1 Joh 4,12).

Die biblischen Lesungen dieses Sonntags scheinen eigens für das Ereignis der Gnade ausgewählt zu sein, das die Kirche lebt, nämlich die Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode zum Thema Familie, die mit dieser Eucharistiefeier eröffnet wird.
Sie sind auf drei Themen konzentriert: das Drama der Einsamkeit, die Liebe zwischen Mann und Frau und die Familie.

Die Einsamkeit

Adam lebte – wie wir in der ersten Lesung hören – im Paradies. Er gab den anderen Geschöpfen Namen und übte so eine Herrschaft aus, die seine unbestreitbare und unvergleichliche Überlegenheit zeigt. Doch trotz alledem fühlte er sich allein, denn »eine Hilfe, die dem Menschen entsprach, fand er nicht« (Gen 2,20), und machte die Erfahrung der Einsamkeit.

Die Einsamkeit, das Drama, das noch heute viele Männer und Frauen quält… Ich denke an die sogar von ihren Lieben und von den eigenen Kindern verlassenen alten Menschen; an die Witwer und die Witwen; an viele Männer und Frauen, die von ihrer Frau bzw. ihrem Mann verlassen wurden; an viele Menschen, die sich de facto allein, unverstanden und nicht angehört fühlen; an die Migranten und die Flüchtlinge, die vor Krieg und Verfolgung fliehen; an viele junge Menschen, die Opfer der Konsumkultur, der Wegwerfkultur und der Kultur der Aussonderung sind.

Wir erleben heute das Paradox einer globalisierten Welt, in der wir viele Luxuswohnungen und Wolkenkratzer sehen, aber immer weniger die Wärme des Zuhauses und der Familie spüren; viele ehrgeizige Pläne, aber wenig Zeit, um das Erreichte wirklich zu leben; viele ausgeklügelte Mittel zur Unterhaltung, aber eine ständig wachsende Leere im Herzen; viele Vergnügungen, aber wenig Liebe; viel Freiheit, aber wenig Selbständigkeit… Kontinuierlich nimmt die Zahl derer zu, die sich allein fühlen, aber auch derer, die sich im Egoismus, in der Schwermut, in zerstörerischer Gewalt oder in der Sklaverei des Vergnügens oder des Götzen Geld
verschließen.

In gewissem Sinn machen wir heute dieselbe Erfahrung wie Adam: so viel Macht gekoppelt mit so viel Einsamkeit und Verwundbarkeit – und in der Familie spiegelt sich diese Situation wider. Immer weniger Ernsthaftigkeit in dem Bemühen, eine solide und fruchtbare Liebesbeziehung durchzutragen: in Gesundheit und Krankheit, in Reichtum und Armut, in guten wie in bösen Tagen. Die dauerhafte, treue, gewissenhafte, tragfähige, fruchtbare Liebe wird immer mehr belächelt und angesehen, als sei sie etwas Altertümliches. Es scheint, dass die am weitesten entwickelten Gesellschaften gerade die sind, die die niedrigste Geburtenrate und die höchste Quote an Abtreibungen, Scheidungen, Freitod, Umweltverschmutzung und sozialer Ungerechtigkeit haben.

Die Liebe zwischen Mann und Frau

Wir hören weiter in der ersten Lesung, dass das Herz Gottes sich beim Anblick der Einsamkeit Adams gleichsam betrübte und er sagte: »Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht« (Gen 2,18). Diese Worte zeigen, dass nichts das Herz des Menschen so glücklich macht wie ein Herz, das ihm gleicht, das ihm entspricht, das ihn liebt und ihn von der Einsamkeit, von dem Gefühl, allein zu sein, befreit. Sie zeigen auch, dass Gott den Menschen nicht zu einem Leben in Traurigkeit und Alleinsein erschaffen hat, sondern für ein Leben im Glück, in dem er seinen Weg gemeinsam mit einer anderen Person geht, die ihn ergänzt, damit er die wunderbare Erfahrung der Liebe macht: zu lieben und geliebt zu werden; damit er seine fruchtbare Liebe in seinen Kindern sieht, wie der Psalm sagt, der heute rezitiert wurde (vgl. Ps 128).

Das ist der Traum Gottes für sein geliebtes Geschöpf: zu sehen, dass es sich verwirklicht in der Vereinigung der Liebe zwischen Mann und Frau, glücklich auf dem gemeinsamen Weg, fruchtbar in der gegenseitigen Hingabe. Es ist derselbe Plan, den Jesus im heutigen Evangelium mit diesen Worten zusammenfasst: »Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins« (Mk 10,6-8; vgl. Gen 1,27; 2,24).

Angesichts der rhetorischen Frage, die Jesus gestellt wurde – wahrscheinlich als Falle, um ihn der Menschenmenge, die ihm folgte und bei der die Scheidung als eine fundierte und unantastbare Realität praktiziert wurde, auf einen Schlag unsympathisch zu machen – antwortet er unverblümt und überraschend: Er führt alles auf den Ursprung zurück, auf den Ursprung der Schöpfung, um uns zu lehren, dass Gott die menschliche Liebe segnet, dass er es ist, der die Herzen eines Mannes und einer Frau, die einander lieben, verbindet und dass er sie in der Einheit und Unauflöslichkeit verbindet. Das bedeutet, dass das Ziel des ehelichen Lebens nicht nur darin besteht, für immer zusammenzuleben, sondern für immer einander zu lieben! So stellt Jesus die ursprüngliche und Ursprung gebende Ordnung wieder her.

Die Familie

»Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen« (Mk 10,9). Das ist eine Aufforderung an die Gläubigen, jede Form von Individualismus und Legalismus zu überwinden; diese verbergen nämlich einen kleinlichen Egoismus und eine Angst davor, die authentische Bedeutung des Paares und der menschlichen Sexualität im Plan Gottes anzunehmen.

In der Tat wird nur im Licht der Torheit der schenkenden Selbstlosigkeit der österlichen Liebe Jesu die Torheit der schenkenden Selbstlosigkeit einer ehelichen Liebe verständlich, die einzig ist und usque ad mortem fortdauert.

Für Gott ist die Ehe keine Utopie der Jugend, sondern ein Traum, ohne den sein Geschöpf zur Einsamkeit bestimmt ist! Tatsächlich lähmt die Angst, diesen Plan anzunehmen, das menschliche Herz.

Paradoxerweise ist auch der Mensch von heute – der diesen Plan oft lächerlich macht – von jeder authentischen Liebe, von jeder tragfähigen Liebe, von jeder fruchtbaren Liebe, von jeder treuen und immerwährenden Liebe angezogen und fasziniert. Wir sehen, wie er den Liebesbeziehungen des Augenblicks nachläuft, doch sein Traum ist die authentische Liebe; er läuft den fleischlichen Genüssen nach, aber er sehnt sich nach der völligen Hingabe.
»Heute, wo die Verheißungen der unbegrenzten Freiheit voll ausgekostet sind, fangen wir an, das Wort von der „Traurigkeit dieser Welt“ neu zu verstehen. Die verbotenen Genüsse verloren ihren Glanz in dem Augenblick, in dem sie nicht mehr verboten waren. Sie mussten und müssen radikalisiert, immer neu gesteigert werden und erscheinen zuletzt doch schal, weil sie alle endlich sind, der Hunger aber nach dem Unendlichen geht« (Joseph Ratzinger, Auf Christus schauen. Einübung in Glaube, Hoffnung, Liebe, Freiburg/Basel/Wien 1989, S. 73).
In diesem sehr schwierigen Kontext von Gesellschaft und Ehe ist die Kirche berufen, ihre Sendung in Treue, in Wahrheit und in Liebe zu leben.

Ihre Sendung zu leben in der Treue zu ihrem Meister, wie eine Stimme, die in der Wüste ruft, um die treue Liebe zu verteidigen und die zahlreichen Familien zu ermutigen, die ihre Ehe als einen Bereich leben, in dem sich die göttliche Liebe offenbart; um die Heiligkeit des Lebens, eines jeden Lebens zu verteidigen; um die Einheit und die Unauflöslichkeit des ehelichen Bandes zu verteidigen als ein Zeichen der Gnade Gottes und der Fähigkeit des Menschen, ernsthaft zu lieben.

