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von esther10 05.04.2016 00:52

Hintergründe der Flüchtlingskrise
5. April 2016 1


Gewollte und gesteuerte Masseneinwanderung nach Europa

Ohne Absprache mit Nachbarländern und ohne Rücksicht auf die eigenen Möglichkeiten und ohne Achtung bestehender Gesetze und des deutschen Grundgesetzes kam die Lawine.

von Gerd Josef Weisenseee*

Die deutsche Bundeskanzlerin hat etwas vor mit den Flüchtlingen, und sie geht ihren Weg mit schlafwandlerischer Sicherheit. Ohne Absprache mit ihrer eigenen Fraktion, ohne Beteiligung des deutschen Bundestages, ohne sich mit ihren europäischen Partnern zu beraten, gab sie das Signal: Wo ihr auch herkommt, ihr Flüchtlinge, ihr seid in Deutschland herzlich willkommen. Über die TV-Schirme der Welt– besonders aber im Nahen Osten – wurden die Bilder gezeigt, auf denen Merkel sich mit Flüchtlingen lächelnd fotografieren ließ – zumeist waren es Männer. Was plant Merkel mit den Flüchtlingen für Deutschland und Europa? In einem Interview mit der Hamburger Tageszeitung Die Welt sagte ihr Partei-Kollege Kurt Biedenkopf Ende September:

„Sie [Merkel] wird Europa verändern und dessen Rolle in der Welt. Das ist eine wirkliche Zeitenwende.“
Eine Zeitenwende? Wieso?


Die neue „erträumte europäische Nation“


Der frühere tschechische Staatspräsident (2003–2013) Václav Klaus schrieb am 20.9.2015 in einem Beitrag für Die Welt:

Angela Merkel Urheberin der Flüchtlingskrise
Angela Merkel maßgebliche Drahtzieherin der Flüchtlingskrise
„Warum ist das so? Ich möchte hier meinen Kollegen Jiri Weigl zitieren, der annimmt, es ist gerade der Sinn und Zweck einer solchen ‚Willkommenspolitik‘, den Zusammenhalt der bestehenden Gesellschaften Europas nachhaltig zu zerstören. Denn nur auf deren Trümmern können diese Politiker ihr ‚neues Europa‘ aufbauen – natürlich ohne uns, ohne diejenigen, die mit dem bestehenden Europa zufrieden sind. Aus den Migranten sollen die ersten ‚Angehörigen der erträumten europäischen Nation‘ werden, so Weigl. Diese haben keinerlei Bindung zu irgendeinem der jetzigen Staaten Europas, können sich daher viel einfacher mit einem neuen multikulturellen Europa identifizieren. Die Migranten sollen als ‚Kittmittel‘ (Klebstoff) einer neuen europäischen Nation funktionieren.“

Strebt Merkel also jetzt – fast im Alleingang – ein sozialistisches Multi-Kulti-Europa an?

Linke und Logen wollen das Ende der Nationen

Nicht nur Linke und linke Sozialdemokraten träumen von einem neuen sozialistischen Europa es gibt noch eine Gruppe, die schon seit Langem an einem solchen neuen Europa arbeitet: die Freimaurer. Von daher überrascht es auch nicht, dass einige Grosslogen aus Europa am 7. September 2015 eine gemeinsame Presseerklärung herausgaben. Darin wird eine schrankenlose Zuwanderung nach Europa gefordert, um „nationale Egoismen“ zu überwinden.


Erklärung europäischer Großlogen für mehr Masseneinwanderung
Václav Klaus macht in seinem Welt-Artikel noch auf eine andere Besonderheit aufmerksam. Er fragt, warum gerade jetzt die Massen an Flüchtlingen kommen, wo doch in den Ländern, aus denen sie stammen (z. B. Afghanistan etc.), seit Jahrzehnten bewaffnete Konflikte vorherrschen. Irgend jemand muss ihnen ein Signal gegeben haben. So meldete die deutsche Botschaft in Kabul, dass eine Million Afghanen einen Ausreise-Pass erhalten haben.

Die meisten der muslimischen Migranten starten ihre Flucht aus Lagern in der Türkei. Viele dieser Massenlager an der türkisch-syrischen Grenze wurden in der letzten Zeit aufgelöst. Will der erzkonservative Muslim und Staatspräsident der Türkei, Erdogan, Europa mit der muslimischen Migrationswaffe angreifen, um Europa für den Islam zu erobern? Der frühere Göttinger Professor Dr. Bassam Tibi, selbst ein sunnitischer Moslem, erklärt, dass jeder Moslem die Pflicht hat, in die gesamte Welt zu wandern, um die Welt für den Islam einzunehmen. Moslems deuten die sogenannte Willkommenskultur à la Merkel völlig anders als Deutsche. Sie meinen: „Allah hat uns nun Europa in die Hand gegeben.“

Gespräch mit Willy Wimmer, Staatssekretär der Bundeswehr

Von einem Angriff mit einer „Migrationswaffe“ spricht auch jemand, der diese Form der Kriegsführung kennt. Willy Wimmer ist ein deutscher Politiker in der CDU und war 33 Jahre im Deutschen Bundestag. Von 1988 bis 1992 war Wimmer Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung. In einem Gespräch mit dem Verfasser und seiner Frau äusserte sich Wimmer auch zum Einsatz von „Migrationswaffen“, also zu Flüchtlingsströmen, die gezielt eingesetzt werden: „Da ich Übungsminister in der letzten NATO-Übung des Kalten Krieges gewesen bin, weiss ich natürlich auch aus den Übungen, die in den Jahren zuvor stattgefunden haben, dass Flüchtlingsströme dieser Art immer auch Gegenstand der militärischen Planung sind. Dafür gibt es Dokumentationen, die man einsehen kann … Und wenn ich heute sehe oder höre, wenn wir alle sehen, woher diese Flüchtlingsströme kommen, sie kommen ja aus Gebieten, die wir mit Krieg überzogen haben, wir brauchen uns ja nur den Irak oder Afghanistan anzusehen und andere Länder. Wir haben den Menschen dort die Lebensgrundlage entzogen. Und die Flüchtlingsströme werden dann in der Substanz in unsere Länder gelenkt. Das heisst, sie tragen hier im Wesentlichen zur Destabilisierung bei und zu möglichen künftigen Aktivitäten, die uns sehr unangenehm werden können.“

Für Wimmer ist klar, „dass die Amerikaner die Migrationswaffe gegen uns einsetzen“.
Und sie würden damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Deutschland und Europa zu destabilisieren und gleichzeitig Assad in Syrien zu besiegen. Wimmer:


Die EU und die Türkei
„Man hat es bisher nicht geschafft, die Regierung Assads zu beseitigen, und jetzt geht man hin und holt die gesamte Finanz- und Bildungsschicht aus diesem Land im Kern nach Deutschland … Das heisst, wir bluten dieses Land gezielt aus und erledigen auf diese Art und Weise die amerikanische Politik, die mit Bomben allein nicht durchzuführen ist … Mit dieser Form der Politik, die die Bundesregierung betreibt, tragen wir dazu bei, dass diese Länder keine Perspektive mehr haben, und wir bewirken letztlich, dass dieses Land auseinanderfliegt. Und das ist die Migrationswaffe, die in doppelter Hinsicht eingesetzt wird, gegenüber dem Land, das wir gerade angesprochen haben, in dem Fall Syrien, und gegenüber Deutschland selbst.“

Wimmer bedauerte in diesem Gespräch auch, dass die „Regierung in Bern“ nur das mache, was den Amerikanern passe. Eine spätere Rückfrage bei einem früheren Bundesrat ergab volle Zustimmung. Auch der schwer angeschlagene US-Dollar soll mit einer Schwächung des Euro gerettet werden.

Ist nun Wimmers Deutung der Flüchtlingskrise die wirklich wahre? Welche Aspekte und welche Szenarien tatsächlich die Weltpolitik derzeit bestimmen, ist nicht sicher zu sagen. Fakt ist jedoch eines: Grosse gesellschaftliche Umwälzungen stehen ins Haus.

Wie der Flüchtlingsstrom aus Syrien bzw. der Türkei ausgelöst wurde

Statt 30 US-$ nur noch 6 US-$ pro Person und Monat

Das UNHCR (UNO Weltflüchtlingshilfe) kürzte von einem Tag auf den anderen die Lebensmittelhilfe pro Person und Monat von 30 US-$ auf 6 US-$ und teilte das den Menschen per Internet und SMS mit.
Angeblich hatten die UN immer wieder darauf hingewiesen, dass die Gelder ausgehen würden. Angela Merkel sagte diesbezüglich lapidar, „das hätte man übersehen“1

Msgr. Nisyros Nathanael, Bischof von Kos:

Reporter brauchen gestellte Bilder von „ertrinkenden Flüchtlingen“, um die Toleranz und das Mitgefühl in Europa weiter auszureizen. Das behauptet zumindest der Bischof von Kos. Ausländische Reporter würden ankommenden Flüchtlingen 20 Euro bezahlen, wenn sie so tun, als wären sie ertrunken. Im Zuge eines Radio-Interviews auf Alpha 98,9 sagte Bischof Nathanael:

„Ich habe mit meinen eigenen Augen gesehen, wie ausländische TV-Reporter Menschen (Flüchtlinge) 20 Euro dafür bezahlt haben, Ertrunkene zu spielen.“
Der Bischof sagte, dass die Massenmedien versuchen, gefälschte Bilder von Begebenheiten zu präsentieren, die fern jeglicher Realität seien. Es sei eine Sünde, menschliches Leid auszunutzen.2

Milliarden für die Türkei

Angela Merkel, massgebliche Drahtzieherin der Einwanderungsinvasion im Auftrag der USA und derer Hintermänner, behauptet, dass die Türkei die Flüchtlingswelle stoppen kann. Dafür sagte sie Ankara drei Milliarden Euro an EU-Steuergeldern zu, deren Finanzierung bis heute nicht gesichert ist. Dem türkischen Präsidenten Erdogan ist diese Summe zu gering, er fordert bis zu 30 Milliarden Euro und behauptet, dass die Summe von drei Milliarden Euro pro Jahr gemeint war. Und was sagt Merkel dazu? Nichts! Nun verweigert die Türkei die Rücknahme von Bootsflüchtlingen. Allein in den ersten 20 Tagen im Februar sind in Griechenland trotz Schlechtwetter 33.767 Migranten auf Booten angekommen. Seit Jahresbeginn hätten 94.260 Menschen von der Türkei übergesetzt, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit.

EU und Afrika

Angela Merkel: Für Einwanderung nach Deutschland werben


Migrationsgipfel auf Malta (11./12.11.2015)
Die Staaten der EU und Afrikas haben bereits im November 2015 ein Abkommen zur Bekämpfung der illegalen Migration nach Europa verabschiedet. In Malta unterzeichneten sie einen Aktionsplan, der gleichzeitig die legalen Wege für eine Arbeitsaufnahme oder ein Studium in der EU erleichtern soll. Die EU-Kommission hat 1,8 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt bereitgestellt und hofft auf die Verdopplung der Summe durch nationale Beiträge. Die Auslandsüberweisungen von Afrikanern aus der EU sollen verbilligt werden. Dies ist ein wichtiger Punkt für die afrikanischen Staaten, da ihre in die EU ausgewanderten Bürger jährlich insgesamt zweistellige Milliardenbeträge in die Heimat überweisen. Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte bereits vor dem Gipfel an, dass sie für die Einwanderung nach Deutschland werben will.

