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von esther10 12.04.2016 00:12

"Vatileaks 2.0"-Verhandlung: Eine "Schattenkommission" und "para-vatikanische Dynamik"


Schweizer Gardisten stehen Wache vor der Synodenaula am 13. Oktober 2014.
Foto: CNA/Daniel Ibanez

VATIKANSTADT , 12 April, 2016 / 11:24 AM (CNA Deutsch).-
Der sogenannte "Vatileaks 2.0"–Prozess ist mit einer Befragung des ehemaligen Exekutiv-Sekretärs der COSEA fortgesetzt worden.

In dem Verfahren sitzen die ehemalige Nummer 2 der Präfektur für die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Heiligen Stuhles, Lucio Angel Vallejo Balda, das ehemalige Mitglied der COSEA, Francesca Immacolata Chaouqui, sowie die Journalisten Gianluigi Nuzzi und Emiliano Fittipaldi auf der Anklagebank und Nicola Maio, ehemaliger Exekutivsekretär der COSEA, auf der Anklagebank sitzen. Die Verhandlung vom 11. April war komplett der Befragung des Letzteren gewidmet.

Sie begann gegen 10.35 Uhr unter Anwesenheit aller Angeklagten, außer Emiliano Fittipaldi. Maio hat seine Rolle innerhalb der COSEA betont, das heißt seine Funktion als Exekutivsekretär der Kommission, zusammen mit zwei anderen, die ebenfalls als Exekutivsekretäre arbeiteten.

Angebliche "Schattenkommissionen"

Was die - so wörtlich - "Schattenkommission" oder "geheime Superkommission" angeht, auf die er sich in den Anhörungen bezogen hat, um über eine Art "Unterstruktur" der Kommission selbst zu sprechen, gab er an, einen unglücklichen Ausdruck benutzt zu haben. Die "Schattenkommission" war in Wirklichkeit "eine Kontaktgruppe für einflussreiche Personen in der Kurie" erklärte er, ohne dass jedoch näher erläutert wurde, um welche Personen es sich dabei handelte.

Maio hat auch über die Besorgnis dieser Gruppe gesprochen, die Reform "könne entgleisen". Er hat die Beziehung totaler Abhängigkeit von Monsignore Vallejo Balda, seinem direkten Vorgesetzten, hervorgehoben und betont, nie ein Dokument aus der Präfektur entwendet zu haben.

Die Schattenkommission hätte nur wenig über das Ende der COSEA hinaus gewirkt, aber diese Besorgnis hatte im Februar/März 2014 angefangen, als gesagt wurde, die Reform hätte schlecht begonnen oder wäre sabotiert worden.

Maio hat bestätigt, die Vereinbarungen dieser ´Kommission´ zu kennen und ein Dossier erstellt zu haben, das Zeitungsartikel und verschiedenes andere Material enthält.

Maio gab ebenso an, auch Aufgaben im Wirtschaftssekretariat innegehabt zu haben, neben dem Amt als Exekutivsekretär der COSEA. Daher hatte er auch Zugang zum Material des Dikasteriums, das von Kardinal George Pell geleitet wird, unter anderem zu einem Brief des Sekretärs des Governatorats, Erzbischofs Vergez, an Kardinal Pell zu den Vergünstigungen der Kardinäle, über die im Lauf des Prozesses gesprochen wurde.

Gespräch über Geheimdienste und Establishment

Unter den verschiedenen Punkten, die in der Verhandlung angesprochen wurden, war auch jener eines angeblichen "psychischen Drucks", den Maio bei seiner Arbeit für die COSEA verspürt habe. Maio hat auch unterstrichen, die COSEA verlassen zu haben, als er sich eines Interessenkonfliktes bewusst wurde, denn er führte Nebentätigkeiten aus, die nicht die Reform betrafen: Förderung der "Mensajeros de la Paz", der Stiftung Santa Maria del Cammino, die sich Kirchengütern widmet und einer spanischen Stiftung mit dem Namen San Nicolas.

Maio sagte, es habe "eine ´paravatikanische´ Dymanik gegeben, und das erschien mir unpassend. Das war mein Gefühl." Es sei unpassend gewesen, dass er sich mit Aufklärung und Verwaltung der Wirtschaftsangelegenheiten im Vatikan befasste und als Nebenbeschäftigung auch mit Aktivitäten, die sich auf Interessen des Vatikan auswirkten: Er habe dort einen Interessenkonflikt gesehen.

Er wurde gefragt, ob er am Mittagessen mit Bisignani teilgenommen hatte und Maio bejahte es. Er erinnerte sich, mit Bisignani vertraut über das Establishment gesprochen zu haben und dass auch die Geheimdienste genannt wurden. Der restliche Verlauf des Mittagessens war den Mensajeros de la Paz gewidmet.

Maio teilte mit, dass man ihm am Ende des Abendessens in der Casina Pio IV im Mai 2014, bei dem die Arbeit der COSEA beendet wurde, den Ausweis der COSEA abnahm. Maio verneinte auch, dass Francesca Immacolata Chaouqui ihn je gebeten habe, Dokumente zu entwenden.

Zuletzt wurde das Protokoll zur Befragung verlesen und es wurde ihm stattgegeben. Die Verhandlung endete um 13.20 Uhr
http://de.catholicnewsagency.com/story/v...he-dynamik-0680



von esther10 12.04.2016 00:11

"Dämonenhaus" abgerissen: Eine Geschichte über Exorzismus und die Entzauberung des Bösen


Mit Baggern wurde das Haus abgerissen
Foto: Geralt via Pixabay (Gemeinfrei)

GARY, INDIANA , 01 March, 2016 / 1:00 PM (CNA Deutsch).-
Es liest sich wie das Drehbuch für einen Horrorfilm – doch geht es um die heilende Kraft des Exorzismus und die "Entzauberung" des Bösen.

Ein weltweit als "Dämonenhaus" bekannt gewordenes Gebäude im US-Bundesstaat Indiana ist abgerissen worden. Es war das Heim einer Familie, die Opfer einer Reihe von Angriffen durch Dämonen gewesen sein soll, denen erst die Exorzismen eines katholischen Priesters ein Ende bereiteten.


Die Zeitung "National Catholic Register" berichtete damals von dem Fall: Drei Kinder im Alter von 12, 9 und 7 Jahren meldeten sich in der Schule oft krank. Als die Krankenschwester mehrfach Blut in Mund, Ohren und Nase feststellte, wurde das Sozialamt eingeschaltet. Doch die Kinder, die gemeinsam mit ihrer Mutter und Großmutter in einem gemieteten Hauslebten, wiesen den Verdacht auf Kindesmissbrauch ebenso zurück wie die Erwachsenen. Vielmehr seien sie Opfer dämonischer Angriffe, berichteten die Familienmitglieder einstimmig. Niemand schenkte ihnen Glauben. Zumindest am Anfang.

Augenzeugenberichte von Polizei und Sozialamt

Der Fall erregte internationale Aufmerksamkeit, nachdem auch ein Polizeibeamter, Mitarbeiter eines Krankenhauses sowie mehrere Sozialarbeiter Augenzeugen "unerklärlicher Vorfälle" wurden. Schwebende Gegenstände und laute Schritte, die Fussspuren hinterließen wurden geschildert. Zwei Krankenhaus-Angestellte berichteten, sie hätten mit eigenen Augen gesehen, wie eines der Kinder im Wartezimmer des Krankenhauses rückwärts die Wand des Zimmers hinauflief, sich in der Luft herumdrehte und wieder auf den Beinen landete. Einen anderen Vorfall schildert eine Darstellung des Sozial-Amtes: In einer Arztpraxis beobachteten Angestellte, wie ein Junge in die Luft gewirbelt und gegen eine Wand geworfen wurde; der Bericht ist hier dokumentiert.

Erst ein Exorzismus brachte die Vorfälle zum Abschluss. Die Familie hatte zu diesem Zeitpunkt das Haus längst verlassen.

Verfilmung mit Schwierigkeiten

Der Produzent der US-amerikanischen Fernsehserie "Ghost Adventures", Zak Bagans, kaufte das Haus im Jahr 2014, um dort einen Dokumentarfilm zu produzieren. Dieser wurde Ende 2015 fertig gedreht und soll Ende 2016 veröffentlicht werden. Im Interview mit der Zeitung "National Catholic Register" erklärt Bagan, der sich als Katholik bezeichnet, er sei überzeugt, dass im Haus eine "böse Präsenz" war. "Ich glaube, dass dunkle Mächte im Haus waren, die meine Gegenwart wahrgenommen haben und die Produktion auf viele verschiedene Arten störten". Bagans selber, sagt er, erkrankte unmittelbar nach seiner Untersuchung des Falls an einer unbekannten Krankheit, an deren Symptomen er bis heute leide.

Priester als Berater des Films

Der Pfarrer von Sankt Stephan in Merrillville, Indiana, Michael Maginot, befreite die Familie im Jahr 2013 durch eine Reihe von Exorzismen aus ihrer Lage. Er begleitete einen Teil der Dreharbeiten. Pfarrer Maginot ist nicht der offizielle Exorzist seiner Erzdiözese; doch nachdem die Familie ihn um Beistand gebeten hatte, gab ihm der Bischof von Indianapolis, Dale Melcek, die Erlaubnis, sich des Falles anzunehmen – unter der Aufsicht des designierten Exorzisten.

Für den Film hat der Priester einen Beratervertrag unterzeichnet, der ihn verpflichtet, wahrheitsgemäß zu berichten.

"Der Teufel wird entzaubert"

"Die Wahrheit daran ist, was es so faszinierend macht", sagte Pfarrer Maginot gegenüber dem Register. "Der Teufel sieht schlecht aus in diesem Fall. Er wird entzaubert." Wie der Priester gegenüber dem Register erklärte, war das Haus im Winter des Jahres 2014 mit Brettern verschlagen worden. Als es für die Dreharbeiten wieder geöffnet wurde, entdeckten sie ein Loch im Dach. "Es sah aus, als hätte sich ein Tier von außen durch das Dach und die Decken gekratzt. Aber im Haus konnten wir keines finden, und es gab auch sonst keine Spur von Tieren", erzählt Pfarrer Maginot.

Eine weitere mysteriöse Entdeckung war ein seltsam aussehender Abdruck einer Hand auf der eingestaubten Oberfläche des Esstisches. "Es war eine lange Hand, die nicht menschlich zu sein schien; sie hatte keine Handinnenseite und war etwa 12 bis 15 Zoll (=30 bis 38 Zentimeter) groß", sagte der Priester.

Nachdem es auch ganz normale Erklärungen für solche Dinge gebe, betonte Pfarrer Maginot, dass er sie nur gesehen habe, nicht bewerte. Überhaupt sei die Art und Weise, wie Hollywood das Böse darstelle, um Menschen zu erschrecken, nicht die normale Vorgehensweise des Teufels sei.

"Hollywood läßt [Dämonen] wie Monster aussehen, aber tatsächlich gehen sie viel manipulativer vor", sagte er. "Zum Beispiel gab es anfänglich große Spannung zwischen Zak und mir, bis wir realisierten, was da eigentlich vor sich ging".

Pfarrer Maginot sagte, er glaube, dass der Teufel nicht wolle, dass dieser Dokumentarfilm erscheine, weil dieser ihn schlecht aussehen lasse; tatsächlich vermute er, dass dieser hinter den vielen Verzögerungen und Problemen bei den Dreharbeiten stecke.

"Manchmal lassen Dämonen Angst einflößende Dinge passieren, aber für gewöhnlich nur, wenn sie geschubst und gestoßen werden", so Pfarrer Maginot. "Normalerweise arbeiten Dämonen durch Versuchung. Ich denke, es ist Gottes Absicht, bisweilen das Böse zu zeigen, damit wir sehen können, mit was wir es hier wirklich zu tun haben". Obwohl das Böse sehr echt sei und etwas sehr Gefährliches, sei es wichtig zu realisieren, dass der Teufel nicht Gott der Allmächtige sei. Maginot weiter: Der Teufel sei sehr begrenzt in seiner Macht, denn er könne kein Leben beenden und einem nicht den freien Willen nehmen.

Nach Abschluss der Dreharbeiten segnete Pfarrer Maginot das Haus. "Ich vollzog die größte Segnung, die ich konnte", sagte er. "Ich verwendete Weihwasser und Weihrauch, und ich betete auf Latein."

"Geister nehmen keinen Raum ein"

Der Pfarrer von St. Malachy und Exorzist der Erzdiözese von Indianapolis, Vincent Lampert, beriet Pfarrer Maginot bei den Exorzismen. Er erklärte, dass Häuser gesegnet werden können, um böse Geister auszutreiben, da diese nicht an einem Ort leben, wie es Menschen tun.