Die Kirche ist berufen, ihre Sendung zu leben in der Wahrheit, die sich nicht mit den flüchtigen Moden oder den herrschenden Meinungen ändert. In der Wahrheit, die den Menschen und die Menschheit vor der Versuchung der Selbstbezogenheit schützt und davor, die fruchtbare Liebe in sterilen Egoismus und die treue Verbundenheit in zeitweilige Bindungen zu verwandeln. »Ohne Wahrheit gleitet die Liebe in Sentimentalität ab. Sie wird ein leeres Gehäuse, das man nach Belieben füllen kann. Das ist die verhängnisvolle Gefahr für die Liebe in einer Kultur ohne Wahrheit« (Benedikt XVI., Enzyklika Caritas in veritate, 3).

Und die Kirche ist berufen, ihre Sendung zu leben in der Liebe, die nicht mit dem Finger auf die anderen zeigt, um sie zu verurteilen, sondern – in Treue zu ihrem Wesen als Mutter – sich verpflichtet fühlt, die verletzten Paare zu suchen und mit dem Öl der Aufnahme und der Barmherzigkeit zu pflegen; ein „Feldlazarett“ zu sein mit offenen Türen, um jeden aufzunehmen, der anklopft und um Hilfe und Unterstützung bittet; mehr noch: aus der eigenen Einzäunung herauszutreten und auf die anderen zuzugehen mit wahrer Liebe, um mit der verletzten Menschheit mitzugehen, um sie mit einzuschließen und sie zur Quelle des Heils zu führen.

Eine Kirche, die die Grundwerte lehrt und verteidigt, ohne zu vergessen, dass »der Sabbat … für den Menschen da [ist], nicht der Mensch für den Sabbat« (Mk 2,27), und dass Jesus auch gesagt hat: »Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten« (Mk 2,17). Eine Kirche, die zur authentischen Liebe erzieht, die fähig ist, aus der Einsamkeit zu befreien, ohne ihre Sendung als barmherziger Samariter für die verletzte Menschheit zu vergessen.

Ich erinnere mich an den heiligen Johannes Paul II., als er sagte: »Der Fehler und das Böse müssen immer verurteilt und bekämpft werden, aber der Mensch, der fällt oder einen Fehler macht, muss verstanden und geliebt werden […] Wir müssen unsere Zeit lieben und dem Menschen unserer Zeit helfen« (Ansprache an die italienische Katholische Aktion, 30. Dezember 1978:Insegnamenti I [1978], 450). Und die Kirche muss ihn suchen, ihn aufnehmen, ihn begleiten, denn eine Kirche mit verschlossenen Türen verrät sich selbst und ihre Sendung, und anstatt eine Brücke zu sein, wird sie eine Barriere: »Denn er, der heiligt, und sie, die geheiligt werden, stammen alle von Einem ab; darum scheut er sich nicht, sie Brüder zu nennen« (Hebr 2,11).

In diesem Geist bitten wir den Herrn, uns in der Synode zu begleiten und seine Kirche auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria und des heiligen Josefs, ihres tugendsamen Bräutigams, zu leiten.

© Copyright - Libreria Editrice Vaticana

von esther10 05.10.2015 12:30

Berlin: Erzbischof Koch setzt auf “Reformen”

Veröffentlicht: 5. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble
Koch: Outing des Priesters Chamsara ist “etwas unpassend”

Wie der RBB (Rundfunk Berlin Brandenburg) in einer Pressemitteilung berichtet, plädiert der neue Berliner Erzbischof Heiner Koch in einem RBB-Interview dafür, geschieden Wiederverheiratete in einzelnen Fällen zur hl. Kommunion zuzulassen. Damit übernimmt er in dieser Causa die Position der deutschen Kardinäle Marx, Lehmann und Kasper. flyerstralsund2



In der Presse-Erklärung heißt es weiter, Koch wolle eine “billige Anpassung” der Kirche vermeiden, aber andererseits wisse er “aus eigener Erfahrung”, dass es viele Menschen gebe, “die eine tiefe Sehnsucht nach der Eucharistie haben, nach der Gemeinschaft, und die wieder auf den Weg kommen wollen. Ich bin dafür, dass wir für Einzelfälle, ohne die Regel außer Kraft zu setzen, wirklich das Tor öffnen.”

Zudem sagte der katholische Oberhirte, dass es homosexuelle Menschen gebe, das “ist so – und das ist gut so”. – Damit greift er die bekannte Formulierung des Berliner SPD-Bürgermeisters Wowereit auf, der erklärt hatte: “Ich bin schwul – und das ist gut so.”

Hingegen heißt es im Katholischen Weltkatechismus und weiteren vatikanischen Stellungnahmen, die homosexuelle Neigung als solche sei “objektiv ungeordnet“, wenngleich sie (ohne entsprechende Handlungen) subjektiv keine Sünde sei.

Hinsichtlich des polnischen Priesters Krzystof Chamsara, der sich am Tag vor der Eröffnung der Familiensynode im Vatikan als homosexuell aktiv outete, erklärte Koch: “Wenn einer im Dienst des Ganzen steht, und so ein demonstratives, vielleicht sogar politisches Zeichen setzt, dann ist das zumindest in seinen Dienstfunktionen etwas unpassend und nicht gerade förderlich gewesen.”

Das ganze Interview siehe hier: https://www.inforadio.de/programm/schema.../05/225943.html

von esther10 05.10.2015 12:17

Ehem. Verfassungsrichter Udo Di Fabio: Nur die wenigsten Flüchtlinge sind asylberechtigt
Veröffentlicht: 5. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Nach den Worten von Prof. Dr. Udo Di Fabio, dem ehem. Richter am Bundesverfassungsgericht und Sachbuch-Autor, haben nur die “allerwenigsten” Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, Anspruch auf Asyl nach dem Grundgesetz: reichstag_flaggen_368s



“Was wir heute erleben, ist ja kein Ansturm von Asyl-Berechtigten. Man kann streng genommen auf dem Landweg gar nicht als Asyl-Berechtigter nach Deutschland kommen, weil Artikel 16 a) des Grundgesetzes die Einreise aus sicheren Drittstaaten nicht zum Asyl rechnet”, sagte Prof. Di Fabio in der Phoenix-Sendung “Im Dialog”, die am heutigen Sonntagvormittag (4.10.2015) ausgestrahlt wurde.

Der ehem. Verfassungsrichter fügte hinzu: “So gesehen erleben wir keinen Ansturm von Asyl-Berechtigten, denn die Menschen, die auf dem Landwege kommen, sind Flüchtlinge, sie sind Einwanderungs-Willige, aber die allerwenigsten davon haben den subjektiven Anspruch auf Asyl, den unser Grundgesetz verspricht.”

Zudem erklärte Prof. Di Fabio, es gäbe “kein Recht, sich das Land, in dem man sich flüchten will, auszusuchen”.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur

von esther10 05.10.2015 10:09

Papst warnt Bischofssynode vor moralischem Rigorismus


Papst Franziskus

Franziskus bei Gebetsvigil auf dem Petersplatz: "Wenn wir nicht verstehen, die Gerechtigkeit mit dem Mitleid zu verbinden, werden wir schließlich unnötig streng und zutiefst ungerecht
t
SYNODE 04.10.2015, 10:13 Uhr Vatikan/Papst/Familie/Synode

Vatikanstadt, 04.10.2015 (KAP) Papst Franziskus hat die katholische Kirche vor moralischem Rigorismus gewarnt. "Wenn wir nicht verstehen, die Gerechtigkeit mit dem Mitleid zu verbinden, werden wir schließlich unnötig streng und zutiefst ungerecht sein", sagte Franziskus am Samstagabend auf dem Petersplatz in Rom. Bei der Behandlung des Themas Familie müsse "das Kriterium für die Interpretation von allem" stets Jesus sein, forderte der Papst am Vorabend der Weltbischofssynode über Ehe und Familie bei einer "Gebetsvigil" vor mehreren zehntausend Menschen.

Aufgabe der Synode sei es, Familien, die unter Armut, Krieg, Krankheit, Trauer oder "zerrissenen Beziehungen" litten, daran zu erinnern, dass das Evangelium die "Frohe Botschaft" bleibe, von der aus man neu beginnen könne, erklärte der Papst. Dafür müsse sie "aus dem Schatz der lebendigen Überlieferung Worte des Trostes und Orientierungen der Hoffnung" für Familien schöpfen.

