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von esther10 20.02.2016 00:55

Das Karlsruher Urteil zur Sodomie und die Folgen der sexuelle Revolution
Veröffentlicht: 20. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: AKTUELLES | Tags:
Von Günter Mayer

Sodomie – dies ist der juristische Fachausdruck für „Sex mit Tieren“ – war seit Bismarcks Zeiten in Deutschland ein Straftatbestand (zuletzt § 175b StGB). Diese Regelung aus dem Kaiserreich hat die Weimarer Republik, die Nazi-Zeit und die CDU-regierten ersten Jahre Bundesrepublik überlebt. Zumindest die überwältigende Mehrheit der Deutschen sah darin den Schutz eines von christlicher Ethik geprägten Menschenbildes. Es ging also um die damalige Vorstellung von Menschenwürde. Tierschutz war in dieser Zeit nicht so ausgeprägt wie heute. paragraph_300x3001



Als nach dem moralischen Umsturz 1968 im Jahr 1969 die bisherige CDU-Regierung von der Koalition SPD/FDP abgelöst wurde, war – offenbar einem dringenden Bedürfnis folgend – die Aufhebung des § 175b StGB eines der ersten strafrechtlichen Änderungen welche die neue Regierung auf den Weg brachte.

Der Geist der neuen „Bumbs-Gesellschaft“ im Geist der 68er Jahre, vertrug es nicht mehr, der „freien Sexualität“ solche strafrechtlichen Schranken aufzuerlegen. Wir erinnern uns; es war die Zeit als ernstzunehmende Politiker ungestraften Sex mit Kindern forderten. Und so blieb es bis zum Jahr 2013.

Es ging nicht um Menschenwürde oder ein – gar christlich geprägtes – Menschenbild, was jene Kräfte antrieb, welche eine Revision forderten. Nein, es ging „ums Tier“! Kräfte aus der heute übermächtigen Tierlobby waren es, welche zum Schutz der „insoweit willenlosen und wehrlosen Tieren“ eine Neuregelung forderten, nachdem das bisherige Tierschutzgesetz als Rechtsgrundlage für eine Bestrafung nicht ausreichte oder dies zumindest fraglich war. Die CDU/SPD-Regierung zierte sich eine Zeit lang, denn schließlich war ja die Aufhebung des § 175b StGB den damaligen Genossen ein wichtiges Anliegen.

Schließlich konnte sich die Lobby durchsetzen und das Tierschutzgesetz wurde um den § 3 Nr. 13 ergänzt, nachdem nun „Sex mit Tieren“ als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann; wohl bemerkt: nicht als Straftat. 0022



Interessant in diesem Zusammenhang ist die Formulierung, welche auch das Bereithalten von Tieren für ordnungswidrig erklärt, wenn ein Dritter der Sexpartner sein soll. Somit muss es wohl „Tier-Bordelle“ gegeben haben, welche im bisherigen rechtsfreien Raum ihre Dienste anboten. Ob jene, welche sich durch das neue Gesetz in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlten und das Bundesverfassungsgericht anriefen, zu diesen „Geschäftsleuten“ gehörten, weiß der Verfasser nicht. Jedenfalls hat das Gericht (1 BvR 1864/14) keine verfassungsrechtlichen Bedenken gesehen. Die Tiere werden ihm dankbar sein.

Die Alt-68er Tendenz „Sex für alle mit allen“ hat eine neue Grenze erfahren, zumal der Schutz der Kinder vor sexuellen Übergriffen strafrechtlich derart verschärft wurde, dass einige Regelungen von durchaus anständigen Juristen kritisiert wurden und eine Einschränkung keine politische Mehrheit finden würde. Die Ereignisse von Köln werden einen verstärkten Schutz der Frauen zur Folge haben.

Also wird die „Sex-Lobby“ andere Verbote ins Visier nehmen. Es bietet sich derzeit nur § 176 StGB an. Kaum hatte Kardinal Kasper in seiner bekannten Rede die Geschiedenen, welche sich aus ehrbaren Gründen nicht trennen können, dazu aufgefordert, „wie Geschwister zusammen zu leben“, als der Deutsche Ethikrat die Aufhebung des § 176 StGB (Sex unter Geschwister) forderte. Mal sehen, was noch auf uns zukommt, falls nicht die größere Sexualmoral der Muslime den „Christen“ Grenzen setzt.

Der Verfasser Günter Mayer ist Fachbuch-Autor und Justizoberamtsrat i.R. aus Kaiserslautern



von esther10 20.02.2016 00:50




Über John C. Preiss Überleben"nur heldenhafte katholische Familien."

Das ist so wahr an diesem Tag im Alter als teuflische Dinge innerhalb der Familie stattfinden. John C. Preiss wurde von Vater Fox gewählt, um auf seine Arbeit wegen seiner Kenntnisse der Familien- und seine Business-Know-how zu tragen. John traf Vater Fox im Juli 2003, genau wie der Vater in Alabama angekommen. Vor dem Tod des Vaters erzählte er John, die "Ich spürte eine starke Bindung mit Ihnen unmittelbar nach unserem ersten Treffen". Vater Fox betete für die letzten 10 Jahre für eine Person, die er, um seine Arbeit Vertrauen konnte um zu tragen.

John begann für die Immaculate Heart Messenger 6 vor Jahren am Kind, Ausbildung, Familienleben und Herausforderungen in der Kirche. John hat auch katholische Radio über Fatima und Familie interviewt worden. Er war vor kurzem Interviewd auf Radio Vatikan über die Weihe an das Unbeflecktes Herz durch Papst Francis. Wie Vater Fox Gesundheit sank er machte John, der Präsident des Apostolats Familie Fatima und vor seinem Tod machte er ihn der Herausgeber der Unbefleckten Herzen-Messenger.Father sagte, "Ich habe schon Spritzgießen und bilden John den letzten sechs Jahren um ein Teil dieses Apostolat zu sein, hat er sämtliche Werkzeuge zu evangelisieren um zu helfen, Seelen zu Christus zu bringen,."

John und seine Frau Teresa Leben in Hanceville, AL. mit ihren vier Kindern, Mark, Lauren, Brenden, John David, Anna Sophia und Ella. John und seine Frau erwarten ihr siebte Kind Ende 2014. Es war eine tolle Zeit zu leben, über Pater Robert Fox In einer Ära, als die Kirche selbst und der Welt hat viele Krisen konfrontiert. Auf der Erde für in der Nähe von drei Vierteln des 20. Jahrhunderts und wohnen im 21. Jahrhundert wurde eine Zeit, als die großen Übel die Welt verschlungen. Es gab auch eine Zeit der großen Gnade und großen Heiligen. "Und wo Sünde überhand, Gnade mehr im Überfluss" (Römer 05:20). Was für ein Privileg, in den Zeiten von einem Saint Padre Pio, gesegnete Mutter Teresa von Kalkutta, Saint Maria Faustina, gelebt zu haben der göttliche Barmherzigkeit Apostel, Papst Pius XII, Seliger Papst Johannes XXIII. und Papst Johannes Paul II., genannt "der große" bereits zu seinen Lebzeiten.

Dann gab Erzbischof Fulton J. Sheen dessen Leben und Lehre und Beispiel berührt mein Herz zutiefst bereits als Teenager junge wie es Zehntausende von anderen in der ganzen Welt berührt. Dieser große Bischof der Kirche war in Flammen mit der Liebe zu Jesus, Maria, die Kirche. Padre Pio und Bischof Sheen waren tolle Inspirationen für mich während ihres Lebens, die ich von einem sehr jungen Alter verfolgt. Als ich einen Priester, 24. April 1955, ordiniert wurde, hatte ich keine Ahnung von der persönlichen Studien, die wäre mir auch die Prozesse der universalen Kirche die durch die Jahrzehnte meines Lebens als Priester entfalten würde.

Kein Mensch kann das Priestertum Jesu Christi fruchtbringend und wahrheitsgemäß ohne gleichzeitig die Identifikation mit Jesus Christus als Opfer Leben. Ich glaube, man muss auch eine tiefe Liebe Gottes heiligen Mutter, durchhalten, die die Mutter der Kirche und auf besondere Weise, die Mutter der Priester ist. Ich weiß, dass sie mein Aufruf Christi Heiliges Priestertum beteiligt war. Der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, als ich trat in das Priesterseminar und wurde schließlich geweiht schien, in vielerlei Hinsicht eine glorreiche Zeit für die Kirche. Viele Berufungen zum Priester- und religiösen Leben waren Blüte und blüht. Gab es Respekt vor der Kirche, für seine Autorität, seine Integrität. Die Kirche ist schließlich "der Leib Christi."

Öffentliche Abweichler und Überläufer, sogar bei einigen in der Priesterschaft, wäre so etwas wie die Zukunft. Als sie, vor allem nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil kamen (1963-1965) diese Abweichler etwas wäre, was ich nie verstehen konnte. Um katholisch zu sein, vor allem ein katholischer Priester, ausgenommen solche in aufrichtigen und treuen Glauben und Hingabe. Ich mochte schon immer die Wahrheit. Es war meine Freude und Pflicht, immer die Wahrheit zu lehren. Generische Predigten waren nie für mich. Wenn ein Mensch seine Priesterweihe, d. h. Christi Priestertum in ihm loyal zu sein, muss das volle Evangelium gelehrt werden. Ich kann kein treuer Priester sein, wenn ich nicht bereit, für die Wahrheit sterben, wenn Bedürfnisse werden in predigen, Lehren die Fülle der Wahrheit. Ich muss Gott auf meine individuellen Urteil beantworten, wenn ich nicht die Wahrheit predigen. Ich wusste, ich könnte nie halten zurück die Wahrheit, das volle Evangelium zu predigen, auch wenn es einige verteidigt.

Jesus Christus ist die Wahrheit. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben (John 14:6). Das oben genannte ist ein Auszug aus der Autobiografie "A Priester ist A Priester FOREVER" - die zum 50. Jahrestag der Vater Fox veröffentlicht wurde. Menschen haben es, nicht nur für sich selbst, sondern auch als Geschenke, Priester und Seminaristen zu erhalten wurde. Eine Dame erhielt ca. 30 Exemplare, Priester, Seminaristen und junge Männer, die eine Berufung haben können als Geschenke zu präsentieren. Es ist ein Buch über das Priestertum der Laien - sowie Priester und Seminaristen, schätzen werden. Bestellen Sie noch heute verkaufen. Vor der Gründung seines eigenen Apostolats und Bearbeitung war seine eigene Zeitschrift, Vater Robert J. Fox seit vielen Jahren ein Kolumnist für die nationale katholische RegisterRegister, ein regelmäßiger Beitrag zum Unser Sonntag Besucher als auch für verschiedene andere katholischen Publikationen wie The Priest, Homiletik
http://www.fatimafamily.org/#!The-Biblic...-Preiss/c17jj/1

***
ABUT FATIMA

http://www.fatimafamily.org/



Viele haben gehört, wie die Mutter von Jesus Christus im Jahre 1917 erschien immer wieder auf drei kleinen Hirten

Kinder in der Nähe von Fatima, Portugal. Sie können gehört haben, dass sie ihnen die richtige Art und Weise zu beten die gelehrt
Rosenkranz, zu meditieren und zwar über die Geheimnisse Jesu Christi, während die Ave Maria beten. Weit weniger sind
Beachten Sie, dass Maria ein Katechet in Fatima war. Nur wenige verstehen, warum jeder Papst seit Fatima genehmigt wurde
1930 haben gesagt: "Fatima eine Bekräftigung des Evangeliums ist.



