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NEUER BLOG von Esther

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von 27.06.2013 13:41

Mutter der Immerwährenden Hilfe

Die Ikone von der Immerwährenden Hilfe gehört zum Typus der Passionsmadonnen. Sie wurde im 15. Jahrhundert von einem Kaufmann von der Insel Kreta nach Rom gebracht. Dort ist die Mutter Gottes erschienen und bat darum, das Bild in einer Kirche zwischen der Basilika Santa Maria Maggiore und der Lateranbasilika aufstellen zu lassen. Dort wurde sie hochverehrt, bis die Armee Napoleons, die Kirche vollkommen zerstörte. Das Bild wurde jedoch gerettet und Papst Pius IX. übergab es am 26. April 1866 den Redemptoristen, die über den Trümmern der alten Kirche die Kirche des Hl. Alphonsius errichtet hatten, mit den feierlichen Worten: "Macht sie bekannt! Macht, dass sie geliebt wird! Sie wird die Welt retten!" Viele Wunder werden diesem berühmten Bild zugeschrieben, dessen Kopien heute in der ganzen Welt verbreitet sind.
Die Ikone zeigt die Mutter Gottes, die in ihren Händen das Jesuskind hält, das, erschrocken über die von den Erzengeln Michael und Gabriel präsentierten Leidenswerkzeuge seiner künftigen Passion, sich an ihrer Hand festhält. Maria drückt Jesus an ihr Herz, er schmiegt sich an sie und verliert vor Angst eine seiner Sandalen. Der Goldgrund des Bildes und die Art, wie die Engel die Leidenswerkzeuge präsentieren, weisen aber auch hin auf den Triumph Christi über Leiden und Tod. Der Mittelpunkt des Bildes ist da, wo sich die Hand der Mutter mit den Händen des Kindes berührt. Die rechte Hand Mariens nimmt den Sohn auf, wodurch auf sein Menschsein hingewiesen wird. Dieselbe Hand Mariens weist jedoch gleichzeitig hin auf den Sohn Gottes. Maria führt uns hin zum Erlöser, zu ihm, der selbst "der Weg, die Wahrheit und das Leben" ist. Sie ist unsere Hilfe und sie tritt für uns ein bei ihrem Sohn. Vertrauen wir uns ganz ihrer Fürsprache an.

Gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, ein armer Sünder kniet vor dir und nimmt voll Vertrauen zu dir seine Zuflucht. Mutter der Barmherzigkeit, habe Mitleid mit mir! Ich höre, wie du von allen die Zuflucht und Hoffnung der Sünder genannt wirst. Sei also auch meine Zuflucht und Hoffnung! Hilf mir aus Liebe zu Jesus Christus! Reiche deine Hand einem armen Gefallenen, der sich dir empfiehlt und für immer deinem Dienste weiht. Dankbar preise ich den Herrn, dass er in seiner Erbarmung mir ein solches Vertrauen zu dir geschenkt hat. Es ist das sichere Unterpfand für mein ewiges Heil. Bisher bin ich in meiner Armseligkeit so oft gefallen, weil ich mich nicht an dich gewandt habe. Ich weiß, wenn du mir hilfst, werde ich standhaft bleiben. Ich weiß auch, du wirst mir helfen, wenn ich mich dir empfehle. Doch ich fürchte, wenn ich in Gefahr bin zu fallen, dass ich es unterlassen könnte, zu dir zu rufen. Darum bitte ich dich um die eine Gnade, so innig ich nur kann, flehe ich dich an: Hilf, dass ich bei den Anfechtungen der Hölle immer zu dir meine Zuflucht nehme und zu dir rufe: Maria, hilf mir! Mutter von der Immerwährenden Hilfe, laß nicht zu, dass ich meinen Gott verliere!

Gegrüßet seist du, Maria ...

Gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, gib, dass ich jederzeit deinen mächtigen Namen anrufen kann, denn dein Name ist der Trost der Lebenden und die Rettung der Sterbenden. Maria, du reine, gütige Mutter, gib, dass dein Name von heute an der Atem meiner Seele wird! Große Königin, komm mir zu Hilfe, sooft ich zu dir rufe. In keiner Versuchung und keiner Not will ich es unterlassen, zu dir zu rufen, und immer wieder will ich rufen: Maria, Maria! Was für eine Tröstung und Freude ist es für mich, welches Vertrauen und welch zarte Liebe erwacht in meiner Seele, wenn ich dich nur nenne und an dich denke! Ich danke dem Herrn, dass er zu meinem Besten dir einen so schönen, liebenswürdigen und mächtigen Namen gegeben hat. Doch ich will dich nicht nur anrufen, aus Liebe will ich zu dir rufen, die Liebe soll mich daran erinnern, immer wieder zu dir zu rufen, du Mutter von der immerwährenden Hilfe!

Gegrüßet seist du, Maria ...

Gute Mutter von der immerwährenden Hilfe, du bist die Ausspenderin aller Gnaden, die Gott uns Armseligen verleiht. Er hat dir solche Macht und solchen Reichtum und ein so gütiges Herz gegeben, damit du in unseren Nöten uns zu Hilfe kommst. Du bist die Fürsprecherin der ärmsten und verlassensten Sünder, wenn sie sich zu dir wenden. Hilf auch mir, ich empfehle mich dir. In deine Hand lege ich mein ewiges Heil, dir übergebe ich meine Seele. Nimm mich auf in die Zahl deiner treuesten Diener, birg mich unter deinen Schutzmantel. Wenn du mir hilfst, dann fürchte ich nichts. Hohe Königin, erflehe mir Vergebung meiner Sünden, Liebe zu Jesus, Beharrlichkeit bis ans Ende und die Gnade, stets zu dir zu rufen, du Mutter von der immerwährenden Hilfe.

Gegrüßet seist du, Maria ...

von 27.06.2013 00:28

Emeritierter evangelischer Bischof: EKD-Familienpapier korrigieren!

Bischof em. Hartmut Löwe stellte fest: auch evangelische Christen hoffen darauf, „dass Rom in den Fragen von Ehe und Familie evangelischen Verirrungen nicht folgt und als authentische christliche Stimme hörbar bleibt“


Bonn/Regensburg (kath.net/idea) Ungewöhnlich scharf hat ein ehemals führender Repräsent...[mehr]
http://kath.net/news/41825

von 25.06.2013 07:48

Der Seelenkosmetiker

Jeder Heide, jeder Christ,
weiß wohl was Kosmetik ist.
Jeder Mensch, ob Mann ob Weib,
tut ja etwas für den Leib,
wäscht und salbt sich Haupt und Glieder,
geht zum Doktor hin und wieder,
um auch seine Innereien
stets von Übeln zu befreien.

Leider - oder Gott sei Dank -
werden viele trotzdem krank,
denn sie lassen arg es fehlen
an Kosmetik für die Seelen.
Hier komm’ ich als Fachmann heute,
lasst euch raten, liebe Leute!
Wenn die Seele sanft erwacht,
morgens zwischen fünf und acht,
braucht sie Stärkung für den Tag,
der Gott weiß was bringen mag.

Drum empfehl ich gegen Sorgen
das Gebet am frühen, Morgen.
Hat die Arbeit uns am Kragen,
rebellieren Herz und Magen,
läuft die Galle, kocht das Blut,
- hier sind Stoßgebete gut-!
Sie sind „Balsam auf die Schnelle“
für manch wunde Seelenstelle.

Abends nach des Tages Plage
braucht der Mensch ganz ohne Frage
noch den Seufzer „Gott sei Dank!“
Ohne diesen wird er krank.

Das verhärtete Gemüt
wird gelockert durch ein Lied.
Dies ist bessere Massage,
als wenn Zorn dich bringt in Rage.
Runzeln, Pickel oder Falten,
die sich in der Seele halten,
müssen wir mit Liebe glätten,
anders ist sie nicht zu retten.

