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von esther10 14.05.2016 00:09

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von esther10 14.05.2016 00:09

Bayern setzt sich durch: Maghreb-Staaten als „sichere Herkunftsländer“ eingestuft

Veröffentlicht: 14. Mai 2016 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: Causa ASYL (Flüchtlinge/Migranten) | Tags: Asylrecht, Bundestag, CSU, Flüchtlinge, Freistaat Bayern, Horst Seehofer, Maghreb-Staaten, Migranten, Nordafrika, Parteichef, sichere Herkunftsländer |Hinterlasse einen Kommentar

Bayern hat bereits im Januar diesen Jahres im Bundesrat den Vorschlag eingebracht, die Liste der sicheren Herkunftsstaaten u. a. um die nordafrikanischen Maghreb-Staaten Tunesien, Algerien und Marokko zu erweitern. Jetzt hat der Deutsche Bundestag die Einstufung dieser Länder als sichere Herkunftsstaaten beschlossen. 400px-Csu-logo.svg



„Das ist ein weiterer Erfolg der CSU in der Flüchtlingspolitik. Wir wollen das Problem nachhaltig lösen. Die Ausweitung der sicheren Herkunftsländer ist ein weiterer wichtiger Baustein, den Bayern zur Lösung der Flüchtlingskrise beiträgt“, erklärt Parteichef Horst Seehofer.

Asylbewerber aus den Maghreb-Staaten haben kaum Aussicht auf Asyl in Deutschland. Die Anerkennungsquoten liegen unter 1 %. Die Einstufung dieser Länder als sichere Herkunftsstaaten ist wichtig, um die Asylverfahren weiter zu beschleunigen und einen Abschreckungseffekt für Wirtschaftsflüchtlinge zu erzielen.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/mai-...rkunftsstaaten/

von esther10 14.05.2016 00:08

Spiritus Domini – Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis

Modell einer mystagogischen Einführung in die Liturgie von Pfingstsonntag nach der sog. ordentlichen Form des Römischen Ritus.

Erstellt von Gero P. Weishaupt am 14. Mai 2016 um 09:51 Uhr


Bildquelle: Kathnews

Fünfzig Tage nach Ostern vollendet Gott in der Liturgie der Kirche das österliche Heilswerk (Präfation) und sendet am heutigen Pfingstsonntag seinen Geist auf uns herab.

Durch die Ausgießung des Heiligen Geistes über die Apostel trat die Kirche in Erscheinung. Seitdem ist sie der neue Lebensraum des auferstandenen und verherrlichten Christus. In der Liturgie der Kirche tut Christus sein Heilswerk den Menschen kund, vergegenwärtigt es in unserer Zeit und teilt es uns mit bis zu seiner Wiederkunft am Ende der Zeiten (vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1076).

Wir feiern nun das Gedächtnis des Leidens, des Sterbens und der Auferstehung Christi und beten, dass der Heilige Geist uns tiefer einführt in die „volle Wahrheit“, indem er „uns das Geheimnis dieses Opfers immer mehr erschließt“ (Gabengebet). Möge die Kraft des Heiligen Geistes in uns weiterwirken (Schlussgebet).

Die mystagogische Einführung nimmt Bezug auf die das Tagesgebet, die Präfation, das Schlussgebet und den Katechismus der Katholischen Kirche.
http://www.kathnews.de/spiritus-domini-d...lt-den-erdkreis
Foto: Taube – Bildquelle: Kathnews

von esther10 14.05.2016 00:07

Le Roi s’amuse! – Papst Franziskus auch?

Was antwortete Papst Franziskus den Ordensoberinnen? „Ich denke, ich werde die Glaubenskongregation bitten, mir über die Studien zu berichten, Zusätzlich möchte ich eine offizielle Kommission einrichten,
14. Mai 2016


Papst Franziskus an die Generaloberinnen
Aus dem Tagebuch eines einfachen Katholiken.

von Andrea Corradori*

(Rom) Papst Franziskus „öffnete“ sich Diakonissen oder Diakoninnen, so ganz genau weiß das niemand, und vor allem kann noch keiner sagen, wohin diese „Öffnung“ führen wird.

Don Livio Fanzaga, der Programmdirektor von Radio Maria Italien, versuchte mit Ironie auf die jüngste Schlagzeile des Papstes zu reagieren. Es klang aber mehr nach Hilflosigkeit. Man könnte fast Mitleid mit ihm haben wegen seiner ständigen Versuche, Papst Franziskus aus den Klauen von Jorge Mario Bergoglio zu retten.

Ich frage mich, ob die Klagen der Ordensoberinnen, warum Frauen vom Diakonat und von der Predigt „ausgeschlossen“ seien, das Ergebnis der vergifteten Aussaat von Kardinal Carlo Maria Martini SJ oder das Ergebnis der Regie von Titularerzbischof Victor Manuel Fernandez, dem Berater und Redenschreiber des Papstes, sind. Letztlich spielt es aber keine Rolle. Sie sind Ausdruck von brüchig gewordenen Fundamenten, für die seit 50 Jahren viele in der Kirche verantwortlich sind. Wichtiger wäre es, die Fundamente zu sichern und zu festigen. Der regierende Papst ist dabei aber nicht gerade hilfreich.

Über ihn könnte man viel sagen. Eines kann man ihm aber nicht absprechen: seine geniale Fähigkeit, mediale Begeisterung zu entfachen. Die Medien hängen geradezu an seinen Lippen und lauern begierig wie auf einen Köder, auf den sie sich stürzen können.

Der Papst amüsiert sich

Seit drei Jahren beobachte ich dieses Schauspiel. Meine Schlußfolgerung daraus? Papst Franziskus amüsiert sich. Le Roi s‘amuse. Der König amüsiert sich. Es gefällt ihm den Köder auszuwerfen und dann zuzusehen, welche Wirkung sein Wort auf die internationale Medienwelt hat. Das mag nur mein persönlicher Eindruck sein, den habe ich aber.

Die Nachrichtensendungen, die Internetseiten und die sozialen Netzwerke erlebten seit Dienstag eine Diakonissen-Schwemme. Die Übergänge waren fließend von Diakonissen zu Diakoninnen zu Priesterinnen … Von allem war die Rede – und alles im Namen von Papst Franziskus. Er brauchte nur den Köder auszuwerfen. Der Rest läuft ganz von alleine.

Dann hat man sie uns im Fernsehen-Interviews gezeigt, die katholischen 68er-Frauen mit ihren Klerikalisierungs- und Gewerkschaftsforderungen und ihrer feministischen New-Age-Selbstverwirklichungserwartung. Die internationale Medien waren entzückt: „endlich“ und „revolutionär“ lauteten die am meisten gebrauchten Adjektive.

„Che casino“ – Was für ein Wirbel


Bald auch in der katholischen Kirche?

Da fällt es gar nicht so schwer, sich vorzustellen, wie der 80jährige absolute Monarch aus der Calle Membrillar von Buenos Aires sich darüber amüsiert, was für einen „Casino“, um Franziskus wörtlich zu zitieren, was für einen Wirbel er dieses Mal wieder ausgelöst hat.

Pech für den guten Don Livio und all die anderen guten Katholiken, die sich so sehr bemühen, jeden „Casino“ des Papstes schönzureden, denn – listigerweise über indirekte Kanäle – er läßt sie wissen, diese guten Katholiken eigentlich gar nicht zu wollen. Er zieht ihnen vielmehr jene Gestalten vor, die Feinde und Widersacher der Heiligen Kirche und des Evangeliums sind. Die Liste jener, für die der Papst lobende Worte übrig hatte, ist inzwischen zu einem beachtlichen Who is Who von kirchenfeindlichen Linksradikalen bis zu neomalthusianischen Finanzmogulen, von Abtreibungsbefürwortern bis zu Überbevölkerungsideologen geworden. Umgekehrt ließe sich eine Liste der guten und treuen Kräfte zusammenstellen, für die Franziskus noch kein Wort der Aufmunterung und des Zuspruches übrig hatte, oder für die er sogar abfällige Worte fand und denen er die kalte Schulter zeigte.

Worte des Papstes oder Worte Torniellis?

Doch zurück zum Ausgangspunkt: Was antwortete Papst Franziskus den Ordensoberinnen?

„Ich denke, ich werde die Glaubenskongregation bitten, mir über die Studien zu berichten, die es zu diesem Thema gibt, denn ich habe euch nur auf der Grundlage dessen geantwortet, was ich von diesem Priester gehört hatte, der ein gebildeter und tüchtiger Forscher im Bereich des Ständigen Diakonats war. Zusätzlich möchte ich eine offizielle Kommission einrichten, die diese Frage durchdenkt: Ich denke, es wird der Kirche gut tun, diesen Punkt zu klären. Ich bin einverstanden und werde darüber reden, damit etwas in dieser Art geschieht.“
Lassen wir es auch einmal dahingestellt, daß ein Papst besser informiert sein sollte, oder zumindest könnte. Fragen an den Papst werden bereits im Vorfeld einer Begegnung vorgelegt.

Lassen wir es auch dahingestellt, daß die von den Medien verbreiteten Worte, die Diakonissen seien „eine Möglichkeit für heute“, vom Papst nie gesagt wurden. Diese Worte finden sich nicht in der offiziellen Niederschrift des Vatikans. Sie finden sich aber, und zwar als direktes Zitat, im Artikel von Andrea Tornielli, der als erster die Aussage zum Frauendiakonat veröffentlichte. Da Tornielli zum engsten Vertrautenkreis des Papstes gehört, ist sein Artikel als eine offiziöse Interpretation zu verstehen.

„Nein, Eure Heiligkeit, das braucht die Kirche nicht“

Doch zum Eigentlichen: Es braucht eine Kommission, „die diese Frage durchdenkt“, weil das „der Kirche gut tun“ wird?

Nein, Eure Heiligkeit, dazu besteht kein Bedarf, weil es das bereits alles gibt. Erst 2003 legte die Internationale Theologische Kommission des Heiligen Stuhls die ausführliche Studie „Der Diakonat: Entwicklung und Perspektiven“ vor.

Es braucht genausowenig eine neue Kommission, die das Phänomen der frühchristlichen Diakonissen studiert, wie es die teure Doppel-Bischofssynode über die Familie gebraucht hat. Das einzige greifbare Ergebnis, außer großer Unruhe, ist das vorgefertigte, zweideutige nachsynodale Schreiben Amoris laetitia, in das jeder hineininterpretieren kann, was er will. Die negativen Auswirkungen einer Do-it-your-self-Praxis durch Priester und Bischöfe sind bereits in großem Stil wahrzunehmen. Genau das aber braucht die katholische Kirche nicht.

Was die Kirche braucht, ist eine klare Führung, sind Hirten, die ihre Schafe weiden und sie sicher durch abschüssiges Gelände führen. Was die Kirche braucht, ist eine klare Unterweisung. Die Kirche braucht keine neue Kommission, wie es in der Politik üblich ist, wenn man Zeit gewinnen, oder Neues einführen will, sondern eine klare und allgemeine verständliche Unterweisung in der Lehre der Kirche.

Man könnte die oben gestellte Frage also doch beantworten: Die vergiftete Saat des Ante-Papstes Kardinal Martini beginnt durch dieses Pontifikat posthum doch noch aufzugehen.

*Andrea Corradori, Redakteur der traditionsverbundenen Internetpublikation Messa in Latino und Betreiber des katholischen Blogs Traditio Catholica.

Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: CLM/MiL


http://www.katholisches.info/2016/05/14/...ranziskus-auch/

von esther10 14.05.2016 00:05



Fr 13. Mai 2016 - 18.11 Uhr EST

INTERVIEW: Bischof Schneider: "In der Kirche, wir sind nicht in einer Diktatur leben '

Dies ist der erste Teil einer dreiteiligen Serie über Lifesite des Exklusiv-Interview mit Bischof Schneider.

