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von esther10 12.09.2015 21:44





Samstag, 12. September 2015
Es rauscht mächtig im Blätterwald der Vaticanisten und solcher, die es sein möchten
In Deutschland ist es "Christ und Welt", das die Alarmglocken läutet, aber auch in Italien (Il Foglio) und im englischsprachigen Raum schreibt man darüber- wenn auch aus anderen Gründen.

Da liest man Sätze wie "Es reicht" und "Das Maß ist voll" und die beziehen sich auf den Regierungsstil von Papst Franziskus und die Machenschaften nach und vor der Synode.
"Christ und Welt"- traditionell rom -und ganz speziell-kurienfeindlich- glaubt einer antipäpstlichen Verschwörung auf der Spur zu sein, einer in der Literatur seit Jahrhunderten fest etablierten Sparte -aus besonders bei Protestanten lieb gewonnenen Schwarzen Legenden über die Ränke und Kabalen hinter den leoninischen Mauern jenseits des Tibers. Die sollten sie getrost Dan Brown überlassen. Aber auch aus gut informierten katholischen Insiderkreisen kommen Meldungen über eine zunehmende Unzufriedenheit im Kardinalskollegium, die man getrost ernst nehmen kann. Was also ist passiert?

Hier geht s zum Artikel von "Christ und Welt", mit dem Titel "Jetzt reicht´s", den man "cum grano salis" lesen muß- weil sie es zwar sola mit der scriptura aber nicht so unbedingt mit der veritas haben-: klicken
http://www.christundwelt.de/detail/artikel/jetzt-reichts/

Hierbei geht es um ein mehr oder weniger geheimes "Dossier", das der ZEIT angeblich vorliegt und das kein gutes Haar an den beiden Motu proprio zur Vereinfachung und Beschleunigung der Ehe-Nichtigkeitsprozesse läßt. Dann wird eine Verschwörertruppe konstruiert, zu der natürlich alle konservativen Prälaten, voran Kardinal L.Müller- ebenfalls Feindbild nicht nur aller Progressisten und Anpasser sondern auch aller Relativisten vom Schlage der ZEIT und aller Protestanten vom Schlage Christ und Welt gehören, die man so gleich mal ganz nebenbei zu diskreditieren hofft.

In Italien sind es Il Foglio und Riccardo Cascioli bei La Nuova Bussola Quotidiana, die als Ziel der Revolte eher Kardinal Kasper ausmachen. Hier geht´s zum Original: klicken
http://www.lanuovabq.it/it/articoli-vogl...pagni-13799.htm

"Sie wollen Humanae Vitae abschaffen" die Moralisten gegen Kasper & co."

"Der Vorwurf ist schwerwiegend: der Paragraph 137 des Instrumentum Laboris, also der Dokumentes, das die Diskussionsbasis für die kommende Familiensynode (4.-25. Oktober) bildet, verzerrt eindeutig die Bedeutung der Enzyklika Papst Pauls VI "Humanae Vitae" und läßt den eigentlichen Sinn der katholischen Morallehre ganz außen vor.



Das ist keine unbedeutende Sache, weil "die inadäquaten Darstellungen und die Verzerrungen, die im Instrumentum laboris enthalten sind, fatale Folgen für die Gläubigen, die das Recht haben, die Wahrheit des depositum fidei zu kennen, haben können. Wenn Paragraph 137 also so von der Synode geschluckt wird, wird er unter den Gläubigen Verwirrung stiften."

Das bekräftigt ein Dokument, das wir in der italienischen Übersetzung präsentieren -hier im Original-klicken- das von den Professoren David Crawford (Johannes Paul II Institut Washington) und Stephan Kempowski (Johannes Paul-II Institut. Rom) redigiert und von 50 katholischen Theologen, Philosophen, und Moralexperten aus aller Welt unterschrieben wurde. Hier der Text und die Unterschriftenliste, die auch die Signaturen von Weihbischof Laun und Prof. Spaemann enthält: klicken
http://www.firstthings.com/web-exclusives/2015/09/an-appeal

Es handelt sich um einen Appell an die Synodenväter, diesen § 137 zu entfernen und ihn durch einen anderen zu ersetzen, der auf angemessenere Weise vom Gewissen spricht, die Weisheit und Schönheit von "Humanae Vitae" feiert und den Eheleuten hilft, zu verstehen, daß ihnen die Gnade gewährt wird, was die Gabe der Sexualität betrifft, nach dem Plan Gottes zu leben,
Worum handelt es sich? In seiner Substanz stellt das Instrumentum laboris für das Thema des moralischen Urteilsvermögens das gut ausgebildete individuelle Gewissen gegen die objektive moralische Norm, und schlägt vor -vielleicht mit Hilfe eines spirituellen Vaters- ein Gleichgewicht zwischen beiden herzustellen.

Das ist die Negierung der Enzyklika Humanae Vitae (1968) Pauls VI, auf die "Veritatis Splendor" (1993) von Johannes Paul II noch einmal auf höchst lobende Weise zurückgreift und- allgemeiner- die Negierung der gesamten katholischen Moral.

Praktisch bedeutet das, daß das Instrumentm Laboris, das zwar aus Beiträgen der Kirchen der ganzen Welt zusammengestellt, aber von vom Sekretariat der Synode- geleitet von Kardinal Baldosseri und Msgr. Bruno Forte redigiert wurde, zu Verstehen gibt, daß die Moralnormen der Kirche nicht mit der Wahrheit des Menschen übereinstimmen und voraussetzt, daß Gott zum Gewissen des Einzelnen spricht und ihm von den Moralnormen abweichende Verhaltensvorschläge macht.

Das bedeutet am Ende, daß angesichts einer Norm, die ohne wenn und aber den Ehebruch verdammt, Gott dem Gewissen irgendeiner Person suggerieren könnte, daß unter bestimmten Bedingungen auch der Ehebruch annehmbar sei. Und deshalb müsse man dann einen Punkt des Gleichgewichts finden- und sich dazu auf einen Dritten beziehen- der dann entscheidet, obwohl er keine objektive Norm hat, auf die er zurückgreifen könnte.

Mit anderen Worten hier zeigt sich die Relativierung der Moral, die sich auch weit über die Grenzen der Familie hinaus erstreckt. Außerdem beweist die Formulierung von § 137 eine rein negative Sicht der moralischen Normen, als Zwangsmaßnahmen, während er eigentlich für die Schönheit des Lebens öffnen müßte.

"Vorzugeben, daß der objektive Inhalt einer moralischen Norm nicht mit den Bedürfnissen der Person übereinstimmt- sodaß die Befolgung seiner Vorschriften nicht zum moralisch Guten für den Menschen wirken könne, steht im Widerspruch zum katholischen Moralkonzept.
Die Behauptung, dass moralische Normen, das menschliche Glück nicht befördern, spiegelt eine nominalistische Ansicht wilkürlicher Moralgesetze wider, nach der eine Handlung schon deswegen schlecht ist, weil sie verboten ist. Eine solche Sicht entspricht in keiner Weise der Realität der Schöpfung Gottes,

Es sollte eher bestätigt werden, daß das Moralgesetz, das der Wahrheit des Schöpferaktes Gottes entspricht, eine anthropologische Wahrheit über die menschliche Person ausdrückt, die nicht ignoriert oder verletzt werden darf, ohne unsere Bedürfnisse und Möglichkeiten zu schädigen, also uns selbst zu verletzen."

Der Appell der 50 sollte sicher von allen gelesen werden, weil er die Basis klärt, auf der die Synode vorbereitet wird.

Es ist offensichtlich, daß die Formulierung von § 137 - mit dem Schwergewicht seiner Behauptungen- nicht den Irrtümern und der Unfähigkeit der Redakteure zu verdanken ist, sondern im Gegenteil dem präzisen Willen, die kommende Familiensynode dazu zu nutzen, Revanche für Humanae Vitae zu nehmen.

Auch damals wurde Papst Paul VI jahrelang von den Laien und jenen Bischöfen, die nach dem Konzil eine Änderung der wichtigen Doktrinen der Sexualmoral und Familie erwartet hatten, angegriffen-um dann fast in eine Lynchstimmung zu verfallen, als in der Enzyklika die Lehre der Kirche zum Leben und zur Familie veröffentlicht wurde- zur Enttäuschung der Progressisten.

Seit damals hat sich in einigen Episkopaten, Seminaren und religiösen Orden ein paralleles Lehramt herausgebildet, das eine Lehre der Kirche propagiert, die Frucht einiger Intellektueller und Theologen, war-ängstlich darauf bedacht, von dieser Welt zu sein.

Intellektuelle, Theologen und Bischöfe, die dem Papst auf eklatante Art nicht gehorchten, und den Wert des Ungehorsams als etwas betrachteten, das nur prophetisch sein konnte.
Es sind die selben, die jetzt Papst Franziskus lobpreisen, päpstlicher sind als der Papst und die jetzt eine Jagd auf die "Häretiker" entfesseln, die sich dieser wohl unaufhaltsamen Revolution nicht anschließen wollen.

Die kommenden Wochen werden uns sicher weitere Antworten bringen."

Quelle La Nuova Bussola Quotidiana, R. Cascioli

Wir haben es also mit zwei verschiedenen Schriftstücken zu tun, die Alarm schlagen- dem Dossier der Kurie zu den Motu Proprio und dem der "Moralisten" speziell zum Instrumentum laboris.

Und dann gibt es noch ein Interview mit Edward Pentin zu seinen Erkenntnissen nach und vor der Synode und eines von Pentin mit Kardinal Kasper- zu dessen ungebrochener Hoffnung, seine These doch noch durchsetzen zu können.

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Auch Kardinal Pell schreibt ein Buch und bezieht klar Position
http://beiboot-petri.blogspot.de/2014/09...n-buch-und.html

Für Kardinal Kasper ist das Schisma schon da...
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Die Schlacht um das Ehesakrament geht weiter

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von esther10 12.09.2015 21:43





Freitag, 11. September 2015

Sandro Magister über die Reisediplomatie à la Franziskus

Nach dem letzten Coup- dem Motu Proprio zur Simplifizierung und Beschleunigung der Ehe-Nichtigkeitsprozesse, die man wohl getrost als eine Art Annullierungs-App betrachten kann- geschrieben unter Umgehung aller Fachleute im Vatican-mit zur Geheimhaltung verpflichteten geheimnisvollen Beratern - den Motu Proprio ( je eines für die West- und für die Ostkirchen), das die kommende Synode eigentlich überflüssig macht, steht jetzt die Amerika-Reise auf der päpstlichen Agenda.

Dazu hat sich Sandro Magister seine Gedanken gemacht, die er uns bei www. chiesa mitteilt.
Hier geht´s zum Original: klicken
http://chiesa.espresso.repubblica.it/articolo/1351129?eng=y


"VEREINIGTE STAATEN UND CUBA, DER TEUFEL UND DAS WEIHWASSER"
"Das sind die beiden Ziele der nächsten Reise von Papst Franziskus, die entgegengesetzten Pole seiner geopolitischen Vision. Das Geheimnis des päpstlichen Schweigens über die Abwesenheit von Freiheit unter dem Regime von Raoul und Fidel Castro.



Die Vereinigten Staaten und Cuba-oder der Teufel und das Weihwasser. Die Reise, die Papst Franziksus für die Zeit vom 19. zum 27. September geplant hat, wird ihn zu den beiden entgegengesetzten Polen seiner geopolitischen Vision führen: dem "Tempel der Wirtschaft die tötet" und kurz davor zum Außenposten der Völker, die auf dem Weg zur Erlösung sind.

In der bereits zwischen der Karibischen Insel und den populistischen Regimen von Nicaragua, Venezuela, Ecuador und Bolivien etablierten "Allianza Boliviana" sieht der Argentinier Jorge Mario Bergoglio in der Tat die Ankündigung für das "Große Vaterland", nach dem er sich so sehnt, den Frühling der Integration des südamerikanischen Kontinents in ein Katholisches und antikapitalistisches Schema.

*****

Was stört gibt Pell ...
Manche Leute versuchen, in der Kurie, die aufrichtige australische Kardinal, Leiter des Sekretariats für Finanzen zu delegitimieren und betonte seinen Charakter abrupten und direkt. Auch für seine Eingriffe in die Synode über die Familie. Aber vielleicht gibt es andere Gründe ...


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2014.11.11
Nun, da der Abreise der Karte. Burke wurde von der Signatur formalisiert, Lösekraft zu einer der aufrichtigsten und unabhängig von der römischen Kirche, die Kurie sprechen von einer schleichenden Bewegung, um die Karte zu delegitimieren. Australian George Pell, Chefsekretär des neuen Finanz- und Wirtschafts, und auch, wie Burke, freimütige Person.


Es wurde auf der Synode, als der australische Kardinal platzte heraus stark gegen den Sekretär, der darauf hindeutet, wurde die Möglichkeit einer Abstimmung über Handzeichen, anstatt Geheimtexte zu spüren. Und er fuhr fort zu reden, auch off-Mikrofon, riaccendessero vor ihm und rief: "Es muss Transparenz! Jeder muss in der Lage, auszudrücken, wie er will sein! ". Ein Meinungsaustausch mit Sicherheit nicht sehr gedämpft, die ihren Höhepunkt erreicht, als, vor der Hypothese, die ganze Situation mit einer Erklärung der Presse verwalten, Pell entgehen lassen ein "Wir haben kein Vertrauen Kommunikation" oder etwas ähnliches. Dann nahm er einen Applaus, mit vielen Synodenväter, die alle miteinander sprachen.