Viele Seelen muss man locken,
denn sie sind schon spröd und trocken.
Mancher hier - ich schließ mich einkennt
das Wörtchen "Seelenpein".
Dieser Zustand macht auf Dauer
Herz, Gemüt und Magen sauer.
Drum, als Natron für die Seele
das Gespräch ich sehr empfehle.
Ist die Seele arg geschunden,
heilt ein Pflaster viele Wunden,
es wird einfach Trost genannt,
ist nicht immer schnell zur Hand.

Manche Seel in der Gemeinde
sät den Streit und macht sich Feinde.
Diese kann man auch entgiften,
wenn die andern Frieden stiften.

Als Expander für die Seele
Einkehrtage ich empfehle.
Diese ziehn sich etwas hin,
haben aber tiefen Sinn.
Wird die Seele unempfindlich
braucht sie Buße, aber gründlich.
Merket! - Habgier oder Geiz
nimmt der Seele jeden Reiz.
Sie wird platt wie eine
Flunder. Großmut wirkt
dagegen Wunder.

Eitelkeit und dummer Stolz
macht die Seele hart wie Holz.
Rachsucht macht die Seele klein,
Machtgier macht sie hart wie Stein.

Hat die Seele Eiterbeulen
- ja das gibt’s, es ist zum Heulen -
wenn es so schlimm um sie steht,
setzt sie schleunigst auf Diät!
Weg mit allem, was gefährlich,
in sich gehen, aber ehrlich!

Manche Seele kriegte Schwung,
wurde wieder frisch und jung,
weil sie sich mal liften ließ und
auf Gleichgesinnte stieß,
die mit ihr nach Freude strebten,
mit dem Blick nach "oben" lebten.

Ja, die Freude, liebe Leute,
das ist mein Geheimtipp heute.
Freude haben, Freude machen,
freuen, singen, beten, lachen
ist die Kosmetik für die Seelen.
Was die Krankheit anbetrifft:
empfehle ich die Heilige Schrift.
Dringend möchte ich sie empfehlen;
denn Gott schuf die Seelen schön,
schön will er sie wieder sehn.

Der Seelenkosmetiker - unbekannter Verfasser

von 24.06.2013 08:17

Johannes der Täufer

Melodie

„Kommt herbei, singt dem Herrn“

(GL 270)

Vorläufer sein,

fremd und allein,

Zeichen am Weg, aber nicht das Ziel,

Kommendes sehn,

Wüsten begehn,

Läufer, nicht König im großen Spiel:

dazu rief der Herr der Welten

dich, Johannes, in seinen Dienst,

und du ließest sein Wort gelten,

als du mahnend am Fluss erschienst.



Vorläufer sein,

machtlos und klein

vor dem, der handelt an Gottes statt,

nur ein Prophet,

der wieder geht,

wenn er den Auftrag beendet hat:

unbeirrter Wüstenrufer,

treu erfülltest du deinen Teil,

tauftest dort am Jordanufer

und bezeugtest das nahe Heil.



Vorläufer sein,

Gott lädt euch ein,

werdet Propheten mit Wort und Tat!

Gebt, was ihr seid,

ihm, der befreit,

er braucht zur Ernte auch eure Saat.

Dieser Ruf geht um die Erde –

du, Johannes, bist sein Gesicht.

Mit prophetischer Gebärde

zeig uns Christus, das wahre Licht!




© Peter Gerloff

von 23.06.2013 06:47

Der Tod besiegt das Leben nicht


Du fragst, warum ich sicher bin,
dass durch den Tod hindurch
der Weg zu neuem Leben führt.

Du denkst, dass es nur Glaube ist,
nichts, was man sieht,
geschweige denn beweisen kann.

Doch schau,
ein Beispiel zeige ich dir gern,
damit du meine Zuversicht verstehst.

Im Jahre 1980 wars,
als ein Vulkan ausbrach
im Staate Washington.
Der Mount St. Helen brachte Tod
und nichts als Tod
soweit man sah.

Sekundenschnell war alles Leben fort
Die Landschaft starb.

Nie wieder wird hier Leben sein,
nach menschlichem Ermessen nie,
bestätigte die Wissenschaft,
und auch in ferner Zukunft nicht;
es bleibt der Tod.

Drei Jahre später schon,
nicht erst nach einer Ewigkeit,
brach sich das Leben wieder Bahn.
Die Flora blühte auf,
die Fauna war zurück,
der Mensch war wieder da!

Unglaublich, sprach man,
kann das sein.

Doch durch den Tod hindurch
erstand das Leben neu,
gar schöner noch als je zuvor
als wäre nichts geschehn.

Der Tod besiegt das Leben nicht,
vielleicht bereinigt er,
schafft Platz für neues Leben
jenseits unser Angst.

Kannst du
die Hoffnung jetzt verstehn,
die mich beseelt,
im Leben und im Tod.

Text: Frank Maibaum

von 22.06.2013 09:09

Die Urknall-Theorie
.
Die moderne Wissenschaft ist oft ratlos und in Wahrheit vielfach unwissend. Daher setzt sie teils abenteuerliche Theorien, z.B. über die Entstehung des Kosmos durch
den Urknall in die Welt. So soll z.B. aus einem Gebilde
in der Größe eines Fußballs einst im Urknall alles derzeit Bestehende, Materielle entstanden sein. Das sind nach Schätzungen Abermilliarden Galaxien mit jeweils Abermilliarden Sonnen, Planeten, Erden, Monden und gigantischen Materie-Nebeln... Noch gewitztere Wissenschaftler setzten die noch abenteuerlichere
Theorie in die Welt, dass alles Bestehende, alles
Materielle aus einem einzigen Ur-Atom im Urknall entstanden ist. Vielleicht war ja dieses „Ur-Atom“
Gott der Schöpfer selbst, der sich für das Entstehen
von Raum und Zeit und Kosmos und Sonnen und Erden und Lebewesen, welche Gründe er dazu auch immer hatte,persönlich im „Urknall“ opferte. Davon gehen manche alte Weltanschauungen und Religionen aus,
und sie könnten Recht haben. Wie allerdings die unvorstellbar großen Massen, die den gesamten
Kosmos ausfüllen mit Gasen, unzähligen Sonnen, Planeten, Monden etc. in einem Fußball-großen Gebilde Platz gehabt haben soll, geschweige denn in einem einzelnen Atom, hat bisher niemand der so genannten Wissenschaftler erklären können oder wollen. Man
muss sich allerdings sehr wundern, dass die Welt,
bzw. selbst die sich als intelligent bezeichnenden Menschen sich derartige abenteuerliche, teils
abstruse Behauptungen unwidersprochen so
hinnehmen, das alles glauben, diese
Wissenschaftler dazu noch fürstlich bezahlen
und zur Tagesordnung uebergehen.
.

von 21.06.2013 12:28

Obama Besuch: Massendemonstration in Berlin

obambi“Vorsicht Berliner, Kindermörder in der Stadt” und “Mörder, Mörder” Rufe schallen durch ganz Berlin. Die Berliner protestieren gegen Hussein Obama. Zehntausende wollen die Rede des VS- Präsidenten Obama vor dem Brandenburger Tor stören und den Platz seiner Rede erstürmen. Sie stehen sich jedoch einem gewaltigen Polizeiaufgebot gegenüber, das versucht die Menschenmasse in kleine Gruppen zu zersplittern und in Nebenstrassen abdrängt.

Hussein Obama ist zu Besuch in Berlin und wird hofiert und willkommen geheissen. Beschützt wird er von einem Grossaufgebot der Polizei. Berliner berichten zur gleichen Zeit über einen erhöhten Flugverkehr über der Stadt. Drohnen ? Jets der Luftwaffe?, keiner weiss was dort am Himmel von Berlin genau passiert. Auf den Dächern in Berlin haben sich der VS Secret Service, Special Forces und Scharfschützen postiert. Klar ist, dieser Mann hat Angst, schreckliche Angst! Plagt ihn sein schlechtes Gewissen?

