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von 13.09.2013 06:38

Warnung vor falschen Rettern

Wenn dann jemand zu euch sagt:'Hier ist der Christus!'
oder 'Dort ist er!' glaubt ihm nicht!. Viele
werden sich nämlich als 'Christus' ausgeben,
und es werden falsche Propheten auftreten.
Sie vollbringen große Zeichen und Wunder,
um - wenn möglich - sogar die Auserwählten
Gottes irrezuführen.

Dewegen bleibt wachsam!
Ich habe euch gewarnt!
Wenn euch jemand erzählt: 'Der Retter ist draussen
in der Wüste, so geht nicht hin. Wenn er sich
irgendwo verborgen halten soll, glaubt es nicht.

Denn der Menschensohn kommt für alle sichtbar
- wie ein Blitz -, der von Ost nach West
am Himmel aufzuckt. Dies wird so gewiß
geschehen, wie sich die Geier um
ein verendetes Tier scharen.

Die Bibel, Hoffnung für Alle, Buch Matthäus, Kapitel 24, Verse 23 - 28

von 13.09.2013 00:05

- Das Gleichnis der zwei Söhne

"Ein Mann hatte zwei Söhne", erzählte Jesus. "Eines Tages sagte der jüngere zu ihm: 'Vater, ich will jetzt schon mein Erbe ausbezahlt haben .' Da teilte der Vater sein vermögen unter ihnen auf.

Nur wenige Tage später packte der jüngere Sohn alles zusammen, verließ seinen Vater und reiste ins Ausland. Dort leistete er sich, was immer er wollte. Er verschleuderte sein Geld, bis er schließlich nichts mehr besaß. In dieser Zeit brach eine große Hungersnot aus. Es ging ihm sehr schlecht. In seiner Verzweiflung bettelte er so lange bei einem Bauern, bis der ihn zum Schweinehüten auf die Felder schickte. Oft quälte ihn der Hunger so, dass er sogar über das Schweinefutter froh gewesen wäre. Aber nicht einmal davon erhielt er etwas.

Da kam er zur Besinnung 'Bei meinem Vater hat jeder Arbeiter mehr als genug zu essen, und ich sterbe hier vor Hunger. Ich will zu meinem Vater gehen und ihm sagen: Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert. Aber kann ich nicht als Arbeiter bei dir bleiben?'

Er machte sich auf den Weg und ging zurück zu seinem Vater. Der erkannte ihn schon von weitem. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Doch der Sohn sagte:'Vater ich bin schuldig geworden an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert.'

Sein Vater aber den Knechten:'Beeilt euch! Holt das schönste Gewand im Haus, und gebt es meinem Sohn. Bringt auch einen Ring und Sandalen für ihn! Schlachtet das Mastkalb! Wir wollen essen und feiern! Mein Sohn war tot und jetzt lebt er wieder. Er war verloren und jetzt ist er wiedergefunden.' Und sie begannen ein fröhliches Fest.

Inzwischen kam der älteste Sohn nach Hause. Er hatte auf dem Feld gearbeitet und hörte schon von weitem die Tanzmusik. Erstaunt fragte er einen Knecht:'Was wird denn hier gefeiert?' 'Dein Bruder ist wieder da' antwortete er ihm. 'Dein Vater hat sich so darüber gefreut, dass er das Mastkalb schlachten ließ. Jetzt feiern sie ein großes Fest.'

Der ältere Bruder wurde wütend und wollte nicht ins Haus gehen. Da kam sein Vater zu ihm heraus und bat 'Komm und freu Dich mit uns!' Doch er entgegnete ihm bitter:'All diese Jahre habe ich getan was du von mir verlangt hast. Aber nie hast du mir auch nur eine junge Ziege gegeben, damit ich mit meinen Freunden einmal richtig hätte feiern können. Und jetzt nwo dein Sohn zurückkommt, der dein Geld mit Huren durchgebracht hat, jetzt lässt du sogar das Mastkalb schlachten!'

Sein Vater redete ihm zu:'Mein Sohn, du bist immer bei mir gewesen. Was ich habe, gehört auch dir. Darum komm, wir haben allen Grund zu feiern.


Denn dein Bruder war tot, jetzt hat er ein neues Leben begonnen. Er war verloren, jetzt ist er wiedergefunden!'

Die Bibel, Hoffnung für alle, Buch Lukas, Kapitel 15, Abschnitt (Verse) 11-32

http://christ-und-esoterik.de/_-Warnung-...hen-Rettern.htm

von 11.09.2013 06:40

11. September – Die heiligen Märtyrer Felix und Regula (im 3. Und 4. Jahrhundert)

Zuweilen fällt ein Samenkorn, wie man glaubt, über seinen gehörigen Platz hinaus, geht aber nicht verloren, sondern bringt am Ort, wohin es gekommen ist, nur desto mehr Frucht. Im Reich Gottes weißt der Heilige Geist jedem Gläubigen nicht nur seinen Platz zu, sondern auch seine größere Wirksamkeit an. Denn er ist es, der in den Heiligen leuchtet, und durch sie das Finstere erleuchtet, und was tot ist, belebt. So ging es auch mit den beiden Heiligen Felix und Regula. Felix war aus der Thebäischen Legion und Regula war ihrem Bruder aus schwesterlicher Liebe gefolgt. Sie waren bei Agaun, jetzt Marrinach, dem Tod entgangen, und schlugen den Weg nach den Gegenden Deutschlands ein. Sie kamen durch Oberwallis durch den Furkapass in das Land Uri, und von da in das Land Glarus, das noch wenig bewohnt war. Dort wohnten sie eine Zeitlang und machten durch ihr Beispiel und die Gespräche mit den Landesbewohnern diese bekannt mit der Milde, Gnade und Heiligkeit des Evangeliums, was von einigen von ihnen mit Wohlgefallen und Folgsamkeit angenommen wurde. Von da gingen sie durch die Leitung Gottes in die alte Stadt Zürich, wo schon einige Christen waren, und nahmen dort Wohnung. In dieser Stadt wurden sie zu einer Leuchte des Evangeliums für alle, die der Herr berufen hatte, Gläubige und Heiden. Denn Jesus Christus war das Licht, die Freude und der Gewinn ihres Lebens, ihm dienten sie Tag und Nacht im Wachen und Beten, im Enthalten von den Lüsten der Welt, in Ermunterung der Gläubigen und in froher Verkündigung des Heils für alle, die zu ihnen kamen, und die Wege des ewigen Lebens suchten. Indessen hatte der dortige Landvogt Dezius vom KaiserMaximinian Befehl erhalten, die Christen zu verfolgen, und besonders die Thebäer aufzuspüren und sie zum Götzenopfer zu zwingen. Der Landvogt gehorchte; aber Gott schlug seine Kundschafter mit Blindheit, dass sie diese Heiligen nicht sofort fanden. Felix ermutigte seine Schwester zum heiligen Kampf und zum freudigen Bekenntnis im Leben und im Tod. Beide beteten zu Gott um die Gnade des Martertums und um Standhaftigkeit; ihr Gebet wurde durch den Drang des Herzens so laut und hörbar, dass sie schließlich von den Kundschaftern erkannt und vor den Landvogt geführt wurden. Dieser fragte sie, ob sie Christen und aus der Gesellschaft des Maurizius wären. Sie bekannten sich freimütig als Christen und Gefährten der Thebäer, und gestanden, dass sie große Hoffnung haben, diese mit der Gnade Jesu Christi im Himmel wieder zu finden. Dezius befahl, sie sollten den Göttern opfern. Die Heiligen antworteten, dass sie den Göttern nicht opfern, die mit jenen, die sie verehren, ewig unselig sein werden. Der Landvogt drohte im Zorn mit schrecklicher Folter. Sie aber bedenkend die Worte des Herrn: „Fürchtet jene nicht, die nur den Leib töten, aber die Seele nicht treffen können,“ erwiderten: „Der Leib steht in deiner Gewalt, die Seele aber in der Hand dessen, der Himmel und Erde erschaffen hat.“ Dezius ließ sie schlagen, am anderen Tag auf ein eisernes Rad flechten, mit zerlassenem Blei und Pech begießen, und alle Arten von Qual und Marter an ihnen versuchen, um sie von Christus abwendig zu machen. Die Heiligen aber lobten Gott mitten in der Qual und beteten um Beistand und ihre Vollendung. Der Landvogt sah, dass aller Versuch und die Peinigung fruchtlos ablaufe, und befahl hierauf, sie zu enthaupten. Freudig im Herrn gingen die Heiligen unter Gebet der Richtstätte zu. Da wurde eine Stimme vom Himmel vernommen: „Kommt ihr Auserwählte meines Vaters, nehmt Besitz von dem Reich, das euch von Anbeginn der Welt bereitet war.“ Als sie auf dem Richtplatz (zwischen dem Helm- und Kaufhaus) angekommen waren und das Urteil an ihnen vollzogen wurde, hörte man wieder eine Stimme: „Die Engel begleiten euch in das Paradies, und die heiligen Märtyrer empfangen und führen euch in die Stadt Gottes.“ Dies geschah im Jahr Christi 303. Zur Verherrlichung der Märtyrer wird ihrem glorreichen Tod in der alten Legende beigesetzt: „Hierauf (nach Vollzug des Urteils) haben sich die Leiber aufgerichtet, ihre Häupter aufgehoben, und vierzig Schritte weit auf jene Anhöhe getragen, wo sie nachher begraben wurden.“ Dieser Auferstehung der enthaupteten Leiber geschieht Meldung in dem Schenkungsbrief an das Stift zum großen Münster dieser Stadt von Karl dem Großen; und Notger ein Gelehrter des neunten Jahrhunderts aus dem Kloster St. Gallen erzählt dies Wunder als eine stete Überlieferung in der Legende dieser Heiligen.

