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von 08.11.2013 10:17

8. November – Der heilige Gottfried (Godfrid), Bischof zu Amiens

Gottfried stammte aus einer adeligen Familie im Bezirk von Soissons. Fulko, sein Vater, beschloss als Witwer sein Leben in einem Kloster. Unser Heiliger war erst fünf Jahre alt, als man ihn der Leitung des Abtes Gottfried vom Berge St. Quintin übergab, der ihn über die Taufe gehoben hatte. Dieser Gottfried war ein Oheim der gottseligen Itta, Gräfin von Bologne und Namur, Mutter Gottfrieds und Balduins, die Könige von Jerusalem wurden.

Von seiner frühesten Jugend an beraubte sich der Heilige immer eines großen Teils der ihm gegebenen Nahrung und verteilte sie unter die Armen. Oft sogar erschien er nicht im Speisesaal und schloss sich in irgendeinem Bethaus ein, um sich mit Gott zu unterhalten. Nicht selten widmete er auch den größten Teil der Nacht dieser heiligen Übung. Die häufigen Tränen, die während des Gebetes seinen Augen entströmten, gaben deutlich seine zärtliche Andacht und lebendige Erschütterung zu erkennen. Als er fünfundzwanzig Jahre alt war, weihte ihn der Bischof von Noyon zum Priester. Dieser Ehre erschien er auch vollkommen würdig, nicht nur wegen seiner Tugenden, sondern auch wegen seines täglichen Voranschreitens in der Religionskenntnis. Seine Demut weigerte sich zwar, diese hohe Würde anzunehmen, aber seine Einwendungen wurden nicht gehört.

Kurz danach übertrug man ihm die Leitung der Abtei Nogent in Kampagne, die unter ihm durch ihre strenge Zucht bald sehr berühmt wurde. Zwei Äbte zogen sich dahin zurück, um als einfache Ordensmänner unter einem solchen Meister eine größere Vollkommenheit zu erstreben.

Gottfried hatte eine solche Wachsamkeit über sich selbst erworben, dass er alle seine Sinne vollkommen beherrschte. Nie redete er ein unnützes Wort, nie hefteten sich seine Augen auf irgendeinen Gegenstand, wenn es nicht notwendig war. Sein Schweigen und sein äußerst sittsames Benehmen waren sichtbare Beweise seiner steten Geistessammlung. Als man ihm eines Tages eine besser als gewöhnlich zubereitete Speise vorstellte, sagte er, sich beklagend: „Wisst ihr nicht, dass das Fleisch sich empört, wenn man ihm schmeichelt?“ Ein ganzes Konzilium drang einst in ihn, die Abtei zum heiligen Remigius in Rheims zu übernehmen. Da trat er in die Mitte der Versammlung und sagte, nach Anführung der für ihn sprechenden Kanons: „Gott behüte, dass ich eine arme Braut verachte, und ihr eine reiche vorziehe.“

Der Heilige hatte sich bald nach seiner Profession im Kloster aus Gehorsam und mit Herzensfreude der Krankenpflege angenommen. Er pflegte die Kranken mit aller Demut und Liebe sowohl an Leib als an der Seele, war Tag und Nacht bei ihnen, tat alles, was nötig und heilsam war. Er tröstete, ermahnte, betete oder las, wie es dem Leidenden zuträglich war, und nur die Liebe es tun konnte. Als Abt des Klosters Nogent, das so viel als aufgelöst war, hat er dasselbe nicht nur hergestellt von innen durch die Klosterzucht, von außen durch die Bauten, sondern den Bestand auch gesichert für die Zukunft. Er ließ dort auch ein eigenes Armenhaus bauen zur Beherbergung und allseitigen Pflege der Armen und Kranken, denen er selbst diente.

Im Jahr 1103 wurde er auf dem Konzilium zu Troyes auf Ansuchen der Gesandten von Amiens zum Bischof dieses Stuhls erwählt. Man musste ihn aber gleichsam mit Gewalt zum Empfang der Bischofsweihe zwingen. Barfüßig unter Gebet und Tränen ging er dann in die Stadt und hielt in der Kirche zum heiligen Firmin eine sehr rührende Rede an das anwesende Volk. Sein Palast war das Haus eines wahren Dieners Jesu. Jeden Tag wusch er dreizehn Armen die Füße und bediente sie zu Tisch. Mit unbeugsamem Eifer widersetzte er sich stets den Bestrebungen der Großen, die hartnäckig an ihren Unordnungen hingen. Ebenso griff er mit kraftvoller Hand die unter seiner Geistlichkeit herrschenden Missbräuche an, und stellte nach vielen überstandenen Schwierigkeiten die Verbesserung in dem Kloster zum heiligen Valerikus her. Als er am heiligen Weihnachtsfest die heiligen Geheimnisse feierte, in Gegenwart Roberts, des Grafen von Artois, der zu St. Omer seinen Hof hielt, wollte er selbst von den Fürsten keine Opfergabe annehmen, weil sie in einem zu weltlichen Gepränge erschienen. Mehrere verließen die Kirche und kehrten in einfacherer Kleidung zurück, um des Segens des heiligen Bischofs nicht beraubt zu werden.