Bestellt sind ca. 6000 Jubler, vornehmlich alles VS-Amerikaner und Deutschlands Politprominenz, allesamt vom NSA überprüft und genehmigt. Wie immer wird man fleissig VS-Fähnchen schwenken und die heile Welt heraufbeschwören. Seine Rede wird sich kaum von der seines letzten Besuches in Berlin unterscheiden. Zu erwarten ist nichts ausser hohle Phrasen, die man vom Friedensnobelpreisträger bereits hinlänglich kennt. Erwartet wird eine Aufforderung zur Abrüstung des weltweiten Arsenals an Atomwaffen. Zugleich aber plant Obama selbst die wohl kostenträchtigste Modernisierung des Atomwaffen-Arsenals in der Geschichte der VSA, während die Russen immer weiter umzingelt werden von Raketenbasen der Amerikaner. Erneut wird er sich selbst loben und hinter dickem Panzerglas versteckt erklären, er habe die Welt sicherer gemacht.

Was die wenigsten wissen, Hussein Obama ist ein grausamer Mörder dem das Leben unschuldiger Kinder nicht einen Pfifferling wert ist. Er ist schlimmer als es Saddam Hussein, Gaddafi, al Quaida oder die Taliban zusammen jemals waren und spuckt zudem unablässig auf das Völkerrecht. Er lässt die Welt bespitzeln, seine Chemniekonzerne vergiften die Welt (Monsanto), sein Militär wütet, er lässt foltern und morden auf jedem Kontinent und sein Geheimdienst destabiliert Regierungen. Zugleich ist er Anführer eines Staates, der laut Militärstudien seit Ende des zweiten Weltkriegs auf allen Kontinenten insgesamt 27 Millionen Menschen ermordet hat. Das waren bis 2001 täglich 1000 Menschen, danach fiel die Zahl auf 500 pro Tag. Die meisten von ihnen waren unschuldige Zivilisten.

Tausende Kinder in Afghanistan, Pakistan, Libyen und vielen weiteren Ländern mussten sterben, weil Hussein Obama es so wollte (pdf Dokument)und die Zahl der zivilen Opfer, die von dem Bomben der VSA zerfetzt wurden, hat sich in Afghanistan seit seinem Amtsantritt 2008 dramatisch erhöht. Die Lizenz zum Töten erhält er von in Knechtschaft unterworfenen Politikern und abhängigen Mainstreammedien, die bereitstehen werden vor ihm den Kotau zu vollführen. Warum lassen sie den Schlimmsten ungeschoren? Ist es Angst oder nur einfach Feigheit? Sind sie moralisch wirklich so degeneriert? Ist das Leben eines Kindes aus Pakistan, Afghanistan, Syrien oder Libyen weniger wert als eins aus den VSA?

Angewidert blickt die Welt auf Deutschlands Hauptstadt Berlin und das Prozedere um den Besuch des Hussein Obama. Wer diesen Mann mit offenen Armen empfängt, bekundet seine Sympathie mit dem Teufel. Berlin wird beschmutzt sein wenn er das Land in wenigen Stunden wieder verlassen wird und es wird ganz gewiss nach Schwefel riechen.

gefunden bei: http://www.schweizmagazin.ch/news/auslan...ion-Berlin.html


.

von 20.06.2013 16:02

Der Wolf, die Schafe und die "Strichlösung"
Rechtswidrig - aber straffrei. Satire zur europaweiten Abtreibungsregelung (Andreas Laun)



Damals, vor langer Zeit, als ein Wolf zum ersten Mal ein Schaf schlug und auffraß, waren die Schafe bestürzt und ratlos. Was sollten sie nur tun? Da alle Versuche, sich mit den Wölfen zu verständigen, fehlschlugen, errichteten die Schafe Zäune mit scharfen Spitzen. Diese waren zwar kein absoluter Schutz, aber die Wölfe hatten Mühe, durchzukommen. Manchmal verletzten sie sich oder mußten überhaupt aufgeben. Besonders gefährdet waren die ganz kleinen Schafe, die sich weder wehren noch laut um Hilfe rufen konnten. Zwar war auch ihr Weideplatz eingezäunt, doch wenn es einem Wolf gelang, sich durch die Drähte oder unter den Zäunen hindurchzuzwängen, hatten sie keine Chance. So manches kleine Lamm mußte sein junges Leben lassen. Dennoch. Der Zaun konnte das Schlimmste verhindern.
"Wir können zwar keinen absoluten Schutz garantieren. Dies müssen wir – so bedauerlich es auch ist – wohl in Kauf nehmen. Das ist aber kein Grund um nachlässig zu werden", meinten die Schafe auf ihrer jährlichen Vollversammlung. Fleißig erneuerten sie ihre Schutzanlagen Tag um Tag.

Eines Tages aber kann eine Delegation der Wölfe zu den Schafen und sagte:
Wolf: Laßt uns doch in Ruhe über die ganze Angelegenheit reden. Wir verstehen ja euer Anliegen sehr gut und wir wollen euer Schafsrecht auf ein ungestörtes Leben auch achten.

Bei diesem Satz ging ein aufgeregtes Raunen durch die Menge der Schafe. Der Sprecher der Wölfe machte eine bedeutsame Pause und fuhr fort, als sich das Gemurmel gelegt hatte.
Wolf: "Aber, geliebtes Schafsvolk, ihr müßt auch uns verstehen. Den Zaun um Euch große, richtige Schafe können wir ja noch akzeptieren. Der Zaun aber, mit dem ihr eure winzigen Schafskindlein umgebt ist für uns nicht annehmbar. Was soll dieser Zaun? Wollt ihr vielleicht behaupten, daß diese Dinger richtige Schafe sind? Richtige Schafe seid nur ihr, geschätzte Ratsherrn, ihr die großen, starken Schafe mit den gekrümmten Hörnern. Ihr selbst nennt diese kleinen Dinger hinter dem Zaun doch auch nicht "Schafe", sondern bloß "Lämmer'".

Bei diesen Worten verneigte sich der Sprecher der Wölfedelegation mit Eleganz, um der Schafswürde der richtigen Schafe seinen ungeteilten Respekt zu zollen. Wieder ging ein Raunen durch die Schafsmenge.

Schaf 2: Seht nur, die Wölfe sind keine bösen Tiere!
Schaf 3: Und welch hohe Meinung sie von uns haben!
Schaf 4: Laßt uns hören, was er noch zu sagen hat!
Wolf (mit weinerlicher Stimme): Immer wieder kommt es vor, daß sich einer der unseren verletzt! Hier, seht!
Und auf ein Zeichen hin humpelte ein Wolf, der vor einiger Zeit erst im Zaun hängengeblieben war und sich schwer verletzt hatte, in die Mitte des Platzes.
Wolf: Ihr seht ja selbst! Eure Zäune sind brutal und doch offensichtlich gegen uns gerichtet. Wollt Ihr wirklich andere Tiere so verletzen?

Schaf 2: Oh je, das sieht ja wirklich schlimm aus!
Schaf 3: Wir wollen doch den Wölfen nicht weh tun!
Schaf 4: Wölfe sehen das eben anders, das muß man respektieren! Wie konnten wir so herzlos sein und eine Gemeinheit wie einen Stacheldrahtzaun überhaupt errichten."
Schaf 2: Jetzt schäme ich mich schon richtig für unsere häßlichen, wolfsverachtenden Zäune!

Wolf: Wie kann jemals zwischen uns Frieden werden, wenn ihr uns so behandelt? Ihr müßt uns respektieren! Außerdem solltet ihr bedenken: „Was nützen eure Zäune? Wenn ein Wolfsmagen knurrt, kommt er mit oder ohne Zaun in euer Gehege."

Der Wolf legte wieder eine Pause ein und ließ den verblüfften Schafen Zeit, ihren verwirrten Gefühlen Luft zu machen.

Wolf: Ich schlage Folgendes vor. "Wir wollen die kleinen Lebewesen, die ihr 'Lämmer' nennt, gar nicht auffressen. Wir Wölfe wollen einzig und allein, daß der bedrohliche und nutzlose Zaun rund um die Lebewesen entfernt wird. Natürlich hat jeder ein Lebensrecht, auch die sogenannten 'Lämmer"."