Wie kam es mit der Abstimmung zu beenden, die drei Elemente "sensibel" unter dem zwei Drittel beschlussfähig, und der Akt der Herrschaft des Papstes, der wollte, Gewalt anzutun Verordnung, veröffentlichte er auch, die wir kennen. Doch der mutige Verhalten und evangelische Pell (ja-ja, nein, nein) gab Waffen an diejenigen, die bereits ihr und aus anderen Gründen nicht die Person lieben, und vielleicht vor allem als Leiter fast einzigartig Finanzen und Wirtschaft , und nun versucht, es als übertrieben und hektischen auszugeben. Obwohl in der Theorie sollte ihre Offenheit nicht verärgern diejenigen empfohlen, dass Priester nicht klerikale. Aber so ...


Und ein paar Freunde der Rolle der Pell war mir egal, hatte er unterzeichnete ausgehend von den Köpfen der Wirtschaftsministerien des Vatikans, dass der Wille des Papstes der wirklichen Macht entleert. Aber etwas Seltsames passiert. Nach dem "Motu proprio" des Franziskus, im Februar dieses Jahres erteilt, müsste unter der Leitung des Sekretariats für Wirtschaft übergeben ist die Finanzteil der Secretary of State (der es schafft, nach einigen Masse der Hauptstadt in der Nähe an Bedeutung mit der des IOR) und dem Personal des Staatssekretariats. Aber immer noch, mehr als acht Monate nach der Veröffentlichung des Motu proprio, der Durchgang dieser beiden wichtigen Bereichen ist nicht geschehen. Wahrscheinlich mit einiger Verwunderung und Verwirrung vom australischen Kardinal, ein Mitglied einer Kultur pragmatisch und effektiv. Ein contropelo erster Instanz für weiche curialism
http://www.lastampa.it/2014/11/11/blogs/...OyN/pagina.html



von esther10 12.09.2015 21:42





Widerstehen Sie der Tendenz ketzerischen
Die relatio der Erdö auf einmal der Sünde und dem Naturgesetz zu entfernen. Auf der Synode Tönen Bruch, theologische Missverständnisse, Fest abweichende Vorstellungen von Sünde und Erlösung.

von Roberto de Mattei | 15 Oktober 2014 Stunden 09.37

Alle Posten werden hier angezeigt...
http://beiboot-petri.blogspot.de/

Widerstehen Sie der Tendenz ketzerischen

Noch ist Europa nicht verloren...Danke Polen.
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/02...oren-danke.html

Kardinäle und Bischöfe auf der jüngsten Synode des Jahres 2012 (Fotos LaPresse) gesammelt
Erased den Sinn für die Sünde; schaffte die Vorstellungen von Gut edi Bösen; unterdrückt das Naturgesetz; eingereicht jeden positiven Bezug auf Werte wie Jungfräulichkeit und Keuschheit. Mit dem Bericht über die 13. Oktober 2014 in der Synode über die Familie von Kardinal Peter Erdo, platzt die sexuelle Revolution offiziell in der Kirche, mit verheerenden Folgen für die Seelen und die Gesellschaft. Der Bericht Nach disceptationem von Kardinal Erdo eingezogen ist der zusammenfassende Bericht der ersten Woche der Synode und die, die ihre Schlussfolgerungen stützt. Der erste Teil des Dokuments, soll als "Herausforderung" an die Kirche zu verhängen, in einer Sprache, von der schlimmsten Sixty abgeleitet, "ändern-Kulturanthropologie" des Unternehmens. Vor einem Gemälde von Polygamie und der "Hochzeit in Etappen" Afrikaner kommen zu den "Praktiken der Koexistenz" der westlichen Gesellschaft, in dem Bericht festgestellt, dass es "eine weit verbreitete Wunsch nach Familie." Kein Element der moralischen Bewertung ist. Die Bedrohung durch den Individualismus und individualistischen Egoismus, der Text kontrastiert die positive Aspekt der "Verbundenheit", als ein an sich gut, vor allem, wenn es dazu neigt stabile Beziehung (Nr. 9-10) zu werden. Die Kirche aufgibt, Werturteile für nur "ein Wort der Hoffnung und Sinn" machen (Nr. 11). So steht es, ein neues Geschäft moralische Prinzip, das "Gesetz der Langsamkeit", die uns positive Elemente in allen Situationen zu sehen ermöglicht so weit von der Kirche sündigen definiert. Böse und die Sünde richtig bestehen nicht. Es gibt nur "unvollkommenen Formen der gute" (Nr. 18), laut einer Doktrin der "Grad der Kommunion", um das Zweite Vatikanische Konzil zurückgeführt. "Die Verwirklichung dieses fordert eine geistliche Unterscheidung in Bezug auf Partnerschaften und Zivilehe für die wiederverheirateten Geschiedenen, die Verantwortung der Kirche, um die Samen des Wortes Ausbreitung über die Grenzen hinaus sichtbar und sakramentalen erkennen" (29 n.). Das Problem der wiederverheirateten Geschiedenen ist eine Ausrede, um durch ein Prinzip, das 2000 Jahre moralischer und katholischen Glauben untergräbt schieben. Nach der heute Gaudium et spes ", die Kirche stellt sich in Bezug auf diejenigen, die in ihrem Leben so unvollständig und unvollkommen zu beteiligen, schätzen die meisten positiven Werte, die zu bewahren, anstatt die Grenzen und Mängel" (ebenda). Das bedeutet, fallen alle Arten von moralischen Verurteilung, weil jede Sünde ist eine unvollkommene Form gut ist, ein Weg, um in der unvollendeten Kirche teilzunehmen. "In diesem Sinne ist eine neue Dimension der Familie Ministerium heute die Realität der Zivilehe zu verstehen und zu gegebener Unterschiede, auch von Personen" (Nr. 22). Und dies vor allem ", wenn die Union erreicht eine bemerkenswerte Stabilität durch eine öffentliche Anleihe, und zeichnet sich durch tiefe Zuneigung, als Verantwortung gegenüber Kindern, durch die Fähigkeit, um die Tests zu widerstehen" (ebenda). Damit hob die Lehre der Kirche, dass die Stabilisierung der Sünde, durch die Zivilehe ist eine größere Sünde der sexuellen Vereinigung gelegentliche und flüchtig, weil es leichter ermöglicht es, auf den rechten Weg zurück.

"Eine neue Sensibilität im Ministerium heute ist es, die positive Realität der Zivilehe zu ergreifen und einige Unterschiede, des Zusammenlebens" (Nr. 36). Die neue pastorale erfordert daher nichts über das Böse zu sein, die Aufgabe der Umwandlung der Sünder und die Annahme des Status quo als irreversibel.

Das sind diejenigen, die in dem Bericht als "mutigen pastoralen Entscheidungen" (Nr. 40). Mut, so scheint es, ist nicht gegen die Bösen, aber bei der Anpassung an sie. Schritte für die freundliche Homosexuell Menschen sind diejenigen, die mehr skandalös erschien, doch sind die logische Konsistenz der oben genannten Grundsätze. Auch der Mann auf der Straße weiß, dass, wenn der geschiedene wieder geheiratet können die Sakramente zu empfangen, alles ist erlaubt, beginnend mit dem Pseudo-Ehe.

WEITERE ARTIKEL Ich liebe Bergoglio, eine existentialistische E '' Synode-Rat ", ist tuìtta. Es gibt eine Klima von heute Gaudium et spes Sex rockt den Weinberg Ein falscher Ruhe nach dem Sturm noch nie, wirklich nie, sagte Marco Politi am 14. Oktober Geschehen, die er in einem offiziellen Dokument von der kirchlichen Hierarchie, ein Satz wie produziert gelesen hatte, "homosexuelle Personen haben Gaben und Talente, um an die christliche Gemeinde zu bieten." Durch eine Anforderung an die Bischöfe der ganzen Welt gemacht gefolgt: "Wir sind in der Lage, diese Menschen aufzunehmen, indem sie ihnen einen Raum der Brüderlichkeit in unseren Gemeinden?" (N. 50). Zwar nicht die Gleichsetzung Schlüsse zwischen gleichgeschlechtlichen Ehe zwischen Mann und Frau, beabsichtigt die Kirche zu "entwickeln realistische Möglichkeiten des emotionalen Wachstums und der Reife der menschlichen und evangelischen Integration des sexuellen Dimension" (Nr. 51). "Ohne die moralische Fragen zu homosexuellen Lebensgemeinschaften Zusammenhang wird anerkannt, dass es Fälle gibt, in denen die gegenseitige Unterstützung der Opfer ist eine wertvolle Unterstützung für die Lebensdauer der Partner" (Nr. 52).

Kein Einwand grundsätzlich auf die Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare ausgedrückt: Es sagt nur, dass "die Kirche hat ein besonderes Augenmerk auf das Leben mit gleichgeschlechtliche Paare Kinder, bekräftigt, dass der erste Ort, den sie zu gehen und immer die Bedürfnisse und die Rechte der Kinder "(ebenda). In der Pressekonferenz der Präsentation, Msgr. Bruno Forte kam zu befürworten "Kodifizierung der Rechte, die Personen, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften gewährt werden können."

Die Worte des heiligen Paulus wettert, dass: "Weder Unzüchtige noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Weichlinge, noch Knabenschänder, noch Diebe noch die Geizigen noch die Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes nicht erben" (I Korinther , 6, 9) verlieren ihre Bedeutung für Jongleure der neuen Moral pansexual. Für sie müssen die positive Realität dessen, was war die Sünde, die Rache schreit vor Gott (Katechismus der St. Pius X) zu ergreifen. Der "moralische Verbot" muss, dass der Dialog und die Barmherzigkeit und die Slogans der 68er zu ersetzen ", verboten zu verbieten", es wird durch die Formel pastorale, dass aktualisierte "nichts kann verurteilt werden." Fallen Sie nicht nur zwei Gebote, die sechste und die neunte, die Gedanken und unreine Handlungen außerhalb der Ehe zu verbieten, aber verschwindet die Idee einer objektiven natürlichen und göttlichen Ordnung nach den Zehn Geboten zusammengefasst. Es gibt eigen unerlaubter Handlung, Wahrheit und moralische Werte, für die muss man bereit sein, sogar sein Leben zu geben (Nr. 51 und Nr. 94), definiert er sie als der Enzyklika Veritatis splendor. Auf der Anklagebank sind nicht nur Veritatis splendor und die jüngsten Verlautbarungen der Kongregation für die Glaubenslehre in Fragen der Sexualmoral, aber das Konzil von Trient formuliert dogmatisch, dass die Natur der sieben Sakramente, die Eucharistie und Beginn des Ehe.

Alles beginnt im Oktober 2013, als Franziskus, nach der Bekanntgabe der Beteiligung der beiden Synoden auf die Familie, die ordentliche und die außerordentliche fördert ein "Fragebogen" an die Bischöfe der ganzen Welt gerichtet. Die rätselhaften Einsatz von Umfragen und Fragebögen, ist bekannt. Die öffentliche Meinung glaubt, dass da eine Wahl von der Mehrheit der Menschen gemacht, muss der richtige sein. Und Umfragen zu befestigen, um die meisten Leute Meinungen bereits von den Manipulatoren der Vereinbarung vorgegeben. Der Fragebogen von Franziskus, adressiert die drängendsten Probleme, von Verhütungsmitteln, um für geschiedene, unverheiratete Paare von Ehen zwischen Homosexuellen mehr zur Führung, die Informationen zur Kommunion. Die erste Antwort, die am 3. Februar der

Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht wurde ("Das Reich Documents", 5 (2014), pp. 162-172) deutlich machte bekannt, dass die Vorbereitung der Synode zu beeinflussen und vor allem an Kardinal Kasper Basis anbieten Soziologische er brauchte, um zu dem Konsistorium, das Franziskus ihm gegeben hatte, zu berichten. Was dabei herauskam, war in der Tat die eindeutige Ablehnung der deutschen Katholiken "der Ansprüche der Kirche auf vorehelichen Sex, Homosexualität, der wiederverheirateten Geschiedenen und Geburtenkontrolle." (S. 163).

"Die Antworten aus der Diözese - noch sagte - erahnen, wie groß der Abstand zwischen der getauft und der offiziellen Doktrin insbesondere im Hinblick auf vorehelichen Zusammenlebens, Geburtenkontrolle und Homosexualität" (S. 172.). Dieser Abstand wurde nicht als Abweichung vom Lehramt der katholischen Kirche vorgestellt, sondern als ein Versagen der Kirche zu verstehen und den Lauf der Zeit gerecht zu werden. Kardinal Kasper in seinem Bericht an das Konsistorium vom 20. Februar wird diese Distanz ein "Abgrund", die die Kirche müsste füllen Anpassung an Unmoral praktizieren definieren.