Sein heiliger Eifer zur gründlichen und durch alle Stände durchgreifenden Verbesserung zog ihm bei aller seiner Güte und Sanftmut mancherlei Leiden zu. An ihm wurde das Wort des Herrn wahr: „In mir habt ihr Freude, in der Welt werdet ihr Betrübnis haben.“ Neben den Spottreden über ihn, neben Trotz und Verachtung wurde ihm einmal unter dem Schein von Teilnahme Wein mit Gift dargereicht, um ihn los zu werden. Gott aber gab ihm zu erkennen, was es mit dem Wein auf sich hatte, und er blieb bewahrt. Er fuhr aber in seinem Eifer fort, jedoch mit seufzender Seele über die Hartnäckigkeit der Sünde. Er erschien auch auf einer Kirchenversammlung zu Vienne im Delphinat, und führte mit großer Bescheidenheit und Weisheit das Wort über viele Gegenstände, die da beraten wurden zur Verbesserung einer gar nicht rühmlichen Zeit. Die traurige Erfahrung seines Hirtenamtes, der Kummer vergeblich angewandter Mühe, wie er glaubte, die geringe Hoffnung einer besseren Zukunft, und vor allem sein Bußsinn brachten ihn zu dem Entschluss, sein Leben in der großen Kartause zu Grenoble mit Gott allein zuzubringen. Er begab sich nach dieser Versammlung wirklich dorthin und entsagte in einem gar demütigen Schreiben an das zu Beauvais versammelte Konzilium seinem Hirtenamt, weil er dessen unwürdig und unfähig, und nun zu einem stillen Büßerleben vor Gott bereitet sei. Aber seine Bitten wurden nicht angenommen, er musste wieder zur Hirtenlast zurück, und das Volk nahm ihn mit Ehre und Freude wieder auf. Er versuchte jetzt aufs Neue mit heiligem Seeleneifer der einreißenden Ausgelassenheit und den überhandnehmenden Sittenzerfall entgegenzuwirken. Da aber der Erfolg auch nun nicht viel besser wurde, so verkündigte er der Stadt Amiens mit prophetischem Geist die drohende Strafrute Gottes. Und siehe, in der Tat erfüllte sich seine Prophezeiung noch im selben Jahr am heiligen Bartholomäusabend. Eine nachtschwarze Wolke lagerte sich über der Stadt, das Ungewitter brach los, das Feuer schlug allseitig aus und legte die Stadt bis an St. Firminskirche, die bischöfliche Wohnung und wenige Häuser der Armen in Asche. Der heilige Mann half, tröstete, unterstützte, wo er konnte und ermahnte zur Buße und Besserung, mit der Zusicherung: Gott – der da mächtig ist zu nehmen und zu geben – werde sie bald wieder segnen. Aber seine Seele fand keine Ruhe und keinen Trost mehr auf der Erde, sie sehnte sich nach Erlösung aus dem Jammertal, und ihr Seufzen wurde bald erhört. Auf einer unternommenen Reise nach Rheims ergriff ihn im Kloster des heiligen Krispin zu Soisson, wo er eingekehrt war, ein heftiges Fieber. Im Gefühl des nahenden Endes empfing er mit großer Andacht die heiligen Sakramente; bat noch, seinen Leichnam ebenda ins Kapitelhaus zu beerdigen, und gab nach wenigen Tagen, die Augen und Hände zum Himmel erhoben, seinen seligen Geist in die Hände seines Schöpfers am 8. November im Jahr 1118, im 11. Jahr seines bischöflichen Amtes.

Der eilige wurde dort begraben, und Gott machte die so sehr verkannte Heiligkeit seines Dieners durch viele Wunderzeichen bekannt.

von 07.11.2013 07:45

Die Stellung der katholischen Kirche zu unglücklichen Ehen
Hätten in den letzten Jahrzehnten alle Priester unerschrocken die katholische Lehre über die Ehe, besonders auch die Lehre vom Opferbringen und dem Wert des Leidens angesprochen, so würde heute nicht fast flächendeckend in Deutschland das Problem der fälschlich sogenannten "wiederverheirateten Geschiedenen" vorhanden sein. Eine gültig geschlossene und vollzogene Ehe kann nicht einmal vom Papst gelöst werden.

Alles Folgende ist von Prälät Georg May aus der Predigt Die Pflichten der Ehe:


(...) Die katho­li­sche Kir­che weiß auch, dass es unglück­li­che Ehen gibt. Aber warum sind sie unglück­lich?

Weil die bei­den Part­ner nicht das in die Ehe ein­brin­gen, was Gott und was der Ehe­bund von ihnen erwar­tet; weil sie sich nicht die Tugen­den erwor­ben haben, die not­wen­dig sind, um in einer Ehe fried­lich und har­mo­nisch zu leben. Sie grei­fen nach einer Ände­rung der Insti­tu­tion, näm­lich zur Ehe­schei­dung, statt sich selbst zu ändern.

Sie müß­ten sich bekeh­ren, und dann würde es wie­der zu einem erträg­li­chen Zusam­men­le­ben kom­men. Aber sie wol­len sich nicht bekeh­ren, sie wol­len auf ihren Ansprü­chen, Rech­ten und Wün­schen beste­hen, und so tref­fen die Men­schen in Härte und Uner­bitt­lich­keit auf­ein­an­der und gehen trot­zig aus­ein­an­der.

Die Kir­che weiß, dass es für den Men­schen eine Bekeh­rung gibt. Sie baut dar­auf, dass Ehe­part­ner wie­der zuein­an­der fin­den kön­nen. Eine Gene­ral­beicht, eine Kom­mu­nion, ein stän­di­ges Arbei­ten an sich selbst, ein Ver­zicht auf eigene Rechte, Ansprü­che und Wün­sche, das sind die Wege, um wie­der zu einem fried­li­chen Zusam­men­le­ben zu gelan­gen. Frei­lich gehö­ren dazu immer zwei, und es kann eben lei­der Got­tes vor­kom­men, dass der eine wohl bereit ist, sich zu ver­söh­nen, zu tra­gen und zu ertra­gen, aber der andere nicht – in der Mehr­zahl gehen die Schei­dun­gen von den Frauen aus –, und auf diese Weise kann es dann nicht zu einem Ver­söh­nungs­fest in der Ehe kom­men.

Die Kir­che kennt für unglück­li­che Ehen nur zwei Mög­lich­kei­ten. Ent­we­der der eine trägt in heroi­scher Liebe, was nur irgend­wie zu ertra­gen ist, er dul­det, er lei­det, aber in dem Wis­sen, es ist ein geseg­ne­tes Lei­den, es ist ein gehei­lig­tes Lei­den, weil es um des gött­li­chen Gebo­tes, um des Gat­ten wil­len geschieht.

Die andere Mög­lich­keit ist das Getrennt­le­ben. Wenn wirk­lich Gefahr für Leib oder Leben des einen Gat­ten besteht, dann gestat­tet die Kir­che die Auf­he­bung der ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft bei Wei­ter­be­ste­hen des Ehe­ban­des.

Häu­fig hört man den Ein­wand: Die erste Ehe ist zwar miß­lun­gen, aber die zweite, die ist gut, sehen sie mal! O meine lie­ben Freunde, wenn sich Leute in einer zwei­ten ungül­ti­gen Ehe wohl­füh­len, dann mag das psy­cho­lo­gisch denk­bar sein, aber vor dem Gesetze Got­tes kann ein sol­ches Wohl­füh­len nicht beste­hen; es ist eine Täu­schung, eine Selbst­täu­schung.

Wie kann man sich wohl­füh­len, wenn man in einem stän­dig sünd­haf­ten Ver­hält­nis lebt? Wie kann man sich als gläu­bi­ger Mensch glück­lich füh­len, wenn man weiß: Ich lebe im Unfrie­den mit mei­nem Gott.

Außer­dem wer­den auch viele soge­nannte glück­li­che Zwei­te­hen wie­der geschie­den. (...)