Weiter forderte Franziskus, dass die Kirche stets ein "offenes Haus" ohne "Prunksucht" sein müsse. Sie müsse auch jene aufnehmen, "deren Herz durch die Prüfungen des Lebens verletzt und leidend ist".

Zugleich rief er die Teilnehmer der Synode zum Dialog auf. Sie müssten fähig sein, "hinzuhören und sich miteinander auszutauschen", so Franziskus.

Die Kirche, führte der Papst in seiner Predigt aus, müsse selbst wie eine Familie sein, und mit der Liebe und der Nähe eines Vaters handeln, "der beschützt ohne zu bevormunden, der korrigiert, ohne zu demütigen, der erzieht mit dem guten Vorbild und mit Geduld". Hinzukommen müsse eine Begleitung der Menschen wie eine Mutter mit "Hingabe und Zärtlichkeit und moralischer Kraft".

Zugleich mahnte er eine Offenheit für das Wirken des Heiligen Geistes während der Synode an. Andernfalls verwandele sich christliches Handeln in eine "Sklavenmoral", Autorität in Herrschaft und Mission in Propaganda.

Franziskus verlangte zudem einen realistischen Blick auf die Situation heutiger Familien. Um die Familien von heute zu verstehen, müsse man auf das alltägliche und gewöhnliche Leben der Familie Jesu blicken, das mit seinen Mühen und einfachen Freuden dem der Mehrheit der Familien von heute entspreche. Es sei von "gelassener Geduld gegenüber Widerwärtigkeiten und von der "Achtung gegenüber der Situation jedes Einzelnen" geprägt.

von esther10 05.10.2015 10:03

Sonntag, 4. Oktober 2015
Heute beginnt die "Familien-Synode "
"Niemand, selbst der Papst nicht, kann die Lehre Christi zerstören oder verändern. Niemand, selbst der Papst nicht, kann die Seelsorge der Doktrin entgegensetzen."

Cardinal Robert Sarah - in seinem Buch "Gott oder nichts".

Wir beten für alle teilnehmenden Kardinäle und Bischöfe, insbesondere für unsere deutschen Kardinäle Kasper und Marx, die Bischöfe Bode und Koch in der Hoffnung, dass sie in diesen Tagen diese Wahrheit immer vor Augen haben.

von esther10 05.10.2015 00:59




Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen

Evangelium Tag für Tag -- 27. Sonntag im Jahreskreis / Erntedanksonntag: Markus 10,2-16
Von Redaktion

Straßburg, 4. Oktober 2015 (Evangelizo.org)

Da kamen Pharisäer zu ihm und fragten: Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen? Damit wollten sie ihm eine Falle stellen.

Er antwortete ihnen: Was hat euch Mose vorgeschrieben?
Sie sagten: Mose hat erlaubt, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen.

Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses Gebot gegeben.
Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen.
Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen,
und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins.
Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.

Zu Hause befragten ihn die Jünger noch einmal darüber.
Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch.

Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet.

Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab.

Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes.
Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.

Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.
(Quelle: Evangelium Tag für Tag - © Evangelizo.org 2001-2015)
http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...AIVY89yCh3vYwuM


von esther10 05.10.2015 00:57

Keine Festungs-Gesellschaft, sondern eine Familien-Gesellschaft sein“



Die Worte von Papst Franziskus beim Angelusgebet vom Sonntag, dem 4. Oktober 2015
Von Redaktion

Vatikanstadt, 4. Oktober 2015 (ZENIT.org)

Wir dokumentieren im Folgenden in einer eigenen Übersetzung die Worte, die Papst Franziskus nach der Messe im Petersdom beim Angelusgebet um 12.00 Uhr vor den auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen und Pilgern sprach.

***

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Vor kurzem endete im Petersdom die Eucharistiefeier zur Eröffnung der ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode. Drei Wochen lang werden sich Synodenväter aus allen Teilen der Welt um den Nachfolger Petri versammeln und eine eingehende geistliche und pastorale Reflexion über die Berufung und Mission der Familie in der Kirche und der Gesellschaft vornehmen. Wir werden den Blick auf Jesus gerichtet halten, um auf der Grundlage seiner Lehre der Wahrheit und der Barmherzigkeit die geeignetsten Wege für einen angemessenen Einsatz der Kirche mit den Familien und für die Familien auszumachen, sodass der ursprüngliche Plan des Schöpfers für den Mann und für die Frau umgesetzt wird und seine gesamte Schönheit und Kraft in der heutigen Welt ihre Wirkung entfalten.

Die Liturgie des heutigen Sonntags legt uns den im Buch Genesis enthaltenen grundlegenden Text über die Komplementarität und Gegenseitigkeit von Mann und Frau vor (vgl. Gen 2,18-24). Laut der Bibel verlässt der Mann aus diesem Grund Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch, d.h. ein Leben, eine Existenz (vgl. V. 24). In dieser Einheit geben die Eheleute ihr Leben an neue Menschen weiter: Sie werden Eltern. Sie nehmen Anteil an der schöpferischen Macht Gottes. Aber Achtung! Gott ist Liebe, und man nimmt an seinem Werk teil, indem man mit ihm und wie er liebt. Zu diesem Zweck wurde laut dem hl. Paulus die Liebe durch den uns gesandten Heiligen Geist in unsere Herzen ausgegossen (vgl. Röm 5,5). Es handelt sich um jene Liebe, die auch den Eheleuten im Sakrament der Ehe geschenkt wird. Diese Liebe nährt jede Beziehung durch Freude und Schmerzen, heitere und schwierige Momente. Diese Liebe erweckt das Verlangen nach der Zeugung, dem Erwarten, dem Aufziehen und der Erziehung von Kindern. Eben diese Liebe erweist Jesus im heutigen Tagesevangelium den Kindern: „Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes“ (Mk 10,14).

Heute bitten wir den Herrn darum, dass alle Eltern und Erzieher in aller Welt ebenso wie die gesamte Gesellschaft zu Werkzeugen jener Aufnahme und jener Liebe werden mögen, mit der Jesus die Kleinsten umarmt. Er blickt mit der Zärtlichkeit und Sorgfalt eines Vaters und zugleich einer Mutter in ihre Herzen. Ich denke an die vielen hungernden, verlassenen, ausgebeuteten, zum Krieg gezwungenen und abgelehnten Kinder. Es ist schmerzhaft, die Bilder unglücklicher Kinder zu sehen, deren Blick verloren ist, die der Armut und Konflikten entfliehen, an unsere Türen und unsere Herzen klopfen und uns um Hilfe bitten. Der Herr helfe uns dabei, nicht eine Festungs-Gesellschaft, sondern eine Familien-Gesellschaft zu sein, die zur Aufnahme fähig ist, wobei angemessene Regeln gelten, die jedoch immer zur liebevollen Aufnahme führen!

Ich rufe euch dazu auf, mit dem Gebet die Arbeiten der Synode zu unterstützen, auf dass der Heilige Geist die Synodenväter für seine Inspirationen vollkommen gefügig mache. Bitten wir die Jungfrau Maria um ihre mütterliche Fürsprache, indem wir uns im Geiste mit jenen vereinen, die in diesem Augenblick am Heiligtum von Pompeij das „Bittgebet an die Gottesmutter vom hl. Rosenkranz“ rezitieren.

[Nach dem Angelus:]

Liebe Brüder und Schwestern,

gestern erfolgte im spanischen Santander die Seligsprechung von Pio Heredia und weiterer siebzehn Mitbrüder und Mitschwestern des Zisterzienserordens der strengen Observanz und nach dem hl. Bernhard, die während des Spanischen Bürgerkrieges und der religiösen Verfolgung in den 1930-er Jahren aufgrund ihres Glaubens ermordet wurden. Preisen wir den Herrn für diese mutigen Zeugen und bitten wir ihn durch deren Fürsprache darum, die Welt von der Geißel des Krieges zu befreien.