"Böse Geister können sich dazu entschieden, an einem bestimmten Ort zu agieren, und Böses kann sich dort ereignen; aber Geister nehmen weder Raum noch Zeit ein, wie wir es tun", erklärte der Exorzist. In solchen Fällen sei immer "etwas geschehen, dass das Böse herbeiführt."

Aufgrund des großen öffentlichen Interesses, sagte Pfarrer Lampert, habe das Haus vor seinem Abriss viel negative Aufmerksamkeit erregt.

Warnung vor einer Faszination mit dem Bösen

"Leute gingen in das Haus, um Séancen abzuhalten", sagte er, und warnte dass eine Faszination mit dem Bösen große Gefahr bergen könne. "Es gibt viele Menschen, die solche Geisterjäger-Shows im Fernsehen anschauen, die keine Beziehung zu Gott haben", so Pfarrer Lampert. "Das Böse treibt sein Spiel mit dem Geist und den Erinnerungen eines Menschen. Wenn ein Mensch kein Glaubensleben hat, das ihm erlaubt, mit dem Bösen umzugehen, dann kein sein Leben daran zugrunde gehen." Ihm zufolge hat jemand, der nicht Gott in seinem Leben hat, auch keinen Schutz vor solchem Bösen."

Pfarrer Lampert sagte, er selber schaue sich solche Sendungen gar nicht an, weil er nicht daran interessiert sei, dem Bösen übertrieben viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Es sei unglücklich, so der Exorzist, dass mehr Menschen an Vorträgen über das Böse interessiert seien als über Jesus. "Statt vom Bösen fasziniert zu sein, sollten wir alle uns von Gott faszinieren lassen."
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...in-indiana-0560

Dieser Artikel erschien ursprünglich im National Catholic Register. Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung der Zeitung.


von esther10 12.04.2016 00:11

Polen: Bereits 600.000 Anmeldungen für Weltjugendtag


- EPA

12/04/2016
Bereits 600.000 Teilnehmer haben sich für den Weltjugendtag Ende Juli im südpolnischen Krakau angemeldet. Das teilte am Dienstag das Organisationskomitee zum Stand der Vorbereitungen mit. Demnach wurden mehr als 3.000 Pilgergruppen aus 157 Staaten über das Internetportal registriert. Die meisten Anmeldungen liegen mit etwa 83.000 aus Italien vor, gefolgt von 40.000 aus Frankreich und 32.000 aus Spanien. Eine Zahl für Deutschland wird in dem Bericht nicht genannt. Zum Höhepunkt des Weltjugendtags, der Abschlussmesse mit Papst Franziskus am 31. Juli, erwarten die Organisatoren den Angaben zufolge zwei Millionen Teilnehmer.

Der Weltjugendtag vom 26. bis 31. Juli in Krakau steht unter dem Leitwort „Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden“. Der Papst kommt vom 27. bis 31. Juli nach Polen. Neben Krakau wird Franziskus auch den wichtigsten Wallfahrtsort des Landes, Tschenstochau (Czestochowa), und das ehemalige deutsche Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau besuchen.
(pm/kna 12.04.2016 mg)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/04/...gendtag/1222136


von esther10 12.04.2016 00:08

Dienstag, 12. April 2016
Entzückendes Video
Neugeborenes beruhigt Zwillingsbruder

Schlaf Kindlein, schlaf endlich... Den Nachwuchs ins Bett zu bringen, raubt vielen Eltern den letzten Nerv. Richtig anstrengend wird es bei Zwillingen. Dass es auch anders gehen kann, zeigt ein herzerwärmender Schwarz-Weiß-Clip.

Ob Füttern, Baden, Ankleiden oder ins Bett bringen: Wer Zwillinge hat, weiß wie schwierig es ist, beide Babys gleichzeitig zufrieden zu stellen. Eine junge Zwillingsmutter hat jetzt beim Versuch, ihre sechs Wochen alten Babys zum Schlafen zu bewegen, unverhofft Unterstützung von einem der Geschwister bekommen.


Die herzerwärmende Szene wurde vermutlich über einen Baby-Monitor aufgenommen, von der Mutter gefilmt und später ins Netz gestellt. Der süße 40-Sekunden-Schwarz-Weiß-Clip zeigt die zwei Babys nebeneinander in einem Kinderbett, eng aneinander gekuschelt. Auf der linken Seite liegt das kleine Mädchen, auf die Seite gerollt und ihrem Bruder zugewandt. Ihre Wange ruht am Kopf des Jungen, ihre Hand liegt auf seiner Brust. Das Mädchen, so scheint es, schlummert bereits.


Als die Mama den Raum verlässt, beginnt der kleine Junge, offenbar gar nicht glücklich darüber jetzt auch schlafen zu müssen, zu weinen. Seine Zwillingsschwester hört das Wimmern und steckt ihren kleinen Daumen in den Mund des Bruders. Der kleine Junge beginnt sogleich heftig daran zu saugen und schon nach wenigen Sekunden beginnt er sich zu entspannen.

Das Video wurde bereits Tausende Male geteilt und der Clip als "so süß" und "total liebenswert" bezeichnet. "Dieses Video beweist wirklich, dass Zwillinge eine besondere Beziehung haben. Was für eine gute Schwester", schreibt ein User. Eine andere Frau betrachtet die Szene etwas nüchterner. Sie glaubt, dass die scheinbar selbstlose Tat aus der Notwendigkeit heraus entstand, dass das kleine Mädchen einfach ihre Ruhe wollte.

Quelle: n-tv.de , dsi

THEMEN

von esther10 12.04.2016 00:07

Amoris laetitia: „Die Synode geht jetzt weiter - vor Ort“


- EPA

11/04/2016 12:49SHARE:

Mit dem Dokument Amoris laetitia zu Ehe und Familie hat Papst Franziskus der katholischen Kirche „eine Art Langzeittherapie verordnet“. Das sagt im Gespräch mit Radio Vatikan die Theologin Ute Eberl, die als leitende Seelsorgerin im Erzbistum Berlin wirkt und als Gasthörerin die Welt-Bischofssynode 2014 begleitete. Ute Eberl macht keinen Hehl aus ihrer Begeisterung für das Dokument, das sie als „genial, wild und unersättlich“ bezeichnet. Ihrer Einschätzung nach wird die katholische Kirche mit den Inhalten des Dokuments „erwachsener“.

„Wir können damit Dampf aus den Streitereien der letzten zwei Jahren herausnehmen, und feststellen, die Kirche wird erwachsener. Ich finde dieses Dokument genial, wild und unersättlich – der Papst hat uns da etwas vorgelegt… Wenn ich sage unersättlich, dann meine ich da, wo er wirklich Liebe und Barmherzigkeit in den Vordergrund stellt. Und zwar nicht als etwas, wofür ich mich entscheiden kann, sondern er sagt: das ist der Tragbalken unserer Kirche. Er verzichtet völlig auf neue Kasuistiken und Verbotstafeln, sondern er nimmt ernst, dass die Familien selbst Akteure der Pastoral sind. Ich finde es wild, weil ich noch nie ein Papstdokument gelesen habe, in dem zu lesen steht: ihr müsst vor Ort entscheiden. Er gibt also die Verantwortung zurück in die Diözesen. Ich glaube, die Synode geht jetzt weiter, und zwar vor Ort. Genial finde ich es, weil es wunderbar praktisch ist.“

RV: Gibt es Stellen, an denen Sie sich gewissermaßen wiedererkannt fühlen, also Ihre Synoden-Eingaben aus der seelsorgerlichen Praxis berücksichtigt sehen?
„Ich habe damals in der Synodenaula zu den Bischöfen gesagt: guckt lieber ins Wohnzimmer und nicht als erstes ins Schlafzimmer. Und in dem Dokument Amoris laetitia habe ich Stellen gefunden, wo ich laut gelacht habe, weil ich mich so gefreut habe. Handys aus beim Essen, oder: kontrolliert eure Kinder nicht, sondern fragt euch lieber, wie es ihnen geht, oder: wir lesen ein ganzes Kapitel über Kommunikation in der Partnerschaft. Da steht fast wörtlich drin: hey, schau mich an, wenn ich mit dir rede. Dann spürt man auch den Fachmann, wenn er schreibt, es geht um Zuhören, um Anteilnehmen, es geht nicht immer darum, gleich Lösungen zu produzieren. Also, der Papst sitzt wirklich im Wohnzimmer dabei bei den Themen, wo es um Familienpastoral geht. Und wunderbar finde ich, dass ich mich da selber und viele Kollegen in der Familienpastoral sich bestätigt fühlen. Also, es muss nicht immer Gott in der Überschrift stehen, und trotzdem tun wir etwas unendlich Wichtiges und Wertvolles, wenn wir Familien unterstützen in ihrem ganz praktischen Lebensalltag.“

RV: Amoris Laetitia ist keine direkte Handreichung für die Seelsorge, stellt aber wichtige Weichen. Weichen wohin? Was lernen Sie daraus für Ihre Arbeit?
„Ein wichtiger Punkt ist, dass das Gewissen eine ganz neue Betonung bekommt - das Gewissen und die Gewissensbildung des Einzelnen. Das fällt nicht vom Himmel, sondern wie bilde ich mein Gewissen? Im Austausch, in Diskussionen, im Rückblick, es gibt auf alle Fälle keine vorgefertigten Normierungen und Antworten mehr, sondern die Aufforderung, auf den Einzelfall zu schauen, weil jede Situation anders ist und ich nicht jede Situation über den Kamm scheren kann. Deutlich wird das beim Thema Scheidung und Wiederheirat, Zulassung zu den Sakramenten. Wo es nicht mehr darum geht, in schwarz-weiß-Kategorien zu denken, sondern wo die Situation des Einzelnen im Vordergrund steht. Der Papst sagt immer wieder, es geht ums Unterscheiden, es geht nicht um diese Normierung, sondern um die Unterscheidung der komplexen Situationen, der Dramen des Lebens. Dies wird dann auch zu unterschiedlichen Konsequenzen führen.“

RV: Kritik an dem Dokument kam sofort, unter anderem von solchen, die sich noch offenere Positionen des Papstes gewünscht hätten, nicht ganz zurecht, denn kein Papst kann sich über die Lehre der katholischen Kirche hinwegsetzen, aber es kam der Vorwurf: warum nicht gleich in Bausch und Bogen die ganze Kategorie der wiederverheirateten Geschiedenen zu den Sakramenten zulassen? Warum fehlt ein deutlicheres und markanteres Zugehen auf die Homosexuellen? Was sagen Sie Menschen, die sich in diesen Punkten von dem Dokument enttäuscht fühlen?

„Ich fange an mit dem Thema homosexuelle Partnerschaften. Ich bin auch gestolpert, das sage ich Ihnen ganz ehrlich, weil das ganze Papier Amoris laetitia von einer Beziehungsethik spricht, also nicht von einer Kasuistik, sondern von einer Beziehungsethik. Und dann zu sagen – also so sagt er es nicht, wird aber häufig so kolportiert – das gilt nicht für gleichgeschlechtliche Partnerschaften, da muss ich einen geistigen Purzelbaum schlagen. Das passt nicht ganz zusammen. Auf der anderen Seite sage ich, man kann nicht anfangen mit den strittigsten Punkten. Und das Thema Homosexualität war bei beiden Synoden ein großer Streitpunkt. Ich finde aber auch, der Papst hat eine Tür aufgemacht, weil er sagt, ihr müsst vor Ort schauen. Ich kann nicht von Rom aus alles regeln, weil die Situationen auf der Welt unterschiedlich sind. Aber auf alle Fälle finde ich, die Beziehungsethik, die er in Amoris laetitia vorlegt, öffnet Türen zum Weiterdenken vor Ort.“

RV: Was sagen Sie Menschen, die enttäuscht darüber sind, dass es in der Frage des Sakramentenzugangs für wiederverheiratete Geschiedene nicht zu einer deutlicheren Stellungnahme durch den Papst gekommen ist?

„Ich finde die Stellungnahme sehr deutlich. Es wird ja jetzt herumüberlegt, warum steht das nur in der kleinen Fußnote und nicht im richtigen Text [Absatz 305: „Aufgrund der Bedingtheiten oder mildernder Faktoren ist es möglich, dass man mitten in einer objektiven Situation der Sünde – die nicht subjektiv schuldhaft ist oder es zumindest nicht völlig ist – in der Gnade Gottes leben kann, dass man lieben kann und dass man auch im Leben der Gnade und der Liebe wachsen kann, wenn man dazu die Hilfe der Kirche bekommt." Fußnote 351: „In gewissen Fällen könnte es auch die Hilfe der Sakramente sein."], die Richtung, die der Papst vorgibt. Es steht sehr deutlich drin, dass Menschen, die in dieser Lage leben, sich mit einem Seelsorger zusammentun können und vielleicht können sie sich gegenseitig helfen, ihr Gewissen zu prüfen, wie war das denn in dieser Situation. Und dass es dann in Einzelfällen auch zu einer Zulassung zu den Sakramenten kommen kann. Ich finde, das ist ok, denn wenn ich das ernst nehme, dass man Situationen unterscheiden muss, dann kann es auch zu unterschiedlichen Konsequenzen kommen. Gleichzeitig ist es vielerorts Praxis, dass der Priester sagt, ich bin nicht der Richter an der Kommunionbank. Das gibt es in Deutschland in vielen Gemeinden. Ich finde die Ermutigung, die drinsteckt, seine eigene Geschichte aufzuarbeiten, einfach großartig. Und das mit Hilfe eines Seelsorgers.“

RV: An welchen Stellen hätten Sie sich mehr, weniger oder Anderes von diesem Papstschreiben gewünscht?