Geheimer EU-Plan: 50 Millionen schwarzafrikanische Arbeiter

Die Nachricht ist zwar schon zweieinhalb Jahre alt, aber offenbar aktueller denn je zuvor: Mehr als 50 Millionen schwarzafrikanische Arbeiter sollen nach einem geheimen Plan der EU in den nächsten Jahren nach Europa geholt werden. Dies enthüllte die englische Tageszeitung The Daily Express in ihrer Ausgabe vom 11. Oktober 2008. Nach den Brüsseler Ökonomen benötigt die EU in den nächsten Jahrzehnten 56 Millionen Immigranten, einmal als Arbeiter in der europäischen Wirtschaft, aber ausdrücklich auch, um dem demographischen Niedergang Europas aufgrund dessen niedriger Geburtenrate entgegenzusteuern.

Nigerias Staatspräsident: „Gebt ihnen kein Asyl!“

„Gebt ihnen kein Asyl, es sind Kriminelle!“… So lautet die Aussage des nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari. In einem interessanten Interview mit dem britischen Telegraph erklärt er, dass die meisten, die das Land verlassen, Kriminelle und Glücksritter sind, denn in Nigeria gibt es keinen Krieg. Im Gespräch mit dem Korrespondenten Colin Freeman warnte Buhari davor, seine Landsleute aufzunehmen und sagte, dass es nichts weiter als Kriminelle jeder Art und Schmarotzer seien, die Häuser und Geld haben wollen und dennoch Straftaten begehen werden, weil sie nichts anderes können. Er kann verstehen, dass ihnen keine Sympathie entgegenschlägt, da die meisten von ihnen im Drogen- und Menschenhandel tätig sind und auch vor Überfällen, körperlicher Gewalt und Vergewaltigungen nicht zurückschrecken.

Muammar Gaddafi: „Ihr seid Idioten!“

Es war ausgerechnet der libysche Despot Gaddafi, der den Westen deutlich warnte. Als die Europäer als NATO-Mitglieder die USA im Krieg gegen Libyen unterstützten, wandte er sich mit folgenden Worten an den Westen:

„… und jetzt hört ihr, Leute der NATO! Ihr bombardiert jetzt die Mauer, die die afrikanische Migration nach Europa aufhält. Diese Mauer war Libyen, Ihr zerstört diese Mauer, Ihr seid Idioten!“.
Sechs Monate später wurde er bestialisch ermordet, seine Leiche durch die Strassen von Sirte geschleppt, und die Welt jubelte.

Ein Zitat

„Die Mehrheit der gewöhnlichen Bevölkerung versteht nicht was wirklich geschieht. Und sie versteht noch nicht einmal, dass sie es nicht versteht.“ (Prof. Dr. Noam Chomsky)
EU-offiziell: 60 Prozent keine Flüchtlinge

Inzwischen gibt auch die EU zu, dass 60 Prozent der Einwanderer keine Flüchtlinge sind. Die EU wäre demnach verpflichtet, diese 60 Prozent an den Aussengrenzen abzuweisen – nicht zuletzt, um echten Kriegsflüchtlingen eine ordentliche Aufnahme zu ermöglichen. Wenn die EU ihre Aussengrenzen nicht schützen kann – was derzeit und wohl auch auf absehbare Zeit – nicht der Fall ist, dann wäre Deutschland nach geltendem Recht verpflichtet, die Einreisenden an den deutschen Grenzen zu überprüfen. Wenn sie keine Chance auf Asyl haben, müsste Deutschland diese Einwanderer an der Grenze laut Verfassung und internationalem Recht abweisen.
SPD-Chef Sigmar Gabriel lehnt einen Grenzschutz ab, weil dieser zu teuer sei.

*Gerd Josef Weisensee, Schweizer Unternehmer und Journalist, Studium der Volkswirtschaft an der Universität Bern, 1978 Promotion an der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Fakultät der Universität Freiburg im Üchtland über das Bankkreditkartengeschäft, Tätigkeit für den Verband der Schweizer Krankenkassen, 1989 Gründer und Geschäftsführer (bis 2013) des Vereins Pro Life, der seinen Mitgliedern, die dem Lebensschutz verpflichtet sind, Krankenversicherungen ohne lebensfeindliche Dienstleistungen wie Abtreibung anbietet, Redakteur des Schweizerischen Katholischen Sonntagsblattes (SKS), Autor wissenschaftlicher und religiöser Bücher.
http://www.katholisches.info/2016/04/05/...echtlingskrise/
Bild: lesalonbeige.blogs.com/IxR (Screenshot)


von esther10 05.04.2016 00:51

Kardinal Sarah macht starke Aussage zu Gender-Theorie
VON MAIKE HICKSON AUF 4. APRIL 2016 1P5 BLOG


Cardinal_Robert_Sarah

Der italienische Journalist Marco Tosatti nur am 4. April veröffentlicht einen Artikel auf seinem Blog , in dem er auf Kardinal Robert Sarah starke Worte über Gender - Theorie berichtet. Bei einer kürzlichen Präsentation seines eigenen Buches, Gott oder Nichts, sagte Kardinal Sarah wie folgt:

"Die Gender-Theorie, die Ehe zwischen Personen des gleichen Geschlechts, und die Negation der Unterschiede zwischen Mann und Frau sind alle Abweichungen, und ich verstehe nicht, wie die europäische Kultur - so im Christentum durchdrungen - zu einem solchen Punkt zu bekommen. "Sarah fort, zu sagen, dass in Frankreich," sie korrigiert mich, sagte sie, dass ich nicht das Wort "Abweichung" verwenden kann, aber ich würde nicht wissen, was andere Wort zu verwenden. Ich kann auch nicht leugnen, dass Gott Mann und Frau geschaffen. "

Sarah sagte unverblümt:

"Auch Narren erkennen, dass zwischen einem Mann und einer Frau, gibt es einen Unterschied und eine Komplementarität. Der Mensch ist nichts ohne eine Frau und umgekehrt "Der Kardinal auch auf alle Christen aufgerufen, diese falsche Theorie zu widerstehen:". Das ist nicht meine eigene Position, das ist die Position der Kirche und alle Christen, alle Familien, sind aufgerufen, Kampf gegen diese Abweichung. "

Kardinal Robert Sarah, der Leiter der Kongregation für den Gottesdienst und die Disziplin der Sakramente, verteidigt hat immer wieder die traditionellen moralischen Lehre der Kirche, zum Beispiel , wenn er die 13 Kardinäle Brief an Papst Francis unterzeichnet während der 2015 Synode über die Familie.

In seinem eigenen 4. April Artikel, sagt Marco Tosatti , dass es interessant sein zu sehen , wie Franziskus über die Frage der Homosexualität in seiner langen bevorstehenden Apostolischen Schreiben, sprechen Amoris Laetitia .

von esther10 05.04.2016 00:49

In diesem Dorf leben dreihundert 100-Jährige - das ist ihr Geheimnis


Acciaroli in Italien ist eine abgelegene Kleinstadt mit nur etwa ein paar tausend Einwohnern - wenn überhaupt -

und hat doch eine erstaunlich hohe Anzahl an über Hundertjährigen - nämlich 300. Experten glauben nicht an einen Zufall.

Deshalb schlossen sich Forscher verschiedener Universitäten zusammen, um das Phänomen zu studieren. Dazu gehören unter anderem die University of California, University of San Diego sowie die La Sapienza in Rom.

Ist Rosmarin der Schlüssel für ein gesünderes Leben?

Die Küstenstadt liegt südlich von Neapel am Tyrrhenischem Meer, wo Einwohner oft spazieren gehen und eine mediterrane Kost genießen, die eng mit dem Gewürz Rosmarin verbunden ist. Rosmarin soll die Gedächtnisleistung, den Blutkreislauf und das Nervensystem verbessern.

Die University of Maryland hat alle positiven und gesundheitsfördernden Eigenschaften von Rosmarin auf ihrer Webseite zusammengefasst. Unter anderem legen einige hier aufgeführte Studien nahe, dass Rosmarin wegen seiner antioxidativen Eigenschaften vielen ernsthaften Krankheiten wie Brustkrebs und Thrombose vorbeugen könnte. Die Mediterrane Diät an sich besteht vor allem aus Obst, Gemüse, Getreide und Meeresfrüchten.

hier geht es weiter
http://www.huffingtonpost.de/2016/04/04/...tml?1459757561=

von esther10 05.04.2016 00:48

Die späten Jahre des Martin Luther


Luther auf dem Sterbebett
Nach den einschneidenden Ereignissen und Erfolgen in Augsburg trat Luther allmählich in den Hintergrund und agierte nur noch als Seelsorger und Publizist. Bis kurz vor seinem Tod hielt er noch Vorlesungen in Wittenberg.

In der Zeit der Türkenkriege trat er zunächst für die Zwei-Reiche-Lehre ein und erklärte, dass es nicht Aufgabe der Kirche sei zu Kriegen aufzurufen oder sie selbst zu leiten. Seiner Ansicht nach fiel die Verteidigung gegen die Türken allein der weltliche Obrigkeit zu, der jeder Mensch Gehorsam schulde. Mit dem Glauben jedoch habe das seiner Ansicht nach nichts zu tun. Damit widersprach Luthers Ansicht in allen Punkten der Praktik der Kreuzzüge. Den Krieg gegen die Türken rechtfertigte er aber als Verteidigungskrieg durchaus. Als man ihm aber schließlich vorwarf die Einheit der Christen im Kampf gegen die Türken zu untergraben widerrief er seine aussagen und machte in der "Heerpredigt wider die Türken" eindeutig klar, dass es gerade die Aufgabe der Christen sei "getrost dreinzuschlagen".

Auch befürwortete er die Verfolgung der Täuferbewegung, obwohl er einst die Ansicht vertrat "Ketzer verbrennen sei wider den Willen des Heiligen Geistes".

Wenige Jahre vor seinem Tod veröffentlichte er weitere kritische Schriften wie zum Beispiel "Von den Jüden und jren Lügen" (1543) und "Wider das Papsttum zu Rom, vom Teufel gestiftet" (1545).

Obwohl er in den letzten Jahren gesundheitlich schwer angeschlagen war und mit einem chronischen Herzleiden zu kämpfen hatte, reiste er im Januar 1546 nach Eisleben um einen Streit zwischen den Mansfelder Landgrafen zu schlichten. Er verstarb schließlich ebendort am 18. Februar des gleichen Jahres. Sein Leichnam wurde wenige Tage nach seinem Tod nach Wittenberg überführt und in der Schlosskirche beigesetzt.
http://www.lutherland-thueringen.de/de/d...uther-4515.html
http://www.lutherland-thueringen.de/de/l...-leben-973.html


von esther10 05.04.2016 00:47

Pater Pio
https://gloria.tv/?media=33684

Visionen von Pater Pio

Zeitkennzeichen durch Änderungen an Sonne, Mond und Sternen
Achte auf die Sonne und den Mond und die Sterne am Himmel. Wenn sie unruhig und ruhelos erscheinen und sich seltsam bewegen, weißt du, dass der Tag nicht mehr fern ist. Bleibt stark im Gebet und wachet bis der Engel der Zerstörung eure Türen passiert hat. Betet, dass diese Tage abgekürzt werden."
www.kreuz-jesus.de/.../index.php

http://www.kath-zdw.ch/maria/pater.pio.html

Abschie von Pater Pio.

blog-e103-Pater-Pio.html



Die letzte hl. Messe von Pater Pio...