Ein Gebet richte ich an den Herrn für die Opfer des Erdrutsches, von der ein gesamtes Dorf in Guatemala betroffen wurde und ebenso für die Opfer der Überschwemmungen an der französischen Côte d'Azur. Wir erweisen den schwer in Mitleidenschaft gezogenen Bevölkerungen auch durch konkrete Gesten der Solidarität unsere Nähe.
Ich danke euch so zahlreich aus Rom, Italien und vielen Teilen der Welt erschienenen Menschen. Mein Gruß gilt den Gläubigen aus der Erzdiözese Paderborn (Deutschland), aus Porto (Portugal) und der Gruppe des Kollegiums Mekhitarista in Rom.

Am Gedenktag des hl. Franz von Assisi, dem Schutzpatron Italiens, heiße ich mit besonderer Zuneigung die italienischen Pilger willkommen; insbesondere die Gläubigen aus Reggio Calabria, Bollate, Mozzanica, Castano Primo, Nulo und Parabita. Ich begrüße die jungen Menschen aus Belvedere di Spinello und die Vereinigung zum Schutz der Rechte der Fußgänger in Rom und in der Region Latium.

Euch allen wünsche ich einen schönen Sonntag. Vergesst bitte nicht, für mich zu beten. Gesegnete Mahlzeit und auf Wiedersehen!

von esther10 05.10.2015 00:55

Bischof zu Homosexuellen: „Ihr seid unsere Retter – „Katholisches“ Homo-Netzwerk tagte in Rom

5. Oktober 2015 15:41 | Mitteilung an die Redaktion


Homo-Tagung zum Auftakt der Bischofssynode in Rom: Peterskuppel in Homo-Farben

(Rom) Nach dem termingerechten „Outing“ des an der Römischen Kurie tätigen Theologen Charamsa am vergangenen Samstag, folgten die kirchlichen Reaktionen. Gleichzeitig fand in Rom hinter verschlossenen Türen eine Tagung von und über Homosexuelle in der katholischen Kirche statt. Eine Tagung, die das Ausmaß „eines epochalen Kampfes innerhalb der Kirche sichtbar machte“ und die Unterstützung der Homo-Aktivitäten durch einen Teil der kirchlichen Hierarchie, so Corrispondenza Romana. Ein Mitarbeiter des Internet-Nachrichtendienstes hatte hinter die verschlossenen Türen der Tagung geschaut.
Homo-Theologe seiner Aufgaben entbunden

Noch am Samstag gab Vatikansprecher Pater Federico Lombardi bekannt, daß Msgr. Charamsa mit sofortiger Wirkung aller Aufgaben in Rom entbunden wurde. Das gilt sowohl für seine Mitarbeit in der Internationalen Theologenkommission an der Glaubenskongregation als auch für seine Lehrtätigkeit an päpstlichen Hochschulen in Rom. Für den Rest sei der Diözesanordinarius zuständig.
Charamsa ist in der polnischen Diözese Pelplin inkardiniert. Sein Bischof, Msgr. Ryszard Kasyna, ließ in einer Erklärung bekanntgeben, Charamsa gemäß Kirchenrecht zu ermahnen, auf den priesterlichen Weg zurückzukehren. Gleichzeitig forderte der Bischof die Priester und Gläubigen seines Bistums auf, für Charamsas Rückkehr in den Schoß der Kirche zu beten.
Charamsa selbst, der sich eine Änderung der ganzen katholischen Kirche erwartet, anstatt selbst an Änderung zu denken, teilte der Presse mit, er wolle demnächst ein Buch über seine „Erfahrungen“ als schwuler Priester veröffentlichen und zeigte sich öffentlich mit seinem Homo-Partner Eduard.
Am vergangenen Samstag, dem Tag, an dem sich Charamsa im Corriere della Sera „outete“, fand in Rom eine „nicht minder skandalöse Veranstaltung von LGBT-‚Katholiken‘ statt“, so Corrispondenza Romana. „Homosexuelle Ordensmänner und Ordensfrauen und sogar ein mexikanischer Bischof aus dem Dominikanerorden, Jose Raul Vera Lopez von der Diözese Saltillo in Mexiko, ließen fort homosexuelle Pseudo-Rechte hochleben und brachten ihre große Hoffnung zum Ausdruck, die sie auf die Folgen der Bischofssynode setzen.“

Die Veranstaltung „lesbischer, schwuler, bisexueller und transsexueller Katholiken“ fand hinter verschlossenen Türen statt, doch Corrispondenza Romana gelang es, die Tagung zu beobachten. Hier der Bericht von Emmanuele Barbieri. Die Zwischentitel stammen von der Redaktion.
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Synode: LGBT-Katholiken tagen hinter verschlossenen Türen in Rom
von Emmanuele Barbieri


LGBT-Netzwerker in der Kirche
Im Pilgerzentrum Santa Teresa Courdec in Rom waren rund hundert Personen erschienen, um an der internationalen Tagung zum Thema „Die Wege der Liebe – Momentaufnahmen katholischer Begegnungen mit LGBT-Personen und ihren Familien“ teilzunehmen, die vom Global Network of Rainbow Catholic veranstaltet wurde, einem weltweiten Netzwerk von Organisationen, die im Namen der „sozialen Gerechtigkeit“ die Anerkennung von Homosexuellen in der katholischen Kirche und in der Gesellschaft allgemein fordern.
An der Versammlung nahmen angebliche „katholische“, pastorale Leader aus verschiedenen Ländern teil, die sich zusammenfanden, um anhand ihrer Lebensgeschichten Zeugnis abzulegen für ihren pastoralen Zugang zur Homosexualität und ihren Einsatz in ihren kirchlichen Gemeinschaften zugunsten Homosexueller. Neben neuen Aktionsstrategien war das erklärte und offensichtliche Ziel der Initiative, zusätzlichen Druck auf die entscheidende Bischofssynode über die Familie auszuüben, deren Arbeiten heute begonnen haben.

Anerkennung der Homosexualität „bereits in Teilen der Kirche Wirklichkeit“


Bei der Vorstellung der Veranstaltung äußerten die beiden Tagungssprecher, Andrea Rubera und Martin Pendergast, den Wunsch auf einen konfliktfreie Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche und ihren Institutionen: „In Anlehnung an die zweite Enzyklika von Papst Franziskus (Laudato si), denken wir, daß nun der Moment für uns alle gekommen ist, an unserem gemeinsamen Haus, der Kirche, mitzubauen mit dem Engagement eines jeden Angehörigen der römisch-katholischen Gemeinschaft. Unser gemeinsames Haus braucht keine Kämpfe und Spaltungen. Wir müssen den richtigen Platz für jedes Mitglied des Volkes Gottes finden, darunter auch für die LGBT-Personen. Die Erfahrungen, die wir nach Rom zur Tagung ‚Die Wege der Liebe‘ bringen, zeigen uns, daß die Seelsorge für und mit den LGBT-Personen bereits in verschiedenen Teilen der kirchlichen Welt Wirklichkeit ist und zwar ganz problemlos für die Gemeinschaften, in denen sie stattfindet. Das Stichwort, das wir den in Rom für die Synode versammelten Bischöfen geben wollen, ist, daß wir neue Formen finden können und sollen, diese Seelsorgemodelle zu fördern und neue zu entwickeln.“

Chilenischer Jesuit sprach von „Märtyrern“ der Homo-Rechte und Opfer der „Homophobie“

Das erste „Zeugnis“ im Rahmen der „Momentaufnahmen pastoraler LGBT-Projekte“ kam vom chilenischen Jesuiten Pedro Labrin, derzeit geistlicher Assistent der chilenischen Cristian Life Community (CLC/CVX). In seinem Bericht über seine Initiative Sexual Diversity Pastoral Padis+, die sich für die volle Anerkennung und Integration von Homosexuellen in die katholische Kirche einsetzt, erinnerte Labrin an die Geschichte von Daniel Zamudio, den er als einen „Märtyrer“ der Homophobie bezeichnete: „Das Blut der Märtyrer ist noch frisch und es waren sie, die uns halfen, zu verstehen, was das Zweite Vatikanische Konzil sagen wollte mit dem Ausdruck Kirche, Volk Gottes.“ Und weiter: „Daniel starb nicht durch Gottes Willen, sondern den der Homophoben“.
US-Rebellenschwester Gramick: Rechte für „sexuelle Minderheiten“ in der Kirche