Diesen Blutzeugen wird von den späteren Legendenschreibern der heilige Exuperanz auch als Märtyrer beigezählt. Dieser ist mit Felix und Regula in das Stadtsigill aufgenommen. Seine Reliquien sind von Kaiser Karl dem Großen nach Trier übersetzt worden. Felix und Regula wurden im großen Münster aufbewahrt, bis sie im Jahr 877 von Pantecho, Bischof zu Konstanz auf die Bitte Berthas, der Äbtissin zum Frauenmünster, erhoben und dorthin übersetzt worden sind.

von esther10 10.09.2013 14:42

Vatikan Friedensgebet für Syrien
http://kleinewelt.xobor.de/blog-e17171-U...rt-die-USA.html

von 10.09.2013 09:24

http://www.fuerdiefamilie.de/

von 09.09.2013 07:11

09.09.Petrus Claver


Herr, mein Gott,
dir soll mein Herz gehören,
dir allein.
Du bist mein Friede
und mein Leben,
du mein Heil.
Nur dich will ich noch suchen,
von dir allein ergriffen sein,
dir unwiderruflich zu eigen sein.




Petrus Claver 1580-1654 Ordenspriester

Pedro wurde 1580 in Spanien geboren. Während seines Theologiestudiums trat er 1602 in den Jesuitenorden ein. Noch während seines Studiums bekam er über die Berichte von Mitbrüdern Einblick in die Nöte der Schwarzen, die man als Sklaven nach Amerika verschiffte. 1610 sandte ihn der Orden nach Cartagena, einem für den Handel mit Spanien wichtigen Hafen in Kolumbien. Dort wurde er 1616 zum Priester geweiht und diese Stadt bildete von nun an das Zentrum seines Wirkens.
Als Hafenstadt war Cartagena auch ein Zentrum des Sklavenhandels. Petrus kümmerte sich in selbstloser Nächstenliebe um die Sklaven, die hier eintrafen und weiterverkauft wurden. Er brachte ihnen Lebensmittel und Kleidung und hatte im Jesuitenkolleg auch eine eigene Ambulanz für die Kranken eingerichtet, die ihm besonders am Herzen lagen. Darüber hinaus sorgte er dafür, dass die Sklaven unterrichtet wurden und gab auch eine Einführung in den katholischen Glauben. Viele ließen sich von ihm taufen, sein Beichtstuhl blieb vor allem den Schwarzen vorbehalten.
Petrus selbst führte ein asketisches Leben, fastete viel und schlief auf einer einfachen Matratze. Er nannte sich selbst stets den "Sklaven der Sklaven" - im Volksmund wurde er aber der "Apostel der Schwarzen" genannt. Das Ende seines Lebens ist gezeichnet von verschiedenen Krankheiten, die ihn ans Bett fesselten. Er starb 1654 im Jesuitenkolleg von Cartagena. Bei seiner Beerdigung war die ganze Stadt zugegen. Sein Leichnam ruht in einem Kristallsarg unter dem Altar der nach ihm benannten Jesuitenkirche.
Petrus wird verehrt als Schutzheiliger Kolumbiens und wegen seines Einsatzes für die Sklaven ist er auch zum Patron der Menschenrechte geworden. Nach ihm ist die 1894 von Maria Teresia Ledóchowska gegründete Sodalität der Missionsschwestern vom hl. Petrus Claver benannt, die in Afrika wirkt.

Ich weiß oft nicht, was für ein Wind mich vorantreibt, wohin mein Schifflein segelt, wie ich festsitze und wie ich meinen Kurs richtig steuere. - Ich vertraue auf Gott, meinen Herrn, der mir alles zum Besten schickt. Des Ewigen, nicht des Zeitlichen wegen bin ich erschaffen und erlöst worden.

von 07.09.2013 10:54

7. September – Der heilige Peter Claver



Peter, der eigentlich Claver hieß und von Geburt ein Spanier war, hat laut und kräftig und mächtig gegen die Sklaverei gekämpft und hat sich dadurch einen unsterblichen Ruhm erworben.

Zäh und lange kämpfte das Christentum gegen die Unmenschlichkeiten der Sklaverei, aber kaum war es ihm gelungen, in Europa wenigstens die schlimmsten Missstände dieser Menschenschinderei abzustellen, da gab es nach der Entdeckung Amerikas einen Rückfall bösester Art. Zu Millionen wurden Menschen in Afrika auf regelrechten Menschenjagden gefangen. Sie wurden unter den unwürdigsten Umständen auf Schiffen nach Amerika verfrachtet, wo sie in harter Fronarbeit auf großen Landgütern oder in Gold- und Silberbergwerken ein unmenschliches Dasein fristeten. Ein Unrecht war es, das laut zum Himmel schrie.

Peter Claver wurde der Helfer und Retter in der Not. Mit jungen Jahren war er zu Hause in den Jesuitenorden eingetreten. Und als er von den Grausamkeiten gegen die Sklaven hörte, hielt es ihn nicht mehr in der friedlichen Ruhe der heimatlichen Klöster. Noch bevor er die Priesterweihe empfangen hatte, siedelte er nach Cartagena über, einem der Haupthandelsplätze der Sklavenjäger, an der Ostküste Südamerikas. Er lebte und litt und schaffte und sorgte vierzig Jahre lang unter unvorstellbaren Schwierigkeiten und ungezählten Opfern für das leibliche und geistliche Wohl der Sklaven. Es war ein Dienst, der weder Geld noch Ehre einbrachte, denn niemand entlohnte den Heiligen für seine Mühen. Die vornehmen Leute verachteten ihn. Die Sklavenhändler hassten ihn sogar, weil er ihnen, wo es nur möglich war, auf die Finger klopfte und ins Handwerk pfuschte. Nichts jedoch konnte den eigentlich schwachen Mann, der so dünn wie ein Gerippe war, aber ein liebendes und starkes Herz besaß, davon abhalten, stets und überall für seine Schützlinge eine Lanze zu brechen und als ein Ritter ohne Furcht für sie aufzutreten.

Sooft, und es geschah leider all zu oft, ein Schiff mit Menschenfracht im Hafen in Cartagena einlief, war Peter Claver zur Stelle. Er verteilte an die Hungernden viele Gaben, Kleider und Lebensmittel, holte die Kranken an Deck, bediente und betreute sie und sorgte für den Transport ins Spital. Alle diese Hilfeleistungen waren allerdings nur Tropfen auf einen heißen Stein. Erst als es dem Heiligen gelungen war, bei den Behörden eine Vorschrift durchzudrücken, nach der die Sklaven bei der Ankunft aus Afrika erst eine Zeitlang in Cartagena bleiben mussten, bevor sie ins Landesinnere zur Zwangsarbeit verschleppt wurden, konnte sich seine Hilfstätigkeit nachhaltiger auswirken. Da es ihm mit seinem priesterlichen Herzen auch um die Bekehrung der Sklaven ging, hat Peter Claver auch über dreihunderttausend von ihnen mit eigener Hand getauft. Damit wollte er ihnen vor allem ihr trauriges Schicksal etwas erleichtern und ihnen den Herzensfrieden vermitteln, der sie stärkte, das harte Los etwas leichter zu tragen. Nicht zu wiegen ist der Segen, der von diesem Mann mit dem Herzen auf dem rechten Fleck ausgegangen ist.

