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von esther10 10.11.2015 23:35

Bischof Voderholzer zum Beschluss des Bundestages zum Thema Sterbehilfe
Der Text wurde am Freitag, dem 6. November 2015, verabschiedet

Regensburg, 10. November 2015 (Bistum Regensburg) Redaktion


Das Abstimmungsergebnis des deutschen Bundestages vom 6. November 2015 zur Frage der Sterbehilfe muss differenziert betrachtet werden. Was war politisch möglich und mehrheitsfähig? Und was war unter der Rücksicht eines umfassenden Lebensschutzes maximal zu erhoffen?

Der mehrheitlich verabschiedete Gesetzesentwurf stellt die geschäftsmäßige Suizidbeihilfe unter Strafe und sorgt dafür, dass „Suizidbeihilfe-Firmen“, wie wir sie aus der Schweiz kennen, in Deutschland keine Arbeitsgrundlage haben. Insofern ist das Gesetz zu begrüßen.

Was aber den Lebensschutz insgesamt betrifft, muss befürchtet werden, dass das neue Gesetz nur eine sehr schwache Hürde ist auf einer insgesamt abschüssigen Bahn. Die Haltung der deutschen Bischöfe war in unserem Flyer „Sterben in Würde“ (2014) präzise formuliert: „Aus ethischer Sicht ist die Beihilfe zur Selbsttötung – sowohl durch Organisationen als auch durch Ärzte und andere nahe stehende Personen – abzulehnen.“ Ich sehe nicht, wie mit der verabschiedeten Gesetzgebung verhindert werden kann, was wir Bischöfe auf dem Flyer als Befürchtung geäußert haben, dass nämlich „der innere und äußere Druck auf alle Alten, Schwerkranken und Pflegebedürftigen zunimmt.“

Werden sich alte, bedürftige und schwerkranke Menschen wirklich noch „von einer selbstverständlichen Solidarität und Hilfe ihrer Mitmenschen getragen“ wissen oder müssen sie sich nicht doch eher als Last und als unnütz empfinden, wenn sie ihren Platz nicht legal und unter straffreier Mithilfe eines Angehörigen oder Nahestehenden räumen (vgl. Flyer „Sterben in Würde“ der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 2014)?

(Quelle: Webseite des Bistums Regensburg, 10.11.2015)

(10. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 10.11.2015 23:30

Für Asia Bibi bewegt sich die Europäische Union

In einem Schreiben spricht eine Delegation der EU dem Mann einer aufgrund von Blasphemie zum Tode verurteilen Frau ihre Unterstützung aus


Rom, 10. November 2015 (ZENIT.org) Redaktion

In den vergangenen Tagen begab sich eine Delegation des EU-Parlamentes nach Pakistan zu einem Treffen mit Ashiq Masih, dem Ehemann der aufgrund von Blasphemie zum Tode verurteilten Christin Asia Bibi, die den abschließenden Urteilsspruch des obersten pakistanischen Gerichtshofs erwartet. Die drei EP-Abgeordneten (Peter van Dalen, Niederlande; Arne Gericke, Deuschland; Marek Jurek, Polen) informierten sich über den Zustand von Asia Bibi und überreichten ihrem Mann ein Schreiben, in dem die Aufmerksamkeit auf den Fall seitens der EU zum Ausdruck gebracht wurde.

Laut Berichten von „Vatican Insider“ wird Asia in dem Text als „authentisches und wahrhaftiges Beispiel christlichen Glaubens für Millionen von Menschen in aller Welt“ beschrieben. Ihre Geschichte erfordere demnach eine eingehende Reflexion über das pakistanische Blasphemie-Gesetz, das oft zur Lösung von Meinungsverschiedenheiten missbraucht wird, die nichts mit Religion zu tun haben.

Die Delegation des Parlaments von Straßburg begegnete darüber hinaus dem muslimischen Anwalt Saif-ul-Malook, Asia Bibis Verteidiger vor dem Obersten Gerichtshof. Laut „Vatikan Insider“ gelang dem Anwalt die Beschreibung des Falles aus einem rechtlichen Gesichtspunkt, wobei er die Möglichkeit und seine Zuversicht hinsichtlich eines günstigen Spruches betonte. Anschließend besuchten die drei EU-Parlamentarier die beiden Kirchen im Viertel von Youhanabad in Lahore, die im vergangenen Frühjahr von zwei Selbstmordattentaten betroffen waren.

Unterdessen bat die Arbeitsgruppe zum Thema Religionsfreiheit des EU-Parlaments, die den Fall Asias seit Jahren aufmerksam verfolgt, die pakistanische Regierung um „geeigneten Schutz für die an dem Fall beteiligten Personen ab sofort und nach einer gerichtlichen Entscheidung.“

(10. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 10.11.2015 23:12

BISCHOF ATHANASIUS SCHNEIDER: SYNODE ERÖFFNET LEHRMÄSSIGEN UND DISZIPLINAR KAKOPHONIE
November 2015


Bischof Athanasius Schneider, Weihbischof von Astana in Kasachstan, hat einen wichtigen Beitrag für den Blog geschrieben Rorate Caeli. Wir veröffentlichen den vollständigen Artikel hier mit Genehmigung der Rorate Caeli. Wir fordern unsere Leser, die Zeit zu lesen und über sie in ihrer Gesamtheit zu nehmen.

Eine Hintertür zu einem neo-Mosaik-Praxis in der Abschlussbericht der Synode

Der XIV Generalversammlung der Synode der Bischöfe (von 4. bis 25. Oktober 2015), die zu dem Thema "gewidmet war die Berufung und Sendung der Familie in der Kirche und Moderne Welt", gab eine Abschlussbericht mit einigen pastoralen Vorschläge auf die Unterscheidung der Papst eingereicht. Das Dokument selbst ist nur mit beratender Funktion und nicht eine formelle behördliche Wert besitzen.

Doch während der Synode, erschien diese wirklich neue Jünger des Mose und die neuen Pharisäer, die in den Nummern 84 bis 86 des Schlussberichts öffnete eine Hintertür oder drohende Zeitbomben für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Heiligen Kommunion. Zur gleichen Zeit jene Bischöfe, die unerschrocken verteidigt "eigenen Treue der Kirche zu Christus und Seine Wahrheit" (Papst Johannes Paul II, Apostolisches Schreiben, Familiaris Consortio, 84) waren in einigen Medienberichten zu Unrecht als Pharisäer bezeichnet.

Die neuen Jünger des Mose und der neuen Pharisäer in den letzten zwei Versammlungen der Bischofssynode (2014 und 2014) maskiert ihre praktische leugnen, der Unauflöslichkeit der Ehe und einer Suspension der sechste Gebot auf einer Fall-zu-Fall-Basis unter dem Deckmantel das Konzept der Gnade, durch Begriffe wie: "Weg der Entscheidungsfindung", "Begleitung", "Orientierungen des Bischofs", "Dialog mit dem Priester", "forum internum", "eine umfassendere Integration in das Leben der Kirche ", eine mögliche Unterdrückung der Zurechenbarkeit in Bezug auf die Lebensgemeinschaft in unregelmäßigen Gewerkschaften (vgl Abschlussbericht, Nr. 84-86).

Dieser Textabschnitt in der Abschlussbericht enthält in der Tat eine Spur eines neo-Mosaik Praxis der Scheidung, obwohl die Redaktoren geschickt und in einem schlauen Weise vermied jede direkte Änderung der Lehre der Kirche. Daher sind alle Beteiligten, sowohl die Promotoren der sogenannten "Kasper Agenda" und ihre Gegner, sind offenbar zufrieden besagt: "Alles ist OK. Die Synode hat die Lehre nicht ändern. "Doch eine solche Wahrnehmung ist ziemlich naiv, weil sie die Hintertür und die anstehenden Zeitbomben in der oben genannten Textabschnitt, der durch eine sorgfältige Prüfung des Textes durch seine internen Interpretationskriterien manifest wird ignoriert.

Selbst wenn man von einem "Weg der Unterscheidung" ist die Rede von "Reue" (Abschlussbericht, Nr. 85), so bleibt dennoch ein hohes Maß an Mehrdeutigkeit. In der Tat, nach den wiederholten Behauptungen von Kardinal Kasper und gleich gesinnten Geistlichen betrifft eine solche Buße der Sünden der Vergangenheit gegen den Ehepartner des ersten gültigen Ehe und die Reue der geschiedene der Tat kann nicht für die Handlungen ihrer ehelichen Lebensgemeinschaft mit beziehen die neue zivilrechtlich verheiratete Partner.

Die Zusicherung des Textes in den Nummern 85 und 86 der Schlussbericht, dass eine solche Unterscheidungsvermögen muss nach der Lehre der Kirche und in der richtigen Urteils anzubringen bleibt jedoch unklar. In der Tat, Kardinal Kasper und gleich gesinnten Geistlichen nachdrücklich und wiederholt versichert, dass die Zulassung von der geschiedene und zivilrechtlich wieder geheiratet, um die heilige Kommunion nicht das Dogma von der Unauflöslichkeit und der Sakramentalität der Ehe zu berühren, und dass ein Urteil im Gewissen in diesem Fall hat als korrekt, selbst wenn die wiederverheirateten Geschiedenen weiterhin in einer ehelichen Weise zusammenleben, und dass sie nicht verpflichtet, in vollständige Kontinenz wie Bruder und Schwester leben, werden in Betracht gezogen werden.

In unter Angabe der berühmten Nummer 84 der Apostolischen Schreiben Familiaris Consortio von Papst Johannes Paul II in der Zahl 85 des Schlussberichts, tadelte die Redaktoren den Text, Ausschneiden der folgende entscheidende Formulierung: "Die Art und Weise, um die Eucharistie kann nur denen gewährt werden die nehmen sich selbst die Aufgabe, in völliger Enthaltsamkeit, das heißt, durch Abstinenz von den Taten richtige für verheiratete Paare leben. "

Diese Praxis der Kirche über die göttliche Offenbarung des Wortes Gottes zu Grunde: Geschrieben und durch Tradition übertragen. Diese Praxis der Kirche ist Ausdruck der ununterbrochenen Tradition seit den Aposteln und damit unveränderlich bleibt für alle Zeiten. Schon Augustinus bekräftigt: "Wer entlässt seine ehebrecherische Frau und heiratet eine andere Frau, während seine erste Frau lebt, bleibt ständig im Zustand des Ehebruchs. Ein solcher Mensch hat keine wirksame Buße, während er sich weigert, die neue Frau zu verlassen. Wenn er ein Neuling ist, kann er nicht zur Taufe zugelassen werden, weil sein Wille bleibt im Bösen verwurzelt. Wenn er ein (getauft) Büßer, kann er die (kirchliche) Versöhnung nicht, solange er nicht mit seinem bad attitude "(brechen De adulterinis coniugiis, 2, 16). In der Tat, die oben absichtliche Zensur der Lehre der familaris Consortio n. 85 des Schlussberichts, stellt für sane Hermeneutik die sehr Interpretationsschlüssel für das Verständnis des Textes Abschnitt über die wiederverheirateten Geschiedenen (Nummern 84-86).

In unseren Tagen gibt es eine ständige und allgegenwärtige ideologischen Druck im Auftrag der Massenmedien, die kompatibel mit der einzigartigen Gedanken von den antichristlichen Weltmächte auferlegt sind, mit dem Ziel, die Wahrheit über die Unauflöslichkeit der Ehe abzuschaffen - trivialisieren die heilige Charakter dieses göttliche Einrichtung durch die Verbreitung eines Anti-Kultur der Scheidung und Konkubinat. Bereits vor 50 Jahren, erklärte das Zweite Vatikanische Konzil, dass die modernen Zeiten sind mit der Pest von der Scheidung (vgl infiziert Gaudium et spes, 47). Der gleiche Rat warnt, dass die christliche Ehe als Sakrament Christi sollten "niemals von Ehebruch und Scheidung entweiht werden" (Gaudium et spes, 49).

Die Entweihung des "großen Sakrament" (Eph 5, 32) aus der Ehe durch Ehebruch und Scheidung hat massive Proportionen mit einer alarmierenden Geschwindigkeit nicht nur in der Zivilgesellschaft, sondern auch unter den Katholiken übernommen. Wenn Katholiken durch Scheidung und Ehebruch theoretisch als auch praktisch zurückzutreten, den Willen Gottes in das sechste Gebot zum Ausdruck gebracht, setzten sie sich in einer spirituell ernste Gefahr des Verlustes ihrer ewigen Heils.

Der Barmherzige handeln im Auftrag der Hirten der Kirche wäre es, die Aufmerksamkeit auf diese Gefahr durch eine klar zu ziehen - und zur gleichen Zeit zu lieben - Mahnung über die zwangsläufig die vollständige Anerkennung der sechste Gebot Gottes. Sie haben, um die Dinge beim Namen zu ermahnen rufen: "Scheidung Scheidung", "Ehebruch Ehebruch" und ", die bewusst und frei schwere Sünden gegen die Gebote Gottes begeht - und in diesem Fall gegen das sechste Gebot - und stirbt ohne Reue wird die ewige Verdammnis zu empfangen, für immer vom Reich Gottes ausgeschlossen. "

Solch eine Mahnung und Ermahnung ist die sehr Wirken des Heiligen Geistes, wie Christus hat gesagt: "Er wird die Welt der Sünde, Gerechtigkeit und Gericht überführen" (Johannes 16: 8). Erläuterung der Arbeit des Heiligen Geistes in "überzeugende Sünde" Papst Johannes Paul II sagte: "Jede Sünde, wo und wann begangen hat einen Verweis auf das Kreuz Christi-und damit indirekt auch für die Sünden derer, die" nicht geglaubt ihm ", und wer Jesus Christus zum Tode verurteilt am Kreuz" (Enzyklika Dominum et Vivificantem, 29). Diejenigen, die ein Eheleben zu führen mit einem Partner, der nicht ihrer legitimen Ehepartner, wie es der Fall mit geschiedenen und wiederverheirateten zivilrechtlich ist, zurückweisen, den Willen Gottes. Um diese Personen zu dieser Sünde zu überzeugen, ist ein Werk des Heiligen Geistes bewegt und durch Jesus Christus geboten und somit ein eminent pastoralen und barmherzige Arbeit.

Der Abschlussbericht der Synode leider unterlässt, um zu überzeugen, die geschieden und wiederverheiratet über ihre konkrete Sünde. Im Gegenteil, unter dem Vorwand der Barmherzigkeit und einer falschen Pastoralität, diese Synodenväter, die die Formulierungen in den Nummern 84 bis 86 des Berichts unterstützt versucht zu vertuschen, die spirituell gefährlichen Zustand der wiederverheirateten Geschiedenen.

De facto, sie sagen, dass sie, dass ihre Sünde des Ehebruchs ist keine Sünde, und ist definitiv nicht ehebrechen oder zumindest nicht eine schwere Sünde und dass es keine spirituelle Gefahr in ihrem Lebensstand. Ein solches Verhalten dieser Shepherds ist in direktem Gegensatz zu der Arbeit des Heiligen Geistes und daher anti-pastoralen und ein Werk von den falschen Propheten, an die man die folgenden Worte der Heiligen Schrift gelten: "Wehe denen, die Böses gut und das Gute böse, die Finsternis zu Finsternis zu Licht und Licht, die aus sauer süß und aus süß sauer machen "(Jes 5,20) und:" Deine Propheten haben für Sie falsche und trügerische Visionen gesehen; sie nicht exponiert haben deine Missetat, um Ihre Vermögen wiederherzustellen, aber habe für dich Orakel, die falsche und irreführende "(Lam 2: 14) gesehen. Um solche Bischöfe der Apostel Paulus zweifellos heute sagen würden diese Worte: "Solche Männer sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter und verkleiden sich als Apostel Christi" (2 Kor 11,13).

Der Text der Abschlussbericht der Synode nicht nur versäumt, eindeutig geschieden und wieder verheiratet zivilrechtlich Personen über die ehebrecherischen und damit schwer sündhaften Charakter ihres Lebensstils zu überzeugen. Sie rechtfertigt indirekt solchen Lebensstil durch diese Frage letztlich die Zuordnung im Bereich des individuellen Gewissens und durch eine unsachgemäße Anwendung des Moralprinzips der Zurechenbarkeit auf den Fall des Zusammenlebens der wiederverheirateten Geschiedenen. In der Tat, die die Anwendung des Grundsatzes der Zurechenbarkeit auf einer stabilen, dauerhaften und öffentlichen Leben, im Ehebruch ist unsachgemäß und trügerisch.