Nach einem der Anhänger von Kasper, der Priester John Genovese Cereti, für eine Studie vorgespannt, die Scheidung in der frühen Kirche bekannt ist, wurde der Fragebogen von Franziskus gefördert werden, um zu vermeiden, dass die Debatte sollte "in geheime Räume" (die Groß-Strom zu nehmen, 6 (2014), p. 158). Aber wenn es wahr ist, dass der Papst wünschte, dass die Beratungen sollten in transparenter zu nehmen, müssen Sie nicht die Entscheidung, die außerordentliche Konsistorium im Februar zu halten und dann die Oktober Synode in der Kamera zu verstehen. Der einzige Text, den Sie bekannt werden können, dank des Blattes, der Bericht von Kardinal Kasper. Dann wird auf der Arbeit fiel es still.

In seinem "Tagebuch des Rates", 10. November 1962, Vater Chenu aufnehmen diesen Satz von Pater Giuseppe Dossetti, einer der Hauptstrategen der fortschreitenden Front: "Die Schlacht ist auf die effektive Verfahren gespielt. Es ist immer so, dass ich gewonnen. " In den Versammlungen der Entscheidungsprozess nicht zur Mehrheit gehören, aber die Minderheit, die das Verfahren steuert. Demokratie nicht in der politischen Gesellschaft existieren, in der religiöse geschweige denn. Demokratie in der Kirche, sagte der Philosoph Marcel De Corte ist Cäsarismus kirchlichen, die schlechteste aller Regierungen. In die Synode Prozess geht von der Existenz dieser kirchlichen Cäsarismus es durch das Klima der schweren Zensur, die ihn bis heute begleitet demonstriert.

Die meisten Vatikanexperten so vorsichtig Sandro Magister und Marco Tosatti betonte, dass, im Gegensatz zu den früheren Synoden, dies wurde auf der Synodenväter verboten, zu intervenieren. Magister, die Erinnerung an die Unterscheidung von Papst Benedikt XVI im Vatikan II "echten" und "virtuellen", dass er überlagert wurde, sprach von einer "Spaltung zwischen Synode Synode virtuelle und reale, letztere durch die Medien mit der systematischen gebaut betont die Dinge lieber auf den Geist der Zeit ". Heute jedoch sind die Texte selbst der Synode, sich mit ihrer Sprengkraft zu schaffen, ohne die Möglichkeit der Täuschung durch die Medien, die sich selbst erstaunt von der Sprengkraft des Report-Karte gezeigt haben. Erdo.

Natürlich hat dieses Dokument keine obrigkeitliche Wert. Es ist auch zweifelhaft, dass es spiegelt die reale Denken der Synodenväter. Relatio vorwegnimmt relatio Synodi jedoch das endgültige Dokument der Bischöfe dell'assise.

Das eigentliche Problem, nun da entstehen, dass der Widerstand durch das Buch angekündigt, "in der Wahrheit Christi bleiben" Cardinals Brandmüller, Burke, Caffara De Paolis und Müller (Cantagalli 2014). Kardinal Burke in seinem Interview an Alessandro Gnocchi Gazette vom 14. Oktober sagte, dass alle Änderungen an der Lehre oder Praxis der Kirche durch den Papst wäre inakzeptabel ", weil der Papst der Stellvertreter Christi auf Erden und damit der erste Diener die Wahrheit des Glaubens. Die Kenntnis der Lehre Christi, sehe ich nicht, wie man aus dieser Lehre mit einer Lehraussage oder mit einem pastoralen Praxis, die die Wahrheit zu ignorieren abweichen. "

Die Bischöfe und Kardinäle, noch mehr als die gewöhnlichen Gläubigen mit einem schrecklichen Drama des Gewissens gegenüber, viel ernster als das, was sie im sechzehnten Jahrhundert konfrontiert die englischen Märtyrer. Also in der Tat war es, die höchste zivile Autorität, König Heinrich VIII, der für eine Scheidung eröffnet das Schisma mit der römischen Kirche nicht zu gehorchen, während heute der Widerstand auf die höchste religiöse Autorität im Gegensatz, wenn aus der mehrjährige Lehre der Kirche abzuweichen. Und einer rief zum Widerstand nicht ungehorsamen Katholiken oder Dissens, aber die Leute, die am tiefsten verehren die Institution des Papsttums. Also, wer widerstanden wurde dem weltlichen Arm, die ihn zu enthaupten oder Kasernierung werden bestimmt ausgeliefert. Die zeitgenössischen weltlichen Arm gilt die moralische lynchen, durch die von den Medien auf die öffentliche Meinung ausgeübt psychologischen Druck. Das Ergebnis ist oft die psychischen und physischen Zusammenbruch der Opfer, die Krise der Identität, der Verlust der Berufung und der Glaube, es sei denn, in der Lage zu trainieren, mit der Hilfe der Gnade, die heroische Tugend der Tapferkeit ist. Widerstehen heißt letztlich, um die integrale Kohärenz seines Lebens mit der unveränderlichen Wahrheit Jesu Christi zu bekräftigen, Kippen Sie den Blick auf diejenigen, die die Ewigkeit der Wahrheit in der Prekarisierung der Lebens auflösen würde


von esther10 12.09.2015 19:49

Christlicher Unternehmer N. Sawiris will Mittelmeerinsel für Flüchtlinge kaufen
Veröffentlicht: 11. September 2015 | Autor: Felizitas Küble |

Der koptische Großunternehmer Naguib Sawiris will einer verlassene Insel im Mittelmehr kaufen und sie für die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und Afrika zur Verfügung stellen. 027_24



In den vergangen Tagen solle der Besitzer der Orsacom Telecom Holding in TV-Interviews erklärt haben, er sei schockiert von den Tragödien der Menschen auf der Flucht von Europa und Asien nach Europa und wolle helfen. Über Twitter gab er bekannt, dass die Insel nach dem tot aufgefundenen türkischen Flüchtlingskind Aylan benannt werden.

Für den Kauf der Insel, für die er zwischen 10 und 100 Millionen Dollar ausgeben will, möchte der ägyptische Geschäftsmann mit Griechenland und Italien verhandeln. “Wichtig ist zunächst vor allem die Investition in Infrastrukturen”, so Sawiris, weshalb zunächst provisorischen Unterkünfte angeboten, später aber auch Wohnungen, Schulen und Krankenhäuser gebaut werden sollen.

Quelle: Fidesdienst

von esther10 12.09.2015 17:45

Die Krise der Kirche in Europa? Sie denkt wie die Welt

11. September 2015 12:38 | Mitteilung an die Redaktion


Erzbischof Luigi Negri von Ferrara

(Rom) Der Erzbischof von Ferrara-Comacchio, Msgr. Luigi Negri, einer der markantesten katholischen Bischöfe wirft der katholischen Kirche in Italien vor, „wie die Welt zu denken“ und sich deshalb in der Krise zu befinden. Zudem sprach er über die Gesellschaft im Widerspruch zur Kirche, die Christenverfolgung im Nahen Osten, die Masseneinwanderung nach Europa, die Kreuzzüge und darüber, daß „vielleicht der Augenblick gekommen“ sei, die Idee des heiligen Thomas von Aquin von der legitimen bewaffneten Aktion zur Verteidigung und zum Schutz wiederaufzugreifen.

Die kritischen Anmerkungen von Erzbischof Negri lassen sich auf andere Ortskirchen übertragen. Sie entstanden durch ein Gespräch mit Matteo Matzuzzi, der darüber in der Tageszeitung Il Foglio vom 10. September einen Artikel veröffentlichte.
Gesellschaft im Widerspruch zur Kirche

„Ich bin mir bewußt, daß das, was ich nun sagen werde, nicht auf der vorherrschenden Optimismus-Linie liegt, doch die italienische Gesellschaft befindet sich in einem Gegensatz zur Kirche.“ Msgr. Luigi Negri, Erzbischof von Ferrara-Comacchio ist besorgt. Er blickt aus der erzbischöflichen Residenz, überlegt und, „ohne in den leider üblichen Wirtshauston zu verfallen“, diagnostiziert er den Gesundheitszustand der Kirche und unserer Gesellschaft.

„Ich stelle eine gewisse Übereinstimmung innerhalb der kirchlichen Welt und deren Bewegungen fest, daß die Einheit der Gesellschaft nicht in Frage gestellt werden solle. Sie verstehen aber nicht, daß die Einheit dieser Gesellschaft eine Einheit gegen die Kirche ist. Sich einer Einheit nicht entgegenzustellen, die gegen die Kirche ist, heißt, den Angriff gegen die Kirche zu begünstigen.“ Das sei „die erste intellektuelle und moralische Erfahrung, die man macht, wenn man sich heute der mannigfaltigen Welt der italienischen Christenheit nähert“.

Die Situation „ist paradox: Der Angriff ist frontal und richtet sich nicht so sehr oder nur gegen die Wurzeln des Glaubens, sondern der Gesellschaft“. Die Beispiele ließen sich leicht finden, es genüge auf die aktuell diskutierten Fragen zu achten. „Ich denke an die Gender-Frage und die Heiligkeit des Lebens. Angesichts dieser Angriffe ist es so, als würde die katholische Welt – ich sage nicht – wegschauen, sondern noch schlimmer: Sie läuft Gefahr das Ausmaß dieses Angriffs nicht einmal zu bemerken, da sie nicht einmal die Dinge sieht, die man mit freiem Auge sehen kann.“

Schweigen der Kirchenvertreter ein Ärgernis

Es gebe auch eine Verantwortlichkeit der Kirche oder zumindest einiger ihrer Teile, wirft Matteo Matzuzzi, Vatikanist von Il Foglio ein.

„Sicher. Die Tatsache, daß weite Teile der italienischen Kirche zur Gender-Theorie nichts oder fast nichts gesagt haben, ist ein Ärgernis für die Gläubigen.“ Der Papst allerdings habe zur Gender-Theorie gesprochen und ganze Mittwochs-Katechesen darauf verwandt. „Ich frage mich, ob die sogenannte Gender-Theorie nicht auch Ausdruck von Frustration und einer Resignation ist, die auf die Auslöschung der sexuellen Differenz zielt, weil sie nicht mehr versteht, sich mit ihr zu konfrontieren. Wir riskieren hier, einen Rückschritt zu machen. Die Verdrängung der Unterschiede ist das Problem, nicht die Lösung“, sagte das Kirchenoberhaupt beispielsweise am vergangenen 15. April.

„Der Heilige Vater hat mehrfach zur Gender-Frage Stellung bezogen und zwar nicht nur unmißverständlich, sondern auch von einer sozialen Aktion angetrieben. Wir müssen aber zur Kenntnis nehmen, daß die Aufforderungen des Heiligen Vaters, ich sage nicht, mißachtet, aber jedenfalls nicht aufgegriffen und verbreitet wurden außer durch eine Gruppe italienischer Kirchenvertreter, die darüber zu ihren Diözesen sprachen, darunter auch ich, und damit eine starke katholische Teilnahme an der Massenkundgebung am 20. Juni 2015 in Rom [„Hände weg von unseren Kindern“ mit einer Million Teilnehmern gegen die Einführung der Gender-Ideologie an Schulen und Kindergärten] ermöglichten. Es gilt also zunächst zu klären, was der Grund für diese große Schwäche ist.“

Christenheit, die wie die Welt denkt, hat nicht die Kraft eine Alternative zu sein

Diese Frage habe sich auch Kardinal Rylko gestellt, laut dem die Großkundgebung „von Rom nicht eine Kundgebung gegen jemand war, sondern ein demütiger Dienst für die große Causa des Menschen, die heute von verschiedenen Seiten bedroht wird.“ Erzbischof Negri nennt als Grund für die Schwäche der Kirche: „Wie der heilige Jakobus sagt: Die reine Religion besteht darin, den Hilfsbedürftigen zu helfen, vor allem aber, sich nicht der Mentalität dieser Welt anzupassen“. Das Problem sei, daß „wir heute eine Christenheit erleben, die wie die Welt denkt und nicht die Kraft hat, der Welt auf der Ebene der Wahrheit des Lebens eine Alternative entgegenzusetzen. In diesem Sinn erleben wir eine kulturelle Krise der italienischen Christenheit.“

Das Problem sei, daß „die grundsätzlichen Kriterien zur Beurteilung der Wirklichkeit der weltlichen Mentalität entnommen sind und man sich damit abfindet, nur jene Räume zu besetzen, die diese Gesellschaft zu besetzen erlaubt, mit anderen Worten, die Räume individueller Spiritualität und entschärfter karitativer Initiativen, wie Benedikt XVI. am Beginn der Enzyklika Caritas in Veritate sagt: ‚Ohne Wahrheit gleitet die Liebe in Sentimentalität ab‘.“
Christenheit braucht objektive Radikalität – Kreuzzüge durch unerträglichen Laizismus kriminalisiert

Das von Erzbischof Negri gezeichnete Bild sei alarmierend, so Matzuzzi. Dagegen bedürfe es einer starken Therapie: „Ich glaube wirklich, daß es notwendig ist, auf allen Ebenen und jeder in seinem Bereich, das Christentum in seiner objektiven Radikalität zu wiederholen, um es aktuell werden zu lassen, das heißt, zu einer Erfahrung zu machen, die voll und ganz den wirklichen Bedürfnissen des Menschen von heute entspricht“, so der Erzbischof von Ferrara.
Matzuzzi merkt an, daß die Säkularisierung inzwischen so tief in die Gesellschaft eingedrungen sei, daß die Anwendung, der von Erzbischof Negri vorgeschlagenen Therapie schwer anwendbar scheine. Vor allem sei nicht zu erkennen, wer sie umsetzen sollte.