Im Jahr 1650 zog sich Peter Claver im Dienst der Liebe die Pest zu. Zwar wurde er wieder gesund von der Krankheit, aber von da an war er gelähmt, so dass er weder gehen noch stehen noch die heilige Messe feiern noch allein essen konnte. Da ließ er sich zur Kirche tragen und hörte alle Tage Beichte früh und spät, bis ihn nach vier leidvollen Jahren die von ihm innig verehrte Mutter Gottes an ihrem Geburtstag von allen Leiden erlöste und in die ewige Freude holte.

von 06.09.2013 10:21


Dem Herzen Jesu singe!



Ich hatte bitteren Kummer und ich hatte niemand, dem ich mich hätte aussprechen können; niemand, dem ich meine Seelenkämpfe und Stürme hätte anvertrauen mögen.

Ein Gefühl gänzlicher Verlassenheit überkam mich bei dem Gedanken, dass das Elternhaus mir täglich fremder und fremder geworden sei seit dem Tod meiner guten Mutter. An Vergnügungen, wie sie ein 18jähriges Mädchen wohl sucht, das nur ganz für die Welt erzogen, fehlte es nicht. Sonst aber blieb ich mir ganz selbst überlassen und täglich wurde es leerer und öder in meinem Herzen, an das die Gnade schon manches Mal vergeblich angeklopft hatte, bald leise, bald laut.

In dieser Seelenstimmung verließ ich eines Tages das Haus und unwillkürlich lenkte ich meine Schritte zum Gotteshaus. Dort, wo ich allsonntäglich die Liturgie mit anderen jungen Mädchen zusammen auf der Orgelbühne sang, wohin ich immer mit so freudigem Eifer eilte, wenn ein Konzert die Kirche bis zum letzten Platz füllte: dort wird es vielleicht still werden in meinem Innern, so dachte ich. Es drängte mich hin zu Gott, mit ihm wollte ich allein sein; er war es, den ich suchte, aber in Dunkelheit, und den ich nicht fand. „Verschlossen!“ kam es enttäuscht und tonlos über meine Lippen, als ich die Hand auf das schwere Schloss der Kirchentür legte; denn die Kirchen sind ja untertags verschlossen.

Fast mechanisch schritt ich weiter auf der schon im Abenddunkel liegenden Straße, mit den Tränen kämpfend, die heiß emporstiegen. Ich achtete nicht darauf, wie weit ich schon gegangen sei. Plötzlich aber blieb ich stehen, um den vollen Akkorden einer Orgel zu lauschen. Vergebens suchte ich beim Schein der Laterne die Kirche, in der eine solche doch nur sein kann; nur ein offener, dunkler Torbogen lag vor mir, in den ich eintrat. Ein enger Hofraum zeigte eine Tür, die nur angelehnt war; von dorther kam die Musik.

Leise schob ich die Tür ein wenig auf, durch eine zweite Tür schimmerte Licht und kurz entschlossen trat ich ein. – Welch eine glückliche Fügung! Ich stand in einer katholischen Kirche. – Dass eine solche sich in der kleinen, ganz protestantischen Stadt befand, hatte ich gar nicht gewusst.

Das Kirchlein selbst war eng und klein, aber sauber und freundlich wie ein Schmuckkästchen und die ewige Lampe vor dem kleinen Hochaltar erhellte mit ihrem rosigen Schimmer den düsteren Chor. Auf einem kleinen Seitenaltar stand eine Herz-Jesu-Statue und diese selbst war festlich geschmückt.

Eben setzte die Orgel wieder aufs neue ein und nun hörte ich, dass oben geübt wurde. Es musste nur ein kleiner Chor junger Mädchen sein. Die Altstimmen waren überwiegend stark; auch eine dritte Stimme fehlte nicht. Aber der Sopran klang schwach und wenig durchgreifend.

Trotzdem ergriff mich die süße Melodie des Liedes, sie klang mir in die Seele hinein. Wieder und immer wieder aufs neue übte man dasselbe Lied. Bald konnte ich es auch. Bei dem jubelnden Schluss eines jeden Verses hätte ich einstimmen mögen, um mit meiner vollen Stimme, die Gott mir gegeben hat, zu helfen, dass es doch noch jubelnder klingen möchte.

Dieser stille Wunsch sollte kein bloßer Wunsch bleiben. Gewissermaßen zu meiner Ermutigung knistert droben auf der Orgelbühne unter den Taktschlägen des Dirigenten ein loses Blatt. Nun flattert es langsam näher und näher von oben herab und fällt zu meinen Füßen zur Erde nieder.

Freudig bücke ich mich. „Dem Herzen Jesu singe,“ lese ich unter der einzigen Gasflamme; mit starker Schrift steht es über den schlecht geschriebenen Noten, aber ich lese sie schon. Wieder klopft der Taktstock oben – wieder dasselbe Lied.

Ich kann es nicht lassen, nicht länger in der Kehle zurückhalten, was aus tiefster Brust emporsteigt, und so singe ich denn aus voller Kehle und freue mich, dass es klingt. Die zweite Strophe wird mit gleicher Begeisterung gesungen. Ich höre lebhafte, gedämpfte Stimmen und nun kommt mit hastigen Schritten jemand die Treppe, die zur Orgelbühne führt, herunter. Eilig will ich mich zur Tür wenden, aber im nächsten Augenblick steht ein junges Mädchen meines Alters vor mir und sagt in etwas schüchternem, aber freundlichem Ton: „Ach, liebes Fräulein, der Herr Lehrer lässt Sie bitten, doch heraufzukommen und mit uns zu üben. Wir müssen das Lied morgen zur ewigen Anbetung hier singen. Aber unsere beste Sängerin ist krank geworden und wir sind nur so wenige. Herr Lehrer hat es sogleich herausgehört, dass Sie unten mitsangen.“ Ich war sehr verlegen und wollte auch nicht verraten, wer ich sei. Im Städtchen waren wir noch wenig bekannt, weil mein Vater vor kurzem erst dorthin versetzt worden war.

Aber das Lied, das schöne Lied, es war zu verlockend für mich, ich musste es können, wenn ich auch Protestantin war. – So stand ich denn gleich darauf in der letzten Reihe der kleinen Mädchenschar bei der Orgel. Meine anfängliche Verlegenheit verbarg ich hinter dem Notenblatt und sang tapfer mit.

„Also morgen pünktlich um 6 Uhr!“ sagte der Lehrer zum Schluss. Offenbar hatte er die Absicht, auf mich zuzukommen; ich bemerkte es. Jedoch, um dies zu verhindern, war ich die erste, die eilends die Kirche verließ.

Seltsam, - mit welcher Stimmung war ich doch gekommen und wie ging ich von dannen! Hatte ich mir das Leid von der Seele gesungen? Es schien so. Noch immer klang es jubelnd in mir nach:



„Gelobt, gebenedeit

Soll sein zu jeder Zeit

Das heiligste Herz Jesu,

In alle Ewigkeit.“



Und leise sang ich es vor mich hin, während ich durch die dunklen Straßen nach Hause eilte. Was die ewige Anbetung recht sei, wusste ich nicht. Ich dachte auch nicht viel darüber nach; aber mitsingen wollte ich das Lied für jeden Fall.

So kam es denn, dass ich am folgenden Tag wieder zwischen meinen jugendlichen Gefährtinnen auf der Orgelbühne stand, die mich, freundlich lächelnd, mit etwas neugierigen Mienen empfingen.

Wie so gerne hätte ich einen Blick hineingetan in das hellerleuchtete Kirchlein von oben herab, aber ich stand ganz im Hintergrund. Ich hörte unten den Priester beten und die Andächtigen antworten; ich sah am Hochaltar die Kerzen blinken, aber den guten Gott, den erbarmenden Heiland in der Monstranz, sah ich nicht. Wohl aber wird sein allsehendes Auge auf mir geruht haben. Ja, der mich da wieder mit so deutlicher Stimme gerufen hatte, er sah mich auch.

Nun kam unser Lied an die Reihe. Wie schön es klang, so frisch und jubelnd! Denn auch die erkrankte Sängerin hatte sich wieder eingefunden.