Die Verminderung der subjektiven Verantwortung wird nur in dem Fall gegeben, wenn die Partner haben die feste Absicht, in vollständige Kontinenz leben und aufrichtigen Bemühungen darin. Solange die Partner absichtlich anhalten, um ein sündhaftes Leben weiter, kann es keine Aussetzung der Zurechenbarkeit sein. Der Abschlussbericht gibt den Eindruck zu, dass eine öffentliche Lebensstil im Ehebruch intim - wie es der Fall zivilrechtlich wieder verheiratet ist - ist nicht der unauflösbare sakramentales Band der Ehe zu verletzen oder dass es nicht eine tödliche oder schwere Sünde und dass dieses Thema Weiterhin ist es eine Frage der privaten Gewissen. Hiermit kann man einen genaueren Tendenzen entgegenzuwirken protestantische Prinzip der subjektiven Beurteilung in Fragen des Glaubens und der Disziplin und geistige Nähe zu den fehlerhaften Theorie der "Grundoption", eine Theorie, die bereits von dem Lehramt (vgl Papst Johannes Paul II, Enzyklika verurteilt angeben Veritatis Splendor, 65-70).


Die Hirten der Kirche sollte nicht im geringsten Weise eine Kultur der Scheidung unter den Gläubigen. Selbst die kleinste Andeutung von Nachgeben gegenüber der Praxis oder in die Kultur der Scheidung sollte vermieden werden. Die Kirche als Ganzes sollte ein überzeugendes und starkes Zeugnis für die Unauflöslichkeit der Ehe zu geben. Papst Johannes Paul II sagte, dass die Scheidung "ist ein Übel, das, wie die anderen, wirkt sich immer mehr Katholiken als auch, das Problem muss mit einer Auflösung und ohne Verzögerung konfrontiert werden" (Familiaris Consortio, 84).

Die Kirche hat zu helfen, die wiederverheirateten Geschiedenen mit Liebe und Geduld, um ihre eigene Sündhaftigkeit zu erkennen und ihnen zu helfen, sich mit ganzem Herzen zu Gott und der Gehorsam gegenüber seinem heiligen Willen, der in das sechste Gebot zum Ausdruck kommt konvertieren. Solange sie weiterhin geben eine öffentliche Anti-Zeugnis für die Unauflöslichkeit der Ehe und einen Beitrag zu einer Kultur der Scheidung, die wiederverheirateten Geschiedenen können diese liturgische, katechetische und institutionellen Ämter in der Kirche, die durch ihre eigene Natur ein öffentliches Leben verlangen nicht ausüben im Einklang mit den Geboten Gottes.

Es ist offensichtlich, dass die öffentliche Treter zum Beispiel der fünften und siebten Gebote, wie Inhaber von einer Abtreibungsklinik oder Mitarbeiter eines Korruptionsnetzwerk, kann nicht nur nicht die Kommunion empfangen, aber offenbar nicht auf öffentlichen liturgischen und katechetischen Dienstleistungen zugelassen werden. In analoger Weise, öffentliche Verletzer der das sechste Gebot, wie wiederverheirateten Geschiedenen, kann nicht auf das Amt des Lektoren, Paten oder Katecheten zugelassen werden. Natürlich muss man die Schwere des Bösen durch den Lebensstil der öffentlichen Promotoren der Abtreibung und der Korruption von der ehebrecherische Leben geschiedenen Menschen verursacht zu unterscheiden. Man kann nicht legte sie auf die gleiche Stufe. Das Eintreten für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Aufgabe des Paten und Katecheten zielt letztlich nicht das wahre geistige Wohl der Kinder, sondern entpuppt sich als istrumentalization einer bestimmten ideologischen Agenda. Dies ist eine Unehrlichkeit und eine Verhöhnung des Instituts für Paten oder Katecheten, die mittels einer öffentlichen Versprechen auf die Aufgabe der Erzieher des Glaubens nahm.

Im Fall von Paten oder Katecheten, die geschieden und wieder verheiratet, ständig widerspricht ihrem Leben ihre Worte, und so sind sie auf die Ermahnung des Heiligen Geistes durch den Mund des Apostels Jakobus stellen müssen: "Seid aber Täter des Wortes und nicht nur Zuhörer, betrügt ihr euch selbst "(Jakobus 1: 22). Leider ist der Abschlussbericht in n. 84 plädiert für eine Aufnahme der wiederverheirateten Geschiedenen zu liturgischen, pastoralen und pädagogischen Büros. Ein solcher Vorschlag stellt eine indirekte Unterstützung der Kultur der Scheidung und einer praktischen Verleugnung der objektiv sündigen Lebensstil. Papst Johannes Paul II, im Gegenteil angedeutet nur folgende Möglichkeiten der Teilnahme am Leben der Kirche, die ihrerseits streben eine wahre Bekehrung: "Sie sollten ermutigt werden, um das Wort Gottes zu hören, um die Opfer der Messe teilnehmen , um im Gebet auszuharren, um Werke der Nächstenliebe und zu den Bemühungen der Gemeinschaft zugunsten der Gerechtigkeit beitragen, ihre Kinder im christlichen Glauben zu bringen, um den Geist und die Praxis der Buße zu pflegen und damit zu erflehen, von Tag zu Tag, die Gnade Gottes " (Familiaris Consortio, 84).

Es sollte eine heilsame Bereich der Ausgrenzung (Nicht-Zulassung zu den Sakramenten und in den öffentlichen liturgischen und katechetischen Ämtern), um die Scheidung ihrer wirklichen ernsthaften und gefährlichen geistigen Zustand zu erinnern zu bleiben und, zur gleichen Zeit, um in ihren Seelen zu fördern die Haltung der Demut, Gehorsam und der Sehnsucht nach dem authentischen Bekehrung. Demut bedeutet Mut zur Wahrheit und nur denen, die demütig unterwerfen sich Gott, Seine Gnaden empfangen.

Die Gläubigen, die noch nicht die Bereitschaft und den Willen, mit dem ehebrecherische Leben zu beenden, sollten geistlich geholfen werden. Ihren geistigen Zustand ist vergleichbar mit einer Art "Katechumenat" in Bezug auf das Bußsakrament. Sie können das Sakrament der Buße, die in der Tradition der Kirche "die zweite Taufe" oder hieß erhalten "zweiten Buße," nur, wenn sie aufrichtig, mit der Gewohnheit des ehebrecherischen Zusammenlebens zu brechen und zu vermeiden öffentlichen Skandal in analoger Weise, wie tun die Katechumenen, die Kandidaten auf die Taufe. Der Abschlussbericht unterlässt, rufen Sie den wiederverheirateten Geschiedenen den Demütigen Anerkennung ihrer objektiven sündigen Zustand, weil es unterlässt, sie zu ermutigen, mit dem Geist des Glaubens die Nicht-Aufnahme in den Sakramenten und in den öffentlichen liturgischen und katechetischen Ämtern übernehmen. Ohne eine solche realistische und demütigen Anerkennung ihrer eigenen Grund geistigen Zustand, gibt es keine wirksame Fortschritte bei der authentischen christlichen Bekehrung, die im Falle der wiederverheirateten Geschiedenen besteht in einem Leben der vollständige Kontinenz, aufzuhören, gegen die Heiligkeit des Sünd Sakrament der Ehe und öffentlich zu missachten das sechste Gebot Gottes.

Die Hirten der Kirche und vor allem die öffentlichen Texte des Lehramtes haben sich in einer äußersten sichtlich zu sprechen, denn dies ist das wesentliche Merkmal der Aufgabe der offiziellen Lehre. Christus verlangt von allen seinen Jüngern, in einer extrem übersichtlich zu sprechen: "Lassen Sie, was Sie sagen," Ja "oder" Nein "; nichts mehr als das kommt vom Bösen "(Math 5: 37). Dies gilt umso mehr, als die Hirten der Kirche predigen oder wenn das Lehramt spricht in einem Dokument.


Im Textteil der Nummern 84 bis 86 der Abschlussbericht stellt leider eine ernsthafte Abweichung von diesem göttlichen Befehl. In der Tat in den genannten Durchgänge der Text nicht direkt plädieren für die Legitimität der Admittanz der Scheidung und heiratete die heilige Kommunion, der Text vermeidet auch den Ausdruck "Heilige Kommunion" oder "Sakramente." Stattdessen den Text mit Hilfe von Verschleiern Taktik verwendet mehrdeutige Ausdrücke wie "eine volle Teilnahme am Leben der Kirche" und "Unterscheidungsvermögen und Integration."

Durch eine solche Verschleierungstaktik der Abschlussbericht tatsächlich legte Zeitbomben und eine Hintertür für die Zulassung von der wiederverheirateten Geschiedenen die heilige Kommunion und verursacht dadurch eine Profanierung der beiden großen Sakramente der Ehe und Eucharistie, und zumindest indirekt einen Beitrag zur Kultur der Scheidung - zur Verbreitung der "Plage der Scheidung" (Zweites Vatikanisches Konzil, Gaudium et spes, 47).

Beim Lesen Sie sorgfältig die zweideutige Text des Textabschnitt "Urteilsbildung und Integration" in der Abschlussbericht, hat man den Eindruck eines sehr geschickten, erarbeitet Mehrdeutigkeit. Man fühlt sich an die folgenden Worte des heiligen Irenäus in seinem "Adversus haereses" erinnert: "Wer unveränderlich in seinem Herzen die Herrschaft der Wahrheit, die er durch die Taufe empfangen bewahrt, wird ohne Zweifel erkennen, die Namen, die Ausdrücke und die Gleichnisse Aus der heiligen Schrift gemacht, wird aber in keiner Weise erkennen die gotteslästerlichen Verwendung, die diese Männer machen von ihnen. Denn wenn er die Edelsteine ​​zu bestätigen, er wird sicherlich nicht den Fuchs statt der Gestalt des Königs zu empfangen. Aber da, was kann eine Fertig-Takt zu dieser Ausstellung beweisen, fehlt, so dass jeder eine, am folgenden ihre Farce bis zum Ende, dann auf einmal ein Argument, das es zu stürzen soll, wir entschieden haben, auch darauf hinzuweisen, anzuhängen, vor allem, in welcher Hinsicht die sehr Väter dieser Fabel unterscheiden sich untereinander, als ob sie von verschiedenen Geister der Fehler inspiriert. Für diese Tatsache bildet einen Beweis von Anfang an, dass die Wahrheit von der Kirche verkündet wird unbeweglich, und dass die Theorien dieser Männer sind, sondern ein Gewebe von Lügen. "(I, 9, 4-5).

Der Abschlussbericht scheint die Lösung der Frage der Zulassung von lassen Sie die wiederverheirateten Geschiedenen die heilige Kommunion zu lokalen kirchlichen Autoritäten: "Begleitung der Priester" und "Orientierungen des Bischofs." Eine solche Frage ist jedoch im wesentlichen mit dem angeschlossenen Glaubensgut dh mit der offenbarte Wort Gottes. Die Nichtzulassung der geschiedenen Personen, die in einer öffentlichen staatlichen Ehebruch leben, gehört zu der unveränderlichen Wahrheit des Gesetzes des katholischen Glaubens und damit auch des Rechts des katholischen liturgischen Praxis.

Der Abschlussbericht scheint eine doktrinäre und Disziplinar Kakophonie in der katholischen Kirche, die das Wesen des Seins katholischen wider einweihen. Man muss sich von den Worten des heiligen Irenäus erinnert werden, um die authentische Form der katholischen Kirche in allen Zeiten und an allen Orten: "Die Kirche, mit dieser Predigt und diesen Glauben erhalten, obwohl in der ganzen Welt verstreut, doch, wie Jahren auf, aber ein Haus, bewahrt es sorgfältig. Sie glaubt auch die Punkte der Lehre, als ob sie hatte nur eine Seele und ein und dasselbe Herz, und sie verkündet sie, und lehrt sie, und gibt sie nach unten, mit perfekter Harmonie, als ob sie nur einen Mund besaß. Denn wenn auch die Sprachen der Welt sind unähnlich, aber der Import von der Tradition ist ein und dasselbe. Für die Kirchen, die in Deutschland gepflanzt wurden glaube nicht, oder überliefern etwas anderes, noch diejenigen, die in Spanien, noch die in Gallien, noch jene im Osten, noch diejenigen, die in Ägypten, noch diejenigen, in Libyen, noch solche, die gewesen sein in den zentralen Regionen der Welt (Italien). Aber wie die Sonne, das Geschöpf Gottes, ist ein und dasselbe in der ganzen Welt, so auch die Verkündigung der Wahrheit erstrahlt überall, und erleuchtet alle Menschen, die bereit sind, zu einer Erkenntnis der Wahrheit kommen. Auch wird eine der Herrscher in den Kirchen, aber hochbegabten er im Punkt der Beredsamkeit zu sein, lehren Lehren, die sich von diesen (denn niemand ist größer als der Master); noch, auf der anderen Seite, wird er die einen Mangel an Ausdruckskraft ist eine Verletzung verursachen, auf die Tradition. Für den Glauben und immer ein und dasselbe, auch nicht derjenige, der in der Lage an der großen Länge ist zum Diskurs über sie, machen jede Ergänzung dazu, auch nicht eine, wer kann sagen, aber wenig zu verringern es. "(Adversus haereses, I, 10 , 2).

Der Abschlussbericht im Abschnitt über die wiederverheirateten Geschiedenen sorgfältig vermeidet Bekenntnis des unveränderlichen Prinzip der gesamten katholischen Tradition, dass diejenigen, die sich in einem ungültigen ehelichen Gemeinschaft leben können, die heilige Kommunion zugelassen werden nur unter der Bedingung, dass ihre Versprechen, in völliger Kontinenz leben und vermeiden öffentlichen Skandal. Johannes Paul II und Benedikt XVI bestätigt nachdrücklich diese katholische Prinzip. Die bewusste Vermeidung von nennens und in Bekräftigung dieses Prinzip in den Text der Abschlussbericht kann mit der systematischen Vermeidung des Begriffs "homoousios" im Namen der Gegner des Dogmas von dem Konzil von Nicäa im vierten Jahrhundert verglichen werden - die formale Arianer und die so genannte Semi-Arianer -, die ständig andere Ausdrücke, um nicht direkt gestehen die Wesensgleichheit des Sohnes Gottes mit Gott dem Vater erfunden.

Eine solche Abweichung von einer offenen katholischen Bekenntnis im Namen der Mehrheit des Episkopats im vierten Jahrhundert führte zu einer fieberhaften kirchlichen Aktivitäten mit kontinuierlicher Synodensitzungen und eine Verbreitung von neuen Lehrformel mit dem gemeinsamen Nenner der Vermeidung von terminologischen Klarheit dh der Ausdruck "homoousios. "Auch in unseren Tagen die beiden letzten Synoden auf Familie vermied Benennung und bekennende klar das Prinzip der gesamten katholischen Tradition, dass diejenigen, die sich in einem ungültigen ehelichen Gemeinschaft leben können, die heilige Kommunion zugelassen werden nur unter der Bedingung, dass ihre Versprechen zu leben Ergänzen Kontinenz und vermeiden öffentlichen Skandal.

Diese Tatsache wird auch durch die unmittelbare unmissverständliche Reaktion der weltlichen Medien und durch die Umsetzung der wichtigsten Befürworter der neuen un-katholischen Praxis erwiesen, geschieden und wiederverheiratet die heilige Kommunion und gleichzeitig ein Leben der öffentlichen Ehebruch zuzulassen. Kardinal Kasper, Kardinal und Erzbischof Nichols Forte zum Beispiel öffentlich bekräftigt, dass nach dem Abschlussbericht, kann man davon ausgehen, dass eine Tür in irgendeiner Weise geöffnet wurde, um für die wiederverheirateten Geschiedenen Kommunion. Es gibt auch eine beträchtliche Anzahl von Bischöfen, Priestern und Laien, die aufgrund der so genannte "offene Tür" sie in der festgestellt freuen Abschlussbericht. Statt der Führung der Gläubigen mit einer klaren und einer äußersten eindeutige Lehre, die Final Report verursacht eine Situation der Verdunkelung, Verwirrung, Subjektivität (das Urteil des Gewissens des geschieden und forum internum) und ein un-katholischen Lehre und Disziplinar Partikularismus in a Materie, die im Wesentlichen dem Glaubensgut übermittelt durch die Apostel verbunden ist.

Diejenigen, die in unseren Tagen die Heiligkeit der Sakramente der Ehe und Eucharistie vehement zu verteidigen als Pharisäer bezeichnet. Doch weil die logische Prinzip der Nicht-Widerspruch ist gültig und gesunden Menschenverstand noch funktioniert, ist das Gegenteil wahr.