" Viele wissen nicht, dass Madonna von Fatima hatte
eine Nachricht für die ganze Welt und für die Weltkirche.

      Die Botschaft von Fatima beginnt wirklich mit einem Engel den Kindern, wie Unterricht zu empfangen und verehren die
Dreifaltigkeit und die Realpräsenz Christi in der Eucharistie. Die tiefgreifende Nachricht endet

mit Maria uns zu der Dreifaltigkeit führenden und Anbetung der Leib und das Blut, Seele und Gottheit Jesu Christi,
wahrer Gott und wahrer Mensch, im Allerheiligsten Sakrament des Altares. Viele haben noch nicht, dass die realisierten
Botschaft der Muttergottes von Fatima war ein Aufruf an die Familie zur Heiligkeit zu gelangen. Das ist die Mission von der
Fatima Familienpastoral Internationale gegründet von Pater Robert J. Fox bei der Förderung der
Vatikan.

http://www.fatimafamily.org/#!The-Biblic...-Preiss/c17jj/1

von esther10 20.02.2016 00:49

Warum verweigern islamische Staaten die Aufnahme von muslimischen Flüchtlingen?

Veröffentlicht: 20. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble
Von Wilfried Puhl-Schmidt

Warum nehmen die reichen islamischen Staaten keine Flüchtlinge auf? Kein Schlepperboot landet an muslimischer Küste. Nach Aussage von Herrn Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), sind 80% der Asylbewerber in Deutschland Muslime.



In diesem Zusammenhang empfehle ich den Artikel “Wo bleibt die Solidarität” in der Tageszeitung “Die Welt” vom 16.2.2016. _SITE_MUNDO_4d95e5470607b

Der deutsch-jüdische Publizist Henryk M. Broder fragt z. B. mit seiner ebenso sachlichen wie spitzen Feder, warum die saudi-arabische Regierung die Zeltstädte rund um Mekka, die für die Pilger gebaut sind und 11 Monate im Jahr leer stehen, nicht für Flüchtlinge öffnet.

Warum eigentlich muten die muslimischen Staaten ihren Brüdern und Schwestern die gefährliche Reise nach Europa zu, statt ihnen eine Zuflucht zu bieten? Wo bleibt die islamische Solidarität und Barmherzigkeit?

Unwillkürlich muss ich an die “Organisation der Islamischen Konferenz” (OIC) denken, deren heute 57 Mitglieder bei der UNO im Jahre 1969 die Absicht deutlich machten, Israel zu beseitigen und das Islamische Recht (Scharia) als alles umfassende Rechtsform in westlichen Ländern durchzusetzen.

Der Mekka-Gipfel von 2005 bestätigte in einem Zehn-Jahres-Programm dieses Vorhaben, welches letztlich den muslimischen EU-Einheitsmenschen und ein Kalifat plant.

Ich habe lange Jahre gegen solche Gedanken in mir gekämpft, bis ich von einem muslimischen Wissenschaftler auf ein Arbeitspapier der Islamischen Liga aus dem Juli 1993 hingewiesen wurde. In diesem Papier wird ausdrücklich eine Migration von Muslimen nach Europa gefordert, um hier Missionierungszentren zu errichten. Einwanderung wird als eine Form von Djihad betrachtet.

Ich behaupte freilich nicht, dass jeder muslimische Flüchtling den Auftrag der Islamischen Liga von 1993 im Hinterkopf hat. Mir ist jedoch klar, dass die reichen islamischen Staaten durch ihre Weigerung, Flüchtlinge aufzunehmen, ganz bewusst Millionen Muslime in Richtung Europa lenken.

Es geht letztlich um die Islamisierung Europas mit allen Konsequenzen, vor denen Gutmenschen die Augen verschließen.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.schalom44.de/2016/02/19/die-l...edte-von-mekka/

von esther10 20.02.2016 00:47

Ein Angriff auf die christliche Ehe



Nichtigkeit der Ehe(Von Roberto de Mattei )kündigte am 8. September 2015 eine schwere Wunde zu Christian Ehe zuzufügen.

Die Unauflöslichkeit der Ehe ist göttlich und unveränderliche Gesetz von Jesus Christus. Die Kirche kann nicht "Rückgängig" im Sinne der eine Ehe aufzulösen. Es kann durch eine Erklärung der Nichtigkeit, die Abwesenheit, aufgrund der Abwesenheit von diesen Anforderungen zu überprüfen, die ihre Gültigkeit sicherzustellen. Dies bedeutet, dass in einer kanonischen Prozess Priorität der Kirche ist nicht das Interesse der Ehepartner in die Erklärung der Nichtigkeit zu erhalten, aber die Wahrheit über die Gültigkeit der Ehe.

Pius XII erinnert in diesem Zusammenhang, dass " das einzige Ziel in der Ehe-Prozess ein Urteil ist wahr, und das Recht auf sein, über die Nichtigkeit des angeblichen Nicht-Existenz des Ehebandes " (Ansprache an die Römische Rota, 2. Oktober 1944). Die Gläubigen kann die Kirche für die Nichtigkeit betrügen, zum Beispiel durch den Einsatz von Falschaussage, aber die Kirche kann nicht täuschen Gott und hat die Aufgabe, der Feststellung der Wahrheit klar und streng.

In der kanonischen Prozess muss vor allem das oberste Interesse einer göttlichen Institution, die Ehe ist verteidigt werden. Die Anerkennung und den Schutz dieser Realität sind im juristischen Bereich mit synthetischen Ausdruck formuliert zugunsten matrimonii , nämlich die Vermutung, bis das Gegenteil bewiesen , die Gültigkeit der Ehe. Johannes Paul II hat erklärt, dass Unauflöslichkeit durch das Lehramt als dem gewöhnlichen Recht jedes berühmte Ehe präsentiert wird, gerade weil sie die Gültigkeit vorausgesetzt wird, unabhängig vom Erfolg des Ehelebens und der Möglichkeit, in bestimmten Fällen die Nichtigerklärung ( Ansprache an die römische Rota , den 21. Januar 2000).

Wenn die Aufklärung suchte in der christlichen Ehe zu schlagen, Papst Benedikt XIV, durch das Dekret Dei miseratione vom 3. November 1741 ordnete an, dass in jeder Diözese eine ernannt Defensor vinculi und eingeführt, um eine Erklärung der Nichtigkeit zu erhalten, das Prinzip der notwendig Konformität von Entscheidungen in beiden Verfahren. das Prinzip der doppelten konformen Satz wurde von der Codex des kanonischen Rechts von 1917 geweiht und hat in der Kodifizierung verkündet von Papst Johannes Paul II am 25. Januar 1983 in der umgesetzt Motu Proprio von Franziskus Optik es wird umgekehrt. Das Interesse der Ehegatten die Vorrang gegenüber der Ehe. Es ist das gleiche Dokument mit dem gleichen Anspruch, diese Punkte die grundlegenden Kriterien der Reform zusammenfasst: Beseitigung der Doppelkonforme Entscheidungen, durch eine einzige Entscheidung zu Gunsten der Exekutive Ungültigkeit ersetzt; Zurechnung der Einzelrichter Behörde an den Bischof, als Einzelrichter beschrieben; Einführung einer kurzen Prozess, und in der Tat mit der erheblichen Absetzung der Rolle der Römischen Rota unkontrollierbar.

Wie sonst zu interpretieren, zum Beispiel die Abschaffung der doppelten Satz? Was sind die Hauptgründe sind das Prinzip, warum, nach 270 Jahren aufgehoben wird? Der Kardinal Burke erinnert sich, wie in der Art und Weise eine katastrophale Erfahrung vorhanden ist. In den Vereinigten Staaten, von Juli 1971 bis November 1983 trat sie Kraft in die so genannten provisorischen Normen , die effektiv die obligatorischen Doppelkonforme Entscheidungen eliminiert. Das Ergebnis war, dass die Bischofskonferenz nicht ein Antrag auf Ausnahmegenehmigung verweigern haben von den Hunderttausenden empfangen und die gemeinsame Wahrnehmung der Prozess begann "Katholische Scheidung" (genannt werden noch in der Wahrheit Christi. Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche , Cantagalli , Siena 2014, S.. 222-223).

Noch gravierender ist die Zuordnung zum Diözesanbischof von der Fakultät als einzige Richter Ermessen einen kurzen Prozess und kommen zu dem Urteil zu unterweisen. Der Bischof kann persönlich seiner richterlichen Befugnisse oder an einen Ausschuss übertragen, nicht unbedingt aus der Juristen. Eine Kommission nach seinem Bild geformt, die natürlich seine pastorale Anweisungen folgen, wie es der Fall mit den "Diözesan Zentren des Zuhörens" ist, ohne Rechtsgrundlage auf dem Laufenden. Die Kombination zwischen der Dose. 1683 und Artikel 14 der Verfahrensregeln in dieser Hinsicht hat einen explosiven Bereich. Wird auf Entscheidungen zwangsläufig soziologischen Überlegungen wiegen: Der geschiedene und wiederverheiratete, aus Gründen der "Barmherzigkeit", eine schnelle Strecke. " Die Kirche der Barmherzigkeit - Giuliano Ferrara beobachtet - gestartet wurde ausgeführt " ( "Il Foglio", 9. September 2015). Es läuft auf einer Straße nicht Verwaltungs-, sondern "gerichtliche", in dem die Justiz ist sehr wenig.

In einigen Diözesen, suchen die Bischöfe die Zuverlässigkeit des Verfahrens zu gewährleisten, aber es ist leicht, sich vorzustellen, dass in vielen anderen Diözesen, wie der Mitteleuropa wird die Nichtigkeitserklärung eine reine Formsache sein. Im Jahr 1993 Oskar Saier, Erzbischof von Freiburg im Br. Karl Lehman, der Bischof von Mainz und Walter Kasper, der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, erzeugt ein Dokument für diejenigen, die im Bewusstsein der Nichtigkeit der Ehe sicher waren, aber sie hatten die Elemente, es zu beweisen, vor Gericht (Bischofs dell'Oberrhein, Begleitung Pastoral geschieden , "The Kingdom Documents", 38 (1993), pp. 613-622).