Bischof Schneider, wie die Laien Bedenken über Franziskus-Adresse sollte


ROM, 13. Mai 2016 ( Lifesitenews ) - Bischof Athanasius Schneider von Kasachstan ist ohne Zweifel eines der schärfsten Bischöfe in der Welt in Bezug auf die katholische Kirche inneren Kämpfen ist im Zuge der umstrittenen Aussagen und Interviews von Franziskus gegenüber . Lifesitenews fragte ihn , ob gläubige Katholiken, die den Papst lieben und nicht wollen , das Papsttum sich ausdrücken zu schaden sollte, oder wenn sie in Bezug auf ihre Bedenken über Franziskus schweigen sollte.

Im Gespräch mit Lifesitenews im Rom Leben Forum Bischof Schneider antwortete:

In der Kirche leben wir nicht in einer Diktatur. In einer Diktatur, haben wir nicht den Mut, den Diktator zu widersprechen. Aber wenn in der Kirche, wir in einer Situation kommen, wo treue Priester und Bischöfe haben Angst, etwas zu sagen, wie in einer Diktatur, das ist nicht Kirche. Dies ist nicht die Kirche des Dialogs, der Kollegialität, der Familie. Nein. In einer Familie hat dort die Möglichkeit des Austausches, um Ihre Ansichten.

Und manchmal, gute Eltern erlauben sogar ihre Kinder, wenn sie wachsen, sich auszudrücken. Warum nicht? Ein guter Vater wird akzeptieren, wenn sein älterer Sohn sagt: "Vater, das ist nicht so richtig." Manchmal passiert es.

Und so ist der Heilige Vater unser Vater. Und wenn er zu diesen Gruppen sagt: "Sie müssen nicht die ganze Zeit über diese [Dinge] sprechen 'euch mit aller Ehrfurcht sagen kann," Heiliger Vater, das ist ein ungerechter Vorwurf zu uns. Wir sind zu Unrecht beschuldigt. Es ist nicht so, daß wir jedes Mal, und die ganze Zeit, darüber sprechen. Wir sprechen nicht über diese ganze Zeit. Wir sprechen über das Evangelium, wir über das Familienleben sprechen, sprechen wir über das Gebet. Also, Ihr Urteil ist es uns ungerecht. Ihr Vorwurf ist ungerecht. Und erlauben uns, in irgendeiner Weise, uns zu verteidigen, und unsere Stimme hören. "
Bischof Schneider beendete das Interview bietet Lifesitenews und seine Anhänger seinen Segen. "Gott segne Sie und setzen Sie Ihre heiligen und sehr wertvolle Arbeit für die Familie und die Ehe und für das Evangelium und der Kirche", sagte er.

https://www.lifesitenews.com/news/bishop...out-pope-franci

weiter wichtige Beiträge

https://www.lifesitenews.com/opinion/bis...he-church-today
https://www.lifesitenews.com/tags/tag/pope+francis
https://www.lifesitenews.com/tags/tag/satan
https://www.lifesitenews.com/tags/tag/morality
https://www.lifesitenews.com/tags/tag/amoris+laetitia

von esther10 14.05.2016 00:01

Bürgerkrieg14
Syrischer Erzbischof fordert Ende von Flüchtlingsaufnahme


Jean Clement Jeanbart, Erzbischof der Griechisch-Katholischen Kirche von Aleppo Foto: picture alliance/AP Photo

ALEPPO. Der Erzbischof der Griechisch-Katholischen Kirche von Aleppo, Jean-Clement Jeanbart, hat den Westen dazu aufgerufen, keine weiteren syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge aufzunehmen. Besser sei es, sich für ein Ende des Krieges in Syrien einzusetzen, sagte der Bischof während eines Besuchs in Kanada.

„Der Westen bedauert die Syrer und die Christen unter ihnen. Aber weiß er wirklich etwas von deren Problemen? Das bezweifle ich, denn ansonsten würde er sich bemühen, diesen Krieg zu beenden“, kritisierte Jeanbart die westliche Nahostpolitik. Es schmerze ihn, daß nach wie vor Zehntausende Christen Syrien verließen.

Kanada hat bislang 25.000 syrische Bürgerkriegsflüchtlingen aufgenommen und will bis Anfang 2017 rund 10.000 weitere Syrer ins Land lassen. „Das tut uns sehr weh“, sagte der Bischof. Seit Beginn des Bürgerkriegs 2011 sei die Zahl der Christen im Land von 1,5 Millionen auf 500.000 zurückgegangen.

„Europa wird einen hohen Preis zahlen für seine Ruhe“

Erst kürzlich hatte der syrisch-katholische Erzbischof von Homs, Philippe Barakat, Europa vorgeworfen, die zentrale Rolle Saudi-Arabiens im Syrien-Krieg aus wirtschaftlichen Interessen zu verschweigen. „Die europäischen Regierungen kennen die Wahrheit und schweigen, weil sie an das saudische Geld wollen“, sagte Barakat der Katholischen Nachrichten-Agentur KNA. „Wir Christen sind dabei wie Tiere und zählen nicht.“

Imame aus Saudi-Arabien, Katar und der Türkei hätten einen radikalen, gewalttätigen Islam nach Syrien importiert und damit den Krieg angeheizt: „Mit dem wahren Islam läßt es sich gut zusammenleben, nicht aber mit dem neuen, falschen Islam Saudi-Arabiens, der alles tötet“, sagte der syrisch-katholische Erzbischof.

Dieser Islamismus werde sich auch nach Europa ausbreiten. „Europa wird einen hohen Preis zahlen

hier gehts weiter
https://jungefreiheit.de/politik/ausland...tlingsaufnahme/

von esther10 13.05.2016 18:11

Vatikansprecher ordnet Papstaussagen zu Diakoninnen ein

- AP

13/05/2016 14:13SHARE:
Vatikansprecher Lombardi hat davor gewarnt, falsche Schlüsse aus den Aussagen von Papst Franziskus zum Thema Frauendiakonat zu ziehen. „Wir müssen ehrlich sein: Der Papst hat nicht gesagt, er habe die Absicht, eine Diakonenweihe für die Frauen einzuführen, erst recht nicht hat er von einer Priesterweihe für Frauen gesprochen“, sagte Lombardi als Reaktion auf die große Aufmerksamkeit für das Thema. Franziskus hatte laut darüber nachgedacht, eine Studienkommission einzurichten, die den Diakonat der Frau in der frühen Kirche untersucht. Er äußerte sich bei einer Audienz im Frage-Antwort-Modus vor 900 Ordensoberinnen, die unter anderem vom Papst wissen wollten, ob ein Zugang zum ständigen Diakonat für Frauen denkbar sei. Die Diakonenweihe kann – so wie die Priester- und Bischofsweihe - in der katholischen Kirche nur Männern gespendet werden, allerdings wird in letzter Zeit vermehrt über eine mögliche Form des Diakonats ohne Weihe diskutiert.

(rv 13.05.2016 gs)

von esther10 13.05.2016 00:59





Pro-Life-College-Studentin hatte genug mit "Sex Woche." So organisiert sie ihr eigenes Leben.

Sex Woche , Studenten Für Das Leben Von Amerika , Universität Von New Mexico

ALBUQUERQUE, New Mexico, 10. Mai 2016 ( Lifesitenews ) - Angewidert von dem wachsenden Trend an den Universitäten von jährlich einen "Sex - Woche" ein Student an der Universität von New Mexico Holding beschlossen , proaktiv in diesem Jahr zu reagieren.

UNM Students For Life Präsident Sade Patterson nach zwei Jahren war sie so empört... der "Sexuality Week" zu beobachten, selbstzerstörerischen Promiskuität und andere Perversitäten verherrlichen.

"Das Muster der Objektivierung und ein Mangel an Verantwortung wurde klar" , schrieb Patterson in The College Fix . "Es war klar Organisatoren hatten eine Agenda: meine Kollegen lehren , dass alles möglich ist, und es gibt keine Konsequenzen."

Sie war nicht die einzige empört. Es gab viele, anständige Studenten dadurch verärgert. Der Unterschied mit Patterson ist, sie die Sache in ihre eigenen Hände nahm. Im März dieses Jahres, sie lief "The Real Sex Week" mit Positivität und Ehrlichkeit über Sex aus einer moralischen Perspektive.

Image
Im Rahmen der "echten Sex Woche" an der Universität von New Mexico, hatten die Organisatoren eine mobile Einheit Tests STD und Schwangerschaft bietet.

Sexuelle Biologie diskutiert. Wie Sex wirkt sich unser Geist und Beziehungen. Die chemischen Verbindungen, des Sex buchstäblich im Gehirn des Teilnehmers erzeugt. Abstinenz. Die verschiedenen Mittel der natürlichen Familienplanung, die Fakten der künstlichen Empfängnisverhütung Ausfallraten und wie hormonelle Kontrazeption wirkt sich negativ auf den Körper einer Frau.

CareNet gab freie Schwangerschaft und STD-Tests, und riet verwirrt, getrieben-by-the-world müde Frauen, zu jung für ihre eigenen tragischen Erfahrungen.

Zusätzlich Sitzungen wurden für schwangere Frauen und Kindererziehung Studenten gehalten und bietet Hoffnung und Hilfe und Informationen darüber, wo Unterstützung zu finden. Fast 4,8 Millionen Studenten sind Eltern. Sade selbst gebar als Junior ihrem Sohn Daniel. Andere Frauen, die Geburt gab, während geht aufs College teilten ihre Geschichten.

Weitere Themen waren die Heilung von Vergewaltigung und sexueller Nötigung und Sitzungen, in denen nach einer Abtreibung Frauen ihre Geschichten des Bedauerns geteilt, und der Vergebung und Heilung, und ein Selbstverteidigungskurs für Frauen.

Mehr als zwanzig Organisationen stellen Tische Informationen über die Gesundheit Kliniken, Schwangerschaft Zentren, Elternprogramme, Kinderbetreuung Unterstützung, Berater, sexueller Nötigung Bewusstsein anbieten und vieles mehr.

Sades "The Real Sex Week" von Feministinnen gekündigt wurde, die Werbeplakate rissen, gemobbt Studenten in nicht teilnehmen, gegründet im Wettbewerb pro-Abtreibung Sitzungen, die so genannte Ereignis "homophob" und verlangte, dass der Präsident der Universität der Veranstaltung geschlossen. Sie setzen eine Tabelle als Genitalien verkleidet, und verteilte Kondome.

"Aber die lohnendsten Ergebnis unserer Woche war Zeuge Studenten glücklich unsere Informationen erhalten und mit einem positiven Ausblick auf Sex, Schwangerschaft und ihren Wert als Frauen verlassen", schrieb Sade in der College-Fix. "Es war eine Zeit der Heilung, Hoffnung, Empowerment und Liebe."

Patterson sagte Lifesitenews: "Meine Motivation in meiner Unzufriedenheit mit den beiden vorangegangenen 'Sex Wochen' auf meinem Campus verwurzelt war. Beide Veranstaltungen wurden objektiviert, fehlte sexuelle Aufklärung und Unterstützung, und gefördert Abtreibungen und Orgien ... Ich fühlte mich verantwortlich Alternativen zu bieten Studenten."

"Ich wurde ausgewählt, ein Wilberforce Fellow (Students For Life America Führer Gemeinschaft) im Sommer 2015 zu sein", erklärt Sade. "Wir haben zu kommen mit unserem eigenen Projekt aus der Kultur auf unserem Campus zu verändern Tod zu fördern, um das Leben der Bewertung. Ich wählte die Real Sex Woche Gastgeber, weil die Studenten lebensbejahende Optionen verdienen, wenn sie sich in schwierigen Situationen zu finden."