Die obfuscators der göttlichen Wahrheit in der Schlussbericht sind eher wie Pharisäer. Denn um ein Leben im Ehebruch mit dem Empfang der heiligen Kommunion in Einklang zu bringen, sie gekonnt erfand neue Buchstaben, ein neues Gesetz der "Unterscheidung und Integration", die Einführung neuer menschlichen Traditionen gegen die kristalline Gebot Gottes. "Du hast das Wort Gottes durch die Einführung Ihrer eigenen Tradition nichtig" (Markus 7: 13) an die Befürworter der so genannten "Kasper Agenda" sind diese Worte des inkarnierten Wahrheit gerichtet. Diejenigen, die während der 2000 Jahre sprach unermüdlich und mit einem Höchstmaß an Klarheit über die Unveränderlichkeit der göttlichen Wahrheit, oft auf Kosten ihres eigenen Lebens, würde in unseren Tagen als Pharisäer als auch gekennzeichnet werden; so Johannes der Täufer, Saint Paul, Irenäus, St. Athanasius, Basilius, der heilige Thomas Morus, Saint John Fisher, St. Pius X., um nur die leuchtenden Beispiele zu nennen.

Die eigentliche Ergebnis der Synode in der Wahrnehmung der Gläubigen und der weltlichen öffentlichen Meinung war, dass es in der Frage der Zulassung der geschiedenen die heilige Kommunion war praktisch nur ein Schwerpunkt. Man kann behaupten, dass die Synode in einem gewissen Sinne erwies sich in den Augen der öffentlichen Meinung eine Synode von Ehebruch, nicht der Synode der Familie zu sein. In der Tat, all die schönen Affirmationen der Abschlussbericht sind auf Ehe und Familie durch die zweideutige Behauptungen im Textteil auf der wiederverheirateten Geschiedenen, ein Thema, das bereits bestätigt und vom Lehramt der letzten Päpste entschied Gläubigen entsprechend wurde verfinstert Die bi-tausendjährige Lehre und Praxis der Kirche. Daher ist es wirklich schade, dass katholische Bischöfe, die Nachfolger der Apostel, verwendet Synodenversammlungen, um einen Anschlag auf die konstante und unveränderliche Praxis der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe zu machen, dh die Nichtzulassung der geschiedenen Personen, die leben in einer ehebrecherischen Union zu den Sakramenten.

In seinem Brief an Papst Damasus, Basilius zog ein realistisches Bild von der dogma Verwirrung durch jene Kirchenmänner, die eine leere Kompromiss gesucht verursacht wird, und eine Anpassung an den Geist der Welt in seiner Zeit: "Traditionen sind verachtet; die Geräte der Innovatoren sind in der Mode in den Kirchen; jetzt Männer sind eher contrivers der List-Systeme als Theologen; die Weisheit dieser Welt gewinnt die höchsten Preise und hat den Ruhm des Kreuzes abgelehnt. Die Älteren beklagen, wenn sie die Gegenwart mit der Vergangenheit zu vergleichen. Je jünger sind noch mehr zu compassionated werden, denn sie wissen nicht, was sie beraubt worden erkennen "(Ep. 90, 2).

In einem Brief an Papst Damasus und an die Occidental Bischöfe, beschreibt Basilius wie folgt die verworrene Situation innerhalb der Kirche: "Die Gesetze der Kirche sind verwirrt. Der Ehrgeiz der Menschen, die keine Angst vor Gott zu haben, stürzt in hohen Ämtern, und erhaben Büro ist nun öffentlich als Preis der Gottlosigkeit bekannt. Das Ergebnis ist, dass die schlechtere ein Mann lästert, der Monteur die Leute denken, dass er ein Bischof. Clerical Würde ist eine Sache der Vergangenheit. Es gibt keine genaue Kenntnis des Kanons. Es gibt vollständige Immunität in Sünde; denn wenn Männer haben im Büro durch die Gunst der Menschen gelegt, sind sie verpflichtet, die Gunst von immer zeigt Nachsicht Täter zurückkehren. Nur Urteil ist eine Sache der Vergangenheit; und jeder geht nach Wunsch seines Herzens. Männer Macht haben Angst zu sprechen, für die, die Macht durch Vermischtes die Sklaven von denen, denen erreicht haben, sind sie ihren Aufstieg zu verdanken. Und nun die sehr Rechtfertigung der Orthodoxie wird bei in einigen Kreisen als eine Gelegenheit zum gegenseitigen Angriff sah; und Männer verbergen ihre privaten Übelwollen und so tun, ihre Feindseligkeit ist alle im Interesse der Wahrheit. Alle, während die Ungläubigen lachen; Männer von schwachen Glauben erschüttert; Glauben ist unsicher; Seelen sind in Unwissenheit durchnässt, weil adulterators des Wortes imitieren die Wahrheit. Die besseren der Laien zu meiden, die Kirchen als Schulen der Gottlosigkeit und heben die Hände in den Wüsten mit Seufzern und Tränen zu ihrem Herrn im Himmel. Der Glaube der Väter die wir erhalten haben; dass der Glaube wir wissen, ist mit den Marken der Apostel gestempelt; zu diesem Glauben werden wir zustimmen, und zu allem, was in der Vergangenheit war kanonisch und rechtmäßig erlassen. "(Ep. 92, 2).

Jede Periode der Verwirrung in der Geschichte der Kirche ist zugleich die Möglichkeit, viele Gnaden der Kraft und Mut und eine Chance, seine Liebe zu Christus inkarnierten Wahrheit zeigen, zu erhalten. Ihm jeden Getauften und jeder Priester und Bischof versprach unantastbar Treue, jeder nach seinen eigenen Zustand: durch die Taufgelübde, durch die priesterlichen Versprechen, durch das feierliche Versprechen in der Bischofsweihe. In der Tat, jeder Kandidat auf das Bischofsamt versprochen: "Ich will rein und integraler das Glaubensgut zu halten nach der Tradition, die immer und überall war in der Kirche erhalten." Die Zweideutigkeit im Abschnitt über die geschiedene gefunden und heiratete der Abschlussbericht im Widerspruch zu den oben genannte feierliche Bischofs Gelübde. Ungeachtet dessen, jeder in der Kirche - von der einfachen Gläubigen an die Inhaber des Lehramtes - sollte sagen:

"Non possumus!" Ich werde nicht akzeptieren, einen verschleierten Sprach noch eine kunstvoll maskiert Hintertür zu einer Profanierung des Sakramentes der Ehe und Eucharistie. Ebenso werde ich eine Verhöhnung der sechste Gebot Gottes nicht akzeptieren. Ich bevorzuge es verspottet und verfolgt und nicht auf zweideutige Texte und unaufrichtig Methoden akzeptieren. Ich bevorzuge die kristalline "Bild Christi die Wahrheit, und nicht das Bild des Fuchses mit Edelsteinen verziert" (Irenäus), für "Ich weiß, wem ich geglaubt habe", "! Scio, Cui credidi" (2 Tim 1: 12 ).

2. November 2015
http://voiceofthefamily.com/bishop-athan...nary-cacophony/
+ Athanasius Schneider, Weihbischof der Erzdiözese Saint Mary in Astana


von esther10 10.11.2015 23:09

Linkskatholiken planen Sturm auf die Familiensynode

Einer der wichtigsten Akzente im Pontifikat von Papst Franziskus ist die Ehe- und Familienpastoral. Um die Anforderungen unserer Zeit zu analysieren und zu besprechen, berief er eine „kleine“ Bischofsversammlung ein, die im Oktober 2014 stattfand. Diese Synode sollte eine „große“ Familiensynode vorbereiten, die im Oktober 2015 durchgeführt wird.

https://jungefreiheit.de/author/m-vongersdorff/

Wie hier schon im vergangenen September beschrieben, werden beide Familiensynoden vom Linkskatholizismus als willkommene Anlässe genutzt, wieder aktiv für ihre revolutionäre „Vision“ von Kirche und Lehramt zu werben.

Speerspitze des deutschen Links- oder Reformkatholizismus ist die Bewegung „Wir sind Kirche“. Seit etwa 20 Jahren kämpft sie für eine egalitäre Kirche und dient einer liberalen Auffassung von Moral: Schleifung der Unterschiede zwischen Laien und Priestern, Abschaffung des Zölibats, Akzeptanz außerehelicher Sexualität, Akzeptanz der Wiederheirat nach Scheidung, Verständnis für Abtreibung usw.

„Wir sind Kirche“ ist ideologisch auf dem neuesten Stand

Somit propagiert „Wir sind Kirche“ innerhalb des Katholizismus sämtliche Positionen, die im säkularen Bereich diverse Organisationen und Aktivisten der sexuellen Revolution im Geiste der 1968er-Bewegung vertreten.

Wegen der durch Kardinal Kasper neu entflammten Diskussion über eine mögliche kirchliche Neubewertung von wiederverheirateten geschiedenen Katholiken, kamen alle Themen von „Wir sind Kirche“ auf den Tisch. Lange Zeit war von dieser sogenannten „Basisbewegung“ kaum etwas zu hören. In gewisser Weise hat Kardinal Kasper sie wieder aus der Versenkung geholt.

Trotz ihrer Inaktivität ist „Wir sind Kirche“ ideologisch nicht in der Zeit stehengeblieben. Sie haben im Arbeitspapier „Texte und Arbeitshilfen zur Familien-Synode 2014-2015“ komplett die Entwicklungen der sexuellen Revolution der letzten Jahre übernommen.

Progressisten wollen alle Ebenen unterwandern

So treten sie heute für eine positive Bewertung der Homosexualität und von homosexuellen Partnerschaften ein, sie fordern eine positive Bewertung für das „breite Spektrum sexueller Beziehungen unterschiedlicher Intensität und Ausdrucksformen“, sie fordern die Akzeptanz von künstlichen Verhütungsmitteln usw. Diese Forderungen finden sich in einem Positionspapier mit dem Namen „Sexualität als lebenspendende Kraft“, was schon vieles über die Gesinnung der Autoren sagt.

Auch ihre Auffassung von Familie unterscheidet sich kaum noch von jener der Gender-Ideologen: „Ehrlich bemühte Christinnen und Christen in Sachen Familie und Partnerschaften finden sich in unterschiedlichen Lebens‐ und Familienformen: gut gelebte Ehen mit und ohne Kinder, gescheiterte Ehen und Partnerschaften, gelingende zweite Ehen, alleinerziehende Mütter und Väter, Patchwork‐Familien, homosexuelle Partnerschaften mit und ohne Kinder, Singles in familienähnlichen Netzwerken…“

„Wir sind Kirche“ beschränkt sich aber nicht bloß darauf, Forderungen zu stellen und Arbeitspapiere zu redigieren. Sie will in allen Ebenen aktiv werden, um eine revolutionäre Kirche einzurichten. Eine Liste mit fast zwanzig „Aktionsmöglichkeiten vor Ort“ erklärt den Anhängern, wie sie die Ansichten der Bewegung bekannt machen können. Ein „Synoden-Fahrplan“ erläutert die wichtigsten Etappen bis zur Synode und koordiniert die bundesweiten Aktivitäten, um die größtmögliche Wirkung zu erreichen.

Die Hirten jagen den Wolf nicht fort

Kurz: „Wir sind Kirche“ hat eine regelrechte Kampagne organisiert mit dem Ziel, die sexuelle Revolution in der Familiensynode 2015 in die katholische Kirche einzuführen.

Diese Bewegung steht in Deutschland natürlich nicht alleine da. Eine Schar von subventionierten Theologen leistet die intellektuelle Vorarbeit, um die katholische Ehe- und Sexualmoral zu demontieren. Sie publizieren in renommierten Verlagen wie Herder oder Patmos (Eine Auswahl hier). In ihren Schriften werden so gut wie alle Thesen der sexuellen Revolution in theologischer Sprache wiedergegeben, inklusive der letzten Ausprägungen der Gender-Ideologie. Die Aktivisten von „Wir sind Kirche“ brauchen diese Bücher nur zu lesen, um genügend Argumente für ihren Propagandafeldzug zu sammeln. Kurz: In Deutschland existiert eine gut geölte Maschinerie zur Zerstörung essentieller Bereiche des katholischen Lehramtes.

Fast unnötig zu sagen, daß wenige im deutschen Episkopat den unverschämten Forderungen von „Wir sind Kirche“ widersprechen. Viele unterstützen sogar die Implementierung von Kardinal Kaspers Vorstellungen zur Familienpastoral. Daß diese schon mehrmals widerlegt wurden, unter anderem durch Kardinal Ratzinger, als er noch Glaubenspräfekt war, spielt keine Rolle. Auf Biegen und Brechen wollen die Progressisten die katholische Kirche dem modernen Zeitgeist anpassen. Diese Situation ist natürlich nicht neu. Neu ist allerdings die Entschlossenheit, mit der man die katholische Ehe- und Sexualmoral über Bord werfen will.

Glaubenstreue Katholiken aus Polen, Kroatien und Afrika stützen uns

Daß in Deutschland die katholische Kirche nicht schon längst einen Sonderweg eingeschlagen hat, ist maßgeblich in Deutschland lebenden Gläubigen aus Kroatien, Polen oder Afrika zu verdanken. Ohne diese Katholiken würde vielerorts, vor allem in Großstädten, überhaupt kein Glaubensleben mehr existieren. Zudem werden sie immer aktiver und mischen sich inzwischen auch in kirchenpolitische Angelegenheiten ein. Der hierzulande noch herrschende Laien- und Rätekatholizismus von Reformkatholiken, der in den entscheidenden Ämtern sitzt und über großzügige finanzielle Mittel verfügt, bekommt allmählich Konkurrenz.

Hoffnung für die katholische Kirche in Deutschland kommt aus Ländern und Regionen, in denen der Glaube noch nicht so stark verdunstet wie bei uns: Polen, Asien, Afrika. Von dort sowie aus den USA kam bei der Familiensynode im Oktober 2014 der größte Widerstand gegen die Demontage der Ehe- und Sexualmoral. Treibende Kraft war ein Teil des deutschen Episkopats, der sich den Thesen Kardinal Kaspers anschloß.

Aber Hoffnung kommt auch von deutschen Katholiken selbst. Lange Zeit haben sie es zugelassen, daß sich der linksliberale moderne Geist in der Kirche ausbreitet. Doch auch diese Katholiken werden aktiver und organisieren sich.

Mariens Herz wird triumphieren

Wie diese Auseinandersetzung ausgehen wird, ist noch ungewiß. Eines ist sicher: Die katholische Kirche in Deutschland geht turbulenten Zeiten entgegen. „Doch am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren“ hat die Gottesmutter in Fatima versprochen. O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen!


*


Über Mathias von Gersdorff
Diplom-Volkswirt (Bonn) und katholischer Publizist, geboren 1964 in Santiago de Chile. Seit 1990 in der Lebensrechtsbewegung aktiv. Er leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ der „Deutschen Vereinigung für eine christliche Kultur“ (DVCK) und schrieb mehrere Bücher zu Themen wie Sexualisierung der Kindheit, Lebensrecht und Christenverfolgung.

von esther10 10.11.2015 20:54

GOTT existiert! - deus est! -
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Wer ist wie Gott! - quis ut Deus?



Eexklusiv seit 1998 bei "adorare":
Die große Botschaft der in Amsterdam angekündigten Kometen!

Betet! Betet! Betet! So betet doch!" Sorgt für eure Familien mit Gebet, Opfer, Sühne und Buße!
Der Weg zum Weltfrieden führt nur über das Gebet:
Beten Sie deshalb täglich den Rosenkranz, beten Sie täglich den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit!
Ohne Gott werdet ihr nie Frieden finden!

Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.
Der Segen des Aaron aus dem Alten Testament (Buch Numeri 6, 24-26)
http://www.adorare.ch/

***



Mirjam von Abellin - eine große Mystikerin und eine große Selige
Seitdem Franz von Assisi, der berühmte umbrische Heilige, 1224 auf dem Alverna die Wundmale Christi empfing, werden die körperlichen Zeichen des Leidens Christi Stigmata genannt. Christentum heißt ja Nachfolge Christi und die Stigmatisierten sind die Elite auf der Via Dolorosa, auf dem Weg des Leidens. Zu ihnen zählt auch Mirjam von Abellin, geboren in Galiläa, der Heimat Jesu, und wie Er im 33. Lebensjahr gestorben...