Die Kongregation für die Glaubenslehre, antwortete mit Schreiben Annus Internationalis Familiae vom 14. September 1994, die besagt, dass dieser Weg nicht möglich war, weil die Ehe ein öffentlicher Realität ist: " nicht mit diesen wesentlichen Aspekt zu erkennen, in der Tat bedeuten würde, dass die Ehe zu verweigern ist ein Wirklichkeit der Kirche, das heißt, ein Sakrament . " Aber der Vorschlag wurde vor kurzem wieder aufgenommen Hirtenamt der Diözese Freiburg ( Leitlinien für die Seelsorge der geschieden , "The Kingdom Documents", 58 (2013), pp. 631-639), nach dem die wiederverheirateten Geschiedenen, nach "Nichtigkeit des Gewissens" der früheren Ehe, werden die Sakramente und erhalten Positionen innerhalb der Gemeinderäte erhalten.

Zu bevorzugen matrimonii den Austausch zugunsten nullitatis, die das primäre Element des Rechts zu sein, während die Unauflöslichkeit der reduzierten wird ein "Ideal" nicht praktikabel. Die theoretische Behauptung Unauflöslichkeit der Ehe in der Tat in der Praxis begleitet wird Anspruch auf die Erklärung der Nichtigkeit eines jeden Zwang gescheitert. Genug, nach bestem Wissen und glauben, ungültig ihre Ehe, die ihm von der Kirche als null machen erkennen. Es ist das gleiche Prinzip, dass einige Theologen "tot" eine Ehe, in der sowohl nach betrachten, oder einer der Ehegatten, "Liebe ist tot."

Benedikt XVI, 29. Januar 2010 warnte das Tribunal des Heiligen Römischen Rota, nicht in der Erniedrigung von Ehen "zu frönen Einwilligung auf die Wünsche und Erwartungen der Parteien oder dem sozialen Umfeld beeinflusst ." Aber in den Diözesen in Mittel- und Europa eine Nichtigkeitserklärung wird ein Akt der reine Formsache werden, wie in den Vereinigten Staaten zum Zeitpunkt der geschah Vorläufige Normen. Für die bekannten Gesetz, wonach " schlechtes Geld verdrängt gutes ", in dem Chaos, das die bestimmen werden " schnelle Scheidung "ist verpflichtet, auf die unauflösliche Ehe durchzusetzen.

Seit mehr als einem Jahr, dass wir von latenten Schisma in der Kirche sprechen , aber jetzt sagen, es ist die Karte. Gerhard Müller, Präfekt der Kongregation für den Glauben, in einer Rede in Regensburg hat das Risiko einer Spaltung in der Kirche hervorgerufen, lädt uns ein, sehr wachsam zu sein und vergessen Sie nicht die Lektion der evangelischen Kirchenspaltung, die vor Feuer nach Europa fünf Jahrhunderte gesetzt.

Am Vorabend der Synode Oktober auf der Familie , hat der Papst Francesco Reform löschte kein Feuer, sondern er nährt und ebnet den Weg für weitere Innovationen katastrophal. Stille ist nicht mehr möglich. (Roberto de Mattei)
http://www.corrispondenzaromana.it/una-f...onio-cristiano/


von esther10 20.02.2016 00:39

40 Days of Grace and Mercy (520)


KOMMENTAR: Diese Fastenzeit, versuchen Sie auf Ihre tägliche Aufwand zu konzentrieren, für Christus zu leben. Machen Sie diese, indem sie auf Ihre Opfer für den Weltfrieden und die Öffnung der verhärteten Herzen in unserer Gesellschaft besondere Fastenzeit.



Die diesjährige Fastenzeit ist von entscheidender Bedeutung für alle Christen. Wenn wir auf unsere Gesellschaft und unsere Welt umsehen, eine unverständliche Menge des Bösen statt. Vor Jahren las ich einen Artikel, in dem der Autor sagte: "Der Teufel Überstunden macht, Seelen zu verschlingen." Nun, wenn das der Fall war, ist er mit der Doppel Überstunden heute.

Wir stehen vor vielen Hindernisse, die das Christentum ablehnen. Heute stehen wir vor extremen Terrorismus und ISIS wirkt sich unmittelbar auf uns als Christen, weil wir das Ziel sind. In meinem Zustand, Alabama, erteilen sie jetzt Heiratsurkunden zu homosexuellen Lebensgemeinschaften, obwohl 75% der Bevölkerung dagegen gestimmt. Unmoral ist überall, von unseren Fernsehschirmen zu gedruckten Publikationen gesehen und das Internet, und auch so genannte Christen strömen Sie sie sehen können. Der Teufel hat wirklich die Herzen und Köpfe der guten Menschen eingetragen. Hier ist eine Faustregel zu beachten: Wenn Sie es nicht mit Jesus gegenwärtig sehen würde, dann sollte man es überhaupt nicht sehen.

Wir als Gesellschaft sind so weit von unserer christlichen Werte gefallen, dass, wenn wir nicht anfangen, eine Änderung vorzunehmen, wird alles noch schlimmer, bevor es besser wird. Als Christen können wir heute, mit dem Beginn der Fastenzeit beginnen.

Lassen Sie uns, indem Sie auf das Kreuz beginnen. Wenn wir die Szene der Kreuzigung vorstellen können, sehen wir Jesus, der gute Dieb und das Bad Dieb. In der Mitte ist Jesus, der gerechte Richter, und auf einer Seite von ihm ist Gott, und auf der anderen Seite ist das Böse. Dies ist symbolisch für unsere Welt von heute.
Welche Seite des Quer stehen Sie? Wir müssen verstehen, dass die Good Thief war noch ein Dieb, ein Sünder wie uns. Setzte und fast sofort, wie es oft geschieht, um Menschen auf dem Totenbett. Wenn sie diese winzigen offenen Fenster der Gnade begegnen, und ihre Seelen berührt werden, erkennen sie, dass die Hoffnung nicht auf dieser Welt ist, sondern auf Gott, durch Jesus Christus. Sie entwickeln ein besseres Verständnis von Leben und Tod. Ob wir gut oder schlecht sind, können wir das Kreuz nicht entkommen, und wie wir mit unseren täglichen Quer leben ist das, was am wichtigsten ist. Luke 09.23 sagt: "Wer will mein Nachfolger sein muss seinen sehr selbst leugnen, nehme sein Kreuz auf jeden Tag, und folgen in meine Fußstapfen."

Wenn wir sündigen, wenden wir uns den Rücken zu Gott. Wenn wir mit der Sünde sterben, für die wir nicht umkehren, wenden wir uns für immer den Rücken kehren ihm, und unsere Seele verloren. Sie mögen denken, dass Sie der Vergebung nicht ins Gewicht fallen, aber Blick auf die er vergeben hat. Er vergab Peter, der ihn dreimal verleugnet und gab ihm die Schlüssel für die Kirche. Er vergab die Frau in Lukas 7: 36-50, eine schreckliche Sünder, und sagte ihr, nicht mehr zu gehen und Sünde. Und er vergab auch diejenigen, die ihn gekreuzigt (Lukas 23,34).

Wie Franziskus uns daran zu erinnern mag, ist niemand außer Gott um Vergebung und Barmherzigkeit .

Wenn wir Sünde aufzugeben, können wir beginnen, in den Stand der Gnade zu leben. Was bedeutet für uns die Gnade tun? Es baut die Barriere gegen die Sünde auf. Wie erhalten wir diese Gnade? Durch unsere Sünden durch das Sakrament der Beichte zu bereuen, das Streben täglich, nicht zu sündigen, und tut Buße während der Fastenzeit. Papst Johannes der XXIII sagte:

"Buße tun für die eigenen Sünden ist ein erster Schritt zur Vergebung erhalten und das ewige Heil zu gewinnen. Das ist die klare und eindeutige Lehre Christi, und niemand kann übersehen, wie berechtigt und wie richtig die katholische Kirche ist seit jeher in ständig auf diese beharren. Sie ist der Sprecher für ihren göttlichen Erlöser. Keine einzelne Christ kann in Perfektion wachsen, noch kann das Christentum in Kraft gewinnen, außer es auf der Grundlage der Buße sein. "

Die Härte der Herzen in unserer Gesellschaft muss sich ändern, wenn wir die Gesellschaft zu verändern sind. Selige Mutter Teresa von Kalkutta sagte:
"Die Fastenzeit ist die Zeit für größere Liebe; Jesu Durst hören. ... Tut Buße und glaubt, Jesus uns sagt. Was sollen wir umkehren? Unsere Gleichgültigkeit, unsere Härte der Herzen. Er weiß, dass Ihre Schwäche. Er will nur deine Liebe, will nur die Chance, dich zu lieben. "

Jesus will, dass wir wirklich, ihn zu lieben und ihm unser Herz öffnen.

Diese Fastenzeit, versuchen Sie auf Ihre tägliche Aufwand zu konzentrieren, für Christus zu leben. Machen Sie diese, indem sie auf Ihre Opfer für den Weltfrieden und die Öffnung der verhärteten Herzen in unserer Gesellschaft besondere Fastenzeit. Um die Gesellschaft zu verändern, müssen wir uns zunächst einen tieferen Glauben verändern und entwickeln, während mehr Wissen zu erhalten, Buße zu tun und häufige Besuche beim Allerheiligsten zu machen. Wir müssen sehen uns auch in der Beichtstuhl mehr und häufiger in der Messe teilnehmen. Wenn wir das tun, werden wir auch weiterhin die Barriere gegen die Sünde zu bauen durch die Gnade erhalten, die uns unterstützen wird dieser Fastenzeit und darüber hinaus, vor allem in diesem Jahr der Barmherzigkeit. Die Schleusen der Gnade haben offen für uns diese nächsten 40 Tage; Lassen Sie uns gut ausnutzen, diese Fastenzeit, zum Wohle aller.