Sie sagte, dass sie einfach Themen gewählt, die ihre Erfahrung nahe waren. "Viele der Themen spiegeln meine eigenen persönlichen Erfahrungen oder von denen, mit denen ich arbeite. Du wirst sehen, ich schwanger und Erziehungshilfe Nacht gehalten, weil ich ein Erziehungs Student selbst bin und ich andere Männer und Frauen wollten die Unterstützung und die Möglichkeiten zu wissen, dass sie haben ", erklärte sie. "Sexuelle Nötigung Heilung war mir wichtig, weil ich in der Vergangenheit angegriffen worden und haben nicht die Heilung von meiner Erfahrung erhalten. Ich weiß, dass viele Frauen in der Dunkelheit und Schande nach einem Angriff verstecken und müssen befähigt werden, die Heilung zu finden und zu sehen als Sieger, sondern als ein Opfer. "

Auf praktischer Ebene, hatte Sade freien Zugang zu den Festsälen in der Student Union Building, die die Stühle, Tische, Tontechnik zur Verfügung gestellt, und Raum. Sie kaufte Lebensmittel durch UNM Catering, die von einer Universität Mittel bezahlt wurde. Sade und ihr Team erstellt Anzeigen in der Schulzeitung (bezahlt von der Universität Mittel), auf TV-Bildschirmen in der Studenten Union Building (kostenlos) und zwanzig Studenten für das Leben Mitglieder verteilt Plakate und Flyer.

Line-Up-Lautsprecher, erreicht Sade Freunden aus, Mitarbeiter, Fachleute sie in Kontakt gewesen ist, und Kollegen Freiwilligen bei ihrer Schwangerschaft Zentrum lokale Krise. Organisationen geholfen ", weil wir Partner mit ihnen bereits oder weil ich ihre Dienste selbst verwendet und wissen, wie wichtig sie sind", Sade erklärt.

Sade hat Ratschläge für andere, die eine positive Alternative zur vorherrschenden Kultur der Promiskuität zu starten möchten. "High Schulen und Hochschulen sollten Studierende Kontakt für das Leben von Amerika, um zu sehen, wie sie ein Pro-Life-Club starten kann", riet sie. "Ich würde vorschlagen, eine Woche oder einen Monat oder sogar eine Nacht-Hosting, sexuelle Erziehung zu Studenten."

Sie ermutigt alle prolife Organisationen kennen zu lernen, Freiwillige und Partner mit lokalen lebensbejahende Organisationen. "Der Grund, warum wir hatten so viele Organisationen und Referenten ist, weil wir mit Organisationen auf die Partnerschaft auf und außerhalb des Campus für das letzte Jahr konzentriert haben", sagte Sade. "Erfahren Sie, wie Beziehungen zu machen, mit anderen Gruppen und Organisationen und sehen, ob sie abgesehen von Ihrer Mission zu sein möchten!"

Sade hat für The Real Sex Woche an einem anderen Projekt, ein "Starter-Kit" genommen, andere prolife Organisationen in der ganzen Nation zu helfen.

Patterson räumt ein, dass die Schaffung, Organisation und Sponsoring Die Real Sex Woche eine schwierige Aufgabe war. "Sex Woche Hosting war ein Riese von einem Projekt. Ich schlief oder aß kaum, ich hinten für eine Woche in der Schule gefallen", vertraute sie, "aber wenn es vorbei war, konnte ich zurückblicken, was wir hinter sich gelassen und lächeln mit einem Sieg. "

"Ja, es war schwer, ja, wir hatten Opposition und spiel Aber wir haben einen Einfluss auf unsere Campus und konnten sexuelle Aufklärung und Unterstützung für Studenten aus verschiedenen Bereichen des Lebens zu bieten, die sich zwischen den Rissen zu fallen scheinen.."

"Unser Campus fördert wirklich und unterstützt eine Kultur des Todes", klagte Patterson. "Ich hatte eine Verpflichtung, das zu ändern, und ich nahm Aktion in der beste Weg, ich wusste, wie."
https://www.lifesitenews.com/news/pro-li...ganized-her-own

von esther10 13.05.2016 00:58

Das Attentat auf Johannes Paul II.: Bericht eines Zeugen
Der polnische Journalist und Schriftsteller Włodzimierz Rędzioch erinnert sich an jene dramatischen Momente

13. MAI 2016ANTONIO GASPARIJOHANNES PAUL II.


Am 13. Mai 1981 stand die gesamte Welt still. Papst Johannes Paul II. wurde zum Opfer eines Attentats auf dem Petersplatz. Niemand wusste zunächst, ob er es überleben würde, wer auf ihn geschossen hatte und aus welchem Grund. Der Rest ist Geschichte. Über diesen für die Kirchen- und Menschheitsgeschichte dramatischen Augenblick legte der seit fast 40 Jahren in Rom lebende polnische Journalist und Schriftsteller Włodzimierz Rędzioch ZENIT gegenüber ein Zeugnis ab.

***

Wie verlief der 13. Mai 1981 für Sie?

Włodzimierz Rędzioch: Der 13. Mai 1981 war für mich ein normaler Arbeitstag in den Büros des „Osservatore Romano“. Im Rahmen meiner Arbeit für die vatikanische Zeitung verfolgte ich auch die Aktivitäten des Papstes mit. Für ihn war der Tag hingegen dicht gedrängt. An diesem Tag hatte Johannes Paul II. das Päpstliche Institut für Studien zu Ehe und Familie gegründet und den äußerst bekannten französischen Genetiker Jérôme Lejeune mit dessen Frau in einer Privataudienz empfangen und mit ihnen ein Mittagessen in freundschaftlicher Atmosphäre eingenommen.

Wo waren Sie zum Zeitpunkt des Attentates auf den Papst?

Włodzimierz Rędzioch: Am Nachmittag des 13. Mai hatte ich meine polnischen Freunde zur Mittwochs-Generalaudienz auf dem Petersplatz begleitet. Ich blieb jedoch nicht bei ihnen. Ich begab mich in den Schatten der linken Säulenreihe, um das Geschehen auf der von auf Johannes Paul II. wartenden Menschen überfüllten Piazza zu betrachten. Um 17 Uhr kam aus dem Glockenbogen unter der Fassade des Petersdoms der weiße Jeep des Papstes hervor und begann den Platz zu umfahren. Der Papst bewegte sich langsam durch einen Wald aus Fahnen, Tüchern, Fotoapparaten und hochgestreckten Armen der Gläubigen. Irgendwann nahm Johannes Paul II. ein kleines Mädchen mit einem Luftballon in die Arme: Er küsste sie und gab sie ihren Eltern zurück. In diesem Augenblick geschah etwas Seltsames: Alle zuvor auf der Piazza sitzenden Tauben flogen in die Höhe; unmittelbar danach erblickte ich rund um das Auto des Papstes ein Durcheinander. Es drehte um und bewegte sich erneut auf den Glockenbogen zu.

Was ging Ihnen dabei durch den Kopf?

Włodzimierz Rędzioch: Wie alle auf der Piazza versammelten Gläubigen wusste ich nicht genau, was vorgefallen war. Von Mund zu Mund bahnte sich jedoch eine furchtbare Stimme den Weg: „Attentato! Attentato!“ Die Menschen weinten, verzweifelten oder verstummten. Man sah betend kniende Personen, denn viele dachten, der Papst sei gestorben. Währen der Audienz dieses schicksalshaften 13. Mai 1981 hätte der Papst eine Katechese halten und in Bezug auf Maria sagen sollen: „Sie kannte die innigste und tiefste Freude in Verbindung mit der Trauer und der schrecklichsten Prüfung. Dies geschieht uns allen: Freude und Schmerz wechseln einander ab und durchmischen in unserem Leben Rosen und Dornen.“

Was geschah nach dem Attentat auf der Piazza?

Włodzimierz Rędzioch: Die Menschen erhielten keine Nachrichten, denn alle Veranstalter der Audienz und die vatikanischen Bewacher waren verschwunden. Glücklicherweise befand sich in jenen dramatischen Augenblicken Pater Casimiro Przydatek, der Verantwortliche des polnischen Pilgerzentrums, auf der Piazza. Dieser trat vor das Mikrophon und begann mit dem Rosenkranzgebet: Die Menschen beteten und sangen. Einige der Anwesenden hatten dem Papst aus Polen eine Kopie der Ikone der Gottesmutter von Czestochowa als Geschenk mitgebracht. Danach ging ich zum polnischen Pilgerhaus unweit von Sankt Peter in der Via Pfeiffer. Auf dem Weg machte ich einen kurzen Abstecher in den bereits von Journalisten überfüllten vatikanischen Pressesaal. Alle waren sehr besorgt, unter anderem deshalb, weil Pater Panciroli, der Verantwortliche des Pressesaals, zu Beginn von der Möglichkeit der Durchlöcherung der Bauchspeicheldrüse des Heiligen Vaters gesprochen hatte. Im polnischen Haus trat ich vor den Fernseher, in dem eine Direktübertragung aus dem Poliklinikum Gemelli zu sehen war. Aus dem Fernsehen erfuhr ich, dass der Krankenwagen in Rekordzeit im Krankenhaus angekommen war. Daher begann die Operation schon um 17.55 Uhr. Der Zustand des Papstes war bedenklich. Daher spendete Don Stanislaus dem Papst die Absolution und die Krankensalbung. Ich blieb bis 23.30 Uhr vor dem Fernseher. Dann kam die medizinische Mitteilung von Prof. Castiglioni. Dieser informierte die Journalisten darüber, dass die Operation gut ausgegangen sei und ergänzte: „Wir haben unser Möglichstes getan. Nun muss man abwarten.“

hier geht es weiter
https://de.zenit.org/articles/das-attent...t-eines-zeugen/
https://de.zenit.org/

von esther10 13.05.2016 00:55

Die Unfehlbarkeit des Papstes – Eine aktuelle Frage
12. Mai 2016 0


Papst Franziskus und das Unfehlbarkeitsdogma
(Rom) Die von Hans Küng kolportierten Aussagen von Papst Franziskus zum Unfehlbarkeitsdogma, die das katholische Kirchenoberhaupt dem modernistischen Theologen in einem Privatbrief mitgeteilt haben soll, veranlaßten die katholische Publikation Libertà e Persona (Freiheit und Person) zu lesenswerten Überlegungen. Von Libertá e Persona stammte die Aufzeichnung eines fiktiven Telefongesprächs, mit dem Papst Franziskus König Heinrich VIII. von England das nachsynodale Schreiben Amoris Laetitia erklärt.

Die Unfehlbarkeit des Papstes oder Wie man dem Papsttum einen schlechten Dienst erweist

Der heilige Vinzenz von Lérins schrieb:

„Einige Päpste schenkt Gott, andere duldet er, mit wieder anderen straft er.“


Alle wichtigen Medien berichteten über das Schreiben von Franziskus an Hans Küng, den großen Gegenspieler, theologisch gesehen, von Johannes Paul II. und Benedikt XVI.

In diesem Schreiben sagt er, daß man über das päpstliche Unfehlbarkeitsdogma diskutieren kann.

Ein Dogma der Kirche kann man aber nicht diskutieren. Das ist ein Widerspruch in sich. Entweder es ist ein Dogma, oder es ist kein Dogma. Alles und immerfort zur Diskussion zu stellen, indem man alles der mangelnden Sachkenntnis applaudierender Medien übereignet, erzeugt enorme Verwirrung und Orientierungslosigkeit. Um so angebrachter und notwendiger ist es heute, darüber zu diskutieren, was überhaupt die Unfehlbarkeit ist.

Das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit führte von Anfang an zu zahlreichen Diskussionen, auch unter jenen, die ihm zustimmten. Man befürchtete, daß es mißverstanden werden könnte.

Es gab solche, die es bekämpften, solche die es verteidigten, und es gab solche, die in ihrer Verteidigung darauf hinwiesen, daß es erklärt und richtig verstanden werden muß.