„Mir haben in dem Papier Aussagen zu konfessionsverschiedenen Ehen gefehlt. Das ist sehr knapp gehalten, da hätte ich mir als eine, die aus dem Land der Reformation kommt, Mutigeres gewünscht, was ja auch der Papst schon gesagt hat, als er die lutherische Gemeinde in Rom besucht hat.“
RV: Gibt es Stellen des Dokuments, die Sie wirklich überrascht haben?

„Bei einer Stelle habe ich gegrinst: Er sagt, die Priester der Ostkirchen, die ja verheiratet sind, scheinen näher dran zu sein an der Lebenswirklichkeit der Menschen. Da dachte ich, hoppla? Ist damit das nächste Synodenthema Zölibat? Ist es schon angekündigt? Das fand ich überraschend, dass es extra aufgeführt wird. Ansonsten hat mich wirklich positiv überrascht, dass durchgängig selbstkritisch und realitätsnah die Haltung der Kirche beschrieben wird in diesem Papier. Der Papst sagt ja, manches haben wir uns selbst eingebrockt durch unsere Haltung der Exklusion in den vergangenen Jahren, und das soll jetzt anders werden. Das überraschend Neue ist, er hat seiner Kirche eine Art Langzeittherapie verordnet, und wenn ich sage Kirche, dann sind das alle, nicht nur Bischöfe und Priester, sondern die Gemeinschaft der Glaubenden als Ganzes.“

RV: Wie verfahren Sie jetzt in Ihrem Seelsorgeteam in Berlin konkret mit dem Dokument?

„Unser Erzbischof Koch hat ja schon in seiner Pressemeldung die Priester gebeten, es wirklich zu verkünden in den Gemeinde, dass es gelesen wird, am besten abschnittsweise. Der Papst sagt selber, man muss nicht alles auf einmal lesen, sondern das, was jetzt gerade wichtig ist. Und was ich machen werde: Ich werde alle ermutigen, die in der Seelsorge arbeiten, weil diese Ermutigung vom Papst persönlich kommt. Und ich denke, ein nächster Schritt, der ansteht, das ist aber Sache des Bischofs, dass er sich mit den Seelsorgern zusammensetzt und klare Kante zeigt, in welche Richtung es weitergeht. Da kann sich jetzt keiner mehr rumdrücken und sagen, das ist ja nur die Lebenswirklichkeit der Menschen, sondern in dieser Lebenswirklichkeit, so glauben wir, hat sich Jesus mitten hineingesetzt.“
(rv 11.04.2016 gs)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/04/...vor_ort/1221832
blog-e64674-Die-Nachsynodales-Schreiben-Amoris-laetitia-Erste-ueberlegungen-zu-einem-katastrophalen-Dokument.html

von esther10 12.04.2016 00:03

Wird Franziskus die Beichte bei der Piusbruderschaft auch nach dem Heiligen Jahr zulassen?
Medien berichten, der Papst habe dies zugesagt und die FSSPX ermutigt, in Italien ein Priesterseminar zu eröffnen – Erzbischof Pozzo: "Volle Versöhnung und kanonische Anerkennung" angestrebt


Das Priesterseminar der Piusbruderschaft in Ecône (Schweiz).
Foto: Moumine via Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

ECÔNE/ROM , 12 April, 2016 / 8:16 AM (CNA Deutsch).-
Papst Franziskus wird offenbar seine "väterliche Geste" – die Möglichkeit für Katholiken, bei der Piusbruderschaft zur Beichte zu gehen – über das Jahr der Barmherzigkeit hinaus aufrecht erhalten. Das berichten mehrere Medien mit Verweis auf Aussagen des Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X (FSSPX), Bischof Bernard Fellay, am vergangenen Wochenende im Rahmen einer Messe in Le Puy en Velay. Dieser war zuvor zu Gesprächen in Rom unter anderem mit Papst Franziskus zusammen getroffen.

Auch andere Sakramente bald gültig?

Der Papst habe in diesem "sehr positiven" Treffen erneut bestätigt, dass die FSSPX aus seiner Sicht katholisch sei, und er sie niemals verurteilen würde, hieß es. Im Gegenteil habe Franziskus mitgeteilt, dass er die Jurisdiktion der FSSPX ausweiten wolle.

Bei den Gesprächen in Rom sei Bischof Fellay auch ermutigt worden, ein Priesterseminar der Piusbruderschaft in Italien zu eröffnen, heißt es.

Der Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Kurienerzbischof Guido Pozzo, betonte, das in einem "vertrauensvolleren und respektvolleren Klima" geführte Treffen sei "nutzbringend" gewesen. Die "volle Versöhnung" sei das Ziel, so der Erzbischof gegenüber "Zenit": Die kanonische Anerkennung der Piusbruderschaft.

Die von der Bruderschaft vorgebrachten Schwierigkeiten bezüglich der Beziehung zwischen Staat und Kirche und der Religionsfreiheit, der Praxis der Ökumene und dem Dialog mit den nichtchristlichen Religionen und einiger Aspekte der Reform der Liturgie und deren konkreter Anwendung, bleiben zu diskutierende und zu klärende Punkte. Sie stellen jedoch kein Hindernis für die kanonische und rechtliche Anerkennung der Bruderschaft dar.
Eine doktrinäre Erklärung, die der Bruderschaft "im geeigneten Moment unterstellt" werde, würde diese Punkte beinhalten. Eine kanonische Anerkennung könnte etwa die Form einer Personalprälatur annehmen, spekulieren Vatikanisten.

Hintergrund: Piusbruderschaft

Die FSSPX wurde 1970 von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründet. Sie beschreibt sich selbst als "eine internationale priesterliche Gesellschaft mit Gemeinschaftsleben ohne Gelübde", deren Ziel "die Ausbildung, Unterstützung und Förderung heiligmäßiger Priester" sei, "die wirksam den katholischen Glauben auf der ganzen Welt ausbreiten sollen".

Prägendes Merkmal der FSSPX ist ihre Pflege und Förderung der katholischen Tradition sowie die kritische Ablehnung moderner Tendenzen in der Kirche, einschließlich Beschlüssen des Zweiten Vatikanischen Konzils. Ihre Priester feiern ausschließlich die Messe im überlieferten lateinischen Ritus. Zudem gab ihr Gründer wiederholt kritische Stellungnahmen zum Konzil ab. Diese Haltung führte kurz nach dem Konzil zum Konflikt mit Rom, und jahrelang unfruchtbaren, immer wieder stockenden Verhandlungen.

Im Jahr 1988 weihte Erzbischof Lefebvre ohne Genehmigung von Papst Johannes Paul II. vier Bischöfe, darunter den derzeitigen Generaloberen, Bischof Bernard Fellay, der seit 1994 die FSSPX leitet. Dieser Schritt führte zwischenzeitlich zur Exkommunikation der Bischöfe.

Im Jahr 2009 hob Papst Benedikt XVI. die Exkommunikation der Bischöfe auf. Seitdem gibt es Gespräche zwischen der Bruderschaft und dem Vatikan mit dem Ziel, wieder in die "volle Kommunion mit der Kirche" zu kommen. Diese gerieten im Sommer 2012 zwischenzeitlich ins Stocken, als Bischof Bernard Fellay sich weigerte, eine doktrinelle Präambel zu unterschreiben, die Rom vorgelegt hatte. Im Jahr 2014 wurde der Dialog mit der Glaubenskongregation jedoch fortgesetzt.

Vergangenes Jahr entsandte der Heilige Stuhl dann einen Kardinal und drei Bischöfe, um die Priesterseminare der Bruderschaft zu visitieren. Diese Besuche dienten unter anderem des Aufbaus besserer Beziehungen und der Diskussion doktrineller und theologischer Fragen in einem eher informellen Rahmen.

Im vergangenen September erklärte Papst Franziskus, dass zum Jahr der Barmherzigkeit die Beichte der Piusbruderschaft "gültig und erlaubt" empfangen werden könne.

Nach eigenen Angaben gehören heute weltweit über 600 Priester der FSSPX an, sowie 187 Seminaristen. Zum Vergleich: Im Erzbistum München und Freising gab es Anfang 2015 nach eigenen Angaben 979 Priester, davon 593 aktive.

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https://twitter.com/CNAdeutsch


von 11.04.2016 11:53

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Seite 1 / 25. Februar 2016 AM / ass
Botschaft der lieben Gottesmutter
Meine geliebten Kinder; heute rufe ich euch nochmals auf:
Denkt an die vielen Jahre, die ich, nach eurer Zeitrechnung, schon komme!
Ja, was für Botschaften habe ich euch gegeben? Holt sie hervor und schaut wieder nach!
Sagte ich nicht: „Wenn keine Umkehr und keine Reue stattfinden, werden furchtbare Drang-sale hereinbrechen.“ Und, ist nicht schon Vieles davon geschehen? „Ja, Furchtbares wird noch kommen, wenn meiner Bitte kein Gehör geschenkt wird.“ Und, ich sagte auch: „Die überdünkten Gräber werden sich öffnen und aller Unrat wird hervorkommen.“ Auch sagte ich, dass Masken fallen werden. Und, sind nicht schon viele Masken gefallen?

Ja, meine geliebten Kinder:
Wenn keine Umkehr stattfindet, werden noch grössere Drangsale kommen!
So viele meiner Priestersöhne, Bischöfe und Priester, haben den HERRN ver-
raten! Ja, verraten! So, wie Judas es tat und dann freiwillig in den Tod ging!
Doch, der HERR hat die Stelle von Judas wieder besetzt. Ihr habt den Tag begangen, an
dem ihr ihm gedenkt, dem heiligen Matthias. Er hat die Stelle wieder auf ‚Zwölf‘ besetzt.

Doch, was tun heute viele Bischöfe und Priester?
Sie schweigen und schauen zu, wie so viele Schafe und Lämmer von den Wölfen
zu Tode gebracht werden! Sind das wahre Hirten, die ihre Schafe im Stich lassen?

Nun ist die Zeit für jene Priestersöhne da, die GOTT in Treue dienen und Seinen Bund halten, den ER mit ihnen geschlossen hat. Ja, diese Priester treten jetzt hervor und übernehmen die Aufgaben, die Herden zu schützen, zu nähren und zu heilen. Darunter sind auch viele Priester, die ausgegrenzt und verfolgt wurden. Doch, die Stunde ist gekommen, da ich, die MUTTER der vielen Priester, ihnen beistehe, in der Zeit, die jetzt angebrochen ist. Diese Zeit, die viele Opfer fordert. Aber, ich bin mit ihnen und begleite sie auf jedem Weg, den sie für ihre Herden gehen.

Ja, gedenkt mir, eurer MUTTER. Denn, bald ist meine Zeit vorbei, da ich kommen darf.

Doch, zuerst muss die Reinigung noch zu Ende gehen!
Ihr seht selbst, dass diese schon längst im Gange ist.

Nochmals, bitte ich meine treuen Priestersöhne:
Bleibt standhaft. Bleibt treu. Euer Lohn wird einst gross sein, wenn ihr bereit seid, eure Herden
zu führen und zu leiten. Und nochmals sage ich: Eure Herden auch zu nähren und zu heilen!
Denn, GOTT hat euch allein, diese Gabe verliehen. Kein anderer Mensch hat solche Vollmacht vom HERRN erhalten! Darum, nutzt diese Gnadengabe und schaut nicht auf die Mietlinge, mit denen sich so viele Bischöfe und Priester umgeben haben. GOTT hat keinen Mietling berufen! Diese können nicht hei-len, nicht vom Tod auferwecken und nicht den HERRN auf den Altar nieder-rufen! Diese Gabe hat der HERR allein den Priestern geschenkt !

Darum, meine geliebten Kinder:
Betet viel für die Bischöfe und die Priester. Für die Treuen, dass sie mutig bleiben. Und auch für jene Priester, die in die Irre gegangen sind, damit sie sich noch bekehren, bevor es zu spät ist.
Bleibt auf dem engen Weg. Und, wie ich schon oft sagte: Gebt mir eure Hände. Ich werde euch zum ‚LICHT‘ führen. Schaut nicht nach rechts und links; denn, von dort kommt das Verderben!