Ich werde mit diesem Zitat von Bischof Sheen beenden:

"Wir können uns als eine Zeit der Fastenzeit Übel auszurotten oder Tugend kultivieren, eine Zeit, Unkraut zu ziehen oder die guten Samen zu pflanzen. Welche ist besser, ist klar, denn das christliche Ideal ist immer positiv und nicht negativ. Eine Person ist groß nicht von der Wildheit von seinem Hass des Bösen, sondern nach der Größe seiner Liebe zu Gott. Askese und Abtötung sind nicht die Enden eines christlichen Lebens; sie sind nur die Mittel. Das Ende ist Wohltätigkeit. Buße macht lediglich eine Öffnung in unser Ego, in dem das Licht Gottes gießen kann. Da wir uns entleeren, füllt uns Gott. Und es ist Gottes Ankunft, dass das wichtige Ereignis ist. "

John Preiss ist Präsident von Fatima Familienpastoral Internationale .
http://www.fatimafamily.org/
Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/40-.../#ixzz40j7JdtaH

von esther10 20.02.2016 00:34



S.E. Weihbischof Athanasius Schneider zelebriert Pontifikalamt im klassisch römischen Ritus
PMT-Hauptversammlung dieses Jahr in Konstanz.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 12. Februar 2016 um 21:18 Uhr


Weihbischof Athanasius Schneider
Korntal/Konstanz (kathnews/PMT). Am Samstag, dem 16. April 2016, findet in Konstanz die Hauptversammlung der Laienvereinigung für den klassischen römischen Ritus in der Katholischen Kirche e.V. statt. 600 Jahre Konstanzer Konzil: Konstanz feiert heuer das dritte Jahr des Konziljubiläums. Zwischen 1414 und 1418 kamen in der Bischofsstadt Konstanz geistliche und weltliche Würdenträger zum Konstanzer Konzil zusammen.

Programm der Hauptversammlung:
9.30 Uhr Einzug und Ankleidung des Zelebranten

10.00 Uhr Pontifikalamt im Konstanzer Münster Unserer Lieben Frau von S.E. Weihbischof Athanasius Schneider ORC, Erzbistum Astana / Kasachstan

12.15 Uhr Mittagessen im Restaurant “Konzil”

14.00 Uhr Begrüßung und Vortrag im Kongreßzentrum “Konzil”

15.30 Uhr Hauptversammlung/Vereinsregularien (nur für Mitglieder)

Ende gegen 16 Uhr

Das Restaurant / Kongreßzentrum “Konzil”, Hafenstraße 2, 78462 Konstanz, ist direkt am See gelegen und vom Münster aus zu Fuß erreichbar.

Anreise
Die Parkhäuser in der Innenstadt von Konstanz sind erfahrungsgemäß samstags restlos belegt. Für Anreisende mit dem Pkw aus Richtung Radolfzell/B33 ist die Tiefgarage am Benediktinerplatz (beim Ibis-Hotel) zu empfehlen. Folgen Sie den Wegweisern Landratsamt/Polizei. Für Pkw-Fahrer aus der Schweiz bietet sich das Garagendeck an der Konstanzer-Straße an. Fahren Sie von der Autobahn kommend nach der Unterführung des Bahnhofs Kreuzlingen über den Kreisverkehr (Tankstelle) rechts Richtung Zollübergang Emmishofen/Konstanzer-Straße zur Garagen-Einfahrt nach ca. 150 m in der Linkskurve. Der Großparkplatz Döbele am Emmishofer Zoll auf Konstanzer Seite eignet sich für Omnibusse und Pkw.

Außerdem ist Konstanz mit der Bahn per Schwarzwaldexpress aus Karlsruhe/Offenburg (DB), sowie mit der Regionalbahn Seehas aus Singen (SBB) im Halbstundentakt zu erreichen. Ebenfalls im Halbstundentakt erreicht man Konstanz aus Zürich mit dem Flughafenexpress; und aus St. Gallen, Wil/SG und Schaffhausen mit der Regionalbahn (SBB). Zu Fuß kommt man vom Bahnhof in ca. 5-10 Minuten zum Münster.
http://www.kathnews.de/s-e-weihbischof-a...oemischen-ritus
Foto: Bishop Athanasius Schneider O.R.C. celebrating Traditional Latin Mass in Tallinn, Estonia – Bildquelle: Marko Tervaportti, wikimedia.org

***
Willkommen in der Konzilstadt


600 Jahre Konstanzer Konzil


2016, das dritte Jahr des Konstanzer Konziljubiläums ist inspiriert von den Themenschwerpunkten „Imperia“ und „Lebendiges Mittelalter“.

Obwohl die Imperia vom französischen Schriftsteller Honoré de Balzac zeitlich und geografisch umplatziert wurde, kann man sie aus der heutigen Silhouette von Konstanz nicht mehr wegdenken. Und sie ist wohl weltweit die einzige Prostituierte, zu der eine ganze Stadt aufblickt.

Egal ob 1414, 1993 oder 2016, die Thematik Prostitution bietet genug Diskussionspotenzial um das dritte Jubiläumsjahr mit dem Filmfestival „Horizontale“ kontrovers zu beginnen. Insgesamt zehn Filme, Diskussionen und vielleicht der ein oder andere neue Blickwinkel auf das Geschäft mit der eigenen Haut erwartet den Zuschauer vom 21. – 24. Januar im Scala Kino.

Der „Ausflug ins Mittelalter“ Ende Mai entführt die Bürger und Gäste der Stadt in die Zeit vor 600 Jahren. Egal ob das Klirren von Schwertern in den Gassen, der Anblick gewandeter Menschen oder die feilgebotenen Waren an den mittelalterlichen Ständen – alles ruft danach erlebt zu werden.

Zudem jährt sich der 600. Todestag von Hieronymus von Prag, Gelehrter und Weggefährte von Jan Hus, der ebenfalls in Konstanz verbrannt wurde. Verschiedene Veranstaltungen und Aktionen erinnern an das umtriebige Leben des Tschechen.

Das Jahr 2016 wird bunt, informativ, verrückt und nachdenklich - einfach lebendig und ganz nach dem Geschmack der Schirmherrin Imperia.

Das ganze Programm rund ums Jubiläum finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.
http://www.konstanzer-konzil.de/de/
Ihre Konzilstadt Konstanz

*
Vorgeschichte


http://www.konstanzer-konzil.de/de/rueckblick/vorgeschichte



von esther10 20.02.2016 00:27

"In die Kirche integrieren heißt nicht, die Kommunion zu empfangen": Franziskus
Antwort auf Frage nach Umgang mit geschiedenen Wiederverheirateten – Forderung nach besserer Ehevorbereitung – Postsynodales Schreiben wohl vor Ostern, "hat viele Kapitel"


Papst Franziskus beantwortet Fragen von Journalisten auf dem Rückflug von Mexiko am 18. Februar 2016
Foto: CNA/Alan Holdren

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgesc...a-spontaneitaet...

VATIKANSTADT , 18 February, 2016 / 6:20 PM (CNA Deutsch).-
"Einige fragen sich, wie kann eine Kirche die behauptet, barmherzig zu sein, einem Mörder leichter vergeben als jemandem, der sich (zivilrechtlich) hat scheiden lassen und wieder geheiratet hat?"

Auf diese Frage einer amerikanischen Journalistin auf dem Rückflug von Mexiko nach Rom hat der Heilige Vater spontan geantwortet: "Ich mag diese Frage!"

Weiter sagte PAPST FRANZISKUS: "Über die Familie haben zwei Synoden diskutiert. Der Papst hat darüber das ganze Jahr mittwochs in seinen Katechesen gesprochen. Diese Frage ist richtig, Sie haben sie sehr gut gestellt. In dem postsynodalen Dokument, dass veröffentlicht werden wird, vielleicht noch vor Ostern — es behandelt alles, was die Synode behandelt hat — in einem seiner Kapitel, denn es hat viele (Kapitel) — spricht es über die Konflikte, verwundete Familien und die Pastoral mit verwundeten Familien. Das ist eines der Anliegen. So wie ein anderes die Vorbereitung auf die Ehe ist. Stellen Sie sich vor, um Priester zu werden bedarf es acht Jahre der Vorbereitung und des Studiums, und dann, wenn Du nach einiger Zeit nicht mehr Deinen Dienst leisten kannst, kannst Du um den Dispens bitten, und kannst gehen, und alles ist in Ordnung.

Auf der anderen Seite, um ein Sakrament zu begehen (die Heirat), die eine Entscheidung fürs Leben ist, gibt es (in der Ehevorbereitung) drei oder vier Treffen...die Vorbereitung auf die Ehe ist sehr wichtig. Das ist sehr, sehr wichtig, weil ich glaube, dass es etwas ist, dass die Kirche, im normalen pastoralen Dienst, zumindest in meinem Land und in Südamerika, nicht besonders geschätzt hat.

Zum Beispiel — heutzutage nicht mehr so häufig, aber vor einigen Jahren — gab es in meiner Heimat das Phänoment, das man "casamiento de apuro" nannte, Hochzeit in Eile, weil das Kind unterwegs ist und die Ehre der Familie gesellschaftlich aufrechterhalten sein muss.

Damals waren sie nicht frei, und es geschah oft, dass solche Ehen nichtig waren. Als Bischof habe ich meinen Priestern verboten, dies zu tun. Priester, wenn so etwas geschah, würde ich sagen, ließen das Kind auf die Welt kommen, und die beiden als Verlobte leben, und erst wenn diese meinen, sie können für den Rest ihres Lebens weitermachen, dann sollten sie auch (heiraten)
. Da ist eine Lücke.

Ein weiteres interessantes Kapitel ist die Erziehung von Kindern: Die Opfers der Probleme in der Familie sind die Kinder. Die Kinder. Selbst der Probleme, die weder der Ehemann noch die Ehefrau entscheiden können. Beispielsweise die Anforderungen im Beruf. Wenn der Vater keine Freizeit hat, um mit seinen Kindern zu sprechen, wenn die Mutter keine Zeit hat, mit ihren Kindern zu sprechen.

Wenn ich in der Beichte mit einem Paar zu tun habe, das Kinder hat, einem Ehepaar, und ich sie frage, ob sie Kinder haben. Dann bekommen manche Angst und denken sich, der Priester wird fragen, warum wir nicht mehr haben? Dann werde ich folgende zweite Frage stellen: "Spielen Sie mit Ihren Kindern?" Die Mehrheit sagt, "aber Vater, ich habe keine Zeit. Ich arbeite den ganzen Tag." — Kinder sind die Opfer eines gesellschaftlichen Problems, dass die Familie verletzt.


Es ist ein Problem. Ich mag Ihre Frage.

Eine andere interessante Sache vom Treffen mit Familien in Tuxtla (in Mexiko).

Da war ein Paar, wiederverheiratet in zweiter Verbbindung, integriert in der pastoralen Arbeit der Kirche. Der Schlüsselbegriff, der während der Synode verwendet wurde, und den ich wieder aufgreife, ist der des "Integrierens" im Leben der Kirche dieser verwundeten Familien, wiederverheirateten Familien und all(er Betroffener). Man darf nicht die Kinder inmitten all dessen vergessen. Sie sind die ersten Opfer, sowohl in der Verwundung als auch unter Bedingungen wie Armut, Arbeit, et cetera.

Journalistin: "Heißt das, dass (geschiedene Wiederverheiratete) die Kommunion empfangen dürfen?