Unfehlbarkeitsdogma heute besonders erklärungsbedürftig

Wenn also bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein Erklärungsbedarf gesehen wurde, so besteht er heute erst recht in einer Zeit, in der Individualisierung und Personalisierung alle Bereiche bestimmen, deren Komplizen der Einfluß der Medien ist.

Es ist also zuallererst eines zu verstehen: Die Unfehlbarkeit des Papstes als Stellvertreter Christi auf Erden gehörte bereits vor der Verkündigung des Dogmas zum Glauben der Kirche. Sie geht in ihrem Anspruch bis auf die Apostel zurück und auf Petrus, den Christus als ihren Ersten eingesetzt hatte.

Worin besteht aber nun diese Unfehlbarkeit? Da wird es etwas schwieriger, weil sie zu den Geheimnissen des Glaubens gehört, jenens Glaubens, der dazu führt, daß die Katholiken immer richtigerweise an die Heiligkeit der Kirche geglaubt haben, selbst dann, wenn es schlechte Priester, Bischöfe, Kardinäle und Päpste gab.

Die Grundlage der Unfehlbarkeit bildet das Evangelium:

„Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 16,18-19).
Diese Zusicherung ist eine Gewißheit, da sie von Christus selbst gegeben wurde.

Der Papst kann im persönlichen Leben und als Privattheologe fehlen

Das bedeutet aber nicht, und wurde von der Kirche auch nie gelehrt, daß der Papst nicht irren kann.

Petrus, der erste Stellvertreter Christi auf Erden und damit der erste Papst, verleugnete Christus drei Mal. Der heilige Paulus ermahnte ihn und „widerstand ihm ins Angesicht“ und rettete damit die Kirche, die bereits von Anfang an Probleme hatte. Scheitern und Größe des Apostels Petrus geben bereits wieder, was für alle seine Nachfolger auf dem Stuhl Petri gilt.

Der Papst kann fehlen sowohl im persönlichen Leben (er kann sogar ein großer Sünder, ein Pharisäer oder eitel sein …) als auch als Privattheologe.

In der Geschichte gibt es verschiedene Fälle, wo Päpste Falsches gesagt haben, ohne dafür aber ihre Unfehlbarkeit in Anspruch zu nehmen.

Auch heute wird ein so umstrittenes Dokument wie Amoris laetitia ausdrücklich vom Autor, Papst Franziskus, nicht als doktrinelles Dokument vorgelegt. Was in Amoris laetitia steht, ist daher nicht unfehlbar.

Der heilige Vinzenz von Lérins schrieb bereits vor bald 1.600 Jahren: „Einige Päpste schenkt Gott, andere duldet er, mit wieder anderen straft er.“ Die Geschichte gibt ihm Recht und zeigt, daß auch die Päpste, mit denen die Kirche gestraft wurden, der Kirche zwar große Schwierigkeiten verursachten, aber nicht imstande waren, sie zu zerstören. Weder jene, die durch ihr Privatleben ein Ärgernis gaben, wie in der Renaissance, noch jene, allerdings sehr seltenen Fälle, die durch irrige Lehren der Kirche schändlichen Schaden zugefügt haben.

Die Kritik Kardinal Biffis an Assisi 1986 und dem päpstlichen Mea culpa

Kardinal Giacomo Biffi, ein großer Freund von Johannes Paul II., erzählte häufig und als etwas ganz Normales und Richtiges, daß er seinen Freund und Papst mehrfach öffentlich und privat kritisiert hatte. Das galt in besonderer Weise wie Johannes Paul II. das mea culpa zur Geschichte der Kirche gehandhabt und dadurch gerade in Sachen Ökumene große Verwirrung gestiftet hatte.


Kardinal Giacomo Biffi
Das interreligiöse Treffen von Assisi 1986 war für Kardinal Biffi, ebenso wie für Kardinal Ratzinger, eine unwillkürliche Propaganda für eine religiöse Indifferenz.

Johannes Paul II. war über den Tadel Biffis nicht verärgert, sondern gestand, soweit bekannt, sogar, daß seine Worte Wahres enthielten.

Kein ernsthafter Papst hält die Unfehlbarkeit für Allmacht: der Glauben und das Evangelium gehören nicht dem Papst, sondern sind ihm zu treuen Händen und für das Seelenheil der Gläubigen anvertraut.

Er ist es, der das depositum fidei weiterzugeben hat.“Tradere“ bedeutet, daß er nichts hinzufügt, sondern weitergibt, wie der heilige Paulus schreibt, was er empfangen hat. „Depositum“ bedeutet, daß alle Dogmen bereits explizit oder implizit im Evangelium, der Heiligen Schrift insgesamt und der apostolischen Überlieferung enthalten sind.

Was aber, wenn ein Papst nicht katholisch ist?

Deshalb wurde in der Kirche im Lauf der Jahrhunderte immer wieder die Frage gestellt: Was aber, wenn der Papst nicht katholisch wäre?

Julius II. (1503-1513)

Für Erasmus von Rotterdam (1466-1536) war Julius II. (Papst 1503-1513) nicht Papst. Der große Theologe vertrat die in der Kirche allgemein verbreitete Überzeugung: Wenn ein Papst nicht den wahren Glauben hat, dann ist er nicht Papst und verliert ipso facto sein Amt.

Paul IV. (Papst 1555-1559) erklärte, immer im 16. Jahrhundert, in der Bulle Cum ex apostolatus officio vom 15. März 1559, daß es unmöglich ist, das Kirchenoberhaupt zu sein, ohne den Glauben zu haben.

Einige Jahrzehnte später schrieb der heilige Robert Bellarmin in De Romano Pontifice:

„Ein Papst, der ein offenkundiger Häretiker ist, hört aus diesem Grund auf, Papst und Haupt zu sein, weil er aus diesem Grund aufhört ein Christ und ein Glied des Leibes der Kirche zu sein. Das ist das Urteil aller Kirchenväter, die lehren, daß die offenkundigen Häretiker sofort jede Jurisdiktion verlieren.“
Dieser Punkt, das Amt zu verlieren, ist allerdings, zumindest was den Papst betrifft, sehr problematisch, weil prima sedes a nemine indicatur: Da der Papst über den Kardinälen und über den Konzilen steht, kann er nicht von diesen abgesetzt werden.

Wie läßt sich also die Möglichkeit, daß ein Papst gar nicht Papst sein könnte, weil er ipso facto sein Amt verliert, mit der Tatsache in Einklang bringen, daß er nicht von anderen abgesetzt werden kann?

Wie es scheint, ist es noch keinem Theologen gelungen, diesen Fall in praktischer Hinsicht zu lösen.

So sprach auch der alte Kodex des Kirchenrechtes von einem Amtsverlust ipso facto und Punkt.

Die Feststellung des Amtsverlusts würde dennoch konkrete Folgen zeitigen, da jedes Pontifikat durch den Tod oder freiwilligen Amtsverzicht ein Ende findet. Ipso facto wären Entscheidungen und Rechtshandlungen eines ungültigen Papstes ebenfalls ungültig. Niemand wäre gehalten, sie zu beachten und ihnen zu folgen. Nach dem Ende seines Pontifikats könnte diese Ungültigkeit in aller Konsequenz durchgesetzt werden.


Den Papst darf man nicht kritisieren?

Kehren wir jedoch zur Unfehlbarkeit und ihren Grenzen zurück. Häufig sind Kommentare folgender Art zu hören: Ein Dokument des Papstes, eine Aussage des Papstes, eine Handlung des Papstes darf man nicht kritisieren.

Julius II. (1503-1513)

hier geht es weiter

http://www.katholisches.info/2016/05/12/...aktuelle-frage/

Übersetzung/Zwischentitel: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons/Twitter(Screenshot)

von esther10 13.05.2016 00:54




56 Millionen Abtreibungen auf der ganzen Welt jedes Jahr, neue Studie

Abortrate , Empfängnisverhütung , Verhütungsmittel , Lanzette , Michael Neu

12. Mai 2016 ( Lifesitenews ) - Es gibt 56 Millionen Abtreibungen jährlich weltweit, die nach einer neuen Studie in der veröffentlichten The Lancet . Das bedeutet , dass man in alle vier Schwangerschaften in der Welt in Abtreibung endet.

Forscher sagen, dass die globale Abortrate tatsächlich fällt - aber Pro-Life-Experten bestreiten die Schlussfolgerungen der Autoren, dass Pro-Life-Gesetze nicht verringern Abtreibungen und dass die globale Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln ist eine bessere Politik.

Die Studie verglich die Zahl der Abtreibungen zwischen 2010 und 2014 mit der Zahl von 1990 bis 1994. Während die Gesamtzahl erhöhte sich um mehr als fünf Millionen, von 50,4 Mio. vor einem Jahrzehnt, die durchschnittliche Rate der Abtreibungen sank. Weltweit ist die Abtreibungsrate jetzt 35 pro 1000 Frauen im Alter von 15-44 Jahre - zurückgehend von 40 pro 1000 in der gleichen Kohorte in den 1990er Jahren.

Allerdings ist die Studie fest, dass der Rückgang nicht gleichmässig auf der ganzen Welt nahmen.

"Abtreibung Raten seit 1990 deutlich zurückgegangen sind in der entwickelten Welt, aber nicht in der Dritten Welt", die Autoren schrieb.

Sie fügte hinzu, dass in den meisten entwickelten Ländern, Abtreibung ist legal, während es durch das Gesetz in Ländern mit einer höheren Abortrate ist verboten.

"Die Gewährleistung des Zugangs zu sexuellen und reproduktiven Gesundheitsversorgung Millionen von Frauen ungewollte Schwangerschaften vermeiden helfen könnte, und den Zugang zu sicherer Abtreibung gewährleisten", schloss sie.

Die Pro-Choice-Blogosphäre und seine freundlichen Intellektuellen aufgegriffen der Studie Pro-Life-Gesetzgebung zu kritisieren.

Dr. Diana Greene Foster von der University of California in San Francisco, die nicht an der Studie beteiligt war, schrieb: "Die offensichtliche Interpretation ist, dass Abtreibung unter Strafe ist es nicht verhindern, sondern treibt Frauen illegale Dienstleistungen oder Verfahren zu suchen."

Slate.com destilliert diese in eine Geschichte mit dem Titel, "Neue Studie: Anti-Abtreibungsgesetze nicht Abtreibungsraten reduzieren. Contraception tut. "

Aber diese Schlussfolgerungen sind falsch aus mehreren Gründen, Pro-Life-Führer sagen Lifesitenews.

Pro-Life-Gesetze Leben retten, sagen Experten

"Es gibt gute öffentliche Gesundheit Daten, die die Häufigkeit der Abtreibung zeigt, dass wesentlich von ihrer Rechtsform betroffen ist", so Dr. Michael Neu, Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Ave Maria University in Florida, sagte Lifesitenews. "Es gibt einen guten Körper der Forschung, die zeigt, dass inkrementelle Pro-Life-Gesetze eine Wirkung haben."

"In einer Literaturstudie, die Guttmacher Institute mindestens 15 Studien identifiziert, die die Medicaid Finanzierung der Abtreibung gefunden Abtreibungsraten erhöht", sagte er. Das Institut, das als Forschungszweig von Planned Parenthood begann "anerkannt, dass die methodologisch stärkste Studien festgestellt, dass Medicaid Finanzierung der Abtreibung Abtreibungsraten deutlich erhöht.",

Der Status des ungeborenen Person nach dem Gesetz die Zahl der Abtreibungen zu Hause beeinflusst und weltweit, sagte Dr. New, der die Ausgabe rigoros studiert hat.

Er zitierte eine Studie verfasst von Phillip B. Levine und Douglas Staiger im Jahr 2004 für das Journal of Law and Economics , die osteuropäischen Länder analysiert, die ihre Abtreibung Politik nach dem Fall des Kommunismus verändert.