Satans Macht ist zurzeit noch gross; aber, sie wird bald zu Ende gehen!
Ich, die MUTTER des HERRN, werde Satan, dieser alten Schlange, das Haupt zertreten!

Betet. Betet. Betet. Haltet euch stets bereit. Denn, wie geschrieben steht: ‚Der HERR wird kom-men, wie der Dieb in der Nacht.‘ Bleibt wachsam! Harrt aus! Verliert den Mut nie! Denn, ich habe euch versprochen, dass ich euch stets begleiten werde, wenn immer ihr mich darum bittet !
Betet, betet, betet und achtet auf die Zeichen!

Myrtha: „Oh, MUTTER: Warum, warum, das Alles, warum, …! Ja, der furchtbare Stolz!
Und, auch wir sind genau so stolz und so feige! Oh, GOTT: Erbarm Dich!
Pater Pio, Bruder Klaus, Schwester Faustina: Bleibt unsere Fürbitter.“

Nun beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

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von esther10 11.04.2016 02:32

Menschen in der Zeit: Gotthard Fuchs, Kirche ist keine moralische Anstalt

Neuer Pokal vor alter Kirche - AP

10/04/2016 15:25SHARE:

Gotthard Fuchs, Jahrgang 1938, Studien der Philosophie, Theologie und Pädagogik, Priesterweihe 1963 in Paderborn, 1983 bis 1997 Direktor der Katholischen Akademie Rabanus-Maurus der Diözesen Fulda, Limburg und Mainz, seitdem Ordinariatsrat für Kultur, Kirche und Wissenschaft in den Bistümern Limburg und Mainz. Durchlaufend Seelsorge-, Bildungs- und Beratungsarbeit, Lehraufträge und Vorträge, zahlreiche Veröffentlichungen mit dem besonderen Schwerpunkt "Geschichte und Gegenwart christlicher Spiritualität im interreligiösen Gespräch“. Das ist - kurz gesagt - Pfarrer Dr. Gotthard Fuchs.

Herr Dr. Fuchs, soeben hat Papst Franziskus sein drittes Pontifikatsjahr beendet. Drei Jahre sind für die Bewertung eines Pontifikats relativ wenig. Aber man kann es ausleuchten, sozusagen in ein Flutlicht stellen. Wie stellt es sich da? Wo liegen die Hauptakzente?

„Ich würde vom Gesamteindruck her erst einmal sagen, das Stichwort heißt Lebendigkeit. Ein ganz großes Gottvertrauen, das spürbar wird in einer spontanen Bejahung der Gegenwart, keine Träumereien nach hinten und nach vorne, und eine elementare Konzentration auf das Evangelium unter dem Stichwort Barmherzigkeit, was natürlich auch Gerechtigkeit impliziert.“

Anlass dieses Gespräches von heute, Herr Dr. Fuchs, war eigentlich der Titel eines Vortrags, den Sie vor kurzem in Österreich gehalten haben. Dieser Titel sprang mir sofort ins Auge. Er hieß „Kirche ist keine moralische Anstalt“. Was soll sie hingegen sein?

„Eine Dienerin des Evangeliums - und das Wunder und das Geschenk des Evangeliums lautet ja, dass wir uns auf einen Gott in Jesus Christus beziehen dürfen, der seine Sonne aufgehen lässt über Guten und Bösen und der einen universalen Heilswillen hat, also als der Schöpfer jedes Menschen. Jesus Christus als der Bruder aller Menschen zeigt eine göttliche, erbarmungsvolle, universale Offenheit, die quer steht zu einem Denken in moralischen Kategorien, jedenfalls in Spannung dazu. In gewisser Weise könnte man zuspitzen und sagen, das Evangelium, also die Rechtfertigung des Gottlosen, wie man auch sagte, ist im Kern unmoralisch oder trans-moralisch.“

Die Zahlen der Katholiken, wir wechseln das Thema, ist weltweit im Wachsen, außer in Europa. Vermutlich ist das Ansteigen der Zahl der Bevölkerung in Asien, Afrika und Lateinamerika als Grund dafür zu suchen. Wo jedoch liegt die Ursache der Verringerung der Zahl der Gläubigen, des Ausstiegs von Katholiken aus der Kirche bei uns in Europa?

„Die europäische Situation ist, denke ich, ganz wesentlich dadurch geprägt, dass das Christentum seit 2000 Jahren einen Prozess auch der Emanzipation und Säkularisierung hervorgebracht hat. Der Gott, an den wir Christen glauben, lässt ja die Welt frei in ihre Weltlichkeit und gibt den Menschen frei in seine Freiheit. Dieses Mysterium der Gottesfreundschaft, das in Freiheit, in wechselseitiger Freiheit sogar, sich vollzieht, hat ganz Europa geprägt weit über die Kirchen hinaus. Vieles Christliche, vieles genuin Christliche ist also säkularisiert präsent. Von daher ist es sehr gefährlich, finde ich, dass wir die Gegenwart des Christlichen in Europa fixieren auf die real existierenden, sichtbaren Kirchen. Das ist, glaube ich, der wichtige Unterschied zu anderen Kulturen, die später das Christentum kennen gelernt haben, natürlich auch anders als etwa zu USA, das eine ganze andere Verhältnisbestimmung von Staat und Kirche hat. Aber Europa ist natürlich durch diesen christlich mit initiierten Emanzipationsprozess heute in einer Krise, wo es neu, ganz neu, die Mitte des Evangeliums als seinen eigenen Schatz entdecken darf und entdecken muss. Das ist herausfordernd auch für die historisch gewordene Gestalt der Kirchen. Denn die Kirchen in Europa sind ja in gewisser Weise doch seit Konstantin, das darf man gerade hier in Rom sagen, imperial strukturiert. Wenn ich den jetzigen Papst richtig verstehe, will gerade er einen Abschied von dieser Kirchengestalt und stattdessen eine Kirchengestalt des Dienens, der Diakonie, der Barmherzigkeit.“

Wohin, Herr Dr. Fuchs, wird der Weg der nächsten Jahre oder vielleicht auch Jahrzehnte die Menschheit hinführen? Ich stelle diese Frage einem umsichtigen Seelsorger, Philosophen und Wissenschaftler. Wer wird die Zukunft bestimmen? Das Gute, das Böse, die Vernunft oder die Unvernunft?

„Diese Frage ist so alt wie Adam und Eva. Denn sie bezieht sich natürlich darauf, dass wir als Christen sagen, wir leben in einer wunderschönen, von Gott getragenen, bejahten und behüteten Welt, aber jenseits von Eden, also mit dem Stigma des Sündenfalls, das heißt mit einer strukturellen Tendenz aller Menschen zur Gier, zur Angst, zu kurz zu kommen und damit auch zur Gewalt. Von daher ist dieses Verhältnis von Vernunft und Unvernunft und ständig neu aufgegeben. Es hängt sicherlich für die Zukunft der Welt entscheidend davon ab, dass das Evangelium gelebt wird, dass es wach gehalten wird, gerade als eine Kraft, die das Vernünftige stark macht und das Unvernünftige heilt. In dieser Perspektive können wir als Christen gar nicht zuversichtlich genug sein, wie wir es die letzten 2000 Jahre auch waren. Aber es ist ein gigantische Epochenwandel. Ich brauche nur auf die Mediensituation hinzuweisen, auf das Gefälle von Arm und Reich und das dadurch entstehende gewaltige Gewaltpotenzial.“

Ich möchte jetzt wieder den Seelsorger und den Philosophen ansprechen. Wolfgang von Goethes berühmtes Wort „Verweile Augenblick, Du bist so schön“ ist weltbekannt. Kaum ein Seelenzustand signalisiert die Vergänglichkeit treffender als diese berühmte Aussage. Glück, aber zugleich das Wissen, dass es vergänglich ist, sprechen daraus. Gibt es einen sicheren Ort, wo der Schlüssel zur Überwindung der Vergänglichkeit verborgen liegt?

„Als Christ sage ich entschieden ja, denn seit Inkarnation und Ostern dürfen wir davon ausgehen, dass Gott endgültig zur Welt gekommen ist und sich nicht wieder abschieben lässt, sag ich mal, und dass in dieser Geschichte alle christlich glaubenden von der Gewissheit leben, dass Gott sich in allen Dingen finden lässt, auch in allen Zeiten, und dass Glauben ja das Geschenk ist, sich von ihm finden zu lassen in alle Dingen und ihn zu finden. Das spiegelt sich darin, dass dieses Goethewort von der Vergänglichkeit und von der Beschwörung des Augenblicks christlich gelesen einen anderen Akzent bekommt. Wenn zum Beispiel der junge Meister Eckart sagt „Mit Gott kannst Du nichts versäumen. So wenig Gott etwas versäumen kann, so wenig kannst Du mit Gott etwas versäumen.“ Diese genuin christliche Überzeugung, wenn Gott wirklich als der Kommende in allem schon begegnen will und begegnet, dann ist kein Augenblick gottlos. Das ist die Gegenwart und jeder Ort im Alltag ein Ort Gottes. Das zu leben, das hat auch das Konzil sehr schön in “Gaudium et Spes” formuliert, Nummer 22: „Gott hat sich in Jesus Christus mit jedem Menschen gleichsam vereinigt.“ Das gibt auch dem vergänglichen Augenblick und dem Stigma der Vergänglichkeit und auch er Sündigkeit eine ganz neue Perspektive, weil dann ein vom Evangelium gespeister, nicht billiger, sondern hoffnungsgeprägter Optimismus den Christen prägen soll, und dass das Wunder der Realpräsenz Gottes, dass wir in der Eucharistie natürlich besonders feiern, das gilt dann in Wahrheit für jeden Augenblick.“

Der christliche Glaube und die Institution Kirche sind nicht ein und dasselbe. Das zeigt die zweitausendjährige Kirchengeschichte deutlich auf. Den Glauben haben Sie, Herr Dr. Fuchs, kürzlich als „eine gigantische Erfolgsgeschichte“ bezeichnet. Welches Siegel würden Sie der Institution Kirche zuschreiben? Welche Schwächen und Angriffspunkte, aber ebenso welche Stärke und Substanz würden Sie in der Institution Kirche von heute hervorheben?

„Ich habe sogar gewagt, von der Kirche als einer gigantischen Erfolgsgeschichte zu sprechen, weil die 2000 Jahren Christentum die Welt nachweislich, das ist historisch und empirisch belegbar, verändert haben, hinsichtlich Menschwürden, Emanzipation der Frau, Sozialfürsorge. Wie sähe die Welt aus, wenn es das Evangelium nicht gegeben hätte. Man muss nur einmal zurückschauen in die Antike und auch in nicht-christliche Gegenden. Das ist kein Anlass zum Triumphalismus, aber es steht uns gut an, gerade heute im Dialog der Religionen, dass wir auch das Besondere, sozusagen den Schatz des Evangeliums profilieren und nicht verstecken. Vor diesem Hintergrund würde ich sagen, gehört es zur Größe gerade der Kirche, dass die Kirche seit frühesten Zeiten gesagt hat, dass man, wenn man glaub darf, niemals an die Kirche glaubt, sondern mittels, dank und trotz der Kirche. Die uralte, im Deutschsprachigen leider nicht so vermittelbare, ursprüngliche Differenz. Wir glauben an Gott und wir glauben die Kirche: “credere in deum und credere ecclesiam.” Noch der Katechismus von Trient hat das ganz stark gemacht und das letzte Konzil hat, zum Beispiel diesen unglaublichen Satz formuliert: „Die Kirche gesteht dankbar, dass sie selbst von ihren Gegnern und Feinden viel gelernt hat und lernt.“ Das steht in Gaudium et Spes 44.“

Das vielstimmige Europa hat in Bezug auf das Flüchtlingsproblem die Probe zur konkreten Nächstenliebe nicht oder nur halbherzig bestanden. Die vielfache päpstliche Mahnung zur Barmherzigkeit ist nur teilweise auf offene Ohren gestoßen. Die Chance, ein guter Christ zu sein, ist offenkundig nicht oder nur teilweise angenommen worden. Wie wird die Geschichte einst über diese Haltung urteilen?