Welche Kraft in der katholischen Mystik verborgen liegt, zeigt das Leben dieser begnadeten Karmelitin, die dem Lamme folgte, wohin es auch ging. Mystik bedeutet ja die Einheit von Leben und Lehre, von Theologie und Frömmigkeit, von Natur und Übernatur, von Diesseits und Jenseits. Mirjam von Abellins Leben spiegelt den übernatürlichen Reichtum der Kirche wieder und lässt uns ein wenig hinter den Schleier schauen, der über der unsichtbaren Welt ausgebreitet ist... Und nichts scheint mir geeigneter, um in das Leben und Wirken dieser großen Mystikerin einzuführen, als Fabers Worte aus seinem Buch "Bethlehem": "Es gibt eine kleine Welt verborgener Seelen in der Kirche. Aber sie liegt tief unten, und ihre Bewohner werden selten ans Licht gebracht, selbst nicht durch die Ehren der Heiligsprechung. Es ist eine unterirdische Welt, die Diamantengrube der Kirche, aus deren unendlichen Tiefen ein Stein von wunderbarem Glänze dann und wann herausgenommen wird, um unseren Glauben zu nähren, um uns die überreichen, wenn auch verborgenen Wirkungen der Gnade zu offenbaren und uns zu trösten..." Mirjam von Abellin zählt zu den großen Mystikerinnen der neueren Kirchengeschichte. Was im Leben dieser begnadeten Karmelitin in erster Linie auffällt, sind außerordentliche, jedoch sehr gut bezeugte Phänomene. Die Zahl, die Mannigfaltigkeit und das Ausmaß der Charismen, mit denen Mirjam von Abellin geradezu überschüttet wurde, sind beeindruckend. Viele Prophezeiungen betreffen die Kirche, die sie den "Ölbaum" nannte, und Frankreich, das sie den "Rosenstrauch" nannte. So kündigte sie beispielsweise auch den Tod Pius IX. sowie den Namen seines Nachfolgers, des späteren Leo XIII., an...

Bei Mirjam von Abellin findet man in enger Verbundenheit mit der Gabe der Prophetie auch das Charisma der Unterscheidung der Geister und das Wissen um Ereignisse, von denen sie nach menschlichem Ermessen unmöglich Kenntnis haben konnte. Nicht weniger bemerkenswert als das Charisma der Herzens-Kenntnis ist die Gabe der Schau von Ereignissen, die in weiter Ferne stattfinden. Im Karmel von Mangalore wohnte sie beispielsweise der Hinrichtung der Geiseln der Kommune in Frankreich bei. In den Klöstern von Pau und Mangalore sah sie die Verfolgungen und Massenmorde in China. 1877 schaute und erlebte sie die Hungersnot, von der die Bevölkerung Indiens damals heimgesucht wurde, und nahm durch ihre Ängste an all diesem Elend teil... Mirjam von Abellin, die von Papst Johannes Paul II. am 13. November 1983 seliggesprochen wurde, hat gelitten, namenlos gelitten. Sie ist vom Berg Tabor herabgestiegen, um tief in den Garten von Gethsemane einzudringen: "Ich wünsche zu leiden - bis ans Ende der Welt, damit die Kirche den Sieg davonträgt..."

Mirjam von Abellin machte außerordentliche Prüfungen durch, andererseits besaß sie alle Charismen, alle Gaben des Geistes wie Ekstasen, Levitationen, Erscheinungen, Prophetien, Kenntnis verborgener Dinge, Bilokation. Sie trug die Wundmale Christi, hatte die Gabe der Seelenschau und die Gabe der Prophetie. Das größte Wunder aber war, daß diese Mystikerin, für welche das Übernatürliche ganz natürlich geworden war, das einfachste, demütigste und gehorsamste Geschöpf blieb, das sich mit heroischer Hingabe vom Heiligen Geist zu einem Kunstwerk von einmaliger Schönheit ummodeln ließ...

Mirjam von Abellin, die in den Annalen der christlichen Heiligkeit ein einzigartiger Fall bleiben wird, ist ein Licht vom Tabor, das unsere unheilige und dunkle Welt an den Vater der Lichter und an die Verklärung des auferstandenen Herrn und Heilands, Jesus Christus, erinnert. Sie öffnet uns den Zugang zu einer unsichtbaren Welt, die dem gewöhnlichen Auge verborgen bleibt... "Eine Seele frei von Trug, reif für den Himmel." Mit diesen Worten hat Maurice Barres Mirjam von Abellin, die begnadete Karmelitin, charakterisiert. Und Rene Schwöb hat es mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht, wenn er in seiner Biographie schreibt: "Kurz bevor die reine, und man könnte sagen: Vor Wundern behütete Heiligkeit der beiden Karmelitinnen Teresia vom Kinde Jesus in Lisieux und Elisabeth von der Dreifaltigkeit in Dijon aufblühte, vollendete sich eine der wunderbarsten Existenzen der katholischen Kirchengeschichte, nämlich das in Pau, Mangalore und Bethlehem verbrachte Leben einer kleinen Araberin, Mirjam Bauardy von Abellin, die im Karmel Schwester Maria von Jesus dem Gekreuzigten genannt wurde..."

Schon von der Wiege an mit außerordentlichen Gnaden bedacht, war Mirjam von Abellin schon der heiligen Teresa von Avila ähnlich, bevor sie noch deren Tochter wurde. Die mystischen Gaben und Gnaden, die Gott über Teresa von Avila in verschwenderischer Fülle ergoß, ließ er im neunzehnten Jahrhundert in Mirjam von Abellin wieder aufleben. Sie trug die Wundmale Christi an der Seite, an Händen und Füßen; um ihre Stirn zeichnete sich unter den Stichen unsichtbarer Dornen eine blutige Krone. Ihre Ekstasen und Visionen waren etwas Alltägliches, da sie das Feuer der göttlichen Liebe nicht zurückhalten konnte.

Die Worte, die von ihren Lippen strömten, die Gesänge, die sie zum Lob des Allmächtigen improvisierte, erinnern an die Lehren und Hymnen der großen spanischen Mystikerin und Reformatorin des Karmels. Und, wie Teresa von Avila, ist auch Mirjam von Abellin eine echte Tochter der Kirche. Für sie ist die Kirche die Gemeinschaft der Heiligen und die Gemeinschaft der Bewohner des Himmels, des Fegfeuers und der Erde... Die von der Kongregation für die Heiligsprechungen ernannten Experten, P. Garrigou-Lagrange OP, ein berühmter Mariologe und international bekannter Thomist, der am Angelicum in Rom lehrte, und P. Mager OSB, sind am Schluß ihrer eingehenden Untersuchungen über die Zustände von Schwester Maria von Jesus dem Gekreuzigten einmütig zu folgendem Ergebnis gekommen: Es handelt sich dabei um die passive Läuterung, wie die Theologen der Mystik sagen. Die beiden Ordenspriester hatten das Leben der begnadeten Karmelitin im Licht der Lehre des großen Lehrers der Mystik, Johannes vom Kreuz, studiert. Pater Garrigou-Lagrange schreibt: "Die starken Anfechtungen erscheinen als eine dieser Seele von Gott zu ihrer völligen Läuterung auferlegte Prüfung, damit sie durch die Mitwirkung am Heil der Sünder hohe Verdienste erwerben und sich auf eine innige Vereinigung mit dem Herrn vorbereiten konnte..."

Es handelt sich hier um eine der schwersten Prüfungen, die während der passiven Läuterung vorkommen können. Johannes vom Kreuz, der große Mystiker und Heilige, schreibt in der "Dunklen Nacht": "Es findet hier ein offener Kampf zwischen zwei Geistern statt. Je nach dem Maß oder der Art und Weise, wie Gott eine Seele an sich ziehen will, gibt er dem Teufel Erlaubnis, solchermaßen gegen sie vorzugehen..." Mirjam von Abellin hat das Schwere und Leidvolle in ihrem Leben aus der Kraft des Glaubens bewältigt. Und was sie vor allem auszeichnete, war ihre heroische Gottes-und Nächstenliebe, ihr grenzenloses Gottvertrauen, ihr blinder Gehorsam, ihre Regeltreue. An ihr erfüllt sich das Wort der Schrift: "Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht..." Wahrhaft: Mirjam von Abellin wird in den Annalen der christlichen Heiligkeit ein einzigartiger Fall bleiben. Das Leben dieser begnadeten Karmelitin ist ein großes Geschenk an die Kirche, weil hier eine Heiligkeit aufleuchtet, die blendet, wie die Apostel auf dem Berg Tabor geblendet wurden.

Ihr Leben ist ein leuchtendes Zeichen der Fruchtbarkeit des Evangeliums. Die Passio Christi, das Leiden des Herrn, wird so zur Offenbarung Gottes, der die Liebe ist. Und Mirjam von Abellin begegnet uns als Abbild des heiligen Herzens Jesu, das in der Litanei als "Feuerherd der Liebe" angerufen wird. Sie führt die Seelen zum Feuer, das immer brennt, und zur Liebe, die immer glüht...
Otto ZISCHKIN

(Quelle: "Der Gefährte" Nr. 5, 1999, S. 3 - 5, St. Andrä)
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von esther10 10.11.2015 18:15

Großvater, Großmutter, meine Eltern geschieden
STEPHANIE COMBE
ERSTELLT AM 2015.09.11

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© Izabela Habur
Wie wählen Sie die Trennungen zu begleiten? Bleiben vorhanden mit Enkelkindern, zu übertragen Familiengeschichte ... ist die Rolle der Großeltern wichtig.

Catherine war sehr nah an seine Stieftochter, der seinen Sohn vor zehn Jahren verlassen. "Ich war sehr betroffen, erkennt diese septuagenarian. I unter dem Einfluss dieser Trennung für ein Jahr. "

Impotenz, Wut, Schuld: so viele Gefühle, die schießen können, wenn ein Bruch auftritt. Die ideale Paar, den Sohn oder die Tochter-in: Eltern, die die Scheidung ihrer Kinder besuchen stehen vor einem echten Verlust " Links sie mit der anderen Familie geschmiedet haben, ", betont Monique Desmedt, Psychologe und generationenübergreifende Mediator an der Schule der europäischen Großeltern (Gbps)." sie selbst fühlen sich betrogen. Sie können zu identifizieren ...


von esther10 10.11.2015 12:45

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer über den Beschluss des Bundestags zur “Sterbehilfe”

Veröffentlicht: 10. November 2015 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: BISCHOF Voderholzer (Regensburg), Causa SENSBURG-Entwurf (§

“Neues Gesetz nur eine sehr schwache Hürde auf einer insgesamt abschüssigen Bahn”

Das Abstimmungsergebnis des Deutschen Bundestages vom 6. November 2015 zur Frage der Sterbehilfe muss differenziert betrachtet werden. Was war politisch möglich und mehrheitsfähig? Und was war unter der Rücksicht eines umfassenden Lebensschutzes maximal zu erhoffen? borMedia1840101



Der mehrheitlich verabschiedete Gesetzesentwurf stellt die geschäftsmäßige Suizidbeihilfe unter Strafe und sorgt dafür, dass „Suizidbeihilfe-Firmen“, wie wir sie aus der Schweiz kennen, in Deutschland keine Arbeitsgrundlage haben. Insofern ist das Gesetz zu begrüßen.

Was aber den Lebensschutz insgesamt betrifft, muss befürchtet werden, dass das neue Gesetz nur eine sehr schwache Hürde ist auf einer insgesamt abschüssigen Bahn. Die Haltung der deutschen Bischöfe war in unserem Flyer „Sterben in Würde“ (2014) präzise formuliert: „Aus ethischer Sicht ist die Beihilfe zur Selbsttötung – sowohl durch Organisationen als auch durch Ärzte und andere nahe stehende Personen – abzulehnen.“

Ich sehe nicht, wie mit der verabschiedeten Gesetzgebung verhindert werden kann, was wir Bischöfe auf dem Flyer als Befürchtung geäußert haben, dass nämlich „der innere und äußere Druck auf alle Alten, Schwerkranken und Pflegebedürftigen zunimmt.“

Werden sich alte, bedürftige und schwerkranke Menschen wirklich noch „von einer selbstverständlichen Solidarität und Hilfe ihrer Mitmenschen getragen“ wissen oder müssen sie sich nicht doch eher als Last und als unnütz empfinden, wenn sie ihren Platz nicht legal und unter straffreier Mithilfe eines Angehörigen oder Nahestehenden räumen (vgl. Flyer „Sterben in Würde“ der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 2014).

Foto: Bistum Regensburg


http://katholisch-informiert.ch/

von esther10 10.11.2015 10:40

Familiensynode: Pastoraler Neusprech als schleichende Veränderung der kirchlichen Lehre
10. November 2015 09:02 | Mitteilung an die Redaktion


Kardinal Reinhard Marx
Die deutschsprachigen Synoden-Kardinäle Kasper, Schönborn und Marx haben ihre Maximalziele nicht erreicht. Doch die zweideutige Sprache der umstrittenen Synodenbeschlüsse lassen „alle Türen offen“. Für die Rechtgläubigkeit ist dieses Ergebnis ein Desaster.

Ein Gastbeitrag von Hubert Hecker.
▪ Schon vor der Bischofssynode zur Familie hat es Vorstöße gegeben, die Grundsätze der kirchlichen Lehre umzubiegen. Ein Debattenstrang ging um die Frage, ob es gute Handlungen und Haltungen unter schlechten Bindungen und Ordnungen gebe. In einer Diebesbande werden Verlässlichkeit, Solidarität, Gerechtigkeit bei der Beuteverteilung, Kameradschaft und Zusammenhalt gepflegt, sonst kann sie nicht effektiv sein. Ähnliches gilt für die Mafia-Gesellschaften. Müssen nun die oben genannten Haltungen als Werte anerkannt werden, auch wenn sie im Kontext von Unwerten stehen? Oder noch zugespitzter gefragt: Bleibt die Gerechtigkeit beim Beuteverteilen nicht etwas Gutes, auch wenn das Beutemachen etwas Schlechtes ist? Kann also nicht doch in einer Situation Gutes und Böses zu einem moralischen Grau vermischt sein?
Werte sind nicht intrinsisch gut

Sowohl die spontane als auch die ethisch reflektierte Antwort auf diese Fragen wird lauten: Das kann so nicht sein. Aber wo liegt der Fehler? Verlässlichkeit, Treue, Solidarität etc. sind tatsächlich Werthaltungen, die normalerweise mit guten oder mindestens ethisch neutralen Zielen verbunden sind. Sie sind aber nicht in sich gut (intrinsisch), sondern können auch zu bösen und verbrecherischen Zielsetzungen verkehrt werden. Mit dem SS-Wahlspruch: „Unsere Ehre heißt Treue!“ wurden die KZ-Schergen auf die mörderischen Befehle von Himmler und Hitler eingeschworen. Im Kontext der Mafia wechseln die genannten Tugendhaltungen komplett ihre Vorzeichen, indem sie als Instrumente zu einem verbrecherischen System beitragen. Sie fördern sogar die Effektivierung des Bösen.

Somit ergibt sich die Folgerung: Werthaltungen und Tugenden dürfen nicht ohne Berücksichtigung von Zielsetzungen und Bindungen ‚gut’ bewertet werden. Doch eben auf diese kontextlose Bewertung setzten die Neu-Ethiker: Wenn etwa in Homo-Partnerschaften oder ehebrecherischen Beziehungen solche Haltungen wie Verlässlichkeit und Verantwortungsübernahme praktiziert würden, dann würden diese intrinsisch „guten Elemente“ jene Beziehungen positiv aufwerten.

Gradualität: Gutes und Böses in moralischen Grautönen vermischt


Kardinal Christoph Graf Schönborn
▪ Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hatte bereits vor der Synode das Prinzip der Gradualität ins Gespräch gebracht. Gemeint ist mit diesem Begriff etwas Richtiges: Bei einem moralischen Urteil sind Abstufungen im Bereich des Guten wie des Bösen zu berücksichtigen. Die Theologie unterscheidet zwischen lässlichen und schweren Sünden, Todsünden und Sünden wider den Heiligen Geist. Auch bei guten Taten gibt es Abstufungen bis hin zur Vollkommenheit und Heiligkeit.

Was es nicht geben kann, ist eine Gradualität des Guten im Bösen. Eine Tat kann nicht in gleicher Hinsicht gut und böse sein, das besagt die Logik im Satz vom Widerspruch. Doch gegen diesen Grundsatz war Schönborns Begriffs-Initiative gerichtet.

Bei der Pressekonferenz nach der Schlussabstimmung der Bischofssynode wurde der Wiener Kardinal mit den Worten zitiert: „Es gibt (in moralischen Fragen) nicht nur Schwarz und Weiß“ – sondern auch viele Graustufen, ist zu ergänzen. Die suggestive Folgerung zu dieser Aussage lautet: So wie sich die Farbe Grau aus Schwarz und Weiß zusammensetzt, so sind im Zwischenbereich zwischen Vollkommenheit und Todsünde Gutes und Sündiges miteinander vermischt in verschiedenen Abstufungen.

