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von esther10 05.10.2015 00:01

„Information über Synode ist miserabel“ – Kardinal Erdö: Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene „unmöglich“
5. Oktober 2015 16:21 | Mitteilung an die Redaktion


Jüngstes „Synodenmitglied“
(Rom) Am heutigen Montag haben im Vatikan die Arbeiten der Bischofssynode über die Familie, zweiter Teil, begonnen und schon gibt es erste Kritik wegen der „kontrollierten Information“, die nach außen dringt.
Bereits im Vorfeld gab es teils heftige Kritik wegen der Informationspolitik, die im Vorjahr rund um die Synode betrieben wurde. Entgegen der Synodenpraxis der vergangenen Jahrzehnte wurde der Informationsfluß nach außen vom Generalsekretariat der Synode und dem Presseamt des Vatikans streng reglementiert. Das hatte zur Folge, daß die Wortmeldungen der Synodalen hinter verschlossenen Türen erfolgten und die Informationen darüber nur gefiltert an die Öffentlichkeit gelangten. Generalsekretariat und Presseamt luden nur ausgewählte Synodalen zu Pressekonferenzen ein. Dieses Privileg wurde etwa Kardinal Walter Kasper zu teil, nicht aber seinem Kontrahenten Kardinal Raymond Burke (siehe Zensur bei Bischofssynode? – Kasper verweist auf Papst Franziskus).
Der Unmut über die „einseitige Informationspolitik“ wurde so laut, daß einige Synodalen gegen Ende der Synode die Regelung eigenmächtig übergingen.
Nachdem Kritik laut wurden, das unmittelbare Umfeld von Papst Franziskus wollte auch die Bischofssynode 2015 auf diese Weise zensurieren, ließ der Papst die Errichtung einer eigenen Transparenz-Kommission bekanntgeben. Ein zehnköpfiges Gremium unter der Leitung des Synoden-Vorsitzenden Kardinal Peter Erdö solle die „Transparenz“ der Synode überwachen.
Kritiker meinen hingegen, daß eine solche Kommission die Befürchtungen mehr verstärken als zerstreuen würde und an sich allein schon die Notwendigkeit einer solchen ein Armutszeugnis für eine Synode der katholischen Kirche sei.
„Information über Arbeiten der Synode ist miserabel“

„Synode: Information – wie vorhergesagt – kontrolliert“, titelte Secretum Meum Mihi heute bereits wenige Stunden nach Beginn der Synodenarbeiten. „Die Information über die Arbeiten der Synode ist miserabel. Wie man bereits wußte, wird die Information gesteuert (Baldisseri, Forte, et al).“
Die Information erfolgte bisher ausschließlich in italienischer Sprache. Nicht einmal die italienisch gehaltene Eröffnungsrede von Papst Franziskus am Beginn der ersten Generalkongregation wurde in andere Sprachen übersetzt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Das mag mit der umstrittenen Praxis des Papstes zusammenhängen, immer wieder von der Textvorlage abzuweichen, behindert jedoch jede zeitgerechte Information. Von den anderen Wortmeldungen ganz zu schweigen. Dazu gehörten die Reden von Kardinal Maradiaga, aber auch einer große Aufmerksamkeit findenden Rede von Kardinal Erdö, der direkt über die Unmöglichkeit sprach, wiederverheiratet Geschiedenen zur Kommunion zuzulassen.
„Wir hoffen auf eine bessere Zukunft“ in der Informationspolitik, so Secretum Meum Mihi.
Text: Giuseppe Nardi
http://www.katholisches.info/2015/10/05/...ene-unmoeglich/
Bild: Secretum Meum Mihi (Screenshot)
http://www.corrispondenzaromana.it/una-f...onio-cristiano/


von esther10 05.10.2015 00:00

Polen: Bischof verwarnt homosexuellen Priester


Krysztof Charamsa bei der Pressekonferenz in Rom am Samstag - AFP

04/10/2015 12:43SHARE:
Nach dem öffentlichen Bekenntnis zu seiner Homosexualität ist ein polnischer Priester von seinem direkten Vorgesetzten verwarnt worden. Der Bischof von Pelplin, Ryszard Kasyna, habe gegenüber Krzysztof Charamsa eine Verwarnung ausgesprochen, damit dieser „zum Amt Christi“ zurückkehre, hieß es in einer Erklärung, die am Samstagabend auf der Webseite der Diözese veröffentlicht wurde. Der Bischof fordere „die Priester und Gläubigen auf in dieser Absicht zu beten“. In der Erklärung heißt es, die Äußerungen Charamsas stünden im Widerspruch zum Evangelium und der Lehre der katholischen Kirche.
Die Verwarnung des Bischofs sei der erste Schritt auf dem Weg zu einer Suspendierung des Pfarrers, sagte der Chef der polnischen katholischen Nachrichtenagentur KAI, Marcin Przeciszewski. Charamsa habe nicht gegen Kirchenrecht verstoßen, etwa durch Pädophilie. Es sei also normal, dass er zur Ordnung gerufen werde. Es sei allerdings wahrscheinlich, dass der Priester weiter öffentlich schwul leben wolle, und dies verstoße gegen die kirchliche Moral. Somit könne ein längerer Prozess der Suspendierung vom Priesteramt folgen.
Charamsa hatte mit seinem Comingout einen Tag vor Beginn der Familiensynode im Vatikan für einen handfesten Skandal gesorgt. Der 43- zeigte sich in Rom bei einer Pressekonferenz demonstrativ mit seinem Partner. Der Vatikan reagierte sofort und zog umgehend Konsequenzen: Er enthob Charamsa seines Amts in der Glaubenskongregation. Über seine priesterliche Zukunft müsse sein zuständiger Bischof entscheiden, erklärte Vatikansprecher Federico Lombardi, der Charamsas Äußerungen als „schwerwiegend und unverantwortlich“ bezeichnete.
(afp 04.10.2015 mg)

von esther10 05.10.2015 00:00

05.10.2015 15:30

Kommentar: Ein gewaltiger Außendruck
Von Guido Horst


Guido Horst.
Foto: D

Hätte der Papst nicht mit einer dichten Predigt zum Auftakt der römischen Bischofsversammlung gesprochen, man hätte am Wochenende meinen können, es im synodalen Rom eher mit einem Zirkus zu tun zu haben. Franziskus hat am Sonntag im Petersdom klar gemacht, dass sich Wahrheit und Barmherzigkeit nicht gegeneinander ausspielen lassen. Dass die Kirche an ihrem in der Bibel und Offenbarung gründenden Menschenverständnis und ihrer Lehre treu festhält, ihre Türen aber gleichzeitig allen Menschen öffnet, auch Ehepaaren mit Verletzungen – sonst würde sie ihre Mission verraten. Das war petrinisch. Dagegen war das Outing des Vatikanprälaten vor den Kameras der Hauptstadtjournalisten eher bizarr. Ehe für alle und das freie Ausleben der sexuellen Triebe war die Botschaft des homosexuellen Mitarbeiters der Glaubenskongregation, der dachte, mit dieser Instrumentalisierung der Synode Wasser auf die Mühlen der Homo-Lobbys leiten zu können. Der Schock ist den Kurialen ordentlich in die Glieder gefahren.

Aber der Medienrummel um den polnischen Prälaten könnte auch eine gute Seite haben: Nochmals merken alle Synodenteilnehmer, alle Kardinäle und Bischöfe, in welcher Welt sie eigentlich leben. Die katholische Kirche ist die größte, aber auch die einzige rund um den Globus überall verwurzelte Weltgemeinschaft, die auf der Ehe zwischen Mann und Frau beharrt und die klassische Familie mit ihren Kindern schützen will. Hier geht es nicht um die pastorale Begleitung der Wiederverheirateten, auch nicht um die Art und Weise, wie die Kirche mit Homosexualität umgeht. Hier geht es um alles. Hat die Kirche eine Lehre, die sie sich nicht selber ausgedacht, sondern von Gott erhalten hat – oder ist der christliche Glaube zeitbedingt und hat entsprechend zeitgemäß zu sein? Die Leitmedien der Welt, viele Theologen und manche Kirchenführer nutzen auch die Familiensynode dazu, der Kirche ein „... und sie bewegt sich doch“ aufzudrängen, was man dann „Reformen“ nennt. Der Synode in Rom täte es gut, sich von diesem Druck von außen abzuschotten.
tagespost.

von esther10 04.10.2015 21:43

Warum Oktober der Rosenkranzmonat ist – Und was dieses Gebet uns bringt
Interview mit Monsignore Florian Kolfhaus, Autor von „Der Rosenkranz – Theologie auf Knien"


Ein Pilger betet den Rosenkranz auf dem Petersplatz im Oktober 2014
Foto: CNA/Daniel Ibanez

Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 02 October, 2015 / 8:19 AM (CNA Deutsch).-
Weniges ist so erkennbar katholisch wie er: Der Rosenkranz. Papst Franziskus verschenkt ihn oft und gern. Viele Katholiken beten ihn täglich, und das schon seit Jahrhunderten. Die Kirche hat dem Rosenkranz einen ganzen Monat gewidmet: Den Oktober. Warum das so ist, und was es mit dem Rosenkranz auf sich hat, haben wir Monsignore Florian Kolfhaus gefragt. Der Priester und promovierte Theologe ist Autor mehrerer Bücher zum Thema, darunter „Der Rosenkranz – Theologie auf Knien” (Dominus Verlag, Augsburg).

CNA: Monsignore Kolfhaus, warum – und seit wann – ist der Oktober der Rosenkranzmonat?