Gut sichtbar im Saal ausgehängte Kirchenfahne
Anschließend ergriff die US-amerikanische Ordensfrau Jeannine Gramick das Wort. Sie gründete 1997, zusammen mit dem katholischen Priester Robert Nugent, in der Erzdiözese Washington die New Ways Ministry. Eine Organisation mit dem Zweck, „Gerechtigkeit und Versöhnung für sexuelle Minderheiten in der katholischen Kirche“ zu fördern.
Für ihre Tätigkeit im offenkundigen Widerspruch zur katholischen Lehre wurden 1999 von der römischen Glaubenskongregation unter der Leitung von Joseph Kardinal Ratzinger gegen Sr. Gramick und Nugent Sanktionen verhängt. Ihnen wurde „dauerhaft jedwede pastorale Tätigkeit unter homosexuellen Personen untersagt“. Ebenso wurde ihnen „auf unbestimmte Zeit“ die Wählbarkeit für irgendein Amt in ihren Ordensgemeinschaften aberkannt.
Während Nugent sich fügte und in den Pfarrdienst zurückkehrte, weigerte sich Gramick, sich an die römischen Vorgaben zu halten. Als ihr Orden, die Arme Schulschwestern von Unserer Lieben Frau, ihr spät aber doch untersagte, sich zum Thema Homosexualität zu äußern, verließ sie den Orden und trat dem Orden der Sisters of Loretto bei. Dort betreibt sie ihre homophilen Aktivitäten ungestört weiter.
Gramick erzählte, sie habe sich zu einer „weiteren und authentischeren“ Evangeliums-Auslegung „bekehrt“, nachdem sie einer Lesbe begegnet war. Gleichzeitig stellte die US-Ordensfrau ihre Homo-Aktivitäten vor. Besonders betonte sie ihren Einsatz in ihrer Pfarrei beim Referendum über eine Gleichstellung der „Homo-Ehe“. Ein Einsatz, der – laut ihren Angaben – wesentlich dazu beigetragen habe, die Meinung „vieler Katholiken zu ändern“ und sie für die „Homo-Ehe“ stimmen zu lassen.

Gramick behauptete, in diesem Punkt, das Wohlwollen ihres Bischofs gehabt zu haben, der – obwohl öffentlich als „Konservativer“ bekannt – großes Verständnis für die LGBT-Causa zeigte. Nach dem Sieg der „Homo-Ehe“ habe der Bischof die Niederlage eingestanden: „Ihr habt gesiegt und wir haben verloren. Ihr sprecht von Liebe und Annehmen, wir nicht!“

Garmick äußerte die Hoffnung, daß sich die Erfahrungen von New Way Ministrys in den USA über die ganze Welt ausbreiten. Dazu lieferte sie den Anwesenden eine Reihe von Hinweisen und Ratschlägen, die in den jeweiligen Pfarreien und Diözesen umgesetzt werden sollten.

Martin Pendergast: Homosexuelle „haben gleiches Recht auf Sakramente wie Heterosexuelle“


Es folgte die Rede des schwulen Engländers Martin Pendergast von LGBT Catholics Westminster. An seiner Sprache ließ sich sofort der geeichte Homo-Aktivist erkennen. Er stellte das Projekt All are welcome vor. Pendergast ist Mitbegründer von Cutting Edge Consortium, der „einzigen Allianz von lesbischen, schwulen, bisexuellen und transsexuellen Gruppen von Gläubigen jeder Religion und auch Ungläubigen“, so die christenfeindliche Britische Humanistische Vereinigung. Pendergast forderte, daß „Homosexuelle ein Recht auf eine effiziente und willkommen heißende Seelsorge haben“. Vor allem aber, so der britische Homosexuelle, hätten Homosexuelle „die gleichen Rechte wie Heterosexuelle die Sakramente zu empfangen“.

Pendergast unterstrich die Unterstützung für das Projekt All are welcome durch Kardinal Vincent Nichols, den Erzbischof von Westminster und Primas von England. Daran hätten auch römische Interferenzen nichts geändert, wie die Anweisung von Glaubenspräfekt Kardinal Müller „Homo-Messen“ abzustellen. Große Genugtuung zeigte Pendergast, daß es hingegen weiterhin in der Londoner Kirche in der Jesuit Farm Street regelmäßig eine „Homo-Messe“ gebe, die „gut besucht“ sei. Sie stehe „allen sexuellen Orientierungen“ offen und habe eine „richtige Gemeinschaft“ entstehen lassen. Pendergast stellte die „Homo-Messe“ der Jesuit Farm Street-Kirche als mögliches, weltweites Modell dar. Von der Bischofssynode erwartet er sich eine „Öffnung“ auf „globaler Ebene“ für die „pastoralen Bedürfnisse der LGBT-Katholiken“.

Italienischer Jesuit über die „inklusive“ Kirche „für alle“

Auch der italienische Jesuit Pino Piva und Anna Vitagliano stellten ihre Homo-Initiativen vor. Piva berichtete vom Projekt Kirche – ein Haus für alle, das am 3. April 2014 in der römischen Pfarrei San Saba gestartet wurde. „Dort treffen sich die Menschen und nicht die Kategorien“, so der Jesuit. Die Initiative, so Piva, werde von Weihbischof Matteo Zuppi, zuständig für das Gebiet Rom Mitte in der Diözese des Papstes, „stark unterstützt“. „Es handelt sich um die Einladung, die eigene spirituelle Erfahrung mit anderen zu teilen ausgehend von den Bedingungen, in denen jeder lebt, ob Laie oder Ordensmensch, alt oder jung, homosexuell oder heterosexuell, Single oder verheiratet, zusammenlebend oder geschieden“. Laut Piva müsse die Zukunft der Seelsorge „inklusiv“ sein.
Anna Vitagliano berichtete über das Projekt Grenzspiritualität, das im Herz-Jesu-Haus von Galloro in der Provinz Rom angesiedelt ist. Dabei handle es sich um „spirituelle Wochenenden“, die mit der Initiative des Jesuiten Piva zusammenhängen. Das Projekt sei eine „Werkstatt zur Ausbildung von Seelsorgenden und geistlich Begleitenden“.
„Stargast“ Bischof Jose Raul Vera Lopez: „Ihr werdet siegen“


Bischof Vera Lopez: Homosexuelle "Ihr seid unsere Retter"

Bischof Vera Lopez bei Homo-Tagung in Rom: Homosexuelle „ihr seid unsere Retter“

Schließlich ergriff der „Stargast“ der Tagung das Wort, der mexikanische Dominikaner und Diözesanbischof Jose Raul Vera Lopez aus Saltillo. Der Bischof war bereits vor seinem römischen Auftritt für seine Positionen in offenem Widerspruch zur katholischen Lehre bekannt. Bischof Vera Lopez wurde 1987 von Johannes Paul II. zum Bischof von Ciudad Altamirano in Mexiko ernannt. Der Papst persönlich spendete ihm die Bischofsweihe. 1995 erfolgte die Berufung zum Bischofkoadjutor von San Cristobal de las Casas und 1999 die Ernennung zum Bischof von Saltillo. Seine Vermittlerrolle nach den Zapatistenunruhen und sein soziales Engagement werden als Grund für seine innerkirchlichen Aufstieg genannt. Bischof Vera Lopez wurde mit zahlreichen Menschenrechtspreisen aus dem linken Spektrum ausgezeichnet. In jüngster Zeit fiel der Bischof vor allem durch seine Anerkennung von Abtreibung und Homosexualität als „Menschenrechte“ auf.