PAPST FRANZISKUS: In die Kirche integrieren heißt nicht, Kommunion zu empfangen. Ich kenne verheiratete Katholiken in einer zweiten Verbindung die in die Kirche gehen, die ein- oder zweimal im Jahr in die Kirche gehen und sagen, "Ich will die Kommunion", als wäre die Teilnahme an der Kommunion eine Ehre. (Vielmehr) ist es es eien Arbeit hin auf die Integration, alle Türen sind offen, aber wir können nicht sagen, dass "sie von nun an Kommunion empfangen können". Das wäre eine Verletzung auch der Ehe, dem Paar gegenüber, denn es wäre ihnen dann nicht möglich, diesen Weg der Integration zu gehen. Und diese beiden waren glücklich. Sie verwendeten einen sehr schönen Ausdruck: Wir empfangen nicht die Eucharistische Kommunion, aber wir empfangen Kommunion, wenn wir Krankenhäuser besuchen und dies und das und jenes (tun). Das ist ihre Integration. Falls da noch mehr ist, wird es ihnen der Herr sagen, aber es ist ein Weg, eine Straße.


http://de.catholicnewsagency.com/story/i...franziskus-0530

Hinweis: Die Hervorhebung und Ergänzungen in Klammern sind durch die Redaktion erfolgt.
http://de.catholicnewsagency.com/story/s...franziskus-0515...

***
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...reso-sagte-0524...

von esther10 20.02.2016 00:25

Der Arzt als Heiler damals und heute

Veröffentlicht: 20. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble
Von Dr. med. Edith Breburda

Wird im Jahre 2016 die “Sterbehilfe” in der gesamten USA legalisiert? In Amerika wird darüber heftig diskutiert. Anstoß dazu gab die Legalisierung im Bundestaat Kalifornien. dr-breburda1



Viele Organisationen, unter ihnen die “Gesellschaf für Behinderte”, Pro-Life und andere Glaubensgemeinschaften, sprechen sich gegen ein „Recht zu Sterben“ aus.

Am einflussreichsten ist die Amerikanische Medizinische Gesellschaft (AMA), die strikt gegen Euthanasie und “Sterbehilfe” ist. Ein derartiges Handeln hat schwerwiegende Folgen für die Gesellschaft und widerspricht der Rolle des Arztes als Heiler.

Vom 7. bis 9. Januar 2016 veranstaltete die AMA in Tucson, Bundesstaat Arizona, eine Tagung, in der Gesetzgeber mit führenden Ärzten der USA über Strategien und Innovationen in der Medizin debattierten. Das Thema: die heutigen Interessen in die Realität von Morgen umzusetzen. Die Amerikanische Medizinische Gesellschaft betont den Schutz des Arzt-Patienten Verhältnisses.

Hauptsprecher war der Standford-Bestsellerautor und Infektiologe Prof. Dr. Abraham Verghese (siehe Foto). Er hob die längst vergessene Rolle des Arztes als Heiler hervor.

Heute im Zeitalter der Bigdata verliert man den Blick auf den Patienten. Während sich früher der Arzt, seine Kollegen und Studenten am Krankenbett versammelten und Smalldata registrierten, trifft man sich heute im Konferenzraum.Dr. VEgese



Ein Kinderarzt, der in die Amerikanische Gesellschaft für Pädiater aufgenommen werden will, muss acht kleine Patienten in der Stunde sehen. Im Durchschnitt darf der Kranke nur 14 Sekunden über seine Beschwerden reden, bis er vom Arzt unterbrochen wird. Für eine richtige Anamnese fehlt also die Zeit.

Patienten müssen sofort allerlei Tests, inklusive CT, Röntgen durchlaufen, bevor man sie manuell untersucht. Vielleicht leidet der Kranke nur an Windpocken, aber das sieht man erst, nachdem die Testresultate vorliegen, wobei man es mit einem Blick hätte diagnostizieren können.

Viele Mediziner sind sich nicht mehr bewusst, dass der Patient auch einen Rücken hat. Einfache Anamnese-Geräte, wie z.B. ein Reflexhammer, hat heute kein Arzt mehr in der Kitteltasche. In der Abrechnung erscheint jedoch, dass alle Reflexe geprüft wurden.

In einem hyperdigitalen computerisierten Zeitalter vergisst man, dem Patienten seine Aufmerksamkeit zu schenken. Der Durchschnittsarzt verbringt seinen Tag mit 4000 Computerklicks. Er kämpft sich durch elektronische Daten und sieht den Patienten fast überhaupt nicht mehr. Ein Computerscreen lenkt ihn ab und ist nicht selten schuld an einer Fehldiagnose.

Für einen Patienten ist es nicht wichtig, wie viele Titel der Arzt erworben hat, sondern wie mitfühlend und geübt er mit ihm interagiert. Das Geheimnis, welches einen guten Arzt ausmacht, besteht darin, wie sehr er sich seiner Patienten annimmt.

Früher, als die Medizin längst noch nicht so fortgeschritten war, sah man Ärzte als Helden der Menschheit an. Obwohl man kaum Krankheiten heilen konnte, gaben sie dem Patienten Hoffnung. Man war nicht mehr machtlos gegenüber einem Gebrechen, weil der Arzt als Heiler auftrat. Man fühlte sich dem Arzt verbunden und hatte eine besondere Beziehung zu ihm.

Seine Tätigkeit wurde zu einem Ritual, die einen transformierte und zur Heilung beitrug. Der Patient wurde akzeptiert und ernstgenommen. Auch wenn der Arzt nicht viel mehr machte, als eine ordentliche Anamnese durchzuführen, und dem Patienten zuzuhören. Gerade Geschichten geben uns Anleitungen für das Leben.

Das 1887 entstandene Gemälde „The Doctor“ (The Tate, Britain) von Sir Luke Fildes zeigt uns recht beeindruckend den idealen, hingebungsvollen Arzt der damaligen Zeit.

Die zentrale Figur ist der sich konzentrierende Arzt, der seine Blicke auf den kleinen Patienten richtet, der sein Krankenlager auf zwei Stühlen errichtet hat. Im Hintergrund steht der hilflose Vater, der seine Hand auf die Schulter seiner betenden Frau legt. Das Britische Medizinische Journal schreibt 1892 über das Gemälde:

„Das Bild zeigt den typischen Arzt. Einen ehrlichen Gentleman, der sein Bestes tut, um unser Leiden zu erleichtern. Eine ganze Bibliothek voller Bücher würde nicht reichen, den Berufsethos des Arztes besser zu beschreiben. Durch Mr. Fildes sehen wir den Arzt als einen hingebungsvollen, vertrauensvollen Mann der sich voller Zuneigung seiner Patienten annimmt.

Auch wenn er in der prae-Antibiotischen Zeit selber hilflos war, Infektionen zu heilen, leistete er doch Beistand. Im Grunde ist er fast genauso hilflos wie die Eltern, die nur drei Meter von ihm weg und vier Gesellschaftsklassen unter ihm sind. Die Standesunterschiede verschwimmen in dem Bild, in dem sehr viel Mitgefühl und eine humanitäre Bindung dargestellt werden.” (1)

Offen bleibt die Frage, wann ein Arzt heute noch am Bett des Patienten sitzt? Man hat nicht mal mehr die Zeit, den Kranken zu berühren. Für den Bestsellerautor der New York Times und Arzt Professor Abraham Verghese ist es ein großes Anliegen, eine Balance zwischen Tradition und Technologie in der Medizin zu finden.

Die Arzt-Patienten-Beziehung muss beschützt werden. Weder die Klinik-Verwaltung noch der Gesetzgeber sollten dem Arzt vorschreiben, wie er mit dem Patienten interagieren muss. Das trifft besonders zu, wenn man dem Arzt den Auftrag erteilt, mit seinem Patienten eine Sterbe- und Palliativ-Diskussion zu führen und dies per Unterschrift nachweisen muss. Gesetzgeber sollten nicht ultimativ in Fragen wie Abtreibung oder “Sterbehilfe” das letzte Wort haben.

Die Amerikanische Medizinische Gesellschaft ist davon überzeugt, dass man es dem Arzt überlassen muss, die optimale und angebrachte Behandlung anzuwenden. Er muss weiterhin fähig sein, diese Dinge mit seinem Patienten ehrlich zu diskutieren. Alles andere gefährdet das Patienten Arzt Verhältnis (2).



Literatur:
Moore J: What Sir Luke Fildes 1887 painting The Doctor can teach us about the practice of medicine today. The Britisch Journal of General Practice, 1. March 2008,
State Legislative Strategy Conference. Propelling Today’s advocacy into tomorrow’s reality. Tucson, AZ. Jan. 7-9 2016BookCoverImage

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/201...edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)
https://charismatismus.wordpress.com/201...mals-und-heute/
Fotos: Dr. Edith Breburda

von esther10 20.02.2016 00:20

Caritas gegen die Abschiebung schwerkranker Menschen


Der Bundestag berät an diesem Freitag über Maßnahmen von Asylpaket II. - AFP

19/02/2016 11:14SHARE:
Der Caritas-Generalsekretär, Georg Cremer, kritisiert die geplante Verschärfung der Abschiebepraxis in Bezug auf Erkrankungen, die der Bundestag am Freitag bei seinen Beratungen zu den Maßnahmen von Asylpaket II behandelt.

„Auch wenn die große Zahl der Flüchtlinge den Handlungsdruck der staatlichen Stellen deutlich erhöht, ist es nicht akzeptabel, Standarts im Asylverfahren in dieser Weise abzusenken“, so Cremer. Zudem äußerte er weitere Bedenken, sollten die geplanten beschleunigten Verfahren umgesetzt werden: „Die betroffenen Menschen haben so gut wie keine Chance mehr auf eine angemessene Unterstützung und die Beratung durch Anwälte. In einer Frist von insgesamt zwei Wochen sind Rechte der Schutzsuchenden nicht wirklich durchsetzbar.“ Der Caritas-Chef sieht den grundrechtlich garantierten Rechtsschutz für diese Gruppe damit stark gefährdet.

Aber auch gesundheitliche Belange müssen dabei berücksichtigt werden. Der Gesetzesentwurf des Bundestags sieht vor, dass eine gravierende Erkrankung von den Behörden nicht beachtet werden muss, wenn die Betroffenen die Frist für die Vorlage eines Attests versäumen. Selbst eine lebensbedrohliche Erkrankung stellt nur dann ein Abschiebehindernis dar, wenn sich die Krankheit durch die Abschiebung wesentlich verschlechtern würde.