KOLFHAUS: Papst Pius V hat das Fest Unserer lieben Frau vom Sieg zur Erinnerung an den unerwarteten Triumph über die türkischen Flotten bei Lepanto 1571 eingeführt. Zuvor hatte er die Christenheit aufgerufen, sich an Maria zu wenden, um den aus menschlicher Sicht unabwendbaren Einfall der moslemischen Streitkräfte zu verhindern. Schon im Jahr 1573 ist dieser Gedenktag zum Rosenkranzfest umbenannt worden, das seit 1913 immer am 7. Oktober gefeiert wird. So ist der Monat Oktober in besondere Weise ein Aufruf, in den Nöten von Kirche und Welt vertrauensvoll den Rosenkranz zu beten. In besonderer Weise hat Papst Leo XIII mit seinen Rosenkranz-Enzykliken diese Andacht gefördert. Aber auch der heilige Papst Johannes Paul II hat mit dem Rosenkranzjahr diesem alten, doch stets modernen Gebet neuen Aufschwung gegeben, weil er davon überzeugt war – wie Schwester Lucia, die Seherin von Fatima, gesagt hat – dass es kein Problem gibt, dass sich nicht mit dem Rosenkranz lösen läßt. Diese Perlenschnur ist wie die Schleuder Davids, der fünf Steine mitnahm, um Goliath zu besiegen. Auch wir gewinnen mit diesem Gebet, in dem jeweils fünf große Geheimnisse betrachtet werden – das sind gleichsam unsere Steine in der Schleuder – die großen Herausforderungen unserer Zeit. Lassen Sie mich nur stichwortartig die Verfolgung der Christen im Mittleren Orient oder die Krise der Familie in der westlichen Welt nennen. Mit dem Rosenkranz bringen selbst Kinder, Kranke und alte Menschen, die vielleicht meinen, nichts mehr tun zu können, Giganten zu Fall. Jeder ist gerade im Oktober eingeladen durch sein Gebet der Welt in ihren Sorgen und Nöten wirksam zu helfen.

CNA: Sie beschreiben dieses Gebet als „Theologie auf den Knien". Wie ist das zu verstehen? Das klingt für viele Ohren ja erst einmal einfach unangenehm.

KOLFHAUS: Ich habe mich immer wieder gefragt, warum Maria in Lourdes und Fatima um das Gebet des Rosenkranzes bittet, und nicht andere Andachten empfiehlt, wie das Stundengebet oder die Lectio Divina, also das Betrachten der Heiligen Schrift, die doch wirklich hervorragende und bewährte Gebetsformen sind. Sie scheint den Rosenkranz zu bevorzugen, weil er für alle Menschen, gleich welcher Bildung und welchen Alters, eine Schule des Gebetes ist, die vom mündlichen Sprechen heiliger Worte zum inneren Schauen großer Glaubenswahrheiten führt. Beim Rosenkranzbeten hat so manches „altes Mütterlein" mehr von Theologie gelernt als nicht wenige akademische Lehrer, die wohl viel über das Geheimnis der Dreifaltigkeit und der Eucharistie wissen, aber davor nicht mehr staunend in die Knie gehen. Das ist in keinster Weise unangenehm und schwierig, sondern schön und befreiend. Theresa von Avila hat einmal gesagt, es kommt nicht so sehr darauf an viel zu wissen, sondern viel zu lieben. Vor Gott zählen nicht meine Schulnoten und meine beruflichen Erfolge, sondern allein meine Liebe und mein Vertrauen. Das Buch „Der Rosenkranz - Theologie auf Knien" will dazu einladen, die Liebe kennenzulernen und zu studieren. Wir neigen heute manchmal dazu, den Glauben zu „verkopfen" und vergessen, dass es eine „Herzensangelegenheit" ist. Theologie ist wichtig und unverzichtbar, aber wichtiger als über Gott zu reden, ist es, mit ihm selbst zu sprechen. Und das lernt man beim Rosenkranz, bei dem man sich an der Hand Mariens führen läßt, um zu Jesus zu finden. Wer sich ihr weiht und anvertraut, lernt ihren Sohn schneller und besser kennen als viele, die ihn allein in Büchern suchen.

CNA: Was ist bitte die Weihe an die Gottesmutter?

KOLFHAUS: Die Weihe an Maria, die zum Beispiel der hl. Papst Johannes Paul II. gelebt und durch seinen Wahlspruch „Totus Tuus" - Ganz Dein, Maria - bekannt gemacht hat, bedeutet, dass ich, wie gesagt, Mariens Hand ergreife und nicht mehr meine eigenen Wege gehe, sondern mich von der Mutter führen lasse. Das ist eine Möglichkeit, den Aufruf Jesu zu verwirklichen, wie kleine Kinder zu werden, die wissen, dass sie nichts aus eigener Kraft vermögen, aber dennoch geliebt und gewollt sind und daher vertrauensvoll alles von den Eltern erwarten. Sich Maria zu weihen ist, wie viele Heilige sagen, der schnellste und sicherste Weg zu Jesus, denn ich schenke mich und alles, was ich habe, seiner Mutter, die ihn besser kennt und mehr liebt als alle seine Jünger. Wer es ausprobiert, durch Maria zu Jesus zu finden, wird genau diese Erfahrung machen – sie ist kein Umweg oder gar ein Hindernis, sondern, salopp gesagt, ein „Highway to Heaven".

CNA: Wie sind sie persönlich ausgerechnet zu diesem Thema gekommen? Beten Sie jeden Tag den Rosenkranz?

KOLFHAUS: Was ich eben gesagt habe, habe ich selbst erfahren und erlebe es immer wieder. Alles Große und Schöne in meinem Leben habe ich Maria zu verdanken, der ich mich schon als Jugendlicher geweiht habe. Es ist für mich nicht einfach ein Zufall, dass ich an einem Samstag im Oktober geboren bin und viele wichtige, einschneidende Erlebnisse an einem Marienfest stattgefunden haben, so zum Beispiel auch meine Priesterweihe. Und ja, ich bemühe mich, den Rosenkranz täglich zu beten. Manchmal bete ich auch einige Gesätzchen, wenn ich durch die Stadt laufe, auf den Bus warte oder im Supermarkt anstehen muß. Wenn man versucht, solche Leerzeiten im Alltag mit dem Rosenkranz zu füllen, den jeder Katholik immer in der Hosentasche haben sollte, dann ist es gar nicht so schwer, ihn zu beten; vielleicht sogar für die Menschen, die gerade an einem vorbeilaufen. Mir ist es wichtig, dass wir Christen nicht mit billiger Spiritualität abspeisen, sondern sie ermutigen zu beten – wenn möglich viel und lange – um die Schönheit und Kraft des Glaubens zu entdecken. Ein „frommer" Gedanke beim Aufwachen ist gut, aber er baut so wenig eine echte Liebesbeziehung auf wie das verschlafene „Guten Morgen" am Frühstückstisch. Unter Liebenden braucht es Gespräch und stilles Beisammensein, bei dem man nicht auf die Uhr schaut. So auch bei Gott. Und das lernt man durch den Rosenkranz, der ja zum Glück kein kurzes Gebet ist, sondern eine Anleitung, fast eine halbe Stunde lang bei Jesus und Maria zu sein. Mit meinem Buch will ich helfen, den Rosenkranz neu zu entdecken und ihn betrachtend – also nicht bloß „lippenbewegend" – beten zu lernen.
http://de.catholicnewsagency.com/story/w...anz-widmen-0058



von esther10 04.10.2015 21:38




Exklusiv: Brandbrief eines deutschen Kardinals an Franziskus und die Synodenväter
Warum die Bischöfe und Papst Franziskus einen deutschen Brief aus dem Jahr 1948 erhalten haben


Das Wappen von Kardinal Brandmüller
Foto: CNA

Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 04 October, 2015 / 9:00 AM (CNA Deutsch).-
Besondere Post haben die Synodenväter und Papst Franziskus zum heutigen Beginn der Versammlung im Vatikan erhalten. Auf dem Umschlag leuchtet das rote Wappen eines deutschen Kardinals.

Im Kuvert befindet sich ein schlankes Buch von 64 Seiten Umfang. Es ist ein Sonderdruck: Die italienische Übersetzung eines Briefes, dessen Thema auch Thema der Synode ist – die christliche Ehe. Geschrieben hat ihn die Schriftstellerin Ida Friederike Görres im April 1948.

Die Zeilen, die an eine Maria gerichtet sind, könnten auch im Jahr 2015 geschrieben worden sein: „Jetzt paß einmal gut auf: Du meinst, die christliche Eheforderung sei eine Theorie, so am grünen Tisch ausgedacht von ein paar Theologen, noch dazu unverheirateten, nicht wahr? Es ist aber gerade umgekehrt. In der Heiligen Schrift steht bekanntlich sehr wenig über die Ehe – viel zu wenig, seufzen manche, die gerne alles ausführlich schwarz auf weiß haben möchten. Aber das Wenige war eben ein Samenkorn, aus dem ein großer Baum gewachsen ist. Das heißt: Christliche Ehe ist aus winzigen Anfängen geworden, weil christliche Menschen wurden.”

Die weiteren Worte des Briefs lösen – unter anderem – die Angst vor dem hohen Anspruch der katholischen Ehe auf. Sie erklären die fröhliche Zuversicht des Christen, deren Grund die Gnade ist, immer wieder neu anfangen zu dürfen dank der Barmherzigkeit Gottes. So schreibt Görres über die christliche Ehe: „Sie kennt die Reue und Buße. Sie kennt Wiederherstellung und Vergebung. Jede gute Ehe kennt hundertfachen Anfang.”

Zum Anfang der Synode nun sollen die Bischöfe diesen fröhlichen Brandbrief lesen. Aber von wem haben sie ihn erhalten?

Das Geheimnis ist leicht gelüftet: Die Kuverts ziert, in Rot gestempelt, das Wappen von Kardinal Walter Brandmüller, und tragen daher seinen Wahlspruch „ignem in terram”, nach Lukas 12,49: „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen”. Im Vorwort des Sonderdrucks wendet er sich direkt an die Leser, und erklärt den Hintergrund des Briefs.

Brandmüller, ein renommierter Kirchenhistoriker und Theologe, ist der emeritierte Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaft. Das Buch „Von Ehe und Einsamkeit” wurde 2012 neu aufgelegt beim Kairos Verlag, Wien.
http://de.catholicnewsagency.com/story/b...nodenvater-0065

von esther10 04.10.2015 21:37

Papst: „Gottes Traum für sein Geschöpf: Die Vereinigung von Mann und Frau"
Treue, Wahrheit, Liebe für die Menschen von heute: Papst Franziskus eröffnet Synode mit Appell


Papst Franziskus bei der Predigt in der Messe zur Eröffnung der Familiensynode 2015.
Foto: CNA/Daniel Ibanez

Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 04 October, 2015 / 5:15 PM (CNA Deutsch).-
Mit seiner Predigt zum Auftakt der Familiensynode hat der Papst Franziskus mehrere Akzente gesetzt. Dabei sagte der Heilige Vater, der Traum Gottes für sein Geschöpf bestehe darin, die Vereinigung der Liebe zwischen Mann und Frau verwirklicht zu sehen. Ehe sei keine Utopie.