Doch was für die Farbenlehre gilt, ist für den moralischen Bereich ganz und gar nicht zutreffend. Wie schon gesagt, gibt es Abstufungen bei schlechten Taten. Gegenüber einem Mord aus niederen Motiven steht ein Tötungsdelikt aus einem schwierigen Umfeld oder die fahrlässige Tötung. Doch kein Richter oder Ethiker würde in dem Fehlen eines Tötungsvorsatzes oder den mildernden Umständen etwas moralisch Gutes sehen, sondern eben nur eine Abstufung in der Schwere der bösen Tat.

Die kirchlichen Gradualisten dagegen wollen die gut-böse Handlung einführen: In einer weniger schlechten Tat sei schon das graduell Gute zu erkennen. Die Kirche sollte dieses Gute im Schlechten anerkennen und die Betroffenen ermutigen, weitere Schritte zum noch weniger Schlechten zu machen, was sie als ‚mehr Gutes’ hinstellen. Als Beitrag zur Gradualität des Guten im Schlechten kürte der Synoden-Sondersekretär, Erzbischof Bruno Forte, das Wort von der „unvollkomenen Positivität“. Dieses sich widersprechende Wortkonstrukt drückt die Widersprüchlichkeit der neuen Synoden-Ethik aus.

Von der defizitären zur positiven Positivität

▪ Auf dem Hintergrund dieser Gesichtspunkte sind die Beiträge zur Bischofssynode zu betrachten:

Kardinal Schönborn, der Moderator des deutschsprachigen Zirkels, erläuterte seine Positionen in einem Interview mit der Jesuiten-Zeitschrift Civiltà Cattolica am 26. September, also einer Woche vor dem Synodenbeginn: „… Wir sollten die zahlreichen Situationen des Zusammenlebens nicht nur aus dem Blickwinkel dessen betrachten, was fehlt, sondern auch unter dem Blickwinkel dessen, was bereits Versprechen ist, was bereits vorhanden ist.“ Jene Ehepaare, die in Gnade und Vertrauen in einer sakramentalen Ehe leben, „wissen in einem Paar, in einer eingetragenen Partnerschaft, in Zusammenlebenden die Elemente des wahren Heldentums, wirklicher Nächstenliebe, wirklicher gegenseitiger Hingabe zu sehen und zu unterscheiden. (…) Wer sind wir, um zu urteilen und zu sagen, dass es in ihnen keine Elemente der Wahrheit und der Heiligung gibt? (…) Es gibt Situationen, in denen der Priester, der die Personen innerlich kennt, dazu kommen kann zu sagen: Eure Situation ist so, dass ich laut Gewissen, eurem und meinem als Hirten, euren Platz im sakramentalen Leben der Kirche sehe. (…) Man kann immer etwas lernen von Personen, die objektiv in irregulären Situationen leben. Papst Franziskus will uns dazu erziehen. “

Demnach sind in allen irregulären Formen des Zusammenlebens Elemente des Guten zu finden. Entsprechend forderte Erzbischof Forte die Synodenväter auf, „Sympathie zu empfinden gegenüber einer unvollkommenen Positivität im Zusammenleben, um den Weg der Reifung zu begleiten“. Dieser pastorale Neusprech der Synode ist eine Verschleierungssprache, die die Realität der Sünde und die biblische Forderung nach Umkehr der Sünder den Menschen nicht mehr zumuten will. In der folgenden Formulierung wird die Widersinnigkeit der Wendung ans Tageslicht gebracht: Von der defizitären Positivität graduell fortschreiten zur positiven Positivität. Beide Pole dieses Satzes sind unsinnige Wortkonstrukte.

Letztlich gibt es in diesem Konzept überhaupt keinen Bereich des Bösen oder der Sünde mehr: Auch im schlechtesten Menschen und seinem Verhalten wollen die Gradualisten noch Elemente von „Wahrheit und Heiligung“ hineinsehen – so der Wiener Kardinal –, etwa im Wunsch nach Stabilität und Verlässlichkeit. Von diesem Punkt aus erstreckt sich dann die Gradualität des mehr oder weniger unvollkommenen Guten bis hin zum „Ideal“ des Guten – etwa in einer sakramentalen Ehe.

Damit hat Schönborn seine ethische Farbenlehre noch einmal modifiziert: In seiner moralischen Schwarz-Grau-Weiß-Skala soll das tiefe Schwarz wegfallen, also die schwere Sünde. Die Gradualität fängt bei einem dunklen Grau an. Das wären Menschen in großer Unvollkommenheit, aber mit einem Ansatz von Positivität.

Liebe in Zeiten der Vielfalt sexueller Lebensformen


Kardinal Walter Kasper

▪ Bei dieser Argumentation wird allein auf die subjektiven Haltungen und Absichten der Zusammenlebenden abgehoben. Es ist allerdings bezeichnend, auf welche Einstellungen Schönborn fokussiert und welche er selektiert: Er hebt die heldische Nächstenliebe und die gegenseitige Hingabe hervor. Die Treue bis zum Tod und die Offenheit für das Leben, zwei der drei wesentlichen Güter der sakramentalen Ehe, lässt er unter den Tisch fallen.

Diese Unterschlagung der kirchlichen Ehelehre geschieht nicht zufällig. Denn Schönborn sucht den kleinsten gemeinsamen Nenner in den heute verbreiteten Formen sexuellen Zusammenlebens. Da findet er allerdings wenig lebenslange Treue oder die Offenheit für Kinder. Letztlich wird mit diesem Konzept auch der Status der sakramentalen Ehe degradiert. Schönborn schiebt dazu einen Wertewandel von Ehe und Familie in „geschichtlichen und sozialen Dimensionen“ nach. Auf der anderen Seite ordnet er die neuen Formen des Zusammenlebens „den positiven Entwicklungen der Gesellschaft“ zu, die von der Kirche aufzugreifen im Konzilsdokument Gaudium et Spes gefordert würde.

Als Ergebnis von Schönborns Aussagen bleibt festzuhalten: Für ihn haben die jeweiligen Kontexte einer Haltung keine ethische Relevanz. Auch die biblischen Weisungen, die objektiven Normen des Sittengesetzes oder des Naturrechts bleiben in dieser Perspektive ausgeblendet. Für die Bewertung der Zusammenlebenden wäre es demnach gleichgültig, ob sie in einer sakramentalen Ehe, Homo-Partnerschaft, dem ungebundenen Zusammenleben vor und neben der Ehe oder in einer Zweit- und Drittehe lebten.

Die Sängerin Zarah Leander hatte in einem Lied die rhetorische Frage gestellt: „Kann denn Liebe Sünde sein?“ – gemeint war Sex in allen Lebenslagen und –formen. Im positiven Neusprech der Synode will man auf jeden Fall das Wort „Sünde“ vermeiden. Daher würde die entsprechend positive Neuformulierung heißen: Liebe ist in allen Lebensformen etwas Gutes!
Kardinal Schönborn fördert mit seinem Ansatz ein Schema der Vielfalt von sexuellen Lebensformen, wie es die Gender- und Homo-Lobby propagiert: Die lebenslange Ehe mit Kindern als „traditionelle Familie“ wäre dabei nur eine von vielen gleichwertigen Lebens- und Familienformen neben der Zweit-Ehe, Patchworkfamilie, den Singles und Allein-Erziehenden, Homo-Paaren ohne und mit Kindern etc.

Heldische Nächstenliebe in Homo-Partnerschaften?

▪ Aber der Wiener Kardinal geht noch einen Schritt weiter. Er stellt ausdrücklich die Haltungen von Homosexuellen in „eingetragenen Partnerschaften“ als Vorbilder für Ehegatten in der sakramentalen Ehe hin. Bei Homopaaren würden „Elemente des wahren Heldentums“ verwirklicht als „wirkliche Nächstenliebe und Hingabe“. Er fügt hinzu: Man könne immer etwas lernen von solchen Personen in objektiv irregulären Situationen, also in defizitärer Positivität. Leben in Homo-Partnerschaften die besseren Christen?

Seinen Kritikern schleudert der Kardinal das abgemünzte Zitat von Papst Franziskus entgegen: „Wer sind wir, um zu urteilen und zu sagen, dass es in ihnen (den eingetragenen Partnerschaften) keine Elemente der Wahrheit und der Heiligung gibt?“ Doch Schönborn missbraucht das Papst-Zitat, indem er den falschen Bezug zu Homopartnerschaften herstellt. Papst Franziskus dagegen wollte homosexuell veranlagte Einzelpersonen nicht richten, wenn sie Gott suchen würden und guten Willens seien.

Zwischen Homopartnerschaft und Ehe gibt es keinerlei Ähnlichkeiten…

▪ Mit solchen frechen Behauptungen und Verdrehungen konnte Kardinal Schönborn jedoch bei der Synode nicht durchkommen. Was Papst Franziskus von Homo-Partnerschaften hält, hatte er nach dem irischen Homo-Referendum durch seinen Staatssekretär verlauten lassen: Die Einführung der Homo-Ehe sei eine „Niederlage für die Menschheit“. Die Bischofssynode hatte schon bei der ersten Sitzungsperiode die Einschätzung vom damaligen Kardinal Ratzinger festgehalten und wiederholte die kirchliche Lehre im Schlussdokument: Es gibt „kein Fundament dafür, zwischen homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Schöpfungsplan Gottes für Ehe und Familie Ähnlichkeiten oder Analogien herzustellen“. Daher sei es „nicht hinnehmbar“, die Kirche in Richtung Einführung und Akzeptanz der vermeintlichen „Homo-Ehe“ unter Druck zu setzen.

… auch nicht bei unvollkommener Positivität

Entscheidend ist an dieser kirchlichen Lehraussage, dass der institutionelle Kontext christlicher Haltungen hervorgehoben wird, also Form und Inhalt des Ehe-Versprechens und der Ehe-Güter in der Bipolarität von Mann und Frau. Erst in diesem Rahmen der sakramentalen Ehe werden Liebe, Treue und Offenheit für Kinder naturrechtlich fundiert zu erfüllenden Werten für die Ehegatten. Verlässlichkeit und Verantwortung, womit die Homo-Partnerschaften angepriesen werden, stehen dazu in keiner Analogie, „auch nicht im weitesten Sinne“, wie Kardinal Ratzinger betont hat. Mit dieser Lehraussage wird somit das Konzept der Gradualisten von der „unvollkommene Positivität“ zurückgewiesen.

Den Synodentext auf Optimismus trimmen – christliche Abgrenzung nur implizit


Die Kardinäle Marx und Kasper in Rom
▪ Mit seinen Thesen zu den Bereichen des vor-, neben- und nachehlichen Zusammenlebens konnte der Wiener Kardinal allerdings eher Einfluss nehmen auf die Synode. Als Leiter des deutschsprachigen Zirkels tragen die drei Berichte seine Handschrift, wenngleich auch andere deutsche Bischöfe ihre Positionen eingebracht haben.

Im ersten Text stellt die deutsche Sprachgruppe die Forderung auf, im Synodendokument sollte die kirchliche Lehre in einer „positiven, die christliche Position entfaltenden Sprache“ dargestellt werden. Außerdem bittet der deutsche Zirkel die Synoden-Endredaktion, „nicht zu sehr in eine Überbewertung der eher pessimistischen Wahrnehmung unserer Gesellschaft zu verfallen“. Soso, die Synode soll auf bedingungslosen Optimismus getrimmt werden und auch die katholische Lehre nur in positiver Form aussagen, keinesfalls in „normativer und negativ abgrenzender Sprache“. Schönborns Gradualität des Positiven scheint hier im Text durch; auch vor dem Wort und der Realität der (negativen) „Sünde“ sollen die Katholiken abgeschirmt werden; es sollen keine klaren Abgrenzungen der katholischen Positionen gesetzt werden. Nur „implizit“ könnte die „christlich inkompatiblen Positionen“ zur Sprache gebracht – d. h. versteckt – werden. Der bischöfliche Welt-Optimismus soll nicht durch die Erwähnung der hässlichen Fehlformen menschlicher Sexualität gestört werden – wie Pornographie, Prostitution, Pädophilie, Sado-Masochismus, Fetischismus, Vergewaltigungen und auch die ungeordnete Homosexualität.

Dieser Ansatz der „positiven Sichtweise“ ist in das Enddokument der Synode in den Kapiteln 69 bis 71 übernommen worden – ein Erfolg von Schönborns Gradualismus: In jeder Form des Zusammenlebens seien die „positiven Elemente“ zu entdecken, die zwar noch nicht die „Fülle“ enthielten, aber auf dem Weg dorthin gesehen und geführt werden sollten – dem Weg von der unvollkommenen zur vollkommenen Positivität!

Entschuldigung für die Verkündigung der kirchlichen Lehre

▪ Im dritten Text des deutschen Zirkels wird dieser Faden wieder aufgenommen. Die Bischöfe entschuldigen sich zunächst für die angebliche Unbarmherzigkeit ihrer Vor-Vorgänger. Sie klagen sie gleichzeitig an, dass sie mit der (abgrenzenden) Verkündigung der kirchlichen Lehre viel Leid über die Menschen gebracht hätten – z. B. über vor- und nicht-eheliche Lebensgemeinschaften, geschiedene Wiederverheiratete oder Homo-Partnern, bei denen doch so viel vorbildlich Positives zu entdecken sei.

Nachdem sich die heutigen Bischöfe von der unbarmherzigen kirchlichen Lehre wie auch von der Verkündigung derselben distanziert haben, wenden sie sich wieder optimistisch-positiv der menschlichen Sexualität zu, nunmehr in rein soziologischer Diktion: Sie stellen die „humane Gestaltung der menschlichen Sexualität“ in den Vordergrund. Eine „sachgerechte und erneuerte Sprache“ (noch ein Neusprech!) soll insbesondere Heranwachsende „zu einer gereiften menschlichen Sexualität“ heranführen. Diese Neu-Sprache müssten die Eltern, Seelsorger und Schullehrer selbst erst noch lernen.

Obwohl damit der Bereich von Predigt und Katechese angesprochen ist, äußern sich die deutschen Synodenbischöfe an keiner Stelle von der Hinführung zur katholischen Ehelehre und der sakramentalen Ehe . Wie soll sich bei einer solchen Praxis der beklagte Zustand ändern, dass heiratswillige Katholiken kaum Grundwissen über Wert und Bedeutung des Ehesakraments haben?

Ein Freibrief zur sakramentalen Beliebigkeit mit subjektiven Gewissensentscheidungen

▪ Der umstrittenste Punkt wird am Schluss des dritten Zirkel-Dokuments verhandelt. Die Bischöfe stellen zu Anfang ausdrücklich ihr Ziel vor, die nach erster bleibender Ehe getrennt Lebenden und in zweiter Ehe Wiederverheirateten „unter bestimmten Voraussetzungen zu den Sakramenten der Buße und der Eucharistie“ zulassen zu wollen. Dieser Ansatz ist von Papst Paul II. in seiner Enzyklika „Familiaris consortio“ grundsätzlich verneint worden:

„Die Kirche bekräftigt jedoch ihre auf die Heilige Schrift gestützte Praxis, wiederverheiratete Geschiedene nicht zum eucharistischen Mahl zuzulassen. Sie können nicht zugelassen werden; denn ihr Lebensstand und ihre Lebensverhältnisse stehen in objektivem Widerspruch zu jenem Bund der Liebe zwischen Christus und der Kirche, den die Eucharistie sichtbar und gegenwärtig macht.“

Auf diesem Hintergrund war es ein geschickter Schachzug, den Angriff gegen die aufgezeigte Position der päpstlichen Enzyklika mit einem unverfänglichen Zitat derselben einzuleiten: Der Papst hatte darin von der Unterscheidung gesprochen, dass es bei Trennungen oftmals schuldige und unschuldige Ehegatten gebe. Diese ethische Unterscheidung ist zutreffend, kann aber nicht die objektive Gültigkeit der eingegangenen Ehe aufheben oder einen subjektiven Anspruch auf eine zweite Ehe und den Kommunionempfang legitimieren.

Doch eben zu jener Zielsetzung sollte dieses Zitat hinführen. Der Weg dazu wird mit dem „forum internum“ angegeben. Damit ist die persönliche Gewissensprüfung nach einem Beratungsgespräch mit dem Beichtvater gemeint. Mit dem Wort: „Jeder muss sich selbst prüfen“, wird der Zugang zum Sakramentenempfang der Eucharistie der subjektiven Entscheidung überlassen. Das würde auf einen Freibrief der sakramentalen Beliebigkeit hinauslaufen, denn das Gewissen der meisten Katholiken ist nicht mehr an dem Wissen über die biblische und kirchliche Normenlehre orientiert.