VIDEO
https://gloria.tv/media/hEpTJ9iNsYB



von esther10 05.04.2016 00:47

STIMME DER FAMILIE EVENT: ROME LEBEN FORUM, 6-7 MAY 2016
5. April 2016


Das Rom-Leben Forum ist offen für alle, die haben oder anstreben, eine Führungsposition in der Lebens- und Familien Bewegung - ob international sein, national oder in Ihrem lokalen Gemeinde oder Gemeinschaft. In dieser kritischen Stunde für die Kirche hat es nie mehr notwendig gewesen, für solche Führer zusammen zu kommen, um zu verteidigen und die katholische Lehre über die Familie zu fördern.

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STIMME DER FAMILIE ANALYSE ZEIGT ERNSTHAFTE GEFAHREN, DIE SYNODE ABSCHLUSSBERICHTI

*
STIMME DER FAMILIE ANALYSE ZEIGT ERNSTHAFTE GEFAHREN, DIE SYNODE ABSCHLUSSBERICHT
13, März 2016
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Reihen-of-bishops_645_418_55Stimme der Familie freut sich, eine zu veröffentlichen umfassende Analyse der Abschlussbericht der Bischofssynode an den Heiligen Vater. Unsere Analyse argumentiert , dass der Abschlussbericht, der von der ordentlichen Synode über die Familie am 24. Oktober 2015 genehmigt wurde, untergräbt die Lehre der katholischen Kirche in Fragen des menschlichen Lebens befassen, der Ehe und der Familie. Durch das Streben nach im Einklang katholischen Morallehre zu bringen mit den Normen in der modernen Welt vorherrschenden verfolgt der Bericht einen Ansatz, der auf die göttliche Offenbarung und dem natürlichen Sittengesetz widerspricht.

Der Schlussbericht:

befürwortet einen zentralen Aspekt der "Gender-Theorie" mit der Behauptung, dass das biologische Geschlecht und soziokulturelle "Geschlecht" unterschieden werden kann (Ziffer 58)

droht die Rechte der Eltern als primäre Erzieher ihrer Kinder mit der Behauptung , dass die Familie hinsichtlich "der einzige Ort für die Bildung nicht in Fragen der Sexualität sein kann" auf "junge Menschen im Alter von Pubertät und der Jugend " (Ziffer 58)

untergräbt die Lehre der Kirche über die Art und den Enden der Ehe durch die Verwendung von mehrdeutigen Sprache und indem sie nicht angemessen zum Ausdruck bringen zentralen Lehren (Absätze 1, 4, 39, 40, 47, 49, 84, 85, 86)

Der versucht, den Weg zu bereiten für "geschieden und wieder verheiratet" Katholiken die heilige Kommunion ohne wahre Buße und Besserung des Lebens durch die Verwendung von ideologischen Sprache anstelle der kirchlichen traditionellen Terminologie, durch Verzerren der katholischen Lehre über die Natur und die Auswirkungen der Todsünde zu empfangen, und durch Unterlassung vorherige Lehre der Kirche verdunkeln und selektive Zitat (Ziffern 84, 85, 86)

Die katholische Lehre untergräbt Empfängnisverhütung in Bezug auf durch, während andernfalls die Lehre der Kirche neu zu formulieren gleichzeitig einen verwirrten Ausstellung über die Natur des Gewissens (Absatz 63) präsentiert

untergräbt die Lehre über die künstlichen Methoden der Reproduktion der Kirche durch, dass der Hauptgrund für die Unmoral solcher Praktiken neu zu formulieren andernfalls die Trennung von Zeugungs und unitive Elemente der menschlichen Sexualität ist, was darauf schließen lässt, dass Methoden, die zulässig sein, nicht die Zerstörung menschlicher Embryonen verursachen könnten (Ziffer 33)

heißt es, dass die Kirche "in der Entwicklung einer neuen ökologischen Kultur zusammenarbeitet", die "eine neue Mentalität, neue Strategien, neue Bildungsprogramme, eine neue Art zu leben und eine neue Spiritualität" umfasst. Die Analyse zeigt, dass der Weg der Zusammenarbeit führt Vatikan Körper mit der Förderung von Abtreibung und Empfängnisverhütung und mit den Versuchen zur Zusammenarbeit elterlichen Rechte zu untergraben und Autorität (Ziffer 16).

Die Analyse , die die Beziehung zwischen diesen Versuchen diskutiert mit der Häresie der Moderne katholischen Lehre der modernen Ideologie anzupassen (siehe Kapitel IV). Es verweist auch auf weitere Probleme im Abschlussbericht , einschließlich:

eine verzerrte und naturalistische Darstellung des Evangeliums, das seine im Grunde übernatürliche Natur vernachlässigt, während seine Verbindung mit "Werten" wie "offen für eine Vielfalt der Menschen", "der Schutz der Schöpfung" betont und die "Transformation der ungerechten sozialen Strukturen" (Kapitel I)

anthropozentrische Verständnis des Evangeliums, die zum Beispiel behauptet, dass das Evangelium über "die Würde der Person, seine / ihre Freiheit und Respekt für seine / ihre Rechte" ist (Kapitel I)
die Unterlassung jeglicher Diskussion über die grundlegenden Berufung der Familie in Bezug auf die endgültige Ende des Menschen, die in der seligen Schau des Himmels (Kapitel I) Vereinigung mit Gott ist
eine irreführende Darstellung der Natur der Barmherzigkeit wegen des Mangels an angemessene Berücksichtigung der göttlichen und menschlichen Gerechtigkeit (Kapitel I und V)

ein wirres Verständnis der Beziehung zwischen der Kirche und den Prozessen der geschichtlichen Entwicklung (siehe Kapitel I und II)
der Verzicht auf jede Diskussion des Naturgesetzes, die der Verschmelzung der natürlichen und übernatürlichen Aufträge führt und droht, das Verständnis, dass moralische Prinzipien unveränderlich sind (Kapitel III)

ein Aufruf für Änderungen an der Terminologie, die die Kirche nutzt ihre Lehren zu kommunizieren, die der Kirche Fähigkeit bedrohen effektiv die göttliche Offenbarung zu ihr (Kapitel VI) anvertraut zu übertragen.

Der Abschlussbericht der Ordentlichen Synode gefährdet ernsthaft die schwächsten Mitglieder der menschlichen Familie durch seine Auslassungen und Verzerrungen der katholischen Lehre. Es ist eindeutig die Pflicht aller , die über den Schutz der Familie betroffen sind entschlossen den Ansatz von beiden Synoden angenommen entgegenzutreten. Um nicht Lehren und Aktionen entgegenzutreten schädlich für die Integrität des katholischen Glaubens und der Familie, wegen einem falschen Gefühl der Gehorsam, wäre ein schwerer Verrat an unserer Pflicht der Treue zu Gott und zu den schwächsten unter uns sein.

Die vollständige Analyse können gelesen werden hier.

Eine Executive Summary gelesen werden können hier.
http://voiceofthefamily.com/new-document...-sex-education/

von esther10 05.04.2016 00:46

Diözese Passau

Bischof Oster rechnet mit Kirchenschließungen


Der Passauer Bischof Stefan Oster rechnet damit, dass in seiner Diözese Kirchen geschlossen werden müssen. Das werde "wohl nicht gleich in den nächsten Jahren" geschehen, aber danach werde es "die eine oder andere Schließung geben", sagte er im Interview dem Publizisten Peter Seewald.

Stand: 23.03.2016 |Bildnachweis
Passauer Bischof Stefan Oster | Bild: pa/dpa
Der Autor hat zusammen mit Oster das Gesprächsbuch "Gott ohne Volk?" verfasst, das in wenigen Tagen erscheint.

Zwar gebe es im Bistum Passau noch eine volkskirchliche Prägung, so der Bischof weiter. Aber "auch wir spüren, wie der geistliche Grundwasserspiegel sinkt, dass es allenthalben Traditionsabbrüche gibt und dass wir auch hier den Trend nicht aufhalten können".

Oster wirbt für Rückbesinnung
Eine - freilich nicht flächendeckende - Lösung sieht Oster in jungen Aufbruchsbewegungen wie der Initiative "B'n'P" ("Believe and Pray"). Oster warb zugleich für eine Rückbesinnung auf die Wurzeln des Christentums. Reformen müssten "vom Evangelium her" angegangen werden:
http://www.br.de/nachrichten/niederbayer...sungen-100.html


von esther10 05.04.2016 00:43

Bistum Passau

Bischof Oster erwartet Millionenüberschuss
Das Bistum Passau schwimmt im Geld: Im laufenden Haushaltsjahr 2016 rechnet die Diözese mit einem Überschuss von rund 8,5 Millionen Euro.

Stand: 04.04.2016 |Bildnachweis


Der Dom von Passau | Bild: picture-alliance/dpa

Grund für den Geldregen sind die nach wie vor steigenden Einnahmen aus der Kirchensteuer, erklärte Finanzdirektor Josef Sonnleitner am Montag in Passau bei der Veröffentlichung des Diözesanhaushalts. Etwa Dreiviertel aller Einnahmen des Bistums kommen aus dieser Steuer. In den kommenden Jahren sei aber mit "signifikanten Rückgängen" zu rechnen, ergänzte Sonnleitner.

Mehr Geld für Flüchtlingshilfe
An Ausgaben hat die Diözese für 2016 rund 119 Millionen Euro verplant. Fast 60 Prozent des Geldes wird für Personal verwendet.

Ein wachsender Bereich sei die Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern, sagte Bischof Stefan Oster. Hier seien die Mittel für die Diözesan-Caritas von 5,8 auf 6,2 Millionen Euro angehoben worden.

***

Bischof Oster sagt DANKE.



http://www.br.de/nachrichten/niederbayer...m-geld-100.html


von esther10 05.04.2016 00:39

Chemieangriff gegen Assads Truppen
IS setzt offenbar Senfgas ein


Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat gerät in Syrien und im Irak in die Defensive. (Foto: RTR)

2013 hatte Assad der Vernichtung seiner Chemiewaffen zugestimmt. Jetzt soll der IS laut Staatsfernsehen den geächteten Kampfstoff gegen die syrischen Truppen einsetzen. Es wäre nicht das erste Mal.
Die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) hat einem Bericht des staatlichen syrischen Fernsehens zufolge Chemiewaffen gegen Regierungstruppen eingesetzt. "Die Terroristen haben Raketen mit Senfgas abgefeuert", hieß es in einer Erklärung des Senders Ichbarijah.

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politi...g-getoetet.html

Der Giftgas-Einsatz habe sich während eines Angriffs der Islamisten auf einen Militärflughafen in der östlichen Provinz Deir al-Sor an der irakischen Grenze ereignet. Eine Bestätigung der Angaben war nicht möglich.
Deir al-Sor ist für den IS von strategischer Bedeutung, weil die Provinz die von der Miliz gehaltenen Gebiete im Irak und in Syrien verbindet. Seit Monaten versucht der IS, den Flughafen südlich der gleichnamigen Stadt zu erobern.

hier geht es weiter

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politi...enfgas-ein.html

von esther10 05.04.2016 00:36

Kardinal Müller: 500 Jahre Reformation? „Für Katholiken kein Grund zum Feiern“

5. April 2016


Kardinal Müller: "Für einen Katholiken gibt es keinen Grund den Beginn der Reformation zu feiern"

(Rom/Berlin) Das Luther-Jahr „500 Jahre Reformation“ rückt näher, und auch deutsche Katholiken drängt es, mitzufeiern. Manchen scheint gar nicht bewußt zu werden, welchen Peinlichkeiten sie sich dabei hingegeben. Das Amt für Jugendpastoral der Diözese Magdeburg beispielsweise will katholische Jugendliche zusammen mit protestantischen nach Rom karren, um Papst Franziskus „mit Luther 95 Thesen und Wünsche zur Ökumene“ zu übergeben. Man muß kein Hellseher sein, um zu erahnen, daß eine so abwegige Aktion kaum Vernünftiges hervorbringen kann, von Glaubenskraft ganz zu schweigen.