Viele Stunden dauerte die anschließende Diskussion unter den Schafen.

Schaf 5: Jagt die Wölfe weg! Ihr Vorschlag ist unannehmbar!
Schaf 3: Wie kannst du nur so radikal sein! Man muß die Wölfe verstehen und nicht einfach über sie urteilen!
Schaf 1: Ohne Zäune sind wir unseres Lebens nicht mehr sicher! Ohne mich!
Schaf 4: Laßt uns doch einen Kompromiß erarbeiten: Den Zaun für uns großen, richtigen Schafe lassen wir natürlich stehen. Diesen Schutz brauchen wir. Nur die Zäune, die die kleinen Lebewesen umgeben, reißen wir ab.
Schaf 3: Ja, und damit deutlich wird, daß die Wölfe sie nicht reißen sollen, malen wir einen dicken , leuchtendweißen Strich auf den Boden, wo vorher die Zäune standen. Außerdem bieten wir den Wölfen Gespräche und Hilfe an, falls sie allzu großen Hunger haben.

Mit der neuen Regelung wollte man natürlich unter keinen Umständen den Eindruck erwecken, daß dadurch das Lebensrecht der sogenannten 'Lämmer' grundsätzlich in Frage gestellt würde. Darum einigte man sich darauf, anstelle des ehemaligen Zaunes jetzt einen Strich zu zeichnen. Schon am nächsten Tag rückte ein Arbeitstrupp der Schafe aus und montierte den Schutzzaun unter den lauerndenBlicken der Wölfe ab. Dann zogen sie mit weißer Farbe einen Strich auf den Boden und stellten ein Hinweisschild auf:

„Schafe reißen verboten - Jedes Tier hat ein Recht auf Leben“
Anschließend richteten die politischen Vertreter der Schafe einen dringenden und todernsten Appell an die Wölfe, die am Boden gezeichneten Linien gefälligst zu respektieren. Auch um Wölfe, die ihrem Hunger nicht Herr werden könnten, kümmerte man sich. Ihnen sollte eine kostenlose Gesprächstherapie angeboten und eine vegetarische Feldküche zur Verfügung stehen.Die Herde der sogenannten 'Lämmer' blökte leise vor sich hin und hüpfte auf dem frischen Gras. Von so viel Diplomatie und Politik verstanden sie wenig. Von den großen gehörnten Schafen schaute niemand auf sie. Es war, als ob sie gar nicht existierten. Nachdem der demokratische Beschluß der Schafe in die Tat umgesetzt war, löste sich die zufriedene Versammlung wieder auf. Gemessenen Schrittes zogen sich die gehörnten Schafe in ihr gut geschütztes Gehege zurück. In jenen Tagen wuchs das Gras so schnell wie selten vorher in der Geschichte der Schafheit. Darum wurde in den folgenden Wochen nur wenig bis gar nicht über die neue Regelung gesprochen. Es war sogar verpönt, über die "Strichlösung" - so der Name der neuen Regelung - zu debattieren.

Schaf 2: Wir müssen den Wölfen helfen und sie beraten, nicht diskriminieren!
Schaf 3: Ja, ja, so ist es richtig, der Zaun hat ja doch nichts genützt.

Es war, als ob die Schafe sich durch die Wiederholung der Wolfsargumente selbst Mut machen und gegenseitig bestärken wollten in dem Glauben, sie hätten ein kluge Lösung gefunden. Es dauerte nicht lange, da taten sich einige Schafe zusammen und gingen zu dem Platz, wo sie die Lämmer gelassen hatten.

Schaf 1: Da, seht mal! Unzählige Wolfsspuren – direkt über den weißen Strich!
Schaf 5: Das darf doch wohl nicht wahr sein! Das kann doch einfach nicht wahr sein!
Schaf 1: Habe ich das nicht gleich gesagt? Das mußte ja schiefgehen!
Schaf 4: Nein, nein, so kann man das nicht sehen! Sie haben bestimmt ihre Gründe gehabt! Laßt uns zu ihnen gehen und mit ihnen reden!

Die Schafe versuchten scheu und unentschlossen mit den Wölfen in einen Dialog zu treten. Doch die Wölfe fletschten ihre Zähne und drohten:
Wolf: "Wollt ihr neue Gräben zwischen uns und euch aufreißen? Wollt ihr uns Wölfe wieder verletzen und den gesellschaftlichen Frieden zerstören? Was fällt euch ein, hinter die modernen Errungenschaften zurückzufallen?" Ausgerechnet ihr, die Schafe, die doch friedlich sein sollten?

Eingeschüchtert zogen die Schafe ab und wandten sich hilfesuchend an ihre Regierungsvertreter.
Schaf 5: Wir haben unzählige tote Kadaver unserer Kleinen am Boden liegen sehen! Die Wölfe haben....
Schaf 3: Die Wölfe, die Wölfe! Hört doch auf, ständig schlecht über die Wölfe zu reden. Wir haben durch den Strich am Boden deutlich zu erkennen gegeben, daß wir ihr Verhalten nicht für richtig halten. Aber mit blutrünstigen Erzählungen, hochgespielten Emotionen, Verurteilungen Andersdenkender und billigem Aktionismus kommen wir nicht weiter. Zäune zu errichten, wäre eine neue Diskriminierung der Wölfe. Sollen sie sich wie Verbrecher fühlen? Wir müssen sie überzeugen. Wir müssen den Wölfen helfen, statt sie zu bestrafen." Nachdem man noch einige wichtige Worte zum Thema Solidarität mit den Wölfen, Freiheit, Meinungsbildung und Grundlagendebatte gewechselt hatte, zogen sich alle hinter den hohen Zaun der Schafsstallungen zurück.

Am Abend prüften sie sorgfältig, ob ihr Zaun in Ordnung und die Tür verschlossen war. Beruhigt schliefen sie dann ein. Das Heulen der Wölfe, das in der Stille der Nacht deutlich zu hören war, berührte sie nicht mehr.




Fazit: Es wäre eine unzulässige Verkürzung, aus Not oder unter Druck abtreibende Frauen mit brutalen Wölfen gleichzusetzen. Folgende Parallelen könnte man ziehen

Fabel Realität
Lämmer sind noch keine richtigen Schafe
Der Embryo ist noch gar kein richtiger Mensch
Wölfe sehen das anders, das muß man respektieren Ich persönlich würde ja nicht abtreiben, aber wenn sich jemand für eine Abtreibung entscheidet, muß man das akzeptieren
Der Zaun hat doch nichts genützt Auch wenn das Gesetz Abtreibungen verbietet, wird es immer Frauen geben, die abtreiben.
Zäune zu errichten wäre eine Diskriminierung der Wölfe. Sollten die sich wie Verbrecher fühlen. Das Strafrecht und die Leute, die dafür eintreten, wollen denen, die abtreiben, ein schlechtes Gewissen machen.
Zaun Strafrechtlicher Schutz via Gesetz. Dienen zum Schutz der Schwachen in unserer Gesellschaft.
Strich Verbot, aber bei Nichtbefolgung droht keine Strafe
Schild Grundgesetz

von 19.06.2013 11:25

O mein Heiland, großer König



O mein Heiland, großer König,

Du bist bei mir eingekehrt,

freudig trag' ich Dich im Herzen,

dem die ganze Welt gehört.



Sieh, nun sollst Du alles haben,

was in meinem Herzen ist;

alles leg' ich Dir zu Füßen,

wie Du ja mein König bist.



Lieber Herr, Du kamst vom Himmel

auf die Erde einst herab,

lebtest für uns Menschenkinder,

starbst am Kreuz und lagst im Grab.



Glorreich bist Du auferstanden,

fuhrst empor zum Firmament;

doch als Denkmal Deiner Liebe

gabst Du uns dies Sakrament.



Schenke mir nun deine Gnade,

hilf mir durch Dein Fleisch und Blut,

dass ich Deiner würdig werde,

lebe heilig, fromm und gut.