"Die Autoren schlossen daraus, dass bescheidenen Beschränkungen Abtreibung um rund 25 Prozent Abtreibungsraten reduziert", sagte Dr. New Lifesitenews.

"Auch in den Vereinigten Staaten nach Roe v. Wade , die Zahl der Abtreibungen von 900.000 bis 1.500.000 Millionen erhöht (eine 66 - Prozent - Zunahme) zwischen 1974 und 1980" , sagte er.

Die Studie kann für die Unterschiede in der Abtreibungszahlen eine einfachere Erklärung werden mit Blick auf, sagte er.

Das Ignorieren anderer Faktoren

"Die meisten Länder, die rechtlich Abtreibung einschränken befinden sich in Afrika, Südamerika und dem Nahen Osten", die in der Regel wesentlich höhere Armutsraten haben als die westlichen Länder, in denen Abtreibung legal ist, sagte Dr. Neu. "Sie haben auch eine viel höhere Inzidenz von verschiedenen sozialen Pathologien, die die Nachfrage nach Abtreibung erhöhen könnte."

"Reporter von Mainstream-Medien oft nicht, dies zu berücksichtigen", bemerkte er.

Dr. New fügte hinzu, dass, während er noch keine gesehen habe "schwere methodische Fehler", würde Forscher haben "einige berechtigte Fragen über die Zuverlässigkeit der ausländischen Gesundheitsdaten -. Vor allem die Zuverlässigkeit der Abtreibung Daten in Ländern, in denen die Abtreibung gesetzlich eingeschränkt"

Pro-Life-Experten nahm Ausnahme mit dem Vorschlag des Berichts, dass Geburtenkontrolle zu den nicht-entwickelten Nationen der Welt zu verteilen Allheilmittel für hohe Abtreibungsraten ist.

Contraception, nicht Verursachung

Die Vorstellung, dass weit verbreitete Verhütungsmittel Zugang Abtreibung reduziert durch die Studie der eigenen Erkenntnisse widerlegt wird, sagte Dr. Neu.

"Von allen Gegenden der Welt, empfängnisverhütende freundlichen Westeuropa das hatte höchste Anstieg der Abortrate (in Prozent) zwischen 1990 und 2014" , sagte er "Die Abtreibungsrate zwischen 13 und 18 ging -. 38 Prozent erhöhen, ansteigen."

"Vielleicht Zugang zu Verhütungsmitteln nicht so effektiv ist wie die Autoren behaupten", sagte Dr. New Lifesitenews.

Das bestätigt den Abschluss von Studien in den beiden durchgeführt Schweden und Spanien , die als Kontrazeptiva gefunden erhöht, so dass die Abortrate tat.

" Die Wissenschaft über die Frage des Zweifels bewiesen hat , die Tatsache , dass auf Empfängnisverhütung greift nicht auf die Rate der Abtreibung zu verringern" , Judie Brown, der Gründer der American Life Liga , sagte Lifesitenews. "In der Tat ist es die liberalen Zugang zu Verhütungsmitteln , die zu höheren Abtreibungsraten beiträgt."

Abtreibungs nicht verringern Abtreibung

Die Schlussfolgerungen der Studie über die Beziehung zwischen Verhütung und Abtreibung sind auch irreführend, weil hormonellen Empfängnisverhütung - vor allem die lang wirkenden reversibel Empfängnisverhütung (LARCs) oft die "wirksamsten Methoden der Empfängnisverhütung" genannt - kann als Abtreibungsmittel handeln, die Implantation eines verhindern neu Kind gezeugt.

"Die meisten Formen der chemischen Abtreibung abbrechen preborn Kinder während der ersten Woche des Lebens, wie die Wirkungsweisen solcher Pillen mit der Gebärmutterschleimhaut gehören zu stören", sagte Brown. "Dies führt zu Abtreibung", anstatt zu sinken.

"Es ist höchste Zeit , dass die Autoren des Lancet einen harten Blick nahm an ihrer angeblichen Tatsachen" , sagte sie, "und erkennen , dass Propaganda macht nie für eine gute wissenschaftliche Entdeckung."
https://www.lifesitenews.com/news/56-mil...year-new-report


von esther10 13.05.2016 00:54

Das dreistufige Weiheamt muss eine Einheit bleiben

Angebliche Äußerungen von Papst Franziskus sorgen erneut für Unruhe in der Kirche. Lombardi stellte klar und relativierte.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 12. Mai 2016 um 22:59 Uhr


Kardinal Müller
Bildquelle kath. info

Vatikan (kathnews). Vatikansprecher Federico Lombardi hat am späten Nachmittag Aussagen des Papstes über das Frauendiakonat relativiert. Es habe sich um eine spontane Äußerung von Franziskus gehandelt. Es gehe schlicht darum, die Rolle von weiblichen Diakonen in der frühen Kirche historisch zu untersuchen, so Lombardi.

Kein Priestertum der Frau

Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, dass die Nichtzulassung von Frauen zum Priesteramt von Papst Johannes Paul II. 1994 als eine unfehlbare und damit unabänderliche kirchliche Lehre bestimmt wurde. Wörtlich schrieb Papt Johannes Paul II. in Ordinatio Sacerdotalis:

“Obwohl die Lehre über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe sowohl von der beständigen und umfassenden Überlieferung der Kirche bewahrt als auch vom Lehramt in den Dokumenten der jüngeren Vergangenheit mit Beständigkeit gelehrt worden ist, hält man sie in unserer Zeit dennoch verschiedenenorts für diskutierbar, oder man schreibt der Entscheidung der Kirche, Frauen nicht zu dieser Weihe zuzulassen, lediglich eine disziplinäre Bedeutung zu.

Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben“( OS, 4).

Auch Franziskus hat dies mehrfach in der Vergangenheit bekräftigt.

Interview mit Gerhard Ludwig Müller (Quelle: Die Tagespost, 11.12.2001)
Die Internationale Theologenkommission der römischen Glaubenskongregation hat bereits 2001… auf ihrer Jahresversammlung ein das Thema des Frauendiakonates behandelt. … Am Rande der Sitzungen der Theologenkommission, die vom 2. bis 7. Dezember 2001 unter dem Vorsitz ihres (damaligen) Präsidenten Joseph Kardinal Ratzinger im Vatikan stattfanden, war der seinerseit in München lehrende Dogmatikprofessor Gerhard Ludwig Müller bereit, gegenüber der „Tagespost“ die Ergebnisse der Beratungen zusammenzufassen. Müller war seit 1998 Mitglied der Kommission. Die Fragen stellte Georg Gänswein, der spätere Privatsekretär von Papst Benedikt und heutige Erzbischof und Präfekt des Apostolischen Palates.

Frage: Herr Professor Müller, die Internationale Theologenkommission hat auch die Frage des Diakonats behandelt. Sind konkrete Ergebnisse zu erwarten?

Gerhard Ludwig Müller: Die Subkommission hat ihre Arbeit abgeschlossen und das Dokument Herrn Kardinal Ratzinger überreicht. Der Text, der vor allem die sakramentale Natur des Diakonates als Teil des einen Weihesakraments herausstellt, hat eine breite Zustimmung in der Vollversammlung erhalten.

Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hat die lateinische Kirche den Diakonat als eigene und beständige Stufe der Hierarchie wiederhergestellt. Stellt dieses Amt für die Sendung der Kirche eine Bereicherung dar?

Wenn auch lange Zeit die sakramentale Weihestufe des Diakonates nur als Durchgang zum Presbyterat – dem Priesteramt, wie wir im Deutschen sagen – praktiziert wurde, war doch immer das Bewusstsein vorhanden, dass der Diakonat zur Substanz des Weihesakrament gehört und darum von der Kirche nicht abgeschafft werden kann wie die niederen Weihen. Der von Paul VI. mit den niederen Weihen auch abgeschaffte Subdiakonat war seit dem zwölften Jahrhundert aus kirchenrechtlichen Gründen wegen der Zölibatsverpflichtung zwar zu den höheren Weihen gezählt worden. Er gilt aber nicht im eigentlichen sakramentalen Sinn als integraler Bestandteil des von Christus eingesetzten Sakramentes. In der Kirchenkonstitution „Lumen gentium“ des Zweiten Vatikanums (Art. 29) wird der Diakonat zu den „in höchstem Maße lebenswichtigen Ämtern“ gezählt, weshalb er als hierarchische Stufe zur beständigen Ausübung wiederhergestellt wurde. Vorher waren seine Aufgaben von den Priestern beziehungsweise den Diakonen, die sich auf die Priesterweihe vorbereiteten, mit übernommen worden. Insgesamt kann man weltweit von positiven Erfahrungen mit dem permanenten Diakonat sprechen. Vor allem wird durch den Dienst des Diakons in den drei Aufgabenbereichen der Kirche, nämlich der Verkündigung, der Liturgie und der Caritas, die sakramentale Verfassung der Kirche sichtbar, vor allem wenn kein Priester da sein kann.

Ist der ständige Diakonat, der auch verheirateten Männern übertragen werden kann, eine Gefahr für den zölibatären Priester?

Gewiss nicht! Der Diakonat trägt seine Berechtigung in sich und darf nicht mit einem Minipriestertum oder einem Priester im Wartestand verwechselt werden. Es gibt eine eigene Berufung zum Priesteramt, dem gewiss die Lebensform Christi in Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam noch mehr angemessen ist als dem Träger des Diakonenamtes.

In der aktuellen Diskussion ist immer wieder vom sakramentalen Diakonat die Rede. Ist der Diakonat ein eigenes Sakrament?

Die Kirche lehrt klar, dass das Weihesakrament (sacramentum ordinis) eines von den sieben Sakramenten der Kirche darstellt. Das Weihesakrament als im Heiligen Geist bevollmächtige Ausübung der im Ursprung einen Sendung der Apostel Christi wird in seiner Fülle vom Bischof ausgeübt. Die unterschiedliche Teilhabe daran nennt man nach dem Maß ihrer Konkretisierung Presbyterat beziehungsweise Diakonat. Der Priester kann vor allem Christus wegen der Konsekrationsvollmacht in der Eucharistie als Haupt der Kirche vergegenwärtigen, und er partizipiert an der apostolischen Vollmacht – fast wie der Bischof, allerdings außer der Befähigung, die Einheit der Kirche in der Gemeinschaft der Ortskirchen und mit ihrem apostolischen Ursprung darstellen zu können. Darum kommt auch dem Bischof als Nachfolger der Apostel göttlichen Rechtes allein die Vollmacht zu, gültig die Weihe in den Stufen des Episkopats, Presbyterats und Diakonats zu spenden. So sagt es schon die erste ausführliche Weiheordnung, die wir kennen, vom Beginn des dritten Jahrhunderts.

In welchem theologischen Verhältnis steht der Diakonat zum Priestertum?

Der Diakon übt im Rahmen seiner ihm in der Weihe übertragenen Vollmachten Aufgaben aus, die ihm mit dem Bischof und dem Priester gemeinsam sind. Der Diakon tut also nicht das, was jeder Laie als getaufter und gefirmter Christ auch tun kann, sondern das, was ihm spezifisch in der Weihe als Vollmacht mitgeteilt worden ist. Somit repräsentiert er in seinem diakonalen Handeln Christus als Quelle alles Heilswirkens der Kirche. Sein Handeln ist darum ein Handeln von Christus, dem Haupt der Kirche auf die Kirche hin. Darum erklärt das Konzil: „…mit sakramentaler Gnade gestärkt dienen sie dem Volke Gottes in der Diakonie der Liturgie, des Wortes und der Liebestätigkeit in Gemeinschaft mit dem Bischof und dem Presbyterium“ (LG 29).

Offensichtlich gab es in der frühen Kirche „Diakoninnen“. Sind diese Diakoninnen Frauen, die die „Diakonenweihe“ empfingen?