Ob solcher Luther-Begeisterung eigener Glaubensgeschwister reiben sich gläubige Katholiken ungläubig die Augen und diskutieren darüber, ob es sich dabei um eine fortgeschrittene Form der Protestantisierung oder schon um eine Art der Entchristlichung handelt.

Für Klarheit sorgt Kardinal Müller

Für Klarheit unter den Katholiken sorgt Kardinal Gerhard Müller, der Präfekt der römischen Glaubenskongregation. Es gebe keinen vernünftigen Grund für einen Katholiken, läßt er wissen, den Jahrestag der protestantischen Reformation zu feiern.

Die Aussage findet sich im neuen Gesprächsbuch „Informe sobre la Esperanza“ (Zur Lage der Hoffnung). Eine deutsche Ausgabe befindet sich in Vorbereitung und soll demnächst erscheinen.

Der 31. Oktober 1517 gilt als „Geburtsstunde“ des Protestantismus. Der runde Jahrestag soll feierlich begangen werden. Was aber haben die Katholiken damit zu tun, gegen deren Glauben sich die Reformation richtete? Rein gar nichts, sagt der Glaubenspräfekt.

„Wir Katholiken haben keinen Grund, den 31. Oktober 1517 zu feiern, das Datum, das als Beginn der Reformation betrachtet wird, die zur Spaltung der abendländischen Christenheit führen sollte.“
Damals machte Martin Luther, ein ehemaliger Augustiner-Eremit, seine 95 Thesen bekannt, mit denen er sich gegen die katholische Kirche wandte. Darin war zwar noch nicht die Rede von einer Trennung von der Kirche. Die Radikalität der Thesen bildete aber bereits den ersten Schritt dazu, wie überhaupt die Eckpunkte von Luthers Lehre schwer häretisch sind.

„Wenn wir überzeugt sind, daß die göttliche Offenbarung vollständig und unverändert in der Schrift und der Tradition, in der Glaubenslehre, den Sakramenten und der nach göttlichem Gesetz hierarchisch geordneten und auf das Weihesakrament gegründeten Kirche bewahrt sind, dann können wir es nicht akzeptieren, daß es ausreichend Gründe geben soll, sich von der Kirche zu trennen“, so Müller in seinem Buch.
Der Kardinal erinnert zudem an die vielen protestantischen Reformatoren, die nicht nur die damals regierenden Päpste, sondern das Papsttum insgesamt als „Antichrist“ bezeichneten, um „die Trennung“ von der katholischen Kirche zu „rechtfertigen“.

Kardinal Müller zitiert ihn nicht, doch wie kaum ein anderer zeigte der Kirchenrechtler und Rechtshistoriker Georg May Klarsicht und schrieb bereits 1975:

„Die katholische Kirche kann ihre gesamte Lehre entfalten, ohne den Namen Luther oder Reformation auch nur zu erwähnen. Der Protestantismus kann dagegen sein Dasein nicht begründen, wenn er nicht die katholische Kirche schlechtmacht. Der Protestantismus kann auch das Weiterbestehen der Spaltung nur damit erklären, daß er der katholischen Kirche unverändert Abfall vom Evangelium vorwirft. Von daher hat der durchschnittliche Protestant seine Geringschätzung der Katholiken und auch seine Abneigung gegen die Katholiken.“
Glaubenspräfekt zunehmend ein Kontrapunkt

Die Aussage des Glaubenspräfekten dürfte daher noch für Furore sorgen, denn die lutherischen Gemeinschaften rüsten eifrig zu Luther-Feiern. Papst Franziskus selbst wird am 31. Oktober 2016 nach Stockholm reisen, um gemeinsam mit dem Lutherischen Weltbund an einem katholisch-lutherischen Reformationsgedenken teilzunehmen.

Hinter den Mauern des Vatikans sollen deshalb schon einige Funken geflogen sein. Daß Papst Franziskus nicht zum 500. Jahrestag am Reformationsgedenken teilnimmt, sondern am 499. Jahrestag („weil Luther 1516 noch katholisch war“), ist zwar ein Signal, aber im Gesamtkontext doch für viele ein kaum wahrnehmbares.

Die Klarheit des Glaubenspräfekten kann zwar nur zum Teil die weniger ausgeprägte Klarheit des Papstes ausgleichen, bildet aber einen unüberhörbaren Kontrapunkt.

Kardinal Levada, 2005-2012 Glaubenspräfekt unter Papst Benedikt XVI., der selbst fast 25 Jahre dieses Amt innehatte, waltete unscheinbar seines Amtes. Seither haben sich die Verhältnisse grundlegend geändert. Die Amtsführung von Papst Franziskus provoziert eine Gegenreaktion und weist dem Glaubenspräfekten eine zunehmend wichtigere Rolle zu, die Kardinal Müller auch bereit ist, auszufüllen.
http://www.katholisches.info/2016/04/05/...und-zum-feiern/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

von esther10 05.04.2016 00:35



NACHRICHTEN KULTUR DES LEBENS Di 5. April 2016 - 10.26 Uhr EST

Geboren mit einer Wahrscheinlichkeit von 1% des Überlebens, "Wunder" Baby Meabh trotzt die Chancen

Kultur Des Lebens , Wunderbaby , Frühgeburt

5. April 2016 ( LiveActionNews ) - Baby Meabh McArdle ein Wunder wird aufgerufen , nachdem nur eine 0-1% Überlebenschance gegeben werden. Geboren 4 Monate früh, bei 23 Wochen und drei Tage der Schwangerschaft, gab es wenig Hoffnung für sie, aber ihre Mutter wusste sofort , dass ihre Tochter ein Kämpfer war.

Nachdem er drei Fehlgeburten erlitten Fionnuala McArdle Chirurgie eine Malformation in ihre Gebärmutter zu beheben, die es in zwei Teile gespalten, so dass sie zu misslingen. Zwei Monate später entdeckte sie sie schwanger war.



"Ich war über den Mond. Ich musste gehen nach oben und unten ins Krankenhaus und alles war toll " , sagte sie Belfast Live - . "In den 12 Wochen scannen alles los war brillant und an der Scan das Geschlecht zu finden wurde mir gesagt , es war ein Mädchen, und in der 20. Woche alles perfekt war zu wachsen."

Allerdings ging es schnell von einem guten zu erschrecken, wenn bei 22 Wochen Schwangerschaft entdeckt wurde, dass McArdle 2cm mit prall gefüllten Membranen erweitert wurde. Sie wurde in das Krankenhaus auf Bettruhe zugelassen.

"Mir wurde gesagt, wenn meine Tochter bei 22 Schwangerschaftswoche geboren wurde sie nicht überleben würde", sagte sie.

Nur ein paar Tage später, McArdle-Wasser brach, und die Ärzte bereitete sie auf das Schlimmste.


Baby-Meabh wurde nur ein Pfund Wiegen und eine halbe Unze geboren. Ärzte bot wenig Hoffnung für ihr Überleben.

"Es ging so schnell, ich habe keine Zeit, darüber nachzudenken", erklärte McArdle. "Ich sagte, wenn es irgendein Zeichen des Lebens wollte ich mit ihr gearbeitet."

Meabh wurde an ein Beatmungsgerät und hatte einen schweren Start, aber sie hat sich weiter verbessert. In nur fünf Wochen altes Kind hatte sie eine Herzoperation und nach 3 Monaten hatte eine Operation an den Augen.

"Sie war eine der kleinsten Babys [...], aber jetzt ist sie eine der größten. Sie ging davon, dass einer der am schwersten erkrankten an einer der besten ", sagte McArdle. "Sie sollte nicht hier sein, aber ich würde ihr nicht aufgeben, nachdem alles, was ich durchgemacht hatte."

Trotz der Tatsache , sie sind tragfähige Menschen, Babys Meabh Alter und älter werden abgebrochen legal in den Vereinigten Staaten eine brutale Verfahren bekannt als D & E mit. Sie werden auseinander gezogen Glied für Glied und leiden sehr.

VIDEO...schrecklich...
https://www.lifesitenews.com/news/born-w...efying-the-odds

McArdle ist so dankbar , dass die Neugeborenen - Intensivpflegepersonal im Royal Victoria Hospital , dass sie einen geöffneten Crowdfunding - Seite Geld zu sammeln , das Krankenhaus Kauf von Ausrüstung zu helfen und dazu beitragen , mehr Frühgeborenen überleben.
https://www.lifesitenews.com/news/born-w...efying-the-odds

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung von Live - Action - Nachrichten


von esther10 05.04.2016 00:32

Rom und die Piusbruderschaft: „Das Treffen war gut“ – „Es geht in Richtung Personalprälatur“
5. April 2016 0
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"'Das Treffen war gut', wie Il Foglio von vatikanischen Quellen erfahren konnte.

(Rom) Matteo Matzuzzi, der Vatikanist der italienischen Tageszeitung Il Foglio, berichtete am Montag als erster, daß Bischof Bernard Fellay, der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X., am vergangenen Freitag von Papst Franziskus in Privataudienz empfangen wurde. Hier Matzuzzis Artikel:

Der Papst hat Bernard Fellay, das Oberhaupt der Lefebvrianer, getroffen

Der Papst hat am Samstag1 Bernard Fellay empfangen, den Generaloberen und direkten Nachfolger2 von Monsignore Marcel Lefebvre an der Spitze der Bruderschaft St. Pius X. Das Gespräch „war positiv“, wie Il Foglio von vatikanischen Quellen erfahren konnte. Zwischen Franziskus und Fellay „ist das Einvernehmen gut“.

Es handelt sich um einen weiteren Schritt in Richtung kanonischer Anerkennung der Bruderschaft durch den Heiligen Stuhl in Form einer ad hoc errichteten Prälatur nach dem Vorbild des Opus Dei, also mit weitreichender und nicht nur organisatorischer Autonomie.

In einem vor kurzem in fünf Sprachen übersetzten und auf der Internetseite der Bruderschaft veröffentlichten Interview zeigte sich Fellay sehr dialogbereit, indem er mehrfach seine Wertschätzung für den regierenden Papst betonte:

„Es würde mich nicht weiter erstaunen, wenn er uns als einen jener Ränder ansieht, denen er ganz offenbar den Vorzug gibt. Und in eben dieser Sichtweise gebraucht er den Ausdruck: „ein Stück Wegs zurücklegen“ mit den Menschen an der Peripherie, in der Hoffnung, so die Dinge verbessern zu können. Es handelt sich also nicht um einen festen Willen, unmittelbar zum Ziel zu kommen, einen Weg zu gehen, so oder so…, aber Hauptsache man ist recht friedlich, nett, ohne allzu genau zu wissen, wo das endet. Wahrscheinlich ist das einer der tieferen Gründe.“
Bereits gegen Ende 2013 hatte es, wie die Internetseite Rorate Caeli ans Licht brachte, eine erste Begegnung in Santa Marta gegeben. Es handelte sich allerdings nicht um ein Gespräch, sondern um eine mehr zufällige Begegnung.