Am Beginn seiner Rede zeigte sich Vera Lopez „geehrt“ von der Einladung. Er betrachte es als „Privileg“, zusammen mit der Homo-Gemeinschaft „neue Horizonte zu öffnen“. Dann lobte der Bischof die „organisatorische Stärke der Homo-Bewegung“ und verglich die Homo-Verbände mit Ameisen, die zwar klein, durch ihre Emsigkeit aber siegreich seien. Wörtlich sagte er in Abwandlung eines mexikanischen Sprichwortes: „Die Kleinen, aber gut Organisierten besiegen die Monster, und Ihr seid gut organisiert und werdet siegen.“

Dann zeigte der Bischof mit dem Finger auf die Priester, die, seiner Meinung nach, die Bibel gebrauchen würden, als sei sie ein Knüppel, um die armen Sünder zu schlagen. Gleichzeitig rief er die Kirche auf, die Augen zu öffnen angesichts der „sozialen Veränderungen“. Er unterstütze „jede Form von Familie, einschließlich des Adoptionsrechts für Homosexuelle“. Zum Abschluß richtete er einen Appell an die Homosexuellen: „Wir brauchen Euch für eine inklusivere Kirche. Ihr seid unserer Retter. […] Die Kirche hat die gleiche Arbeit mit den Einwanderern geleitet und dann hat die Gesellschaft begonnen, sich zu ändern. […] Papst Franziskus braucht Euch jetzt. Er hat die Lehre beiseite gelegt und hat das Evangelium der Barmherzigkeit, des Friedens und der Liebe aufgegriffen. Helft uns bitte!“

Die internationale Konferenz des Global Network of Rainbow Catholics belegt die epochalen Konflikt, der innerhalb der katholischen Kirche im Gange ist. Der berühmt-berüchtigte Satz von Papst Franziskus vom Juli 2013 „Wenn einer homosexuell ist und den Herrn sucht, wer bin ich, um zu urteilen?“ entpuppte sich als außerordentlich wirksame Unterstützung für die Homo-Lobby, die heute – Lehre hin oder her – im Namen des Evangeliums und der Barmherzigkeit Gottes eine Revolution in der Kirche fordert. Die zahlreichen Berichte auf der Tagung belegen, daß dieser Prozeß bereits im Gange ist und in einigen Fällen auch auf die wichtige Unterstützung der kirchlichen Hierarchie zählen kann.
Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana

von esther10 05.10.2015 00:48

05.10.2015 15:30
Aufklärung über die „Aufklärer“
Symposion der rechtswissenschaftlichen Sektion der Görres-Gesellschaft zur „Sexualpädagogik der Vielfalt“. Von Manfred Spieker
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Unter dem Einfluss einer „Sexualpädagogik der Vielfalt“ werden Schulen zum Ort ideologischer Umerziehung.
Foto: dpa
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Ein Meinungskartell bestimmt derzeit die Debatte über die Sexualpädagogik in Deutschland. So lässt sich das Ergebnis der diesjährigen Tagung der Sektion für Rechts- und Staatswissenschaften der Görres-Gesellschaft zusammenfassen, die sich unter dem Vorsitz des Dresdner Verfassungsrechtlers Arnd Uhle im Rahmen der 118. Generalversammlung der Gesellschaft in Bonn mit „Grund und Grenzen der Sexualpädagogik in der staatlichen Schule“ beschäftigte. Im Mittelpunkt stand dabei die „Sexualpädagogik der Vielfalt“, die derzeit wie ein Tsunami übers Land fegt – ohne Frühwarnsystem und ohne Gegenwehr. Jakob Pastötter, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung, beleuchtete das Meinungskartell, das mit bereits erheblichem Erfolg Schulen und auch Kindergärten in Deutschland auf die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ verpflichten möchte: Es besteht aus der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Pro Familia, der Gesellschaft für Sexualpädagogik in Kiel, dem Institut für Sexualpädagogik in Dortmund und dem Sexualpädagogischen Studiengang an der Hochschule Merseburg.

Heterosexualität und Familie entnaturalisieren

In allen Einrichtungen dominiert die Schule von Uwe Sielert, der als ehemaliger Mitarbeiter der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 1992 eine Professur für Sozialpädagogik in Kiel übernahm, aber weiterhin den Kurs der Bundeszentrale bestimmt. Sielert schreibt auf der Homepage der Bundeszentrale, die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ habe die Aufgabe, „Heterosexualität, Generativität und Kernfamilie zu entnaturalisieren und Lust, Zärtlichkeit und Erotik als Energiequelle für Lebensmut und Wohlbefinden, auch unabhängig von Ehe und Liebe in allen Altersphasen zu vermitteln. Sie soll Erlebnisräume öffnen, damit Kinder und Jugendliche gleichgeschlechtliches ebenso wie heterosexuelles Begehren ausdrücken und leben können“. Sielert und
tagespost
http://www.vatican.va/roman_curia/synod/...ssembly_ge.html


von esther10 05.10.2015 00:47

Kritiker warnen vor Verfahrensänderungen bei der Familiensynode
Am Freitag dieser Woche wird der Vatikan voraussichtlich die Einzelheiten veröffentlichen


Kardinäle bei der Ankunft in Rom, 2013
Foto: CNA / www.InterMirifica.net

Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 30 September, 2015 / 11:32 AM (CNA Deutsch).-
Wird das Verfahren der kommenden Familiensynode kurzfristig geändert? Am Freitag dieser Woche soll der Vatikan bislang unbekannte Änderungen am Verfahren der kommenden Synode mitteilen. Änderungen, die Kritikern zufolge bedeuten könnten, dass einzelne Stimmen weniger gehört werden und das Treffen insgesamt ohne klaren Ausgang bleibt.

Das berichtet der langjährige Vatikanist Edward Pentin heute im National Catholic Register. Pentin ist Autor des investigativen Buches „The Rigging of a Synod” – also „die Manipulation einer Synode”. Er betont, dass alle Änderungen bis kurz vor Beginn des Treffens entschieden werden, und somit sich erneut bis Freitag ändern könnten.

Die diesjährige Synode, die vom 4. bis 25. Oktober dauert, wird den neuesten Erkenntnissen Pentins zufolge weniger Zeit für Diskussionen zur Verfügung stellen. Offenbar solle auch kein Interimsbericht erstellt und sogar keine Schlussbotschaft der Synodenväter vorgelegt, schreibt Pentin; „denn es wurde keine Kommission errichtet, um eine zu schreiben”. Zudem sollen die besonders heiß diskutieren Themen erst in der letzten Woche besprochen werden.

Die vielerorts als „Transparenz-Initiative” von Papst Franziskus gelobten Vorgänge rund um die vergangene Synode scheint das zu konterkarieren, so die Kritiker.

Andererseits gibt es beispielsweise einen guten Grund, warum es keinen Interimsbericht gibt: Die Synode wird die Kapitel des Instrumentum Laboris weiterdiskutieren, des Arbeitspapiers der vergangenen Synode. Nachdem das Treffen diesmal über drei Wochen läuft, soll dieses Arbeitspapier ebenfalls in drei Teile unterteilt werden. Dies gibt zwar den Bischöfen Gelegenheit, alle Kapitel zu bearbeiten. Doch führt es auch dazu, dass die „heißen Eisen”, etwa die Frage nach pastoralen Lösungen für geschiedene Wiederverheiratete, erst in der letzten Woche Gegenstand der Synode sind.

Pentin berichtet weiter, dass die Zeit für Rede-Interventionen der Bischöfe gekürzt wurde: Von vier auf nun noch drei Minuten. Dafür gibt es mehr Zeit für Gruppenarbeit. Doch: „Das ist zu kurz”, zitiert Pentin einen Teilnehmer früherer Synoden der 1980er und 1990er Jahre, der anonym bleiben wollte: „Es wird in der letzten Woche nicht genug Zeit geben, den letzten und wichtigsten Teil zu besprechen”.

Neben weiteren Punkten führt Pentin die Sorge an, dass die kurzfristigen Änderungen auch bedeuten könnten, dass es zum Abschluß der Synode nicht wie üblich ein Apostolisches Schreiben des Papstes geben könnte, sondern nur eine Rede des Heiligen Vaters. Dies könnte Franziskus bewußt tun, um die Bischöfe als Träger der Entscheidung aussehen zu lassen, so die Kritiker – laut Pentin.