„Die brennendste Enttäuschung, nicht nur für mich, ist in diesem Zusammenhang die weitgehende Auflösung des katholischen Verbandswesens. Es scheint, als würden die offiziellen katholischen Verbände, die sich mit der Welt auseinanderzusetzen hätten, gar nicht mehr existieren. Die häufigste Begründung dafür lautet, daß heute nicht mehr die Zeit für starke und akzentuierte Vorstöße sei, und wenn diese doch stattfinden, zeigt man mit dem Finger auf sie und bezeichnet sie als Kreuzzüge. Dabei ist es für jeden, der nur ein wenig

Geschichtsbewußtsein hat, beschämend, wie große Teile der katholischen Welt über die Kreuzzüge sprechen, ein Phänomen, das man absolut nicht kennt, aber auf der Grundlage eines unerträglichen Laizismus kriminalisiert wird.“

Augenblick gekommen, Idee der bewaffneten Aktion zur legitimen Verteidigung wiederaufzugreifen

Matzuzzi sprach mit Erzbischof Negri auch über das Drama der verfolgten Christen im Nahen Osten. „Die schreckliche Gewalt macht deutlich, daß der Islamische Staat der Welt ausdrücklich den Krieg erklärt hat und keine Regeln kennt, jene Regeln, die aus der großen abendländischen Rechtskultur entstanden sind. Er bringt Frauen, Kinder, Alte um, vergewaltigt, mißbraucht, zerstört Denkmäler der Kultur und der Kunst.“ Das Massaker müsse gestoppt werden, weshalb gehandelt werden müsse. Erzbischof Negri hat keine Zweifel: „Unsere Christenheit ist sich auf bestimmen kulturellen und institutionellen Ebenen noch nicht klargeworden, daß vielleicht der Augenblick gekommen ist, mit der gebotenen Aktualisierung und der notwendigen Artikulierung, jene grundlegende Idee des heiligen Thomas von Aquin – die sich die Tradition der kirchlichen Soziallehre zu eigen gemacht hat – wiederaufzugreifen, laut der eine starke, auch bewaffnete Aktion der legitimen Verteidigung und des Schutzes geduldet werden kann“.

Hat der Westen Werte, für die man bereit ist, auch zu sterben?

Eine solche Aktion verlange jedoch einer gründlichen Überlegung, denn, „um eine solche Erfahrung, die in jedem Fall eine Ausnahme wäre, ins Auge zu fassen, bräuchte es klare Werte, für die man lebt, für die man kämpft und für die man auch bereit ist, zu sterben. Hat dieser Westen solche Werte?“

„Wir erleben eine epochale Migrationswelle, dergleichen gab es schon im Lauf der abendländischen Geschichte, jedoch in weniger akzentuierter Form, der man ohne eine angemessene Kultur nicht begegnen kann. Man kann das Problem nicht auf ein banales ‚alle rein oder alle raus‘ reduzieren, eine unerträgliche Simplifizierung eines nicht akzeptablen Rassismus, ebensowenig jedoch auf ein Gutmenschentum, das langfristig gewiß keine Lösung ist. Es ist notwendig, daß der Westen sich bewußt wird in all seinen Aspekten und allen möglichen Folgen, was auf dem Spiel steht.“

Westen bereit, eigene Seele zu verkaufen – Akt radikaler Evangelisierung gefordert

Welche Kultur ist aber heute im Westen bestimmend? „Ist es das, was von der schrecklichen Krise der modernen, zeitgenössischen Ideologien mit ihrem atheistischen Anspruch übrigbleibt? Ist es eine Kultur individualistischer, konsumorientierter Prägung, die in den technischen Wissenschaften die Lösung aller Probleme sieht? Das ist nicht Kultur. Man kann aber einer so massiven Einwanderung, wie sie derzeit stattfindet, nicht begegnen, wenn man nicht angemessene Gründe dafür hat, zu leben und die Wirklichkeit anzugehen.“

Der Westen sei heute hingegen „bereit, alles zu verkaufen, sogar die eigene Seele. Das allein schon deshalb, weil der Westen zum größten Teil nicht einmal mehr weiß, eine Seele zu besitzen. Das bedeutet für mich, als Hirte, daß die große kirchliche Verantwortung heute darin besteht, eine neue radikale Evangelisierung voranzutreiben, oder anders gesagt, einen erzieherischen Weg einzuschlagen, der das christliche Volk erneuert und der es wieder befähigt, sich alle aus dem christlichen Glauben ergebende kulturelle, soziale, politische und karitative Verantwortung zu übernehmen“, so Erzbischof Luigi Negri.
http://www.katholisches.info/2015/09/11/...t-wie-die-welt/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Chiesa e postconcilio

von esther10 12.09.2015 17:16

„Wir sind Kirche“ will die immerwährende Synode

http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...alog-fortsetzen



Erstellt von Mathias von Gersdorff am 28. August 2015 um 07:34 Uhr


Petersdom

In einem offenen Brief an die deutsche Delegation für die Familiensynode im Oktober 2015 (Kardinal Marx, Bischöfe Bode und Koch) stellt die linkskatholische Basisbewegung „Wir sind Kirche“ ihre üblichen absurden und anmaßenden Forderungen hinsichtlich der Sexualmoral: Akzeptanz von künstlichen Verhütungsmittel, Neubewertung der Zivilehe, moralische Unbedenklichkeit des außerehelichen Geschlechtsverkehrs usw. Also die übliche Agenda.

Neu allerdings, ist die vorgeschlagene Strategie hinsichtlich der Familiensynode, die am 4. Oktober 2015 beginnt: Man solle keine „vorschnellen Entscheidungen“ mit der Brechstange zu erreichen versuchen, denn dies könnte zu erheblichen Spannungen und Kämpfen führen. Vielmehr solle man in der nächsten Synode einen Dialogprozess beginnen. In zwei oder drei Jahren sollte eine neue Synode abgehalten werden. In diesem Zeitraum sollten alle wesentlichen Aspekte der Sexualmoral sowie der Lehre über die Ehe und die Familie durchdiskutiert werden. Auf diese Weise solle man die Lehre der Kirche gemäß dem „heutigen Erkenntnisstand aktualisieren“:


„Bevor durch vorschnelle Entscheidungen der Weg in die Zukunft verbaut wird, muss ein grundlegender theologischer Diskurs über die anstehenden Themen im Lichte des Evangeliums stattfinden. Dazu gehören eine unvoreingenommene historisch-kritische Analyse der biblischen Voraussetzungen, ein Konzept von Sexualität, das einem zeitgemäßen (auch wissenschaftlich-empirisch erarbeiteten) Wissensstand entspricht, sowie eine offene Aufarbeitung der lehramtlichen und pastoralen Aspekte der anstehenden Fragen mit einer kritischen Differenzierung des Sakramentsbegriffs und einer Neujustierung des Verständnisses von Unauflöslichkeit.

Deshalb werden sich die Verschiebung mancher Beschlüsse und die Anberaumung einer weiteren Synodenversammlung in zwei oder drei Jahren als notwendig erweisen.“

„Wir sind Kirche“ fordert im Grunde die Einführung des Parlamentarismus in der Kirche in der Form einer „Immerwährenden Synode

. Ein solcher Zustand wäre für den Linkskatholizismus ideal, denn sie wollen ja gar keine Definitionen und Entscheidungen, sondern eine nie endende theologische Diskussion. So entstünde eine Art „Pseudo-Lehramt im Dialog“, der sich ständig verändert.

Mit dieser Methode würde man versuchen, mit der Zeit das wahre Lehramt zu demontieren.


Foto: Petersdom – Bildquelle: Wolfgang Stuck

von esther10 12.09.2015 16:19

Gesprächsprozess
Bischöfe und Laien wollen Reformdialog fortsetzen


Gesprächsprozess-Teilnehmer verabschieden in Würzburg Abschlusspapier
Würzburg - 12.09.2015

Der Reformdialog zwischen Laien und Bischöfen in der katholischen Kirche in Deutschland soll fortgesetzt werden. Konkrete Vorschläge fehlen allerdings in dem am späten Freitagabend in Würzburg verabschiedeten Abschlusspapier zum Gesprächsprozess der Deutschen Bischofskonferenz. Diese sollen am heutigen Samstag erörtert werden. Dann endet der vor fünf Jahren gestartete Prozess.

Die Initiative dazu war von der Bischofskonferenz ausgegangen. Nach Bekanntwerden des kirchlichen Missbrauchsskandals 2010 sollte der Prozess verloren gegangenes Vertrauen wiedergewinnen helfen und eine Debatte über den künftigen Kurs der Kirche anregen.

300 Repräsentanten des kirchlichen Lebens

An der Zusammenkunft in Würzburg nehmen rund 300 Repräsentanten des kirchlichen Lebens in Deutschland teil, darunter mehr als 30 Bischöfe. Das Treffen mit dem Titel "Wo Gott ist, da ist Zukunft", ist das letzte von fünf Foren im Rahmen des Dialogprozesses.

Linktipp
Die Deutsche Bischofskonferenz hat den in Würzburg beschlossenen Abschlussbericht des überdiözesanen Gesprächsprozesses "Im Heute glauben" 2011-2015 am Samstagvormittag . auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

Zur Internetseite der Deutschen Bischofskonferenz

Bereits zum Auftakt hatte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, den Dialogprozess als wichtigen Schritt bezeichnet, mit dem die Kirche in einer sich wandelnden Gesellschaft neue Formen des vertrauensvollen Miteinanders erprobt habe.

Zugleich widersprach Marx dem Eindruck, die Initiative sei folgenlos geblieben. Beispielhaft verwies er auf die Reform des kirchlichen Arbeitsrechts, eine stärkere Beteiligung von Frauen an kirchlichen Führungspositionen und eine neue Debatte über Ehe, Familie und Sexualität.

Ähnlich äußerte sich auch der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück. Er dankte unter lang anhaltendem Applaus der Teilnehmer dem emeritierten Erzbischof von Freiburg, Robert Zollitsch, der in seiner Amtszeit als Bischofskonferenz-Vorsitzender "mit viel Mut und Zähigkeit" den Prozess ins Rollen gebracht habe.

VIDEO
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...alog-fortsetzen

Dokumentation: Kardinal Marx zum Auftakt des Gesprächsforums katholisch.de
Das Abschlusspapier wurde mit großer Mehrheit bei neun Gegenstimmen und drei Enthaltungen verabschiedet. Darin werden die Bischöfe unter anderem aufgerufen, "Einschränkungen zu beseitigen oder auf deren Beseitigung hinzuwirken, die eine echte Teilnahme wiederverheirateter Geschiedener am Leben der Kirche kaum möglich machen". Mit Blick auf eine schwindende Zahl an Priestern und Gläubigen sowie neue Formen der Seelsorge heißt es in dem Papier: "Mehr denn je ist der Kirche auf allen Ebenen der Mut zum Experiment abgefordert."

Absage an Wunsch nach neuer Synode

Dem während des Gesprächsprozesses mehrfach geäußerten Wunsch nach einer ersten gesamtdeutschen Nationalsynode erteilte Kardinal Marx unterdessen erneut eine Absage. In Würzburg hatte zwischen 1971 und 1975 ein solches Treffen von Vertretern aller westdeutschen Bistümer stattgefunden. (KNA)

Themenseite: Gesprächsprozess

Im Zuge des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche hatte der damalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, einen Gesprächsprozess ins Leben gerufen. Noch bis Herbst 2015 wird diskutiert, vor welchen Herausforderungen die Kirche steht.

Zur Themenseite

von esther10 12.09.2015 13:44

Kardinal Sarah: „Ob man uns hören will oder nicht, wir werden sprechen“ – Afrika macht Front gegen „Strategie der Deutschen“

15. Juni 2015 11:20 | Mitteilung an die Redaktion


Kardinal Sarah, Wortführer der afrikanischen Front gegen die „Kasperianer“

(Rom) Schlägt zur Bischofssynode über die Familie „die Stunde Afrikas“? So sieht es zumindest der Vatikanist Sandro Magister. In Accra, der Hauptstadt von Ghana, versammelten sich die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen Afrikas mit Kardinal Robert Sarah und weiteren vier Kardinälen. Alle waren sich darin einig, sich der „Strategie der Deutschen“ zu Ehebrechern und Homosexuellen zu widersetzen.

Fünf Kardinäle und 45 Erzbischöfe aus ebenso vielen afrikanischen Staaten hatten sich vom 8. – 11. Juni in Accra zusammengefunden. Alles geschah „unter dem Licht der Sonne und doch fast geheim“. Tatsächlich geheim hatten sich am Pfingstmontag die Vorsitzenden der deutschen, schweizerischen und französischen Bischofskonferenz mit Theologen und Journalisten in Rom getroffen. Gewollt geheim. Wenn das Treffen der afrikanischen Bischöfe „fast geheim“ stattfand, dann nur deshalb, weil aufgrund der westlichen Arroganz Afrika nach wie vor als vernachlässigbare Dritte Welt gehalten wird und die Tragweite des Treffens von Accra nicht erkannt wurde. Dabei versammelte sich in Ghanas Hauptstadt die Kirche eines ganzen Kontinents und zwar des am schnellsten wachsenden Teils der katholischen Kirche.
„Familie vor zerstörerischen Ideologien schützen, auch jenen internationaler Institutionen“

War es das erklärte Ziel des deutsch-französischen Geheimtreffens an der Gregoriana in Rom, katholische Ehe- und Morallehre zu Scheidung und Homosexualität zu ändern, versammelten sich die afrikanischen Erzbischöfe und Kardinäle mit der genau entgegengesetzten Absicht.