Siehe auch:
Kardinal Faulhaber über die Unauflöslichkeit der Ehe
und
Die opferwillige Liebe
und
Opfer und Leid im Leben des Christen
und
Der Vatikan über den Kommunionempfang von zivil Geschiedenen und zivil Wiederverheirateten

von 05.11.2013 09:47

Sel. Bernhard Lichtenberg

Priester, Märtyrer

* 3. Dezember 1875 in Ohlau, heute Oława in Polen
† 5. November 1943 in Hof in Bayern

Bernhard Lichtenberg wurde 1899 zum Priester geweiht. 1900 wurde er Pfarrer in Berlin-Lichtenberg, ab 1913 in Charlottenburg. Ab 1920 oder 1921 war er Abgeordneter der Zentrumspartei in der Stadtverordneten-Versammlung. 1932 wurde er Dompfarrer an St. Hedwig in Berlin. Als Mitglied des Vorstands des Friedensbundes Deutscher Katholiken predigte er nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten öffentlich gegen den Faschismus; 1935 überreichte er Innenminister Hermann Göring eine Anklageschrift zu den Morden im KZ Esterwegen. Als Leiter des Bischöflichen Ordinariats gelang es ihm, mehrere Juden vor der Verfolgung zu retten, viele andere Verfolgte konnten durch Lichtenbergs Engagement ins Ausland fliehen.

1938 wurde Lichtenberg Dompropst für Berlin. Er rief in seinen Predigten zur Fürbitte für Juden und andere Häftlinge in den Konzentrationslagern auf und protestierte 1941 öffentlich gegen das Euthanasieprogramm der Nazis; daraufhin wurde er verhaftet und 1942 zu zwei Jahren Haft verurteilt. Im Gefängnis in Berlin-Tegel wurde er schwer krank, dennoch sollte er ins Konzentrationslager Dachau überführt werden. Auf dem Weg musste er in Hof ins Krankenhaus gebracht werden, wo er völlig entkräftet starb.




http://www.heiligenlexikon.de

von 05.11.2013 00:13


Nach-denkliches zum Thema „Ablass“ (Pfr. Jolie)

Die Lehre vom sogenannten Ablass ist die Antwort des Glaubens auf ein sehr aktuelles Problem: Wie sollen wir mit den Folgen schuldhaften Handelns umgehen? Die Öffentlichkeit hat angesichts vielfältiger Skandale ein sicheres Gespür dafür entwickelt, dass es bei gravierenden Vergehen nicht ausreicht, medienwirksam um Vergebung zu bitten oder Betroffenheitsbekundungen abzusondern: Instinktsicher stellt sie die Frage nach der Wiedergutmachung und der Konsequenzen aus dem Geschehenen.



Was im normalen Leben selbstverständlich ist (= angerichteter Schaden muss wiedergutgemacht werden), gilt auch im geistlichen Leben des Christen: Schuldhaftes Verhalten kann von Gott vergeben werden, aber der Mensch ist verpflichtet, sich mit den Folgen seiner Missetaten auseinanderzusetzen und an der Behebung der Folgen mitzuwirken.



Der Ablass meint genau dies: Jede Sünde zieht eine negative Folge nach sich, die durch die erfahrene Vergebung nicht aus der Welt geschafft ist. Diese Folgen sind nicht nur äußerer Natur (z.B. kann Lieblosigkeit in einer Paarbeziehung zu irreparablen Schäden führen): Auch in der Beziehung des Menschen zu Gott gibt es negative Sündenfolgen („Strafen“), die der Heilung; der Buße und der Reinigung bedürfen. Eigentlich logisch, oder?



Die Lehre vom Fegfeuer besagt, dass – gottseidank –Gottes Liebe den Sünder auch nach dem Tod von den Folgen seines schuldhaften Tuns reinigen kann. In diesem Prozess der Läuterung und Wiedergutmachung („Sühne“) ist der Mensch nicht allein: Die Kirche steht ihm bei Kraft der Verdienste Christi und seiner Heiligen.



Einen Ablass zu gewinnen heißt: Die Kirche begleitet den Prozess der Reinigung durch die Fürsprache der Heiligen. Im Zeitalter des Individualismus kann es insbesondere für Trauernde außerordentlich tröstlich sein, wenn sie erfahren, dass der ganze Himmel unser Gebet für die Toten unterstützt.


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von 04.11.2013 00:47

4. November - Hl. Karl Borromäus

Karl Borromäus wurde am 2. Oktober 1538 auf Burg Arona am Lago Maggiore geboren. Er entstammte einer reichen, adligen Familie. Sein Vater war Graf Gilberto Borromeo, die Mutter Margarita de Medici, eine Schwester Papst Pius’ IV. (1560 - 1565). - Karls Mutter starb, als er noch ein Kind war.

Mit zwölf Jahren erhielt Karl die Tonsur und wurde Kommendatarabt des Benediktinerklosters St. Gratinian von Arona, d.h. er erhielt die Einkünfte dieser Pfründe, ohne das Amt selbst auszuüben. - Solche vortridentinischen Bräuche bekämpfte der Heilige später.

Mit sechzehn Jahren nahm Karl Borrmäus in Pavia ein Studium auf, das er 1559 mit einer Promotion zum Doktor beider Rechte (vgl. 2.8.) abschloß, die die höchste Auszeichnung erhielt. - Nach dem Studium verwaltete der Heilige eine Zeit lang die Güter seiner Familie. Durch Kardinal Giovanni Angelo Medici, den Bruder seiner verstorbenen Mutter, bekam er zwei weitere Abteien als Kommenden. - Dann wurde sein Oheim als Pius IV. zum Papst gewählt. Dieser ernannte Karl Borromäus zu seinem Geheimsekretär. Nebenbei studierte Karl Theologie.

Noch im Jahr seines Amtsantrittes erhob Pius IV. den jungen Karl zum Kardinaldiakon (vgl. 26.10.) und Administrator für Mailand. Dieser wiederum sorgte durch seinen Einfluß beim Papst für die Wiedereröffnung und den Abschluß des Trienter Konzils 1562 bis 1563 nach den früheren Sitzungen in Trient (1545 - 1547 und 1551 - 1552) sowie Bologna (1547 - 1549).

Als 1562 plötzlich Karls einziger Bruder Frederigo kinderlos starb, wollte die Familie Karl als den Erben zur Ehe drängen, doch dieser erlegte sich stattdessen eine um so strengere Askese auf und empfing am 17. Juli 1563 heimlich die Priesterweihe; dies geschah am Vortag des siebten Sonntags nach Pfingsten.

Das Trienter Konzil beschloß 1563 den Index zu schaffen, einen Katechismus zu verfassen sowie Brevier und Missale zu erneuern. Der Index librorum prohibitorum wurde 1564 erstellt und 1571 eine Kommission zu seiner Weiterführung eingesetzt. Katechismus (1566), Brevier (1568) und Missale (1570) folgten unter Pius V. (5.5.), für dessen Wahl sich Karl eingesetzt hatte. - Die Aufsicht über die vier Theologen, die die erste Fassung des Catechismus Romanus erarbeiteten, führte der hl. Karl Borromäus.