Ein weiteres Gerücht, das der Autor anspricht, ist eine mögliche Änderung der Abstimmungsregel. Bis dato musste eine Zwei-Drittel-Mehrheit für Vorschläge stimmen. Dies könnte heuer einer einfachen Mehrheit weichen, mit der dann auch umstrittene Vorschläge wie der von Kardinal Walter Kasper, ihren Platz finden. Ein Grund für dieses Gerücht, so Pentin, sei, dass Papst Franziskus, entgegen der Regeln, auch Absätze in den Lineamenta, den Leitlinien der Synode aufnehmen liess, die keine Zwei-Drittel-Mehrheit fanden.
Der Ablauf der Synode im vergangenen Jahr ist bereits länger Gegenstand öffentlicher Debatten, darunter die – wegen ihrer zum Teil Kritikern zufolge sehr sperrigen Fragestellungen – umstrittene Fragebögen-Aktion. Für Verärgerung unter Bischöfen sorgte zudem die Entscheidung, den Interims-Bericht, offiziell Relatio Post-Disceptationem, zu veröffentlichen, bevor die Teilnehmer diesen überhaupt gesehen hatten. Doch Pentins neue Informationen, wie auch sein investigativer Bericht wirft völlig neue Fragen auf.

So geht der Romkorrespondent des National Catholic Register (die Zeitung gehört, wie CNA, zu EWTN) Vorwürfen nach, einzelne Bischöfen hätten 2014 versucht, die Synode – mit zum Teil plumpen Mitteln – zu manipulieren. Wie Pentin selber gegenüber CNA sagte, hätten diesen zufolge ein paar Bischöfe das Anliegen von Papst Franziskus wiederholt ignoriert, die Sichtweise aller Beteiligten zu Gehör zu bringen. Unter anderem soll versucht worden sein, erklärt Pentin, den Synodenvätern das Buch „In der Wahrheit Christi bleiben: Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche” nicht rechtzeitig zur Synode zuzustellen. Grund: Das Buch enthält die allesamt kritischen Reaktionen von fünf Kardinälen und vier weiteren Wissenschaftlern auf Kardinal Walter Kaspers Buch „Das Evangelium von der Familie”. Darin fasst Kasper seine Forderung zusammen, unter bestimmten Umständen geschiedene Wiederverheiratete Katholiken zum Sakrament der Kommunion zuzulassen.

Die Thesen des deutschen Theologen führten nicht nur zu den kritischen Reaktionen, die „In der Wahrheit Christi bleiben: Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche” zusammengefasst sind. Wichtige, ebenfalls kritische Beiträge zur Debatte leisten auch die Bücher „Das wahre Evangelium der Familie – Die Unauflöslichkeit der Ehe: Gerechtigkeit und Barmherzigkeit”, herausgegeben von Juán José Perez-Soba und Stephan Kampowski . Aufsehen erregt hat auch das persönliche Zeugnis von Reinhold Beckmann, der aus der eigenen Erfahrung einer Trennung von seiner Frau schreibt: „Das Evangelium der ehelichen Treue: Eine Antwort auf Kardinal Kasper”.
http://de.catholicnewsagency.com/story/k...liensynode-0057

von esther10 05.10.2015 00:41

Diese afrikanischen Hirten wollen Christi Liebe und Wahrheit bei der Synode erhalten
Neues Buch von Kardinälen und Bischöfen aus Afrika


Kardinal Robert Sarah
Foto: CNA/Paul Badde

Von Andrea Gagliarducci

VATIKANSTADT , 02 October, 2015 / 3:04 PM (CNA Deutsch).-
Zehn Hirten aus Afrika haben sich gegen pastorale Innovationen ausgesprochen, die eine Änderung der kirchlichen Lehre bedeuten würden. In einem Band, der sich explizit als „Beitrag zur Familiensynode durch afrikanische Hirten” versteht, sind Beiträge einer ganzen Reihe von Kardinälen und Bischöfen aufgeführt.

Der Titel des bei Ignatius Press erschienen Buches ist „Das neue Heimatland von Christus – Afrika”. Das Vorwort ist aus der Feder des emeritierten Kurienkardinals Francis Arinze.

Die Essays kritisieren unter anderem das Arbeitspapier, Instrumentum Laboris, der Synode; widmen sich der Frage nach einer besseren Glaubensbildung katholischer Christen; und setzen sich mit Herausforderungen wie Polygamie und interreligiöse Heiraten auseinander.

Vor allem betonen die afrikanischen Autoren die wichtige Rolle ihres Heimatkontinents im Kampf gegen säkularisierende Entwicklungen und setzen auf einen starken Glauben als Antwort auf solche Tendenzen.

Das Buch gliedert sich in drei Teile: „Die Familiensynode: Von einer Versammlung zur Anderen”; „Das Evangelium der Familie”; und „Seelsorge für leidende Familien”. Der Epilog ist ein „Appell der Kirche in Afrika an den Staat”, der erklärt, warum Regierungen Familien unterstützen und fördern sollten.

Die Autoren sind Kardinal Robert Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung; Bischof Barthélemy Adoukonou, Sekretär des Päpstlichen Rates für die Kultur; Erzbischof Denis Amuzu-Dzakpah von Lomé; Kardinal Philippe Ouedraogo von Ouagadougou; Kardinal Berhaneyesus Souraphiel von Addis Abeba; Kardinal Christian Tumi, Erzbischof emeritus von Douala; Erzbischof Antoine Ganyevon Cotonou; Kardinal Théodore-Adrien Sarr, Erzbischof emeritus von Dakar; Erzbischof Samuel Kleda von Douala und Kardinal Jean-Pierre Kutwa von Abidjan.

Der erste Teil des Buches setzt sich mit dem Instrumentum Laboris auseinander, dem Arbeitspapier der Synode. Die Autoren, Kardinal Sarah und Bischof Adoukonou, diagnostizieren mehrere Mängel, darunter „schwammige Sprache” und ”„verräterische Ausdrücke” in dem Dokument, das Grundlage der kommenden Familiensynode ist. Auch die Rolle der Medien wird hier angesprochen: Es gebe keine zwei Lager, wie die Medien oft berichteten, wo im einen für eine geschlossene doktrinäre Haltung gekämpft werde, und im anderen für pastorale Offenheit. „In Wirklichkeit gibt es keine doktrinäre Seite gegen eine pastorale; vielmehr behaupten beide Seiten, der ewigen Lehre der Kirche zu folgen wollen und pastoral die Barmherzigkeit Gottes für alle Menschen auszudrücken”, schreibt Kardinal Sarah, und fragt: „Gibt es vielleicht welche, die für eine Weiterführung pastoraler Praxis argumentieren würden, die, falls geändert, ipso facto eine Änderung der Doktrin bedeuten würde?”

Eine solche falsche Barmherzigkeit würde nichts erreichen ausser Menschen tiefer das Böse ausforschen zu lassen, schreibt Sarah.

Mit Blick auf das Arbeitspapier der Synode schreibt der Kardinal: „der Mangel an einer klaren Position und all die Verwirrung, die wir in der Relatio Synodi bemerken sind offensichtliche Zeichen nicht nur einer tiefen Glaubenskrise, sondern auch einer ebenso tiefen Krise pastoraler Praxis: Seelsorger zögern, klar in eine Richtung zu steuern.”

Das Instrumentum Laboris spiegele die Malaise der Kirche im Westen wider, schreibt Kardinal Sarah.

Weitere Essays beschreiben die Rolle der Mutter Kirche als Spenderin von Sakramenten, als Lehrerin in natürlicher Familienplanung (NFP), und die Berufung christlicher Familien in dieser Welt.
http://de.catholicnewsagency.com/

von esther10 05.10.2015 00:38

„Gehen wir wieder von Nazareth aus“

Ansprache von Papst Franziskus bei der Gebetswache auf dem Petersplatz, 3. Oktober 2015 -- Volltext
Von Redaktion
Vatikanstadt, 3. Oktober 2015 (ZENIT.org)

Wir dokumentieren im Folgenden die Ansprache von Papst Franziskus bei der Gebetswache auf dem Petersplatz zur Vorbereitung auf die XIV. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode.

***
Liebe Familien, guten Abend!
Was nützt es, in der Nacht, die uns umgibt, eine kleine Kerze anzuzünden? Wäre nicht etwas ganz anderes notwendig, um die Dunkelheit aufzulösen? Kann man denn überhaupt die Finsternis besiegen?
Zu gewissen Zeiten im Leben – in diesem an wunderbaren Quellen doch so reichen Leben – drängen sich solche Fragen mit Nachdruck auf. Angesichts der Anforderungen des Lebens besteht die Versuchung, sich zurückzuziehen, davonzulaufen und sich zu verschließen – vielleicht unter dem Vorwand der Vorsicht und des Realismus – und so der Verantwortung zu entfliehen, den eigenen Beitrag bis zum Grunde zu leisten.