In den kommenden Wochen beraten fast 300 Bischöfe und andere geladene Gäste über „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute”.

Papst Franziskus bezog sich in seiner Predigt zu den Lesungen vom Tage. Das Tagesevangelium (Mk 10,2-16) enthält diese klaren Worte von Jesus zu Ehe, Familie und Scheidung – und auch zum Umgang mit Kindern, die oft am Schlimmsten von Trennungen betroffen sind:

Da kamen Pharisäer zu ihm und fragten: Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen? Damit wollten sie ihm eine Falle stellen. Er antwortete ihnen: Was hat euch Mose vorgeschrieben? Sie sagten: Mose hat erlaubt, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen. Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses Gebot gegeben. Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. Zu Hause befragten ihn die Jünger noch einmal darüber. Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet. Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.

Dazu sagte Franziskus, dass die Ehe keine Utopie der Jugend sei. Vielmehr sei sie ein Traum, ohne den ein Geschöpf Gottes zur Einsamkeit bestimmt sei. Das Ziel der Ehe bestehe nicht einfach darin, für immer zusammenzuleben, sondern „für immer einander zu lieben". Das Wort Jesu über die Unauflöslichkeit fordere uns auf „jede Form von Individualismus und Legalismus" zu überwinden, so der Papst: „diese verbergen nämlich einen kleinlichen Egoismus und eine Angst davor, die authentische Bedeutung des Paares und der menschlichen Sexualität im Plan Gottes anzunehmen."

Mit Blick auf die gegenwärtige Lage der Menschen sagte der Heilige Vater: „Paradoxerweise ist auch der Mensch von heute – der diesen Plan oft lächerlich macht – von jeder authentischen Liebe, von jeder tragfähigen Liebe, von jeder fruchtbaren Liebe, von jeder treuen und immerwährenden Liebe angezogen und fasziniert. Wir sehen, wie er den Liebesbeziehungen des Augenblicks nachläuft, doch sein Traum ist die authentische Liebe; er läuft den fleischlichen Genüssen nach, aber er sehnt sich nach der völligen Hingabe.”

In diesem sehr schwierigen Kontext von Gesellschaft und Ehe sei die Kirche berufen, ihre Sendung in Treue, in Wahrheit und in Liebe zu leben, sagte der Papst. Ein Feldlazarett, mit offenen Türen. Den Menschen dieser Zeit zu lieben und aufzunehmen: Dazu müsse die Kirche eine Brücke sein, statt verschlossene Türen zu haben.
http://de.catholicnewsagency.com/story/g...n-und-frau-0070

von esther10 04.10.2015 21:18

04. Oktober 2015 15:04

KNA
Familiensynode in Rom beginnt

Nach Streit im Vorfeld ein Papst-Appell für Barmherzigkeit

Ernste Gesichter und eindeutige Bibelstellen. Der Papst beginnt die Synode mit einer Gratwanderung zwischen strikter Norm und Barmherzigkeit.

Vatikanstadt (KNA) Mit ernsten Gesichtern zogen die Synodenteilnehmer in den Petersdom ein. Und bei der Anrufung der Heiligen um ihren Beistand war wohl manch ein Kardinal und Bischof noch inbrünstiger als sonst bei der Sache. Denn Papst Franziskus eröffnete am Sonntag mit einem Gottesdienst die wohl meistbeachtete Bischofsversammlung seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil vor 50 Jahren: Die Bischofssynode über Ehe und Familie. Drei Wochen lang debattieren rund 270 Bischöfe aus aller Welt im Vatikan, auf der Tagesordnung stehen auch heiße Eisen wie der kirchliche Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen sowie mit Homosexuellen. Die Synode gilt vielen als Gradmesser für die Reformfähigkeit der Kirche. Im Vorfeld gab es heftige Debatten.

Der Papst eröffnete die Bischofsversammlung mit einem Appell zur Barmherzigkeit und einem Bekenntnis zur Unauflöslichkeit der Ehe. Damit griff er die Erwartungen der reformerischen Kräfte auf, bestärkte aber zugleich jene, die Änderungen in der kirchlichen Morallehre als Gefahr für die Unauflöslichkeit der Ehe sehen. Das Tages-Evangelium bot geradezu eine Steilvorlage. Es war ausgerechnet Jesu Wort über die Ehe: "Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen."

Dieser Satz spielt eine große Rolle in der Debatte über die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion, die bislang nicht erlaubt ist. Die Bischofssynode soll hier Möglichkeiten einer Öffnung sondieren. Die Gegner begründen ihre ablehnende Haltung nicht zuletzt mit diesem biblischen Zitat. Befürworter einer Zulassung im Einzelfall argumentieren, Jesus habe damit keinen allgemeingültigen Rechtsgrundsatz aufstellen wollen.

Auf die theologische Kontroverse geht der Papst in seiner Predigt nicht ein. Das Ziel der Ehe bestehe nicht nur darin, für immer zusammenzuleben, "sondern für immer einander zu lieben". Das Wort Jesu über die Unauflöslichkeit sei eine Aufforderung "jede Form von Individualismus und Legalismus" zu überwinden, so der Papst. Hinter solchen Haltungen verberge sich ein "kleinlicher Egoismus" und die Angst davor, die wirkliche Bedeutung des Paares und der menschlichen Sexualität im Plan Gottes anzunehmen. Damit vermeidet der Papst geschickt jede Parteinahme.

Bereits am Samstag hatte Franziskus während einer Gebetswache auf dem Petersplatz erste Vorgaben für die Bischofssynode gemacht. "Das Kriterium für die Interpretation von allem" müsse stets Jesus sein. Der Papst mahnte Mitleid an und warnte davor, "unnötig streng" zu sein. Die Teilnehmer der Synode forderte er zum Dialog auf. Sie müssten fähig sein, "hinzuhören und sich miteinander auszutauschen".

Zeit zur intensiven Diskussion haben die Synodalen diesmal jedenfalls mehr als je zuvor. Kardinal Lorenzo Baldisseri, der Generalsekretär der Synode, teilte am Freitag mit, dass ausgiebiger als früher in Kleingruppen debattiert werde. So solle die Synode "dynamischer" werden. Die Redezeit im Plenum sei auf drei Minuten begrenzt, für die Kleingruppen gebe es keine zeitlichen Beschränkungen.

In den Medien stand zuletzt vor allem das Thema Homosexualität im Vordergrund. Zunächst sorgte der afrikanische Kurienkardinal Robert Sarah für Schlagzeilen, als er erklärte, gleichgeschlechtliche Paare seien ein "Rückschritt für die Zivilisation". Zusätzlich befeuert wurde die Debatte durch ein Video, das zeigt, wie der Papst in Washington ein homosexuelles Paar umarmt. Der Vatikan dementierte Spekulationen, Franziskus habe damit ein kirchenpolitisches Signal setzen wollen. Den Höhepunkt bildete am Samstag das Outing eines Mitarbeiters der Glaubenskongregation als Homosexueller in einem viel beachteten Zeitungsinterview.

Dabei soll es bei dieser Synode laut Arbeitspapier gar nicht um Homo-Paare gehen, sondern vor allem um den Umgang mit Homosexuellen in den betroffenen Familien. An diesem Montag, dem Beginn der offiziellen Beratungen, steht dann auch die Analyse der Situation der Familie im 21. Jahrhundert im Vordergrund. Und da gehören "Regenbogen-Familien" mit homosexuellen Eltern aus katholischer Sicht nicht dazu.

von esther10 04.10.2015 21:09

Polizeigewerkschaft: Bei schweren Straftaten Asylverfahren nicht in Freiheit abwarten
Veröffentlicht: 4. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Polizeigewerkschaft, äußert sich auf dem Nachrichtensender “n-tv” zu Delikten von Flüchtlingen:
033_30



“Wo der Rechtsstaat nicht sofort mit aller Konsequenz reagiert, wenn schwere Straftaten unter Flüchtlingen oder von Flüchtlingen begangen werden, sendet er fatale Signale der Verharmlosung aus, das muss verhindert werden. Wir müssen uns darauf konzentrieren, auf besonders schutzbedürftige Gruppen in besonderer Weise zu achten.

Sowohl die Beratungsdienste als auch die Sicherheitsunternehmen, die innerhalb der Unterkünfte arbeiten, müssen professionell und quantitativ ausreichend ausgestattet sein. Und wer dort schwere Straftaten begeht, muss sofort in Haft kommen!”

Beitrag auf n-tv

Quelle: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/wer-s...warten-duerfen/

„Was jetzt eingetreten ist, übersteigt die bisherige Vorstellungskraft“

„Es hilft nicht, wenn wir die reale Situation nicht zur Kenntnis nehmen und aus falsch verstandener Zurückhaltung Entwicklungen verschweigen!“ – Der stellv. Bundesvorsitzende, Ralf Kusterer, spricht im “Polizeispiegel” Klartext:

Massenschlägereien, Übergriffe und Straftaten im Nahbereich von Flüchtlingsunterkünften sind an der Tagesordnung, die Sicherheitslage ist mehr als angespannt. Wie „stark“ ist die Polizei momentan wirklich? Sind wir den Anforderungen gewachsen und wenn ja, wie lange noch? Wie ist es nicht zuletzt um die „mentale Verfassung“ der Polizei bestellt?

Quelle: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/was-j...stellungskraft/

von esther10 04.10.2015 18:58

04.10.2015


Franziskus eröffnet Familiensynode in Rom
Zwischen Norm und Barmherzigkeit

Ernste Gesichter und eindeutige Bibelstellen. Der Papst beginnt die Synode mit einer Gratwanderung zwischen strikter Norm und Barmherzigkeit.