Schönborn bzw. der deutsche Zirkel argumentierten zum Gewissen ähnlich wie Martin Luther, als er vor der Frage stand, ob er dem protestantischen Kurfürsten Johann Friedrich eine Zweitehe erlauben sollte. Der hatte „auf Gott und sein Gewissen genommen“, dass er ohne seine Konkubine nicht leben könnte. Daraufhin gab Luther dem Kurfürsten „beichtweise die Erlaubnis zur Bigamie, um das Gewissen zu retten“
.
Kardinal Schönborn hatte in seinem vor-synodalen Interview ausdrücklich Fälle konstruiert, in denen er wiederverheiratet Geschiedenen bei gültiger Erst-Ehe empfahl, den Leib des Herrn zu empfangen. Damit hatte er provokativ gegen die Lehraussagen von Papst Johannes Paul II. verstoßen. Auch bei einem nach-synodalen Gespräch schlug er in die gleiche Kerbe: Für den Kommunionempfang von Katholiken in ungültiger Zweitehe sei die Bedingung der Enthaltsamkeit, wie sie in „Familiaris consortio“ aufgestellt wird, nicht mehr notwendig.
Die Reformer haben den Fuß in der Tür – für ihre progressive Agenda


Die Kardinäle Marx und Schönborn bei der Synode

▪ Das Enddokument der Synode hat in den Kapiteln 85 und 86 die aufgeführten Überlegungen und Formulierungen des deutschsprachigen Zirkels weitgehend übernommen. Es sind allerdings einige Abschwächungen vorgenommen worden. So wird von dem „recht gebildeten Gewissen“ statt dem ungebundenen „persönlichen Gewissen“ gesprochen. Die subjektive Gewissensentscheidung könne auch nicht von den Erfordernissen der Wahrheit und den evangeliumsfundierten Vorgaben der Kirche absehen. Statt „Zugang zu den Sakramenten“ sollen die Möglichkeiten „einer vollen Teilnahme am Leben der Kirche“ ausgelotet werden.
Trotzdem äußerten sich die Kasperianer zum Synodenergebnis im Abschlusspapier mit vorsichtigem Optimismus. Die Kardinäle Kasper, Schönborn und Marx konnten mit den Kapiteln 69 bis 71 sowie 85 und 86 den „Fuß in die Tür“ setzen, um nach der Synode

gradualiter ihre progressive Agenda zu vollenden. Denn die abgeschwächten Inhalte jener Kapitel verweisen auf das weitergehende Original der Beschlüsse aus dem deutschsprachigen Zirkel. Darin aber wurde unter der Hand (des pastoralen Ansatzes) die Lehre der Kirche zu dem Bereich Sexualität und Ehe verändert. Zusammenfassend ergibt sich aus den folgende Eckpunkten ein neues Paradigma für die kirchliche Ehelehre:

- Es soll nicht mehr in negativ-abgrenzender Sprache von Sünde, Verboten und Schlechtem gesprochen werden – etwa dem 6. Gebot: Du sollst nicht ehebrechen, dem Jesus-Wort von Wiederverheiratung als Ehebruch oder der Nicht-Erlaubtheit von Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe. Der kirchliche Realismus zu Sünde und Vergehen wird als „pessimistische Weltsicht“ denunziert.

- Darüber hinaus soll das moraltheologische Prinzip des intrinsisch Schlechten gekappt werden. Demnach sollen Abtreibung, Ehebruch etc. nicht mehr als in sich schlechte Handlungen gelten, sondern nach Situation, Motiv, Umständen und Konsequenzen auch positiv gedeutet werden können.

- Gegenüber der bisherigen Unterscheidung von gut und schlecht soll die Kirche ganz auf eine positiv-optimistische Sicht der Menschen umgepolt werden. In allen schlechten Haltungen und Handlungen hätte man immer schon eine Beimischung von guten Absichten und Ansätzen zu sehen. Daher bräuchte es keine Umkehr der Sünder mehr. Es gäbe nur ein gutes Fortschreiten vom Ausgangspunkt der unvollkommenen Positivität zur positiveren Positivität. Die bisherige Norm der sakramentalen Ehe wird dabei zu einem kaum erreichbaren „Ideal“ für die Frommen marginalisiert.

- Die Anwendung dieses neuen Paradigmas bedeutet eine substantielle Veränderung der kirchliche Lehre zu Sexualität und Ehe: Alle sexuellen Beziehungen vor, neben und außerhalb der Ehe sollen grundsätzlich als Vielfalt der Lebens- und Liebesformen akzeptiert sowie von ihren positiven Elementen her gesichtet und bewertet werden. Insbesondere wird die Verantwortungsübernahme in einer Zweit-Ehe als in sich gut und unumkehrbar hingestellt.
- Die kirchlich-disziplinarischen Folgen dieser Lehr-Änderung skizzierte Kardinal Schönborn so: Der Eintritt in die Zweitehe bei gültiger Erst-Ehe könnte als Vergehen der Vergangenheit im Beichtgespräch bereut und vergeben werden. Die eingegangenen Verpflichtungen und Verantwortungsübernahme in der Zweitehe (besonders bei Kindern) wären aber grundsätzlich positive Elemente, die nach persönlicher Gewissensprüfung den Zugang zur Kommunion ermöglichen sollten. Ausdrücklich wendet sich der Wiener Kardinal gegen die Ausnahmeformel von „Familiaris consortio“, wonach Kommunionsempfang nur bei Enthaltsamkeit in der Zweitehe zu erlauben sei.

In diesem Sinne betrachten die Kasperianer den Synodenbeschluss als Anfang einer Agenda, die sich nicht an den Wortlaut hält, sondern – analog zum Konzil – den Geist der Synode fortführen will und die Tür zur Akzeptanz der Vielfalt von Zusammenliebenden ganz aufstoßen sowie deren volle „Integration“ in die sakramentale Kirche betreiben soll. Der schwache Trost für die Verteidiger der Rechtgläubigkeit, dass im Synoden-Enddokument nichts entgegen der Lehre der Kirche drinstehe, ist praktisch schon überholt

Die kirchliche Ehelehre ist bei den Gläubigen schon lange verdunstet

▪ Doch auch noch die defensive These, dass kein Verstoß gegen die Kirchenlehre vorliege, hat für die Klarheit und Binnenwirkung der kirchlichen Verkündigung desaströse Auswirkungen angesichts der bisherigen Verdunstung der kirchlichen Lehre über Ehe und Familie:
In einem Beitrag der Limburger Kirchenzeitung vom 20.09.2015 unter der Überschrift: „Geschiedenen eine zweite Chance geben“ berichtete Der Sonntag über eine Umfrage unter Ehejubilaren zu der Frage, wie die Kirche sich zur Wiederverheiratung von Geschiedenen verhalten solle. Alle drei befragten Paare stellten die Trennung von Eheleuten unter die Gesichtspunkte: Der Mensch irrt sich. Es passiert halt, dass man bei der Wahl des Partners daneben liegt. Dann macht man es eben beim zweiten Mal besser. Auf jeden Fall sollten Geschieden eine zweite Chance erhalten und wieder kirchlich heiraten dürfen.

In einer solchen säkularen Eheauffassung nach dem Muster von Versuch, Irrtum und zweiter Chance hat sich die kirchliche Ehelehre vollständig verflüchtigt. Wenn bei vermeintlich gut-katholischen Goldhochzeitspaaren schon diese Verdunstung der Glaubenslehre vorherrscht, wird man bei Heranwachsenden und jungen Paaren erst recht keinen Ansatz mehr finden für die Ansprüche und Gaben des Ehesakraments. Dass die Katholiken von alt bis jung vielfach keine Kenntnisse mehr haben von den christlichen Glaubensgrundsätzen, müsste Bischöfe und Pfarrer, Religionslehrer und auch die kirchliche Publizistik aufschrecken. Denn sie sind offensichtlich ihrer Pflicht zur Darlegung der biblisch-kirchlichen Ehelehre bisher nicht genügend nachgekommen. In dieser Situation wäre eine Kehrtwende auf allen Ebenen der Verkündigung not-wendig. Insofern ist die Feststellung, die Synode hat nichts gegen die Lehre der Kirche geäußert, eine Bankrott-Erklärung des Weiter so mit den kirchlichen Defiziten bei der Glaubensverkündigung, insbesondere zur Ehelehre.

Die Lehre von der defizitären Positivität ist in der Provinz angekommen

▪ Das zeigt ein Treffen des derzeitigen Bistumsleiters in Limburg, Weihbischof Manfred Grothe, mit „zwanzig Praktikern aus der Familienpastoral und -beratung, von der Familienbildung und den Kindertagesstätten“. Erstaunlich schnell wurden dabei die progressiven Tendenzen der Kaperianer-Fraktion der Synode aufgenommen. Wenn Bischof Bode im Frühjahr die Kluft zwischen Lehre und Lebenswirklichkeit beklagte, so lautet heute die Sprachregelung: „Spannungsfeld von (Ehe-)Ideal und Wirklichkeit“ – so Grothe laut Limburger Kirchenzeitung vom 1. Nov. Es gebe nun mal eine „Vielfalt von Lebensformen, in denen nur Elemente dieses Ideals verwirklicht“ würden. Man sieht, die aus Rom verbreitete Lehre von der Gradualität einer defizitären Positivität ist in der Provinz angekommen.


Auch Kardinal Schönborns Theorie, dass solche Haltungen wie „Verantwortung übernehmen“ kontextlos, also unter allen Umständen (intrinsisch) gut zu heißen seien, sogar evangeliengemäß, fand die Zustimmung des Limburger Weihbischofs. Verräterisch war allerdings, wie die katholischen Berater/innen in ihren Praxisberichten dazu standen: „Die Paare, egal in welcher Lebensform, wollen, dass ihr Miteinander gelingt“. Die Menschen würde die professionelle Beratung schätzen. Dabei sei „die Marke Katholisch kein Hemmnis (!) und kein Problem“. Diese Aussage ist entlarvend: Das ‚Katholische’ wird als äußerliche Marke angesehen, die dann nicht als hemmend und hinderlich für die Beratung angesehen wird, wenn das Inhaltlich-Katholische hintan steht.
http://www.katholisches.info/2015/11/10/...chlichen-lehre/


von esther10 10.11.2015 10:15

"Ungeahndete Straftaten senden falsches Signal"


© WDR/Dirk Borm âhart aber fair: Sendung vom 09.11.2015
Bei Frank Plasberg kommen zum Thema Flüchtlingskrise ehrenamtliche Helfer zu Wort, ohne deren Arbeit sie nicht zu bewältigen wäre. Die streitbare Polizistin Kambouri warnt erneut – und überrascht.

Die Flüchtlingsströme nach Europa sind das Thema dieser Generation. Tausende machen sich wöchentlich auf den beschwerlichen Weg in eine vermeintlich bessere Zukunft, viele von ihnen wollen nach Deutschland.

Die Berichte von den Flüchtlingsrouten auf dem Balkan, aus Auffanglagern und von den Krisensitzungen im politischen Berlin sind mittlerweile fester Bestandteil jeder Nachrichtensendung. Die Konflikte zwischen den Parteien füllen Tag für Tag aufs Neue die Kommentarspalten.

Fast in Vergessenheit geraten sind darüber diejenigen, die Tag und Nacht mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass nicht vollends das Chaos ausbricht und den Geflüchteten so gut es geht helfen.

Plasberg trifft mit "No-Name-Runde" Nagel auf den Kopf

Ihnen gibt Frank Plasberg in "Hart aber fair" eine Stimme – und liefert ganz unerwartet eine Sendung ab, die sich vom gewohnten Talkshow-Einheitsbrei deutlich abhebt. Nichts von dem üblichen Gepolter und Rechtgehabe, keine vermeintlichen Experten und allzu eloquente Politiker, die gebetsmühlenartig ihre Positionen wiederholen, sondern eine Sendung, bei der man zuhört, anstatt nach der ersten Viertelstunde weg zuschalten.

Zu verdanken ist das nicht nur Plasberg, sondern auch seinen Gästen. "Sie werden vermutlich kaum einen unserer Gäste kennen" – mit dieser einleitenden Bemerkung trifft Plasberg den Nagel auf den Kopf, denn die Mehrheit der Studiorunde ist tatsächlich unbekannt.

Aber genau das ist gut so, denn die Sendung dreht die üblichen Verhältnisse um. Die dringenden Fragen in der Flüchtlingskrise werden von unten angesprochen, von denjenigen die im Alltag am nächsten dran sind – ein freiwilliger Helfer, ein Reporter, eine Polizistin, zwei Beamte.

Schafft der Staat das alleine?

Wie kommt man überhaupt dazu, Helfer zu werden, will Plasberg dann auch als Erstes von Holger Michel, einem PR-Berater wissen. Michel arbeitet als Helfer im Flüchtlingsheim Berlin-Wilmersdorf und seine Antwort ist ebenso einfach, wie treffend: "Man kommt dort hin, sieht, dass es viel zu tun gibt und dann bleibt man."

Michel ist auch optimistisch, dass die ehrenamtliche Hilfe noch eine ganze Weile bestehen bleibt, schließlich sei man straff organisiert. Seiner Ansicht nach kann und soll der Staat die Herausforderung auch gar nicht alleine in den Griff bekommen, eine Meinung, die Sozialdezernentin Heike Jüngling teilt.

"Ohne ehrenamtliche Hilfe würden wir ganz schlecht dastehen", gibt die Beamtin aus Königswinter offen zu. Eine Kommune könne mit ihren hauptamtlichen Mitarbeitern auch gar nicht die ganzen Maßnahmen bestreiten. Es habe aber trotz der ehrenamtlichen Helfer schon erste Kündigungen gegeben, weil Kollegen mit der Zusatzbelastung nicht klarkämen.

Helfer bemängeln schlechte Planungssicherheit

Das größte Problem aber, und da ist sie mit ihrem bayrischen Kollegen Lothar Venus einer Meinung, sei die fehlende Planbarkeit und die mangelnde Kommunikation. "Ich wünschte, ich könnte zuverlässig hochrechnen" klagt sie und auch der Journalist Sandro Poggendorf spart nicht mit Kritik. Die Bürokratie arbeite viel zu langsam, vielfach noch per Hand anstatt mit dem PC. "Es ist eine Katastrophe, was da passiert." Angesichts der ohnehin schon hohen Belastung der Ämter bringt die Runde dann auch kein Verständnis für die von Innenminister de Maizière geforderte Einzelfallprüfung des Familiennachzugs auf.

"Mein Wunsch wäre, dass wir uns erst mal um die großen Themen kümmern und nicht ein Detail nehmen und es zum politischen Spielball werden lassen", empört sich Jüngling und erntet dafür nicht nur verdienten Applaus, sondern auch die Zustimmung von Venus, zweiter Bürgermeister des Grenzortes Wegscheid.

Venus Statement in dieser Hinsicht gehört zu den besten des Abends. "Die brauchen sich auch als Familie", mahnt er "nicht nur bei der Flucht, sondern auch bei der Integration." Außerdem kämen doch ohnehin die meisten mit Familien – welcher Vater wolle schon Frau und Kind zurücklassen, wenn rundherum die Fassbomben fallen. Schnellere Abläufe, verbesserte Verfahren, das sei wichtig, nicht das Gerangel um ein kaum existierendes Problem. Der Streit um die Familiennachführung, eine politische Nebelkerze.

Machtpoker statt konkrete Handlungen

Venus ist es auch, der den Schlingerkurs der Politik einen ganz realen Kontext gibt. Der Mann, der kürzlich davor warnte, dass, wenn man nicht aufpasse, bald das erste Kind erfriere erzählt von einer besonders chaotischen Ankunft von Flüchtlingen in seiner Heimat. "Sie stehen hier auf der Brücke zwischen Deutschland und Österreich und dann hören sie das Wimmern, das Klagen, das Schreien kleiner Kinder. Das überrollt sie nachts um halb drei wie ein D-Zug. Wenn man selber Kinder hat, weiß man, was das bedeutet."

Untätig sein und sich lieber mit Machtspielen aufzuhalten könne keine Lösung sein. Sandro Poggendorf sieht die gleichen Probleme. Die Lösung könne seiner Meinung nach nicht darin bestehen, dass sich die Politiker Mittwochs vertrügen und Sonntags bekriegten. "Wir geben als System ein trauriges Bild ab", konstatiert er schonungslos unter Applaus des Publikums.

Umso besser sind dagegen die Leistungen der Ehrenamtlichen organisiert. Ein eingespielter Tagebucheintrag Holger Michels zeigt eindrucksvoll, wie leidenschaftlich die Helfer bei der Sache sind. Helfen mache auch Spaß und solle auch Spaß machen, so der Berliner. Von Plasberg gefragt nach seiner Freizeit erwidert er: "Ich bin dazu übergegangen, meine Freunde in die Unterkunft einzuladen. Mit ein bisschen Glück hat man einen neuen Helfer gewonnen."