Am Ambrosiustag (7.12.) des Jahres 1563 wurde Karl Borromäus zum Bischof von Mailand geweiht. Im September 1565 trat er das Amt des Erzbischofs in Mailand an. Der Heilige führte sogleich dringend nötige Reformen durch, auch mit Hilfe seiner familiären Beziehungen. Die Geistlichen des Domkapitels hatten von nun an stets am Chorgebet teilzunehmen. - Die Reformen trafen auch auf Widerstand, vor allem bei Klerikern aus vornehmen Familien. Karls Aufhebung des völlig verkommenen Humiliatenordens führte sogar zu einem Mordanschlag: Am 26. Oktober 1569 schoß ein von drei Ordensoberen gedungener Laienbruder auf den Erzbischof, doch fiel die Kugel wunderbarerweise zu Boden, nachdem sie das Chorhemd des Heiligen berührt hatte.

Der hl. Karl Borrmäus führte die tridentinischen Reformen in seinem Bistum sehr gewissenhaft durch. Er hielt dazu neun Provinzialsynoden und fünfzehn Diözesansynoden ab. Einhundert Bände füllt seine Korrespondenz. - Weil Mailand unter Karl Borromäus anderen Bistümern als Vorbild dienen konnte, wurden die Acta Ecclesiae Mediolanensis gedruckt und in ganz Europa verbreitet.

Seine Pastoralvisiten führten den hl. Karl bis in die entlegensten Alpentäler der Diözese. Überall ging er gegen Unwissenheit im Volk und Priesterkonkubinat vor. - Das Trienter Konzil forderte die Einrichtung von Priesterseminaren zur Förderung und Formung des geistlichen Nachwuchses. Karl gründete ein Seminar in seinem Bistum, das wiederum dem heiligen Bischof Gregorius Barbarigo von Bergamo (17.6.) als Vorbild diente. 1579 kam das helvetische Seminar, das Collegium helveticum, als zweites hinzu. Dort wurden Priester-Missionäre für die katholischen Gebiete der Schweiz, die zur Diözese Mailand gehörten, ausgebildet; der schweizerische Bereich des Bistums war nämlich teilweise protestantisch geworden.

Bruderschaften vom Allerheiligsten Altarsakrament wurden gebildet, um dem Calvinismus zu begegnen. Karl förderte auch Glaubensschulen für das Volk wie sie seit 1535 von dem Priester Castellino da Castello gegründet worden waren. In Mailand richtete er das Collegio dei Nobili für adlige Schüler ein. Zu Pavia wurde das Borromaeum für mittellose Scholaren eröffnet. Karl stiftete ein Mailänder Jesuiten-Kolleg. Die Angehörigen der Gesellschaft Jesu wiederum standen dem heiligen Bischof bei der Durchführung seiner Reformen bei. Dasselbe taten die Angehörigen der von Karl gegründeten Weltpriestervereinigung der Oblaten vom hl. Ambrosius. Der Heilige holte auch die Ursulinen (s. 1.6.) nach Mailand.

Nachdem er im Jahre 1569 während einer Hungersnot schon einmal alle Wertgegenstände seiner Residenz verkauft hatte, um den Notleidenden helfen zu können, organisierte der hl. Karl Borromäus im Sommer 1576 auch die Hilfsmaßnahmen für die Kranken, als die gesamte Stadtverwaltung wegen des Ausbruchs der Pest aus Mailand floh. Der Heilige verwendete Spenden und eigene Gelder für Lebensmittel und Medikamente. Er sorgte für Unterkunft, Pflege und Seelsorge.

Karl war mit Philipp Neri (26.5.) und Andreas Avellinus (10.11.) befreundet, und er war um 1580 des hl. Aloisius (21.6.) geistlicher Leiter.

Seine unermüdliche Tätigkeit für die ihm anvertraute Herde aber zerrüttete die leibliche Gesundheit des Heiligen. Am Passionssonntag des Jahres 1584 legte er die Generalbeichte ab, nachdem er eine Zeit auf dem Monte di Varallo bei Novara in Gebet und Einsamkeit verbracht hatte. Wegen seines geschwächten Zustandes erlag er am 3. November 1584 zu Mailand einem Fieberanfall. Seine letzten Worte waren: „Herr, ich komme.“

Am 4. November wird ebenfalls der hll. Vitalis und Agricola gedacht.

Vitalis war ein Sklave des vornehmen Bürgers Agricola, der in Bononia lebte. Durch seinen Herrn wurde der hl. Vitalis zum katholischen Glauben bekehrt.

Wohl während der diokletianischen Verfolgung (s. 22.4.) wurde St. Vitalis wegen seines Glaubens angeklagt. Als dies geschah, stellte sich der hl. Agricola freiwillig als Christ den Behörden.

St. Vitalis starb im Amphitheater an den Folterqualen, die ihm dort zugefügt wurden. Als seine Seele aufgefahren war, wurde St. Agricola gekreuzigt und von zahlreichen Nägeln durchbohrt.

Die sterblichen Überreste der beiden Martyrer wurden auf dem jüdischen Friedhof von Bononia beigesetzt. - Im Jahre 380 erhob der heilige Bischof Eusebius von Bologna (370 - 390) in Gegenwart des hl. Ambrosius die Gebeine der hll. Vitalis und Agricola.

von 03.11.2013 07:13

3. November – Der heilige Hubert

Am heutigen Tag wird im Erzbistum Köln und in den westlich angrenzenden Bistümern in Holland, Belgien, Luxemburg und Nordfrankreich das Fest des heiligen Hubert begangen, der als der Patron der Jäger gilt.

Zu Beginn ist die Legende vom heiligen Hubert in keiner Weise christlich. Hubert, von Geburt ein Herzog war ein Lebemann, war ein leidenschaftlicher Jäger, der alle Tage, nicht nur werktags, sondern auch sonntags, auf die Jagt ritt und der ungezählte Hasen, Füchse, Wölfe, Wildschweine, Rehe und Hirsche auf dem Gewissen hatte. Einmal hat es Hubert in seiner verblendeten Leidenschaft fertiggebracht, hoch zu Ross an einem heiligen Karfreitag auf die Pirsch zu gehen, an dem Tag doch kein Blut fließen darf, weder von Menschen noch von Tieren, weil der liebe Heiland diesen Tag durch sein Blut geheiligt hat.