Treibende Kraft hinter dem Treffen war Robert Kardinal Sarah. Der aus Guinea stammende ist seit Herbst 2014 Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Seither profiliert sich der ranghöchste Vertreter Afrikas an der Römischen Kurie als Verteidiger der katholischen Glaubenslehre. Er war es auch, der vom ersten Augenblick an die Linie beim Treffen von Accra vorgab.

„Keine Angst haben, die Lehre Christi über die Ehe in Erinnerung zu rufen“;
„Bei der Synode mit Klarheit und einer Stimme sprechen mit kindlicher Liebe für die Kirche“;
„Die Familie vor allen Ideologien schützen, die sie zerstören wollen und daher auch vor der nationalen und internationalen Politik, die es verhindern will, die positiven Werte zu fördern.“
Das sind einige Kernaussagen von Kardinal Sarah, mit denen er die „afrikanische Strategie“ für die Bischofssynode umriß. Die Anwesenden stimmten dem Kardinalpräfekten darin in vollem Umfang zu.

Treffen der afrikanischen Kirche fand gezielt in Accra statt


Afrikas Bischöfe machen mobil

Der einzige schwarzafrikanische Bischof, der sich in den vergangenen Monaten für eine kasperianische „Öffnung“ ausgesprochen hatte, Msgr. Gabriel Charles Palmer-Buckle, ist ausgerechnet Erzbischof von Accra. Das sei der Hauptgrund gewesen, das Treffen des afrikanischen Kontinents genau dort abzuhalten. Erzbischof Palmer-Buckle wurde von Kasper nahestehenden katholischen Medien herumgereicht mit der Absicht, zu zeigen, daß Schwarzafrika nicht nur aus „Konservativen“ bestehe.

Der Erzbischof von Accra war jedoch beim Treffen von Accra gar nicht anwesend. Auch das stand bereits von vorneherein fest. Nicht Palmer-Buckle ist nämlich Vorsitzender der Ghanaer Bischofskonferenz, sondern Bischof Joseph Osei-Bonsu von Konongo-Mampong.
Neben Kardinal Sarah waren noch die afrikanischen Kardinäle Christian Tumo aus Kamerun, John Njue aus Kenia, Polycarp Pengo aus Tansania und Berhaneyesus Souraphiel aus Äthiopien anwesend. Letzterer wurde beim jüngsten außerordentlichen Konsistorium von Papst Franziskus kreiert.

Das Treffen, offiziell vom Symposium der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECEAM) organisiert, stand unter dem Thema: „Die Familie in Afrika. Welche Erfahrungen und welche Beiträge für die XIV. Ordentliche Bischofssynode?“

Am ersten Tag wurden vier thematische Einführungen gegeben, die Diskussionsgrundlage in Arbeitsgruppen waren. Am zweiten Tag gab es fünf Einführungen bei gleicher Vorgangsweise.
Scharfe Kritik an der „Strategie der Deutschen“

Eine dieser Einführungen stammte vom Theologen und Anthropologen Edouard Ade, dem Generalsekretär der Katholischen Universität von Westafrika mit Sitzen in Benin und Elfenbeinküste. Unter dem Titel „Die Erwartungen der Synode“ übte Ade scharfe Kritik am Gewicht, das die deutsche Kirche beim bisherigen Verlauf der Synode und in der Gesamtdiskussion auf Weltebene hat.

Ade beschrieb ein „präzedenzloses Verdampfen des christlichen Glaubens“, das sich in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland ereignete und das von unverhältnismäßigen Erwartungen an eine Änderung der kirchlichen Lehre und Praxis begleitet werde. Eine Haltung, die von der kirchlichen Hierarchie Deutschlands unterstützt werde. Im Zusammenhang damit skizzierte Professor Ade das, was er „die Strategie der Deutschen“ nannte.

Da die eigentlichen Ziele einer grundlegenden Änderung der katholischen Doktrin nicht erreichbar scheinen, bestehe die „Strategie“ darin, durch kontinuierliches Bohren Breschen zu schlagen, die dann schrittweise ausgeweitet werden sollen. Die gleichzeitige Betonung, daß man nichts an der Glaubenslehre ändern wolle, sei Teil dieser „Strategie“, um Gutmeinende in die Irre zu führen, so Ade.

Die „Breschen“, die die „Kasperianer“ schlagen wollen


Kardinal Walter Kasper: Stichwortgeber der „Kasperianer“
„Breschen“ seien zum Beispiel die „besonderen Fälle“, von denen Kardinal Walter Kasper in seiner Konsistoriumsrede vom Februar 2014 gesprochen habe, wohl wissend, so Ade, daß es natürlich nicht bei Einzelfällen bleiben würde.

Eine andere List sei es, die Veränderungen als Lösung der „Ausgewogenheit“ zu präsentieren zwischen ungeduldigen Erwartungen jener, die sofort die Anerkennung von Zweitehe und „Homo-Ehe“ fordern, und derer, die die gültige katholische Lehre aller Zeiten verteidigen. Kardinal Kasper habe die Haltung Letzterer als „Strenge ohne Barmherzigkeit“ zu diskreditieren versucht.

Eine weitere „Bresche“ sei es, wie bereits an etlichen Orten, vor allem im Westen praktiziert, den wiederverheirateten Geschiedenen einfach die Kommunion zu gewähren, ebenso allen irgendwie zusammenlebenden Paaren, ohne erst irgendeine Entscheidung Roms, durch die Synode und den Papst abzuwarten. Diese „schlechte Praxis“, sei Ausdruck einer „schlechten Seelsorge“ und lege offen, welcher Geist jene bewege, die auf eine Änderung der Lehre Christi drängen.

Warnung vor „Trojanischen Pferden“

Schließlich warnte Professor Ade vor „Trojanischen Pferden“, die von den Kasperianern eingesetzt würden. Ein solches Trojanisches Pferd sei es, allen Beziehungen des Zuammenlebens zwischen zwei Menschen einen positiven Wert zuzumessen, auch jenen außerhalb der Ehe und implizit auch den homosexuellen.

Ein weiteres Trojanisches Pferd stelle die Behauptung dar, die Unauflöslichkeit der Ehe sei ein „Ideal“, aber nur für wenige erreichbar. Ebenso der Gebrauch einer neuen Sprache, darunter jener, die für die UNO typisch sei, mit der die Realität auf den Kopf gestellt werden solle.
Die Rede von Professor Ade fand große Zustimmung bei den anwesenden Kardinälen und Bischöfen. Gedanken flossen sogar in die Schlußerklärung des Treffens ein. Dort heißt es, Ausgangspunkt müsse „der Glauben sein, der bekräftigt und gelebt werden muß mit dem Ziel, die Kulturen gründlich zu evangelisieren“, wobei darauf zu achten sei, „die Sprache der Bewegungen, die für die Zerstörung der Familie kämpfen“, weder zu gebrauchen noch zu legitimieren.
Kardinal Sarah: „Ob man uns hören will oder nicht, wir werden sprechen“

Im Interview „Qu‘on nous écoute ou pas, nous parlerons“ (Ob man uns hören will oder nicht, wir werden sprechen), das gleichzeitig zum Treffen in Accra in der katholischen Wochenzeitung Famille Chrétienne in Frankreich erschien, sagte Kardinal Sarah:

„Bei der Bischofssynode im kommenden Oktober werden wir, so hoffe ich, die Frage der Ehe auf ganz positive Weise angehen, indem wir versuchen, die Familie und die Werte, die mit ihr verbunden sind, zu fördern. Die afrikanischen Bischöfe werden das unterstützen, was Gott vom Menschen zur Familie verlangt und das annehmen, was die Kirche immer gelehrt hat.“
Und weiter: „Warum denken, daß nur die westliche Sichtweise des Menschen der Welt, der Gesellschaft gut, gerecht und universell sein soll? Die Kirche muß dafür kämpfen, Nein zu dieser neuen Kolonialisierung zu sagen.“

Im Zusammenhang mit dem Treffen von Accra ist die von zahlreichen Medien ausgebreitete Meldung zu sehen, die Bischöfe des schwarzen Kontinents beschuldigt, sich Frauenklöster zur sexuellen Belustigung zu halten. Kardinal Kaspers rassistische Entgleisung am Rande der Bischofssynode 2014 war trotz aller Dementis zu kontraproduktiv. Es gibt subtilere Formen der Diskreditierung.
http://www.katholisches.info/2015/06/15/...-der-deutschen/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: RV/MiL/

von esther10 12.09.2015 13:28

Lieb Kind hat viele Namen

Impuls zum 24. Sonntag im Jahreskreis B -- Kreuzerhöhung, 13.9.2015


Von Msgr. Dr. Peter von Steinitz

Münster, 11. September 2015 (ZENIT.org)

Im Deutschen sagt man “Lieb Kind hat viele Namen”. Beides trifft in besonderer Weise auf Maria zu. Sie ist die Vielgeliebte und hat daher viele Namen. Denken wir, heute am Fest Mariae Namen, nur an die schönen oft poetischen Ausdrücke der Lauretanischen Litanei: Sitz der Weisheit, Elfenbeinerner Turm, Goldenes Haus, Ursache unserer Freude, Königin der Engel usw.

Zu allen Zeiten und in allen Völkern war der Name mehr als nur eine Bezeichnung, er sollte vielmehr das Wesen eines Geschöpfes ausdrücken. So verstehen wir die „Arbeit“ Adams, als Gott ihn aufforderte, allen Tieren einen Namen zu geben. Es ging im Paradies nicht um Bezeichnungen für einen umfassenden Katalog der Tiere, vielmehr sollte der erste Mensch, der ja vor dem Sündenfall sehr innerlich mit Gott verbunden war, in jedem Lebewesen erkennen und benennen, was Gott bei der Erschaffung dieses Lebewesens gemeint hat.

Im Evangelium dieses 24. Sonntags im Jahreskreis fragt Jesus seine Jünger, welchen Namen die Menschen ihm geben, „für wen halten die Menschen den Menschensohn?“ Die Jünger geben das wieder, was sie von den Leuten so hören. Wie immer, nichts Genaues. „Einige halten dich für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen der Propheten“ (Mk 8,28).

Der Herr weiß natürlich, dass die Menschen sehr unklare Vorstellungen haben, daher fragt er nach: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ (Mk 8,29). Es liegt ihm daran, dass seine Freunde nicht nur seinen Namen kennen, Jesus von Nazareth, sondern dass sie erkennen, was sich hinter diesem Namen verbirgt, wer ist dieser Jesus? Da ergreift Petrus, der Führende unter den Aposteln, das Wort und sagt den Namen, der Jesus seit Jahrhunderten bei den Propheten gegeben wurde, der „Messias“. Es mag überraschen, aber diese Aussage war tatsächlich kühn, denn Jesus hatte es, auch gegenüber seinen Freunden, immer im Unklaren gelassen, ob er wirklich der Messias, der lange Verheißene, war. Er hat es nie so explizit gesagt, nur einmal im Gespräch mit der Samariterin, also einer Fremden.

Im Anschluss an dieses Gespräch über Namen – auch der Name Jesus selbst ist sprechend, er bedeutet Retter, Erlöser – eröffnet der Herr ihnen, dass er „vieles erleiden“, von der jüdischen Autorität verworfen und verurteilt und schließlich dem Tod ausgeliefert werden würde. Und „er redete ganz offen darüber“, aber auch dass er am dritten Tag wieder auferstehen würde.

Dann aber passiert es dem guten Petrus, dass er fälschlicherweise meint, er müsse den Meister vor diesem Ungemach schützen, und sich dabei einen scharfen Verweis des Herrn einhandelt:

„Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen!“ (Mk 8,32) Auch uns, ja gerade uns Heutigen, erscheint diese Reaktion des Herrn allzu brüsk. Petrus hatte es doch nur gut gemeint!

Auch wir sind gar zu sehr dazu geneigt, die Dinge nur menschlich zu sehen. Und rein menschlich gesehen, ist das Leiden und der Tod Christi sinnlos und zu vermeiden. Aber es ist das, was „Gott will“.

Im Altertum, auch bei den Heiden, gab es vielfache Vorbilder auf den Erlöser hin. Nicht nur die jüdischen Propheten, sondern auch heidnische Seher wie z.B. die Sibyllen, hatten über den kommenden Retter vorausgesagt. Was aber die mehr im Diesseitigen befangenen Griechen und Römer nicht erkennen konnten, war die Tatsache, dass die Erlösung nicht durch eine große Heldentat, sondern durch ein großes Leiden verwirklicht werden sollte.

Die orthodoxe Welt nimmt in weit stärkerem Maße als wir die „guten Heiden“ mit ins Boot. Namen der heidnischen Philosophen wie Plato sind auch heute bei orthodoxen Christen gebräuchlich. So erklärt sich auch, dass sie eine Gestalt wie den Helden Herakles als Vorläufer oder Typos des Erlösers ansehen.