Der Deutsche Caritasverband wendet sich auch entschieden gegen die geplanten Änderungen beim Familiennachzug, der Ehepartner und minderjährigen Kinder. Die positive Wirkung eines Zusammenlebens in der Familie könne für die Integration in die Deutsche Gesellschaft laut Caritas nicht genutzt werden.
(pm 19.02.16 cb)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/02/...hiebung/1209805



von esther10 20.02.2016 00:08

Vatikan: Wojtylas Freundschaft mit Philosophin keine Enthüllung


Papst Johannes Paul II

16/02/2016 13:29SHARE:
Der Vatikan hat übertriebene Spekulationen um die Freundschaft von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) zu der polnisch-amerikanischen Philosophin Anna-Teresa Tymieniecka (1923-2014) zurückgewiesen. Dies sei keine große Enthüllung, sagte der stellvertretende Vatikansprecher Greg Burke dem italienischen Blog „Sismografo“ (Dienstag). Es sei bekannt gewesen, dass der polnische Papst zu einer Reihe von Männern und Frauen tiefe Freundschaften gepflegt habe. „Das wird niemanden schockieren“, so Burke.

Derzeit sorgt eine BBC-Dokumentation über die enge Beziehung des heiliggesprochenen Papstes zu der verheirateten Frau für Schlagzeilen. Dabei betonen die Autoren, es gebe keine Hinweise darauf, dass Karol Wojtyla den priesterlichen Zölibat gebrochen habe. Dennoch seien sich die Mutter von drei Kindern und der Geistliche über drei Jahrzehnte auch emotional sehr nah gewesen.

Die BBC-Dokumentation, die sich vor allem auf Briefe und Fotografien stützt, wurde am Montag in Großbritannien ausgestrahlt. Am Dienstagabend wird sie auch im deutsch-französischen Kulturkanal arte gezeigt.
(kna 06.02.2016 pdy)

von esther10 20.02.2016 00:07

Wunsch nach China zu reisen
Fliegende Pressekonferenz mit Papst Franziskus nach Ende der Mexikoreise

19. FEBRUAR 2016REDAKTIONPAPSTREISEN



Papst Franziskus hält die Errichtung von Mauern gegen Zuwanderer für unvereinbar mit der Botschaft des Evangeliums. Wie üblich antwortete Franziskus auf eine Vielzahl von Fragen während der fliegenden Pressekonferenz auf dem Rückweg nach Rom, darunter auch die nach dem Vorschlag des Präsidentkandidaten Donald Trump, eine Mauer zu errichten, um Zuwanderung aus Lateinamerika zu stoppen. Ohne auf diesen namentlich einzugehen, sagte der Papst, dass eine Person, die nur an Mauern denke anstatt Brücken zu bauen, kein Christ sei. „Dies ist nicht das Evangelium“, sagte er.

Ohne Scheu sprach das Kirchenoberhaupt darüberhinaus über pädophile Priester, das Zika-Virus, wiederverheiratete Geschiedene, und die Freundschaft des heiligen Johannes Paul II. mit einer polnisch-amerikanischen Philosophin. Während des Gesprächs mit Journalisten bekräftige der Papst den starken Wunsch, nach China zu reisen und nach einem baldigen Treffen mit dem Scheich von Al-Azhar, Ahmed el-Tayeb, nach der jüngsten Wiederaufnahme der Beziehungen der höchsten sunnitischen Rechtsautorität zum Vatikan.

In der Pressekonferenz kam der Papst auf die Bitterkeit der griechisch-katholischen Ukrainer zu sprechen. Der Großerzbischof von Kiew, Swjatoslaw Schewtschuk, nannte die historische Begegnung mit Patriarch Kyrill „eine indirekte Unterstützung der russischen Aggression gegen die Ukraine durch den Apostolischen Stuhl“. Der Papst sagte: „Ich weiß, Swjatoslaw ist ein guter Mensch; in Buenos Aires haben wir für vier Jahre zusammen gearbeitet. Ich habe Respekt vor ihm.“ Sie seien miteinander vertraut, jedoch erschien ihm die Äußerung ein wenig seltsam. Allerdings besann er sich, dass es wichtig sei, die Hermeneutik des Ganzen suchen, um eine Nachricht zu verstehen.

Zur Freundschaft Papst Johannes Pauls II. mit Anna-Teresa Tymieniecka stellte Franziskus fest, einem Mann, der nicht in der Lage sei, so gute Freundschaften mit Frauen zu haben, fehle etwas in seinem Leben. Er persönlich findet es hilfreich, Ratschläge von Frauen zu erbitten, weil sie seiner Ansicht nach eine einzigartige Perspektive bieten. Er räumte ein, Kirchenführer und Priester hätten nicht wirklich verstanden, wie gut Frauen sie in Bezug auf „Beratung, Hilfe und gesunde Freundschaften“ zur Vernunft bringen können.

Der Papst versprach die Veröffentlichung des postsynodalen Schreibens über die Familie noch vor Ostern. Es werde die Notwendigkeit einer besseren Vorbereitung und das Problem des Scheiterns der Ehe behandeln. Der Papst stellte ferner fest, dass die wiederverheirateten Geschiedenen in das Leben der Kirche eingegliedert werden sollten. Das wäre eine lange Reise, aber die Türen stehen Papst Franziskus zufolge offen.

Franziskus verurteilte diejenigen, die die Angst vor dem Zika-Virus, das vor allem in Lateinamerika Geburtsfehler verursachen soll, dazu benutzen, Abtreibungsgesetze zu liberalisieren. Er warnte, dass es immer falsch sei, Abtreibung als das kleinere Übel zu rechtfertigen. Das widerspreche dem hippokratischen Eid der Ärzte.

Der Papst reagierte auch auf die Frage, warum es kein Treffen mit Angehörigen der 43 mexikanischen Schüler gab, die seit dem Jahr 2014 im Bundesstaat Guerrero vermisst werden. Er sei zu der Begegnung bereit gewesen. Sie fand nur nicht statt, weil es viele Gruppen der ‚desaparecidos‘ gebe und unter diesen Gruppen interne Konflikte schwelen.

Auf eine Frage zum Problem des sexuellen Missbrauchs von Kindern durch Priester in Mexiko nannte der Papst Bischöfe, die wissentlich des Missbrauchs beschuldigte Priester versetzen, unverantwortlich. Diese sollten zurücktreten. Franziskus nutzte auch die Gelegenheit, die intensiven Bemühungen seines Vorgängers Papst Benedikt XVI. zu loben, dies zu bekämpfen.


Zusammen mit den Journalisten dankte der Papst Reisemarschall Alberto Gasbarri, der am Ende dieses Monats nach drei Jahrzehnten des Dienstes in den Ruhestand geht. (mk)

hier geht es weiter
https://de.zenit.org/articles/wunsch-nac...4469b1-40961937

Den vollständigen Text (auf Englisch) der Pressekonferenz kann man hier lesen.
https://zenit.org/articles/popes-press-c...ht-from-mexico/


von esther10 20.02.2016 00:03

Islam und Gewalt gegen Frauen
20. Februar 2016 15


Islam und Gewalt gegen Frauen
Die ausufernde sexuelle Gewalt muslimischer Männer in Köln und anderswo verweist auf eine entsprechende Verbreitung dieser Praxis in islamischen Ländern. Aber auch für die westlichen Gesellschaften sollten diese Vorfälle Anstoß sein, über das Ausmaß von sexueller Gewalt gegen Frauen zu erschrecken.

Ein Gastkommentar von Hubert Hecker.
http://www.katholisches.info/2016/02/20/...t-gegen-frauen/

Die Zahl der Anzeigen zu Übergriffen auf Frauen in der Kölner Sylvesternacht ist inzwischen auf über 1.000 gestiegen. Davon bezieht sich etwa die Hälfte auf sexuelle Belästigungen bis hin zu Nötigung. Von den bisher 44 Beschuldigten ist der überwiegende Anteil nordafrikanisch-muslimischer Herkunft. Die Zahl der Opfer liegt bei etwa 1.300.

Was sind die Ursachenbedingungen für die männlich-muslimischen Übergriffe?


Seither wird mit verschiedenen Theorien und Interpretationen über die Einordnung der Kölner Vorfälle gestritten. Die Geister scheiden sich daran, welche Rolle der Islam als Ursachenbedingung spielt. Linke und Feministinnen sowie Vertreter der Islam-Verbände behaupten, die massenhaften Sexual-Übergriffe hätten nichts oder wenig mit der Islam-Religion zu tun. Oskar Lafontaine und der slowenische Links-Philosoph Slavoj Žižek meinen, die sexuellen Gewalttaten der Nordafrikaner seien aus der Frustration der neokolonialistisch gedemütigten Underdogs zu erklären. Islamvertreter treffen sich in ihrer Auffassung mit deutschen Islamverstehern, insbesondere Sozialpädagogen, dass die frauenverachtende Gewalt nicht im Islam wurzele, sondern allein durch kulturelle Traditionen bedingt seien. Schließlich behauptet die Aufschrei-Feministin Anne Wizorek, der Problemkern der Kölner Sexualdelikte sei nicht der Islam, sondern patriarchalische Strukturen – auch in Deutschland.

Eine neue Dimension von Frauenverachtung und Sexualgewalt

Die linke Feministin verweist mit falschen Zahlen auf das Münchener Oktoberfest, wo jährlich Dutzende Vergewaltigungen stattfänden und die Behörden von einer Dunkelziffer von 200 weiteren Fällen ausgingen. Die Polizei stellte inzwischen richtig, dass im letzten Jahre eine Vergewaltigung angezeigt wurde und die Dunkelziffer reine Spekulation sei. Bei 5,9 Millionen Wiesnbesucher seien 20 Anzeigen wegen sexueller Nötigung eingegangen. Bei diesem Zahlenverhältnis läuft der Wiesn-Hinweis vieler Feministinnen ins Leere bzw. auf Relativierung und Ablenkung von sexualisierter Gewalt auf der Kölner Domplatte hinaus. Denn darin waren sich die Betroffenen wie alle seriösen Beobachter einig: In der Sylvesternacht ist nach Art und Zahl eine neue Dimension von Frauenverachtung und sexualisierter Gewalt in Erscheinung getreten.

Unter dem Begriff der ‚neuen Dimension’ kann aber auch verstanden werden, dass es ernsthafte Probleme mit allen Arten von sexuellen Übergriffen auch bei uns gibt. Nach einer Befragung des deutschen Familienministeriums haben dreizehn Prozent der in Deutschland lebenden Frauen seit ihrem 16. Lebensjahr straftrechtlich relevante Formen sexueller Gewalt erlebt. Die Zahl der mit Köln vergleichbaren sexuellen Übergriffe (also auch Begrapschen und Befummeln) dürfte dabei über 20 Prozent liegen. Körperliche und/oder sexuelle Gewalt erleben Frauen überwiegend durch Partner oder Expartner im häuslichen Bereich. Die Gesamtzahl zu diesem Komplex liegt bei 40 Prozent.