Im Interview merkte Fellay noch einen anderen Aspekt an, der erkennen läßt, wie weit der Weg zur Versöhnung bereits fortgeschritten ist:

„Sehr überraschend, denn es ist klar, dass Papst Franziskus uns leben und überleben lassen will. Jedem, der es hören will, sagt er, dass er der Priesterbruderschaft niemals etwas Böses antun wird. Er hat auch gesagt, dass wir katholisch sind. Er hat sich geweigert, uns als Schismatiker verurteilen zu lassen, er sagte: ‚Sie sind nicht schismatisch, sie sind katholisch‘, auch wenn er danach ein etwas rätselhaftes Wort gebrauchte, als er sagte, wir seien auf dem Weg zur vollen Gemeinschaft. Für diesen Ausdruck ‚volle Gemeinschaft‘ hätten wir gern eine klare Definition, denn man sieht ja, dass er nichts Präzisem entspricht. Das ist ein Gefühl… man weiß nicht genau, was es ist.“
Eine Entscheidung, die in Econe, wo die Bruderschaft ihren Sitz hat3, besonders geschätzt wurde, betrifft die vom Papst den Katholiken gewährte Erlaubnis, bei den Lefebvrianischen Priestern beichten zu können. Der Papst erklärte das im Schreiben vom vergangenen 1. September, mit dem er zum Heiligen Jahr einen Ablaß gewährte:

„Eine abschließende Überlegung gilt den Gläubigen, die aus verschiedenen Gründen die von den Priestern der Bruderschaft St. Pius X. betreuten Kirchen besuchen. Dieses Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit schließt niemanden aus. Von verschiedener Seite haben mir einige bischöfliche Mitbrüder vom guten Glauben und der guten sakramentalen Praxis dieser Gläubigen berichtet, allerdings verbunden mit dem Unbehagen, in einer pastoral schwierigen Situation zu leben. Ich vertraue darauf, dass in naher Zukunft Lösungen gefunden werden können, um die volle Einheit mit den Priestern und Oberen der Bruderschaft wiederzugewinnen. Bewegt von der Notwendigkeit, dem Wohl dieser Gläubigen zu entsprechen, bestimme ich in der Zwischenzeit in eigener Verfügung, dass diejenigen, die während des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit das Sakrament der Versöhnung bei den Priestern der Bruderschaft St. Pius X. empfangen, gültig und erlaubt die Lossprechung von ihren Sünden erlangen.“
http://www.katholisches.info/2016/04/05/...sonalpraelatur/
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Il Foglio (Screenshot)[


von esther10 05.04.2016 00:30

Wir können die Menschen nicht auf unsicherer Straße lassen“ – Interview mit Kardinal Robert Sarah
4. April 2016


Kardinal Robert Sarah: "Es gibt einen sicheren Weg"

(Rom) „Es gibt eine sichere Stabilität, das gilt es den Leuten zu sagen. Es gibt einen sicheren Weg, und dieser Weg ist Jesus Christus. Er hat es deutlich gesagt: ‘Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!‘ Das ist, was Bestand hat. Das versuche ich zu bezeugen. Wir haben wirklich einen Fels.“ Diese Worte stammen von Kardinal Robert Sarah, dem aus Guinea in Schwarzafrika stammenden Präfekten der römischen Gottesdienstkongregation. Gestern, Sonntag, veröffentlichte L’Occidentale ein Interview mit ihm, der heute zu profiliertesten Kardinälen der katholischen Kirche gehört. Sein Buch „Gott oder nichts“ gehört zu den am meisten beachteten katholischen Publikationen des vergangenen Jahres. Das Interview führte Lorenza Formicola.

L’Occidentale: Kardinal Burke sagte vor einiger Zeit: „Wenn man unter Fundamentalist jemanden versteht, der an den grundlegenden Dingen festhält, dann bin ich Fundamentalist.“ Er antwortete damit auf eine Provokation wegen seines Widerstandes gegen die bei der Synode diskutierte Änderung der pastoralen Praxis. Würden Sie dem auch zustimmen?

Kardinal Sarah: Papst Benedikt XVI. betonte ohne Unterlaß das Problem der Diktatur des Relativismus. Heute ist alles möglich. Die Menschen haben keine Wurzeln mehr, nichts Beständiges. Wir haben aber eine beständige Lehre. Wir haben eine Offenbarung. Die Menschen wieder zu den Wurzeln der Dinge, zur Offenbarung zurückzuführen, ist eine Pflicht für uns Bischöfe. Wir können die Menschen nicht ohne auf unsicherer Straße zurücklassen ohne einen Fels, auf den sie sich stützen können. In der Pfarrei ist der Fels der Pfarrer, auf den man sich stützen kann, in der Diözese ist es der Bischof, in der Weltkirche ist es der Papst. Und wir versuchen dem Heiligen Vater dabei zu helfen, den Menschen zu verischern, daß es eine Stabilität gibt, daß es einen Weg gibt. Und dieser Weg ist Jesus Christus. Er hat es deutlich gesagt: ‚Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!‘ Das ist, was Bestand hat. Das versuche ich zu bezeugen. Wir haben wirklich einen Fels, wir haben einen Weg, wir haben eine Wahrheit, die uns rettet. Es ist sinnlos, sich von dort wegzubewegen.

L’Occidentale: Sind also auch Sie ein „Fundamentalist“ in dem Sinn, wie ihn Burke dem Begriff gegeben hat?

Kardinal Sarah: Ja, natürlich. (Lacht herzhaft).

L’Occidentale: Das Wort „Fundamentalist“ wird inzwischen mit dem Islam in Verbindung gebracht. Ein Thema, das unsere täglichen Gespräche beherrscht. Der Islam setzt die politische und die religiöse Welt gleich und ist überzeugt, daß allein die politische Macht die Menschheit moralisieren kann. Hier zeigt sich die ganze Verschiedenheit und Neuheit des Christentums, dessen Gott nicht der König eines banalen weltlichen Königreichs ist. Ist es aus dieser Sicht nicht etwa richtig, was der emeritierte Papst sagte, als er noch Kardinal war? „In der politischen Praxis ist der Relativismus willkommen, weil er gegen die utopische Versuchung immunisiert.“ Hat die Katholische Kirche des Jahres 2016 diese Haltung gegenüber der Politik bewahrt oder ist sie überzeugt, daß man im Grunde doch das Paradies auf Erden schaffen kann?

Kardinal Sarah: Ich denke, daß wir den Menschen, das heißt, seine eigene Identität von seiner Arbeit und seiner Politik trennen müssen. Wir dürfen die Religion nicht mit der Politik vermischen. Zugleich ist der Mensch aber eine Einheit. Man kann nicht ein Christ in der Kirche sein und außerhalb der Kirche eine andere Person. Wie ist also das Evangelium in meinem Wirken, in der Politik und in der Wirtschaft zu verwurzeln? Das ist das grundlegende Problem. Was passiert, wenn ich das trenne? Ich bin ein Christ in der Kirche, aber einen Schritt draußen aus der Kirche ist mein Verhalten das eines Heiden, eines Menschen, der an nichts glaubt, eines Menschen, der nur an das Haben, an die Macht glaubt. Aber der wahre Glauben wirkt in der Nächstenliebe. Der wahre Glauben zeigt sich durch die Caritas, das heißt, in der Konkretheit des Handelns. Daher denke ich, daß das Problem ganz darin liegt, „wirklich wahre Christen“ im heute, in der Wirtschaft, in der Politik, in der Kunst, in der Kultur, im Familienleben zu sein. Es ist unmöglich, zu sagen, ich bin Christ, aber dann heirate ich zum Beispiel nicht in der Kirche. Man kann nicht sagen, ich bin Christ, gehe aber nicht zur Messe. Das Christsein muß sich zwangsläufig im praktischen Leben widerspiegeln. Und jeder von uns ist in die Gesellschaft eingetaucht. Wir müssen in unserem Leben das Evangelium erkennen lassen. Es gibt eine Transparenz, die man im täglichen Leben sehen muß können. Das ist wahre Christlichkeit.

L’Occidentale: In Ihrem Buch haben Sie sich ausführlich mit dem Thema „Befreiungstheologie“ befaßt, mit jener Theologie, die das Evangelium in ein politisches Rezept verwandelt hat – und noch immer tut – , und verabsolutiert mit dem Anspruch, daß nur dieses Rezept imstande sei, zu befreien und Fortschritt zu sichern. Kehrt das marxistische Denken unter neuen Formen in unserer Zeit zurück?

Kardinal Sarah: Wenn man die Christenheit nur horizontal denkt, als würde nur die humanitäre, soziale, politische Aktion zählen, dann irrt man sich. Man irrt, weil vor dem Tun der Auftrag von oben kommen muß. Es geht darum, die richtige Form für mein Handeln zu finden. Mit anderen Worten: Das Handeln muß von Gott geleitet sein. Die „Befreiungstheologie“ wollte nur eine „Theologie der Aktion“, die sich nicht am Evangelium ausrichtet und vor allem nicht vom Evangelium inspiriert ist. Ich denke, daß wir deshalb auch heute versucht sind, unser christliches Werk als ein soziales Werk zu sehen. Ich will niemanden kritisieren, ich sage auch nicht, daß es schlecht ist, zu handeln, aber … . Ein Beispiel: Wir beharren so sehr darauf, die Flüchtlinge aufzunehmen. Gut. Wir sollten das aber nicht nur tun, um ihnen Nahrung, Arbeit und ein Haus zu geben. Sie haben ein höheres Bedürfnis, nämlich Gott. Denken wir auch daran? Oder führen wir nur einen „horizontalen“ Diskurs? Das ist das Problem. Die „Befreiungstheologie“ kehrt erneut in die Praxis des sozialen Lebens der Kirche zurück. Ich sage nicht, daß wir uns nicht materiell um die armen Menschen kümmern sollen. Die größte Ungerechtigkeit ist jedoch, den Armen nur Nahrung zu geben. Sie bedürfen vor allem des Evangeliums. Sie brauchen Gott. Das sagt auch Papst Franziskus.

L’Occidentale: In der Tat scheint die Armut zum Mittelpunkt des gesamten Apostolats der Katholizität geworden zu sein. Jedenfalls verstehen es die Gläubigen so. Benedikt XVI. sagte einmal: „Die rein materielle Armut rettet nicht, […] das Herz der Menschen, die nichts besitzen, kann verhärtet, vergiftet, bösartig – innerlich voller Besitzneid sein, gottvergessen und begierig nur nach materiellen Gütern.“ Sie schildern die Episode von der Entfernung des Baldachins in der Kathedrale von Conakry. Gibt es heute eine ungesunde und heuchlerische Sichtweise, die es vorziehen läßt, die Kirchen zu „entblößen“ anstatt sie auszuschmücken?

Kardinal Sarah: Ja, weil wir das Verständnis von der Majestät, der Würde und der Größe Gottes verloren haben. Gott zählt heute nichts. [Ein Wortspiel zum Titel seines Buches "Gott oder nichts"]. Und weil er nichts zählt, müssen wir sein Haus entblößen. Das ist reines Unrecht. Es ist wirklich ungerecht! Jeder von uns wünscht sich, in einem schönen Haus zu wohnen. Warum maßen wir uns aber an, ausgerechnet Gott der Schönheit zu berauben? Wir haben den Sinn für das Heilige und das Schöne verloren. Gott, der die Schönheit ist, Gott, der die wahre Schönheit besitzt, verdient ein schönes Haus. Die Kirche zu entblößen, hat nichts mit Armut zu tun. Es ist nur ein Zeichen der Entsakralisierung und der Verachtung Gottes. Gerade aus diesem Grund, wegen dieser latenten Gefahr, legte Benedikt XVI. so große Aufmerksamkeit auf die Liturgie. Es beginnt mit dem priesterlichen Gewand und reicht bis zur Schönheit der Altäre und der ganzen Kirche. Das ist das Zeichen der Religiosität und der Sakralität. Denken wir nur daran, wie schön der Tempel von Jerusalem war, obwohl die Menschen damals sehr arm waren. Oder denken wir nur daran, wie man beispielsweise in Kampanien diese wunderbaren Kirchen gebaut hat, obwohl die Menschen damals nicht nur ärmlich, sondern regelrecht ganz arm waren. Und dennoch wollten sie alles für Gott geben, denn für Gott ist nichts zu kostbar.