Wieso das? Herakles (oder Herkules) hat vielfach den Bedrängten geholfen und viele Menschen gerettet. Aber immer durch eine große Tat. Auch die Geschichte von der Reinigung des Augias-Stalles hat eine zutreffende Vorbedeutung. Der König Augias besaß einige Pferde, göttliche Pferde, auf die er sehr stolz war. Was aber nicht verhinderte, dass diese Tiere regelmäßig etwas unter sich ließen. Der im Laufe der Zeit angehäufte Mist (ganz klar ein Symbol für die Sünde) war nicht mehr weg zu bekommen. Und nur Herakles gelang dies, indem er einen Fluss durch den Stall lenkte. Erlösung durch Kraft und Intelligenz.

Jesus dagegen hat die Menschen durch ein unvergleichliches Leiden, durch sein Kreuz, von ihren Sünden befreit. Indem er scheinbar scheiterte, hat er den Urheber des Bösen, Satan, besiegt. Den Teufel, der es sogar schafft, manchmal die Auserwählten irre zu führen.
Gründe genug, um das Heilige Kreuz noch einmal – außerhalb der Traurigkeit der Karwoche – mit Freude zu feiern. Am Montag begeht die Kirche das Fest Kreuzerhöhung.


In seinem kürzlich erschienen Buch „Dieu ou rien“ Gott oder nichts, sagt Kardinal Sarah: „Die geistliche Freude steht im Zusammenhang mit dem Kreuz. Wenn wir beginnen, uns selbst um der Liebe Gottes willen zu vergessen, werden wir Ihn – zumindest auf schemenhafte Weise – finden. Und da Gott unsere Freude ist, hängt ihre Größe von unserer Selbstverleugnung und unserer Vereinigung mit Ihm ab“. (S. 287 Fe-Medienverlag)

Seien wir dem Herrn dankbar! Danken wir auch Unserer Lieben Frau, die von Anfang bis zum Ende das bittere Leiden mitgetragen hat. (Das Fest am kommenden Dienstag). Denn auch das ist einer ihrer Namen: „Mater dolorosa“, schmerzensreiche Mutter. Sie ist die Mutter des Erlösers und der Erlösten!

Ihre Fürbittmacht ist daher groß.

Msgr. Dr. Peter von Steinitz war bis 1980 als Architekt tätig; 1984 Priesterweihe durch den hl. Johannes Paul II.; 1987-2007 Pfarrer an St. Pantaleon, Köln; seit 2007 Seelsorger in Münster. Er ist Verfasser der katechetischen Romane: „Pantaleon der Arzt“, „Leo - Allah mahabba“ (auch als Hörbuch erhältlich) und „Katharina von Ägypten“.

von esther10 12.09.2015 12:11

Samstag, 12. September 2015
Der Dung des Teufels.....
Matteo Matzuzzi wagt in Il Foglio den Blick über die Alpen- auf die deutsche Kirche- sub Petro- aber.....
und spart dabei im Hinblick auf ihre Finanzen nicht an drastischen Worten.

Hier geht´s zum Original: klicken
http://www.ilfoglio.it/chiesa/2015/09/11...briche_c345.htm

"Dung des Teufels in Deutschland"



"Im vergangenen Winter hat die große Diözese Köln, Deutschland, zum ersten Mal ihre Bilanz veröffentlicht. Ihre Vermögenswerte entsprechen mehr als drei Milliarden Euro in Finanzanlagen (die Summe der festverzinslichen Anleihen, Immobilienfonds und Aktien).
Für das Jahr 2013 wurde dann-gut dokumentiert-ein Überschuss von 59 Millionen € auf Grund der guten Entwicklung der Kirchensteuer erwirtschaftet.
Zugenommen hat die Zahl der "Rebellen", die die Austrittserklärung aus der Kirche unterschreiben, (um die Steuer nicht zahlen zu müssen), damit kommt weniger Geld in die Kassen der Bischofskonferenz, die, um die Blutung zu stoppen, darum bittet, Einschränkungen und Bindungen zu lockern, Standards zu senken, in der Hoffnung, dadurch neue Massen von Gläubigen zu gewinnen.
Es ist kein Zufall, daß vor ein paar Tagen der Vorsitzende des mächtigen Zentral-Komitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, sich wünschte, daß die Synode - die sich nach den Plänen von Papst Benedikt XVI ursprünglich mit anthropologischen Themen und Bioethik befassen sollte-, beschließt- daß sich jede Region- wie es Kardinal Schönborn in einem Interview mit Civiltá Cattolica andeutete- ihr eigene Pastoral geben kann.
Das ist der alte Ohrwurm der Kirche nördlich der Alpen: sub Petro- aber in eigenen Hause unabhängig, das ist auch das Konzept, das Kardinal R. Marx meinte, als er vor einigen Monaten sagte : "wir sind keine Filiale Roms".



Der Spiegel, appellierte ehrerbietig (?)- bevor er die Grafiken und Tabellen der Kölner Bilanz veröffentlichte "Verteilen Sie wenigstens die Mittel an die, die es am dringendsten brauchen." Besonders in der Zeit und der Kirche von Franziskus, der kaum gewählt- als der den anwesenden Journalisten, die in Rom zum Konklave zusammengeströmt waren, dankte, sagte: "Ach wie sehr wünsche ich mir eine arme Kirche für die Armen".
Arm ist die deutsche Kirche nicht.
Gehen Sie nach Stuttgart und sehen Sie sich den Palast der Caritas an, er unterschiedet sich nicht von dem von Mercedes, sagt jemand, der sich in den Verhältnissen der deutschen Kirche auskennt zu Il Foglio.
Aber müssen sie wirklich alle diese Immobilienunternehmen haben, eines davon in den Niederlanden, fragt der Spiegel im Hinblick auf Köln, müssen sie Finanzaktivitäten im Bereich von 2 Milliarden € haben und Reserven von 1,5 Milliarden Euro für Notfälle?
Wie es ausssieht- ja.

In weiteren Artikeln fordert -Gott bewahre- uns Marx heraus " Wir sind keine Filiale von Rom, es wird keine Synode geben, die uns sagt, was wir hier tun sollen."
Mehr Geld als Familie.
Die deutsche Kirche bereitet sich darauf vor, mit Rom zu brechen, während noch vorher der damalige Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst (später entfernt und nach Rom berufen) im Fleischwolf der Medien landete, weil er 31 Millionen € für die Restaurierung des Diözesanen Zentrums ausgegeben hatte, sehr weit entfernt natürlich von der verfallenen Hütte des heiligen Pfarrers von Ars, der sich eine Gesichtsneuralgie zuzog, weil er auf dem feuchten Boden schlief.
Aber in die Kostenabrechnungen der großen Diözese von München und Freising, von jenem Kardinal Marx geführt, der im Vatican den neugeschaffenen Wirtschaftsrat leitet, aufgerufen die heilige Kirche in die Transzparenz zu führen, hat kaum jemand seine Nase gesteckt.
Sie hätten sonst außer der Casa Santa Maria, der Diözesanwohnung in der Viale delle Medaglie d´Oro in Rom- einer bei den Prälaten nicht allzu beliebt Unterkunft gefunden, daß für die Wiederherstellung des barocken erzbischöflichen Palais 8 Millionen € bezahlt wurden und hätten sich gefragt, warum man für ein multifunktionales städtisches diözesanes Servicecenter 130.000.000 € ausgeben mußte.
Unter dem Druck der Medien erklärte der Pressesprecher, daß dieses Geld nicht für Marx ausgegeben worden sei, sondern für die Ortskirche.
Auch weil das Land dem Erzbischof das reguläre Gehalt eines Staatssekretärs von monatlich 12.000 € zahlt, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist.
Die Gehälter der einfachen Priester sind natürlich niedriger, aber immer noch hoch genug, um in den 80-er Jahren die sogenannten Berufungen aus finanziellen Gründen hervorgerufen zu haben. Man trat ins Seminar ein, weil man nach der Priesterweihe die Gewißheit einer nicht unbeträchtlichen Einkommensgarantie hatte.
Es hat in den letzten Jahren viele Versuche gegeben, die Kirchensteuer abzuschaffen. Alle endeten im Nichts.

"Sich von materiellen und politischen Lasten befreien"
Benedikt XVI hatte bei seiner letzten Reise nach Deutschland 2011 eine Umkehr gefordert :"In Deutschland wird die Kirche auf bestmögliche Weise organisiert, Doch gibt es hinter den Strukturen auch eine geistige Kraft, die Kraft des Glaubens an den lebendigen Gott? Ehrlicherweise müssen wir sagen, daß es ein Überwiegen der Strukturen über den Geist gibt," hatte er in seiner Rede vor dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken betont.
Aber die härtesten Worte, die allerdings außerhalb Deutschlands weniger Eindruck machten, waren die, die er in Freiburg am Ende seines Heimatbesuches sprach: "Die historischen Beispiel zeigen, daß das missionarische Zeugnis einer entweltlichen Kirche klarer ist. Von ihrer materiellen und politischen Last befreit, kann die Kirche sich besser auf wahrlich christliche Weise der ganzen Welt widmen, sich für die Welt öffnen."
Der Papst gebrauchte damals eine Wortschöpfung des evangelischen Theologen Rudolf Bultmann -"Entweltlichung", ins Italienische übersetzt : "demondalizzazione"- obwohl es eine breitere Bedeutung hat.
In Freiburg sahen die anwesenden Bischöfe einander an, sie ahnten sofort, worauf Ratzinger hinaus wollte.
Der Vorsitzende der DBK, Msgr. Robert Zollitsch, erklärte in der folgenden Pressekonferenz sofort, daß der "Papst als er von Entweltlichung sprach, sicher nicht die Abschaffung der Kirchensteuer gemeint habe, ein Thema, das im Übrigen gar nicht auf der Tagesordnung gestanden habe."
Aber Benedikt XVI hatte dieses Wort in seiner Rede dreimal benutzt und der Schweizer Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, versicherte, daß der Pontifex genau über die Kirchensteuer sprechen wollte."
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/09...ufels.html#more
Quelle: Il Foglio, Matteo Matzuzzi

von esther10 12.09.2015 11:54

Schipka: Jede Pfarre kann sich in Flüchtlingshilfe engagieren

Generalsekretär der Bischofskonferenz im Ö1-Morgenjpurnal: Aber nicht jede Pfarre als Quartiergeber geeignet - Erzdiözese Wien: Zielvorgabe von 1.000 aufgenommenen Flüchtlingen bald erreicht
11.09.2015
Wien, 11.09.2015 (KAP) Jede Pfarre in Österreich kann sich in der Flüchtlingshilfe engagieren, allerdings nicht alle als Quartiergeber. Das hat der Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, Peter Schipka, am Freitag im Ö1-Morgenjournal betont. Wie viele Pfarren österreichweit derzeit Flüchtlinge beherbergen, sei aber nicht abschätzbar. Es fehle derzeit einfach noch entsprechendes Datenmaterial.

Die Vorgabe von Papst Franzisklus, dass jede Pfarre eine Flüchtlingsfamilie aufnehmen sollte, sei nicht für jede heimische Pfarre in gleicher Weise zu erfüllen, so Schipka. Nicht überall seien die Voraussetzungen für Quartiere geben. "Es ist aber jeder Pfarre und ihren Mitgliedern möglich, sich ehrenamtlich zu engagieren in der Betreuung von Menschen, die bei uns Aufnahme gefunden haben". Auch wenn dieses Engagement dann etwa in der Nachbarpfarre stattfinde.

In die gleiche Kerbe schlug dieser Tage auch Schönborn-Pressesprecher Michael Prüller: Dass von den vielen sehr kleinen Pfarren, die es in der Erzdiözese Wien gibt, nicht alle selber Flüchtlinge beherbergen können, sei verständlich. "Aber es geht darum, dass alle etwas für die Flüchtlinge tun können, und dass dieser Dienst an den Notleidenden zu jenen Aufgaben gehört, die oft in einer größeren Struktur, in einer pfarrübergreifenden Zusammenarbeit, besser bewältigt werden können", so Prüller in einem auf der Website der Erzdiözese Wien veröffentlichten Interview.

Prüller: "Jede Pfarre soll etwas tun, aber wenn möglich und nötig in sinnvoller Zusammenarbeit mit den Nachbarn - Unterbringung, Versorgung, Betreuung, Integration usw." Man müsse zudem auch betonen, dass vor allem größere Pfarren schon jetzt oft mehr als nur eine Flüchtlingsfamilie aufgenommen haben, z.B. die Pfarre Perchtoldsdorf, die in vier Wohnungen 17 Flüchtlinge betreut.

In der Erzdiözese Wien, zu der neben der Stadt Wien auch der östliche Teil von Niederösterreich (Weinviertel und Industrieviertel) gehört, wird auf vielfältige Weise Hilfe für Flüchtlinge geleistet: Die Caritas der Erzdiözese Wien versorgt aktuell rund 800 Flüchtlinge in Grundversorgung in eigenen Einrichtungen. Einige dieser Einrichtungen (z.B. Horn oder Neudörfl) befinden sich allerdings nicht im Diözesangebiet von Wien, sondern in den Nachbardiözesen St. Pölten und Eisenstadt. Dazu kommen jedenfalls noch weitere 2.400 Asylwerber, die von der Caritas mobil betreut werden.