Sexuelle Übergriffe sind für Frauen in islamischen Ländern die Regel

Gleichwohl wird durch diese Vergleichszahlen aber auch die ‚neue Dimension’ deutlich, die die nordafrikanischen Sexualtäter in unser Land gebracht haben: In den Nordafrika-Staaten wie Marokko, Algerien und Ägypten, so versichert uns die Weltgesundheitsorganisation, machen 99 Prozent aller Frauen in der Öffentlichkeit die Erfahrung, von muslimischen Männern sexuell bedrängt, begrapscht und beleidigt zu werden. Insofern ist selbst die gegen Feministinnen gerichtet Aussage untertrieben, in den nordafrikanischen Ländern sei an jedem Tag des Jahres sexuelle Oktoberfest-Saison.

Organisierte Vergewaltigungen

Reporterinnen aus westlichen Staaten berichten schon seit Jahren darüber, dass in fast allen islamischen Staaten die sexuelle Bedrängung und Bedrückung von Mädchen und Frauen in der Öffentlichkeit zugenommen habe. Auf offenen Straßen und Plätzen, in Parks und erst recht in den öffentlichen Verkehrsmitteln werden junge Frauen verbal und physisch sexuell belästigt – von pubertierenden Jungen angefangen bis zu älteren Männern. Das berichtete die ZEIT-Reporterin Andrea Backhaus 2014. Selbst auf dem Kairoer Campus-Gelände werden westlich gekleidete Studentinnen von Kommilitonen gejagt – und der Direktor tut nichts. Bei den Aufständen gegen Mubarak vor fünf Jahren wurden organisierte Vergewaltigung von Ägypterinnen und Ausländerinnen zum Trend, der bis heute anhält. Auf dem Tahrir-Platz stürzten sich damals etwa 250 Männer auf die südafrikanische Reporterin Lara Loga und vergewaltigten sie mit ihren Händen.

hier geht es weiter

http://www.katholisches.info/2016/02/20/...t-gegen-frauen/
Eine giftige Mischung aus Kultur und Religion des Islam
Text: Hubert Hecker

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http://www.focus.de/politik/videos/braun...id_5303052.html


von esther10 20.02.2016 00:02

Generalaudienz: Barmherzigkeit im Leben zeigen


Papst Franziskus bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz. - REUTERS

20/02/2016 11:26SHARE:

Das Jahr der Barmherzigkeit ist eine gute Gelegenheit, sich tiefer mit der Güte und Liebe Gottes zu beschäftigen, etwa indem man auf Jesus schaue, der diese Liebe in seinem Leben ausgedrückt habe. Das war die Botschaft, die Papst Franziskus bei der zweiten außerordentlichen Generalaudienz des Heilgen Jahres an diesem Samstag den Pilgern auf dem Petersplatz mitgab. Das sei Aufgabe für jeden Christen: „In meinem Leben, in meinem Verhalten, wie ich lebe, das soll ein konkretes Zeichen dafür sein, dass Gott uns nahe ist.“

Über die Aufgabe, über den christlichen Einsatz wolle er bei dieser Generalaudienz sprechen, so der Papst. „Wenn ich mich einsetze, dann übernehme ich Verantwortung. Das bedeutet auch, dass man sich gewissenhaft und mit Hingabe verhält. Wir machen das jeden Tag, im Gebet, bei der Arbeit, beim Lernen, auch beim Sport und in der Freizeit. Sich einsetzen bedeutet also, seinen Willen und seine Kraft für die Verbesserung der Lebens einzusetzen.“

Das könne man auch von Gott sagen, als erstes habe er sich bei der Schöpfung ‚eingesetzt’, sein größter ‚Einsatz’ sei aber das Geschenk Jesu an uns gewesen. Und dieser Einsatz, dieses Bemühen Gottes um uns zeige sich in unserem Leben. „Man kann das ganz einfach am Evangelium ablesen. In Jesus setzt sich Gott vollständig dafür ein, den Armen, den Entwürdigten, den Fremden, den Kranken, den Gefangenen und Sündern Hoffnung zu geben und sie mit Güte zu begleiten. In all dem ist Jesus der lebendige Ausdruck der Barmherzigkeit des Vaters.“

Von dieser barmherzigen Liebe aus, mit der Jesus den Einsatz Gottes sichtbar mache, könnten auch alle Christen ihren Einsatz beginnen. „Vor allem dort, wo das Bedürfnis groß ist, wo es Durst nach Hoffnung gibt. Ich denke da an Menschen, die aufgegeben wurden, an die Menschen mit sehr schweren Behinderungen, an die schwer Kranken, an die Sterbenden, überall dorthin bringen wir die Barmherzigkeit Gottes dadurch, dass wir sie mit unserem Leben zum Ausdruck bringen, durch unser Zeugnis für unseren Glauben an Christus.“ Er wünsche sich, dass sich das Leben aller Christen – auch und vor allem in diesem heiligen Jahr – in einen Einsatz für die Barmherzigkeit für alle verwandle.
(rv 20.02.2016 ord)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/02/..._zeigen/1210045



von esther10 20.02.2016 00:01

GENF , 20 February, 2016 / 9:03 AM (CNA Deutsch).-


Jeden Tag machen sich 1,3 Milliarden Kinder auf den Weg zur Schule. Und jeden Tag kommen 500 von ihnen nicht zurück.

Diese schreckliche Tatsache war neben 1,3 Millionen Verkehrstoten und bis zu 50 Millionen verletzten Unfallopfern jährlich das Thema einer Pressekonferenz beim Genfer Presseclub.

Die UN-Beauftragten für den Maßnahmeplan zur Sicherheit im Straßenverkehr der UNECE erklärten, die Automobilindustrie investiere erhebliche Summen in die Verbesserung der Sicherheit bei Fahrzeugen. Die UNECE ist die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen.

Leider gebe es aber auch Autobauer, die ihrer Verantwortung nicht gerecht werden und weiter Fahrzeuge an Entwicklungsländer verkaufen, die den grundlegenden Sicherheitsvorschriften nicht entsprächen, so Christian Friis Bach, Vorstandssekretär und Unter-Generalsekretär der UNECE.

Aus diesem Grund verlieren weltweit jeden Tag Menschen ihr Leben, so der Experte.

"Unsere Bemühungen gelten nicht der Bekämpfung des Zika- oder des Ebola- Virus. Wenn es um Verkehrsunfälle geht, wissen wir, wie man hier vorbeugen und Millionen von Menschen rund um den Globus retten kann", so Christian Friis Bach.

Eines der Ziele des hochrangigen Forums ist es, mehr Bewusstsein für die Sicherheit auf den Straßen zu schaffen, besonders in Bezug auf Kinder.

Unterstützung durch Papst Franziskus

Am 22. Januar diesen Jahres empfing Papst Franziskus in einer Privataudienz die Rallye-Legende Jean Todt. Der frühere Rallye-Copilot ist heute Vorsitzender sowie Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs für Verkehrssicherheit, und zudem Präsident des Weltautomobilverbandes, FIA. Nach einem ausführlichen Gespräch über die Verkehrssicherheitsarbeit in aller Welt sicherte der Papst seine Unterstützung für die #SaveKidsLives-Kampagne der FIA zu.

"Es war eine Ehre für uns, dass wir im Januar von Seiner Heiligkeit in Rom empfangen wurden und ihn um Mithilfe bitten konnten. Seine Heiligkeit ist die wohl herausragendste Persönlichkeit unseres Planeten - und seine Unterstützung in Sachen Verkehrssicherheit ist äußerst wichtig, um Menschen zu beeinflussen", sagte Jean Todt. "Wir danken seiner Heiligkeit dafür, dass er sich für das Thema Verkehrssicherheit Zeit genommen hat. Seine Unterstützung wird dazu beitragen, dass der Tod von im Schnitt täglich 500 Kindern im Straßenverkehr weltweit verhindert werden kann."

Alle 25 Sekunden stirbt auf der Welt ein Mensch im Straßenverkehr. Jährlich belaufen sich die durch Verkehrsunfälle verursachten Kosten weltweit auf mehr als 500 Milliarden US Dollar.

Jean Todt: "Hier vielleicht einige interessante Zahlen: In Frankreich ist ein Auto durchschnittlich neun Jahre alt. Hätten Sie das gedacht? In Entwicklungsländern liegt das Durchschnittsalter von Fahrzeugen zwischen 30 und 60 Jahren."

Verkehrssicherheit ist eines der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN. Zielvorgabe ist es, bis 2020 die Anzahl der Verkehrstoten weltweit auf die Hälfte zu reduzieren.

Bis es soweit ist, dass selbstfahrende Autos den Risiko-Faktor reduzieren, der die allermeisten Unfälle verantwortet - der Mensch am Steuer - gibt es neue beunruhigende Trends im Straßenverkehr; etwa die die Tatsache, dass allein in den USA ein Viertel aller Autounfälle dadurch verursacht werden, dass Menschen auf ihrem Mobiltelefon Nachrichten schreiben. Das sind jedes Jahr fast 330.000 Verletzte.

In Deutschland gehen jährlich 300.000 der 2,4 Millionen Unfälle auf das Konto von Autofahrern, die ihre Mobiltelefone während der Fahrt bedienen, schätzt Verkehrsforscher Michael Schreckenberg von der Universität Duisburg-Essen.

- Dieser Bericht wurde von unserem U.N. Korrespondenten Christian Peschken, Pax Press Agency in Genf verfasst. Der Bericht wird auch bei EWTN – Katholisches Fernsehen zu sehen sein im Rahmen des Magazins 'Vatikano'. Weitere Informationen zu Pax Press Agency unter www.paxpressagency.com
http://de.catholicnewsagency.com/story/5...-schul-weg-0536



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von esther10 19.02.2016 21:52

“Die Hölle ist ein Zustand”
Publiziert 9. November 2015 | Von admin
Pater Pedro Barrajón leitet in Rom einen Kurs für angehende Exorzisten


P.Pedro BarrajonQuelle
Amorth: Chefexorzist des Vatikans

Ein Gespräch über die Macht des Teufels, reine Geister und die Position des Papstes.

Die Welt: Kurz nach seiner Wahl begrüsste Benedikt XVI. eine grosse Gruppe von Exorzisten. War das ein Signal?

Professor Pedro Barrajón: Nein, das war nur ein routinemässiges Treffen der Exorzisten Italiens. Die Lehre der katholischen Kirche zum Bösen ist seit Jahrhunderten unverändert.

Die Welt: Was lehrt sie?

Barrajón: Sie basiert in erster Linie auf der Bibel, nach der Gott alle Wesen geschaffen hat: die Menschen ebenso wie die reinen Geister, also auch die Engel und Dämonen.

Die Welt: Gott hat die Dämonen geschaffen?

Barrajón: Er hat alles geschaffen. Nach christlicher Tradition sind Dämonen und Teufel gefallene Engel. Es sind Engel, die gegen Gott revoltiert haben und weiter rebellieren seit Beginn der Schöpfung.

Die Welt: Wie konnte Gott das Böse dann überhaupt je zulassen?