L’Occidentale: Der gläubige Katholik des 21. Jahrhunderts wird andauernd als rückwärtsgewandt und als Feind der Freiheit beschuldigt, der willkürlichen und individualistischen Freiheit. Wird sich die Kirche vom Mythos der „Freiheit der Liebe“ breitschlagen lassen? Wird sich alles dem Mehrheitsprinzip unterwerfen, weil der Unterschied zwischen Gut und Böse ausgelöscht wird?

Kardinal Sarah: Ich hoffe, daß die Kirche immer das Licht bleibt, das Licht und die Wahrheit, als die sie von Christus gestiftet wurde. Christus hat gesagt: Die Wahrheit wird uns freimachen. Die wahre Freiheit ist die Wahrheit. Eine Freiheit, die erlaubt, alles zu tun, was mir gefällt, ist keine wahre Freiheit, sondern Sklaverei meiner Triebe, meines Egoismus und meiner Willkür. Die wahre Freiheit ist jene, die sich bemüht, das Wahre, Gute und Schöne zu suchen; ist jene, die imstande ist, jeden von uns wachsen zu lassen. Wirkliches Freisein ist nur in Christus möglich. Nur Er macht uns frei. Das hat nichts damit zu tun, was mir gefällt. Und die Kirche muß diesen Weg beibehalten. Die authentische Freiheit flieht das, was uns in der Sklaverei gefangenhält. Wir sind Sklaven des Geldes, der Macht, unendlich vieler Dinge, die alle nicht unser Wohl bedeuten. Wer kann den Menschen erleuchten, die wahre Freiheit zu suchen? Ich meine nur das Evangelium. Die Freiheit kommt vom Sohn Gottes. Doch die Wahrheit wird nicht mehr beachtet. Jeder hat seine Wahrheit und daher auch seine Freiheit. Wahrheit ist heute das, „was mir paßt“. Die Freiheit aber ist eine objektive Sache. Sie drängt mich, die Freiheit zu wollen, die Gott ist. Ohne Liebe gibt es daher keine Freiheit. Liebe heißt Gott und den Nächsten zu achten. Gott ist die Freiheit, Gott ist die Liebe. Die Liebe ist außerstande, etwas aufzuzwingen. Gott ist der Ursprung der Freiheit, weil Er Seine Sicht nicht aufzwingt. Er läßt aus Liebe uns entscheiden. Das ist wahre Liebe.

L’Occidentale: Vor einiger Zeit haben sie gesagt, Afrika könnte in Sachen Homosexualität zur Speerspitze der Kirche in ihrem Widerstand gegen die westliche Dekadenz werden. Sind Sie noch immer dieser Ansicht?

Kardinal Sarah: Die Zukunft liegt in der Hand Gottes. Afrika wird jedoch auf energische Weise dafür kämpfen, diese Abirrung nicht hinzunehmen, weil sie widernatürlich ist. Kein Heide kann wirklichen das denken und daran glauben, was wir hier im Westen erleben. Keiner. Der Mann ist für die Frau geschaffen und die Frau ist für den Mann geschaffen. In meinem Buch lege ich das genau dar, und im Grunde geht es um ein an sich sehr klares und verständliches Konzept, wenn es um jene geht, die nicht „um des Himmelreiches“ ehelos bleiben: Der Mann ist nichts ohne die Frau und umgekehrt. Vor allem aber sind beide nichts ohne ein drittes Element, nämlich die einzigartige Fähigkeit aus ihrer Liebe neues Leben zu zeugen, ein Kind. Die sogenannte „Homo-Ehe“ ist dagegen reiner Egoismus. Fruchtlos. Eine Begierde, die keine Früchte trägt. Sie kann nur das wahre Glück und die wahre gegenseitige Ergänzung zerstören. Ein Mann kann keinen anderen Mann ergänzen. Da mag er es auch noch so lange versuchen. Es wir ihm nie gelingen. Das ist die Natur. Selbst die Vögel wissen das.

L’Occidentale: Eine letzte Frage: Wenn Sie ein Interview mit einer Gestalt der Vergangenheit führen könnten, mit wem würden Sie dann gerne sprechen?

Kardinal Sarah: Ich würde vielleicht den heiligen Augustinus wählen. Augustinus hat eine schwierige Kindheit erlebt. Heute machen wir vielleicht alle diese Erfahrung. Er könnte uns eine Lehre erteilen über die existentiellen Dinge: Wie der Mensch den Kurs seiner eigenen Existenz ändern kann, wie er aus dem Irrtum herauskommt und sich bekehrt. Meines Erachtens könnte der heilige Augustinus das genau aufzeigen. Die Bekehrung aber, würde er sagen, erfolgt nicht ohne Gebet. Seine Mutter hat viel gebetet, damit sich sein Leben ändert. Augustinus hat für mich Modellcharakter für den modernen Menschen.
http://www.katholisches.info/2016/04/04/...l-robert-sarah/
Interview: L‘Occidentale/Lorenza Formicola
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: L‘Occidentale

von esther10 05.04.2016 00:30

Bundesweite Ausdehnung?
Neue Umfrage lässt CSU jubeln

Die Ausdehnung auf Deutschland ist ein alter CSU-Traum. Eine neue Sonntagsfrage zeigt nun: Rein theoretisch könnten die Christsozialen große Erfolge einfahren. Eine Partei würde besonders leiden.
Laut einer Insa-Umfrage (Zeitraum: 18.3.-21.3.) für die " Bild" könnte die CSU bundesweit große Erfolge einfahren. Würde die CSU - rein theoretisch - auch außerhalb Bayerns antreten, käme sie auf annähernd so viel Zustimmung wie die Schwesternpartei CDU.

Die CSU würde laut der Umfrage im restlichen Bundesgebiet viele Wähler aus dem Lager der Nicht-Wähler rekrutieren. So würde fast jeder fünfte Nichtwähler der bundesweiten CSU seine Stimme geben.
In der Umfrage erreicht die CDU 23,5 Prozent, die CSU 19 Prozent. Und läge damit nur knapp hinter der SPD, die auf 20 Prozent der Stimmen käme. Dahinter kämen mit zehn Prozent die Grünen und die Linkspartei mit 9,5 Prozent. Die FDP käme mit 5,5 Prozent auf Platz sechs.
Mehr zum Thema: Deutsche wollen Guttenberg zurück

hier geht es weiter
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politi...csu-jubeln.html

von esther10 05.04.2016 00:30

Die Herausforderungen und die Zukunft von Ehe und Familie
Interview mit dem Synodenvater und Erzbischof von Riga, Zbigņevs Stankevičs über die Erwartungen vom Ausgang der Familiensynode und der positiven Botschaft einer christlichen Ehe und Familie


Erzbischof Zbigņevs Stankevičs von Riga.

Von CNA Deutsch/EWTN News

ROM/RIGA , 05 April, 2016 / 9:49 AM (CNA Deutsch).-
Was alles auf dem Spiel steht, wenn in drei Tagen endlich das Schreiben von Papst Franziskus zu Ehe und Familie erscheint, dass die Synoden der vergangenen Jahre abschließt: Das bringt dieses Interview mit Zbigņevs Stankevičs auf den Punkt. Er ist Erzbischof von Riga (Lettland) und war Teilnehmer der Familiensynode. Robert Rauhut von EWTN Deutschland sprach mit dem Geistlichen, der über den Freiburger Theologen Bernhard Welte promovierte.

Herr Erzbischof, auf der Familiensynode wurden lebendige Diskussionen geführt. Der Begriff der Ehe scheint trotzdem nicht klar zu sein. Könnten Sie zu Beginn eine Definition der Ehe formulieren, die alle Teilnehmer der Synode teilten?

Die Ehe ist ein Bund eines Mannes und einer Frau, der lebenslänglich in Anwesenheit eines qualifizierten Zeugen, das heißt eines Priesters, eines Bischofs, eines Diakons oder – unter besonderen Umständen – einer vom Bischof dazu abgeordneten Person, geschlossen wird. Bei den anderen Rituskirchen können noch andere Aspekte hinzukommen. Zum Beispiel in der Ostkirche bedarf es zur Eheschließung eines Segens des Priesters. Es ist also ein Bund, der in voller Freiheit und mit Bewusstsein der Pflichten geschlossen wird und unwiderruflich ist. Dies in Anlehnung an die Worte von Jesus Christus: "Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen".

Haben Sie während der Familiensynode Versuche wahrgenommen, die Sakramentalität der Ehe in Frage zu stellen. Und wenn ja, sehen Sie in diesen Versuchen eine Protestantisierung des katholischen Eheverständnisses?

Von keinem der Synodenväter habe ich gehört, dass er die Sakramentalität der Ehe in Frage stellen würde. Alle sind sich in Bezug auf die Unauflöslichkeit der Ehe einig, hierzu wurden keine Zweifel geäußert. Die Frage ist nun, ob die Diskussion über die Heilige Kommunion für Geschiedene, bei denen die Ungültigkeit der Ehe nicht festgestellt wurde, nicht ein indirekter Angriff gegen die Unauflöslichkeit der Ehe ist. Eben hier bestehen die Befürchtungen.

Und wie schätzen Sie es ein? Würde die Heilige Kommunion für geschiedene Wiederverheiratete die Unauflöslichkeit der Ehe angreifen?

Diese Befürchtungen entstanden bei einem Teil der Synodenväter und ich teile sie. Wir sind keine "Herren über die Offenbarung", sondern ihre Wächter. Unsere Pflicht ist die Offenbarung in unveränderter Form aufzubewahren, allerdings sie auch ständig zu aktualisieren, für die sich verändernden Umstände auszulegen, auf die sich verändernden Umstände anzuwenden. Unsere Aufgabe ist, die Offenbarung für die jeweilige Generation verständlich zu machen. Und hier setzt das Problem an. Wollen manche nicht zu weit gehen? Sind ihre Vorschläge nicht Abweichungen vom Wesentlichen, das heißt vom Inhalt der Offenbarung?

Sind diese Abweichungen vom Inhalt der Offenbarung das, was wir als Häresie bezeichnen?

Ja. In der Tat ist es so. Auf den Konzilen, bis zum 2. Vatikanischen Konzil, wurde es immer wieder so ausgedrückt: weicht einer vom Glauben ab, "Anathema sit", so schließt er sich selbst von der Einheit der Kirche aus.

Im deutschsprachigen Raum werden immer wieder die Fragen der Heiligen Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene wie auch der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften diskutiert. Welche Fragen haben Ihrer Meinung nach heutzutage grundsätzlichen und fundamentalen Charakter?