Von Anfang an gab es in der Kirche Frauen, die über die allgemeine Teilhabe aller Männer und Frauen am Laienapostolat hinaus besondere Dienste übernommen haben. Man nannte sie „Witwen der Gemeinde“. Auch die gottgeweihten Jungfrauen, die sich dann zu den weiblichen Ordensgemeinschaften zusammengeschlossen haben, trugen zum Aufbau der Kirche bei. Ab dem dritten Jahrhundert bildet sich für sie ein eigener Titel heraus: die „Diakonissa“. Sie ist nicht eine Frau, die das Amt der Diakone ausübt, sondern in ihren Tätigkeiten ganz eindeutig davon abgegrenzt wird. Sie tut nichts von dem, was Priester und Diakone tun, sondern hat die Kirchentüren zu bewachen und bei der Taufe von erwachsenen Frauen aus Gründen des Anstands dabei zu sein. So sagen es die „Apostolischen Konstitutionen“ (um 380 n. Chr.). Diakonissen haben in Frauenklöstern beim Stundengebet das Evangelium gelesen und, wenn kein Priester oder Diakon da war, die konsekrierten Hostien aus dem Aufbewahrungsort genommen und an die Mitschwestern ausgeteilt. Im syrischen und dann auch im byzantinischen Raum finden sich auch Zeugnisse einer liturgischen Einsetzung der Diakonisse ähnlich wie Lektor und Subdiakon mit Segenshandauflegung und Gebet des Bischofs. Der wesentliche Unterschied in den Aufgaben und der theologischen Sicht zum Episkopat, Presbyterat und Diakonat wird jedoch in aller Deutlichkeit herausgestellt. (All diese Dokumente sind gesammelt, historisch eingeordnet und systematisch-theologisch interpretiert in: Gerhard Ludwig Müller, Der Empfänger des Weihesakraments. Echter 1999).

Haben die Kirchenväter überhaupt zu der Frage „Diakonat der Frau“ Stellung genommen?

Alle bedeutenden Kirchenväter haben ausdrücklich die Praxis, in einigen von der Kirche abgetrennten Gemeinschaften den Frauen das Diakonen- und Priesteramt zu übertragen, als häretisch abgewiesen. Als dann ab dem zwölften Jahrhundert im Licht der Unterscheidung von Sakramenten im wahren und eigentlichen Sinn und den bloßen Sakramentalien die liturgischen Grundvollzüge der Kirche bewertet wurden, haben alle maßgebenden Theologen und das kirchliche Lehramt die Interpretation der Diakonisse als Stufe des Weihesakraments im eigentlichen und wahren Sinne abgelehnt. Einhellig wird der Ritus der Einsetzung der Diakonisse als Benediktion (Segnung), das heißt als Sakramentale bewertet, besonders auch die Weihe der Äbtissin oder der Jungfrau, die in einem gewissen historischen Zusammenhang mit der alten Diakonissinnenweihe gesehen werden kann.

Es gibt in Deutschland ein dickes Buch von gut siebenhundert Seiten, in dem die Autorin die Meinung vertritt, dass es ein weibliches Weiheamt gegeben hat, das man erneuern könnte. In die gleiche Bresche schlug bereits ein von einer katholischen Fakultät und einer diözesanen Akademie mitverantworteter Kongress im Jahre 1997. Einstimmig wurde die Ordination von Frauen zu Diakoninnen gefordert. Eine längst überfällige berechtigte Forderung?

Die Dicke eines Buches beeindruckt nur den, der selbst noch keines geschrieben hat. So verdienstvoll die Materialsammlung auch ist, die Autorin konnte die Tatsache nicht aus der Welt schaffen, dass ein Beweis für eine sakramentale Interpretation der Diakonissinnenweihe durch die maßgebliche Tradition und das Lehramt der Kirche, dem allein die verbindliche Auslegung der Offenbarung und der Lebensvollzüge der Kirche zusteht, nicht erbracht werden kann. Nicht irgendwelche Doktoranden oder interessierte Kreise können hier das letzte Wort beanspruchen und, weil es gerade gewünscht wird, die verbindlichen Auslegungsprinzipien für diesen Fall einmal außer Kraft setzen. Katholischsein unterscheidet sich von andern Formen des Christentums durch die Anerkennung der apostolisch verbürgten Lehrautorität der Bischöfe und der Papstes (Lumen gentium, Art. 25). Nur sie können authentisch die Offenbarung und die Lehrtradition der Kirche auslegen und erklären, dass die Praxis der Kirche, nur Männern das Weihesakrament zu spenden, in der „göttlichen Verfassung der Kirche“ (Papst Johannes Paul II. in Ordinatio sacerdotalis, 1994) verankert ist, die zu ändern kein Mensch, nicht einmal demokratisch gewählte Gremien und Mandatsträger, die Vollmacht hat.

Ist denn der Frauendiakonat vom Frauenpriestertum trennbar

Nein! Wegen der Einheit des Weihesakramentes, das bei den Beratungen der Theologenkommission unterstrichen worden ist, kann man nicht mit zweierlei Maß messen. Dies wäre dann sicher eine Diskriminierung der Frau, wenn man sie für den Diakonat geeignet hielte, aber nicht für den Presbyterat oder den Episkopat. Man würde die Einheit des Sakramentes in der Wurzel spalten, wenn man dem Diakonat als Amt des Dienens das Priesteramt als Amt des Leitens entgegensetzen und daraus folgern würde, die Frau habe im Unterschied zum Mann eine größere Affinität zum Dienen und sei deshalb zum Diakonat, aber nicht zum Priestertum geeignet. Das gesamte apostolische Amt jedoch ist ein Dienen in den drei Stufen, in denen es ausgeübt wird. Die Kirche weiht keine Frauen nicht aus dem Grunde, weil ihnen irgend etwas an geistlichen Gaben oder natürlichen Talenten fehlen würde, sondern weil (wie auch im Ehesakrament) die geschlechtliche Unterschiedenheit und Relationalität von Mann und Frau eine Symbolik in sich enthält, die als Bezeichnung für die gnadenhafte Dimension des Verhältnisses Christi zur Kirche eine Voraussetzung darstellt und sich in ihr abbildet. Wenn der Diakon mit dem Bischof und Presbyter aus der wurzelhaften Einheit der drei Weihegrade heraus von Christus her, dem Haupt und Bräutigam der Kirche, auf die Kirche hin handelt, ist es klar, dass nur ein Mann diese Relation Christi zur Kirche repräsentieren kann. Umgekehrt ist ebenso klar, dass Gott das Menschsein nur aus einer Frau heraus annehmen konnte und damit auch das weibliche Geschlecht in der Ordnung der Gnade – aufgrund der inneren Bezogenheit von Natur und Gnade – eine unverwechselbare, grundlegende und keineswegs nur akzidentelle Bedeutung hat.

Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass in einigen Ländern Kurse durchgeführt werden, die direkt oder indirekt die Diakonenweihe für Frauen zum Ziel haben. Ein römischer Entscheid vom vergangenen September hat mächtiges Aufsehen erregt, weil er diese Initiativen als unerlaubt untersagt. Bleibt er nur ein „disziplinärer“ Ukas ohne Folgen?

Es handelt sich bei dieser „Notifikation“ keineswegs nur um eine disziplinäre Maßnahme. Ausdrücklich wird der Versuch zurückgewiesen, mit solchen so genannten Ausbildungskursen Fakten zu schaffen und auf dem Umweg über die presseerzeugte öffentliche Meinung Druck auf das Lehramt auszuüben, weil es für den angestrebten Zugang von Frauen zum sakramentalen Diakonat, das heißt einer Stufe des einen Weihesakraments, keine lehrmäßige Grundlage gibt – sowohl historisch wie auch systematisch-theologisch.

Gibt es zur Frage „Frauendiakonat“ denn überhaupt lehramtliche verbindliche Aussagen?

Die liturgische und theologische Tradition der Kirche spricht eine eindeutige Sprache. Es handelt sich hier um eine verbindliche, irreversible Lehre der Kirche, die vom ordentlichen und allgemeinen Lehramt der Kirche verbürgt ist, die aber noch einmal mit hoher Autorität bestätigt werden kann, wenn weiterhin die Lehrtradition der Kirche entstellt wiedergeben wird mit dem Ziel, die Entwicklung in eine bestimmte Richtung zu drängen. Ich wundere mich über die geringe Geschichtskenntnis mancher und den fehlenden „Glaubenssinn“, sonst müsste man wissen, dass es noch nie gelungen ist und auch nicht gelingen wird, die Kirche gerade im Kernbereich ihrer Lehre und Liturgie in Widerspruch zur Heiligen Schrift und zu ihrer eigenen Tradition zu bringen.

Was geschieht, wenn ein gültig geweihter Bischof, auch außerhalb der Gemeinschaft der katholischen Kirche, eine Frau zur Diakonin „weiht“?

Unsichtbar, nämlich vor Gott, geschieht nichts. Denn eine solche Weihe ist ungültig. Sichtbar, nämlich in der Kirche, geschieht aber etwas. Denn ein katholischer Bischof, der eine irreguläre Weihe vornimmt, zieht sich die Tatstrafe der Exkommunikation zu.

Könnte der Papst entscheiden, dass künftig auch Frauen die Diakonenweihe empfangen?

Der Papst ist im Gegensatz zur Meinung vieler nicht der Herr der Kirche oder der absolute Souverän ihrer Lehre. Ihm ist in Gemeinschaft mit dem Bischöfen nur die Wahrung der Offenbarung und ihre authentische Interpretation anvertraut. Im Anbetracht des Glaubens der Kirche, wie er in ihrer dogmatischen und liturgischen Praxis zum Ausdruck kommt, ist es völlig ausgeschlossen, dass der Papst in die Substanz der Sakramente eingreift, zu der wesentlich auch die Frage des legitimen Weiheempfängers hineingehört, wie es Papst Johannes Paul II. in Ordinatio sacerdotalis unterstrichen hat.

Sind die Frauen gänzlich von der Teilhabe an kirchlichen Diensten ausgeschlossen? Gibt es keinen Platz für Frauen in der Kirche?

Kommt man aus einer klerikalistischen Engführung von Kirche heraus, dann stellt sich die Frage nicht mehr in dieser Weise. Die Kirche in ihren Lebensvorgängen und in ihrem Dienst an den Menschen wird wesentlich von allen Christen, gerade auch den Laien mitgetragen. Hier können wir uns im Augenblick in vielen Ländern nicht über ein Zuviel an aktivem Laienapostolat beklagen. Denken wir auch an den dramatischen Rückgang der weiblichen Orden und Gemeinschaften, ohne die die Kirche in den verschiedenen Nationen und Kulturen nie verwurzelt worden wäre. In den spezifischen Ämtern kirchlich-menschlichen Rechtes, zu denen Laien auch zur Mitarbeit an der Hierarchie, das heißt Bischof, Presbyter und Diakonen herangezogen werden können (Lumen gentium, Art. 33), üben Frauen für die Kirche wichtige und auch sie selbst menschlich und geistlich erfüllende Dienste aus. Was heute Frauen als Religionslehrerinnen, Theologieprofessorinnen, Pastoralreferentinnen, aber auch was Frauen in ehrenamtlichen Tätigkeiten in den Gemeinden tatsächlich tun, geht meilenweit über das hinaus, was die altkirchlichen Diakonissinnen getan haben. Die Wiedereinführung des alten Diakonissenamtes wäre nur ein amüsanter Anachronismus. Die Weichen in die Zukunft der Mitarbeit von Laien dagegen hat das Konzil gestellt in dem leider zu wenig studierten vierten Kapitel der Kirchenkonstitution Lumen gentium.