Mit ernsten Gesichtern zogen die Synodenteilnehmer in den Petersdom ein. Und bei der Anrufung der Heiligen um ihren Beistand war wohl manch ein Kardinal und Bischof noch inbrünstiger als sonst bei der Sache. Denn Papst Franziskus eröffnete am Sonntag mit einem Gottesdienst die wohl meistbeachtete Bischofsversammlung seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil vor 50 Jahren: Die Bischofssynode über Ehe und Familie. Drei Wochen lang debattieren rund 270 Bischöfe aus aller Welt im Vatikan, auf der Tagesordnung stehen auch heiße Eisen wie der kirchliche Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen sowie mit Homosexuellen. Die Synode gilt vielen als Gradmesser für die Reformfähigkeit der Kirche. Im Vorfeld gab es heftige Debatten.

Appell zur Barmherzigkeit

Der Papst eröffnete die Bischofsversammlung mit einem Appell zur Barmherzigkeit und einem Bekenntnis zur Unauflöslichkeit der Ehe. Damit griff er die Erwartungen der reformerischen Kräfte auf, bestärkte aber zugleich jene, die Änderungen in der kirchlichen Morallehre als Gefahr für die Unauflöslichkeit der Ehe sehen.


Eröffnungsmesse der Familiensynode im Petersdom
© Giuseppe Lami (dp

Das Tages-Evangelium bot geradezu eine Steilvorlage. Es war ausgerechnet Jesu Wort über die Ehe: "Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen."

Dieser Satz spielt eine große Rolle in der Debatte über die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion, die bislang nicht erlaubt ist. Die Bischofssynode soll hier Möglichkeiten einer Öffnung sondieren. Die Gegner begründen ihre ablehnende Haltung nicht zuletzt mit diesem biblischen Zitat. Befürworter einer Zulassung im Einzelfall argumentieren, Jesus habe damit keinen allgemeingültigen Rechtsgrundsatz aufstellen wollen.

Papst vermeidet Parteinahme

Auf die theologische Kontroverse geht der Papst in seiner Predigt nicht ein. Das Ziel der Ehe bestehe nicht nur darin, für immer zusammenzuleben, "sondern für immer einander zu lieben". Das Wort Jesu über die Unauflöslichkeit sei eine Aufforderung "jede Form von Individualismus und Legalismus" zu überwinden, so der Papst. Hinter solchen Haltungen verberge sich ein "kleinlicher Egoismus" und die Angst davor, die wirkliche Bedeutung des Paares und der menschlichen Sexualität im Plan Gottes anzunehmen. Damit vermeidet der Papst geschickt jede Parteinahme.

Bereits am Samstag hatte Franziskus während einer Gebetswache auf dem Petersplatz erste Vorgaben für die Bischofssynode gemacht. "Das Kriterium für die Interpretation von allem" müsse stets Jesus sein. Der Papst mahnte Mitleid an und warnte davor, "unnötig streng" zu sein. Die Teilnehmer der Synode forderte er zum Dialog auf. Sie müssten fähig sein, "hinzuhören und sich miteinander auszutauschen".

Zeit zur intensiven Diskussion haben die Synodalen diesmal jedenfalls mehr als je zuvor. Kardinal Lorenzo Baldisseri, der Generalsekretär der Synode, teilte am Freitag mit, dass ausgiebiger als früher in Kleingruppen debattiert werde. So solle die Synode "dynamischer" werden. Die Redezeit im Plenum sei auf drei Minuten begrenzt, für die Kleingruppen gebe es keine zeitlichen Beschränkungen.

Outing im Vorfeld

In den Medien stand zuletzt vor allem das Thema Homosexualität im Vordergrund. Zunächst sorgte der afrikanische Kurienkardinal Robert Sarah für Schlagzeilen, als er erklärte, gleichgeschlechtliche Paare seien ein "Rückschritt für die Zivilisation". Zusätzlich befeuert wurde die Debatte durch ein Video, das zeigt, wie der Papst in Washington ein homosexuelles Paar umarmt. Der Vatikan dementierte Spekulationen, Franziskus habe damit ein kirchenpolitisches Signal setzen wollen. Den Höhepunkt bildete am Samstag das Outing eines Mitarbeiters der Glaubenskongregation als Homosexueller in einem viel beachteten Zeitungsinterview.

Dabei soll es bei dieser Synode laut Arbeitspapier gar nicht um Homo-Paare gehen, sondern vor allem um den Umgang mit Homosexuellen in den betroffenen Familien. An diesem Montag, dem Beginn der offiziellen Beratungen, steht dann auch die Analyse der Situation der Familie im 21. Jahrhundert im Vordergrund. Und da gehören «Regenbogen-Familien» mit homosexuellen Eltern aus katholischer Sicht nicht dazu.

Thomas Jansen
(KNA)

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Familiensynode im Vatikan

Von 4. bis 25. Oktober 2015 findet die zweite Bischofssynode in Rom unter dem Titel "Die Berufung und Mission der Familie in der Kirche in der modernen Welt" statt. Ende 2014 wurde ein Vorbereitungsdokument dazu verschickt. Ein Teil dieses Dokuments war ein Fragebogen. Der Fragebogen wurde im Erzbistum Köln an die Kreis- und Stadtdekanate und Gremien und Verbände zur Bearbeitung weitergeleitet. Auch Einzelpersonen konnten sich auf einem Onlinefragebogen beteiligen. Die Ergebnisse der Befragung wurden am 25. März 2015 in einer "Zusammenschau der Stellungnahmen aus den Kreis- und Stadtdekanaten und den Gremien und kirchlichen Verbänden im Erzbistum Köln" veröffentlicht und wurden in der Antwort der Deutschen Bischofskonferenz auf die Fragen zur XIV. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode 2015 einbezogen. Diese und die Rückmeldungen aller Teilkirchen flossen in das am 23. Juni 2015 veröffentlichte Arbeitspapier "Instrumentum laboris", das der Vorbereitung der XIV. Ordentlichen Bischofssynode dient. Diese zweite Bischofssynode bildet den Abschluss des insgesamt auf zwei Jahre angelegten synodalen Prozesses, von dem konkrete Leitlinien für eine zeitgemäße Seelsorge der Familie erwartet werden. (Erzbistum Köln
http://www.domradio.de/themen/papst-fran...iliensynode-rom

von esther10 04.10.2015 18:50

04.10.2015

Gebetswache zur Vorbereitung auf die Familiensynode
© Maurizio Brambatt

Zehntausende beten in Rom für das Gelingen der Bischofssynode
Hoffen auf klare Worte


Petersdom in Rom
© Maurizio Brambatt.

Was die Bischöfe von der Synode über Ehe und Familie erwarten, war in den vergangenen Tagen oft zu hören. Was die einfachen Gläubigen sich davon erhoffen, konnte man am Vorabend auf dem Petersplatz erfahren

"Ein bisschen langweilig, aber sehr schön" sei es gewesen, sagt der 9-jährige Tommaso. "Einfach, aber bedeutungsvoll", ergänzt sein Vater, "ein wichtiger Moment des Gebets, der mir gut tat". Wie der römische Katholik Giovanni Scifoni waren sie zu Zehntausenden am Samstagabend der Einladung der italienischen Bischofskonferenz zur Gebetsvigil auf den Petersplatz gefolgt. Nach den Turbulenzen um das Outing eines vatikanischen Priesters als praktizierender Homosexueller am Vormittag wirkte das Gebetstreffen am Vorabend der Weltbischofssynode über Ehe und Familie wie Balsam für die katholische Seele.

Traditionelle Familienform

Vom Säugling bis zu Großeltern, Pfadfindern und Ordensleuten: Optisch kam die Menge auf dem Petersplatz bunt daher. Was sie von der Synode erwarten? "Klare Worte für die christliche Familie, das heißt: Mann, Frau, Kind», sagt Teilnehmerin Alessandra Paesanti aus Padua und findet große Zustimmung von ihren Sitznachbarn. Diese traditionelle Form der Familie sehen hier viele in Gefahr. In der Welt von heute, so Paesanti, «gibt es viele neue Ideen, die die Familie nicht mehr ins Zentrum stellen."

Offen sein für den Heiligen Geist und den Dialog untereinander, dazu mahnte Papst Franziskus die Synodenteilnehmer in seiner Predigt. Damit verbunden stand sein Aufruf zu einer Kirche als «offenes Haus» und die Warnung vor moralischem Rigorismus. Er wolle «dem Papst Kraft und Mut zusprechen, den Wert der christlichen Familie zu verteidigen», sagt auch Danilo Annarita vom Neokatechumenalen Weg, einer katholischen Gemeinschaft. Von der Synode erhofft der Italiener im Missionseinsatz sich "ein starkes Zeichen der Kontinuität", ein "Siegel" auf die katholischen Familienwerte entgegen der vorherrschenden gesellschaftlichen Tendenz zu "Egoismus und Spaltung". Das, sagt Annarita im Blick auf die zunehmend säkularisierte Gesellschaft, müsse aber gut begründet werden.

"Es müssen Worte gefunden werden, um zu erklären, warum die christliche Familie anders ist als andere Vorstellungen", glaubt auch Alessandra Paesanti. Geht es nach ihr, wird die Synode vor allem eines bringen: Moderneres Handwerkszeug, um die traditionelle kirchliche Sicht der Familie zu vermitteln. An größere Veränderungen der Lehre als Resultat der Synode glaubt Danilo Annarita nicht. Er verweist auf den Heiligen Geist, der in der Synode wirke, "auch wenn wir ihn manchmal erst später verstehen".

Lange Wege nach Rom

Eine Frau, ein Mann und ihre Kinder: Für diese Definition von Familie einzustehen und ihre Bekräftigung durch die ab Montag tagende Bischofssynode zu beten, dafür haben viele Teilnehmer der Gebetsvigil teils lange Wege aus allen Teilen Italiens auf sich genommen. Viele gehören katholischen Bewegungen und Gemeinschaften an. Vertreter der Fokolarbewegung, des Neokatechumenalen Weg und der «Azione Cattolica» halten ihre Banner in den Abendhimmel. Ausländische Gläubige waren auf dem Petersplatz kaum zu finden.