„Ich wäre da zuversichtlicher, wenn man in etwas größeren Zeiträumen denkt und wenn man das Verhalten jetzt in Europa und auch in den USA, also in christlich geprägten Ländern vergleicht etwa mit muslimisch, buddhistisch oder hinduistisch geprägten Ländern. Man wird auch fragen dürfen Richtung Russland: „Was haben denn diese Länder getan im Blick auf die Flüchtlinge bisher und was geschieht in christlichen Ländern? Die Türkei handelt jetzt auch und sofort Jordanien, aber, dass das Ganze eine unglaubliche Herausforderung ist, der wir uns stellen müssen, an der sich neu zeigen muss, was Christlichkeit ist, ist evident. Was geschehen ist, ist immer noch nicht genug, aber es ist auch nicht nichts. In der Richtung müssen wir natürlich neu auch einen nachchristlichen Humanismus mit einem christlichen Humanismus ins Gespräch bringen in der Offenheit, die der Papst zum Beispiel immer wieder promulgiert und auch der letzte Papst ja sehr unterstrichen hat.“

Ich hätte noch eine Frage. Es heißt „Der Glaube befreit die Hoffnungslosigkeit.“ Eine Frage für den Vorhof der Völker, auch eine Frage für Kardinal Ravasi zum Beispiel. Ich denke, es gibt wenige Menschen, Herr Dr. Fuchs, welche die historische und die biblische Gestalt von Jesus Christus, seiner erhabenen und kompromisslosen Haltung, Lebenshaltung, seinem eindrucksvollen Wirken nicht mit größter Achtung und Bewunderung begegnen - aber es gibt viele Menschen, die sich schwer tun, Jesus als Sohn Gottes anzunehmen. Das ist eine Kernfrage, das ist mit bewusst.

„Der ökumenisch bekannte und bedeutende Theologe Dietrich Bonhoeffer hat einmal gesagt: „Jede Zeit und jeder Mensch muss für Jesus den höchsten Namen finden, den sie zur Verfügung haben.“ Alle Jesus-Titel, auch schon im Neuen Testament sind ja Liebeserklärungen. Die damalige Zeit des Neuen Testamentes und der frühen Kirche hat die damals verfügbaren Ehrentitel aus der damaligen Welt aufgenommen, um damit das Höchste von Jesus zu sagen, was sie sagen können. Dazu zählt auch der Titel „Sohn Gottes“, den bekanntlich der Kaiser von Rom gewählt hat, der damals für große Gestalten, sagen wir mal, in Kultur und Politik und Religion selbstverständlich war und nicht, sozusagen, diese metaphysische Dimension hatte, die wir damit verbinden. Von daher sind wir heute in einer Schwierigkeit, weil wir einerseits die Glaubensbekenntnisse von damals haben und das Neue Testament, es aber nicht eins zu eins wiederholen können, weil wir in einer anderen Kultur sind. Die großen Theologen, Karl Rahner etwa oder Urs von Balthasar, haben sich ihr Leben lang daran abgearbeitet, was die Kirche und das Neue Testament damals gesagt hat. Deswegen müssen wir das heute sagen mit Titeln, die womöglich neu sind und auf den ersten Blick in einer gewissen Spannung stehen zu den Überlieferten. Nicht jeder, der heute sagt: „Ich glaub nicht an Jesus, den Sohn Gottes“ ist deswegen ein schlechter Christ, weil er mit Sohn Gottes etwas völlig anderes verbindet als die Konzilien damals und das Neue Testament. Um bei Bonhoeffer zu bleiben: Er hat zum Beispiel gesagt „Jesus ist der Mensch für Andere.“ Er hat also die Proexistenz, die Hingabe Jesu so in den Mittelpunkt gestellt und das auf seine Weise zu formulieren versucht, ganz Jesus ähnlich mit einer förmlichen Christus-Mystik. Das ist nur ein Beispiel. Es gibt viele andere. Natürlich muss vermieden werden, dass Jesus nur ein moralisches Vorbild ist, in christlicher Perspektive. Es muss vermieden werden, dass er nur ein großer Prophet ist wie auch im Islam zum Beispiel. Wir verbinden als Christen mit Jesus das Geheimnis der nicht nur Gegenwart Gottes in einem allgemeinen Sinne, sondern wir sagen, in ihm, wie der Kolosser Brief das schon sagt, ist die Fülle der Gottheit oder wie der Mystiker Johannes von Kreuzer es wunderbar gesagt hat: „In Jesus hat Gott uns alles gesagt, was er zu sagen hat und seitdem ist er gleichsam verstummt“, weil er in Jesus Christus, dem Wort Gottes, auch so ein Titel, alles gesagt hat. Auf dieser Linie würde ich die kostbaren Jesus-Titel der Tradition natürlich hochhalten, aber wir müssen sie übersetzen und müssen daran erinnern, dass wir sie nicht einfach nachplappern können. Vieles, auch in Richtung modernem Atheismus, ist dadurch entstanden, dass die Kirche zu denkfaul geworden ist und zu wenig übersetzungskreativ. Das ist auch heute eine große Not und ich verstehe das Wirken des jetzigen Papstes auch so, dass er sozusagen das diakonische, das kulturelle Klima so vom Zentrum des Evangeliums her erschließt, dass dann auch die Jesus-Bekenntnisse einen ganz anderen Sitz im Leben haben, weil man weiß, es ist nicht ein Streit um Worte, sondern es geht um einen „Way of Life“, es geht um eine Art zu existieren im Leben und im Sterben.“

(rv 16.04.2016 gs)

von esther10 11.04.2016 00:57

Zu Ostern unterwegs mit Missionars-Familien
11/04/16



Amalia* kämpft mit den Tränen, also sie vom Tod ihres Sohnes im Bergwerk vor wenigen Wochen berichtet, nur Tage, nachdem dessen eigener Sohn von seiner (unverheirateten) Freundin geboren worden war. Wenig später starb Amalias Mutter. Über diese Schicksalsschläge mit einem Priester sprechen zu können, war Amalia ein großes Bedürfnis gewesen; nun ist es ihr möglich, denn die Familie Gonzalez, die Amalia in ihrem Haus zuerst besuchte, hat mich dann mit ihr in Verbindung gebracht.

Sie ist nur einer von vielen Besuchen, die ich in der Woche vor Ostern in der Kleinstadt Madera absolviert habe. Da ist Josepha, eine über 80 jährige Dame, die es nicht mehr zur Kirche schafft: sie konnte nun die Krankensalbung empfangen, und ich schaffte es, ihr noch nach der Osternacht die Heilige Kommunion zu bringen: den auferstanden Christus in ihr bescheidenes Heim. Oder José, jener bettlägerige Greis, der nur noch aus einem Auge sehen konnte und sich nicht einmal erinnerte, ob er überhaupt je in seinem Leben zur Beichte gegangen war: seine ebenso betagte Frau war so froh, dass er nun mit den Sakramenten der Kirche versehen werden konnte. Viele andere beeindruckende Erlebnisse müssen unerwähnt bleiben, weil sie unter das Siegel des Beichtgeheimnisses fallen, und es waren so viele Beichten, die ich während dieser Woche hören durfte!

Jedes Jahr verzichten Tausende von Jugendlichen, Erwachsenen und ganze Familien auf den Urlaub in ihren Osterferien, um über die ganze Republik Mexiko verstreut in entlegene Ortschaften zu ziehen und bedürftige Menschen in ihren Häusern zu besuchen, die oft für Jahre keinen direkten Kontakt mit der Kirche gehabt haben und auch nicht selten Opfer protestantischer Sekten werden. Diese Missionen werden von der Apostolatsbewegung Regnum Christi organisiert und von Priestern der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi begleitet. In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal daran teilgenommen, und zwar für Familia Misionera, auf Deutsch „Familien-Mission“, in meinem Fall eine Gruppe von acht Familien aus der Stadt Chihuahua, die sich nun schon zum zweiten Mal im Nordwesten des nordmexikanischen Staates Chihuahua dem Ort Madera widmen. Vier weitere Legionäre übernahmen andere Gruppen von Familien, Mädchen, oder jungen Männern. Mir war die Pfarrei San Rafael zugeteilt. Die Gegend hatte in vergangenen Jahren viel unter der Gewalt von Drogenbanden gelitten; derzeit hat sich die Lage beruhigt, doch bleiben noch Wunden offen. Allein zwei der Missionar-Familien bestanden aus Witwen und ihren Kindern, die den Ehemann bzw. Vater unter diesen Umständen verloren hatten.

Pfr. Ramón Arias, der einzige Pfarrer vor Ort, trug den Missionaren auf, alle Häuser des Ortes aufzusuchen und zu notieren, wo es Bedarf an Sakramenten gibt: Taufe, Erstkommunion, Firmung, häufig auch das Ehesakrament für noch nicht kirchlich Verheiratete, ein erstaunlich häufiger Zustand in dieser Gegend. Außerdem luden die Missionare die Leute ein, während der Woche am besonderen Programm in der Pfarrei teilzunehmen: Gesprächskreise für Jugendliche, Erwachsene und Paare, dazu auch ein Kinder-Katechese-Programm; dann eine gemeinsame Rosenkranzprozession und um 18 Uhr die Abendmesse. Während der Nachmittags-Veranstaltungen stand ich für das Bußsakrament zur Verfügung. Gegen Ende der Karwoche kamen noch die entsprechenden liturgischen Feiern und weitere Angebote hinzu: ein Krankengottesdienst am Gründonnerstag morgens, die Abendmahlsfeier mit eucharistischer Anbetung am Abend und die Nacht hindurch; am Freitag ein Kreuzweg durch die staubigen Erdwege der Seitenstraßen, dann die Karfreitagsliturgie und zum Schluss noch in der Hauptpfarrei von Madera ein Rosenkranz zur schmerzhaften Gottesmutter mit anschließender Fackelprozession im Schweigen durch die Innenstadt — es ist hier Brauch, ein Kruzifix horizontal vor der Prozession herzutragen und mit den langgestreckten Schlägen einer großen Tragepauke den Tod Jesu kundzutun.

Es war für mich als Priester auch das erste Mal, dass ich die Gründonnerstagsliturgie selbst zelebrieren konnte. Ich erkannte nicht wenige der Ortsbewohner wieder, denen ich die Füße waschen durfte: sie waren in den Tagen zuvor zur Beichte gekommen. Nun erfuhren Sie durch mich nicht nur die Vergebung, sondern auch die dienende Zuwendung Christi und den Auftrag, einander ebenfalls die Füße zu waschen.

Bemerkenswert war für mich die Begeisterung und Freude, die die Missions-Familien ausstrahlten. Manche der Kinder waren erst im Grundschulalter und doch schon mit viel Eifer dabei. Etliche der Erwachsenen sagten mir, sie könnten sich keine Karwoche und kein Ostern mehr ohne Mission vorstellen. Die oft erwähnte Beobachtung, dass die Missionare selbst vielleicht am meisten davon „profitieren“, im geistlichen Sinn natürlich, dass sie ihre Zeit und Kraft den bedürftigen Mitmenschen schenken, konnte ich in eigener Anschauung bestätigt finden und auch selbst in mir erfahren. Hinzu kommt die im mexikanischen Volk noch natürlicher verwurzelte Religiosität, die sich auf beeindruckende Weise mit einer überströmenden Herzlichkeit und Nächstenliebe verbindet. Dass drei kleine Mädchen früh morgens an mein Fenster klopften, um mir, „ungestört von den Erwachsenen“, Fragen zur Beichte und zum Glauben zu stellen, war eine völlig neue Erfahrung und zeigte mir, wie wertvoll ein tiefer und spontaner Glaube sein kann, wenn er überzeugt und engagiert in den Familien gelebt und weitergegeben wird.

Den Erwachsenen half ich durch tägliche morgendliche Betrachtungen und Anregungen in unseren Reflexionsrunden, ihre Arbeit immer auch aus der übernatürlichen Perspektive her zu betrachten und sich nicht zu sehr auf den reibungslosen Ablauf der äußeren Umstände zu konzentrieren, wofür sie natürlich auch verantwortlich waren. Auch hier waren die Missionare selbst jene, die vielleicht am meisten in ihrem eigenen Glaubensleben gewachsen sind.

Die Feier der Osternacht war sicherlich der Höhepunkt dieser Tage. Die von mir zuvor intensiv angeleiteten Messdiener gaben ihr Bestes, ebenso die treue Musikantengruppe der Pfarrei mit nicht immer harmonisch perfekten, aber dafür umso begeisterteren Gitarristen und Sängern. Als das Licht der Osterkerze und der vielen anderen Lichter zum Osterlob erstrahlte, das ich trotz eines aufkommenden Schnupfens und ohne die nötige Probezeit so halbwegs auf Spanisch in den Kirchenraum zu schmettern versuchte, war die Erregung aller Anwesenden deutlich spürbar. Die Freude über die Auferstehung Christi durchwogte die Herzen und hat, so scheint es, den von vielen Prüfungen gezeichneten Menschen neue Hoffnung gegeben.

* Alle Namen bis auf den Ortspfarrer sind geändert.

Dr. Andreas Kramarz LC ist Priester der Legionäre Christi und als Studienpräfekt und geistlicher Leiter im ordenseigenen Ausbildungshaus in Cheshire, Connecticut (USA), tätig (mehr Information hier).
https://de.zenit.org/articles/zu-ostern-...onars-familien/

von esther10 11.04.2016 00:54

Papst Franziskus in Amoris Laetitia: Junge Menschen nicht mit "sicherem Sex" täuschen



"Eine Sexualerziehung, die ein gewisses Schamgefühl hütet, ist ein unermesslicher Wert, auch wenn heute manche meinen, das sei eine Frage anderer Zeiten. Es ist eine natürliche Verteidigung des Menschen, der seine Innerlichkeit schützt und vermeidet, zu einem bloßen Objekt zu werden."

Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 11 April, 2016 / 8:57 AM (CNA Deutsch).-
In seinem apostolischen Schreiben "Amoris Laetitia" über die Liebe in der Familie, das am 8. April im Vatikan veröffentlicht wurde, bat Papst Franziskus, die jungen Menschen nicht mit Einladungen wie jener zu "sicherem Sex" in die Irre zu führen, sondern mahnte im Gegenteil dazu, sie zu "gegenseitiger Fürsorge" und zu "respektvoller Zärtlichkeit" zu erziehen.

Der heilige Vater kritisierte, dass "sich die Sexualerziehung häufig auf die Einladung konzentriere, sich zu ´hüten´, und für einen ´sicheren Sex´ zu sorgen."

"Diese Ausdrücke", heißt es weiter, "vermitteln eine negative Haltung gegenüber dem natürlichen Zeugungszweck der Geschlechtlichkeit, als sei ein eventuelles Kind ein Feind, vor dem man sich schützen muss".

Franziskus ruft dazu auf, "die jungen Menschen nicht zu täuschen, indem man sie die Ebenen verwechseln lässt: Die sexuelle Anziehung ´schafft zwar im Augenblick die Illusion der Vereinigung, aber ohne Liebe bleiben nach dieser ´Vereinigung´ Fremde zurück, die genauso weit voneinander entfernt sind wie vorher´ ".

"Die Körpersprache verlangt eine geduldige Lehrzeit, die ermöglicht, das eigene Verlangen zu deuten und zu erziehen, um sich wirklich hinzugeben" liest man im Schreiben.

Der Papst präzisiert, dass "Verständnis zu haben für die Schwachheiten oder Verwirrungen der Heranwachsenden etwas anderes sei, als sie zu ermutigen, die Unreife ihrer Art zu lieben in die Länge zu ziehen."

"Doch wer spricht heute über diese Dinge? Wer ist fähig, die jungen Menschen ernst zu nehmen? Wer hilft ihnen, sich ernsthaft auf eine große und großherzige Liebe vorzubereiten? Mit der Sexualerziehung wird sehr leichtfertig umgegangen" beklagt er.

Franziskus betonte, dass die Anregung zum "sicheren Sex" "narzisstische Aggressivität statt Annahme fördere. Es ist unverantwortlich, die Jugendlichen einzuladen, mit ihrem Körper und ihren Begierden zu spielen, als hätten sie die Reife, die Werte, die gegenseitige Verpflichtung und die Ziele, die der Ehe eigen sind."

"Auf diese Weise ermutigt man sie leichtsinnig, den anderen Menschen als Objekt von Kompensationsversuchen eigener Mängel oder großer Beschränkungen zu gebrauchen."

Im Gegenteil wäre es wichtig "ihnen einen Weg aufzuzeigen zu verschiedenen Ausdrucksformen der Liebe, zur gegenseitigen Fürsorge, zur respektvollen Zärtlichkeit, zu einer Kommunikation mit reichem Sinngehalt".

"Denn all das bereitet auf ein ganzheitliches und großherziges Sich-Schenken vor, das nach einer öffentlichen Verpflichtung seinen Ausdruck findet in der körperlichen Hingabe."

Der Papst erläuterte, auf diese Weise werde "die geschlechtliche Vereinigung als Zeichen einer allumfassenden Verbindlichkeit erscheinen, die durch den ganzen vorangegangenen Weg bereichert ist".

Sexualerziehung

Franziskus spricht auch die Notwendigkeit einer "positiven und klugen Geschlechtserziehung" an, wie sie vom Zweiten Vatikanischen Konzil entworfen worden war.

Er weist darauf hin, dass es schwierig sei "in einer Zeit, in der die Geschlechtlichkeit dazu neigt, banalisiert zu werden und zu verarmen, eine Sexualerziehung zu planen". Sie könne "nur im Rahmen einer Erziehung zur Liebe, zum gegenseitigen Sich-Schenken verstanden werden."

"Auf diese Weise sieht sich die Sprache der Geschlechtlichkeit nicht einer traurigen Verarmung ausgesetzt, sondern wird bereichert. Der Sexualtrieb kann geschult werden in einem Weg der Selbsterkenntnis und der Entwicklung einer Fähigkeit zur Selbstbeherrschung, die helfen können, wertvolle Fähigkeiten zur Freude und zur liebevollen Begegnung zu Tage zu fördern" betont er.

Der Heilige Vater hob auch hervor, dass "eine Sexualerziehung, die ein gewisses Schamgefühl hüte, ein unermesslicher Wert sei, auch wenn heute manche meinten, das sei eine Frage anderer Zeiten".

Dieses gesunde Schamgefühl "ist eine natürliche Verteidigung des Menschen, der seine Innerlichkeit schützt und vermeidet, zu einem bloßen Objekt zu werden".

"Ohne Schamhaftigkeit können wir die Zuneigung und die Sexualität zu Formen von Besessenheit herabwürdigen, die uns nur auf den Geschlechtsakt konzentrieren, auf Krankhaftigkeiten, die unsere Liebesfähigkeit entstellen, und auf verschiedene Formen sexueller Gewalt, die uns dazu führen, unmenschlich behandelt zu werden oder andere zu schädigen."

Die Unterschiede zwischen Mann und Frau respektieren und wertschätzen

Der Papst verwies darauf, dass diese Sexualerziehung auch "die Achtung und die Wertschätzung der Verschiedenheit" von Mann und Frau mit einbeziehen muss.

"Jenseits der verständlichen Schwierigkeiten, die jeder erleben mag, muss man helfen, den eigenen Körper so zu akzeptieren, wie er geschaffen wurde."

Franziskus unterstrich: "Nur wenn man die Angst vor der Verschiedenheit verliert, kann man sich schließlich aus der Immanenz des eigenen Seins und aus der Selbstverliebtheit befreien."

"Ebenso wenig darf man übersehen, dass in der Ausgestaltung der eigenen weiblichen oder männlichen Seinsweise nicht nur biologische oder genetische Faktoren zusammenfließen, sondern vielfältige Elemente, die mit dem Temperament, der Familiengeschichte, der Kultur, den durchlebten Erfahrungen, der empfangenen Bildung, den Einflüssen von Freunden, Angehörigen und verehrten Personen sowie mit anderen konkreten Umständen zu tun haben, welche die Mühe der Anpassung erfordern."

Der Papst wies auch darauf hin, "dass man das, was männlich und weiblich ist, nicht von dem Schöpfungswerk Gottes trennen kann, das vor allen unseren Entscheidungen und Erfahrungen besteht und wo es biologische Elemente gibt, die man unmöglich ignorieren kann."

"Doch es ist auch wahr, dass das Männliche und das Weibliche nicht etwas starr Umgrenztes ist. Darum ist es zum Beispiel möglich, dass die männliche Seinsweise des Ehemannes sich flexibel an die Arbeitssituation seiner Frau anpassen kann."

"Häusliche Aufgaben oder einige Aspekte der Kindererziehung zu übernehmen, machen ihn nicht weniger männlich, noch bedeuten sie ein Scheitern, ein zweideutiges Benehmen oder ein Schande" bekräftigte er.

"Die Starrheit wird zu einer übertriebenen Darstellung des Männlichen oder Weiblichen und erzieht die Kinder und die Jugendlichen nicht zur Wechselseitigkeit, die in den realen Bedingungen der Ehe ´inkarniert´ sind."
http://de.catholicnewsagency.com/story/p...x-tauschen-0676
http://de.catholicnewsagency.com/story/f...begleitung-0670

von esther10 11.04.2016 00:52

Unionsfraktion hat Maßnahmen zum Schutz christlicher Flüchtlinge eingeleitet
Veröffentlicht: 11. April 2016 | Autor: Felizitas Küble |

In einem öffentlichen Fachgespräch hat sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion am heutigen Montag mit den Übergriffen auf Christen und religiöse Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften befasst. Dazu erklärt der kirchen- und religionspolitische Sprecher, Dr. Franz Josef Jung:

“Die große Mehrheit der zu uns Geflüchteten lebt friedlich in den Unterkünften und in der Gewissheit, bei uns in Sicherheit zu sein. Gleichwohl haben die CDU/CSU-Bundestagsfraktion Meldungen von Übergriffen auf Christen und religiöse Minderheiten bestürzt. 159481-3x2-teaser296



Auch Vorwürfe gegen Sicherheitskräfte und Dolmetscher, die mutmaßlich einseitig für muslimische Flüchtlinge Partei ergriffen haben, gerieten dabei in den Fokus.

Auch wenn die Vorwürfe im nachhinein häufig nur schwer zu beurteilen sind, müssen die Anzeichen ernst genommen werden. In den letzten Monaten wurden daher u.a. auf Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagfraktion Maßnahmen auf den Weg gebracht, um Taten zu verhindern und Opfer zu schützen:

Ein von der Bundesregierung am 23. März beschlossener Gesetzentwurf zu Änderung bewachungsrechtlicher Vorschriften soll die Auswahl und Qualität der Sicherheitsunternehmen verbessern. Darüber hinaus fordert die Unionsfraktion, künftig größeren Wert auf gemischte Teams bei den Securitykräften zu legen, die aus Männer und Frauen, Christen und Muslimen, Arabern und Europäern bestehen sollten.
Die Länder sollen künftig die Vorfälle so erfassen, dass entsprechende Straftaten jederzeit gesondert beziffert werden können.
Darüber hinaus prüft die Bundesregierung auf Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Schaffung einer zentralen Kontaktstelle für die Länder zwecks Konfliktlösung und Schutz der Betroffenen.
Religiöser Intoleranz zwischen Flüchtlingen müssen wir entschieden entgegentreten.”

von esther10 11.04.2016 00:51

Lefebvrianer: die Fixpunkte für die kanonische Anerkennung
Der Sekretär der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“, Msgr. Pozzo, kommentiert die Begegnung zwischen Papst Franziskus und Msgr. Fellay

11. APRIL 2016LUCA MARCOLIVIOPAPST FRANZISKUS, ZWEITES VATIKANISCHES KONZIL
Econe 2


Ecône / Wikimedia Commons - Moumine, Moumine

Die vor zwei Wochen erfolgte Begegnung zwischen Papst Franziskus und dem Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Msgr. Bernard Fellay, hatte zwar einen privaten und nicht offiziellen Charakter, bildet jedoch einen weiteren Schritt vorwärts in der Wiederannäherung zwischen Rom und Ecône (Sitz der Priesterbruderschaft, im schweizer Kanton Wallis). ZENIT führte darüber ein Gespräch mit dem Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Msgr. Guido Pozzo.

***

Exzellenz, kann die Begegnung zwischen Msgr. Fellay und dem Heiligen Vater als Fortschritt in den Gesprächen bezüglich der vollen Gemeinschaft bezeichnet werden?

Msgr. Guido Pozzo: Die Msgr. Fellay vom Heiligen Vater gewährte Audienz war von privater, inoffizieller Natur. Sicherlich kann man meines Erachtens sagen, dass sie sich nutzbringend in den Kontext des Weges der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in Richtung einer vollen Versöhnung einfügt, die mit der kanonischen Anerkennung des Institutes erfolgen wird. In diesem Moment ist vor allem der Beitrag zu einem immer vertrauensvolleren und respektvolleren Klima von Bedeutung, um Verhärtungen und Misstrauen zu überwinden, die mit dem Abstand von vielen Jahren und Brüchen zwar verständlich sein können, wir in dieser Phase jedoch zerstreuen wollen, um die Gründe der Einheit und der Förderung der Integrität des katholischen Glaubens und der kirchlichen Tradition wieder zum Vorschein zu bringen.

Welche sind die von der Bruderschaft geforderten Grundvoraussetzungen für die volle Gemeinschaft mit der Kirche von Rom?

Msgr. Guido Pozzo: Vor allen Dingen gilt es zu bekräftigen, dass das Leben als Katholiken die Zustimmung zum Glaubensbekenntnis, die sakramentale Bindung und die hierarchische Gemeinschaft mit dem römischen Papst, dem Oberhaupt des mit ihm vereinten Bischofskollegiums, erfordert. Die doktrinäre Erklärung, die der Zustimmung der Piusbruderschaft im geeigneten Moment unterstellt wird, wird diese wesentlichen und notwendigen Punkte beinhalten.

Was kann von der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. bezüglich des 2. Vatikanischen Konzils und dessen Akzeptanz verlangt werden?