Wie weit die Hilfsbereitschaft gehen kann, demonstriert er auch mit Schilderungen von Helfern, die freimütig Geld für Babynahrung vorstreckten, um schnell Hilfe leisten zu können. "Babys haben die Angewohnheit, dass man sie nicht 24 Stunden auf Essen warten lassen kann" gluckst er, woraufhin Plasberg noch einen obendrauf setzt: "Die können nicht einmal einen Antrag stellen." Alle brechen in herzhaftes Lachen aus – zumindest kurz zeigt sich da, dass selbst ein so ernstes Thema durchaus mit Humor betrachten werden kann.

Kambouri warnt vor Parallelgesellschaft

Frank Plasberg zeigt sich in dieser Ausgabe ohnehin von seiner besten Seite. Ohne seinen üblichen Biss zu verlieren, zeigt er sich als guter Zuhörer, der alle Gäste gleichermaßen zu Wort kommen lässt, ohne dabei den Faden zu verlieren. Auch der sonst wesentlich kontroverser argumentierenden Polizistin und Buchautorin Tania Kambouri entlockt er einige unerwartete Aussagen. Angesprochen auf ihre Erlebnisse mit Flüchtlingen im Dienstalltag macht diese eine wesentlich bessere Figur, als noch vor Kurzem bei Sandra Maischberger. "Mir tut das weh und auch ich habe Mitleid", gesteht sie.

Man müsse aber auch die Problemfälle ansprechen. "Ich habe Angst, dass diese Menschen in eine Parallelgesellschaft abdriften." Natürlich sei nicht jeder Terrorist und mit der großen Mehrheit gäbe es keinerlei Probleme. Das größte Problem sei jedoch die mangelnde Registrierung, durch welche Straftaten nicht geahndet werden könnten. "Das sendet das falsche Signal", warnt sie.

Dass viele Einwohner wegen der Flüchtlinge besorgt sind, darüber will die Sendung nicht hinwegtäuschen. Eine Zuschauermeinung, die den Flüchtlingen vorwirft, doch ihren "eigenen Dreck wegzumachen", da sie sowieso schon eine "Versorgungsmentalität" entwickelt hätten, wird dennoch von der Runde schnell zerpflückt und das zu recht.

Politik sollte auch mehr Zuversicht vermitteln

Dennoch, alle Gäste sind sich darüber im Klaren, dass eine gesellschaftliche Spaltung stattgefunden hat, ein Umstand, an dem auch die Politik eine erheblich Mitschuld trage. Nicht mit den Leuten zu reden, die betroffen sind, sei dabei keine Lösung, sondern "eine gefährliche Entwicklung", die nur den Frust steigere, so Poggendorf.

Die Gretchenfrage nach der Obergrenze stellt Plasberg während der Sendung nicht. Was er stattdessen wissen will: Was muss anders laufen, damit es nicht zu noch mehr Problemen kommt? Für Kambouri ist es die Integration: "Wir dürfen damit nicht warten, wir müssen jetzt anfangen." Der sieht die Politik im Zugzwang. "Wir brauchen eine klare Kante", fordert Michel. Die Politik müsse Klartext reden über die wirklichen Probleme, eine Ansicht die alle teilen.

"Wir haben zugehört", sagt Frank Plasberg zum Ende der Sendung und es stimmt. Doch die Schlussworte die nachklingen gehören Michel: "Aufgabe der Politik ist es auch mehr Zuversicht zu vermitteln. Wir können über uns hinauswachsen."
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/pol...tY?ocid=U270DHP


von esther10 10.11.2015 10:08

Führt der Gen-Bearbeitungsansatz zur Heilung von Leukämie und anderen Tumoren?

Veröffentlicht: 10. November 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Dr. med. Edith Breburda

Forscher verwendeten eine neuartige Gen-Schnitt-Technik, um einen aggressiven Krebs bei einem Kind zu behandeln. Sie veränderten dadurch das menschliche Genom. Nachdem eine herkömmliche Behandlung mit Chemotherapie und einer Knochenmarktransplantation nicht funktioniert hat, wurden einem Mädchen spezielle Designer-Zellen injiziert. Ein paar Wochen danach verschwand ihre Leukämie. dr-breburda1



“Wir werden über eine Heilung erst in ein oder zwei Jahren reden, sofern der Krebs nicht zurückkommt”, sagte Paul Veys, der Arzt, der die Behandlung am Great Ormond Street Hospital für Kinder in London durchgeführt hat.

Es gibt andere Gründe, vorsichtig zu sein. Die Behandlung wurde bisher nur bei einem Patienten durchgeführt. Während einige der Daten auf einem wissenschaftlichen Treffen in Florida im Dezember vorgelegt werden sollen, wurde das Verfahren bisher nicht begutachtet oder in einer Fachzeitschrift veröffentlicht.

Bei der Gen-Bearbeitung werden fehlerhafte DNA-Stücke mit einer winzigen Schere herausgeschnitten, um eine genetische Erkrankung zu beheben. Der Ansatz ist jedoch umstritten, weil er eines Tages verwendet werden könnte, um Merkmale wie Augen- oder Haarfarbe zu verändern, die nichts mit einem medizinischen Nutzen zu tun haben.



Das Gespenst sind “Designer-Babys”

Inzwischen haben mehrere große Unternehmen, darunter Pfizer Inc., Astrazeneca SPS und Novartis AG damit begonnen, mit Gen-Editing-Tools zu arbeiten.
Viele Biotechnologieunternehmen und akademische Forscher experimentieren bereits mit einer als CRISPR-Cas9 benannten Technik. Sangamo BioSciences
Inc. in den USA testet eine rivalisierende “Zinkfinger-Nukleasen-Gen-Schnitttechnik” bei HIV-Patienten.

Der Säugling, der in London behandelt wurde, litt an einer rezidivierenden akuten lymphatischen Leukämie, einer Form von Blutkrebs, die sich sehr schnell ausbreiten kann. Nachdem eine konventionelle Therapie gescheitert war, hatten die Ärzte fast keine Optionen mehr. Book

Einige Leukämie-Patienten können mit einer experimentellen CAR-Technik, die einige Erfolge bei US-Studien gezeigt hat, behandelt werden. Sie beinhaltet die Entnahme von Immunzellen des Patienten, die gentechnisch verändert werden, so dass sie effizienter Leukämiezellen aufspüren und töten. Anschließend werden die Zellen wieder eingesetzt.

Das Problem war, dass Layla nicht genug von ihren eigenen gesunden Immunzellen hatte, weil so viele durch die Chemotherapie zerstört wurden. Das normale CAR-Verfahren wurde somit ausgeschlossen. Um T-Zellen eines gesunden Spenders zu verwenden, wandten sich die Great Ormond Street Ärzte an Cellectis, eine französische Biotech-Firma, in der Pfizer 8% der Anteile besitzt.



Ein paar Wochen, nachdem die Spenderzellen entwickelt und Layla gegeben wurden, bildete sich ihre Leukämie zurück. Sie erhielt dann eine Knochenmarktransplantation, um ihrem Immunsystem, das durch die Behandlung ausgelöscht worden war, Auftrieb zu gegeben. Sie erholt sich jetzt zu Hause.

“Es ist sehr aufregend, aber es ist noch zu früh, von Erfolgen zu sprechen”, sagte Matt Kaiser, der Leiter der Blutkrebs-Forschung bei UK Charity Bloodwise.

Um die Behandlung von Layla zu validieren, fügte er hinzu, “es muss sich eindeutig um klinische Langzeitstudien handeln, mit mehr Patienten. Wir müssen wissen, wer reagiert und wer nicht, um langfristige Ergebnisse zu verstehen. ”

Cellectis plant die Aufnahme einer Prüfung seiner Produkte bei mehr Patienten ab Anfang nächsten Jahres. Wenn die Layla-Ergebnisse repliziert werden können, kann der Gen-Bearbeitungsansatz eine neue Möglichkeit bieten, Leukämie und möglicherweise andere Krebsarten zu bekämpfen.

Literatur:
Gautam Naik: New York on Genes Helps Cancer Fight, The Wall Street Journal. 6. Nov. 2015BookCoverImage



Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda (von ihr stammt auch das Foto) ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/201...edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

von esther10 10.11.2015 00:54

Papstvertrauter: Synode bedeutet Wende für Wiederverheiratete


Pater Antonio Spadaro in der Synodenaula - L'Osservatore Romano

10/11/2015 13:26SHARE:
Die Weltbischofssynode über Ehe und Familie hat die „Grundlage“ für eine Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion gelegt. Das schreibt der Jesuit Antonio Spadaro, der als Vertrauter von Papst Franziskus gilt und auf dessen Ernennung hin an der Synode teilgenommen hatte. Das Abschlusspapier fordere vom Seelsorger eine Prüfung der Einzelfälle, ohne der Integration der Betroffenen „irgendeine Grenze zu setzen“, wie dies früher der Fall gewesen sei, so der Chefredakteur der „Civilta Cattolica“ in der aktuellen Ausgabe der italienischen Jesuitenzeitschrift.
Damit habe die Bischofsversammlung „eine Tür geöffnet“, die die vorige Synode im vergangenen Jahr geschlossen gelassen habe, so Spadaro weiter. Man könne daher „zu Recht von einem neuen Schritt“ sprechen. Der Jesuit betont, der Ermessensspielraum der Bischöfe in dieser Frage sei gestärkt worden sei.
Spadaros Aussagen haben auch deshalb besonderes Gewicht, weil die von Italiens Jesuiten herausgegebene „Civilta Cattolica“ als offiziös gilt und im vatikanischen Staatssekretariat gegengelesen wird. Spadaro war von Franziskus persönlich zum Mitglied der Synode berufen worden, die vom 4. bis 25.
http://de.radiovaticana.va/news/2015/11/...2%80%9C/1185673


Oktober im Vatikan stattfand. Der 49 Jahre alte italienische Geistliche steht in engem Kontakt mit Franziskus.
(kap 10.11.2015 mg)

von esther10 10.11.2015 00:51

Franziskus in Florenz: „Keine Machtgelüste in der Kirche“


Franziskus in der Kathedrale von Florenz, Santa Maria del Fiore - AP

10/11/2015 13:06SHARE:

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Franziskus träumt von einer Kirche in Italien, die den Menschen nahe steht und nicht auf Machtgewinn fixiert ist. Klare Worte äußerte der Papst bei seinem Besuch in Florenz, der Hauptstadt der Toskana. An die italienischen Bischöfe gewandt, sagte Franziskus, dass sie keine Angst haben sollten, „mit Hilfe des Heiligen Geistes“ die Kirche zu leiten. Sein Besuch in Florenz und die Ansprache in der Kathedrale „Santa Maria del Fiore“ fand anlässlich des fünften Nationalen Kirchentreffens statt, einer Art italienischer Katholikentag also. Mehr als 2.500 Gläubige nahmen daran teil.

Bevor der Papst seine ausführliche Grundsatzrede hielt, sprachen in der berühmten florentinischen Kathedrale der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz und einige Gläubige über den Stand der Dinge der katholischen Kirche in Italien.

Die katholische Kirche müsse nie Angst haben vor den Herausforderungen der Welt, so der Papst in seiner Rede. Ausgehend vom Fresko des Jüngsten Gerichts in der Kathedrale ging der Papst auf die Aufgaben der Kirche ein: Gott habe seinen Sohn nicht als Richter in die Welt geschickt, sondern als Retter, deshalb müsse jeder Gläubige selber ein Diener für die anderen sein und nicht ein Sammler von Machtansprüchen.

Bescheidenheit, Desinteresse und Seligpreisung

Der Papst zählte drei Punkte auf, um den „wahren christlichen Humanismus“ zu umschreiben: Bescheidenheit, Interesselosigkeit und die Seligpreisung. Über die Bescheidenheit sagte der Papst, dass man sich davor hüten solle, „nur an den eigenen Ruhm zu denken“. Dies führe zum zweiten Stichwort: die Interesselosigkeit führe dazu, dass man Gott aus dem eigenen Leben ausschließt. „Vermeiden wir es bitte, uns in Strukturen einzuschließen, die uns eine falsche Sicherheit vermitteln und uns zu unbarmherzigen Richtern werden lassen. Unser Glaube ist revolutionär, weil er vom Heiligen Geist kommt“, so der Papst. Jeder sei aufgerufen, diesem „Impuls“ zu folgen und so zu Menschen zu werden, wie Jesus es im Evangelium vorgelebt und aufgefordert habe. „Ein Christ wird nur dann selig, wenn er in sich die Freude des Evangeliums stellt“, fügte Franziskus an. Schaue man auf die „großen Heiligen“, so sehe man, dass „ihre Seligkeit viel mit Verschmähung und Armut“ zu tun hatte.

Die drei Stichwörter würden auch die Kirche in Italien gut umschreiben, so der Papst. „Die drei Elemente besagen uns, dass wir nicht darauf fixiert sein müssen, Macht anzuhäufen, auch wenn es vielleicht für die Kirche nützlich aussehen könnte. Wenn die Kirche nicht die Haltung Jesu einnimmt, dann wird sie orientierungslos und verliert ihren Sinn. Wenn die Kirche hingegen Jesus folgt, dann wird sie ihre Mission ausüben können. Die Haltung Jesu sagen uns, dass eine auf sich selber orientierte Kirche eine traurige Sache ist.“
Zwei Verführungen

Dies könne auch zu einem Hindernis auf dem Weg der Erneuerung werden, fügte er an. Er wolle deshalb zwei Verführung aufzählen „und nicht 15 wie vor der Kurie“, scherzte der Papst. Einerseits müsse sich die Kirche vor „Starre und Härte“ hüten, die sie zu einer „unbarmherzigen Richterin“ verkommen lässt. Die Kirche brauche nicht nur „Strukturplanungen“ – dies betreffe gerade die Kirchenreform – sondern immer die Erneuerung in Christus. Andererseits – und das ist die zweite Versuchung – gehe es darum, sich vor dem Agnostizismus in Acht zu nehmen, also der Gleichgültigkeit gegenüber Gott. Franziskus nannte hierbei zwei italienische Literaturfiguren, nämlich Don Camillo und Peppone vom Autor

Giovannino Guareschi:

„Sie waren so verschieden, aber beide sehr nahe an den Menschen. Nähe und Gebet, das sind die Schlüssel, um das christliche Volk zu fördern, ein Volk, das bescheiden, großzügig und zufrieden ist. Wenn wir als Bischöfe diesen Kontakt zum Glaubensvolk verlieren, dann gehen wir nirgendwo hin.“

Mittagessen mit Armen

Das Mittagessen nahm der Papst in einer Armenküche gemeinsam mit Bedürftigen ein. Am Dienstagnachmittag stand ein Gottesdienst mit etlichen Zehntausend Gläubigen aus der Region im Stadion von Florenz auf dem Programm. Der letzte Besuch eines Papstes in den beiden toskanischen Städten fand 1986 statt. Der eintägige Besuch ist die zehnte inneritalienische Reise des Papstes seit seinem Amtsantritt im März 2013.
http://de.radiovaticana.va/news/2015/11/...2%80%9C/1185635
(rv 10.11.2015 mg)

von esther10 10.11.2015 00:50

Päpstliche Präzisierung zum neuen Ehenichtigkeitsverfahren

10. November 2015 14:09 | Mitteilung an die Redaktion



Franziskus und die Rota Romana
(Rom) In der neuen Ausgabe der römischen Jesuitenzeitschrift Civiltà Cattolica legte der Schriftleiter und Papst-Vertraute, Pater Antonio Spadaro SJ, eine Lesart des Synodenergebnisses vor, das vorwegnehmen dürfte, was Papst Franziskus in der Sache der wiederverheirateten Geschiedenen entscheiden wird. Der Artikel geht jedoch weit darüber hinaus und bricht radikal mit dem bisherigen Kirchenverständnis. Und alles mit der Druckerlaubnis aus Santa Marta.

Ob Spadaros Synoden-Analyse mit dem bisher von der Kirche Gelehrten bricht, scheint den Jesuiten nicht zu beschäftigen. Er verfügt für seinen Artikel über die Druckerlaubnis des Vatikans. Vielmehr muß angenommen werden, daß Pater Spadaro auf ausdrücklichen Wunsch von Papst Franziskus geschrieben hat, dessen Gedanken wiedergibt – und das sicher authentischer als Eugenio Scalfari, ein anderer „Papst-Sprecher“ (Roberto Cascioli) – und seinen Artikel vor der Veröffentlichung dem Papst vorgelegt hat (siehe Synode: Franziskus schweigt, doch Pater Spadaro sagt, wie Papst entscheiden wird).