Was am späten Nachmittag mit Sakropop und einer weltjugendtagsähnlichen Stimmung begonnen hatte, ging nahtlos über in einen Abend andächtigen Gebets. Angerührt lauschten die Versammelten den Zeugnissen, vorgetragen von Familien und Vertretern verschiedener geistlicher Gemeinschaften. Papst Franziskus schüttelte keine Hände, küsste keine Kinder und statt der lauten Jubelrufe bei anderen Papstauftritten prägten Kerzen und betende Hände das Bild. "Der Papst musste uns heute Abend nicht beeindrucken, diese Vigil ist nicht dazu da, eine großartige Rede des Papstes zu hören", sagt Teilnehmer Scifoni. Sie seien einfach hier, sagt der dreifache Familienvater, "um für die Synode zu beten, denn sie ist ein kritisches Moment nicht nur für Katholiken oder Italien, sondern für die ganze Welt".

Andrea Krogmann
(KNA)

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Familiensynode im Vatikan

Von 4. bis 25. Oktober 2015 findet die zweite Bischofssynode in Rom unter dem Titel "Die Berufung und Mission der Familie in der Kirche in der modernen Welt" statt. Ende 2014 wurde ein Vorbereitungsdokument dazu verschickt. Ein Teil dieses Dokuments war ein Fragebogen. Der Fragebogen wurde im Erzbistum Köln an die Kreis- und Stadtdekanate und Gremien und Verbände zur Bearbeitung weitergeleitet. Auch Einzelpersonen konnten sich auf einem Onlinefragebogen beteiligen. Die Ergebnisse der Befragung wurden am 25. März 2015 in einer "Zusammenschau der Stellungnahmen aus den Kreis- und Stadtdekanaten und den Gremien und kirchlichen Verbänden im Erzbistum Köln" veröffentlicht und wurden in der Antwort der Deutschen Bischofskonferenz auf die Fragen zur XIV. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode 2015 einbezogen. Diese und die Rückmeldungen aller Teilkirchen flossen in das am 23. Juni 2015 veröffentlichte Arbeitspapier "Instrumentum laboris", das der Vorbereitung der XIV. Ordentlichen Bischofssynode dient. Diese zweite Bischofssynode bildet den Abschluss des insgesamt auf zwei Jahre angelegten synodalen Prozesses, von dem konkrete Leitlinien für eine zeitgemäße Seelsorge der Familie erwartet werden. (Erzbistum Köln
http://www.domradio.de/themen/papst-fran...-bischofssynode


von esther10 04.10.2015 18:42

Papst Franziskus hat Petra und Aloys Buch mit 16 weiteren Paaren aus aller Welt dazu berufen an der Bischofssynode als Gasthörer teilzunehmen. Die beiden sind seit rund 40 Jahren verheiratet, haben drei Kinder und fünf Enkel. Er ist Moraltheologe und war beim Cusanuswerk und bei missio tätig. Sie ist in der Familienarbeit im Bistum Aachen aktiv.

28.09.2015


Petra und Aloys Buch
© Henning Kaiser (d...

Deutsches Gasthörerpaar will bei Synode auch über Ehekrisen sprechen
"Wir sind kein Vorzeigepaar"
Petra und Aloys Bruch haben noch immer keine Erklärung für die Einladung zur Familiensynode im Vatikan. Sie sind als einziges deutsches Ehepaar dabei. Aus ihrem Umfeld wissen sie, was das Scheitern einer Ehe auslöst.

KNA: Frau Buch, Herr Buch, in Deutschland leben rund 24 Millionen Katholiken. Warum wurden gerade Sie beide für die Familiensynode ausgeguckt?

Petra Buch: Das wissen wir nicht und wir spekulieren auch nicht - keine Ahnung, warum gerade wir.

KNA: Sind Sie ein Vorzeigepaar?

Aloys Buch: Mit Sicherheit nicht. Und wir sind auch nicht durch besondere Angepasstheit oder durch überzogene Kritik aufgefallen. Wir wissen es wirklich nicht.

KNA: Wie sieht während der dreiwöchigen Synode ein normaler Arbeitstag für Sie beide aus?

Petra Buch: Wie bei allen Synoden gibt es Vollversammlungen und verschiedene Arbeitsgruppen. Unsere Aufgabe ist es, zuzuhören und etwas aus unserer Erfahrung einzubringen.

KNA: Was würden Sie denn gerne beisteuern?

Aloys Buch: In unserem Lebensumfeld bekommen wir hautnah mit, wie schwierig es ist, Familie angesichts von Sorgen, Armut, Krankheit zusammenzuhalten - besonders wenn Familienmitglieder in alle Richtungen versprengt leben. Außerdem erleben wir ganz besondere Problemsituationen, etwa wie sehr Menschen darunter leiden, wenn ihre Ehe nicht so verläuft wie erhofft. Als Christen versuchen viele auch dann, ihre Zugehörigkeit zur Kirche lebendig zu halten und sie wollen entsprechend ernstgenommen werden.

KNA: Der Umgang mit kirchlich getrauten Katholiken, die nach einer Scheidung erneut auf dem Standesamt heiraten, könnte eines der heißen Eisen der Synode werden. Nach offizieller Lehre dürfen sie nicht mehr die Kommunion empfangen...

Aloys Buch: Wir sehen immer wieder, wie sehr solche Menschen im Einzelfall geradezu darum kämpfen, dass ihr religiöses Leben mit der Kirche gut weitergehen kann. Das ist beeindruckend. Und es ist wichtig, dass man ihnen gegenüber Achtsamkeit und Wertschätzung sehr deutlich zeigt.

KNA: Woran denken Sie konkret?

Aloys Buch: Wenn Menschen sagen "Meine erste Ehe war gültig, sie soll nicht für null und nichtig erklärt werden, aber ich kann an der jetzigen Situation nichts ändern" - dann ist das eine beachtliche Aussage. Und oft wollen sie trotzdem weiter in unserer Kirche und mit ihren Sakramenten leben, ganz versöhnt. Das ist doch auch ein Glaubenszeugnis von wiederverheirateten Geschiedenen, das ernst genommen werden sollte.

KNA: In der theologischen Debatte läuft diese Position unter dem Schlagwort "Barmherzigkeit". Sehen Sie das als Gegensatz zur "reinen Lehre" von der Unauflöslichkeit der Ehe?

Petra Buch: Das sind sehr theologische Fragen. Wir wollen während der Synode die Argumente für die unterschiedlichen Positionen hören und uns nicht schon vorab Richtungen zuordnen lassen. Also: offen bleiben, unvoreingenommen und nicht vereinnahmt.

KNA: Sie haben drei erwachsene Kinder, fünf Enkel und eine Menge Lebenserfahrung. War und ist Ihnen die kirchliche Lehre eine Hilfe?

Petra Buch: Vor allem als Lebensmodell. Wenn die Kinder klein sind, unterstützen sich Kirche und Familie gegenseitig - im Kindergarten, in Messdienergruppen, im Religionsunterricht. Aber im Studium bricht der Kontakt zur Kirche oft ab. Dann haben die jungen Leute es schwer, in einer neuen Gemeinde Fuß zu fassen.

KNA: Nochmals nachgefragt: Ist die kirchliche Lehre von der Ehe für Sie eine Hilfe? Etwa die Aspekte Ehe als Sakrament, Bindung auf Lebenszeit, sogenannte natürliche Verhütung, kein Sex vor der Ehe...

Aloys Buch: Dass wir vor dem Altar Ja gesagt haben, ist für unsere gesamte Ehe von Bedeutung. Das gilt auch bei Auseinandersetzungen in der Familie. Wir bleiben auf Verlässlichkeit und Gottvertrauen angewiesen, und für beides hilft die Erinnerung an unser Versprechen.

Ohne den Segen Gottes geht es nicht. Darum beten wir auch.

KNA: Worin sehen Sie den Unterschied, ob jemand ein Versprechen auf Lebenszeit gibt oder auf Zeit - nach dem Motto "Wir schauen mal, wie lange die Liebe hält"?

Petra Buch: Wer nur auf Zeit eine Bindung will, geht in der Regel nicht zum Traualtar. Ein lebenslanges Versprechen ist einfach etwas anderes! Das drückt eine tiefere Gemeinsamkeit aus und zielt auf einen Lebensentwurf, wofür man ausdrücklich Gottes Segen erbittet.

KNA: Trotzdem scheitern auch Ehen, die vor dem Altar geschlossen wurden.

Aloys Buch: Das ist unbestreitbar. Dafür gibt es vielerlei Ursachen, aber einfache Erklärungen sind kaum möglich. "Bis der Tod euch scheidet" ist eine wunderbare und wichtige Zusage. Aber zunehmend ist das auch eine große Herausforderung in einer mobilen Gesellschaft, in der vieles jeden Tag neu und ganz kurzfristig entschieden wird.

KNA: Schon in der Trauformel ist von "guten wie schweren Tagen" die Rede...

Petra Buch: Vielleicht sind zu oft nur die guten Zeiten im Blick. Trotz vieler Hilfsangebote müssen Paare und Familien die schweren Zeiten und schwierigen Phasen zumeist mit sich selbst ausmachen.

KNA: Die Synode beschäftigt sich mit dem Thema Ehe und Familie. Geraten dadurch Menschen aus dem Blick, die bewusst etwa als Single leben?

Aloys Buch: Das denke ich nicht. Aber eine Familien-Synode kann das christliche Familienmodell als Angebot neu ins Spiel bringen. So könnte moderne Verkündigung aussehen: nicht gegen andere Lebensformen reden, vielmehr die Möglichkeiten christlicher Ehe und Familie aufzeigen, die gerade auch im Fall des Scheiterns noch einen Unterschied machen.

KNA: Sehen Ihre erwachsenen Kinder das Thema christliche Ehe ähnlich positiv wie Sie?

Petra Buch: Das können nur sie selbst beantworten.

KNA: Als Eltern wissen Sie das doch.

Aloys Buch: Wir wissen um Schattierungen von Kirchennähe, von kritischen Zugängen zum Glauben auch bei unseren Kindern. Aber dass Glaube bedeutsam sein kann, ist unseren Kindern ganz vertraut.

KNA: Mit welchem Gefühl werden Sie in der Synodenaula sitzen - als einziges deutsches Ehepaar unter so vielen Kardinälen und Bischöfen?