„Da haben sich aber der liebe Herrgott und die Engel im Himmel gefreut,“ sagte der Lehrer mit wohlwollendem Lächeln, als die letzte Schlussstrophe verklungen war. Er ahnte nicht, dass ein Ruf der Gnade mit diesem Lied ertönte – hinein in ein armes, zagendes und irrendes Menschenherz.

Leise und unbemerkt hatte ich mich wieder entfernt. Als ich aber auf der stillen, öden Straße stand, überkam mich plötzlich ein Empfinden, das ich nicht in Worte zu bringen vermag. Ich hätte lachen und weinen mögen zugleich.

Zu der stillen, freudigen Zuversicht, die mich plötzlich erfüllte, schlich sich ein Weh in meine Seele, das bitterstem Heimweh gleichkam und das mir geblieben ist, bis zu dem Tag, an dem ich endlich nach langem Ringen und Kämpfen aufgenommen wurde in den Schoß der heiligen katholischen Kirche. Einige Jahre darauf, nachdem ich anderswo verheiratet war, besuchte ich auf einer Reise auch das kleine, liebe Städtchen wieder. Mein guter Mann, der mich begleitete, erfüllte gern meine Bitte, mit mir das traute, liebe Kirchlein aufzusuchen, in dem ich einst so freudig mitgesungen hatte, obwohl ich gänzlich fremd war. Nun war ich nicht mehr fremd, denn überall, wo immer eine ewige Lampe glüht, sind wir zu Hause und die Kirchtür ist uns nicht verschlossen.

Deshalb störte es auch jetzt nicht die heilige Stille, als auf der Orgel das liebste meiner Lieder, das ich hier zum ersten Mal gesungen hatte, in jubelnden Akkorden gespielt wurde:



„Dem Herzen Jesu singe

Mein Herz in Liebeswonn`!“



Nach meiner Konversion hatte ich nach und nach all die schönen Lieder und Gesänge gelernt, die so viel beitragen zur Verherrlichung des Gottesdienstes. Anfangs war es mir immer hart gewesen, dass ich nur schweigend zuhören musste, wenn in der Kirche gesungen wurde. Aber ein Lied konnte ich, und als ich zum ersten Mal als Katholikin in stiller Anbetungsstunde vor dem heiligsten Sakrament kniete und mit den Augen des Glaubens das Herz erkannte, das für die ganze Welt in heißer Liebe sich erschloss, da sang ich mit wahrem Herzensjubel den Lobgesang mit, den die andächtige Menge anstimmte:



„Dem Herzen Jesu singe

Mein Herz in Liebeswonn`,

Durch alle Wolken dringe

Der laute Jubelton.“



und nie soll in meinem Herzen verklingen das dankende:



„Gelobt, gebenedeit

Soll sein zu jeder Zeit

Das heiligste Herz Jesu,

In alle Ewigkeit.“

von 05.09.2013 06:35

•WIE DU MIR SO ICH DIR
Ein Junggeselle ist oft zu Hochzeiten in der Verwandtschaft eingeladen. Nach der Hochzeit wird ihm immer wieder gesagt: "Und das nächste Mal bist du dran!" Jedes Mal ärgert er sich über diese Sprüche und denkt nach, was er dagegen tun könnte. Nach dem nächsten Begräbnis in der Verwandtschaft sagt er zu jedem seiner Gesprächspartner: "Gelt, und das nächste Mal bist du dran!"

von 03.09.2013 12:06

3. September – Die heilige Ludmilla (im 10. Jahrhundert)
Ludmilla wurde um das Jahr 873 von heidnischen Eltern in Böhmen geboren. Ihr Vater, Slaviborig, war Graf und Erbherr zu Melnik und in den umliegenden Orten. Ihre Mutter, Lidoslava, war ebenfalls aus einer alten adeligen und reichen Familie entsprossen. Borzivojus, Sohn des damals regierenden Herzogs in Böhmen, wählte sie wegen ihrer guten Eigenschaften zur Gemahlin. Nicht lange danach fügte es Gott, dass ihr Gemahl mit vielen Vornehmen dem König der Markomannen einen Besuch abstattete, wo eben die zwei mährischen Apostel, Cyrillus und Methodius, anwesend waren. Sie predigten auch vor ihnen Christus den Gekreuzigten, außer dem kein Heil ist; und ihre Worte wirkten durch Gottes Gnade in den erzen des Herzogs und seiner Großen eine solche Überzeugung, dass er und viele von ihnen die heilige Taufe empfingen. Er nahm die heiligen Apostel mit sich an seinen Hof, und durch sein Beispiel und ihre salbungsvollen Worte wurde Ludmilla von der Lehre Jesu so überzeugt, dass sie mit ihren Kindern, ihrem Vater und ihren Brüdern zu Melnik vom heiligen Methodius feierlich die Taufe empfing.

Von diesem Augenblick an führte sie ein heiliges Leben, täglich beweinte sie ihre bisherige Blindheit, sie lag am Tag und des Nachts oft auf ihren Knien vor Gott, verweilte gern im Haus des Herrn, empfing oft die heiligen Sakramente, und wurde, gestärkt durch die göttliche Kraft, immer eifriger im Guten. Sie ließ die Götzenbilder zerschlagen, beschenkte die Kirchen, besonders zu Melnik und Bunzlau, mit verschiedenen Kirchengefäßen, und war die zärtlichste Mutter verlassener Armen.

Sie hatte ein großes Verlangen, Gott noch eifriger zu dienen, und ihr Leben fern von allen irdischen Freuden und dem Umgang mit Menschen zuzubringen. Sie trug dieses Verlangen ihrem Gemahl vor, der, von gleichem Geist beseelt, ihr den Wunsch äußerte, selbst genau das zu tun. Borzivojus übergab daher die Regierung seinem Sohn Wratislaus, der schon die Mündigkeit erreicht hatte, und ging mit Ludmilla und einem alten Priester, Namens Paulus, in die Einöde von Tetin, um da, fern von den Gefahren und den Zerstreuungen des Hofes, Gott allein zu dienen.

- Wratislaus wurde mit einer heidnischen Gattin, Drahomira, vermählt, in der Hoffnung, sie werde für ihn zu Jesus Christus gewonnen werden. Aber sie wollte die Religion Jesu Christi nicht annehmen. Indessen wurde dem Wratislaus von seiner Gemahlin ein Sohn, Wenzeslaus, der von der Kirche als ein Heiliger verehrt wird, geboren. Diesen ließ Ludmilla mit seiner christlichen Säugamme sogleich zu sich bringen, um ihn selbst im Christentum und in der wahren Frömmigkeit zu unterrichten und aus ihm einen Fürsten zu bilden, der für die Verbreitung des Christentums, welches das erste Augenmerk ihrer Sorgfalt war, stets eifern würde. Der unvermutete Tod des Wratislaus aber machte in der Regierungsfolge eine Abänderung notwendig. Der sterbende Fürst empfahl Böhmens Schicksal und besonders die Aufrechthaltung der christlichen Religion seiner Mutter Ludmilla, da sein Vater schon gestorben war. Hierüber war Drahomira äußerst aufgebracht; sie konnte es nicht ertragen, dass sie keinen Teil an der Regierung haben, und die gänzliche Zerstörung des Götzendienstes ansehen sollte. Sie sann daher auf eine Gelegenheit, ihre Schwiegermutter auf eine meuchelmörderische Weise los zu werden. Gott zeigte der Heiligen den Tag des ihr bevorstehenden Todes an. Ohne Gedanken an Rache brachte sie zuerst ihre zeitlichen Angelegenheiten in Ordnung. Sie gab jedem aus ihrer Dienerschaft, nebst einigen sehr nützlichen Lehren und Ermahnungen, den noch rückständigen Lohn, verteilte das noch übrige Geld unter die Armen, empfing dann die heiligen Sakramente und erwartete, voll Zuversicht auf den Beistand Gottes, ihre Mörder. Es erschienen zwei heidnische Fürsten, Tuman und Kuman. Sie bewirtete die beiden mit aller Freundlichkeit und Sanftmut. Während der Nacht brachen sie in ihr Schlafgemach, wo sie Ludmilla im Gebet antrafen und erwürgten sie mit dem Schleier ihres Hauptes im Jahre 927. Man begrub sie anfangs zu Tetin; nach einigen Jahren aber wurde ihr ganz unverwesener Leib von ihrem Enkel, dem heiligen Wenzeslaus, erhoben und in der Kirche des heiligen Georgius zu Prag beigesetzt.