Zehn Treiber hatte der Herzog Hubert damals bei sich, und jeder der zehn Treiber führte zehn Hunde an der Leine, insgesamt hundert Hunde. Man kann sich denken, was das für ein Gekläff und Gerenne gab, als die hundert Hunde im gleichen Augenblick losgekoppelt wurden. Und sofort hatte die Meute einen Hirsch aufgestöbert, einen von den seltenen weißen Hirschen. Mit Trara setzten Hubert und die hundert Hunde waidmännisch hinter dem edlen Tier her. Hart ging es über Stock und Stein, und zweimal schon hatte der wilde Jägersmann das Ziel verfehlt, als sich plötzlich der Hirsch umwendete, wie aus Erz gegossen stehenblieb, und sogleich hielt auch das Ross schnaubend und zitternd still, und die hundert Hunde knickten die Vorderbeine ein, als wollten sie sich auf ihre Art knien, und Hubert selbst sah im Geweih des weißen Hirsches ein strahlendes Kreuz, und eine Stimme redete ernst und mild:

„Wie lange willst du wilder Waidmann, noch den Tieren in den Wäldern nachjagen? Wenn du dich nicht wahrhaft zu dem Herrn bekehrst, so wirst du in den Abgrund der Hölle stürzen.“

So sprach die Stimme ernst und mild, und Hubert bekehrte sich auf der Stelle. Alles ließ er im Stich, Reichtum und Familie, Haus und Heim, und ging als Klausner büßend in die dichte Einsamkeit des Ardenner Waldes, sieben Jahre lang, und als die sieben Jahre vorüber waren, machte Hubert eine Wallfahrt nach Rom, wo damals Papst Sergius die Kirche leitete, und der Papst weihte den Büßer aus dem Ardenner Wald zum Bischof von Maastricht, wo eben sein Vorgänger, der heilige Märtyrerbischof Lambert, von dem sich eine Reliquie im herrlichen Liebfrauenmünster zu Freiburg im Breisgau befindet, unter den Dolchen von Meuchelmördern den Geist aufgegeben hatte.

Fünfundzwanzig Jahre lang hat Hubert den Bischofsstab getragen, und der wilde Jägersmann von ehedem hat als guter Hirt die Schafe und die Lämmlein der Herde Christi mild und treu gehütet, und als er im Jahr 727 starb, wurde er mitten in seinem geliebten Ardenner Wald beigesetzt. Über dem Grab erbaute man einen großen Dom, der heute noch steht, und eine Stadt entstand um den Dom, die nach ihm St. Hubert heißt.

von 02.11.2013 00:59

Heiliger Abt Odilo von Cluny (994 - 1048) führte 998 in den cluniazensischen Klöstern (s. 13.1.) die Feier des Allerseelentages am 2. November ein.

Ab dem 11. Jahrhundert übernahmen einzelne Diözesen dieses Fest. In Rom wird es seit dem 14. Jahrhundert begangen.

Allmählich verbreitete sich Allerseelen in der gesamten Kirche. - Die zuerst nur den Dominikanern und dann den Ländern spanischer Zunge gestattete Zelebration von drei Messen am Allerseelentag wie zu Weihnachten (25.12.) dehnte Benedikt XV. (1914 - 1922) im Jahre 1915 auf die gesamte Kirche aus.

Bereits am Nachmittag des Vortages von Allerseelen wird vielerorts eine Kerze als ewiges Licht an den feierlich geschmückten Gräbern aufgestellt.

Lieber Heiland, sei so gut,
lasse doch Dein teures Blut
in das Fegefeuer fließen,
wo die Armen Seelen büßen.
Ach, sie leiden große Pein,
wollest ihnen gnädig sein.
Höre das Gebet der Deinen,
die sich all’ mit Dir vereinen.
Nimm die Armen Seelen doch
heute in den Himmel noch.
Amen

Katechismus: Die Lehre über das Fegfeuer.
http://pius.info/katechismus/6022-das-fegfeuer

von 01.11.2013 08:51

1. November – Das Fest Allerheiligen

Am schwersten haben es die Bauersleute im Sommer. Bei jedem Wetter, bei Regen, Wind und Gluthitze müssen sie draußen sein, müssen pflügen und eggen und säen und pflanzen und jäten und mähen und einfahren, müssen mit der frühen Sommersonne aufstehen und dürfen sich erst am späten Abend zur Ruhe legen, alle Tage, monatelang. Im Sommer haben es die Bauersleute schwer.

Umso schöner ist für sie der Herbst, wenn die Ernte beendet ist, wenn der Boden voll von duftigem Heu und warmem Stroh, der Speicher voll Korn, die Keller voll Knollen und Kartoffeln sind. Da hat sich alle Arbeit hundertfach gelohnt, und in den Stuben der Bauernhäuser wohnen Freude und Zufriedenheit.

Ähnlich wie den Bauersleuten im Herbst ergeht es am heutigen Fest Allerheiligen unserer heiligen Mutter, der katholischen Kirche. Auch die Kirche arbeitet das ganze Jahr hindurch ohne Unterlass durch das heilige Opfer, durch Gebet, Predigt, Unterricht und durch die Spendung der heiligen Sakramente an der Saat Gottes, die auf Erden der Ewigkeit entgegenreift. Vergeblich ist leider oft alle Mühe, oft, aber nicht immer, denn manche Frucht ist reif geworden und in den Himmel eingefahren, und deshalb ist auch über die Kirche am heutigen Tag, da das Kirchenjahr langsam dem Ende zugeht, eine festliche Erntestimmung gekommen. Voll Freude führt sie uns in die Himmelsscheuer und zeigt uns die reichen Ernteschätze, die Heiligen alle.

Wie viele mögen es sein? Millionen und Millionen sind es aus allen Völkern und Stämmen. Es kann gar nicht anders sein, denn wer ohne schwere Sünde auf dem Herzen stirbt, der gelangt nach abgebüßtem Fegfeuer in den Himmel. Viele aber sind es, die gut gestorben sind und sich heute in der Seligkeit ohne Ende freuen. Viele sind es bestimmt, denn sonst wäre Gottes unendliche Barmherzigkeit eitel und Christi Leiden und Tod wären für die meisten umsonst gewesen, was man nicht annehmen kann.

Selten zwar gibt uns die Kirche durch die Heiligsprechung eines Menschen die Gewissheit, dass er im Himmel ist, desungeachtet aber bietet uns der Glaube das Recht zu der Annahme, dass die Zahl der Auserwählten überwältigend groß sein muss. Hat übrigens nicht der Heiland selbst, lange vor den ersten Seligsprechungen durch die Päpste, die Menschen scharenweise seliggesprochen? Man lese nur das heutige Evangelium. Da heißt es in einem fort: „Selig ..., Selig ..., Selig ...!“

Millionenstark ist die Zahl der Auserwählten im Himmel. Die meisten von ihnen sind auf Erden unbekannt, und eben deswegen feiert die Kirche heute das Fest Allerheiligen, damit auch die namenlosen Heiligen geehrt werden, die unabsehbare Schar jener, die christlich gelebt, treu ihre Pflicht erfüllt oder auch mit einer herzhaften Reue hinübergingen ins Fegfeuer und von dort Einlass in den Himmel fanden.