Aloys Buch: Das wird sich sehr schnell als ziemlich unkompliziert herausstellen. Da sind wir sehr optimistisch.

KNA: Und der Papst? Mal angenommen, Papst Franziskus würde Sie bei Seite nehmen und direkt ansprechen - was sagen Sie ihm mit Blick auf Ehe und Familie?

Petra Buch: Dass ich sehr froh bin, dass er diesen offenen Prozess überhaupt angestoßen hat. Das ist für mich das Bemerkenswerteste an der Synode: der Versuch, durch Umfragen und breite Beteiligung Erfahrungen der Menschen einfließen zu lassen.

Aloys Buch: Nach der ersten Überraschung würde ich ihm vielleicht sagen: Ich wünsche Ihnen, dass Sie im Vertrauen auf den Heiligen Geist die Kraft behalten und dass Sie mutig weitergehen - auch in den schwierigen Fragen.

Das Interview führte Thomas Winkel.
http://www.domradio.de/themen/bischofssy...krisen-sprechen
(KNA)

von esther10 04.10.2015 18:31

Vatikanist entlarvt massive Manipulationsversuche in Synode



Edward Pentin, seit zehn Jahren Korrespondent für etliche Publikationen (Newsweek, Sunday Times, Foreign Affairs, Newsmax, National Catholic Register) in Rom, zeigt in seinem neuen Buch „The Rigging of a Vatican Synod?“ (Dt. etwa „

http://www.freiewelt.net/interview/synod...e-ist-10063172/

Der Mechanismus hinter den Kulissen einer Synode“), die Versuche linkskatholischer Kreise, die Aussagen der Synode vom Oktober 2014 in ihrem Sinne zu manipulieren.

Veröffentlicht: 16.09.2015, 12:49 |Pentin, The Rigging of a Vatican Synod?, Buch, Besprechung
von Mathias von Gersdorff

Der Untertitel ist „An Investigation of Alleged Manipulation at the Extraordinary Synod on the Family“ (Dt.: Eine Untersuchung zu den Vorwürfen der Manipulation der außerordentlichen Bischofssynode vom Oktober 2014).

Der Autor zeigt im Detail, wie das Sekretariat der Synode, geleitet von Kardinal Lorenzo Baldisseri, versucht hat, eine eigene progressistische Agenda mit den klassischen Reizthemen Homosexualität, Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, wilde Ehen usw. durchzusetzen.

Vor allem in der Redaktion der Tagungsberichte wurde versucht, entsprechenden Wortmeldungen eine Bedeutung zu verleihen, die sie weder in den Ansprachen noch in den Arbeitskreisen besaßen. So kam es zu teils heftigen Auseinandersetzungen während der Synode.



Edward Pentin geht auch ausführlich auf die traurige Rolle der deutschen Delegation während der außerordentlichen Synode ein und wie diese mit der Brechstange versuchte, ihre verkorksten Ansichten zu Ehe und Sexualität der Weltkirche aufzuoktroyieren.


Ein Höhepunkt deutscher Arroganz war der Spruch Kardinal Kaspers bei einem Interview, man solle die afrikanischen Synodenväter nicht beachten. Pentin war der Journalist, der dieses Interview aufnahm.

Das Buch ist (zurzeit) nur als E-Book auf Englisch erhältlich: http://www.amazon.de/Rigging-Vatican-Syn...42380889&sr=1-1

Wird es in der ordentlichen Synode auch wie vergangenes Jahr zugehen? In einem Gespräch mit Maike Hickson von Lifesitenews ( https://www.lifesitenews.com/news/riggin...-seemed-stacked )gab sich Pentin pessimistisch. Er rechnet mit weiteren aber subtileren Manipulationsversuchen seitens derjenigen, die die Lehre über Ehe und Familie aufweichen wollen. Jedenfalls müsse man die Vorgänge sehr genau beobachten und dürfe nicht naiv sein.
http://www.freiewelt.net/blog/vatikanist...ynode-10063586/

von esther10 04.10.2015 16:55

Syrien: Kath. Erzbischof J. Hindo kritisiert die USA und die westliche Syrienpolitik
Veröffentlicht: 4. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

“Der US-amerikanische Senator John McCain beklagt, dass die russische Luftwaffe nicht die Stellungen des Islamischen Staates, sondern die von der CIA ausgebildeten Rebellen angreift. Diese Äußerung finde ich äußerst beunruhigend”, erklärt Erzbischof Jacques Behnan Hindo von Hassakè-Nisibi, „denn damit gesteht er ein, dass sich hinter dem Krieg gegen Assad auch die CIA verbirgt und es sich um einen Stellvertreterkrieg von Mächten handelt, die zusammen mit ihren Verbündeten in der Region gegen Syrien kämpfen”. IMG_0748



“Die westliche Propaganda”, so der syrisch-katholische Erzbischof, “redet weiterhin von gemäßigten Rebellen, doch die gibt es nicht: in der Galaxie der bewaffneten Gruppen sind die Soldaten der Syrischen Befreiungsarmee nur mit einer Lupe zu finden. Alle anderen, abgesehen vom IS, haben sich in der Al-Nusra-Front zusammengeschlossen, einem Ableger der Al Kaida in Syrien”.

“Wir werden selbst darüber entscheiden, wann Assad gehen muss und nicht der IS oder der Westen“, sagte Erzbischof Hindo im Gespräch mit der Fides-Nachrichtenagentur. Er fügte hinzu: „Eines ist gewiss: wenn Assad jetzt geht, dann endet Syrien wie Libyen”.

Quelle: vatikanischer Fidesdienst

von esther10 04.10.2015 14:40

Neue Eheprozessnormen setzen hohes Ethos des Richters voraus

Interview mit dem Kirchenrechtler Dr. Gero P. Weishaupt über das jüngste Motu Proprio von Papst Franziskus.



Erstellt von kathnews-Redaktion am 2. Oktober 2015 um 15:54 Uhr
Bildquelle: Privatarchiv
http://geroweishaupt.com/

Jüngst hat Papst Franziskus die beiden Motu proprio “Mitis Iudex Dominus Iesus” (Der milde Richter und Herr Jesus) und “Mitis et misericors Iesus” (Der milde und barmherzige Jesus) erlassen. Damit soll die Annullierung von Ehen nun beschleunigt werden. Kathnews sprach mit dem Kirchenrechtler und Redakteur Hw. Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt über die aktuelle Debatte.

Hochwürden, kurz vor der anstehenden Familiensynode hat der Heilige Vater quasi im Alleingang eine Reform der Ehenichtigkeitsprozesse festgelegt. Inwieweit steht es dem Nachfolger des hl. Apostels Petrus zu eigenmächtig das Kirchenrecht zu ändern? Und wie ist diese Handlungsweise begründet?

Der Papst ist als Bischof von Rom nach katholischem Glauben Nachfolger des Apostels Petrus und Stellvertreter Christi auf Erden. Als solcher ist er der Hirte der Gesamtkirche. Deshalb, so bestimmt das Gesetzbuch der Katholischen Kirche, der Codex Iuris Canonici von 1983

(CIC/1983), „verfügt er kraft seines Amtes in der Kirche über höchste, volle, unmittelbare und universale ordentliche Gewalt, die er immer frei ausüben kann“ (can. 331). Zu dieser päpstlichen Gewalt gehört auch die höchste Gesetzgebungsgewalt in der Kirche. Der Papst (und das Bischofskollegium mit ihm als seinem Haupt) ist der Gesetzgeber für die Universalkirche. Alle ihm untergeordneten Gesetzgeber, also die Bischöfe und die ihnen rechtlich

Gleichgestellten, können Partikulargesetze nur gültig erlassen, wenn sie dem universalen päpstlichen Gesetz nicht entgegenstehen. Der Papst als universalkirchlicher Gesetzgeber kann, wenn die Zeitumstände es erfordern, rein kirchliche Gesetze ändern oder aufheben.

Rein kirchliche Gesetze sind solche, die weder aus der Offenbarung (positives göttliches Recht) noch aus dem Naturgesetz stammen. Diese sind unveränderlich und ewig. An sie ist der Papst wie jeder andere gebunden. Das kirchliche Prozessrecht, zu dem das Ehenichtigskeitsverfahren gehört, ist rein kirchliches Recht. Darum kann der Papst es ändern. Er tut dies, wenn sich prozessrechtliche Normen durch Zeitumstände als ungerecht erweisen.

Bei der Entstehung und Vorbereitung eines Gesetzes bedient sich der Papst des Rates von Fachleuten (Kardinäle, Bischöfe, der Römische Kurie, Bischofskonferenzen, Kirchenrechtler etc.).

Eine Vorgehensweise für die Entstehung eines Gesetzes ist nicht vorgeschrieben. Der Papst kann im Grund auch ohne den Rat von Fachleuten ein Gesetz erlassen. Außerdem ist er an den Rat der Fachleute nicht gebunden. Eine andere Frage ist es, inwieweit eine solches Handeln klug und vernünftig wäre. Man kann davon ausgehen, dass der Papst vorab den kundigen Rat von Fachleuten einholt, bevor er ein Gesetz erläßt. Bei den jüngsten Gesetzen hat der Papst z.B. die außerordentliche Synode von 2014 befragt und darauf hin eine Kommission von Fachleuten zur Erarbeitung eines Gesetzestextes für ein beschleunigtes Eheverfahren eingesetzt. Zu dieser Kommission gehörten, soweit mir bekannt ist, unter anderem der Dekan der Rota Romana und der Präsident des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte neben anderen Fachleuten.

Was genau hat sich gegenüber dem bisherigen Ehenichtigkeitsverfahren geändert?

Ich beschränke mich bei dieser Frage auf die wichtigsten Neuerungen des für die katholische Westkirche maßgebenden Motu Proprio Mitis Iudex Dominus Iesus. Das zweite Motu Proprio, das Sie nennen, ist für die Katholischen Orientalischen Kirchen erlassen worden.