Man nannte die heilige Ludmilla eine Mutter der Armen, einen Fuß der Lahmen, das Auge der Blinden, eine Trösterin der Betrübten und Waisen. Leuchtet die Liebe zu den Armen auch an uns hervor?

von 02.09.2013 08:42

7. September: Gebetstag für den Frieden
(radiovatikan.de) Mit eindringlichen Worten hat Papst Franziskus ein Ende der Gewalt in Syrien gefordert. Bei seinem Angelusgebet in Rom verurteilte er auch ausdrücklich den Einsatz von chemischen Waffen. „Nie wieder Krieg!“, rief der Papst und griff damit einen berühmten Satz seiner Vorgänger Pius XII. und Paul VI. auf. Für den nächsten Samstag lädt Franziskus zu einem Gebets- und Fasttag für den Frieden in Syrien und an anderen Konfliktherden weltweit ein. Er hoffe auf rege Teilnahme an einem Gebetstreffen am Samstagabend auf dem Petersplatz, so der Papst. Franziskus bat auch die anderen christlichen Konfessionen, sich seiner Initiative anzuschließen.
„Ich will mir den Schrei zu eigen machen, der mit wachsender Sorge aus jedem Teil der Erde, aus jedem Volk, aus dem Herzen eines jeden aufsteigt, aus der ganzen Menschheitsfamilie: Das ist der Schrei nach Frieden! Wir wollen eine Welt des Friedens, wir wollen Männer und Frauen des Friedens sein, wir wollen, dass in dieser unserer Gesellschaft, die von Spaltungen und Konflikten durchzogen wird, der Friede ausbreche! Nie wieder Krieg! Nie wieder Krieg!“
Der Friede sei „ein zu wertvolles Gut“, er müsse stetig gefördert und beschützt werden, so Papst Franziskus. Er nehme starken Anteil an allen Konflikten, die es auf der Erde gebe. „Aber in diesen Tagen wird mein Herz vor allem durch das verwundet, was in Syrien passiert. Ich bin bestürzt über die dramatischen Entwicklungen, die sich abzeichnen.“ Er rufe aus tiefstem Herzen nach Frieden in Syrien, sagte der Papst. „Wieviele Leiden, wieviel Zerstörung, wieviel Schmerz hat der Gebrauch von Waffen über dieses gemarterte Land gebracht und bringt es immer noch darüber, vor allem über die wehrlose Zivilbevölkerung! Denken wir daran, wieviele Kinder nicht mehr das Licht der Zukunft sehen werden! Mit besonderer Bestimmtheit verurteile ich den Einsatz von Chemiewaffen: Ich versichere euch, dass sich die schrecklichen Bilder der letzten Tage mir ins Gehirn und ins Herz gebrannt haben.“
Es gebe „ein Gericht Gottes und auch ein Gericht der Geschichte über unser Tun“, und niemand könne sich dem entziehen, mahnte der Bischof von Rom, der sich am Samstag mit seinen engsten Mitarbeitern ausgiebig über das Thema Syrien beraten hatte. „Der Einsatz von Gewalt führt niemals zum Frieden. Krieg bringt Krieg hervor, Gewalt bringt Gewalt hervor! Mit aller Kraft rufe ich die Konfliktparteien dazu auf, die Stimme des Gewissens zu hören und sich nicht in den eigenen Interessen zu verschließen. Sie sollen auf den anderen als auf einen Bruder sehen und mit Mut und Entschlossenheit die Begegnung und den Verhandlungsweg wählen, um die blinde Gegnerschaft zu überwinden.“ Mit „ebensoviel Nachdruck“ rief Papst Franziskus die internationale Gemeinschaft auf, endlich „ohne weitere Verzögerung“ mit allen Kräften „klare Initiativen für den Frieden“ in Syrien zu unternehmen. Diese Initiativen müssten „den Dialog und Verhandlungen“ zur Grundlage haben. Auf einen möglichen Waffengang der USA und westlicher Verbündeter in Syrien ging Franziskus nicht ein.
„Man sollte keine Mühe scheuen, um allen Betroffenen dieses furchtbaren Konflikts humanitäre Hilfe zu garantieren, vor allem den Obdachlos Gewordenen in Syrien und den zahlreichen Flüchtlingen in den Nachbarländern.“ Hilfswerke bräuchten unbedingt Unterstützung, damit ihre Anstrengungen die Bevölkerung erreichten.
„Was können wir tun für den Frieden in der Welt? Wie Papst Johannes gesagt hat: Es ist die Aufgabe aller, die Beziehungen des Zusammenlebens in Gerechtigkeit und Liebe fester zu knüpfen.“ Damit bezog sich der Papst auf die berühmte Friedens-Enzyklika Pacem in Terris seines Vorgängers, des seligen Johannes XXIII. „Eine Kette des Einsatzes für den Frieden möge alle Männer und Frauen guten Willens untereinander verbinden! Das ist ein dringender Appell, den ich an die ganze katholische Kirche richte, aber auch ausweite auf die Christen anderer Konfessionen, auf die Anhänger jeder Religion und auch auf die Brüder und Schwestern, die nicht glauben: Der Friede ist ein Gut, das jedes Hindernis überwindet, er ist ein gemeinsames Gut der Menschheit.“
Eine „Kultur der Begegnung und des Dialogs“ sei „der einzige Weg zum Frieden“, fuhr Franziskus beschwörend fort. Im Gegensatz zur üblichen Praxis war der Entwurf seiner Ansprache vom Vatikan den Journalisten nicht vorab übermittelt worden. „Möge der Schrei nach Frieden laut aufsteigen, damit er das Herz aller erreicht und alle die Waffen niederlegen! Darum, liebe Brüder und Schwestern, habe ich entschieden, für die ganze Kirche am 7. September, der Vigil des Festes Mariä Geburt, einen Tag des Fastens und des Gebets für den Frieden in Syrien, im Nahen Osten und weltweit anzusetzen. Ich lade auch die nicht-katholischen christlichen Brüder, die Angehörigen anderer Religionen und alle Menschen guten Willens dazu ein, sich dieser Initiative anzuschließen.“ Für die Initiative von Papst Franziskus gibt es vor allem im Pontifikat von Johannes Paul II. (1978-2005) Vorbilder. So bemühte sich der polnische Papst in den achtziger Jahren vor einem Gebetstreffen für den Frieden in Assisi um einen weltweiten Waffenstillstand. Weil eine Reise in den Irak zum Heiligen Jahr 2000 nicht zustandekam, hielt Johannes Paul II. einen Gebetstag für den Irak im Vatikan ab.
„Am 7. September von 19 bis 24 Uhr werden wir uns hier auf dem Petersplatz zum Gebet und in einem Geist der Busse treffen, um Gott um das Geschenk des Friedens zu bitten für die geliebte syrische Nation und alle Konflikt- und Gewaltherde in der Welt. Die Menschheit braucht Gesten des Friedens, sie braucht Worte der Hoffnung und des Friedens! Ich bitte alle Ortskirchen, dass sie an diesem Tag das Fasten einhalten und einen liturgischen Akt in dieser Intention organisieren.“

von 01.09.2013 12:24

1. September – Der heilige Ägidius

Ägidius heißt auf französisch Gilles. Die Franzosen sagen aber nicht Gilles, sondern Schill. Als es einmal in Köln am Rhein eine Zeit gab, da es zum vornehmen Ton gehörte, französisch zu sprechen, den Kölnern die feine französische Aussprache trotz aller Mühe aber nicht recht gelang, da wurde aus dem Schill ein Schääl.

Über zwölfhundert Jahre ist es her, da ritt einmal, wie die Legende erzählt, der Gotenkönig Wamba auf die Jagd. Es war in einem großen Wald in Südfrankreich . Plötzlich sichtete der königliche Jäger einen prachtvollen Hirsch. Sofort hetzte er mit seiner kläffenden Meute über Berg und Tal hinter dem Tier her, bis sich der Hirsch vor einer Felsenhöhle niederwarf. Da sirrte im gleichen Augenblick des Königs Pfeil klingend durch die Luft.

Als sich dann Wamba der Höhle näherte, zeigte sich für ihn ein unerwartetes Bild. Da lag der Hirsch zitternd und schutzsuchend zu Füßen eines alten Mannes mit wallendem weißen Bart. Von dem Pfeil war das Tier nicht getroffen, sondern der alte Mann. Bei diesem Anblick erschrak der König. Während der Hirsch ins Dickicht flüchtete, untersuchte der unglückliche Schütze die Wunde, die er verursacht hatte. Gottlob, dass es nur eine Fleischwunde von geringfügiger Art war.