Darunter sind auch solche, die wir gekannt haben, Leute, mit denen wir sprachen, mit denen wir in der Kirche oder in der Schule beisammen waren, mit denen wir in der Eisenbahn fuhren oder am Fernsehgerät saßen, Leute im Arbeitskittel oder in Sportkleidung, denn Gottes Barmherzigkeit, Liebe und Güte sind unermesslich groß und weit wie ein Mantel, der die ganze Erde bedeckt.

Sicher sind unter den Heiligen auch Menschen aus unserer Verwandtschaft. Als sich die gottselige Anna Katharina Emmerick einst auf dem heimatlichen Friedhof befand, sah sie mit ihren übernatürlich hellen Augen, wie aus manchen Gräbern Lichtstrahlen hervorleuchteten, die von den Überresten jener Heiligen ausgingen, die dort ruhten und von denen niemand wusste, dass sie Heilige waren, denn es waren ganz gewöhnliche Menschen aus dem Dorf oder der Stadt gewesen. Die Tatsache aber, dass sich unter ihnen auch solche aus Anna Katharina Emmericks Verwandten befanden, erfüllte die Seherin mit unaussprechlicher Freude.

Auch in unserer Familie gibt es Heilige, und wenn wir morgen an den Gräbern unserer Lieben für ihre Seelenruhe beten, so sollten wir heute die Heiligen aus unserer Familie anrufen und uns ihrem Schutz anempfehlen, denn diese stehen uns von allen Heiligen am nächsten, und lebenslang sollen wir uns bemühen, in ihre Fußstapfen zu treten, sollen wie sie christlich leben und sterben, und dann wird dereinst am heutigen Allerheiligentag, so Gott will, einmal auch unser Heiligenfest von der ganzen Kirche gefeiert werden.

von 31.10.2013 08:20

31. Oktober – Der heilige Wolfgang

An den drei letzten Oktobertagen findet man nur wenige Heiligenfeste verzeichnet. Es ist, als halte die Kirche gleichsam den Atem an und sammle sich für das morgige Hochfest, an dem sie aller ihrer Heiligen gedenkt. Weil es aber in der Runde des Kirchenjahres keinen einzigen Tag ohne das Gedächtnis zahlreicher Heiligen gibt, soll die Legende dem Andenken des heiligen Bischofs Wolfgang geweiht sein, dessen Fest in den Erzbistümern und Bistümern Bamberg, München, Salzburg, Wien, Breslau, Augsburg, Linz, Rottenburg, Seckau, Trier und besonders in Regensburg heute begangen wird.

Mit einer Jungenfreundschaft beginnt die Wolfgangslegende. Wolfgang wurde 924 in Schwaben geboren und studierte in der Weltberühmten Klosterschule der ältesten deutschen Benediktinerabtei rechts des Rheins, auf der Insel Reichenau im Bodensee. Zwölf Jahre weilte Wolfgang dort, von den Lehrern gern gesehen und bei den Mitschülern beliebt, weil er kein Außenseiter war, sondern ein echter Kamerad. Mit allen Mitschülern ohne Ausnahme stand Wolfgang auf gutem Fuß, engste Freundschaft aber verknüpfte ihn mit dem jungen Grafen Heinrich von Babenberg. Wie eine Seele waren die beiden, gleich im Denken, Reden und Tun. Alle Jungenfreude und alles Jungenleid trugen sie gemeinsam, und sie halfen einander, wo sie konnten. Solch eine echte Jungenfreundschaft ist wie eine Gnade, die nicht allen gegeben ist. Diejenigen aber, denen sie gegeben ist, sollen Gott dafür danken und lebenslang daran festhalten.

Heinrich von Babenberg wurde mit jungen Jahren Erzbischof von Trier. Da nahm er selbstredend Wolfgang mit an die rebenumkränzte Mosel. Viele Ehrungen hatte er dem Freund zugedacht, aber Wolfgang begnügte sich damit, dass er die Domschule leitete und für einen tüchtigen Priesternachwuchs sorgte. So gut hat er das Amt verwaltet, dass bald die Geistlichen im Bistum Trier an Frömmigkeit und Wissen weithin leuchteten. Mit dem Erzbischof ging Wolfgang stets Schulter an Schulter. Aus der schwärmerischen Jungenfreundschaft war längst eine kernige Mannesfreundschaft geworden, die wie ein Segen über dem Trierer Land stand, die aber leider allzu früh zerriss, weil Heinrich von Babenberg vor der Zeit vom Tod hingerafft wurde.

Der vereinsamte Wolfgang verließ Trier, trat in das Kloster Einsiedeln in der Schweiz ein, ging als Missionar nach Ungarn und wurde schließlich Bischof von Regensburg. Als solcher sorgte er wie vordem in Trier für gute und tüchtige Priester, erbaute Kirchen, gründete Klöster für Männer und Frauen, predigte überall, und die Armen nannte er in seiner liebenswerten christlichen Art seine Herren und Brüder. Als einmal eine Hungersnot ausbrach, öffnete er den Notleidenden in seinem Haus Speicher und Keller und alle Kammern und alle Schränke, und ein jeder durfte nehmen und forttragen, was und wie viel er wollte. So sind die Heiligen.

Nachdem auf diese Weise Trier und Regensburg von Wolfgang reichen Segen empfangen hatten, fügte es sich, dass der Heilige auch für das gesamte Vaterland eine rühmenswerte Bedeutung erhielt. Der Bayernherzog Heinrich übertrug ihm nämlich die Erziehung seiner vier Kinder Heinrich, Bruno, Gisela und Brigida. Bei einem Meister vom Fach, wie es Wolfgang in der Erziehung war, mussten die Jungen und Mädchen gut heranwachsen, und sie gediehen wirklich gut, denn Gisela wurde Königin von Ungarn und Brigida Äbtissin in Regensburg, und beide werden heute als Selige verehrt. Bruno war später Bischof von Augsburg, während Heinrich, der Erstgeborene, später den Kaiserthron bestieg und als der heilige Kaiser Heinrich II. in den Herzen der Deutschen und im Andenken der Kirche fortlebt.

Nach dem Tod setzte Bischof Wolfgang seine Erziehung fort, denn er erschien dem jungen Heinrich im Traum und schrieb die beiden Worte „Nach sechs“ an die Wand und verschwand wieder. Sogleich wachte der Träumer auf und legte sich die rätselhaften Worte so aus, dass er nach sechs Tagen sterben werde, und mit Ernst und Bedacht bereitete er sich auf den Tod vor. Weil Heinrich indessen die sechs Tage überlebte, glaubte er, es handele sich um sechs Wochen und dann um sechs Monate und schließlich um sechs Jahre. Sechs Jahre lang dachte er ständig an den nahen Tod, und als auch diese Zeit vorüber war, wurde der junge Fürst am ersten Tag des siebten Jahres zum deutschen König erwählt, und Heinrich wurde ein guter Herrscher, denn wer sechs Jahre lang ständig mit Ernst an den Tod denkt, kommt dadurch von selbst auf rechte Gedanken und tut nichts Unrechtes mehr.

von 30.10.2013 12:18

30. Oktober Dietger

Dietger wurde um das Jahr 1000 in Thüringen geboren. Er entstammte einer adligen Familie.