Erinnert ihr euch an das Erlebnis des Elija? Die menschliche Berechnung löst im Propheten die Angst aus, die ihn dazu treibt, die Flucht zu ergreifen. Angst… »Elija geriet in Angst, machte sich auf und ging weg, um sein Leben zu retten.« Er wanderte »vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Gottesberg Horeb. Dort ging er in eine Höhle, um darin zu übernachten. Doch das Wort des Herrn erging an ihn: „Was willst du hier, Elija?“« (1 Kön 19,3.8-9). Und dann, auf dem Horeb, sollte er eine Antwort finden – nicht im starken, heftigen Sturm, der die Felsen erschüttert, nicht im Erdbeben und auch nicht im Feuer. Die Gnade Gottes erhebt nicht die Stimme; sie ist ein sanftes, leises Säuseln, das die erreicht, die bereit sind, es im Hauch einer leichten Brise wahrzunehmen. Jener Hauch klingenden Schweigens fordert sie auf, herauszukommen und in die Welt zurückzukehren, als Zeugen der Liebe Gottes zum Menschen, damit die Welt glaubt…

In diesem Geist haben wir vor genau einem Jahr auf ebendiesem Platz den Heiligen Geist angerufen und darum gebetet, dass die Synodenväter bei der Behandlung des Themas Familie fähig sein möchten, hinzuhören und sich miteinander auszutauschen, mit festem Blick auf Jesus, der das letzte Wort des Vaters und das Kriterium für die Interpretation von allem ist.
An diesem Abend kann unser Gebet nicht anders sein. Denn – wie Patriarch Athenagoras sagte – ohne den Heiligen Geist ist Gott fern, bleibt Christus in der Vergangenheit, wird die Kirche eine bloße Organisation, verwandelt sich die Autorität in Herrschaft, wird Mission zu Propaganda, Gottesdienst zu Beschwörung und christliches Handeln zu einer Sklavenmoral.

Beten wir also, dass die Synode, die morgen eröffnet wird, die Erfahrung von Ehe und Familie zu einem vollkommenen Menschenbild zurückzuführen weiß; dass sie alles Schöne, Gute und Heilige in ihr erkenne, aufwerte und vor Augen führe; dass sie sich die Situationen von Verwundbarkeit zu Herzen nehme, die für viele Familien eine harte Prüfung darstellen: Armut, Kriege, Krankheit, Trauer, verletzte und zerrissene Beziehungen, die Missbehagen, Groll und Brüche verursachen; dass sie diese Familien wie überhaupt alle Familien daran erinnere, dass das Evangelium die „Frohe Botschaft“ bleibt, von der aus man immer neu beginnen kann. Mögen die Synodenväter fähig sein, aus dem Schatz der lebendigen Überlieferung Worte des Trostes und Orientierungen der Hoffnung zu schöpfen für Familien, die in dieser Zeit dazu berufen sind, die Zukunft der kirchlichen Gemeinschaft und der Stadt des Menschen aufzubauen.
*
Jede Familie ist nämlich immer ein Licht – so schwach es auch sein mag – im Dunkel der Welt.
Die Geschichte Jesu selbst unter den Menschen nimmt Gestalt an im Schoß einer Familie, in der er dreißig Jahre lang bleibt. Und seine Familie ist eine Familie wie viele andere, in einem abgelegenen Dorf am Rande der Imperiums.
Charles de Foucauld hat wie wohl wenige andere die geistliche Bedeutung erfasst, die von Nazareth ausgeht. Dieser große Forscher verließ sehr bald die militärische Laufbahn und war fasziniert vom Geheimnis der Heiligen Familie, vom täglichen Umgang Jesu mit seinen Eltern und den Nachbarn, von der Arbeit im Stillen, vom demütigen Gebet. Bei der Betrachtung der Familie von Nazareth spürte Bruder Charles die Unfruchtbarkeit der Gier nach Reichtum und Macht; mit dem Apostolat der Güte wurde er allen alles. Er, der sich zum Einsiedlerleben hingezogen fühlte, begriff, dass man nicht in der Liebe zu Gott wächst, wenn man die Knechtschaft der menschlichen Beziehungen umgeht. Denn in der Liebe zu den anderen lernt man, Gott zu lieben; indem man sich zum Nächsten niederbeugt, erhebt man sich zu Gott. Durch die brüderliche und solidarische Nähe zu den Ärmsten und Verlassensten verstand er, dass letztlich gerade sie es sind, die uns evangelisieren, indem sie uns helfen, in der Menschlichkeit zu wachsen.
Um die Familie heute zu verstehen, lasst auch uns – wie Charles de Foucauld – in das Geheimnis der Familie von Nazareth eintreten, in ihr verborgenes, alltägliches und gewöhnliches Leben, wie das der Mehrheit unserer Familien ist, mit ihren Mühen und ihren einfachen Freuden. Ein Leben, das durchwoben ist von gelassener Geduld in Widerwärtigkeiten, von Achtung gegenüber der Situation jedes Einzelnen, von jener Demut, die befreit und im Dienen erblüht. Ein Leben in Geschwisterlichkeit, die aus dem Gefühl entspringt, Teil eines einzigen Leibes zu sein.

Die Familie ist Ort einer vom Evangelium inspirierten Heiligkeit, die sich unter den gewöhnlichsten Bedingungen verwirklicht. Dort nimmt man die Erinnerung der Generationen in sich auf und schlägt Wurzeln, die befähigen, sich nach hohen Zielen auszustrecken. Die Familie ist Ort der Unterscheidung, wo man dazu angeleitet wird, den Plan Gottes für das eigene Leben zu erkennen und vertrauensvoll anzunehmen. Die Familie ist Ort der Unentgeltlichkeit, einer taktvollen, brüderlichen und solidarischen Gegenwart, die lehrt, aus sich selbst herauszugehen, um den anderen anzunehmen, um zu vergeben und Vergebung zu spüren.
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Gehen wir wieder von Nazareth aus für eine Synode, die – mehr noch als über die Familie zu reden – fähig ist, von ihr zu lernen, in der Bereitschaft, immer ihre Würde, ihren Charakter und ihren Wert zu erkennen, trotz aller Mühen und Widersprüche, die sie kennzeichnen mögen.
Im »heidnischen Galiläa « (Mt 4,15) unserer Zeit werden wir die Bedeutung einer Kirche wiederentdecken, die Mutter ist, fähig, zum Leben zu erwecken, achtsam, um ständig das Leben hinzugeben, und beflissen, um mit Hingabe, Zärtlichkeit und moralischer Kraft zu begleiten. Denn wenn wir nicht verstehen, die Gerechtigkeit mit dem Mitleid zu verbinden, werden wir schließlich unnötig streng und zutiefst ungerecht sein.
Eine Kirche, die Familie ist, weiß mit der Liebe und der Nähe eines Vaters zu handeln, der die Verantwortung des Hüters lebt, der beschützt, ohne zu bevormunden, der korrigiert, ohne zu demütigen, der erzieht mit dem guten Vorbild und mit Geduld – bisweilen einfach mit dem Schweigen eines betenden und offenen Wartens.

Vor allem aber wird eine Kirche von Töchtern und Söhnen, die sich als Geschwister erkennen, nie so weit kommen, jemanden nur als eine Last, als ein Problem, als Anlass zu Opfer, Sorge oder Risiko zu betrachten: Der andere ist im Wesentlichen ein Geschenk und bleibt das auch, wenn er andere Wege einschlägt.

Die Kirche ist ein offenes Haus, weit entfernt von Prunksucht, aufnahmebereit im nüchternen Stil ihrer Mitglieder und gerade deshalb zugänglich für die Hoffnung auf Frieden, die in jedem Menschen vorhanden ist, auch in denen, deren Herz durch die Prüfungen des Lebens verletzt und leidend ist.
Diese Kirche kann wahrlich die Nacht des Menschen erhellen, ihm glaubwürdig das Ziel zeigen und seine Schritte mit ihm gehen, gerade weil sie als Erste die Erfahrung macht, im erbarmenden Herzen des Vaters ständig zu neuem Leben erweckt zu werden.
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