Darüber kamen die beiden, der König und der Einsiedler, denn ein solcher war der alte Mann, ins Gespräch. Bald stellte der König staunend fest, dass der andere ein gebildeter und tiefsinniger Mann war. Kurz entschlossen bat Wamba den alten Mann, die Einsiedelei aufzugeben und ihm als Ratgeber auf sein Schloss zu folgen. Doch er schüttelte verneinend den Kopf, schaute den König an und sagte ihm folgende schwerwiegende Worte:

„König Wamba! Wenn du wünschst, dass ich dir diene, so nimm von mir diesen Rat: Geh hin und bekenne die Sünde, die du bisher im Beichtstuhl verschwiegen hast, dann wird dein Herz endlich jene Ruhe finden, die du schon lange vergeblich suchst.“

Da erschrak der König zum zweitenmal an diesem Tag. So hatte noch keiner in seiner Seele gelesen. Tief beschämt verneigte er sich vor dem, der ihm die Wahrheit ins Gesicht geworfen hatte, entfernte sich schweigend, tat wie ihm gesagt und fand die Ruhe des Herzens zurück. Dieser Einsiedler aber war der heilige Ägidius.

In einem fremden Land war der heilige Ägidius in Frankreich, denn in Griechenlands vornehmer Hauptstadt Athen war er geboren. Ein liebes Herz besaß er schon als Junge, denn als er einmal ohne Mantel heimkam und man ihn nach dem Kleidungsstück fragte, sagte er so nebenbei, als sei es die natürlichste Sache der Welt, er habe den Mantel einem Armen geschenkt, der ihn auf der Straße um ein Almosen in Christi Namen angesprochen habe.

Nach dem frühen Tod seiner Eltern verteilte er sein nicht geringes Erbe unter die Armen. Weil er den Ruhm und die Ehre scheute, die ihm wegen seiner guten Taten überall hin folgten, verließ er heimlich die Heimat und begab sich nach Frankreich. Dort wollte er als unbekannter Einsiedler ein heiliges Leben führen.

Nach dem Zusammentreffen mit dem König Wamba änderte sich für Ägidius allerdings die Lage. Viele Jünger sammelten sich um ihn und ein Kloster entstand, das der Heilige als Abt bis an sein Lebensende im Jahr 725 leitete. Nach seinem Tod wuchs um das Kloster herum eine Stadt, und seine Grabstätte gehörte viele Jahrhunderte hindurch zu den besuchtesten Wallfahrtsorten der Christenheit.

Der heilige Ägidius war „Gottes und der Menschen Liebling, und sein Andenken ist gesegnet“. Zwei alte deutsche Städte, Nürnberg und Osnabrück, verehren ihn als Schutzherrn. Auch ist er, der wegen seiner vielseitigen Hilfe zu den Vierzehn Heiligen Nothelfern gehört, der Patron der Hirten, der Viehhändler und Bettler. Gegen Krebs, Aussatz und Pest wird er angerufen, ebenso in Gewissensängsten. Ganz besonders soll man sich an ihn wenden um die Gnade einer guten heiligen Beichte dann, wenn man versucht ist, eine Sünde, die gebeichtet werden muss, aus falscher Scham zu verschweigen.

von 31.08.2013 08:54

Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in Gott

(radiovatikan.de) „Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Dir“ – diesen wohl berühmtesten Satz des heiligen Augustinus nahm sich Papst Franziskus am Mittwochabend zum Ausgangspunkt, um über Nächstenliebe nachzudenken. Er feierte gemeinsam mit dem Augustinerorden [Augustiner Eremiten, nicht zu verwechseln mit den Augustiner Chorherren] die Messe zu Ehren des Heiligen. Mit dieser Messe in der Hauptkirche des Ordens Sant’Agostino, die in der Nähe der Piazza Navona steht, begann gleichzeitig auch das Generalkapitel des Ordens.
Die Unruhe, von der Augustinus spricht, führe zu Gott und zur Liebe, so der Papst. Christen sollten sich von dieser Unruhe antreiben lassen. Franziskus nannte drei verschiedene Weisen, diese wahrzunehmen: Die Unruhe der geistlichen Suche, die Unruhe der Begegnung mit Gott, die Unruhe der Liebe. „Ich möchte denen etwas sagen, die sich Gott und dem Glauben gegenüber gleichgültig fühlen, die sich von Gott entfernt fühlen oder ihn verlassen haben. Wir mit unseren Distanzen und unserem Aufgeben Gottes, klein vielleicht nur, und doch gibt es in unserem Alltag so viel davon: Schau in die Tiefen deines Herzens, schau in dein Innerstes und frage dich: Hast du ein Herz, das Großes will, oder ein Herz, das von den Dingen ruhig gestellt wurde?“
Die Unruhe habe den heiligen Augustinus zu Gott geführt, so der Papst. „Aber auch in der Entdeckung der Begegnung mit Gott hat sich Augustinus nicht abgeschlossen, er hat sich nicht beruhigt, sich nicht in sich selbst abgeschlossen, als ob er schon angekommen wäre, sondern er hat den Weg fortgesetzt. Die Unruhe der Suche nach Wahrheit, der Suche nach Gott, wurde ihm zu einer Unruhe, ihn immer mehr kennen zu lernen und aus sich selbst heraus zu gehen und die Nächsten kennen zu lernen. Genau das ist die Unruhe der Liebe.“
Diese Unruhe, betonte Papst Franziskus, wende sich dem Anderen zu. Das gelte auch für die Orden, vielleicht sogar besonders: Diese dürften sich nicht in bequemen Kommunitäten abkapseln. Sie müssten vielmehr offen sein zum ergiebigen geistlichen und pastoralen Einsatz für die Mitmenschen. „Augustinus ließ sich von Gott beunruhigen und wurde niemals müde, Gott zu verkündigen, seine Botschaft mit Mut weiter zu geben, ohne Furcht und immer mehr zum Bild des Guten Hirten werdend, der seine Schafe kennt, den Geruch seiner Herde aufnimmt und geht, um die verlorenen Schafe zu suchen. Augustinus lebte so, wie es der heilige Paulus an Timotheus schrieb und jedem von uns: ‚Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung.′ (2 Tim 4:2) Der Schatz des Augustinus war dieses Verhalten: Immer gen Gott aufbrechen, immer zur Herde gehen, er war ein Mann in Spannung zwischen diesen beiden Aufbrüchen. Er hat die Liebe nicht ‚privatisiert′, er war immer auf dem Weg, immer unruhig. Das ist der Friede der Unruhe.“
Diese Unruhe bedeute eine tiefe Liebe, schloss der Papst, immer das Gute für den Nächsten suchend, der geliebten Person, so intensiv, dass es auch Tränen bringen kann. Die Unruhe der Liebe treibe uns immer zur Begegnung mit dem Nächsten – ohne darauf zu warten, dass jemand anderer den ersten Schritt macht.

von esther10 31.08.2013 00:38

Ninnive

AN NINIVE ERFÜLLTE SICH DIE BIBLISCHE

WEISSAGUNG

Ninive sollte ein „Schauspiel“ werden: dies weissagte vor ungefähr fünfundzwanzig Jahrhunderten der hebräische Prophet Nahum (3, 6).

In jener Zeit stand die Hauptstadt der grausamen Assyrer auf der Höhe ihrer Macht und ihres Ruhms. Noch konnte der Besucher der stolzen Stadt hören, wie „die Peitschen knallen und die Räder rasseln und die Rosse jagen und die Wagen rollen“ (Nahum 3, 2).

Damals galt Ninive als der Mittelpunkt der Welt. Von seinen Verwaltungsstellen aus wurden Statthalter eingesetzt, die die Provinzen des Riesenreiches beherrschen sollten, das von den Wüsten Persiens und Arabiens im Osten bis zu den grünen Küsten des Mittelmeeres im Westen, von den Grenzen Äthiopiens im Süden bis ans Schwarze Meer im Norden reichte.

Jahrhunderte hindurch unterwarfen die Heere dieser grausamen Nation ein Volk nach dem anderen, zerstörten deren Städte und brachten unsagbares Leid über viele Länder. Als Nahum voraussagte, „daß alle ... fliehen und sagen sollen: Ninive ist verwüstet ...“ (3, 7), schien es unglaubhaft, daß sich das je erfüllen könnte. Seit langem sehnten die geknechteten Völker vieler Länder sich nach Befreiung vom assyrischen Joch; doch ein Retter schien niemals kommen zu sollen.