Von fundamentaler Bedeutung ist die positive Botschaft für Familien. Die auf der Offenbarung beruhende Kirchenlehre über die Familie, das heißt was eine Familie ist, muss bestätigt werden. Die Botschaft muss für die heutigen Umstände bestätigt werden. Denn heutzutage ist es in der Welt, zumindest in der "westlichen" Welt und den Ländern unter ihrem Einfluss so, dass junge Menschen immer häufiger keine Ehe schließen. Sie leben zusammen, ohne kirchlich oder standesamtlich geheiratet zu haben. Die Aufgabe der Synode ist eine positive Botschaft zu geben, indem die Ehe als eine Berufung gezeigt wird, die dem Menschen von Gott geschenkt wurde. Indem die Ehe als ein Weg zur Vollkommenheit für diejenigen gezeigt wird, die sich zum Zölibat nicht berufen fühlen. Es geht also darum, die gegenwärtige Kultur zu transzendieren und die Schönheit der Berufung zur Ehe zu zeigen. Die Ehe ist kein Joch, sondern etwas Schönes, wodurch der Mensch vollkommen wird.

Manche Synodenväter verkündeten, dass die Fragen der Ehe und der Familie nicht alleine mit Bezug auf die Heilige Schrift diskutiert werden sollten. Der Alleinbezug auf die Heilige Schrift sei fundamentalistisch. Ist die Bibel ein Wegweiser in Fragen der Ehe und Familie?

Damit war das Konzil von Trient in seiner Reaktion auf die Reformation beschäftigt. Die Fragen, was die Bibel und was die Offenbarung Gottes ist, waren Gegenstand dessen Betrachtungen. Die Hauptschlussfolgerung dieser Betrachtungen war, dass die Offenbarung Gottes weiter aufgefasst wird als die Bibel, denn die Bibel stellt die niedergeschriebene Offenbarung dar. Die in der Bibel niedergeschriebene Offenbarung wird im Sinne der Kirchentradition ausgelegt. Deshalb darf die Bibel nicht losgelöst von der Kirchentradition ausgelegt werden. Die Bibel ist im Mutterschoß der Kirchentradition entstanden, sie ist die Frucht dieser Tradition, der Ausdruck der Tradition. Deshalb darf die Offenbarung nicht auf den schriftlichen Text der Bibel eingeschränkt werden. Das ist der Buchstabe und die Offenbarung ist lebendig, sie ist der wirkende Geist. Ihre Frage lässt sich nicht kurz beantworten. Ich verweise aber auf einen zeitgenössischen Heiligen der Ostkirche, der sagte: "Der Heilige Geist wohnt in diesem Buch, aber nicht in dessen Buchstaben. Durch Buchstaben wird der Heilige Geist ausgedrückt." Derjenige, bei dem der Glaube, der Geist nicht innewohnt, wird diesen Buchstaben seiner eigenen Ideologie beugen, wird diesen Buchstaben zur Verteidigung seiner Meinung, seiner Position instrumentalisieren. Das ist also nicht so einfach.

In der Bibel, im 1. Buch Mose wird gesagt, dass der Gott den Menschen als Mann und Frau schuf…

Ja, und Jesus Christus hat gesagt, dass die Welt vergehen wird, aber seine Worte nicht vergehen werden. Am Ende der Offenbarung des Johannes wird gesagt, dass wer zu diesen Worten etwas hinzufügt, dem Gott die Plagen zufügen wird, von denen in diesem Buch geschrieben steht. Das alles bezeugt, dass die Worte "Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen" in Bezug auf unseren Glauben fundamental sind. Wir dürfen sie nicht einfach beiseiteschieben. Wir dürfen nicht sagen, sie seien veraltet. Das ist eine Häresie.

Manche sagen, die letzte Instanz in diesen Angelegenheiten ist das eigene Gewissen. Ist das Gewissen die letzte Norm bezüglich dieser Fragen, und wenn nicht, warum?

Der Mensch ist verpflichtet, seinem Gewissen zu folgen. Allerdings kann das Gewissen irren. Auch wenn das Gewissen irrt, muss der Mensch auf das Gewissen hören. Die Aufgabe eines Menschen ist aber auch das Gewissen zu erziehen. Die Pflicht der Kirche und die der Hirten der Kirche ist das Evangelium zu verkünden und Gewissen zu formen. Wenn man sieht, dass das Gewissen eines Menschen nicht richtig geformt ist, dass es irrt, dann muss man diesen Menschen darauf hinweisen.

Meinem Beitrag auf der Synode habe ich deshalb einen Titel gegeben, das ein Zitat aus dem Instrumentum Laboris aufgreift: die höchste Barmherzigkeit ist, einem Menschen die Wahrheit in Liebe zu sagen. Das heißt wenn ein Mensch ein irrendes Gewissen hat, können wir uns nicht damit rechtfertigen, dass wenn er seinem Gewissen weiterfolgt, alles in Ordnung bleibt. Nein, so ist es nicht, denn unsere Pflicht besteht darin, diesen Menschen darauf hinzuweisen, wie es in Wahrheit um sein Gewissen steht, was darüber die Offenbarung Gottes sagt. Die Pflicht eines jeden Gläubigen ist, sein Gewissen zu überprüfen. Der Apostel Paulus im 1. Brief an die Korinther, im Kapitel 11, wenn er das Empfangen der Heiligen Kommunion beschreibt, sagt, dass wer am Mahl des Herrn teilnimmt, ohne sich vorher geprüft zu haben, das heißt im Stand der Sünde, sich das Gericht zuzieht. Weiter fallen sehr starke Worte: Deswegen sind unter euch viele schwach und krank und nicht wenige sind schon entschlafen. Weil ihr am Mahl des Herrn unwürdig teilnehmt. An einer anderen Stelle sagt der Apostel Paulus: "Fragt euch selbst, ob ihr im Glauben seid" das heißt ob ihr im Glauben beharrt oder bereits am Weg vorbei lauft aber meint, alles sei bei euch in Ordnung.

Für die diskutierten Fragen schlagen manche eine Regionalisierung vor. Das heißt eine andere Lösung findet man in Weißrussland, eine andere in Afrika, und noch eine andere in Deutschland. Können so viele unterschiedliche Wege einen Weg in die Zukunft bahnen?

Die katholische Kirche ist deshalb eine einige katholische Kirche, weil sie überall auf der Welt dieselbe Doktrin und dieselbe Moral hat. Den Änderungen können liturgische Bräuche unterliegen beziehungsweise lokale Traditionen können unterschiedlich sein. Dies betrifft aber nicht den Glauben und die Moral. Diese sind weltweit die gleichen. Der Papst hat es unterstrichen, dass der Nachfolger des Apostels Petrus derjenige ist, der sich für diese Einheit einsetzt und der das Zeichen dieser Einheit ist. Seine Pflicht ist zuzusehen, dass diese Einheit nicht auseinandergeht.

Im Westen erleben wir den sogenannten "demographischen Winter”. Was kann die Kirche tun, um junge Menschen auf die Ehe und auf das Familienleben gut vorzubereiten, wie kann die Kirche diese jungen Menschen animieren, unterstützen?

Die Enzyklika Humanae Vitae wurde zum Zeitpunkt ihrer Erscheinung scharfer Kritik ausgesetzt. Ich habe jetzt nach diesen beinahe 40 Jahren den Eindruck, dass gerade die Länder, in denen die Kritik am lautesten war, die größten demographischen Probleme haben. Die Schlussfolgerungen liegen auf der Hand. Notwendig ist die Rückkehr zur Lehre der Enzyklika Humanae Vitae über das menschliche Leben, über den Wert des menschlichen Lebens. Darüber, dass die Verhütung und Abtreibung mit Gottes Recht nicht zu vereinbaren sind. Und dass die wirklich Gläubigen für das Leben offen sein müssen. Das Leben soll nicht als eine Gefahr wahrgenommen, sondern so wie es wirklich ist, als Gottes Gabe angenommen werden.

Welche Bedeutung hat heutzutage Johannes Paul II., der heilige "Papst der Familie", für die Ehe und die Familie?

Eine sehr große. Noch bevor er Papst wurde, hat er an der Theologie des Leibes gearbeitet. Sein Buch "Liebe und Verantwortung" ist nach meiner Ansicht bis heute in gewissem Sinne revolutionär. Er scheute nicht davor zurück, über die Sexualität zu sprechen, was größtenteils früher ein Tabuthema war. Wir tragen heute die Konsequenzen dieser Tabuisierung. Er begann darüber zu sprechen, über die Würde der Frau, über die Berufung der Frau. Deshalb ist seine Lehre keinesfalls veraltet und wir müssen aus dem Vollen schöpfen.

Was kann gemacht werden, dass Familien, Ehepaare im Einklang mit der Lehre des Hl. Johannes Paul II. begleitet werden?

Ich sehe hier zwei Ufer eines Flussbetts. Das eine Ufer ist die orthodoxe, sprich rechtgläubige Doktrin und das andere Ufer ist der Dialog. Das heißt die Offenheit für alle Fragen und eine offene Problemdiskussion. In einer Zusammenkunft dieser zwei Aspekte liegt die Aussicht auf Erfolg. Werden Probleme diskutiert, aber die Doktrin, die Kirchenlehre, verschwiegen, so kommen wir zu keinem Ergebnis. Denn wir wissen dann nicht, wohin der Fluss fließen soll. Werden wir wiederum nur die Sprache der Philosophie und Theologie verwenden, reine Begriffe vermitteln, ohne dass wir offen sind, für den Dialog, für den Menschen und seine Bedürfnisse, ohne dass wir diese hören und verstehen, dann kommt die Botschaft auch nicht an. Sie wird über die Köpfe hinweggehen, wird nicht wahrgenommen werden, nicht auf einen fruchtbaren Boden fallen können.

Ihnen ist die atheistische Atmosphäre des Ostens sehr gut bekannt. Aber trotz des Atheismus der kommunistischen, sowjetischen Zeit, haben sich dort die Familie und der Glaube in der Familie behaupten können. Können Sie vielleicht ein Beispiel dafür geben, wie der Glaube durch das Familienleben aufrechterhalten wurde, und uns sagen, was die Menschen des Westens daraus lernen können?

Mir ist oftmals eine fehlerhafte Haltung begegnet, wenn die Eltern Folgendes sagen: Wir möchten unseren Kindern den Glauben nicht aufzwingen. Im Erwachsenenalter werden die Kinder selbst wählen können. Damit ist allerdings schon eine Wahl für die Kinder getroffen worden, denn gewählt wurde der Atheismus. Wird der Glaube dem Menschen im Kindesalter nicht vermittelt, so ist es später sehr schwer alleine zum Glauben zu finden. Diese Haltung ist deshalb fehlerhaft.

Jesus Christus vergleicht das Reich Gottes mit einer kostbaren Perle. Ist der Glaube diese kostbare Perle, so will man diesen Schatz mit seinen Kindern teilen. Tun die Eltern es nicht, dann heißt es, dass sie selber diesen Schatz "verwässert" haben, dass das Salz seinen Geschmack verloren hat, dass sie darin keinen Wert sehen. Sie halten den Glauben, die Kirche, für einen von vielen Vorschlägen.

Ich erinnere mich noch an einen Fall aus der Ukraine. Es gab dort damals keinen Bischof, auch fast keine Priester. Das Priesterseminar in Lettland hat übrigens etwa 40 Prozent seiner Absolventen ins Ausland abgeordnet, deshalb hatten wir den ersten Kardinal in der Sowjetunion. Lettland hat für Priester in der gesamten Sowjetunion, mit Ausnahme von Litauen, gesorgt. In einer der Kirchen, die vom Staat nicht enteignet wurde, haben sich Menschen versammelt, auch wenn es dort keinen Priester gab. Sie legten das Ornat und den Kelch auf den Alter und verlasen die Texte der Heiligen Messe. Immer wenn sie am Eucharistischen Hochgebet angelangt sind, haben sie geschwiegen. Sie haben alles getan, was sie durften. Dieser Haltung der Menschen ist es zu verdanken, dass zum Beispiel in Lettland nur wenige Kirchengebäude vom Staat konfisziert wurden. Die Menschen standen da und der Staat wagte den Konflikt nicht. Es waren Menschen von starkem Geist.