Einzelrichter

Für Ehenichtigkeitsprozesse ist nach wie vor ein Kollegialgericht zuständig, d.h. ein Kollegium von drei Richtern. Das soll die Regel bleiben und will ich hier besonders betonen. Für den Fall jedoch, dass ein solches Richterkollegium wegen Mangels an Richtern nicht eingerichtet werden kann, kommt es nach der neuen Regelung des jüngsten Motu Proprio Mitis Iudex Dominus Iesus (MIDI) dem Bischof zu, einen Einzelrichter mit den Ehesachen zu beauftragen (MIDI, can. 1673 § 4). Auch das ist im Grund nichts Neues; es ist auch im bisherigen Recht vorgesehen (CIC/1983, can. 1425 § 4). Allerdings bedarf der Bischof für die Berufung eines Einzelrichters der Erlaubnis der Bischofskonferenz. Diese Erlaubnis ist nach dem neuen Recht nicht mehr erforderlich. Jeder Bischof kann ab dem 8. Dezember 2015, dem Tag des Inkrafttretens des Motu Proprio, selber einen Einzelrichter berufen, wenn er dies in Abwägung der Umstände in seiner Diözese für erforderlich hält. Dabei sollen dem Einzelrichter nach Möglichkeit (ubi fieri possit; MIDI can. 1673 § 4) zwei rechtskundige Beisitzer (assessores) zur Seite stehen.

Kollegialgericht bleibt die Regel

Es ist klar, dass die Möglichkeit des Einzelrichters bei erstinstanzlichen Verfahren auch vom neuen Motu Proprio als Ausnahme gesehen wird. Die Regel bleibt, wie gesagt, das Kollegialgericht. Die zweite Instanz muss grundsätzlich auch nach dem Motu Proprio immer als Kollegialgericht tätig werden, widrigenfalls würde sie ungültig urteilen (MIDI, can. 1673 § 5).

Zusammensetzung des Kollegialgerichtes

Im Hinblick auf den Klerikermangel, die Sicherung des Rechtes der Gläubigen und die Berücksichtigung der Verfahrensdauer hat das Motu Proprio eine weitere Änderung eingeführt:

Fortan kann ein Kollegialgericht aus zwei Laien (Männer/Frauen) und nur einem Kleriker bestehen (MIDI, can. 1673 § 3). Nach dem bisherigen Kirchenrecht gilt noch die Regel, dass ein Kollegialgericht ausschließlich aus Klerikern bestehen muss. Nur mit Erlaubnis der Bischofskonferenz können auch Laien als Richter bestellt werden, soweit die Notwendigkeit dazu besteht. Allerdings kann nur ein Laie Mitrichter des aus mindestens zwei Klerikern bestehenden Kollegialgerichtes sein. Diese Norm gilt ab dem 8. Dezember 2015, nicht mehr. Es genügt fortan, dass nur ein Kleriker Mitglied des Kollegialgericht ist. Die beiden anderen Richter können Laien sein. Der Kleriker muss jedoch den Vorsitz des Kollegiums innehaben.

Wie die Möglichkeit eines in der Mehrheit aus Laien zusammengesetzten Richterkollegiums mit den vom Gesetzbuch vorgesehenen verfassungsrechtlichen Grundlagen zu vereinbaren ist, nach denen – gemäß der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils von der Einheit der Kirchengewalt – auch die richterliche Gewalt als Teil der Leitungsgewalt ausschließlich von Klerikern ausgeübt werden kann (vgl. can. 129), muss künftig in der Kanonistik weiter diskutiert werden. Schon die Möglichkeit des einen Laienrichters nach dem bisherigen Recht (can. 1421 § 2, CIC/1983) steht im Widerspruch zu konziliaren und kodikarischen Vorgaben und war darum lange Zeit Gegenstand der Diskussion unter Kirchenrechtlern.

Abschaffung der „automatischen“ zweiten Instanz

Eine einschneidende und weitreichende Änderung des jüngsten Motu Proprio ist die Aufhebung der „automatischen“ zweiten Instanz. Damit ist folgendes gemeint: Nach der noch bis zum 8. Dezember 2015 geltenden Eheprozessordnung ist die Überweisung der Gerichtsakten an eine zweite Instanz von Rechts wegen vorgesehen, wenn die erste Instanz eine Ehe nichtig erklärt hat. Der Gesetzgeber selber fordert also die Bestätigung und Übereinstimmung des erstinstanzlichen Nichtigkeitsurteils durch eine zweite Instanz. Erst danach erhält ein Nichtigkeitsurteil Rechtskraft, erst dann ist eine Wiederverheiratung möglich, da die erste Ehe als nichtig erkannt ist. Nach dem neuen Motu Proprio erlangt bereits die Feststellung der Nichtigkeit die erste Instanz bereits Rechtskraft (MIDI, can. 1679), es sei denn die Parteien, der Ehebandverteidiger oder – wenn er tätig gewesen ist – der Kirchenanwalt legen gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung ein. Nur in diesem Fall ist ein zweitinstanzliches Verfahren künftig noch erforderlich (MIDI can. 1674 § 1). Um es klar zu sagen: Die zweite Instanz bleibt auch nach dem Motu Propio weiterhin bestehen. Sie wird allerdings künftig nur tätig, wenn Berufung eingelegt worden ist. Die Berufung von Rechts besteht ab dem 8. Dezember 2015 nicht mehr.

Ausnahmen: Verkürzte Verfahren („Schnellverfahren“) durch den Bischof

Ein Ehenichtigkeitsprozess ist ein ordentliches Verfahren unter Wahrung des Schriftlichkeitsprinzips und genau vorgeschriebener Verfahrensschritte. Nach dem geltenden Eheprozessrecht des kirchlichen Gesetzbuches können Ehenichtigkeitssachen „nicht auf dem Weg des mündlichen Streitverfahrens behandelt werden“ (can. 1690, CIC/1983). Das Motu Proprio Mitis Iudex Dominus Iesus von Papst Franziskus rückt von dieser strikten Norm ab, indem es nach dem Vorbild eines mündlichen Verfahren die Möglichkeit eines verkürzten Ehenichtigkeitsverfahrens vorsieht, das allerdings nur unter bestimmten im Gesetzestext des Motu Proprio genannten Bedingungen durchgeführt werden kann (MIDI, can. 1683-1687).

Diese Neuerung dient dem Anliegen des höchsten Gesetzgebers, ein Ehenichtigkeitsverfahren möglichst zügig zu beenden, da es unter Verzicht einiger Verfahrensschritte und Fristen weniger Zeit in Anspruch nimmt. Die Beweisaufnahme soll nicht länger als 30 Tage in Anspruch nehmen, so das Motu Propio. Innerhalb von 15 Tagen soll der Ehebandverteidiger seine Bemerkungen einreichen. Nach einer Verfahrensdauer von ca. anderthalb Monaten soll der Bischof feststellen, ob die Nichtigkeit der Ehe bewiesen ist. Kommt der Bischof nicht zur erforderlichen moralischen Gewissheit über die Nichtigkeit der Ehe, muss die Sache als ordentliches Verfahren geführt werden.

Im Gegensatz zum noch geltenden Recht ist es der Bischof selber, der als Einzelrichter in diesem verkürzten Verfahren tätig wird. Er ist es folglich auch, der moralische Gewissheit über die Nichtigkeit der Ehe auf der Grundlage der Beweiserhebung gewinnen muss. Allerdings holt er vorher den Rat des mit der Beweiserhebung durch den Offizial beauftragten Untersuchungsrichters und eines Beisitzers ein (MIDI, can. 1685). Gegen das Urteil des Bischofs können die Parteien, der Ehebandverteidiger und ggf. der Kirchenanwalt Berufung einlegen (MIDI, can. 1687 § 3).

Voraussetzungen für ein verkürztes Verfahren

Auch nach dem Motu Proprio Mitis Iudex Dominus Iesus bleibt das ordentliche Gerichtsverfahren in Ehesachen die Regel. Der Gesetzgeber versteht das verkürzte Verfahren als eine Ausnahmeregelung. Darum nennt er in can. 1683 des Motu Proprio zwei Bedingungen, die ein verkürztes Verfahren rechtfertigen, Bedingungen, die zugleich erfüllt sein müssen:

1. Beide Parteien (oder zumindet eine mit Zustimmung der anderen) sollen den Antrag für ein verkürztes Verfahren stellen.

2. Es müssen müssen sachliche und persönliche Umstände vorliegen, die auf eine Nichtigkeit der Ehe hinweisen und die die durch Zeugnisse und Beweismitteln gestützt werden.

Was die Umstände der Sache und der Personen (rerum personarumque adiuncta) angeht, so führt das Motu Proprio einige Beispiele an: Glaubensmangel einer oder beider Ehepartner zum Zeitpunkt der Eheschließung, Kürze des ehelichen Zusammenlebens, Abtreibung, Fortdauer einer vorehelichen Beziehung, arglistiges Verschweigen einer Unfruchtbarkeit (Sterilität), einer schweren ansteckenden Krankheit, von Kindern aus einer vorangegangen Beziehung, eines Gefängnisaufenthaltes, unerwartete Schwangerschaft, Anwendung physischer Gewalt zur Erreichung des ehelichen Jawortes, anhand von medizinischen Gutachten nachzuweisender Mangel des Vernunftgebrauches etc.

Wie verhält es sich bei bis dato laufenden Verfahren? Werden diese nach dem alten Verfahren abgeschlossen oder gilt auch hier bereits das neue Kirchenrecht?

Das neue Kirchenrecht bezüglich der Eheprozessordnung gilt ab dem 8. Dezember 2015. Bis dahin muss in den Kirchengerichten das noch geltende Recht angewendet werden. Für anhängige Verfahren, die vor dem Inkrafttreten des Motu Proprio Mitis Iudex Dominus Iesus positiv in erster Instanz entschieden werden, gilt daher formell, dass sie durch eine zweite Instanz bestätigt werden müssen. In den Fällen, in denen die Bestätigung in der noch verbleibenden Zeit nicht erreicht werden kann, sollte man im Einvernehmen mit den Parteien, dem Ehebandverteidiger und – sofern er tätig gewesen ist – dem Kirchenanwalt überlegen, ob die Verkündigung bzw. Mitteilung des erstinstanzlichen Urteils erst nach dem 8. Dezember 2015 erfolgen sollte. In diesem Falle wäre eine „automatische“ Berufung an die zweite Instanz bei Feststellung der Nichtigkeit der Ehe in der ersten Instanz nicht mehr erforderlich.