Zum Erlernen der Theologie begab er sich als junger Mann nach England. - Danach kehrte Dietger nicht in seine Heimat zurück, sondern reiste nach Norwegen, wo er von jener Zeit an als Missionär tätig war.

Dort herrschte der hl. Olaf II. Haraldsson (29.7.) als König, der sein Reich zu einem christlichen Staat umformte. Dietger aber empfing die Priesterweihe und wurde schließlich der Kaplan König Olafs.

Nach dem Tode Olafs in der Schlacht bei Stiklestad 1030 wurde der Dänenkönig Knut auch Herrscher Norwegens (1018 - 1035 König Englands, 1019 - 1035 König Dänemarks, 1030 - 1035 König Norwegens, 1031 - 1035 König Schottlands). Der hl. Dietger verließ Norwegen und zog als Missionär nach Vestervig in Jütland. Von dort aus wirkte er unter den Dänen.

Zu Vestervig ist der hl. Dietger an einem Johannestag (24.6.) um das Jahr 1065 gestorben. Bereits wenige Jahre später wurden seine Gebeine erhoben und in eine von ihm errichtete Kapelle überführt. Am 30. Oktober 1117 kamen sie dann in das Stift der Augustiner Chorherren nach Vestervig. - Im Zuge der Durchsetzung der Reformation in Dänemark durch Christian III. (1533 - 1559) wurden die Reliquien des Heiligen 1535 vernichtet.

von 29.10.2013 09:13

Ach erkennet, liebste Seelen

Lobpreislied zu Psalm 103,2
Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat.


1. Ach erkennet, liebste Seelen,
unsers Gottes Gütigkeit,
helfet seinen Ruhm erzählen,
die ihr sein Geschöpfe seid.
Euch gebühret Dank zu geben dem,
der euch viel Guts getan
und sich euer noch daneben
nimmt mit solcher Treue an.

2. Denket, da wir gar nichts waren,
hat er uns zu was gemacht,
er hat uns von Jahr zu Jahren
wunderbarlich fort gebracht.
Nichts ist, was wir an uns haben,
das nicht alles von ihm fließt;
es sind lauter Gottesgaben,
die der arme Mensch genießt.

3. Wer ist, der ihn hat verbunden,
dich zu schaffen, Menschenkind?
Wer, daß wir zu diesen Stunden frisch,
gesund und fröhlich sind?
Wer gibt uns die Leibeskräfte,
das Vermögen, den Verstand,
zu verrichten die Geschäfte?
Nichts denn Gottes Gnadenhand.

4. Ferner will er noch erhalten,
was er uns gegeben hat;
seine Gnade läßt er walten
über alle früh und spat;
er will uns vor allem Schrecken,
vor des Satans Trug und List
unter seinem Schutz bedecken,
da man recht gesichert ist.

5. Lasset darum, liebste Seelen,
laßt uns alle, groß und klein,
ihm den besten Dank erwählen,
welcher heißt: gehorsam sein.
Lobet sein allweises Fügen,
rühmet alles, was er schickt;
wer sich läßt daran genügen,
bleibet immerfort beglückt.

Autor: Friedrich Konrad Hiller (1651 - 1726))

von 29.10.2013 00:01

Du stehst am Platz, den Gott dir gab


1. Du stehst am Platz, den Gott dir gab,
dem Platz, den Er dir zugedacht;
nur dort bleibt Er dein Schild und Stab,
dort gibt Er Frucht, dort wirkt er Macht.

2. Will Er dich segnen, sucht Er dich
nicht in der ganzen weiten Welt;
Er sucht dich nur an deinem Platz
dem Platz, wo Er dich hingestellt.

3. Bleib auf dem Platz, den Gott dir gab,
und halte da in Treue aus:
ist es ein Kreuz, steig nicht herab;
ist's Schmelzersglut, weich ihr nicht aus!

4. Blick auch nicht seufzend rechts und links,
scheint er verborgen, irdisch, klein;
auf diesem Platz, den Gott dir gab,
will Er durch dich gepriesen sein.

5. Bedenk's, den Platz, den Gott dir gab,
kann niemand füllen als nur du;
es ist nicht gleich, ob du dort stehst,
denn grade dich braucht Er dazu.

6. Nimm täglich ihn aus Gottes Hand,
den Platz, den seine Liebe gab;
was sich an eignen Plänen fand
bei dir noch, senks in Christi Grab!

7. Brich dir nicht selbst die Krone ab,
sag niemals deinem König: Nein!
Nur auf dem Platz, den Er dir gab,
wird seine ganze Fülle dein.

8. Ja, auf dem Platz, den Er dir gab,
da jauchze du Ihm fröhlich zu,
daß jeder sieht: Sein Wille ist
dir Leben, Herrlichkeit und Ruh.

9. Sieh, wenn Er kommt, sucht Er auch dich
nicht in der ganzen weiten Welt;
Er sucht dich dort nur sicherlich,
wohin Er selber dich gestellt.

10. Und dann - o selger Freudentag!
Wenn Er an deinem Platz dich fand,
versetzt Er dich, gibt dir den Platz
auf einem Thron im Heimatland


Autor: Hedwig von Redern (1866 - 1935))
http://www.abtei-st-hildegard.de/?p=2647

von 28.10.2013 08:18

28.10.Simon der Zelot Apostel
Simon, genannt Kananäus, erhält bei Lukas den Beinamen der Zelot, Eiferer. Zeloten waren Eiferer für den jüdischen Glauben, die bereit waren, notfalls auch mit Gewalt gegen die römische Besatzungsmacht vorzugehen. Die Evangelien berichten uns nur seinen Namen. Zusammen mit Jakobus dem Jüngeren und Judas Thaddäus wird er immer am Schluss der Apostellisten genannt. Möglicherweise waren die drei Brüder.
Der Beiname Zelot kann aber auch den Eifer des Simon für den Glauben an Jesus Christus bedeuten. Die Legende berichtet uns, dass Simon der Bräutigam auf der Hochzeit zu Kana gewesen sei und von dem ersten Wunder des Heilandes dort so ergriffen war, dass er mit Einwilligung seiner Braut sogleich Jesus nachfolgte. Jesus habe ihn dann wegen seiner Liebe und seines großen Eifers zu seinem Apostel erwählt.
Nach Pfingsten wurde er wie alle Apostel zu einem eifrigen Verkünder des Evangeliums. Er soll zuerst unter den Juden und dann zusammen mit dem Judas Thaddäus in Mesopotamien und Persien gepredigt haben. Dort bekehrte er eine große Anzahl Heiden, bevor er den Martertod erlitt. Er soll mit einer Säge mitten entzwei geschnitten worden sein.