Lehr mich glauben, lehr' mich lieben,

lehr' mich kämpfen für Dein Reich,

dass mein junges Menschenleben

Deinem Leben werde gleich.



Christus, König aller Länder,

aller Völker, aller Zeit,

froh soll alle Welt Dir singen:

Hochgelobt in Ewigkeit.

von 18.06.2013 14:35

Litanei zu den heiligen Engeln

Herr, erbarme Dich unser! – Herr, erbarme Dich unser!
Christus, erbarme Dich unser! – Christus, erbarme Dich unser!
Herr, erbarme Dich unser! – Herr, erbarme Dich unser!
Christus, höre uns! – Christus erhöre uns!

Gott Vater, Du Schöpfer der Engel – erbarme Dich unser!
Gott Sohn, Du Herr der Engel – erbarme Dich unser!
Gott Heiliger Geist, du Leben der Engel – erbarme Dich unser!
Heiligste Dreifaltigkeit, Du Wonne der Engel – erbarme Dich unser!
Heilige Maria – bitte für uns!
Du Königin der Engel – bitte für uns!
Heiliger Josef, Du allzeit empfangsbereiter Freund der Engel – bitte für uns

Alle Chöre der heiligen Engel – bittet für uns!
Ihr heiligen Engel, beflügelt vom brennenden Verlangen, Gottes Willen zu tun – …
Ihr heiligen Erzengel, Spiegelbilder des Menschensohns, Diener der Menschen – …
Ihr heiligen Kräfte, gewaltige Helfer der Menschen im Kampf gegen das Böse – …
Ihr heiligen Mächte, Engel der Heiterkeit und der machtvollen Schönheit Gottes – …
Ihr heiligen Fürsten des Himmels, Urbilder der gottgegebenen Herrschaft über die Menschen – …
Ihr heiligen Herrschaften, Engel der göttlichen Vernunft und der Erhebung des Menschen – …
Ihr heiligen Throne, Engel des Lebens und der Menschwerdung Gottes – …
Ihr heiligen Cherubim, Engel der göttlichen Erkenntnis und der Sehnsucht nach Gott – …
Ihr heiligen Seraphim, Engel der glühenden Gottesliebe und der Amtsträger – …

Heiliger Erzengel Michael – bitte für uns!
Du unser Verteidiger im Kampf gegen die Bosheit – …
Du Besieger Luzifers – …
Du Engel des Glaubens und der Demut -…
Du Hüter der heiligen Ölung – …
Du Patron der Sterbenden – …
Du Schutzpatron Deutschlands und Europas – …
Du Schutzpatron der Heiligen Kirche – …
Du Fürst der himmlischen Heerscharen – …
Du Weggeleiter der abgeschiedenen Seelen – …

Heiliger Erzengel Gabriel – bitte für uns!
Du Engel der Menschwerdung – …
Du getreuer Bote Gottes – …
Du Engel der Hoffnung und es Friedens – …
Du Schirmherr aller Knechte und Mägde Gottes – …
Du Hüter der heiligen Taufe – …
Du Patron der Priester – …

Heiliger Erzengel Raphael – bitte für uns!
Du Engel der göttlichen Liebe – …
Du Bezwinger des bösen Feindes – …
Du Helfer in großer Not – …
Du Engel des Schmerzes und der Heilung – …
Du Patron der Ärzte, der Wanderer und Reisenden -…

Ihr Engel des Dienstes vor Gottes Thron – …
Ihr Engel des Dienstes an uns Menschen – …
Ihr lieben, uns dienenden heiligen Schutzengel – …
Ihr Helfer in unseren Nöten – …
Ihr Licht in unserer Dunkelheit – …
Ihr Stütze in jeder Gefahr – …
Ihr Mahner in unserem Gewissen – …
Ihr Fürbitter an Gottes Thron – …
Ihr Schild der Abwehr des bösen Feindes – …
Ihr unsere beständigen Begleiter – …
Ihr unsere sichersten Führer – …
Ihr unsere treuesten Freunde – …
Ihr unsere klugen Ratgeber – …
Ihr unser Vorbild im flügelschnellen Gehorsam – …
Ihr Tröster in Verlassenheit – …
Ihr Spiegel der Demut und Lauterkeit – …
Ihr Engel unserer Familien – …
Ihr Engel unserer Priester und Seelsorger – …
Ihr Engel unserer Kinder – …
Ihr Engel unserer Heimat und des Vaterlandes – …
Ihr Engel Europas und aller Völker der Welt – …
Ihr Engel der heiligen Kirche – …
Ihr Engel unserer Apostolate – …
Ihr Engel unserer Feinde und Verfolger – …
Ihr Engel … (Anrufung der von Deinem Gebetsanliegen betroffenen Menschen bzw. Personengruppen) – …
Alle heiligen Engel – …

Im Leben steht uns bei! – Im Sterben steht uns bei!
Im Himmel wollen wir es euch danken! – Und mit euch in Freude Gott anbeten!

Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt – Verschone uns, o Herr!
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt – Erhöre uns, o Herr!
Lamm Gottes, Du nimmst hinweg die Sünden der Welt – Erbarme Dich unser, o Herr!

Seinen Engeln hat Gott unseretwegen befohlen –
sie sollen uns behüten auf all unseren Wegen.

Lasset uns beten:
Allmächtiger, ewiger Gott und Vater! Verleihe uns die Hilfe Deiner himmlischen Heerscharen, damit wir durch sie vor den Angriffen des bösen Feindes bewahrt bleiben und – durch das kostbare Blut unseres Herrn Jesus Christus und die Fürbitte der unbefleckt empfangenen Gottesmutter Maria geschützt – Dir und Deinem heiligen Willen in Frieden dienen können.
All dies erbitten wir demütig und voller Vertrauen in Deine göttliche Barmherzigkeit durch unseren Herrn Jesus Christus, Deinen geliebten Sohn, der mit Dir und Gott, dem Heiligen Geist, lebt und herrscht, heute, morgen und in alle Ewigkeit. Amen




Download: Litanei zu den heiligen Engeln


(litanei_zu_den_heiligen_engeln_2.pdf) - 48 kB

von 16.06.2013 19:05

www.fab-community.com
Familie als Berufung. FAB-Community - ein Gemeinschaft von Familien, die sich aktiv auf Ehe & Familie einlassen und nach einem hohen Ideal streben. Einfach, weil's der schönere Weg ist. Familien, die zeigen, dass es sich lohnt, in die Ehe zu investieren. Und das beginnt schon vor.der.ehe...

von 16.06.2013 17:50


(Autor: Pfr. Ulrich Engel, Pfarrei "St. Petrus in Ketten", 63110 Weiskirchen Stadt Rodgau)



Ein Priester erinnert seine Gemeinde


"Wer also unwürdig von dem Brot ißt und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und Blut des Herrn" (1 Kor 11,27).

Zur Erinnerung


Es ist allgemein bekannt, dass kaum noch 20% aller Katholiken auch nur noch den Sonntagsgottesdienst regelmäßig besuchen. Zugleich ist auch offenkundig, dass sich die Zahl derer, die noch regelmäßig das Bußsakrament empfangen, kaum noch in % ausdrücken lässt, so gering ist sie.

Umso auffälliger ist deshalb die rege Teilnahme an der Hl. Kommunion, gerade zu besonderen Anlässen, seien sie mehr allgemeiner Art wie Hl. Messen für Verstorbene eines Jahrgangs, Hl. Messen für verstorbene Angehörige, Erstkommunion, Firmung, Jubiläumsgottesdienste oder auch Kindergottesdienste usw., bei denen dann viele, die für jeden regelmäßig praktizierenden Christen bereits in auffälliger Weise den Kontakt zur Kirche verloren haben, meinen, es aus gegebenem Anlass schuldig zu sein, oder auch nur um nicht aufzufallen, sich im Strom der übrigen regelmäßigen Gottesdienstbesucher an die Kommunionbank mittreiben lassen zu müssen.