Msgr. Guido Pozzo: Was das 2. Vatikanische Konzil betrifft, hat der in den Gesprächen der letzten Jahre gegangene Weg zu einer wesentlichen Klärung geführt: Das 2. Vatikanische Konzil kann nur im Kontext der gesamten Tradition der Kirche und deren ständigem Lehramt in angemessener Weise verstanden werden. Die in den Dokumenten des 2. Vatikanischen Konzils enthaltenen Erklärungen der Glaubenswahrheit und der Sicherheit der katholischen Lehre müssen je nach dem erforderten Zustimmungsgrad angenommen werden. Die Dekrete oder Erklärungen (Unitatis Redintegratio, Nostra Aetate, Dignitatis Humanae) enthalten Direktiven für die pastorale Aktion oder Orientierungen und Empfehlungen oder praktisch-pastorale Exhortationen. Diese bilden auch nach der kanonischen Anerkennung einen Gegenstand für Diskussionen, Vertiefungen, höherer Präzisierung zur Vermeidung jeglicher Missverstände und Widersprüche, die unseres Wissens gegenwärtig im kirchlichen Bereich verbreitet sind.

Allgemeiner gesprochen können wir sagen, dass die Bruderschaft darum gebeten wird anzuerkennen, dass nur dem Lehramt der Kirche die Wahrung, Verteidigung und Interpretation des Depositum fidei anvertraut ist (vgl. Pius XII. Enzyklika Humani Generis) und das kirchliche Lehramt nicht höher steht als das Wort Gottes, sondern diesem dient, indem nur das Übermittelte gelehrt wird (Dei Verbum 10). Das oberste Lehramt ist seinerseits der authentische Interpret auch der vorangegangenen Texte des Lehramtes – inklusive jener des 2. Vatikanischen Konzils – im Licht der ewigen Tradition, die sich in der Kirche mit der Hilfe des Heiligen Geistes fortsetzt; nicht mit einer gegensätzlichen Neuheit, sondern mit einem verbesserten Verständnis des Depositum fidei „stets in der gleichen Lehre, im gleichen Sinn und in der gleichen Tradition“, gemäß der Lehre des 1. Vatikanischen Konzils, Dei Filius 4 und des 2. Vatikanischen Konzils, Dei Verbum 8.

Meines Erachtens kann diese Erklärung auch für die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. einen Fixpunkt darstellen. Die von der Bruderschaft vorgebrachten Schwierigkeiten bezüglich der Beziehung zwischen Staat und Kirche und der Religionsfreiheit, der Praxis der Ökumene und dem Dialog mit den nichtchristlichen Religionen und einiger Aspekte der Reform der Liturgie und deren konkreter Anwendung, bleiben zu diskutierende und zu klärende Punkte. Sie stellen jedoch kein Hindernis für die kanonische und rechtliche Anerkennung der Bruderschaft dar.
https://de.zenit.org/articles/lefebvrian...he-anerkennung/

von esther10 11.04.2016 00:50

4. April 2016 - 22.08 Uhr


Geköpft andere Madonna ... immer nur 'Stunts'?
Madonna
Noch ein weiterer Akt der Entweihung, diesmal von der üblichen unbekannt im Alten Tal durchgeführt, an der Küste von Caorle: hier die Statue, in einem kleinen Votiv-Schrein gestellt wurde enthauptet. Ohne dass der Kopf gefunden wurde, wahrscheinlich wurde er abgezogen wird, auf dem Boden keine Spuren zu hinterlassen, auch die Stücke. Um sich bewusst den Vorfall und Alarm zu schlagen, war es ein Passant.

" Der Mann jeden Sinn für das Heilige verloren hat - sagte der Pfarrer von Lugugnana, Don Roberto Battel, täglich von der lokalen interviewt The New Venedig und Mestre - Die Enthauptung des Denkmals eine schwere Straftat ist , die jeder stört. Welchen Sinn macht er den Kopf einer Statue der Madonna schneiden? ". Der Priester, wenn auch nicht Elemente zu haben, hat die Spur satanischen ausgeschlossen, während sie nur zugeben kann hoffen , dass es nicht dabei ist und dass es beschränkt sich auf die üblichen " Stunt ". Tatsache ist , dass sie zu viele sind, von jetzt an , die Fälle von " Bravado " dieser Art, an jedem Ort, in Italien und in der Welt, in der Lage sein , sich vorzustellen , dass Sie alle so einfach Rowdytum "deklassiert" kann, über alle mit einer konstanten: entlüfteten Gewalt gegen Symbole Christen.

Die Tatsache informiert wurde, auch die Gesellschaft von Carabinieri von Portogruaro, der bereits die schriftliche satanischen betroffen war in Porto Santa Margherita erschien. Das Element, das interessant ist, weil es zeigt, dass keine Hypothese, das nicht selbst kann von vornherein ausgeschlossen werden.

Kein Kommentar zu der Zeit, kam aus der Diözese Concordia Pordenone (Quelle: Nein Christianophobia ).
http://www.corrispondenzaromana.it/notiz...e-solo-bravate/


von esther10 11.04.2016 00:50

HomeForumAbbé Claude Barthe: „Amoris Laetitia“ schlägt „Bresche in bisherige Morallehre“
Abbé Claude Barthe: „Amoris Laetitia“ schlägt „Bresche in bisherige Morallehre“...11.4,16.



Rom) Der traditionsverbundene Priester Abbé Claude Barthe veröffentlichte bei L’Homme Nouveau eine erste Stellungnahme zum nachsynodalen Schreiben Amoris Laetitia von Papst Franziskus über Ehe und Familie. Der Liturgiker Barthe lehrt am Internationalen Priesterseminar St. Philipp Neri des Instituts Christus König und Hoherpriester in Gricigliano in der Toskana.

Der Instinkt des Glaubens

http://www.katholisches.info/2016/04/11/...ige-morallehre/

Zwei aufeinanderfolgende Sitzungsperioden der Bischofssynode zum Thema Familie, die man treffend als „Mediensynode“ bezeichnen könnte, haben ihre Aufmerksamkeit auf die Zulassung – in bestimmten Fällen – zu den Sakramenten der Buße und der Eucharistie von Personen, die im öffentlichen Ehebruch leben. In einem Artikel für L’Homme Nouveau vom 14. März 2015, „Der Instinkt des Glaubens und die Krise der Ehelehre“, haben wir vor der Möglichkeit gewarnt, daß zweideutige Paragraphen der Schlußberichte der beiden Sitzungsperioden im folgenden nachsynodalen Schreiben aufgegriffen werden könnten. Nun sind wird soweit.

Viele kompetente Beobachter machen sich daran, das Schreiben mit dem Titel Amoris Laetitia, das als Datum den 19. März trägt, zu analysieren. Sie werden die sehr schönen Stellen über die christliche Familie hervorheben, angemessene Überlegungen zu selten von päpstlichen Dokumenten behandelten Gesichtspunkten (die alten Eltern, die konkreten Schwierigkeiten bei der Erziehung, usw.). Sie werden die Tatsache schätzen, daß der Text direkt die realen Situationen der Familie in der Welt von heute anspricht.

Sie werden aber auch feststellen, daß das Schreiben von Anfang einerseits eine Reihe von bereits durch das kirchliche Lehramt definierte doktrinelle Probleme behandelt, aber gleichzeitig erklärt, daß dennoch die freie Diskussion über die Anwendung in einigen Fällen legitim ist:


L‘Homme Nouveau
„Indem ich daran erinnere, daß die Zeit mehr wert ist als der Raum, möchte ich erneut darauf hinweisen, daß nicht alle doktrinellen, moralischen oder pastoralen Diskussionen durch ein lehramtliches Eingreifen entschieden werden müssen. Selbstverständlich ist in der Kirche eine Einheit der Lehre und der Praxis notwendig; das ist aber kein Hindernis dafür, daß verschiedene Interpretationen einiger Aspekte der Lehre oder einiger Schlußfolgerungen, die aus ihr gezogen werden, weiterbestehen“ (Amoris Laetitia, 3).
Das läßt andererseits eine große Freiheit, über das Schreiben zu diskutieren, das sich aufgrund dieser Prämisse selbst außerhalb der „lehramtlichen Äußerungen“ ansiedelt.

Im Sinne der genannten Prämisse öffnet das achte Kapitel („Die Zerbrechlichkeit begleiten, unterscheiden und eingliedern“), besonders die Paragraphen 296–312, eine Bresche in der bisherigen Morallehre:

„Die Geschiedenen in einer neuen Verbindung, zum Beispiel, können sich in sehr unterschiedlichen Situationen befinden, die nicht katalogisiert oder in allzu starre Aussagen eingeschlossen werden dürfen, ohne einer angemessenen persönlichen und pastoralen Unterscheidung Raum zu geben“ (Amoris Laetitia, 298).

„Ich nehme die Bedenken vieler Synodenväter auf, die darauf hinweisen wollten, daß »Getaufte, die geschieden und zivil wiederverheiratet sind, […] auf die verschiedenen möglichen Weisen stärker in die Gemeinschaft integriert werden [müssen], wobei zu vermeiden ist, jedwelchen Anstoß zu erregen“ (Amoris Laetitia, 299).

„Es ist nur möglich, eine neue Ermutigung auszudrücken zu einer verantwortungsvollen persönlichen und pastoralen Unterscheidung der je spezifischen Fälle. […] Das Gespräch mit dem Priester im Forum internum trägt zur Bildung einer rechten Beurteilung dessen bei, was die Möglichkeit einer volleren Teilnahme am Leben der Kirche behindert, und kann helfen, Wege zu finden, diese zu begünstigen und wachsen zu lassen“ (Amoris Laetitia, 300).
Nebenbei wird die Möglichkeit für Paare in einer irregulären Situation „wie Bruder und Schwester“ zu leben, durch die Fußnote 329 durch einen unangemessenen Verweis auf Paragraph 51 der Pastoralkonstitution Gaudium et spes in Frage gestellt, der das intime eheliche Leben einer legitimen Familie behandelt, wo Abstinenz schwierig ist.1

Die so sehr erwartete Schlußfolgerung wird indirekt mit etwas verlegenen Begriffen in der Fußnote 336 gezogen2 : eine Norm [man denke an jene, die wiederverheiratete Geschiedenen vom Kommunionempfang ausschließt] kann in bestimmten Fällen abgemildert werden „was die sakramentale Disziplin betrifft“.3

Wir wollen uns in dieser ersten Stellungnahme darauf beschränken, die Frage der Anrechenbarkeit [der Tat und die Verantwortung für sie] aufzuwerfen.


„Daher ist es nicht mehr möglich zu behaupten, daß alle, die in irgendeiner sogenannten »irregulären« Situation leben, sich in einem Zustand der Todsünde befinden und die heiligmachende Gnade verloren haben“, heißt es im Paragraph 301 von Amoris Laetitia.

Im Kontext dieser Überzeugungen halte ich für sehr angemessen, was viele Synodenväter festhalten wollten: »Unter bestimmten Umständen kann es für Menschen eine große Schwierigkeit darstellen, anders zu handeln […] Die pastorale Bemühung, die Geister zu unterscheiden, muss sich, auch unter Berücksichtigung des recht geformten Gewissens der Menschen, dieser Situationen annehmen. Auch die Folgen der vorgenommenen Handlungen sind nicht in allen Fällen notwendigerweise dieselben«.“ (Relatio finalis 2015, 85).

Der Text beruft sich nicht auf die traditionelle Formel „im guten Glauben“ – dessen Richter Gott ist – und der tatsächlich in bestimmten Fällen eine Sünde entschuldigen kann. Der Text setzt vielmehr im Gegenteil ein Subjekt voraus, „das die Normen gut kennt“. Jedenfalls, und das ganz konkret, verwandelt sich die subjektive Nicht-Anrechenbarkeit in eine objektive Nicht-Anrechenbarkeit, die es erlauben wird, die Sakramente zu empfangen, obwohl man in einem objektiven Zustand der Sünde verbleibt. Das alles ermutigt eine in vielen Orten bereits konsolidierte liberale Praxis.

Da ist aber noch das priesterliche Gewissen, des Seelenhirten, der sich für seine Ratschläge, die er geben wird, vor Gott verantworten muß. Der Priester, ob Beichtvater oder nicht, der diese Personen begleitet, wird sich in folgender Situation wiederfinden: Personen, die im Zustand des öffentlichen Ehebruchs leben, werden geltend machen, daß sie nicht auf Handlungen verzichten können, die der rechtmäßigen Ehe vorbehalten sind, und vom Priester erwarten, daß er sie – höchstens – dafür verantwortlich hält, eine läßliche Sünde begangen zu haben. Selbst wenn man annehmen wollte, daß sie sich im Grenzbereich befinden und die Gewissensüberzeug hätten, daß „die frühere, unheilbar zerstörte Ehe niemals gültig war“ (Amoris laetitia, 298 mit Verweis auf Familiaris consortio, 22, das in diesem Fall allerdings ein Leben in der zweiten Verbindung als Bruder und Schwester verlangt), gäbe es – jedenfalls in diesem Moment – noch keine neue sakramentale Ehe. Sie befinden sich daher in derselben Situation wie alle anderen nicht verheirateten Personen: der Geschlechtsverkehr ist ihnen durch das göttliche Gebot verboten. Die natürliche und christliche Moral spricht von Unzucht. Jetzt aber könnte der Priester erklären, daß es sich in bestimmten Fällen – höchstens – um läßliche Sünden handelt. Die Umkehrung der Vorzeichen ist bemerkenswert.