Spadaros „völlig einseitige“ Auslegung des Synodenschlußberichts

„Besonders auffällig ist, mit welcher Sicherheit Pater Spadaro die Relatio finalis der Synode – ein Text, der tatsächlich offen für mehrere Interpretationen ist – völlig einseitig auslegt: nämlich zugunsten der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen“, so der Vatikanist Sandro Magister zum Spadaro-Artikel.

Im Zusammenhang mit der Synoden-Auslegung sind weitere Ereignisse zu sehen, die der Spadaro-Interpretation des Synodenausgangs vorausgingen.
An erster Stelle steht die Äußerung führender Vertreter des bundesdeutschen, österreichischen und schweizerischen Episkopats und diesem nahestehender Theologen für die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion. Laut den Bischöfen Marx (München-Freising), Schönborn (Wien) und Büchel (St. Gallen) könne es keinen Zweifel geben, daß sich die Synode für eine „Öffnung“ in dieser Frage aussprochen habe, ebenso wie für eine Anerkennung der Homosexualität, obwohl dieses Thema gar nicht Gegenstand der Synodenarbeiten war. Vertreter des Episkopats im deutschen Sprachraum ließen ebenfalls verlauten, daß die bereits in Teilen praktizierte Kommunionspendung an wiederverheiratete Geschiedene – so im Erzbistum Freiburg im Breisgau – fortgesetzt werde, nun aber quasi mit offizieller Unterstützung durch die Synode.

Eine zweite Nachricht kommt aus Hong Kong, wo eine Gay Pride mit der Teilnahme der Konsuln von Großbritannien, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Irland, Schweden, Finnland, der USA, Kanada und Australien stattfand. Penetranter Homo-Exhibitionismus als neues Diplomatenparkett? Die aufmarschierenden Homosexuellen nahmen den Bischof von Hong Kong, Kardinal John Tong Hon ins Visier, weil er die Familie als Lebensbund von einem Mann und einer Frau verteidigt hatte und sich von den „Öffnungen“ von Papst Franziskus und seinen Vertrauten gegenüber den Homosexuellen distanzierte.

Dekan der Rota Romana „präzisiert“ im Namen des Papstes neues Ehenichtigkeitsverfahren

Die dritte Nachricht betrifft das neue Ehenichtigkeitsverfahren, das Papst Franziskus angeordnet hat und das am kommenden 8. Dezember in Kraft treten wird. Am 4. November las Msgr. Pio Vito Pinto, der Dekan der Sacra Rota Romana bei der Eröffnung des neuen Gerichtsjahres folgende Erklärung vor, die drei Tage später im Osservatore Romano abgedruckt wurde.

„Der Heilige Vater hat zum Zweck, völlige Klarheit bezüglich der Anwendung der päpstlichen Dokumente zur Ehereform zu schaffen, den Dekan der Rota Romana gebeten, daß eindeutig die ‚mens‘ des obersten Gesetzgebers der Kirche zu den beiden am 8. September 2015 erlassenen Motuprorien bekundet wird:

Der Diözesanbischof hat das angeborene und freie Recht kraft dieses päpstlichen Gesetzes persönlich die Funktion der Richters auszuüben und sein Diözesangericht zu errichten;

Die Bischöfe können innerhalb der Kirchenprovinz für den Fall, daß sie nicht die Möglichkeit sehen, in absehbarer Zukunft ein eigenes Gericht zu errichten, frei entscheiden, ein interdiözesanes Gericht zu schaffen; davon unberührt bleibt gemäß geltender Bestimmung, das heißt, mit Lizenz des Heiligen Stuhls, die Fähigkeit, daß Metropoliten von zwei oder mehreren Kirchenprovinzen ein interdiözesanes Gericht sowohl erster als auch zweiter Instanz schaffen können.“

Kirchengerichte für schnelle, verkürzte Eheannichtigkeitsverfahren auf Staatsebene?


Papst Franziskus und das neue Eherecht

Die Erklärung reagiert auf eine gleich nach Erlaß der Motuproprien durch Papst Franziskus aufgeworfene Frage: laut Motu proprio sollte jede Diözese ein eigenes Ehegericht für verkürzte, schnelle Verfahren einrichten, dessen Vorsitzender der Diözesanbischof ist. Das warf in einigen Diözesen organisatorische Probleme auf. Nun erlaubte der Papst, daß auf der Ebene von Kirchenprovinzen Gerichte errichtet werden können.
Die Erklärung kann noch weitergehend gelesen werden. Punkt 2 läßt anklingen, daß der Papst zwar den einzelnen Bischöfen als eigentlichen Autoritätsträgern neue Zuständigkeiten übertragen hat, daß diese aber durch Zusammenschluß auf der Ebene der Kirchenprovinz und durch Zusammenschluß mehrerer Kirchenprovinzen eigentlich auf Landesebene, also auf der Zuständigkeitsebene einer Bischofskonferenz das neue Ehegericht errichten könnten.

Damit könnte, ohne daß dies explizit gesagt oder empfohlen wird, für die neuen verkürzten und schnellen Ehenichtigkeitsverfahren, die auch schon katholische Scheidungen genannt werden, ein Gericht für Österreich, eines für Deutschland, eines für die Schweiz usw. errichtet werden. Damit würde sich eine einheitliche Ehenichtigkeitspraxis für einen ganzen Staat durchsetzen. Das wäre letztlich das, was Papst Franziskus in seiner Schlußansprache vor der Bischofssynode sagte und sein Adlatus Pater Antonio Spadaro in der Civiltà Cattolica mit Nachdruck hervorhob: Was in einem Land eines Kontinents abgelehnt wird, kann in einem Land eines anderen Kontinents als selbstverständlich akezptiert werden. Es wäre der Weg in die Fragmentierung und Fraktionierung der kirchlichen Lehre nach gesellschaftlichen und kulturellen Wünschen. Was der „mündige Christ“ in Europa will, muß nicht mehr entsprechen, was der Katholik in Ostafrika will. Um beide nach ihrem „Willen“ und „Wollen“ zufriedenzustellen, flexibilisiert die Kirche die Wahrheit Christi in Wahrheitsvariationen.

Reimt sich neue Kollegialität auf Bischofskonferenz statt auf Bischof?

Gleichzeitig deutet die Präzisierung des Dekans der Rota Romana an, daß die Aufwertung des Diözesanbischofs in Wirklichkeit im Handumdrehen zu einer Aufwertung der Bischofskonferenzen führen könnte. Damit wäre wiederum jene Ebene und jenes Gremium gestärkt, dem kirchlich eigentlich weder eine Bedeutung noch eine Autorität zu kommt. Die Autorität liegt in der Kirche allein beim Diözesanbischof für seine Diözese, nicht aber bei Bischofskonferenzen. Die Wirklichkeit sieht freilich anders aus. Jene Mehrheit, sprich jene führenden Bischöfe, die eine Bischofskonferenz kontrollieren, weiten durch die Bischofskonferenz ihre Autorität auf einen ganzen Staat aus. In der Regel sind nur wenige Bischöfe bereit, ihre Autorität im Zweifel gegen die Bischofskonferenz durchzusetzen und deren Autorität in ihrer Diözese einzuschränken. Nicht wenige Bischöfe zeigen eine Bereitschaft, der anonymen Bischofskonferenz den Vortritt zu lassen und sich dahinter zu verstecken.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Osservatore Romano (Screenshots)

von esther10 10.11.2015 00:36

Diese Mutter starb während der Geburt ihrer Tochter – doch dann geschah ein Wunder

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Als Melanie Pritchard in den Wehen lag, fühlte sie plötzlich starken Schwindel. Eine Krankenschwester überprüfte ihre Werte, stellt jedoch nichts Ungewöhnliches fest. Plötzlich sanken auch Herzfrequenz und Blutdruck auf Null und Melanie lief blau an - Minuten später war sie klinisch tot. Doch was dann geschah, gleicht einem Wunder.

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Als bei Melanie Pritchard die Wehen einsetzten, hatte sie keine Ahnung, dass sie drei Tage später auf der Intensivstation eines anderen Krankenhauses aufwachen würde – ohne Erinnerung an das, was geschehen war.

Während der Geburt hatte sich die junge Mutter zunächst nicht wohl gefühlt. Sie verspürte starken Schwindel und Übelkeit. Eine Krankenschwester überprüfte ihre Werte, stellte jedoch nichts Ungewöhnliches fest. Minuten später war es bereits zu spät: Melanies Atmung und Herzschlag setzten vollständig aus. Von einem Moment auf den anderen war sie klinisch tot.


Baby wird durch Notkaiserschnitt gerettet

Weil auch das ungeborene Kind in akuter Gefahr schwebte, handelten die Ärzte sofort. Sie führten einen Notkaiserschnitt durch und retteten dem kleinen Mädchen so das Leben. Melanies Ehemann Doug, der die tragischen Momente live miterlebt hatte, gab dem Neugeborenen den Namen Gabriella („Heldin Gottes“) und betete inständig, dass die Ärzte das Leben seiner Frau retten könnten.

Melanie kämpft sich zurück ins Leben

Ganze zehn Minuten lang war Mutter Melanie klinisch tot. Über eine Stunde kämpften die Ärzte um ihr Leben, bis sie schließlich einen schwachen Herzschlag feststellen konnten. Doch ihr Zustand war weiter kritisch. Ihre Lungen hatten versagt und ihr Herz schlug äußerst schwach. Darüber hinaus war bei der Not-OP eine Arterie verletzt worden, wodurch Melanie sehr viel Blut verloren hatte. Ein weiterer Eingriff wäre nötig, um die Blutungen zu stoppen.

Die Ärzte glaubten nicht, dass Melanie die lebensnotwendige Operation überleben würde und rieten Doug deshalb, Abschied von seiner geliebten Frau zu nehmen. Weinend setzte er sich daraufhin an ihr Krankenhausbett und bat sie inständig: „Wenn du kämpfen kannst, dann kämpfe.“ Und das tat sie. Entgegen der ärztlichen Prognosen überstand Melanie den schweren Eingriff. Nicht einmal die gravierenden Hirnschäden, die die Ärzte Doug als „bestmöglichen Ausgang“ beschrieben hatten, traten ein. Innerhalb von 24 Stunden konnte sie selbstständig atmen und alle Medikamente konnten abgesetzt werden.

„Ich fokussiere mich jetzt auf das, was wirklich zählt“

Heute, vier Jahre später, ist Melanie vor allem den Ärzten und Pflegern unendlich dankbar, die damals hart um ihr Leben und das ihrer Tochter kämpften. „Seitdem ich ins Leben zurückgeholt wurde, habe ich alles Unwichtige abgelegt und fokussiere mich auf das, was wirklich zählt“, berichtet die Mutter im Gespräch mit redbookmag.com. „Das Leben mit meiner Familie ist der Himmel auf Erden. Ich konzentriere mich darauf, jeden Moment mit ihnen zu genießen, sie ständig wissen zu lassen, wie wichtig sie mir sind und nichts als Selbstverständlichkeit zu sehen.“
http://www.netmoms.de/nachrichten/diese-...utbrain-www-fol


von esther10 10.11.2015 00:29

"Seien Sie der Umarmung Christi '- Hl. Messe in ermutigt Menschen mit Behinderungen , so Papst Franziskus.

In den letzten sechs Jahren hat sich die weiße Masse in der Erzdiözese Washington Betreuern und Menschen mit Behinderungen oder psychischen Herausforderungen geehrt.



2015.11.10
Lauren Cater / CNA

Eine Frau wartet in ihrem Rollstuhl außerhalb Manila-Kathedrale über Nacht, um Franziskus am 16. Januar zu sehen.

WASHINGTON - Ehrung Personen mit Behinderungen und psychischen Herausforderungen, Kardinal Donald Wuerl von Washington feierte der Erzdiözese Jahres Weiß Messe am Sonntag, und er ermutigte die Gläubigen, zu umarmen, zu dienen und begrüßen die Vielfalt der Kirche.
Das Weiße Messe, von der Erzdiözese Washington Department of Special Needs gehostet Ministerien, zog verschiedenen Betreuern und Menschen mit Behinderungen. Es wurde in der Kathedrale von St. Matthäus am 8. November gefeiert und die Predigt wurde von Pater William Byrne, Pastor der Muttergottes der Barmherzigkeit in Potomac geliefert.

"Letzte Woche, ich habe gerade einen wundervollen Mann namens Jason traf:" Vater Byrne sagte in seiner Predigt und erklärt, dass er auf die Menschen an der Tricia Sullivan Respite Care Programm durch den Potomac Gemeinschafts-Ressourcen ausgeführt werden.

"Während der Rhythmic Music Program erreichte Jason hinüber und packte mich am Hals, zog die Köpfe zusammen und gab mir eine lange Umarmung," fuhr er fort.

Für kurzfristige Byrne, diese Umarmung symbolisiert etwas mehr als nur eine Umarmung. Es war eine Geste, dass alle Christen zu imitieren sollte: eine der Aufnahme von Fremden in die Kirche und umarmen sie als Christus die Welt umarmen.

"Wir sind die Weltkirche, deren Aufgabe es ist zu begrüßen, umarmen und zu begleiten, jeder in seine und ihre Begegnung mit Jesus:" Vater Byrne erklärte. "Wir sind aufgerufen, die Umarmung Christi für die Welt sein."

"Die Umarmungen von Jason und mir, die Umarmung der Apostel, dem warmen Press der Cousinen Elisabeth und Maria, während John springt vor Freude in den Schoß seiner Mutter - diese Umarmungen sind ein großes Bild für das, was wir berufen sind, als eine Kirche zu sein . "
In den letzten sechs Jahren hat sich die weiße Masse in der Erzdiözese Washington stattgefunden zu Betreuern und Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu ehren. Die Anwesenden im Weißen Messe trugen weiße, ihre Taufgelübde und das Leben innerhalb der Kirche symbolisieren.

"Die weiße Masse kühn verkündet, dass alle auf dem Altar des Gottes benötigt und würdigt und beauftragt uns, die Agenten der Nachricht sein" Vater sagte Byrne.

Das Weiße Messe feiert die familiäre Bindung des Leibes Christi in der Kirche, erklärte er. Wenn ein Element fehlt, wird dann der ganze Körper ist unvollständig. Dazu gehören die Mitglieder der Kirche, die behindert oder geistig behindert sind, sowie deren Bezugspersonen.
"Die weiße Masse feiert nicht nur alle sind herzlich eingeladen, den Altar, aber, ganz wichtig, alle sind an den Altar Gottes notwendig", betonte der Priester.

Kurzzeitpflege ist kein Luxus, erinnerte er die Gläubigen, sondern eine Notwendigkeit für die wirksame Pflege der Kirche. Er stellte ferner fest, dass Pflegepersonen Hilfe und Unterstützung brauchen, aus der Gemeinschaft, um ihre Mission im Dienste der Behinderten oder geistig herausgefordert zu erfüllen.

Vater Byrne fuhr fort, Evangelium des heutigen Sonntags, markieren Mark 12: 38-44 und deutete auf die arme Witwe und ihr Gefühl von Vertrauen und Großzügigkeit. Ihr Zeugnis geben alles, was sie hatte, erklärte er, sollte jedes Christen Aspiration sein.
"Die Dame ist nicht einfach aufzugeben ihre zweite Latte und Fallenlassen der Änderung in den Korb", sagte er. "Sie ist buchstäblich hungrig, hungrig, um Gott zu dienen. Sie ist hungrig, um anderen zu helfen. "

Vater Byrne auch darauf hingewiesen, dass die Betreuungspersonen, die in besonderen Dienst mit Behinderten beteiligt sind oder geistig behinderte emulieren die "moderne Vision des Evangeliums," weil sie zu opfern, sie zu erhalten, ebenso wie die arme Witwe im Evangelium.
"Denken Sie daran, dass am Ende, was die Frau im Evangelium gegeben wurde, war wirklich mehr als sie sich selbst gegeben hat. Aber ihre Spenden auch weh ", sagte er und betonte, dass wahre Liebe ist Opfer.

"Wahre Liebe Mandate immer das Richtige zu tun, auch wenn es die harte Sache. Wahre Liebe ist außergewöhnlich. Wahre Liebe bedeutet, sich aus dem Weg, das Graben in ein wenig tiefer und Jesus finden, nicht in meinem überschüssige, aber wo ich ihn am dringendsten benötigen. "
Der Priester schloss seine Predigt gegen die Gläubigen versammelt, einander zu umarmen und zu beten für den Leib Christi.

"Erstens, haben Sie keine Angst, jemanden eine große ol 'Umarmung zu geben", sagte er.
"Zweitens, zu beten, zu verstehen, dass, um heilig zu sein, haben wir ganz zu sein. Mit all unserer Unterschiede, die huggers und umarmt, wir sind ein Leib, der Leib Christi. "


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