Als Pfarrer sehe ich mich im Gewissen dazu verpflichtet, ganz ausdrücklich an das Verständnis der katholischen Kirche vom Empfang der Hl. Kommunion zu erinnern, wie es schon immer Gültigkeit hatte. Ich bedaure dabei sehr, dass ich dies in schriftlicher Form tun muss, weil die vorzugsweisen Adressaten aus o. g. Gründen durch eine Predigt leider nicht (mehr) erreichbar sind.

1. Die Feier der Hl. Messe ist Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens. Sie ist das höchste und zugleich anspruchsvollste Tun der Kirche. Die Hl. Messe ist nämlich die Feier des Kreuzes- und Erlösungsopfers Jesu Christi und findet ihr Ziel in der Hl. Kommunion, d. h. in der leibhaftigen personalen Vereinigung von Gott und Mensch im Allerheiligsten Sakrament des Altares. Diese ist die Feier der Hochzeit zwischen Gott und Mensch und setzt deshalb auch auf Seiten des Menschen die bräutliche Liebe und Treue gegenüber dem Bräutigam, Christus, unbedingt voraus! Jeder Liebende will aber doch mit dem Geliebten so oft, so lange und so intensiv möglich Gemeinschaft haben. Eine hochzeitliche Vereinigung mit jemandem, mit dem man im Übrigen nichts zu tun hat, der einem vielleicht völlig gleichgültig oder sogar unbekannt ist, ist unmöglich! Wer vereinigt sich denn schon mit jemandem, bei dem er nur mal eben reinguckt? Zugleich bewirkt die Teilnahme an der Hl. Kommunion innigste Gemeinschaft mit allen Gliedern Kirche in Christus hier auf der Welt wie auch in der Ewigkeit in Christus!

Unmöglich ist deshalb eine Teilnahme an der Hl. Kommunion, wenn man seine Gleichgültigkeit gegenüber dem Bräutigam, Christus, wie auch gegenüber den übrigen Mitchristen durch häufige Abwesenheit, sogar von der sonntäglichen Feier der HL Geheimnisse, dokumentiert, obwohl einem diese Mitfeier - jedenfalls "beim besten Willen" - schon möglich wäre. Der Liebende unterlässt doch nur, was ihm wirklich "beim besten Willen" unmöglich ist, und dann nur schweren Herzens!

2. Die Hl. Eucharistie ist aber nicht nur Grund der Einheit des Menschen mit Gott und zugleich mit allen, die teilhaben an dem einen Brot und deshalb durch dieses und in diesem Sakrament miteinander geeint sind (1 Kor 10,17), sondern sie ist auch Zeichen der in demselben Glauben und Selbstverständnis der Katholischen Kirche bereits geeinten Gläubigen. Die Teilnahme an der Hl. Kommunion setzt deshalb die bereits bestehende Einheit im Glauben der Katholischen Kirche notwendig voraus. Der Empfang des Allerheiligsten Sakramentes bedarf auch unter dieser Rücksicht der Wahrhaftigkeit.
An der Hl. Kommunion kann deshalb auch nicht teilnehmen, wer nicht Glied der Katholischen Kirche ist, sei es dass er sich zu einer anderen Konfession oder Religion bekennt, sei es, dass er aus der Katholischen Kirche ausgetreten ist oder sich - etwa durch eine Abtreibung - die Exkommunikation zugezogen hat und noch nicht aus dem Kirchenbann gelöst ist oder dass er ganz einfach nicht (mehr) glaubt! Dasselbe gilt selbstverständlich auch für jeden Katholiken, der in Hass, Streit, Feindschaft, Unversöhnlichkeit und Unfrieden u. ä. mit irgendeinem Mitmenschen lebt!

3. An den Hl. Geheimnissen kann ferner nicht teilnehmen, wer in einer eheähnlichen Beziehung oder nur standesamtlich verheiratet ist, denn damit lebt er in einer schweren Sünde.

Die leib-seelische Gemeinschaft zwischen Mann und Frau ist nämlich nach dem Verständnis der katholischen Kirche auch heute(!) nur in einer vor der Katholischen Kirche gültigen Ehe denkbar, weil sie nur als sakramentale Ehe Abbild der unauflöslichen Einheit zwischen dem Bräutigam, Christus, und seiner Braut, der Kirche, ist (Eph 5,32), die ihrerseits in der HL Kommunion auf sakramentale Weise vollzogen wird. Wenn deshalb die eucharistische Abstinenz in Anerkennung dieser Wahrheit und damit aus Liebe zu Gott geschieht, hat sie sogar Buß- und Sühnecharakter und ist deshalb auch geistlich fruchtbar und damit sinnvoll.

4. Ein Frevel ist schließlich auch jede gedankenlose Teilnahme an der Hl. Kommunion, vielleicht noch in völliger Unkenntnis des heiligen Geschehens, erst recht wenn sie auch noch jeden eucharistischen Anstand vermissen lässt (Kaugummi, schmutzige Hände, alkoholisiert, usw.). Die gläubige, andächtige und ehrfürchtige Mitfeier der Hl. Messe muss jedem Teilnehmer an den Hl. Geheimnissen selbstverständlich sein (vgl. 1 Kor 11,29).

Dieser Katalog kann und will nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Er nennt lediglich einige, jedoch sehr wichtige Gründe, die inzwischen so weit verbreitet und auch so selbstverständlich geworden sind, dass sich heute kaum noch jemand etwas dabei denkt, geschweige denn ein Unrechtsbewusstsein hat.
Selbstverständlich gilt auch heute, was die Kirche immer gelehrt hat: An der Hl. Kommunion darf nicht teilnehmen, wer sich einer schweren Sünde bewusst ist; d.h. wer in einer wichtigen Sache mit freiem Willen gegen das verstößt, was er klar und deutlich als den Willen Gottes, nämlich als Gebot der Gottes- und Nächstenliebe, erkannt hat und ihm die Erfüllung seines Willens, wenigstens "beim besten Willen", auch möglich gewesen wäre.

Es wäre falsch, diese Erinnerung als frontale Aussperrung von der Teilnahme an den HI. Geheimnissen zu verstehen. Sie ist vielmehr eine ebenso herzliche wie dringende Einladung, sich einmal wieder die Heiligkeit des Geschehens in der HL Kommunion in Erinnerung zu rufen und im Hinblick darauf wieder der Notwendigkeit von Umkehr und Buße im Empfang des Bußsakramentes bewusst zu werden. Selbstverständlich kann dies aber nur gültig empfangen, wer ernsthaft Gott und seinen heiligen Willen für sich und sein Leben für maßgeblich und verbindlich erklärt und sich deshalb vornimmt, nach Kräften zu tun, was diesem seinem Willen entspricht bzw. zu unterlassen, was diesem widerspricht. Wer nämlich in der Sünde verharrt, kann auch nicht von ihr losgesprochen werden. Die Beichte beinhaltet notwendig die Trennung von der Sünde!

Ich möchte daher jeden so eindringlich wie herzlich bitten, sich einmal ganz ehrlich zu fragen, was ihm Christus und die eucharistische Vereinigung mit ihm im Allerheiligsten Sakrament wirklich bedeuten. Wem dies dann wirklich ein echtes Herzensbedürfnis ist - andernfalls wäre der Empfang der Hl. Kommunion eine furchtbare Lüge - und wem es dann wirklich bedeutet, was es ja auch tatsächlich ist, nämlich Hochzeit, d. h, innigste, intimste Vereinigung mit Gott selbst, dem müsste dies eigentlich überfließende Motivation für den Empfang des Bußsakramentes sein. Wer sich aber trotzdem nicht verstehen kann, dem fehlt allerdings eine unbedingte Voraussetzung und damit die erforderliche Disposition für die Teilnahme an der Hl. Kommunion. Oder zweifelt jemand, dass sich Braut und Bräutigam wenigstens das Gesicht zuwenden müssen, wenn sie sich hochzeitlich vereinigen wollen? Nicht zuletzt befindet man sich doch in einem eklatanten Widerspruch, wenn man an der Kommunionbank mit ausgestreckten Händen seine Hinwendung zu Gott zum Ausdruck bringt und geradezu händeringend um die leibhaftige Vereinigung mit dem eucharistischen Herrn bittet, ihm aber zugleich sein Herz verweigert, indem ich tatsächlich der Bekehrung zu Gott widersetzt, weil man sich halt doch selbst behaupten möchte. Wer wirklich liebt, bereut seine Verfehlung und will sie auch bekennen, nämlich beichten.