Die Zahl der Menschen, die bis jetzt in der Erzdiözese Wien in kirchlichen Einrichtungen wie Pfarren oder Orden untergebracht sind, beläuft sich laut Auskunft des Wiener Flüchtlingskoordinators Rainald Tippow auf 500. Dabei handle es sich sowohl um Asylwerber in Grundversorgungsplätzen als auch um anerkannte Flüchtlinge in Integrationswohnungen. In diesen Tagen kämen aber bereits weitere 250 Plätze hinzu. Bislang seien 70 Pfarren in der Erzdiözese Wien als Quartiergeber registriert, so Tippow.

Viele Pfarren bieten derzeit Quartiere an, die auf ihre Eignung geprüft werden. Viele Pfarren, die selbst keine Quartiere zur Verfügung haben, mieten aber auch Wohnungen an, in denen Flüchtlinge untergebracht sind, wie beispielsweise in Mödling. Andere Pfarren wiederum stellen zwar keine Quartiere zur Verfügung, unterstützen aber auf andere Weise Flüchtlinge. So stellte beispielsweise die Pfarre St. Johann Nepomuk im 2. Wiener Gemeindebezirk eine große Sammelaktion für Flüchtlinge in Traiskirchen auf die Beine.

Erzdiözese Wien bald bei 1000 Plätzen für Flüchtlinge

Kardinal Christoph Schönborn hatte am 1. September im ORF (ZiB2) angekündigt, dass die Erzdiözese Wien ihre Kapazitäten zur Aufnahme von Flüchtlingen (Asylwerber und anerkannte Flüchtlinge) weiter ausbaut und in den kommenden Wochen insgesamt rund 1.000 Flüchtlingen (Asylwerber in Grundversorgung wie auch anerkannte Flüchtlinge) Quartier geben wird. Tippow: "Wir sind zuversichtlich, diese Zahl bald zu erreichen. Wenn wir das geschafft haben, nehmen wir uns ein weiteres Ziel vor, um einen substanziellen Beitrag der Kirche in der derzeit brennenden Flüchtlingssituation zu leisten."

Laut Kardinal Schönborn sollen Flüchtlinge auch in den Gebäuden der Erzdiözese rund um den Stephansplatz untergebracht werden. Tippow dazu: "Das wird eine Unterbringung für ein bis zwei Familien sein. Für ihre Begleitung und Betreuung würden die Dompfarre sowie Mitarbeiter der Erzdiözese Wien zuständig sein. Die Adaptierungsarbeiten für die Unterkunft seien voll im Gang.

An der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge beteiligen sich auch die Orden im Bereich der Erzdiözese. So sind beispielsweise im Kloster St. Gabriel in Maria Enzersdorf mehr als 40 minderjährige und weitere rund 100 erwachsene Flüchtlinge aufgenommen worden. Das Stift Klosterneuburg, das kürzlich die Magdeburgkaserne erworben hat, stellt diese als Quartier für rund 250 Flüchtlinge zur Verfügung.



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/72366.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 12.09.2015 11:51

Europäische Bischofskonferenzen tagen im Heiligen Land

Papst bittet um Gebet für die Familiensynode - Flüchtlingskrise Thema der Beratungen - Lateinischer Patriarch von Jerusalem kritisiert uneinheitliche Haltung Europas



Korazim, 12.09.2015 (KAP/KNA) Erstmals tagt der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) im Heiligen Land und ganz oben auf der Tagesordnung stehen die Situation von Christen im Nahen und Mittleren Osten sowie die aktuelle Flüchtlingskrise. Zum Beginn der Beratungen hat Papst Franziskus die Teilnehmer des europäischen Bischofstreffens in Israel und Palästina um das Gebet für die kommende Weltfamiliensynode gebeten. "Heute empfehle ich insbesondere Ihren Gebeten die kommende Generalsynode, damit die Kirche mit stets größerer Dringlichkeit und Großzügigkeit den Bedürfnissen der Familie genügen kann", so der Papst in einer Grußbotschaft an CCEE-Präsident Kardinal Peter Erdö von Esztergom-Budapest.

Die Flüchtlingskrise als Herausforderung der Kirche in Europa stand bei der Eröffnung der Konferenz am Freitagabend in Korazim in Galiläa im Zentrum der bischöflichen Beratungen. Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fouad Twal, kritisierte eine uneinheitliche Haltung Europas gegenüber der wachsenden Zahl an Flüchtlingen und Migranten. "Europa zeigt sich gespalten und glaubt, sich durch Stacheldrahtzäune vor diesem Phänomen schützen zu können", so das Oberhaupt der lateinischen Katholiken im Heiligen Land.

Ein Migrant sei kein Problem, das es zu lösen gelte noch ein zu bekämpfender Feind oder ein Eindringling, sondern zuallererst eine konkrete Person mit einer zu respektierenden Würde, so der Jordanier. Twal wies die Bischöfe aus mehr als 35 Ländern zudem auf die Problematik der anhaltenden Abwanderung von Christen aus dem Heiligen Land hin.

Das Treffen der Bischöfe ereigne sich in einem "sehr schwierigen und heiklen geschichtlichen Moment", verwies der Präfekt der Bischofskongregation, Kardinal Marc Ouellet, auf die täglich wachsende Zahl von Flüchtlingen, die vor Krieg, Armut und religiöser Verfolgung aus Afrika und dem Nahe Osten nach Europa strömten. Ouellet erinnerte an die verschiedenen Aufrufe von Papst Franziskus, die Religionsfreiheit zu garantieren und der Gewalt und Unterdrückung ein Ende zu bereiten.

Der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) tagt erstmals seit seiner Gründung im Heiligen Land. Die Österreichische Bischofskonferenz ist dabei ab Sonntag mit ihrem Stellvertretenden Vorsitzenden, Erzbischof Franz Lackner, vertreten. Tagungsorte des bis Mittwoch dauernden Treffens sind Galiläa und Jerusalem. Am 16. September ist ein Treffen der Bischöfe mit Israels Präsident Reuven Rivlin in dessen Jerusalemer Residenz geplant. Ferner stehen neben Besuchen an zahlreichen Pilgerstätten und karitativer Einrichtungen Treffen mit einheimischen Christen und Vertretern der Ortskirche auf dem Programm. Am Samstag werden die Bischöfe zu einer Gebetsvigil in der Verkündigungsbasilika von Nazareth zusammenkommen, die per Live-Streaming übertragen werden soll.



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/72390.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 12.09.2015 10:16

Selbstmordattentate geplant?
Türkei fahndet nach IS-Frauen aus Deutschland
12.09.2015, 08:16 Uhr | AFP


Vollverschleierte Frauen auf einer Salafistenkundgebung im letzten Jahr in Offenbach. (Quelle: dpa)

Zwei Frauen aus Deutschland stehen einem Medienbericht zufolge auf der Fahndungsliste der Türkei. Sie sollen sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben und stehen im Verdacht, Selbstmordattentate zu planen.


Insgesamt werde nach 21 Menschen gesucht. Die türkische Polizei, der Geheimdienst MIT sowie die türkische Gendarmerie arbeiten demnach mit Hochdruck daran, die 15 Männer und sechs Frauen zu ergreifen. Das geht aus einem Bericht von WDR, NDR und "Süddeutsche Zeitung" hervor.

Laut dem Bericht ist eine der gesuchten Frauen eine Deutsche aus Mönchengladbach. Eine gesuchte türkische Staatsbürgerin soll nach Einschätzung aus Sicherheitskreisen ebenfalls aus Mönchengladbach stammen und mit der Deutschen befreundet sein.

Unsere wichtigsten Themen
Die Polizei aus Mönchengladbach bestätigt die Recherchen. "Sie waren uns bekannt aus dem salafistischen Umfeld. Seitdem sie ausgereist sind, haben wir keine Erkenntnisse mehr, was mit ihnen passiert ist", wird ein Polizeisprecher zitiert. Auch bei der Staatsanwaltschaft in Düsseldorf läuft demnach bereits seit Monaten ein Verfahren gegen die beiden Frauen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat. Dies bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Teenager wollten Dschihadisten heiraten

Dem Berichte zufolge beschäftigten sich die damals 17-jährigen Freundinnen schon seit 2013 intensiv mit dem Islam. Über einschlägige Webseiten und Besuche in der salafistischen Szene in Köln hätten sie sich zunehmend radikalisiert. Ende 2013 sollen die beiden Minderjährigen dann in die Türkei gereist sein - um sich in Syrien dem IS anzuschließen und einen Dschihadisten zu heiraten, wie die Sicherheitsbehörden vermuten.


von esther10 12.09.2015 00:58

Heirat Annullierungen: selten in Frankreich, aber befreiende
ARTIKEL | 14/02/2011 | Von Claire Frangi

Trennung, ein anderer Weg, Paar Freiheit © Martin Barraud_GETTY
Siebenhundert Nichtigkeit von Ehen im Jahr 2010 auf 130.000 Zivilisten Scheidungen (INSEE). Nichtigkeiten sind ein heikles Thema, manchmal Tabu oft missverstanden. Das brandneue ABC Nichtigkeit der katholischen Ehen kehrt in diesem einzigartigen Ansatz und erklärt, sein Verhalten und dekonstruieren Vorurteile. Draillard Treffen mit Benedikt, Co-Autor des Buches mit dem Vater und Vernay Zuhörer Kirchengericht Richter in Lyon.
Warum wollen Sie einen Ehenichtigkeits verstärkten Einsatz in Frankreich?

Ich bezeuge, dass diese wenig bekannte Verfahren kann befreiend sein für die Menschen in schwierigen Situationen. Ich habe zu viele Frauen, die, weil sie vor Gott verheiratet sind, denken, sie, alles zu ertragen und zu sagen, haben gesehen, "Mein Mann ist ein guter Vater für meine Kinder, dann stimme ich misshandelt oder sogar mit Füßen getreten. " Nein!

Nehmen wir den Fall eine bemerkenswerte, ehemaliger großer stark, geliebt von allen, sehr nahe an den Menschen in Not in seiner Gemeinde. Sobald wieder nach Hause, er war ein Terrorregime. Seine Frau wagte nicht kündigen, wie es war "im Geruch der Heiligkeit." Jahre später, seine Enkelin auf Ferienhaus, wurde von ihrem Großvater vergewaltigt. Seine Frau endlich gewagt, von ihm zu trennen. In seiner Jugend in der Resistance, hatte der Mann gefoltert worden und Schrecken, die geistig gestört hatten erlebt.

Da so gut zum Ausdruck gebracht das römische Sprichwort: "das unmöglich ist, ist niemand benötigt." Manipulation, Paranoia, oder schwere Fälle von sexuellem Missbrauch kann als Leiter der Niemande werden. Es gibt tödliche Paare. Stellen Sie sich vor, dass Sie selbstlos und Ihr Ehepartner Manipulator. Je mehr Sie selbstlos sind, desto mehr werden Sie handhaben: seine psychologische Problem wird durch das, was Sie angeheizt. Und das, Selbstmord zu wachsen! Die Frage ist, auf welcher Ebene unerträglich ist die Bar. Glaube und Hoffnung drängen diese Barriere, aber nicht entfernen. Doch einige zustimmen, human und im Gebet, dass sie verpflichtet sind, mit ihrem Ehepartner zu bleiben, auch wenn die Ehe für nichtig erklärt werden könnte. Dies wird ihr Weg zur Heiligkeit sein.

Sie beklagen den Mangel an Nichtigkeit Anwendungen in Frankreich. Doch Benedikt XVI, und vor ihm Johannes Paul II, konsequent gegen Exzesse in der Sache gewarnt.

Diese Warnungen werden vor allem in englischsprachigen Ländern gerichtet. In den Vereinigten Staaten, sind Ehe Annullierungen hundertmal zahlreicher als in Frankreich für eine vergleichbare katholischen Bevölkerung. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir dazu neigen, immer den kanonischen Recht gemäß unserer Französisch Spezifität zu nähern, so dass es universell ist!

Aber wäre es nicht besser, um den Anforderungen der Nichtigkeit, die eine schmerzhafte Tortur bleiben zu vermeiden?

Das Problem in Frankreich ist, dass Menschen bereits geschieden, als sie zu uns kommen. In einigen Fällen könnte Trennungen unter Verwendung von Therapien und anderen vermieden werden. Die Lösung des Problems sollte in erster Linie stromaufwärts von der Vorbereitung auf die Ehe angeordnet sein, wie von Benedikt XVI in seiner erinnerte Rede an die Rota Anfang.

Die Kirche wendet sich gegen die Zivil Scheidung erlaubt aber die Ehe Annullierungen. Klingt incohérentâ ?? |

In der lateinische katholische Kirche ist die Zustimmung, ist, dass, um den Akt des Willens, mit dem ein Mann und eine Frau geben sich untereinander, was die Ehe macht zu sagen. Diese Einwilligung behoben unwiderruflichen Bund. Angesichts von den Ehegatten und die von der Kirche erhalten, muss sie drei Voraussetzungen erfüllen. Es sollte nicht durch Verbote beeinträchtigt werden (die zukünftigen Eheleute sollten zB nicht bereits verheiratet sein). Es muss frei sein, so glaube nicht, dass es eine solche Genehmigung von Defekten in einem Mangel an Verständnis, mangelnde innere Freiheit oder der Unfähigkeit zum ehelichen Pflichten für die Ursachen der psychischen Natur zu übernehmen. Schließlich muss Zustimmung in der vom Kirchenrecht in Gegenwart eines Priester oder Diakon, und zwei Zeugen erforderlichen Weise ausgedrückt werden. Es sollte auch ein Verzicht auf Disparität der Anbetung (dispar Ehe), wenn ein Ehepartner ist kein Christ.