Foto: Kardinal Müller – kathnews.de

von esther10 13.05.2016 00:53

Glaubenspräfekt Müller: Selbst Kritiker halten ihn für „einen der weltbesten Theologen“
Veröffentlicht: 13. Mai 2016 | Autor: Felizitas Küble


Kurienkardinal Gerhard Müller – der frühere Oberhirte von Regensburg – steht in Rom seit Jahren wie ein Fels in der Brandung: Er verteidigt die katholische Lehre in seinem Amt als Glaubenswächter und aus voller persönlicher Überzeugung, wobei er seine kirchlichen Standpunkte nicht nur unumwunden äußert, sondern auch fundiert und genau begründet. AL-0005

Sogar vehemente Kritiker, die den Glaubenspräfekten journalistisch bekämpfen, räumen ein, daß der deutsche Kardinal im Vatikan ein theologisches Schwergewicht darstellt. So bezeichnet ihn z.B. sein erklärter Widersacher Dr. Christian Eckl im bayerischen „Wochenblatt“-online jetzt wörtlich als „einer der weltbesten Theologen“.

Unter dem Titel „Der Deutsche, der den Papst einfängt“ vom 13. Mai 2016 läßt sich der Autor zunächst über die von ihm vermuteten Flügelkämpfe im Vatikan aus. Zu der vielfach diskutierten Überlegung, ob Müller in seinem Amt wohl noch sattelfest sei, schreibt er:

„Die einen finden, der Papst hält nur aus Gefälligkeit an ihm fest, weil sein Vorgänger Papst Benedikt XVI. ihn eingesetzt haben. Vatikan-Insider aber sagen, der theologisch wenig versierte Franziskus ist froh um einen der weltbesten Theologen an seiner Seite. Franziskus ist der Mann fürs Bauchgefühl, Müller für die Gesetzestafeln und den Kopf.“

Quelle für die Zitate: http://www.wochenblatt.de/nachrichten/re...;art1172,369169

Hier ein früherer Artikel über Dr. Eckls Ausführungen zu Kardinal Müller: https://charismatismus.wordpress.com/201...ale-im-vatikan/

Foto: Bistum Regensburg

von esther10 13.05.2016 00:50

Freitag, 13 Mai 2016
Gedenktag Unserer Lieben Frau in Fatima



Gedenktag Unsere Lieben Frau in Fatima

Am 13. Mai 1917 hüteten drei Kinder eine kleine Herde in der Nähe von Fátima: die 10 Jahre alte Lúcia de Jesus, ihr neunjähriger Vetter Francisco Marto und dessen siebenjährige Schwester Jacinta Marto. Die Kinder besuchten keine Schule, Lucia musste schon seit einem Jahr die kleine Schafherde hüten, nachdem ihr alkoholabhängiger Vater einen Teil des Vermögens seiner achtköpfigen Familie verbraucht hatte.

Jacinta und Francisco schlossen sich mit ihren Schafen der größeren Lúcia an. Um die Mittagszeit, als sie wie gewöhnlich den Rosenkranz gebetet hatten, sahen sie plötzlich ein strahlendes Licht, das sie für einen Blitz hielten. Sie wollten fliehen, aber sogleich erhellte ein zweiter Blitz die Stelle, und über einer kleinen Steineiche sahen sie eine Dame, strahlender als die Sonne, die einen weißen Rosenkranz in Händen hielt. Die Dame ermahnte die Kinder, viel zu beten, und lud sie ein, in den fünf folgenden Monaten jeweils am 13. zur selben Stunde wieder zur selben Stelle zu kommen. Tatsächlich erschien ihnen die Dame jeweils am 13. Juni, Juli, September und Oktober erneut und sprach mit ihnen. Am 19. August hatten sie die Erscheinung etwa 500 m von ihrem Heimatort Aljustrel bei Fátima entfernt, weil die Kinder an diesem Tag vom Bezirksvorsteher festgehalten wurden.

Bei der letzten Erscheinung am 13. Oktober, als rund 70.000 Menschen anwesend waren, sagte ihnen die Dame, dass sie Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz sei und dass man ihr zur Ehre eine Kapelle an dieser Stelle bauen solle. Nach der Erscheinung konnten alle Anwesenden das den Kindern schon im Juli und September versprochene Wunder sehen: die Sonne, die einer Silberscheibe ähnlich wurde, konnte man ohne Schwierigkeit ansehen. Sie drehte sich um sich selbst wie ein Feuerrad, und es schien, als würde sie auf die Erde herabstürzen. Drei Offenbarungen wurden den Kindern zuteil, deren letzte als Geheimnis von Fátima Jahrzehnte lang auch zu vielen Spekulationen Anlass gab.

Unter dem Pseudonym Visconde de Montelo verfasste der Lissaboner Theologieprofessor Nuñes Formigão 1927 eine Zusammenfasung der Protokolle der Marienbotschaften von Fátima. Der Schweizer Theologe Otto Karrer beurteilt diese Botschaften als Projektion der Kinder auf Grund der ihnen von ihrer Mutter erzählten Berichte der Marienerscheinungen von La Salette bei Grenoble in Frankreich, wo Maria schon 1846 Hirtenkindern erschienen war.

Nach dem frühen Tod von Francisco und Jacinta trat Lúcia 1921 in Porto in das Kollegium der Dorotheenschwestern ein, später schloss sie sich den Dorotheenschwestern in Tuy / Tui in Spanien an, wo sie Maria Lúcia von den Schmerzen genannt wurde. Danach erschien ihr Unsere Liebe Frau noch drei Mal: am 10. Dezember 1925 und am 15. Februar 1926 im Konvent von Pontevedra in Spanien sowie in der Nacht vom 13. auf 14. Juni 1929 im Konvent von Tuy / Tui. Sie erbat die Andacht der fünf ersten Samstage: den Rosenkranz beten, die 15 Geheimnisse des Rosenkranzes betrachten, die Beichte und die Kommunion zur Sühne für die Sünden, die gegen das Unbefleckte Herz Mariä begangen werden sowie die Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz Mariens. Diese Bitte hatte die Erscheinung schon am 13. Juli 1917 ausgesprochen im sogenannten Geheimnis von Fátima.

1948 ging Maria Lúcia nach Coimbra und wurde Karmeliterin im Karmel der Teresa von Ávila, wo sie den Namen Maria Lúcia vom Unbefleckten Herzen annahm. Als Papst Paul VI. 1967 zum 50. Jahrestag der Erscheinungen in Fátima weilte, durfte auch Maria Lucia bei den Feierlichkeiten zugegen sein, ebenso als Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1982 in Fátima weilte.

Der 13. Mai wurde im Jahr 2002 ins neue Missale Romanum aufgenommen als nicht gebotener Gedenktag Unserer Lieben Frau in Fátima. Der Leichnam von Lúcia wurde 2006 in Fátima neben dem ihrer Kusine Jacinta beigesetzt.

Papst Pius XII. vollzog 1942 die Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariä, die Unsere Liebe Frau von Fátima ausdrücklich gewünscht hatte. Zwei Jahre später ordnete er für die ganze katholische Kirche das Fest vom Unbefleckten Herzen Mariä am 22. August an und im Heiligen Jahr 1950 verkündete er das Dogma von der leiblichen Aufnahme der Maria in den Himmel.

von esther10 13.05.2016 00:45

Papst Franziskus: „Frühchristliche Diakonissen studieren“ – Kleiner Satz mit großer Wirkung?
13. Mai 2016


UISG: Papst Franziskus und die Diakonissen vor 1700 Jahren

(Rom) Papst Franziskus redet, Vatikansprecher Lombardi relativiert. Letztlich gilt jedoch: Dort, wo Franziskus spontan spricht, ist er am authentischsten und kommt das Gesagte dem am nächsten, was er wirklich denkt. Zur päpstlichen Persönlichkeitsstruktur scheint es zu gehören, täglich eine Schlagzeile zu liefern, und sich damit Aufmerksamkeit in den internationalen Medien zu sichern. Die heutige Schlagzeile lautete: „Frauen als Diakone: Plan von Papst Franziskus ist eine Sensation“ (Die Welt, Berlin), „Papst Franziskus will offenbar Zulassung von Frauen zum Diakonenamt prüfen“ (ORF, Wien), „Papst will Diakoninnen“ (Blick, Zürich).

Am Donnerstag fand eine Begegnung des Papstes mit den 870 Ordensoberinnen statt, die gerade zu ihrer alle drei Jahre stattfindenden Vollversammlung der Internationalen Union der Generaloberinnen (UISG) katholischer Frauenorden in Rom zusammengekommen sind. Papst Franziskus habe dabei eine Bereitschaft zur Öffnungen für Diakonissen signalisiert. So jedenfalls die Medienberichte.

So ganz genau hat er es nicht gesagt. Die Interpretation seiner Worte und die eventuell damit verbundenen Absichten garantieren wieder ausreichend Zündstoff für lange Kontroversen. Der Papst warf jedenfalls einen Stein in den Teich und läßt ihn seine Kreise ziehen. Zu mehr läßt er sich, wie bereits zu anderen Themen in den vergangenen drei Jahren, durch seine Aussagen nicht festnageln.

Die „Präzisierung“ von Vatikansprecher Lombardi

Die Schlagzeilen seien „verfrüht“, versuchte Vatikansprecher Pater Federico Lombardi SJ die kurz darauf folgenden Medienberichte zu relativieren. Der Papst habe „spontan“ gesprochen. Die genauen Absichten von Franziskus seien daher noch gar nicht klar.

Lombardi gehört allerdings nicht zum engeren Vertrautenkreis des Papstes, ganz anders hingegen der Journalist Andrea Tornielli, der als Haus- und Hofvatikanist des Papstes und dessen persönlicher Medienberater gilt. Fast zeitgleich veröffentlichte die wichtigste progressive Zeitschrift der USA, der National Catholic Reporter (NCR) die Nachricht. Der NCR gehört zur progressiven Speerspitze des Angriffs gegen das Weihepriestertum. In zahlreichen Artikeln forderte er bereits die Aufhebung des Priesterzölibats, das Frauenpriestertum und in jüngster Zeit vor allem des Frauendiakonats.

Tornielli ist es auch, der als erster Hand Hintergrundinformationen und Begründungen lieferte, die über die heutige Begegnung mit den Ordensoberinnen hinausgehen. Torniellis Artikel sind mit besonderer Aufmerksamkeit zu lesen, da er eine offiziöse Stimme des amtierenden Papstes ist.

Verbot des Frauenpriestertum durch Johannes Paul II.


Papst Johannes Paul II. habe nach der Zulassung der Frauenordination bei den Anglikanern mit dem Apostolischen Schreiben Ordinatio sacerdotalis, 1994 ein kategorisches Nein zum Frauenpriestertum gesprochen. Die Bekräftigung der zweitausendjährigen Lehre und Praxis der Kirche durch den polnischen Papst ist in Form und Anspruch definitiv. Theologen und Kirchenrechtler sprechen daher von einer dogmatischen Entscheidung, für die Johannes Paul II. die Unfehlbarkeit in Anspruch genommen habe. Das sagt Tornielli zwar nicht so deutlich, läßt aber durchklingen, daß an dem Verbot kein Weg vorbeiführe.

Da die Tür verschlossen ist, öffnet der Vatikanist jedoch gleichzeitig ein Fenster, durch das der Einstieg dennoch irgendwie gelingen soll. Johannes Paul II. habe zwar das Frauenpriestertum definitiv ausgeschlossen, nicht aber das Diakonat. Tornielli liefert damit eine Haarspalterei, denn das Diakonat ist die erste Stufe des Weihesakraments und fällt damit sehr wohl unter das in Ordinatio sacerdotalis ausgesprochene Verbot, weil das Weihesakrament eine Einheit bildet und nicht aufteilbar ist.Der Vatikanist beruft sich auf Kardinal Carlo Maria Martini, den früheren Erzbischof von Mailand. Dieser sei es gewesen, so Tornielli, der als erster davon sprach, die Frage des Frauendiakonats zu studieren, weil dieses im päpstlichen Dokument von 1994 nicht erwähnt sei.

Diakonissen oder Diakoninnen?