Das Heilige den Heiligen" (aus der byzantinischen Liturgie). "Selig, wer zum Hochzeitsmahle des Lammes eingeladen ist" (Apg 19,9). "Wenn einer heilig ist, soll er hinzutreten, wer es nicht ist, soll umkehren!" (Didache 10,6).

Ihr Pfarrer Ulrich Engel


* * *

von 15.06.2013 11:22

Priester, was ist das?
Das Wort Priester leitet sich vom griechischen "presbyteros", Ältester her. Der Priester ist als Mitarbeiter einem Bischof zugeordnet und diesem zu Gehorsam verpflichtet.

Der Priester erhält durch das Sakrament die besondere Weihe und Autorität, die von unserem Herrn Jesus Christus ausgehend zuerst an Petrus (der erste Papst) und dann in ununterbrochener Reihenfolge bis heute fortdauernd gegeben wurde kraft des Wortes unseres Herrn: "Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein." (Mt 16,18-19)

Durch das Sakrament der Priesterweihe hat der Priester ein unauslöschliches geistliches Merkmal, durch das er unserem Herrn Jesus Christus gleichförmig gemacht ist. Dadurch ist der Priester befähigt, auf besondere Weise im Namen Jesu Christi zu handeln.

Der Priester sorgt dafür, daß denen, die sich in der Pfarrei aufhalten, das Wort Gottes unverfälscht verkündigt wird; er unterrichtet die Laien in den Glaubenswahrheiten, besonders durch die Homilie an den Sonntagen und den gebotenen Feiertagen und durch die katechetische Unterweisung;

Der Priester unterstützt jene Werke, die den Geist des Evangeliums fördern, auch in bezug auf die soziale Gerechtigkeit; seine besondere Sorge gilt der katholischen Erziehung der Kinder und Jugendlichen; er müht sich mit aller Kraft, auch unter Beiziehung der Hilfe von Gläubigen, darum, daß die Botschaft des Evangeliums auch zu jenen gelangt, die religiös abständig geworden sind oder sich nicht zum wahren Glauben bekennen.

Der Priester trägt dafür Sorge, daß die heiligste Eucharistie zum Mittelpunkt der pfarrlichen Gemeinschaft der Gläubigen wird; er bemüht sich darum, die Gläubigen durch eine ehrfürchtige Feier der Sakramente zu weiden, in besonderer Weise aber darum, daß sie häufig die Sakramente der heiligsten Eucharistie und der Buße empfangen; ebenso ist der Priester darauf bedacht, daß die Gläubigen auch in den Familien zur Verrichtung des Gebetes geführt werden sowie bewußt und tätig an der heiligen Liturgie teilnehmen, die der Priester unter der Autorität des Diözesanbischofs in seiner Pfarrei leitet.

Um die Hirtenaufgabe sorgfältig wahrzunehmen, bemüht sich der Priester darum, die seiner Sorge anvertrauten Gläubigen zu kennen; deshalb besucht er die Familien, um an den Sorgen, den Ängsten und auch an der Trauer der Gläubigen Anteil zu nehmen und sie im Herrn zu stärken. Wenn die Gläubigen es in irgendwelchen Dingen fehlen lassen, bemüht er sich darum sie in behutsamer Weise wieder auf den rechten Weg zu bringen; mit hingebungsvoller Liebe steht er den Kranken, vor allem den Sterbenden zur Seite, indem er sie sorgsam durch die Sakramente stärkt und ihre Seelen Gott anempfiehlt;

Der Priester wendet sich mit besonderer Aufmerksamkeit den Armen, Bedrängten, Einsamen, den aus ihrer Heimat Verbannten und ebenso denen zu, die in besondere Schwierigkeiten geraten sind; er sieht seine Aufgabe darin, die Ehegatten und Eltern bei der Erfüllung der ihnen obliegenden Pflichten zu stützen und die Vertiefung eines christlichen Lebens in der Familie zu fördern.

Der Priester anerkennt und fördert den eigenen Anteil der Laien an der Sendung der Kirche und unterstützt ihre Vereine, die für die Ziele der Religion eintreten. Er arbeitet mit dem eigenen Bischof und mit dem Presbyterium der Diözese eng zusammen und bemüht sich darum, daß die Gläubigen, die für die pfarrliche Gemeinschaft Sorge tragen, sich in gleicher Weise als Glieder sowohl der Diözese wie der Gesamtkirche fühlen und an Werken zur Förderung dieser Gemeinschaft teilhaben oder sie mittragen.

Dem Priester in besonderer Weise aufgetragene Amtshandlungen sind folgende:

1. die Spendung der Taufe;

2. die Spendung des Sakramentes der Firmung an jene, die sich in Todesgefahr befinden;

3. die Spendung der Wegzehrung sowie der Krankensalbung und die Erteilung des Apostolischen Segens;

4. die Assistenz bei der Eheschließung und die Erteilung des Brautsegens;

5. die Vornahme von Begräbnissen;

6. die Segnung des Taufwassers zur österlichen Zeit, die Leitung von Prozessionen außerhalb der Kirche und die feierlichen Segnungen außerhalb der Kirche;

7. die feierliche Zelebration der Eucharistie an den Sonntagen und an den gebotenen Feiertagen.


Vgl.:
CIC 1983
Can. 528 — § 1. § 2.
Can. 529 — § 1. § 2.
Can. 530

siehe Internet-Link: http://www.codex-iuris-canonici.de/indexdt.htm


(PH)



Bittgebet um gute Hirten
Allmächtiger Gott,
Du sorgst für dein Volk
durch die Hirten, die Du ihm gibst.
Erwecke in der Kirche
den Geist des Glaubens und der Bereitschaft
und berufe auch in unseren Tagen
Menschen, die dem Altar dienen
und die Frohe Botschaft
mit Festigkeit und Güte verkünden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

von 14.06.2013 11:04

Gotteshaus, was ist das?
Das Gotteshaus (Kirchengebäude) prägt den Unterschied zwischen Profan und Heilig, zwischen dem profanen, weltlichen und dem heiligen Raum.

Wie zu einem wertvollen Gemälde ein entsprechender Rahmen gehört, in dem es seine ganze Pracht entfalten kann, so soll sich auch die Liturgie im würdigen Rahmen und in der sakralen Atmosphäre eines Gotteshauses entfalten.

Nach dem Wunsch des letzten Konzils muss „das Gotteshaus, in dem die Heiligste Eucharistie gefeiert und aufbewahrt wird, in dem die Gläubigen sich versammeln und die Gegenwart des auf dem Opferaltar für uns dargebrachten Erlösers zur Hilfe und zum Trost der Gläubigen verehrt wird, ... schön sein, geeignet zu Gebet und heiliger Handlung“.

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Glaube Ausdruck geschaffen in einer von reicher Symbolik geprägten Architektur. Aus der Art und Weise, wie in bestimmten Epochen Kirchen gebaut wurden, kann man viel ablesen über das religiöse Leben einer Zeit.

Auch die Gotteshäuser enthalten eine ‚Botschaft‘. Wer sie versteht, wird schon mit dem bewussten Eintritt in die Kirche die persönliche Vorbereitung zur Teilnahme am Messopfer beginnen.

Die Stufen zur Kirche

Gewöhnlich steigt man auf Stufen zum Eingang der Kirche empor. Sie erinnern daran, dass das Haus Gottes ein Haus des Gebetes ist [vgl. Mt 21,13] und dass der Christ zum Gebet die Seele zu Gott erhebt. Die Stufen sagen: „Sursum corda! - Empor die Herzen!” Wer sie besteigt, soll sich zugleich innerlich erheben über das emsige Getriebe der Welt.