Dennoch behielt die Prophezeiung recht. Ninive fiel in den Staub. Mit vereinten Kräften zerstörten Meder und Babylonier im Jahre 612 v. Chr. die Stadt. Sie hatten selbst einige Jahrhunderte die harte Hand der Assyrer über sich dulden müssen. Nun übergaben sie die Paläste den Flammen, brachen die Tempel nieder und schleiften die Befestigungen. Der letzte Herrscher in Ninive kam mit seiner Familie und seinem Gefolge beim Brand seiner Residenz ums Leben. Nie hatten die Assyrer Gnade gezeigt; so hatten sie selbst auch keine zu erwarten.

Als Assyrien dem unbarmherzigen Angriff erlegen war, metzelten seine Feinde die Bewohner nieder und vernichteten den Reichtum. Die mächtigen, Jahrhunderte alten Städte wurden zu Trümmerhaufen, um nie wieder zu erstehen.

Etwa zweihundert Jahre nach der Zerstörung Ninives marschierte der Grieche Xenophon mit 10000 Söldnern (nach der Schlacht bei Kunaxa) am Tigris entlang der Heimat zu. Als er die gewaltigen Steinhaufen des einstigen Ninive erblickte, wollte er wissen, welche große Stadt dies vormals gewesen sei. Bereits damals war ihr wirklicher Name in Vergessenheit geraten. Die Anwohner teilten Xenophon mit, es sei eine Stadt der Meder namens Mespila gewesen. Es ist fast nicht zu glauben, daß somit schon nach zweihundert Jahren der Name Ninives völlig verschollen war. Nochmals einige Jahrhunderte später schrieb der griechische Schriftsteller Lukian, niemand wisse mehr, wo Ninive einst gelegen habe.

Kein Wunder daher, daß zu Beginn unseres skeptischen Zeitalters vielfach die Berichte (in der Bibel und bei den klassischen Autoren), in denen Ninive als mächtige Hauptstadt Assyriens bezeichnet wird, als unzuverlässig hingestellt wurden. Ist es überhaupt denkbar, so lautete der Einwand, daß eine Stadt von solchem Ruhm und solcher Größe wie vom Erdboden fortgewischt wurde, so daß man nicht einmal ihre Lage kennt? Viele Historiker zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts bezweifelten sogar, daß es je eine große assyrische Hauptstadt gegeben habe. Vielleicht haben ja, so meinten sie, die antiken Berichterstatter nur übertrieben, und der Ort sei in Wirklichkeit klein und unbedeutend gewesen. Und doch war dieses Verschwinden des Namens einer der größten Hauptstädte des Altertums nichts anderes als die Erfüllung einer biblischen Voraussage; denn der erwähnte Prophet Nahum hatte bereits Jahrzehnte vor Ninives Untergang im Namen Gottes angekündigt, daß dem Namen dieser Stadt „kein Nachkomme mehr bleiben soll“ (Kap. 1, 14).

Als im 19. Jahrhundert in Assyrien die Ausgrabungen anfingen, erst unter Botta, später unter Layard und Rassam, kannte niemand die Stelle des antiken Ninive. Botta, der den großen Palast Sargons in Chorsabad freilegte, meinte, mit ihm Ninive gefunden zu haben, und gab deshalb seinem Grabungsbericht den Titel „Monuments de Ninive“ (Baudenkmäler Ninives). Auch Layard glaubte, als er die biblische Stadt Kalah (1. Mose 10, 11) ausgegraben hatte, es handele sich um die Bauten Ninives, und nannte sein berühmtes mehrbändiges Werk über seine Entdeckungen „Nineveh and Its Remains“ (Ninive und seine Trümmer). Erst nachdem es gelang, die Keilschrift zu entziffern, merkten die Gelehrten, daß Ninive gegenüber dem heutigen Mosul lag. Dort bedeckten zwei Hügel namens Kujundschik und Nebi-Junus seine alten Paläste und Tempel.

Der Hügel Nebi-Junus trägt auf seiner Spitze ein islamisches Heiligtum (nach der Lokalüberlieferung das Grab des Jona). Deshalb konnten an ihm nie Grabungen nennenswerten Umfangs durchgeführt werden. Dagegen stammen aus dem unförmigen Hügel Kujundschik viele unschätzbare Wertstücke, die heute im Britischen Museum zu London zu bewundern sind, u. a. Tausende von Keilschrifttäfelchen aus der einstigen Bibliothek des Königs Assurbanipal.

Die zerstörten Paläste, Tempel und Wälle Ninives und anderer assyrischer Städte Mesopotamiens waren überhaupt ergiebige Jagdgründe für die ersten Archäologen. Sie bargen aus ihnen geflügelte Stiere, aus einem Stein gemeißelt und bis zu 40 Tonnen schwer, außerdem Hunderte großer Orthostaten, also reliefgeschmückter Steinplatten, die zur Verblendung der inneren Palast- und Tempelwände dienten. Auch Obelisken, Statuen, zierliche Elfenbeinschnitzereien und zahlreiche andere Kunstgegenstände fanden sich.

Die zerstörten Archive Ninives lieferten der jungen Assyriologie Mitte des vorigen Jahrhunderts Zehntausende von Keilschriftdokumenten, die einer erstaunten Welt Einblick in die reiche Literatur und Geschichte dieses alten Landes boten. 1872 erfuhr man, daß die antike Bevölkerung Mesopotamiens die Geschichte der Sintflut im wesentlichen so kannte, wie auch die Bibel sie wiedergibt. Biblische Persönlichkeiten wie Ahab und Hiskia kamen neben anderen in assyrischen Urkunden vor. Auch königliche Namen wie Sanherib und Sargon, die dem Bibelleser aus dem Alten Testament wohlvertraut sind, die andere Quellen aber so gut wie überhaupt nicht nennen, stiegen herauf.

Mosul ist heute die wichtigste Stadt des nördlichen Irak; man erreicht sie in einem der bequemst und best ausgestatteten Eisenbahnzüge des Nahen Ostens. Dort umfängt einen sofort das quirlende Leben der Nachfahren der alten Assyrer. Die Stadt liegt am Westufer des Tigris, während sich die Ruinenstätte des früheren Ninive am Ostufer befindet. Ausgedehnte Hügel, die Reste der ehemaligen Befestigungswälle, sind selbst auf weite Entfernung noch deutlich erkennbar. Begibt man sich in das Gebiet, das diese insgesamt zwölf Kilometer langen Wälle einschließen, so gewahrt man außer dem kahlen Hügel Kujundschik auch das Dorf Nebi-Junus auf einem zweiten großen Hügel. Die sonstigen Reste des alten Ninive, d. h. die einstigen Wohnviertel, sind noch immer von Äckern bedeckt.

Touristen auf Besichtigungsfahrt werden bei dieser und anderen Stadtruinen des alten Assyrien kaum auf ihre Kosten kommen. Abgesehen von einem freigelegten Tor an der Nordmauer, das von zwei mächtigen geflügelten Stieren flankiert wird, erblickt man keinerlei Ruinen. Nur formlose Erd-, Sand- und Schutthaufen bieten sich dem Betrachter. Freilich,wer die Geschichte des berühmten Ortes und die Prophezeiungen über ihn kennt, hält seinen Besuch dennoch für ein außerordentlich lohnendes Unternehmen.

Am zweiten Tage meines Aufenthaltes in Assyrien bestieg ich einen Hügel westlich von Mosul. Man überschaut dort beide Städte – das moderne Mosul und das alte Ninive. Zwischen ihnen fließt der Tigris. Als Jona den Bewohnern Ninives die göttliche Gerichtsbotschaft verkündet hatte, mag er von einem ähnlichen Beobachtungspunkt aus abgewartet haben, ob die Stadt tatsächlich zerstört werden würde. Die Bürger hatten auf seine Worte gehört, und „mehr als hundertzwanzig-tausend Menschen ..., die nicht wissen, was rechts oder links ist“, wandten sich, wie das Buch Jona (4, 11) erzählt, von ihrer Verderbtheit ab und taten Buße. Daraufhin sei Ninive damals verschont worden. Noch anderthalb Jahrhunderte hat die Stadt bestanden, dann fand sie ihr Ende.