Barrajón: Unserer Freiheit zuliebe! Das Böse ist notwendig an das Geschenk der Freiheit geknüpft. Gott hat den Menschen frei geschaffen. In der Abwägung zwischen der Zulassung des Bösen und der Gabe der Freiheit hat er sich für die Freiheit entschieden. Ohne die Möglichkeit der freien Wahl zum Guten oder Bösen gibt es keine Freiheit. Das heisst: Gott schätzt die Freiheit höher als all unsere Sünden. Tiere sind nie böse – sie sind aber auch nie frei. Mit der Freiheit hat Gott uns über die Tiere erhoben.

Die Welt: Wie müssen wir uns die reinen Geister vorstellen?

Barrajón: Sie haben Willen. Sie haben Intelligenz. Aber sie haben keine Sinne. Sie haben keinen Körper. Körper sind allein Attribute des Menschen und der Tiere.

Die Welt: Nach dem Glauben der Christen ist Gott eine Person. Sind das Böse und der Teufel auch Personen?

Barrajón: Der Schweizer Theologe Karl Barth sagte, der Dämon ist eine unpersönliche Person. Denn was ist eine Person? Es ist ein Wesen mit einer spirituellen Natur, mit Intelligenz und Willen, in der die Intelligenz die Wahrheit sucht und der Wille das Gute. Der Dämon hat Intelligenz und Willen, doch sein Wille sucht das Böse und seine Intelligenz das Unwahre. In diesem Sinn sagte Karl Barth, der Teufel sei eine persönliche Nichtperson, er nennt sie “das Nichtige”.

Die Welt: Hat er ein Gesicht?

Barrajón: Nein. Aber Gott kann zulassen, dass Engel wie Dämonen physische Erscheinungsweisen annehmen. So können Engel den Menschen erscheinen, um ihnen Botschaften zu überbringen. Und so kann Gott auch zulassen, dass Dämonen physische Qualitäten annehmen und in der Weise von Menschen oder Tieren erscheinen – das betrifft aber nicht ihr Wesen. Sie können diese Formen nur annehmen. Sie haben sie nicht.

Die Welt Haben sie Geruch?

Barrajón: Von einigen Heiligen wird berichtet, dass sie Teufel riechen konnten – wie die grosse Teresa von Avila. Der Satan stank für sie.

Die Welt: Nach Schwefel?

Barrajón: Mache Heilige sagen das so. Es ist wohl vor allem nur widerlicher Gestank.

Die Welt: Was ist die Heimat der Dämonen? Die Hölle?

Barrajón: Ja. Die Hölle wurde für sie geschaffen, nicht für die Menschen.

Die Welt: Auch die Hölle wurde geschaffen?

Barrajón: Ja. Die Engel wurden ja geschaffen, folglich auch gefallene Engel, folglich auch die Hölle. Es ist keine Selbstschöpfung. Die Hölle ist auch kein Platz, es ist ein Zustand. Es ist der Zustand, in dem die Dämonen zu sich selbst finden: in ihrem Hass gegen Gott. Es ist der Zustand der Negation der Liebe. Gott ist die Liebe. Hölle ist die Gegenliebe – es ist der Hass. Hölle ist eine Vorstellung vom Zustand dieses Geistes. Hölle ist der Zustand des ewigen Nichtliebens. Es ist auch das ewige Nichtannehmen der Liebe Gottes.

Die Welt: Gibt es objektive Kriterien zur Erkenntnis, dass ein Dämon von jemandem Besitz ergriffen hat?

Barrajón: Der neue Ritus des Exorzismus fasst die Kriterien für den Fall der Besessenheit sehr klar zusammen. Das Deutlichste ist für mich als Priester die tiefe Aversion gegen heilige Objekte, wie das Kreuz, der Rosenkranz oder Kreuzzeichen. Auch die Aversion gegen das Wort Gottes, bei deren Lektüre solche Personen ganz nervös werden. Weniger wichtige Kennzeichen sind übernatürliche Fähigkeiten, die diese Personen plötzlich entwickeln können. Dass sie Fremdsprachen sprechen, die sie nie gelernt haben. Dass sie sogar levitieren: dass sie schweben und die Schwerkraft überwinden können. Manchmal werden sie unerklärlich stark und gewalttätig. Es ist jedoch nicht so einfach, Fälle von Besessenheit genau zu bestimmen. Ich lade die Personen immer zuerst ein, einen Nervenarzt oder Psychiater aufzusuchen, bevor ich mich weiter mit ihrem Fall befassen will. Wenn ich von diesen Fachleuten den Hinweis bekomme, dass sie nicht weiterwissen, kann ich mit einer spirituellen Behandlung beginnen. Grob lässt sich sagen, dass unter zehn Personen, die um einen Exorzismus nachfragen, ein Fall wirklicher Besessenheit dabei ist.

Die Welt: Gibt es Gründe für Besessenheit?

Barrajón: Wir kennen sie nicht. Wir können auch nicht sagen, warum ein Mensch Krebs bekommt und der andere nicht. Wir haben auch keine Erklärung dafür. Wir wissen nur, dass Gottes Macht und Liebe grösser ist – bei unseren physischen wie spirituellen Krankheiten. So muss die Besessenheit gesehen werden.

Die Welt: Wie verläuft ein Exorzismus?

Barrajón: Die Kirche verlangt von dem Priester, der eine solche “Austreibung” durchführt, zuerst die moralische Gewissheit, dass es sich um Besessenheit handelt. Absolute Sicherheit gibt es ja nicht. Darum ist es für einen Exorzisten höchst bedeutsam, dass er ein Mann des Gebets und des Fastens ist.

Die Welt: Und dann?

Barrajón: Der Exorzismus ist ein grosses offizielles Gebet, in der die Kraft der Kirche gegenwärtig ist. Das ist der Kern. Manchmal wird Weihwasser dazu benutzt oder Weihrauch, und immer ein Kruzifix in den Händen des Priesters. Mehrere Personen sollen ausser dem Priester dabeisein für den Fall, dass der Besessene gewalttätig wird. Die Menschen verändern sich nämlich in der Teufelsaustreibung. Sie bleiben dabei nicht mehr die gleichen. In diesem Ritus gibt sich der Dämon zu erkennen angesichts der Gegenwart Gottes und mehrerer Menschen, die gemeinsam beten. Oft wird er gewalttätig, weil er weiss, dass er in gewisser Weise schon überwunden ist. Die Stimme eines Besessenen ändert sich dabei normalerweise und wird sehr unangenehm.

Die Welt: Auch erschreckend?

Barrajón: Überhaupt nicht. Mir tut in solchen Momenten immer nur der Mensch leid, der besessen ist. Denn er leidet – und du siehst, dass er leidet. Doch zur gleichen Zeit bist du froh, weil du weisst, dass der Exorzismus ihn von dieser Pein befreien wird. Jeder Exorzismus beginnt mit einer Anrufung des dreifaltigen Gottes: des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Daran schliesst sich eine Lektüre von Abschnitten aus der Bibel an, bevor eine Art Dialog zwischen dem Exorzisten und der besessenen Person beginnt, worin der Exorzist nach dem Namen des Dämons fragt. Das ist immer ein schwieriger Moment. Das Böse will sich nie offenbaren. Oft lügt er.

Die Welt: Warum will er seinen Namen nicht preisgeben?

Barrajón: Der Name enthüllt sein Wesen. Franz Rosenzweig sagte einmal, der Name sei nicht “Schall und Rauch”, sondern “Wort und Feuer”. Der Name Jesus bedeutet “Gott rettet”. Isaak, Jakob, all diese Namen haben eine besondere Bedeutung. Und immer enthüllt er das Wesen der Person. Wenn ich meinen Namen nenne, sage ich auch: Ich bin hier. Kein Dämon will jemals seinen Namen nennen.

Die Welt: Und wenn er ihn genannt hat?

Barrajón: Am Ende sagt der Priester zu dem Dämon: Geh weg! Verschwinde! Meistens antwortet der Dämon dann zuerst: Nein. Ich will nicht. Er rebelliert und revoltiert. Manchmal sagt er: Du hast keine Macht über mich. Du bist ein Nichts für mich. Nach und nach lässt dann sein Widerstand nach. Meistens geschieht dies nach Anrufungen der Gottesmutter, die dafür sehr wichtig ist. Kein Dämon wagt jemals, sie in einem Exorzismus zu beleidigen. Nie.

DIE WELT: Hat er vor Maria mehr Respekt als vor Gott selbst?

Barrajón: Offensichtlich. Sonst werden alle beleidigt: die Priester, alle, die zugegen sind, die Bischöfe, der Papst, sogar Jesus Christus, doch nie die Jungfrau Maria. Es ist ein Mysterium.

Die Welt: Und dann?

Barrajón: Nun, ein Exorzismus kann bis zu einer Stunde dauern – und schliesst mit Gebeten ab. Es empfiehlt sich, ihn nicht zu lange dauern zu lassen, weil dieser Kampf für alle Anwesenden sehr schwer und anstrengend ist – auch für die Person selbst. Nach dem Exorzismus fühlen alle eine grosse Erleichterung, als könnten sie neu atmen. Doch in vielen Fällen wird auch ein neuer Exorzismus notwendig. Ich kenne Fälle, bei denen Personen erst nach mehreren Exorzismen völlig frei wurden und ein neues Leben beginnen konnten. Oft sagen sie, dass es für sie wie eine Neu-Geburt sei.

Die Welt: Nun gibt es doch soviel Böses in der Welt. Sehen Sie sich all die Kriege an, all die Massaker, die Tyrannen und Mörder. Ist es da nicht eigenartig, dass der Teufel auch noch mit einzelnen armen Menschen sein Spiel treibt und sich ihrer bemächtigt? Hat er nichts Besseres zu tun: Schlimmeres? Ist er nicht schon beschäftigt genug?

Barrajón: Das ist wirklich ein Geheimnis. Fälle von Besessenheit scheinen mir wie die böse Kehrseite ebenfalls unerklärlicher Wunder, die wir auch beobachten können. Der Teufel ist überall gegenwärtig, wo Böses innerhalb der normalen Naturgesetze geschieht. In jedem, der sagt, ich akzeptiere die Liebe nicht, die Liebe zu meinen Brüdern und Schwestern, die Liebe zu Gott. Also an sehr vielen Orten, in allen Massakern, in jedem Mord, in physischen Katastrophen, in jedem Konzentrationslager, in jedem Bösen. Manchmal manifestiert er sich merkwürdigerweise aber auch in Fällen von Besessenheit. Sehr viel gefährlicher ist er aber, wo er sich nicht zu erkennen gibt und nicht mit einem Exorzismus vertreiben lässt. Keine Frage.

Das Gespräch führte Paul Badde
http://katholisch-informiert.ch/2015/11/...st-ein-zustand/
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