Wenn eine dieser drei Bedingungen nicht erfüllt ist, dann wird die Kirche nicht die Ehe aufzulösen, sondern zu halten, dass saugt. Wir reden über Ungültigerklärung einer Ehe und nicht abgebrochen.

Was sind die am häufigsten verwendeten Nichtigkeits?

Der Kanon 1095 ist der Artikel, auf die 99% der Urteile ausgesprochen werden. Die ernsthaften Mangel an Unterscheidungsvermögen ist die am häufigsten aufgerufen Nichtigkeit Führer. Psychic Art der Probleme werden auch zitiert. Diese Defekte können erst nach der Hochzeit zu erscheinen, mit der Umsetzung des Ehelebens.

Nehmen wir den Fall eines polytechnischen der im Alter von 32 mit einem jungen Anwalt ohne Änderung seiner Junggesellengewohnheiten heiratet. Als er nach Hause zurückkehrt, nimmt er Zuflucht auf seinem Computer für Stunden, die Pizza essen und Bier trinken, ohne auch nur zu seiner Frau zu sprechen. Er geht an Wochenenden und Feier segelt mit seinen Freunden. Er offenbart, mit der Ehe, unfähig, eine Beziehung mit seiner Frau. Obwohl Smart Box, der Mann blieb als Teenager, der seine Jugend verbrachte, um Prüfungen abzulegen. Darüber hinaus hat sich immer von ihren Eltern so stolz auf ihren Nachwuchs angebetet worden. Die Nichtigkeit der Ehe ist für emotionale Unreife erklärt.

Bedeutet dies, dass zum Zeitpunkt des Austausches der Zustimmung Ehegatten nicht aufrichtig?

Nein, wir müssen nicht zu verwechseln Ernsthaftigkeit und Gültigkeit. Ich denke, dass dieses Paar von Ärzten: vor seiner Hochzeit, er homosexuell war, wusste sie. Er konvertiert und versucht, zu ändern. Sie heirateten, hatten Kinder. Aber bald wurde es nicht mehr angezogen, um seine Frau immer noch liebe sie, und er homosexuelle Praxis zurückgekehrt.

Ehegatten können aufrichtig ja, sie sprechen, aber nicht über die Möglichkeit, mit "Ja" für die psychologischen und sexuellen Gründen, unabhängig von ihrem Willen. Man kann den Wunsch haben, aber nicht die Fähigkeit des Geschenks.

Ein weiteres Beispiel für ein Paar, Inzest litt sie wie ein Kind. Ihren zukünftigen Mann und Frau weiß wissend. Aber ihre Beziehung ist unbewohnbar, weil sie nicht ohne Annäherung an Kindheitserinnerungen zu verlassen. Sie hat den Wunsch zu lieben, aber nicht kann.

Ehepartner sollten in der Lage, die wesentlichen Rechte und Pflichten der Ehe anzunehmen sein: Es muss daran erinnert werden, dass die Ehe ist ein Bund "mit dem Wohl der Ehegatten bestellt" (Canon 1055). Diese Eigenschaft ist ein wesentlicher Zweck der Ehe.

Die katholische Kirche erkennt die Ehe zweier getauft Katholiken nur, wenn es in der Kirche statt. Aber heute, die zukünftigen Eheleute, wenn sie getauft sind, sind nicht immer die Gläubigen und Praktiker.

Ich denke, es ist ein toter Kirchenrecht in diesem Punkt vor allem für unsere westlichen Gesellschaften entchristlichten. Einige Kanonisten denken über Lösungen wie erkennen die Zivilehe als sakramentales zwei getauft.

Sie erwähnten die emotionale Unreife. Heute Jugendlichen reifen später, werden durch das Leben zu verletzen. Hat es nicht ein Risiko auf eine Einigung in zwei Ehen, die als ungültig bewertet werden?

In der Tat, das ist ein echtes Problem, empfindlich, auf dem es notwendig ist, dass Theologen und Kanonisten bend. Gleichzeitig sollte die Ehe nicht für die Elite vorbehalten sein, habe Johannes Paul II und Benedikt XVI sowohl erinnert!

Kirchenrecht wäre es nicht aus dem Tritt mit der heutigen Gesellschaft?

Es wurde für eine Gesellschaft, die überwiegend christlich war geschrieben. Aber vergessen Sie nicht, dass das Kirchenrecht ist ein Gesetz in East vergleichbaren Recht, voller Nuancen und Finesse, viel Karikaturen. Die ungültigen Anfragen sind immer von Fall zu Fall. Es ist ein Recht, auf die menschlichen Wirklichkeiten als legalistische und schlüssig zu hören. Und ihr ultimatives Ziel ist die Rettung der Seelen.

Ist es nicht das Glück des anderen Ehegatten und Kinder des Antragstellers zu opfern?

Es ist eine echte Frage. In der Regel ist das Leiden schon da, wegen der Scheidung, und nicht die der Nichtigkeit. Es ist selten, dass der andere Ehepartner in das Verfahren gegenüber, und in den meisten Fällen die beiden leben, eine wirkliche Befreiung, auch eine Auferstehung, denn die Wahrheit macht uns frei. Und für die Kinder, die oft, ist es besser, in der Schwebe bleiben. Daran erinnern, dass es sich nicht um Menschen, die in Frage gestellt werden, aber die Gültigkeit des Sakramentes empfangen, als solche Zustimmung. Das tut nichts, fegt die Familie Realität, die gelebt wurde. Von der Zeit, es gab Allianz, es bleibt in der Tiefe des Menschen verankert, auch wenn die Invalidität des Sakraments ist ausgeprägt.

Die Kirche ist barmherzig, nicht unmenschlich. Dabei spielt es keine Männer und Frauen verpflichten, unhaltbare Situationen.

Die häufigsten Missverständnisse über die Ehe Annullierungen

"Fragen Sie einfach, es zu haben"

Der Prozess gegen einen Antrag auf Invaliditäts stellt Stunden und Stunden der Anhörungen. Wir hören separat der Kläger, Beklagte, Zeugen und psychiatrische Experten, wenn es. Der Prozess ist lang, schwer, empfindlich. Eine echte Operation am offenen Herzen! Und eine kirchliche Anwalt verpflichtet sich einen Fall vor dem officiality (Gericht) nur, wenn er denkt, dass es erfolgreich sein können. Andernfalls schreckt es die Person, Beginn des Verfahrens. Deshalb sind die meisten beteiligten Anwendungen führen.



"Ich verstehe nicht, sie einen Antrag auf Nichtigkeit zu machen, gerade scheint, so gut zusammenarbeiten"

Achten Sie darauf, von Äußerlichkeiten zu beurteilen, ist es nicht bekannt, was in der Privatsphäre passiert. Ich in meinem Büro erhalten von Leuten, die mir sagte, sie haben noch nie ihre Eltern, Geschwister, engsten Freunde erzählt!



"Eine Person, die nicht getauft, verheiratet zivilrechtlich erstmals mit einem ungetauften, dann scheiden kann nicht in der Kirche heiraten mit einem katholischen Person"

Nein. Für die Kirche, katholisch, erster Ehe, zivil, aber nicht die sakramentale, ist legitim und unauflöslich. Was macht die Unauflöslichkeit der Ehe ist nicht seine Feier in der Kirche oder ihrer sakramentalen, aber die Tatsache, dass dies eine wirkliche Ehe nach persönlichen Situation zusammengezogen.

"Es ist lang, teuer und es geht nach Rom"

Über einen Zeitraum von etwa einem Jahr und eine Hälfte, die Prozedur kostet etwa € 1.000 und in den offiziellen Charakter seiner Kirchenprovinz oder Region stattfindet. Der Rückgriff auf das Gericht der Rota in Rom zu tun, dass im Falle einer Berufung.
http://www.famillechretienne.fr/index.ph...eratrices-17937


von esther10 12.09.2015 00:57


Geht auch mit ihrem neuen Buch hart mit dem Islam ins Gericht: die Publizistin Sabatina James
Foto: pro/Breckner / Droemer Knaur

Sabatina James: Keine falschen Zugeständnisse an Muslime
Im Umgang mit dem Islam leistet sich Deutschland einen geradezu grotesken Leichtsinn. Diese These vertritt die Publizistin Sabatina James in ihrem neuen Buch „Scharia in Deutschland: Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen“. Was manche als positive Errungenschaft feiern, sieht die Publizistin als Angriff auf die Demokratie. Eine Rezension von Johannes Weil

Sabatina James bemängelt in ihrem neuen Buch „Scharia in Deutschland: Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen“ vor allem das Eigenleben vieler Muslime in Deutschland. Sie schotteten sich oft nur in ihren eigenen sozialen Netzwerken ab und sähen sich in der Opferrolle. Eine Debatte über die „widerspruchslose Hinnahme der Missstände“ werde mit dem Hinweis auf die Political Correctness unterdrückt.

Falsche Zugeständnisse bei der Integration
Muslimische Parallelgesellschaften entwickelten sich immer mehr zu „Gegengesellschaften“, in denen Salafisten ihre Anhänger um sich scharen könnten. James hält es für falsch, mit dem Islam-Unterricht und der Einführung islamischer Feiertage Integration herbeiführen zu wollen. Sie zweifelt daran, dass gesellschaftspolitische Vorstellungen mancher Immigranten „mit demokratischen Grundsätzen vereinbar sind“.

In der Vergangenheit sei es nicht gelungen, den Immigranten Bildung zugänglich zu machen. Daraus resultiere Arbeitslosigkeit und damit ein großes Konfliktpotenzial für die Gesellschaft. Viele extreme Muslime hätten nicht den geringsten Respekt vor der deutschen Justiz, sondern verachteten den Rechtsstaat. Am Ende seien es häufig die zu Gewalt bereiten Kriminellen, aus denen die Salafisten ihre zukünftigen Kämpfer rekrutieren. Die Jugendlichen seien zwar ein Teil der Gesellschaft, aber teilten nicht deren Grundwerte. Mental schotteten sie sich vom Staat ab. Ihr Weltbild entstehe mit Hilfe eines Imams in den Moscheen.

Ideengebäude aus dem frühen Mittelalter
James hält es für „theologischen Analphabetismus“, Bibelstellen aus dem Alten Testament mit der Gewaltbereitschaft des Islam zu vergleichen. Die Texte der Bibel blieben im Gegensatz zu denen im Koran immer auf einen historischen Kontext bezogen. Die Autorin prangert an, dass Salafisten immer mehr Anhänger um sich scharten, obwohl ihr Ideengebäude im frühen Mittelalter angesiedelt sei. Salafisten riefen zum Kampf gegen Demokratie auf. Ihre klare Botschaft laute, die Gegner so lange zu hassen, bis sie an Allah glaubten.

Der Salafismus ziehe aber nicht nur junge Männer in seinen Bann. Auch Frauen seien bereit, sich einem „sadistischen Autoritarismus“ zu unterwerfen. Dafür stellten sie sogar den eigenen Körper in den Dienst „der höheren Sache“. Mit solchen und ähnlichen Geschichten würden die Frauen im Internet glorifiziert. „Um den IS zu verstehen, dürfen wir nicht die ‚Das hat nichts mit dem Islam zu tun‘-Hymne mitsingen“, warnt sie.

Deutlichere Worte von den Verbänden gewünscht
Von den islamischen Verbänden hätte sie sich in der Vergangenheit deutlichere Töne gewünscht. Die Frage, ob sich ein demokratietauglicher Islam schaffen lasse, konnte für sie noch niemand mit einem schlüssigen Ja beantworten. Neben der politischen Auseinandersetzung mit dem Islamismus hält sie eine religiös-weltanschauliche Auseinandersetzung mit den Lehren Mohammeds für dringend notwendig. James wünscht sich, dass die staatliche Privilegierung mancher Organisationen kritischer hinterfragt wird. Mit dem Kopftuch-Urteil für Lehrerinnen dringe der Dogmatismus autoritärer Islamisten bis in die Klassenzimmer vor.

Die Autorin bemängelt, dass mit zweierlei Maß gemessen werde: Muslime in Deutschland und Europa fordern Rechte ein, die sie in islamischen Staaten keinem Andersdenkenden und keinem mit anderer Religionszugehörigkeit einräumen würden. Eine Gesellschaft, die diese Sonderrechte alle zulasse, gebe sich auf: „Es ist höchste Zeit zu begreifen, dass unsere Freiheit in großer Gefahr ist. Und wir werden sie nicht retten können, ohne das bereits verlorene Terrain zurück zu erkämpfen“, schließt sie.

Viele der Themen und Thesen von Sabatina James sind nicht neu und der Leser fragt sich, ob noch ein weiteres Buch zur Thematik notwendig ist. Trotzdem gibt es wohl kaum jemanden, der in solch einer Klarheit Stellung bezieht und mit dem Islam kritisch ins Gericht geht. An Sabatina James‘ klaren Thesen werden sich alle Leser reiben können und dürfen. (pro)

Sabatina James: „Scharia in Deutschland: Wenn die Gesetze des Islam das Recht brechen“, Droemer Knaur, 144 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 9783426786802.
http://www.pro-medienmagazin.de/kultur/b...-muslime-93232/

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