Es versteht sich von selbst, daß hier keine Handlung des unfehlbaren Lehramts vorliegt, dem man Folge zu leisten hat. Es ist daher erlaubt, festzustellen, daß die Lehre der Kirche hier nicht klar zum Ausdruck kommt. Deshalb ist an dieser Stelle der sensus fidei/fidelium zu aktivieren. Dieser meldete sich bereits im Vorfeld durch die Aktion führender Oberhirten zu Wort, darunter rund 30 Kardinäle, die ihren Widerstand gegen eine Änderung der Moral bekundeten, und die Jean-Marie Guénois in seinem heutigen [8. April 2016] Artikel im Le Figaro erwähnte. Gleiches gilt für die Autoren mehrerer Sammelbände4

In unserem Artikel vom 10. März 2015 steht, daß diese Aktivierung des Glaubensinstinktes sich nicht nur einer Art widersetzt, sich des päpstlichen Lehramtes zu entkleiden, sondern auch die Grundlage für die Wiederherstellung des Lehramtes bildet. Heute leistet der Einsatz des sensus fidei/fidelium einen ganz konkreten Beitrag, um an das unfehlbare Lehramt in Sachen Moral zu appellieren, um dessen Unfehlbarkeit zu betonen, aber auch um dessen Handeln einzufordern, damit es heilsam für die Seele wirkt. In den kommenden Jahren steht ein kapitaler institutioneller Bereich für die Kirche auf dem Spiel.


Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va/L‘Homme Nouveau (Screenshots)


von esther10 11.04.2016 00:46

Kardinal Schönborn sagt "Amoris Laetitia" setzt fort , was Johannes Paul II Lehrte (1479)
In einem Interview mit dem Register, das Hauptmoderator des neuen Dokuments Papst sagt, dass seine zentrale Botschaft ist: "Ja, wir an die Liebe glauben."

2016.04.11


Kardinal Christoph Schomborn präsentiert Amoris Laetitia (The Joy of Love) beim Heiligen Stuhl Pressestelle in Vatikanstadt am 8. April.

Trumau, Österreich - Papst Francis wählte Kardinal Christoph Schönborn die Hauptmoderator seiner post-synodale Apostolische Schreiben zu sein Amoris Laetitia (The Joy of Love) letzte Woche.

In diesem kurzen 9 Interview April mit dem Register in Trumau, Österreich, nach einer zermürbenden Reihe von Interviews in Rom gegeben, hat der Erzbischof von Wien auf die Kritik, dass die Zusammenfassung Dokument über die Synoden auf die Familie nicht eindeutig ist und ohne die üblichen Klarheit der moralischen Unterricht in früheren päpstlichen Dokumente gefunden.

Er teilte auch das, was zu ihm, sind die wertvollsten Elemente des Dokuments, und warum er die Unterscheidung zwischen "irregulär" und "normalen" Beziehungen zwischen den Menschen braucht denkt weniger klar definiert werden. Der Kardinal reagierte weiter auf die Kritik, dass das Dokument mit Johannes Paul II Lehre über remarried Geschiedenen Empfang der heiligen Kommunion nicht in Kontinuität ist.

Was ist für Sie sind die wertvollsten Elemente dieses Dokuments, das für Familien sehr hilfreich sind und diejenigen, die Minister zu ihnen?
. Es ist eine enorme Ermutigung an die Macht der Liebe zu glauben Amoris Laetitia , die Freude an der Liebe, St. Johannes der Apostel sagt: ". Wir glauben an die Liebe" Franziskus sagt: "Ja, wir an die Liebe glauben." Er ist überzeugt , dass es keine stärkere Motivation für die Ehe und das Familienleben ist, gibt es keine stärkere Hilfe für das Familienleben als die Liebe - aber die Liebe nicht auf abstrakte Weise. Er ist sehr realistisch, auf die Erde, Herz im Himmel und einem Fuß auf der Erde.


Es ist sehr viel über Anwendung der Lehre der Kirche würden Sie sagen?

Es ist eine Fortsetzung dessen, was Johannes Paul II in seiner Katechese über Ehe und Familie. In St. Johannes Paul Katechese, es ist sehr viel auf das Paar gerichtet. Franziskus hat das Paar in Sicht, aber er wird nicht wiederholt, was Johannes Paul II bereits in seiner langen Katechese gelehrt hat. Franziskus spricht viel über die familiären Beziehungen, Eltern und Kinder, die Beziehung der Eltern zu den Kindern, die Kinder zu den Eltern, die größere Familie, die Großeltern, die Schritt-Mütter, die Onkel und Tanten und Cousins, und die tägliche Leben der Familie, Vergebung, Geduld, Ausdauer, die Aufmerksamkeit zu einander. Alle diese Grundhaltungen, würde ich sagen, in der klassischen Begriffe sind die Tugenden, die eine Familie eine echte christliche Familie zu machen.

Das Dokument ist sehr breit gefächert und deckt die Komplexität der Familie heute. Glauben Sie, dass es es sich um eine sehr nuancierte Dokument macht, und folglich ist es nicht die Klarheit gibt, dass einige Menschen aufgrund ihrer Komplexität wollen? Würden Sie sagen, dass der Grund für die Kritik ist, dass es vielleicht ein wenig zu zweideutig?

Der Heilige Vater, vor allem, will sich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren, weil er davon überzeugt ist die Familie [entscheidend] ist für das Überleben der Gesellschaft. Also er nicht, vor allem, sprechen über die Schwierigkeiten und Krise der Familie und der Ehe, aber was sie zum Leben beitragen. Aber dann, natürlich, er hat auch ein langes Kapitel über Bildung in der Familie, auf Gefühlsleben in der Familie, auf die Sexualität zwischen dem Paar. Er hat ein schönes Kapitel über das Altern, die ein sehr wichtiges Thema heute ist. Und dann in der siebten und achten Kapitel, spricht er ausführlich über die Krisen Paare und Familien gehen durch und wie ihnen zu helfen, wie bei ihnen zu sein, eine pastorale [Ansatz], um die Familie zu helfen.

Amoris Laetitia spricht über, und Sie erwähnt dies in Ihrer Präsentation im Vatikan, über "irreguläre" und "normalen" Situationen. Dies ist eine Auszeichnung , die man braucht sagen ein wenig abgebaut werden. Möchten Sie , dass ein wenig mehr zu erklären , wie?

Natürlich spricht er über "irreguläre" Situationen objektiv, weil es irreguläre Situation, wenn Menschen ohne Ehe leben zusammen, es unregelmäßig ist. Wenn die Menschen sich scheiden lassen und wieder heiraten, dann ist es eine irreguläre Situation, aber das ist die eine Seite.
Was Franziskus zeigt sehr deutlich, dass alle Familien, auch solche, die "normalen" Gottes Barmherzigkeit brauchen, brauchen Gottes Hilfe. Alle Familien, ob regelmäßig oder in schwierigen Situationen sind auf dem Weg zur Perfektion, auf dem Weg zur Heiligkeit, die alle Schritte benötigen, alle Perfektion benötigen, brauchen alle vergeben und Vergebung. Er versucht zu zeigen, dass es nicht auf der einen Seite, die guten Familien und auf der anderen Seite die schlechten Familien, aber ich denke, dass es aus seiner Erfahrung mit armen Familien sehr viel kommt.

Arme Familien sind sehr oft heroisch in ihren Bemühungen, in ihren Kämpfen im täglichen Leben, in ihren anstrengenden Kämpfen ums Überleben führen ein schwieriges Leben, und er hat eine große Empathie für sie. Es ist eine schöne Sache, dass er sagt: Ein wenig Mühe, einen kleinen Schritt in schwierigen Situationen fertig wertvoller sein kann als ein großer Erfolg in einer sehr komfortablen Situation. Also das ist typisch für Franziskus: Haben Sie einen barmherzigen, aufmerksamen Blick auf das, was die Menschen durchmachen, in der täglichen Schwierigkeiten, und genießen Sie den Heroismus der so viele arme Menschen in zusammen stehen, in zusammenhalten als Familien unter schwierigen Umständen.

Also ich würde sagen, zu dem Schluss, dass Amoris Laetitia eine große Hymne ist , zu lieben, und die Heilung und das beruhigende und die Stärkung der Macht der Liebe zur Familie. So ist es eine Ermutigung, es ist eine Einladung - eine Einladung , wenn viele scheinen nicht mehr in der Familie zu glauben.

Sie haben gesagt , es ist die Kontinuität zwischen Familiaris consortio (84) und Amoris Laetitia , aber Kritiker argumentieren , dies nicht der Fall ist , wenn es um die Art der zweiten Ehe kommt, die auf die objektive Tatsache bezieht , dass sie Ehebruch darstellt, wie der Herr lehrt . Johannes Paul daher vorgeschlagen , dass das Paar in Kontinenz als Bruder leben und Schwester, nicht als Ausnahme, sondern als Gesamtlösung, so dass sie das heilige Abendmahl empfangen. Dies scheint nicht der Fall zu sein Amoris Laetitia , die für einige Menschen von einer ganz anderen Ordnung ist ( zum Teil wieder geheiratet Geschiedenen Fußnote 351 Befürworter heilige Gemeinschaft glauben an potenziell ehebrecherisch Situationen leben), so gibt es eine Diskontinuität?

Papst Francis tritt nicht in Kasuistik (lösen moralische Probleme, die durch theoretische Regeln anwenden), weil sein Hauptsache ist, die Bildung der Unterscheidung, des rechten Gewissens und die Akzeptanz der Verantwortlichkeiten. Das gilt nicht nur für die zweite Ehe Situation. Es gibt viele andere fehlerhafte Situationen, die wir eingegeben haben, aber die sündige - diese neue Situation, die eine sündige Ursprung hatte - dennoch schafft Verpflichtungen. Die pastorale Frage ist, wie diese Menschen zu helfen, die haben, durch einen sündigen Anfang an haben zu einer Situation kommen, die Verpflichtungen enthält.

Ich bin ganz in der Nähe einer Bauernfamilie, sie haben acht Kinder und enthielten sich die Sakramente empfangen, aber nicht aus dem Familienleben [sexuelle Beziehungen]. Sie war geschieden, aber sie sind eine beispielhafte Familie trotz der sündig Herkunft. Nun könnte man sagen, natürlich, es ist besser, wenn sie nie civilly geheiratet hatte, aber sie leben, was Johannes Paul II beschreibt genau in 84: ein Leben des Glaubens. Sie haben acht Kinder nun, die im Glauben tief erzogen werden. Jeden Sonntag in der Messe, schön die Kinder der Mutter oder dem Vater sagen: "Heute habe ich für Sie zur Kommunion gehen." Das ist also ein mächtiger Zeuge der Lehre der Kirche ist. Aber ein rigorist könnte sagen: "Sie haben aus mit Kindern der Stimme enthalten sollten, leben wie Bruder und Schwester, und gehen und die Kommunion empfangen." Nun geht sie davon ab Kommunion, sondern haben acht Kinder, die im Glauben sind gut ausgebildet.

Sie sehen also, die Komplexität Franziskus über spricht, die unendliche Komplexität der Situationen. Daher Cardinal [Georges] Cottier, der vor kurzem gestorben, sagten wir zu sprechen über die wiederverheirateten Geschiedenen als Kategorie verzichten sollte, weil die Situationen so unterschiedlich sind. Und so deshalb Franziskus, als ein guter Jesuit, tun nicht Kasuistik sondern versucht, Prinzipien für gute christliche Aktion zu zeigen.

Manche Menschen sind besorgt, dass die zweideutige Sprache im Dokument in Verwirrung führen könnten, sowie die moralischen Lehren sind nicht mehr kristallklar in dem Dokument im Vergleich zu früheren Vatikan oder päpstliche Dokumente.

Zunächst einmal lassen Sie uns Zeit nehmen, um das Dokument zu lesen und zu schreiben genau, ob es ... Es ist ein Dokument des Heiligen Vaters, es ist nicht nur jemand zu sehen. In der katholischen Kirche hat der Papst eine wichtige Rolle würde ich sagen, und so die erste Einstellung hat nicht zu sein, wo wir einen kritischen Punkt zu finden, aber was will uns der Heilige Vater zu erzählen? [Wir müssen], um ihn zu hören und mit offenem Herzen zu hören und sofort auf nicht springen, was mich in meiner Haltung verletzen könnte oder in meinem Vorurteil, sondern offen sein. Er ist der Papst und wir sind katholisch.


Edward Pentin ist der Rom - Korrespondent Register
http://www.ncregister.com/daily-news/car...-what-john-pau/
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