So beteten einst die Juden, wenn sie hinaufstiegen zum Tempelberg in Jerusalem: „Wer darf hinaufsteigen zum Berg des Herrn, wer darf seine heilige Wohnstatt betreten? Wer schuldlose Hände hat und ein reines Herz, wer sein Begehren nicht auf Böses richtet und keinen Meineid schwört. Dieser wird Segen vom Herrn empfangen und gerechten Lohn vom Gott seines Heiles.“ (Ps 24,3 - 5)

Die Pforte der Kirche

Das Gotteshaus ist ein heiliger, ehrfurchtgebietender Ort. Deshalb mahnt uns beim Eintritt die Pforte der Kirche, auch innerlich die Schwelle zu überschreiten vom Profanen ins Sakrale, von der Welt hinein ins Heiligtum. Die ‚Welt’ lassen wir dabei ganz bewusst ‚draußen‘, oder besser gesagt ‚drunten‘.

Die Pforte „will mehr, als nur einen nüchternen Zweck erfüllen, sie redet. Wenn du durch ihren Rahmen gehst, und bist innerlich wach, dann fühlst du: Nun verlasse ich das Draußen; ich trete in ein Inneres ein. Draußen ist die Welt ... Durch die Pforte treten wir in ein Drinnen ein, vom Markt geschieden, still und geweiht: ins Heiligtum ... Und wenn einer durch sie hindurchgeht, dann spricht sie zu ihm: Lass draußen, was nicht hereingehört, Gedanken, Wünsche, Sorgen, Neugierde, Eitelkeit. Alles, was nicht geweiht ist, lass draußen. Mach dich rein, du trittst ins Heiligtum. Wir sollten nicht eilfertig durch die Pforte laufen! Sollten mit Bedacht hindurchgehen und unser Herz auftun, damit es vernehme, was sie spricht.“ (Romano Guardini, Von heiligen Zeichen S. 28)

Zu Beginn des Ritus der Kirchweihe schlug der Bischof zur feierlichen Öffnung dreimal mit dem Stab gegen die geschlossene Tür und betete dabei den Psalmvers: „Erhebt eure Häupter, ihr Tore, erhebt euch, ihr uralten Pforten, dass der König der Herrlichkeit einziehen kann! ‚Wer ist denn der König der Herrlichkeit?‘ Der Herr, der Starke, der Held! Der Herr, der Held im Kampf! Erhebt eure Häupter, ihr Tore, erhebt euch, ihr uralten Pforten, dass der König der Herrlichkeit einziehen kann! ‚Wer ist denn der König der Herrlichkeit?‘ Der Herr der Heerscharen, er ist der König der Herrlichkeit!” (Ps 24,7 - 10) Als dann in feierlicher Prozession die Reliquien zum Altar gebracht wurden, hat der Bischof die Pforte der Kirche mit Chrisam gesalbt: „Im Namen des Vaters † und des Sohnes † und des Heiligen Geistes †. Du Pforte sei gesegnet, geheiligt, geweiht, besiegelt und Gott dem Herrn empfohlen. Du Pforte sei Eingang für Heil und Frieden.” So wurde sie zum Symbol für Jesus, der von sich sagt: „Ich bin die Tür. Wenn einer durch mich hineingeht, wird er Heil erfahren.” (Joh 10,9)

Während wir den steinernen Gottestempel betreten, erinnern wir uns, dass Jesus selbst Einlass begehrt in das lebendige Heiligtum unserer Seele: „Höre den Ruf! Was hilft dir das Haus von Holz und Stein, wenn du nicht selbst lebendiges Haus Gottes bist? Was hilft es dir, wenn die Tore sich hoch wölben, und schwere Flügel sich voneinander tun, aber drinnen, in dir, öffnet sich nichts, und der König der Herrlichkeit findet keine Stätte, darin er wohnen könne?“ (Romano Guardini, Von heiligen Zeichen S. 30) Beim hl. Apostel Johannes lesen wir: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an; wenn einer meine Stimme hört und die Tür aufmacht, bei dem will ich eintreten und das Mahl mit ihm halten und er mit mir.“ (Offb 3,20)

Das Weihwasser


Beim Eintritt ins Gotteshaus nimmt man Weihwasser und bekreuzigt sich. Schon die natürliche Symbolik des Wassers legt nahe, darin einen Ausdruck des Verlangens nach innerer Reinigung zu sehen: „Wasche ganz von mir ab meine Schuld! Reinige mich von meiner Sünde!” (Ps 51,4)

Zur Fußwaschung beim Letzten Abendmahl sprach Jesus: „Wer ein Bad genommen, braucht sich nur die Füße zu waschen, er ist ja ganz rein.“ (Joh 13,10)

• Das ‚Bad’ deuten wir auf das Sakrament der Buße. Wer schwer gesündigt hat, braucht das ‚Vollbad’ einer guten sakramentalen Beichte. Ein ‚Fußbad’ würde nicht genügen.

• Beim Weihwassernehmen bitten wir um Reinigung vom ‚Staub der Straße’, nämlich von den kleinen Sünden und Unvollkommenheiten des Alltags, um - wie Petrus - volle Gemeinschaft mit Jesus zu haben.

Schließlich werden wir erinnert an die Riten der Kirchweihe und der Taufe: So, wie am Tag der Kirchweihe das Gotteshaus mit Weihwasser besprengt und der Altar gewaschen und gesalbt wurde, so wurde auch der Christ durch das Wasser der Taufe und die Salbung mit heiligem Chrisam zum geweihten Gottestempel. Durch diese erste und grundlegende Reinigung sind wir eingetaucht in das kostbare Blut Christi, wiedergeboren zum neuen Leben der Gotteskinder und geweiht als Tempel des Heiligen Geistes: „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt? Ihn habt ihr von Gott, und nicht euch selber gehört ihr. Denn ihr wurdet erkauft um einen Preis. So verherrlicht denn Gott in eurem Leib!“ (1 Kor 6,19 f.)

Der überlieferte Ritus der Kindertaufe beginnt bekanntlich gerade an der Schwelle der Kirche. Dort bezeichnet der Priester den Täufling mit dem Kreuz und spricht: „Empfange das Zeichen des Kreuzes auf die Stirn und auf das Herz. Ergreife den Glauben an die himmlische Lehre und wandle so, dass du ein Tempel Gottes sein kannst.“ (Ritus der Kindertaufe)

Eine besonders feierliche Form des Weihwassernehmens ist das Asperges vor dem sonntäglichen Hochamt: „Besprenge mich, o Herr, mit Ysop, und ich werde rein; wasche mich, und ich werde weißer als Schnee.“ (Ps 51,9)

„Das Weihwassertröpfchen, das vor dem Sonntagshochamt auf uns niederfällt, will uns eine Predigt halten am Tor der heiligen Feier des Opfers Jesu Christi: Sei stolz, dass du kommen darfst, du getaufter Christ, und danke dem, der dich gerufen hat. Sei demütig, du sündiger Christ, und ehe du kommst, bitte den, der allein das Taufkleid deiner Seele wieder zu waschen vermag, und es wird weißer als der Schnee!“ (Balthasar Fischer, Was nicht im Katechismus stand, S. 50)

Die Kniebeuge und das Schweigen

Die Kniebeuge gilt dem Herrn im Tabernakel. Sie drückt einen inneren Akt des Glaubens und der Anbetung aus. Sehr förderlich ist es, wenn man während der Kniebeuge auch äußerlich die Augen auf den Tabernakel richtet.

Alles im Hause Gottes soll heilige Ehrfurcht atmen. Auch das bewusste Schweigen in der Kirche ist Zeichen der Ehrfurcht vor der Heiligkeit des Ortes.

Quelle Internet-Link: http://www.alte-messe.de/05_gotteshaus.html

(PH)

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