In meiner Familie war es so, dass wir es zur Kirche nicht weit hatten. Weihnachten haben wir im Familienkreis gefeiert, die Eltern haben den Pfarrer eingeladen, der zwar nicht immer dabei sein konnte, oftmals aber unser Gast war. Die Mutter legte auf den Tisch Heu, deckte es mit der Tischdecke ab, wir aßen das Heiligabendbrot und sangen die Weihnachtslieder. Das blieb mir sehr tief in Erinnerung, auch wenn ich jetzt 60 bin. Die Familie hat den Glauben vermittelt. Damals war ich zwischen sieben und zehn Jahre alt und ich weiß das alles noch. Auch die Erstbeichte, die Erstkommunion oder die Firmung. An die Firmung kann ich mich besonders gut erinnern. Eine bestimmte Zeitlang gab es in Lettland keinen Bischof, das heißt den Bischöfen wurde staatlich verboten, ihre Pflichten zu erfüllen und es gab keinen der von diesem Verbot entbunden war. Meine Eltern bekamen Kenntnis davon, dass in einer Pfarrei etwa 20 Kilometer von unserem Dorf die Firmung stattfinden wird.

Zu der Firmung sollte ein Bischof kommen, der während der dritten Sitzungsperiode des 2. Vatikanischen Konzils kurz vor der Firmung geweiht wurde. Wir fuhren 12 Kilometer mit dem Bus, gingen die restlichen acht über Wiesen zu Fuß, dann überquerten wir noch den Fluss, die Daugava, mit dem Boot. Da die Firmkandidaten sehr zahlreich waren, musste die Firmung im Kirchengarten stattfinden. Dieser Kardinal hat später seine Erinnerungen niedergeschrieben. Da ist zu lesen, dass er damals an einem Ort mehreren Tausend Menschen die Firmung erteilte, es musste sogar ein paar Tage dauern. Was sind die Schlussfolgerungen? In Zeiten der Glaubensverfolgung wird der Glaube stärker. Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche, wie es einer der Kirchenväter sagt. Das war der Fall zu kommunistischen Zeiten. Leider zeigt die Erfahrung, dass sobald die Kirche nicht mehr verfolgt wird, reich wird, im Überfluss lebt, der Glaube verwittert.

Was kann daraus der Mensch des Westens lernen? Vielleicht, dass es wertvoll ist, sich mit den Erfahrungen der Kirche jenseits der Grenzen, jenseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs vertraut zu machen, die Zeugen kennenzulernen, die diese Zeiten erlebt und überlebt haben. Ich selber kenne auch solche Personen – mein Spiritual war acht Jahre Gulag-Häftling in einem Kohlebergwerk, er wurde ohne Grund deportiert, weil er einem Mitglied des Komosomol, des kommunistischen Jugendverbands in der Sowjetunion, sagte, dass es Gott gibt und man an Ihn glauben sollte. Es wurde als antistaatliche Tat eingestuft und er wurde deportiert. Was ich empfehle, ist sich mit den Erfahrungen dieser Zeitzeugen vertraut zu machen und sich ihre Wertehierarchie als Vorbild zu nehmen.

Wie werden Menschen in Ihrer Diözese auf die Ehe und Familie vorbereitet? Wie werden die Menschen von der Kirche begleitet?

In Riga haben wir eine obligatorische Vorbereitung eingeführt. Es gibt natürlich auch Ausnahmen, aber der Normalfall sieht folgendermaßen aus: wir bieten einen mehrmonatigen Brautleutekurs an, in dem Themen wie zum Beispiel was ist die Ehe, was sind die Pflichten der Eheleute und so weiter besprochen werden. Es passiert auch, dass manche Brautleute am Ende des Kurses uns sagen, dass sie die Ehe doch nicht schließen möchten, weil es ihnen nicht bewusst war, dass die Ehe eine so ernsthafte Sache ist.

Manche Pfarrer bitten auch das Brautpaar, am Alpha-Kurs teilzunehmen. Dies ist vor allem bei denjenigen der Fall, die keine aktiven Mitglieder der Pfarrgemeinde sind oder vor kurzem ihre Mitglieder wurden. Ich kann bestätigen, dass dies ein erfolgreicher Weg ist. Der Prozentsatz der standesamtlichen Scheidungen bei gleichzeitig katholisch und standesamtlich geschlossenen Ehen – wir bekommen in dieser Hinsicht eine Rückmeldung vom Staat – ist viel kleiner. Er liegt auf einem Niveau von 16 Prozent gegenüber 86 Prozent bei nur standesamtlich geschlossenen Ehen. Diese Daten beziehen sich auf die Zeit, nachdem die Scheidungsrechtsvorschriften in Lettland liberalisiert worden sind. Diese Daten wurden auch durch die Massenmedien aufgegriffen und fast zu einer Sensation erklärt – die Frage war, was wir in der Kirche tun, dass der Prozentsatz der Scheidungen so klein ausfällt. Ich habe die Situation geschildert, wie sie war – dass wir Brautleutekurse, Ehevorbereitungskurse anbieten und das die Menschen wissen, was auf sie zukommt.

Ich habe aber auch auf das Sakrament hingewiesen – es liegt auf der Hand, dass der Mensch alleine es nicht schaffen kann, den Nächsten zu lieben, wie sich selbst und dies das ganze Leben lang. Dafür ist das Sakrament da, das durch die Anwesenheit von Jesus Christus unterstützt und Hilfe leistet. Wenn die Eheleute diese Hilfe benötigen und sie einholen möchten, dann versagt Er sie nicht.

Das ist eine gute grundlegende Vorbereitung auf das Sakrament der Ehe. Werden auch Familien seelsorgerisch begleitet?

Bei uns sind eher Kirchenbewegungen für Ehepaare der Fall, zum Beispiel die "Begegnung von Ehepaaren" (Encounters of Married Couples), eine Bewegung, die in Polen entstanden und in Lettland inzwischen sehr verbreitet ist. Unsere Priester und Priesteramtskandidaten begleiten die Ehepaare im Rahmen von Exerzitien. Diese Bewegung ist bereits in 13 Ländern präsent und letztens wurde ein Ehepaar aus Lettland zu Hauptverantwortlichen für die gesamte internationale Bewegung gewählt.

Mit welchen Herausforderungen werden Ehepaare und Familien in Lettland zur Zeit konfrontiert?

Die erste habe ich bereits kurz angesprochen, das ist das voreheliche Zusammenleben. Man geht von der falschen Voraussetzung aus, dass sich das Paar vor der Eheschließung besser kennenlernen, eine "Probezeit" durchlaufen muss, "sich bewähren" muss. Laut soziologischen Forschungen steht es aber um die Sache gerade umgekehrt. Statt zur Beständigkeit der Ehe zu verhelfen, wird dadurch die Beständigkeit der Ehe leider geschwächt. Dies ist das Ergebnis einer bestimmten Mentalität.

Erstens handelt es sich um den fehlenden Glauben, den allgemeinen Rückgang des Glaubens in der westlichen Kultur. Deshalb ändert sich auch die Wertehierarchie des Menschen. Der Glaube ist nicht mehr der übergeordnete Wert und Jesus Christus steht nicht mehr im Zentrum. Bei einer solchen Werteverschiebung wird auch der andere Mensch instrumentalisiert, oft als Spielzeug zur Befriedigung der Gelüste behandelt. Diese Umstellung der Werte bewirkt, dass bei einer schwierigen Erfahrung, beim kleinsten Scheitern jede Anstrengung für überflüssig gehalten wird. Der Mensch findet sich einen anderen. Schon zu ihrem Beginn ist also die Ehe negativ belastet.

Zweitens, die Gender-Ideologie. Diese behauptet, dass der biologische Körper und das Geschlecht nicht zusammenfallen müssen. Das der Mensch selbst seine Identität, Mann oder Frau, seine sexuelle Orientierung wählen könne. Das kann man mit Settings im Computer vergleichen – wenn einmal an den Settings der Menschen etwas geändert wird, so bleibt in ihm drinnen ein Durcheinander. Das wiederum erschwert ihm, gesunde Beziehungen aufzubauen. Diese Herausforderungen beziehen sich auf den Ausgangspunkt der Ehe.

Nachdem die Ehe geschlossen wurde, wird der Bund oft durch fehlende Offenheit für Leben – Verwendung der Verhütungsmittel – geschwächt. Die Abtreibung hinterlässt auch Wunden an der Ehe. Weiter auch das Aufgeben bei den ersten Schwierigkeiten. Das ist aber die Folge einer gewissen Optik – den Menschen ist es nicht bewusst, dass die Ehe eine Berufung Gottes, ein Weg zur Vollkommenheit ist. Ist das Ziel der Menschen am irdischen Leben möglichst großen Genuss zu empfinden, so geht die Ehe auseinander. Weiß man, dass sein Ziel das Reich Gottes, der Himmel ist, so sind die Eheschwierigkeiten vorübergehend. So sind sie ein Preis, den ich zu zahlen habe. Auch finanzielle Probleme stellen eine Herausforderung dar. Bei Arbeitslosigkeit versucht der Mann oder die Frau eine Arbeit im Ausland zu finden. Verreisen beide nicht, sondern nur – und dies ist meistens der Fall – der Mann, so schwächt sich die Ehebeziehung ab oder die Ehe geht auseinander. Persönlich kenne ich ein paar solche Fälle. Manche sagen, der Familienzerfall erfolgt hier innerhalb von drei Jahren.

Die Kirche wächst. Welche Rolle spielen katholische Familien bei der Förderung der neuen Priesterberufungen?

Einer der Synodenväter sagte in einem Gespräch im kleineren Kreis folgendes: Priester und Priesterkandidaten, die aus vollständigen Familien stammen, sind auch normale Priester. Diejenigen, die aus zerrütteten Familien kommen, projizieren diese Verhältnisse auf ihr Priestertum. Trotz mehrerer Jahre im Priesterseminar können sie nicht geformt werden. Das heißt, von der Familie hängt sehr viel ab. Auch wenn in einer zerrütteten Familie eine Priesterberufung keimt, so ist der Kandidat mit einer negativen Erfahrung vorbelastet. Er muss diese Erfahrung aufarbeiten und das ist schwierig. Hat er wiederum seine Erfahrungen erfolgreich aufgearbeitet und diese überwunden, dann kann er künftig den Menschen mit ähnlichen Erfahrungen besser helfen. Dies bedarf aber einer enormen Aufopferung und hoch qualifizierter Vorgesetzter. Diejenigen, denen diese Erfahrungen erspart blieben, können in dieser Hinsicht weniger Verständnis zeigen.

Welche Hoffnungen verbinden Sie mit dem Synodenabschluss und der Apostolischen Exhortation?

Ich hoffe, dass das Enddokument den Familien helfen wird, sich in ihrer Familienidentität zu bestätigen und die Überzeugung zu festigen, dass sich die Bemühungen, der Kampf um die erfolgreiche Ehe lohnt, dass diese schön ist und dass der Wert in der Öffnung fürs Leben liegt. Dass dies die Zukunft ist.
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...nd-familie-0660

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