Die Materie erfordert es, an dieser Stelle eine klärende Klammer zu öffnen. Bei dieser feministischen Forderung bleibt die Wortwahl nämlich meist unpräzise, ist jedoch von besonderer Bedeutung. Das gilt auch für Tornielli, obwohl er ausdrücklich auf den historischen Unterschied eingeht. So titelte er einerseits von den „antiken Diakonissen“, gebrauchte dann aber erstaunlicherweise den Begriff Diakoninnen, als handle es sich um Synonyme.

Diakonissen und Diakoninnen sind jedoch, trotz der Namensähnlichkeit, zwei Paar Schuhe.

Diakonissen gab es in der frühen Kirche. Sie hatten keinen Anteil am Weihesakrament, sondern erfüllten bestimmte Aufgaben gegenüber Frauen, weil es zur damaligen Zeit, als das Christentum noch der Verfolgung ausgesetzt war, und es noch keine öffentlichen Kirchen gab, undenkbar gewesen wäre, daß ein Mann, auch nicht ein Priester, eine Frau alleine zu Hause aufsucht. Diakonissen wären daher in der heutigen Zeit ein Anachronismus, da der Umgang zwischen den Geschlechtern ganz anders geworden ist. Das war auch der Grund, weshalb ihr Amt bereits in der Antike wieder verschwand.

Diakoninnen sind hingegen eine Forderung der jüngsten Zeit, um Frauen Anteil am Weihesakrament zu verschaffen: wenn nicht am Priestertum, dann zumindest an dessen Vorstufe dem Diakonat. Die Diakoninnen sollen gemäß dieser Alt-68er-Forderung das weibliche Pendant zum männlichen Diakon sein. Das Weihesakrament kennt zwar die drei Stufen Diakon-Priester-Bischof, bildet aber eine Einheit, weshalb mit dem Frauendiakonat ein Paradox gefordert wird.

Dessen sind sich die Befürworter des Frauendiakonats durchaus bewußt. Ihre Forderung ist im wörtlichen Sinn nur als Vorstufe zur Forderung nach dem Frauenpriestertum zu sehen, und letztlich – wie nun bei den Anglikanern – nach Bischöfinnen. Dem der Forderung zugrundliegenden positivistischen Denken sind Dogmen grundsätzlich fremd. Alles gilt jederzeit als veränderbar.

Eine „spontane“ Antwort des Papstes?

Während Tornielli berichtete, finden sich auf der Facebook-Seite der UISG zwar Hinweise auf die heutige Audienz beim Papst, die „lange gedauert und intensiv“ gewesen sei, nicht aber zu dessen Aussage zum Frauendiakonat.

Das besagt zweierlei: Torniellis Informationen stammen nicht von den Ordensoberinnen, sondern aus erster Hand. Dafür bürgt sein Name. Das bedeutet auch, daß Papst Franziskus wollte, daß seine Aussage bekannt wird.

Die entsprechende Aussage fiel im Rahmen einer Fragerunde. Die Ordensoberinnen durften dem Papst sechs Fragen stellen, die dieser spontan beantwortete. Die Frage zum genannten Thema lautete, warum die Kirche Frauen davon ausschließe, als Diakoninnen zu dienen.

„Warum nicht eine offizielle Kommission bilden, damit diese die Frage der frühkirchlichen Diakoninnen studiert?“, habe die Frage an den Papst gelautet. Die Deckungsgleichheit mit der Anregung von Kardinal Martini, die dieser nach dem Verbot des Frauenpriestertums durch Johannes Paul II. formulierte, ist offensichtlich. Sie und der Tornielli-Artikel deuten an, daß der Papst zwar in freier Rede darauf antwortete, aber möglicherweise nicht so spontan, wie man es zu vermitteln versucht. Die Frage scheint vielmehr eine längere und wohlüberlegte Vorgeschichte zu haben.

Die Sache „war mir ein bißchen obskur“?

Franziskus antwortete nämlich wie folgt: Er habe vor einigen Jahren mit einem „guten, weisen Professor“ über dieses Thema gesprochen, der die „Diakoninnen“, der ersten Jahrhunderte studiert hatte. Er habe mit diesem Professor gesprochen, weil ihm einfach nicht klar gewesen sei, was diese „weiblichen Diakone“ nun wirklich waren. „Hatten sie eine Weihe oder nicht?“ habe der Papst den Professor gefragt. Die Sache sei ihm „ein bißchen obskur“ gewesen.

„Welche Rolle hatten die Diakonissen in jener Zeit?“, fragte Franziskus nun vor den Ordensoberinnen.

„Eine offizielle Kommission bilden, die diese Frage studiert? Ich glaube ja. Es wäre gut für die Kirche diesen Punkt zu klären. Ich bin einverstanden. Ich werde reden, um etwas in der Art zu machen. Ich akzeptiere. Es scheint mir nützlich, eine Kommission zu haben, die das ordentlich klärt“.
„Ständige Diakonissen“ als „Möglichkeit für heute“

Laut Tornielli hätten in der Antike weder der männliche noch der weibliche Diakon Anteil am Priestertum gehabt. Sie seien nicht geweiht, sondern mit einem Amt beauftragt worden. Es gebe aber auch Hinweise auf liturgische Riten der Beauftragung. Es sei daher zu untersuchen, welche Rolle sie genau innerhalb der christlichen Gemeinschaft hatten.

Es gehe aber nicht nur um eine Studienkommission, die eine historische Frage klären soll. Der Papst habe zu verstehen gegeben, daß „ständige Diakonissen“ eine „Möglichkeit für heute“ seien. Über eine weibliche Diakonie spreche bereits der heilige Paulus. Aus dem 3. Jahrhundert gebe es Belege für Diakonissen in Syrien, die den Priester dabei halfen, Frauen zu taufen. Für das 4. Jahrhundert seien liturgische Sendungsriten belegt, die sich jedoch von jenen der männlichen Diakone unterscheiden.

Erzbischof Durocher und die Diözese Padua


Papst Franzikus grüßt Erzbischof Durocher dahinter Kardinal Baldisseri
Bereits während der Bischofssynode über die Familie hatte der kanadische Erzbischof Paul-André Durocher von Gatineau im vergangenen Oktober den anderen Synodalen vorgeschlagen, zu prüfen, wie Frauen zu Diakoninnen geweiht werden könnten. Im Gegensatz zu jenen Synodalen, die das Ehesakrament verteidigten, wurde Durocher zu einer jener täglichen Synoden-Pressekonferenzen eingeladen, die vom Generalsekretariat der Synode in Zusammenarbeit mit dem vatikanischen Presseamt abgehalten wurden. Ein Gunsterweis wohlwissend, daß er dort seine Forderung wiederholen würde.

Tornielli berichtet beiläufig und mit selbstverständlichem Unterton, als gäbe es bereits Diakoninnen in der Kirche. Ein „weiblicher Diakonatsdienst“ sei „schon seit längerem institutionalisiert“, so „beispielsweise in den vergangenen Jahren auf Initiative des damaligen Bischofs Antonio Mattiazzo in der Diözese Padua. Es handelt sich um Frauen, die – wenn sie auch kein Ordenskleid tragen – das Gelübde des Gehorsams, der Armut und der Keuschheit abgelegt haben. Sie haben sich auf diese Weise als ‚apostolische diözesane Mitarbeiterinnen‘ in den Dienst der Kirche gestellt.“

Allerdings werden diese Frauen weder von Tornielli noch von der Diözese Padua Diakoninnen noch Diakonissen genannt. Es handelt sich um eine Lebensübergabe, vergleichbar der Jungfrauenweihe, mit der sich Frauen in den Dienst der Kirche stellen. Tornielli führt die genauen Aufgaben in der Diözese Padua nicht näher aus, die allerdings, wenn auch auf unpräzise Weise, bezug nimmt auf die von Paulus erwähnte Diakonie und irgendwie auch auf die frühchristlichen „Diakonissen“.

Päpstliches Nein zur „Klerikalisierung“ der Frau

Papst Franziskus, so der Vatikanist, habe bereits mehrfach die Notwendigkeit betont, die Rolle der Frau in der Kirche aufzuwerten. Er habe es aber immer vermieden, diese Aufwertung mit einer „Klerikalisierung“ der Frau in Zusammenhang zu bringen. So antwortete er Im Herbst 2013 in Anspielung auf einen Appell deutscher Theologinnen, die Kardinälinnen forderten: Frauen seien aufzuwerten, nicht zu „klerikalisieren“. Wer an Kardinälinnen denke, „leide ein bißchen unter Klerikalismus“.

Im September 2001 verfaßten der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Joseph Ratzinger, zusammen mit dem Präfekten der Gottesdienstkongregation, Kardinal Median Estevez, und dem Präfekten der Kleruskongregation, Castrillon Hoyos, einen von Papst Johannes Paul II. approbierten Brief. In dieser Notifikation vom 17. September 2001 heißt es (Hervorhebung durch die Redaktion):

Aus einigen Ländern gingen in unseren Dikasterien Hinweise ein, daß Kurse geplant und durchgeführt werden, die direkt oder indirekt die Diakonenweihe für Frauen zum Ziel haben. Hierdurch werden Erwartungen geweckt, die jeglicher lehramtlicher Grundlage entbehren und daher zu Verwirrung im Bereich der Seelsorge führen können.
Da die kirchliche Ordnung die Möglichkeit einer derartigen Weihe nicht vorsieht, ist es nicht erlaubt, Initiativen zu ergreifen, die in irgendeiner Weise darauf abzielen, Frauen auf die Diakonenweihe vorzubereiten.
Die wahre Förderung der Frau in der Kirche, die in Übereinstimmung steht mit dem kirchlichen Lehramt und insbesondere den Weisungen Seiner Heiligkeit Papst Johannes Paul II., eröffnet andere weitreichende Perspektiven für den Dienst und die Mitarbeit.
Die unterzeichnenden Kongregationen wenden sich daher – in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen – an die einzelnen Ortsbischöfe, damit sie ihren Gläubigen diesen Sachverhalt erklären und diese Richtlinien sorgfältig anwenden mögen.
Diese Notfikation wurde am 14. September 2001 vom Heiligen Vater approbiert.

Aus dem Vatikan, 17. September 2001

+ Joseph Kardinal Ratzinger
Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre

+ Jorge Arturo Kardinal Medina Estévez
Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung

+ Dario Kardinal Castrillón Hoyos
Präfekt der Kongregation für den Klerus
Dennoch schreibt Tornielli: „Neue Studien über das weibliche Diakonat in der Kirche der ersten Jahrhunderte, seine Aufgaben und Rollen im Vergleich zum männlichen, könnten neue Möglichkeiten und neue Formen des geweihten Dienstes außerhalb der bereits existierenden Frauenorden eröffnen.“

Papst Franziskus habe zudem den 870 Ordensoberinnen gesagt: Die Kirche brauche es, „daß die Frauen an den Entscheidungsprozessen teilnehmen. Auch daß die ein Amt im Vatikan leiten können.“ Und weiter: „Die Kirche muß geweihte Frauen und Laien in die Beratungen einbinden und auch in die Entscheidungen, weil sie ihren Gesichtspunkt braucht. Und diese wachsende Rolle der Frauen in der Kirche ist nicht Feminismus, denn die Mitverantwortung ist ein Recht aller Getauften, männlichen und weiblichen.“

Was bleibt? Letztlich „nur“, daß Papst Franziskus eine Studienkommission befürwortet, die Aufgabe und Rolle der frühkirchlichen Diakonissen studieren könnte. Vorerst nicht mehr und nicht weniger. Dennoch bleibt das ungute Gefühl, die Kirche könnte sich am Beginn einer neuen Kontroverse befinden, die vom amtierenden Papst angestoßen wird, wo wie er im Sommer 2013 jene der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedenen anstieß.
https://de.zenit.org/articles/die-kirche...sse-einbringen/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: NCR/UISG (Screenshots)

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