von 27.10.2013 07:27

26. Oktober – Der heilige Evarist

Heute noch könnte einem die Galle überlaufen, wenn man daran denkt, mit welchen Verleumdungen und üblen Nachreden die ersten Christen überschüttet wurden. Abtrünnige und Ungläubige wurden sie von den Heiden genannt. Man warf ihnen vor, dass sie beim Gottesdienst Kinder töteten, ihr Fleisch aßen und das Blut tranken. Die neue Religion sei ein staatsgefährdender Aberglaube. Zauberer seien die Christen, Feinde der Götter, des Kaisers, der Gesetze und der guten Sitten. Regnete es längere Zeit einmal nicht, so waren die Christen daran schuld, und regnete es ein anderes Mal zu lange, so waren sie es wieder, die das Unheil veranlasst hatten. Kurzum, man ließ kein gutes Haar an den Christgläubigen, sie waren der Kinderschreck und das heimliche Grauen aller ängstlichen Gemüter, und dass man ihnen auch noch in die Schuhe schob, sie predigten und verbreiteten den Hass, setzt allen Gräuelmärchen herrlich die Krone auf. Trotzdem nahm die Zahl der Gläubigen von Tag zu Tag zu.

Dieser Zulauf mag den heiligen Evarist, dessen Gedächtnis wir heute begehen und der als fünfter Papst in den Jahren 100-109 die Kirche leitete, veranlasst haben, die römische Christengemeinde in sieben Bezirke oder, wie wir heute sagen, in sieben Pfarreien aufzuteilen mit eigenen Pfarrgeistlichen, die für den Gottesdienst zu sorgen hatten und die heiligen Sakramente spenden sollten. Evarist schärfte ferner den Gläubigen erneut die von den Aposteln her bestehende Vorschrift ein, dass Brautleute die Ehe vor Zeugen vor einem Priester müssen einsegnen lassen. Von solch ehrwürdigem Alter ist also auch dieser Brauch in unserer heiligen Kirche.

Während der dritten römischen Christenverfolgung unter Kaiser Trajan erlitt Papst Evarist den Martertod für den König Christus und wurde unter dem heutigen Datum auf dem Vatikanhügel in der Nähe des Petrusgrabes beigesetzt. „Selig der Mann“, so sagt die Epistel heute, „der in der Prüfung standhält.“

Es ist also leider nicht viel, was uns die Geschichte vom Tagesheiligen zu berichten weiß. Schließlich hatte man damals in den harten Zeiten der Verfolgung auch anderes zu tun, als alles genau aufzuschreiben, was geschah. Eins aber wollen wir dem Papst Evarist nicht vergessen, denn er war es, der uns jenen Namen gab, der zu allen Zeiten und vielfach heute noch als das größte Schimpfwort gilt, das man uns wie Dreck nachwirft und dabei meint, man hätte uns eine Unehre angetan, aber was man uns mit dem Wort wirklich antut, ist gerade das Gegenteil, denn nichts kann uns mehr ehren als das Wort „Katholik“, und diesen Ehrennamen hat uns als erster Papst Evarist gegeben. Dafür sei ihm wahrhaftig Dank gesagt.

Es gibt keinen anderen Namen, der besser für uns passt, als eben der Name Katholik, denn unsere Kirche ist katholisch, das heißt auf Deutsch allgemein und allumfassend, sowohl in der Zeit wie im Raum.

Allumfassend ist die katholische Kirche in der Zeit, denn seit dem Augenblick, da Christus die Kirche stiftete, war bis heute kein Tag und wird es bis ans Ende der Welt keinen geben, an dem es keine Katholiken gab oder geben wird. Nenn mir eine Kirche, die älter ist als die katholische Kirche. Du findest keine, denn alle anderen Bekenntnisse, die sich christlich nennen, datieren von gestern und vorgestern. Im Anfang war die katholische Kirche, und sie allein.

Allumfassend ist die katholische Kirche ferner dem Raum nach. Siehe da, das Senfkörnlein! Es ist das kleinste unter allen Samenkörnern. Wenn es aber erwachsen ist, wird es zu einem Baum, in dessen Zweigen die Vögel des Himmels wohnen. Das Kind in der Krippe – bald ist wieder Weihnachten – war das Senfkörnlein, das bis in unsere Zeit über die ganze Welt hinausgewachsen ist von Pol zu Pol und rund um die Erde mit vielhundert Millionen Gläubigen.

Unsere Kirche ist also katholisch, und man kann uns keine größere Ehre antun, als dass man uns Katholiken nennt. Man muss dem lieben Gott täglich auf den Knien dafür danken, dass er uns im Gegensatz zu den Irrgläubigen und Heiden den wahren katholischen Glauben als kostbarstes Gnadengeschenk bereits in die Wiege gelegt hat.

von 26.10.2013 07:07


1. Ach erkennet, liebste Seelen,
unsers Gottes Gütigkeit,
helfet seinen Ruhm erzählen,
die ihr sein Geschöpfe seid.
Euch gebühret Dank zu geben dem,
der euch viel Guts getan
und sich euer noch daneben
nimmt mit solcher Treue an.

2. Denket, da wir gar nichts waren,
hat er uns zu was gemacht,
er hat uns von Jahr zu Jahren
wunderbarlich fort gebracht.
Nichts ist, was wir an uns haben,
das nicht alles von ihm fließt;
es sind lauter Gottesgaben,
die der arme Mensch genießt.

3. Wer ist, der ihn hat verbunden,
dich zu schaffen, Menschenkind?
Wer, daß wir zu diesen Stunden frisch,
gesund und fröhlich sind?
Wer gibt uns die Leibeskräfte,
das Vermögen, den Verstand,
zu verrichten die Geschäfte?
Nichts denn Gottes Gnadenhand.

4. Ferner will er noch erhalten,
was er uns gegeben hat;
seine Gnade läßt er walten
über alle früh und spat;
er will uns vor allem Schrecken,
vor des Satans Trug und List
unter seinem Schutz bedecken,
da man recht gesichert ist.

5. Lasset darum, liebste Seelen,
laßt uns alle, groß und klein,
ihm den besten Dank erwählen,
welcher heißt: gehorsam sein.
Lobet sein allweises Fügen,
rühmet alles, was er schickt;
wer sich läßt daran genügen,
bleibet immerfort beglückt.





(Lobpreislied, Autor: Friedrich Konrad Hiller (1651 - 1726))

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