Von meinem Aussichtspunkt aus konnte ich die Größe Mosuls mit der Ninives vergleichen. Mosul, so stellte ich fest, nimmt mit seiner heutigen Bevölkerung von über 388000 Einwohnern ein Gebiet ein, das nicht größer als das des alten Ninive ist. Die Angabe der Bibel, daß dort rund 120000 Menschen lebten, braucht man also nicht als übertrieben anzusehen, wie es bisweilen geschehen ist.

In diesem Zusammenhang sei kurz auf eine Bemerkung in Jona 3, 3.4 eingegangen. Dort heißt es: „Ninive ... war eine große Stadt vor Gott, drei Tagereisen groß. Und als Jona anfing, in die Stadt hineinzugehen, und eine Tagereise weit gekommen war“, begann er zu predigen. Die erste Angabe verstanden die Bibelausleger früher so, daß ein Reisender drei Tage gebraucht habe, um einmal außen um die Stadt herumzugehen. Diese Erklärung ist offensichtlich falsch. Denn die Stadtmauern sind ja nur zwölf Kilometer lang.

Andere meinten, es sei damit nicht nur die eigentliche Stadt Ninive gemeint, sondern auch ihre Nachbarstädte Chorsabad, Nimrud und Assur, die zwischen 25 und 100 Kilometer von Ninive entfernt liegen. Auch diese Deutung kann kaum richtig sein: erstens nennt die Bibel nur eine Stadt namentlich; und zweitens heißt es ausdrücklich, ihre Bevölkerung habe 120000 betragen (Jona 4, 11). Wäre mit der Angabe, daß Ninive „eine große Stadt ..., drei Tagesreisen groß“ sei, ganz Mittelassyrien gemeint, so wäre die überlieferte Bevölkerungszahl viel zu klein und der Bericht in sich widersprüchlich.

Die Erklärung des Textes muß also davon ausgehen, daß nur die eigentliche Stadt Ninive gemeint sei, und zwar in der Ausdehnung, wie die archäologische Forschung sie ermittelt hat. Den Bericht über Jona schrieb ein palästinensischer Israelit vornehmlich für Palästinenser. Er und seine Leser hielten Ninive für eine Stadt, die sich an Größe mit keiner anderen in Vorderasien vergleichen ließ. Samaria, die Hauptstadt des Königreichs Israel, bedeckte nur eine Fläche von 7,5 Hektar. Kaum eine Stadt Palästinas überschritt 7 bis 8 Hektar. Für Menschen aus diesem Lande mußte Ninive mit seinen über 800 Hektar riesig erscheinen. Wenn also der Text sagt, die Stadt sei „drei Tagereisen groß“ gewesen, so bedeutet das wahrscheinlich, daß man drei Tage gebraucht hätte, alle Straßen abzugehen und alle Einwohner zu erreichen.

Daß „Jona anfing, in die Stadt hineinzugehen, und eine Tagereise weit gekommen war“, ehe er predigte (3, 4), kann kaum heißen, daß er erst nach einem vollen Tagesmarsch einen Platz in der Stadt gefunden habe, wo er mit seinen Warnreden beginnen konnte.

Vielmehr deutet der Text an, daß Jona bereits am ersten Tage in Ninive seine Wanderpredigt an verschiedenen Stellen der Stadt hielt; über seinen Erfolg wird erzählt: „Da glaubten die Leute von Ninive an Gott.“ (3, 5.)

Gerade in unserer Zeit, in der sich die letzten Vorhersagen über den Lauf der Weltgeschichte erfüllen, lohnt es sich, einmal darüber nachzudenken, wie die biblischen Prophezeiungen über die Weltmächte der Antike in Erfüllung gegangen sind. Wie die Weissagungen über Assyrien und Babylonien werden auch die über die letzten Ereignisse dieser Welt keine leeren Worte bleiben
http://betezujesus.files.wordpress.com/2...0.png%3Fw%3D611

http://haroldgraf.blog.de/2010/06/12/nin...sagung-8786822/

von 29.08.2013 10:43

29. August – Die Enthauptung des heiligen Johannes des Täufers

Johannes der Täufer, der Sohn des Zacharias und der Elisabeth, bei der Heimsuchung Mariä bereits vor der Geburt geheiligt, reifte früh zu ernster Männlichkeit heran und ging mit jungen Jahren in die Wüste, um sich in Gebet und Fasten auf den hohen Beruf vorzubereiten, für den ihn Gott ausersehen hatte. Als er etwa dreißig Jahre alt war, verließ er die Einsamkeit und trat am Jordan als Bußprediger und als der Wegbereiter des Messias auf. Immer wieder wies er auf den einen hin, der nach ihm kommen werde, der größer sei als er und dessen Schuhriemen aufzulösen er nicht verdiene. Und als sich der Heiland bei ihm einstellte und sich von ihm taufen ließ, führte er seine Jünger dem Meister zu. Auch als Jesus seine öffentliche Wirksamkeit begann, setzte Johannes die eigene Tätigkeit fort, bis ihr durch die Gefangennahme von seiten des Königs Herodes ein gewaltsames Ende bereitet wurde.

Herodes hatte einen Bruder, der Philippus hieß. Diesem nahm er die Gattin mit Namen Herodias weg und lebte mit ihr zusammen. Die beiden, Herodes und Herodias, glichen sich allerdings auf ein Haar. Liederliche Menschen waren es. Das ganze Land entsetzte sich über das Ärgernis, das vom Königshaus ausging, aber niemand brachte den Mut auf, dem König die Schande ins Gesicht zu sagen, niemand bis auf einen, und dieser eine war Johannes der Täufer, der vor Herodes hintrat und zu ihm als Mann zu Mann sprach: „Es ist dir nicht erlaubt, deines Bruders Frau zu haben.“ So sagte Johannes, aber der König, der sonst dem Heiligen nicht übel gesinnt war und zuweilen sogar auf seinen Rat hörte, war nicht Manns genug, um den mannhaften Vorwurf des Bußpredigers zu verschmerzen, zumal da die gottlose Frau hinter ihm stand und ihn immer wieder verhetzte, dass er den lästigen Mahner beseitigte. Dazu konnte sich Herodes allerdings nicht entschließen, denn er fürchtete das Volk, das den großen Propheten hochschätzte. Schließlich aber gab der königliche Pantoffelheld dem Drängen der gehässigen Frau insofern nach, dass er den Täufer verhaften und einsperren ließ.

Da kam, wie das heutige Evangelium berichtet, ein gelegener Tag. Herodes feierte Geburtstag. Die Großen des Landes fanden sich zum Fest im königlichen Schloss ein. Es ging hoch her. Man schmauste, man tanzte, und der Wein floss in Strömen, und immer roher und ausgelassener wurde die Stimmung. Gegen Ende des Festes trat dann noch Salome, die nichtsnutzige Tochter der gottlosen Herodias, in den Saal und führte einen losen Tanz auf, der ihr rauschenden Beifall einbrachte, und der König, trunken vom Wein und seiner nicht mehr mächtig, rief der frechen Tänzerin zu, sie könne sich ausbitten, was sie wolle, er werde es ihr geben, und wenn es selbst das halbe Reich wäre, dafür bürge er mit seinem Eid.

Weil Salome im ersten Augenblick nicht wusste, was sie begehren sollte, beriet sie sich mit der Mutter, die sie ohne Bedenken aufforderte, das Haupt des Johannes zu verlangen. Sogleich ging Salome zum König und sagte: „Ich will, dass du mir das Haupt des Täufers auf einer Schüssel gibst.“ Da entsetzte sich Herodes, aber wegen des Schwures und aus feiger Menschenfurcht vor den Gästen willfahrte er dem Begehren, ließ Johannes enthaupten und den Kopf des Vorläufers der Salome auf einer Schüssel überreichen. Diese hinwieder brachte die grausige Schüssel der Mutter, deren Hass mit dem Tod des heiligen Johannes endlich gestillt war. Für den Gemordeten allerdings war der Tod ein herrliches Sterben im Dienst der Wahrheit.

Selbstredend ließ Gott die Bluttat nicht ungestraft. Herodes wurde später bekriegt, überwunden, aus dem Land verjagt und endete als Bettler zu Lyon in Frankreich, wohin ihn der römische Kaiser verbannt hatte. Salome aber brach, wie alte Schriftsteller berichten, eines Tages so unglücklich in einem zugefrorenen Fluss ein, dass ihr die Eisstücke den Kopf vom Rumpf trennten. Gottes Mühlen mahlen langsam, aber sicher.

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