Zweitinstanzliche Ehesachen, die bis zum 8. Dezember 2015 noch nicht bestätigt bzw. [/schwarz
entschieden sind, müssten auch nach dem 8. Dezember 2015 weiter zweitinstanzlich nach dem bisherigen Recht behandelt und beurteilt werden. Die Möglichkeit der Durchführung eines Prozesses durch einen Einzelrichter ist erst bei Verfahren erlaubt, die ab dem 8. Dezember 2015 anhängig werden, wenn die oben genannten Bedingungen vorliegen. Das zu beurteilen kommt nur dem Bischof zu. Dasselbe gilt für die verkürzten Verfahren im oben beschriebenen Sinn.

[schwarz]Wie ich schon betonte, sind die Institutionen des Einzelrichters und des „Schnellverfahrens“ Ausnahmen von der Regel. Der Gesetzgeber erlaubt sie nur unter den genannten Bedingungen.


Könnte man sagen die alte Regelung ist der Wahrheitsfindung über das Zustandekommen bzw. Nichtzustandekommen einer Ehe gerechter gewesen?


Die Abschaffung der verpflichteten zweiten Instanz bei Feststellung der Nichtigkeit der Ehe in der ersten Instanz sowie die Einführung eines verkürzten Verfahrens, das nach nur wenigen Wochen schon zu einem Urteil führen soll, sehe ich als die riskantesten Neuerungen in Bezug auf die Wahrheitsfindung an. Die zweite Instanz hat eine Kontrollfunktion. Es kommt vor, dass Kirchengerichte nicht mit der erforderlichen Sorgfalt einen Prozess durchführen, und ein Urteil kann formale und inhaltliche Fehler aufweisen. Ich kann mich aus eigener Erfahrung nur Kardinal Burke anschließen, der im Zusammenhang mit der Diskussion um das Erfordernis zweier gleichlautender Urteile für die Erklärung der Nichtigkeit der Ehe gesagt hat:

„Gute Richter, die sich der grundlegenden Bedeutung der Ehe für das Leben der Kirche und der Gesellschaft im Allgemeinen wie auch der Verantwortung bewusst sind, in einem Ehenichtigkeitsfalle ein gerechtes Urteil zu fällen, sind dankbar dafür, wenn ihr Urteil in zweiter Instanz von anderen Richtern überprüft wird“ (in: In der Wahrheit Christi bleiben: Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche, 183).

Das Risiko, den ein verkürzter Prozess mit sich bringt, erwähnt Papst Franziskus selber in seinem Motu Propio: „Es ist Uns allerdings nicht entgangen, wie sehr ein abgekürztes Verfahren das Prinzip der Unauflöslichkeit der Ehe gefährden könnte“ (MIDI, Einleitung IV)

. Der Papst weist jedoch in diesem Zusammenhang auf die Amtsautorität des Bischofs, unter dessen Leitung der verkürzte Prozess stattfindet und der selber mit moralischer Gewißheit als Richter seiner Diözese die Nichtigkeit der Ehe festzustellen hat, wenn sie bewiesen ist.

„Genau deshalb haben Wir gewollt, dass in diesem Prozess der Bischof selbst als Richter tätig werde, der kraft seines Hirtenamtes mit Petrus in besonderer Weise Garant der katholischen Einheit im Glauben und in der Disziplin ist“, begründet der Papst seine Entscheidung. Von der Lehre der Kirche über das Bischofsamt und den darauf fußenden kirchenrechtlichen Bestimmungen über den Bischof betrachtet trifft dies gewiß zu

. Doch zu der Amtsautorität des Bischofs muss notwendigerweise auch das erforderliche kirchenrechtliche Wissen hinzukommen. Um moralische Gewissheit zu bekommen, muss der Bischof a) über die erforderlichen kirchenrechtlichen Kriterien für die Nichtigkeit einer Ehe aus Rechtsprechung (vor allem der Römischen Rota) und der Kirchenrechtslehre und b) über die mit dem Studium der Prozessakten und für die Erlangung der moralischen Gewissheit notwendigen Zeit verfügen.

Ich kenne nur wenige Bischöfe, die die entsprechenden Kirchenrechtskenntnisse haben, und kaum einen Bischof, der nicht durch andere pastorale und repräsentative Aufgaben in seinem Bistum hinlänglich belastet ist. Die Zukunft wird zeigen müssen, inwieweit die Bischöfe tatsächlich in der Lage sind, ihr Richteramt in Ehesachen auszuüben

. Zwar werden die Bischöfe nicht umhin kommen, die Hilfe von Richtern und Beisitzern in Anspruch zu nehmen, deren kirchenrechtlichen Rat sie berücksichtigen werden, aber moralische Gewissheit über die Nichtigkeit der Ehe müssen sie nach dem Wortlaut des Motu Proprio selber gewinnen. Sie allein sind in den verkürzten Verfahren die erkennenden, die urteilenden Richter, nicht der Offizial oder ein anderer Richter des Kirchengerichtes. Darum werden sich die Bischöfe selber mit dem jeweiligen Fall und den Gerichtsakten gründlich und intensiv auseinandersetzen müssen.

Besteht durch die neue Regelung die Gefahr, dass gültig geschlossene Ehen aufgrund mangelnder Untersuchung für ungültig erklärt werden, bzw. ungültige Ehen für gültig?

Die Gefahr besteht nur, wenn die Richter die prozessrechtlichen Vorgaben nicht beachten. Aber das gilt ebenso für die noch geltenden Eheprozessnormen des CIC/1983.

Werfen wir einen Blick in die Zukunft. Sind einer „katholischen Scheidung“ nun Tür und Tor geöffnet?

Das denke ich nicht. Die neuen Normen können der Wahrheitsfindung über das Zustandekommen bzw. das Nichtzustandekommen einer Ehe dienen, aber sie setzen noch mehr als vorher ein hohes Ethos der Richter voraus.

Das gilt vor allem in Hinblick auf den Wegfall der Überprüfung aller positiven Urteile einer ersten Instanz durch einen weiteren Gerichtshof. Solide Kenntnis des Kirchenrechtes, insbesondere der Ehejudikatur der Römischen Rota, und Beachtung der prozessrechtlichen und beweistechnischen Vorgaben sind noch mehr denn je gefordert. Vor allem aber Liebe zur Kirche und zur Wahrheit, die pastorale Liebe nicht ausschließt, sondern deren Voraussetzung ist, müssen das Selbstverständnis des Richters bestimmen. Nur unter dieser Voraussetzung ist die Gefahr einer „katholischen Scheidung“ nicht gegeben.

Vielen Dank für dieses Interview.

Anmerkung der Redaktion:

Dr. Gero P. Weishaupt ist Richter am Metropolitangericht des Erzbistums Köln, am Diözesangericht des Bistums Roermond (NL) und am Interdiözesanen Strafgericht in Utrecht (NL). Von 2008 bis 2013 war er Offizial im niederländischen Bistum ´s-Hertogenbosch.

Foto: Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt – Bildquelle: Privatarchiv
http://www.kathnews.de/neue-eheprozessno...richters-voraus


von 04.10.2015 14:30

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Seite 1 / 28. Juli 2015 AM / ass
Botschaft der lieben Gottesmutter

Meine geliebten Kinder, schon vor langer Zeit sagte ich euch:

‚Der Weltenbrand ist entfacht und er wird sich immer noch weiter ausbreiten,
wenn keine Umkehr und keine Busse stattfinden.‘

Deshalb bin ich doch gekommen, besonders für meine Priester-
söhne, um ihnen beizustehen und ihnen zu helfen!
Doch, so Viele hören nicht auf meine Stimme!
Und darum lässt sich dieser Weltenbrand auch nicht stoppen!
Ein Stopp wäre nur möglich durch Umkehr und den Aufruf durch die Bischöfe
und Priester, dass sie gemeinsam mit den Herden Busse tun!
Aber, so viele Bischöfe schweigen und überlassen die Herden ihrem Schicksal.

Ja, meine geliebten Kinder:
So, wird es nicht mehr weitergehen !

Hat nicht gerade wieder in diesen Tagen ein Bischof zum Ungehorsam
gegen GOTT aufgerufen, indem er das Frauenpriestertum preist ?

Doch, GOTT, hat das anders gewollt !
ER hat die Apostel berufen und ihnen die heiligen Sakramente anvertraut, dass sie zu
den Herden gehen, ihnen die Sakramente spenden und sie führen; nicht verführen!

Aber, so viele Bischöfe sind gegen die Anordnungen GOTTES ungehor-
sam geworden. Und das, meine geliebten Kinder, fördert das Verderben!

Betet für die Bischöfe und Priester, dass sie ihren Auftrag wieder so erfüllen,
wie ihn GOTT gegeben hat und wie es in der heiligen Schrift steht.

Wie ich es schon so oft sagte: Kein Buchstabe dazu, kein Buchstabe hinweg !

Das heisst nicht, dass die Frau weniger wert ist.
Aber, sie hat einen ganz anderen Auftrag; den Auftrag zur Liebe, aus einem reinen Herzen.

Denkt an mich, die MUTTER.
Glaubt ihr nicht, der HERR hätte mich dann nicht als Erste zum Priestertum
erwählt, wenn ER das so gewollt hätte? Doch GOTT, wollte es anders !

Meine geliebten Kinder:
Ihr seht ja, was jetzt in der Welt geschieht, wie sich der Weltenbrand immer weiter aus-breitet. Und dieser Brand wird nirgends Halt machen, solange keine Umkehr, keine Busse
und kein Gebet stattfinden. Deshalb habe ich doch schon so oft darum gebeten und gefleht.

Ich bin doch gekommen, um zu helfen.
Doch, die Menschheit glaubt meinem Kommen nicht und weist darum auch die Hilfe zurück.

Aber, es war nicht immer so !
Wenn Furchtbares geschah, sandte der HERR Propheten, die dann mit lauter
Stimme riefen, was geschehen soll. Dann, folgten die Menschen dem Aufruf !

Doch, heute glauben so viele Menschen gar nicht mehr an GOTT.

Infolge einer technischen Panne fehlt der Rest dieser Botschaft.

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